Schädel

Im Dienste der Obhut: der Schädel

„Darüber muss ich mir noch Gedanken machen“ oder „[das sprichwörtliche] sich gut riechen können“. Dies ist nur ein minimaler Bruchteil von dem, was ohne ein bestimmtes unserer Körperteile gar nicht erst möglich wäre: dem menschlichen Schädel. Er wacht wie ein Schatzmeister über Gehirn und Sinnesorgane und ist demnach sehr widerstandsfähig, worüber der folgende Artikel mitunter Aufschluss geben wird. Trotz allem ist auch er nicht unkaputtbar – seine Bestandteile und was auf welche Weise kaputt Gehen kann, soll anschließend ebenso aufgezeigt werden.


Was ist der Schädel?

Sehr allgemein gefasst ist der bis zu 6-mm dicke Schädel ein Bestandteil des menschlichen Skeletts.
Über die Verbindung von erstem Halswirbel und Hinterhauptbein, sitzt er am oberen Abschluss der Halswirbelsäule. Dort ist er in einem empfindlichen Gleichgewicht ausbalanciert.
Unter dem Begriff selbst werden die Knochen des Kopfes zusammengefasst. Denn der Schädel ist –anders wie man vielleicht annehmen könnte- aufgrund seiner komplexen Struktur nicht nur ein Gebilde bestehend aus einem alleinigen Knochen: sondern vielzählige miteinander verwachsene Einzelknochen, Erhebungen, Durchtrittstellen und Furchen umgeben schützend das Gehirn.
Diagnostiziert der Arzt beispielsweise „intrakranielle“ Tumore, Blutungen o.ä., spricht er von Abläufen „im Schädel gelegen“. Aus dem Lateinischen überführt wird er in der Medizin, ALS „Cranium“ bezeichnet. Jedoch mit Ausnahme des Unterkiefers, da dieser als einziger frei beweglicher Part dem Schädel angehört.
Unter Zunahme unterschiedlicher Messpunkte, Linien und Winkel ist es auch möglich diverse Schädelformen zu beschreiben und auszumachen. Anhand daraus resultierender Merkmale kann man obendrein Aussagen zum Geschlecht treffen.


Funktionen & Aufgaben des Schädels

Ganz allgemein ist der Schädel dafür verantwortlich, Gehirn und alle anderen sich im Innern befindliche Organe vor äußeren Einflüssen zu schützen. Dabei lässt sich das Prinzip, nach welchem es mögliche Schäden abwehrt, anhand dreier Stufen nachvollziehen:

  • 1. Die verformbare Kopfschwarte, wehrt leichte Schläge und Prellungen ab.
  • 2. Als stabile Zone fungiert der Schädel. Versehen mit unzähligen Lufthöhlen (auch Nebenhöhlen) und eher dünnen, aber raffiniert untereinander verflochtenen, Knochenplatten wirkt der Hirnschädel optimal Krafteinwirkungen entgegen.
  • 3. Der sogenannte Liquorraum, welcher unmittelbar an das Gehirn beziehungsweise dem äußerst empfindlichen Nervengewebe grenzt, dient der Verzögerung jeglicher Erschütterungen.

Darüber hinaus ist der Schädel in Bezug auf die Bewegungsabläufe des Kopfes nicht ganz unwichtig. So verlaufen von ihm ausgehend sämtliche Muskelstränge entlang des Halses. Sie ermöglichen beispielsweise mit dem Kopf zu nicken, das Sprechen oder ein Stirnrunzeln. Dabei verbinden mimische Muskelpartien die Knochen des Gesichtsschädels. In Kooperation mit der Wirbelsäule macht er darüber hinaus auch alle anderen Bewegungen und auch die Orientierung erst machbar.

Im Schädel (erhöht) gelegen sind es ebenfalls Sinnesorgane, zur Aufnahme und Verarbeitung entsprechender Wahrnehmungen, welche seinem Schutz bedürfen.

Per beherbergte Nasennebenhöhlen wird der notwendige Austausch wichtiger Stoffe ermöglicht.
Letztlich ist die funktionelle Einheit Ober- und Unterkiefer auch unerlässlich für die Nahrungsaufnahme.


Anatomie & Aufbau des Schädels

Der menschliche Schädel setzt sich aus 22 bis 30 Knochen zusammen, welche wiederum mittels gelenkiger Suturen/ Nähten unterschiedlichster Art miteinander verbunden sind.
Dabei sei angemerkt, dass die Angaben hinsichtlich der Anzahl je nach verwendeter Quelle stark variieren. Unter anderem lässt es sich anhand dessen erklären, dass bei manchen Autoren das Zungenbein und die Gehörknöchelchen mitinbegriffen werden.

Mithilfe der kugelähnlichen Form des Schädels wird vor allem das ausbalancierte Gleichgewicht des Kopfes während aufrechter Positionen begünstigt. Nebenbei bewirkt jene Form auch die Anordnung des Hirnschädels über den Gesichtsschädel.

Hirnschädel

Der Hirnschädel lässt sich als beständige Hülle rundum das Gehirn beschreiben.

Das Schädeldach
In der Medizin gegenwärtig noch häufig als ‚Kalotte‘ benannt, werden mithilfe des Schädeldaches Scheitel-, Stirn-, Schläfen- und Hinterhauptsbein zu einer Art ovalen Haube zusammengeführt. An den Stellen, an denen sie ineinander übergehen, befinden sich die Schädelnähte oder Suturen. Nach der Geburt kann es bis zu zwei Jahren andauern, bis die Fontanellen (auch umgangssprachlich als „Löcher im Kopf“ betitelt) verschwinden und die Nähte ausnahmslos miteinander verwachsen sind.
Die Blutversorgung des Schädels wird zwar hauptsächlich über die großen Halsgefäße sichergestellt. Allerdings befinden sich zwischen den einzelnen Platten des Schädeldaches zusätzliche Durchtrittstellen für kleine Blutgefäße.
Nach außen hin ist die Kalotte umschlossen von einer sehnendurchzogenen Platte (der Galea aponeurotica), der fettgewebigen Kopfschwarte sowie Haut und Haaren.

Die Schädelbasis
Drehe man das Schädeldach einmal um, würde die Schädelbasis zum Vorschein kommen. Jene Unterseite ist dafür optimiert, einerseits die Strukturen von Hirn und Gesicht und andererseits eine Vielzahl an Passierstellen für Nerven, Rückenmark und Blutgefäßen bereit zu halten.
Das Gebilde Schädelbasis Fußt auf dem Zusammenwirken von Sieb-, Keil-, Stirn- und Hinterhauptbein.
Extra hervorgehoben sei noch einmal das bereits genannte Keilbein. Bei ihm sticht nämlich besonders hervor, dass er via Knochennähte mit allen anderen Knochen, die vom Hirnschädel ausgehen, verknüpft ist.
Beidseitig kommt dann noch das Schläfenbein stützend hinzu. Wobei das Hinterhaupt dafür sorgt, dass das Rückenmark in den Wirbelkanal austreten kann.

Gesichtsschädel

Der Gesichtsschädel besteht zum Teil aus Einzelknochen mit unterschiedlichen und vor allem komplizierten Aufbau. Anhand von vielen Ecken und Winkeln halten sie entsprechenden Platz für Mundhöhle, Rachen, Nasenhöhle, Nasennebenhöhle und Augenhöhle bereit.
Insgesamt betrachtet besteht der Gesichtsschädel aus zwei großen Knochen:

  • Oberkiefer und
  • Unterkiefer.

Beide Kieferknochen sind genaugenommen nicht unmittelbar über ein Gelenk aneinandergefügt, vielmehr hängt der Unterkiefer an den Schläfenbeinen. Die dortigen Bindeglieder sind wiederum die sehr beweglichen Kiefergelenke.
Des Weiteren ist der Unterkiefer nicht nur der frei beweglichste Schädelknochen, ebenso ist er der größte und kräftigste Gesichtsknochen (mit Ausnahme der Gehörknöchelchen).

Hinzu kommen vereinzelten kleineren Knochen:

  • Jochbein
  • paariges Tränenbein als kleinste Knochen des Gesichtsschädels,
  • zweifaches Nasenbein,
  • Pflugscharbein,
  • paariges Gaumenbein,
  • doppelte untere Nasenmuschelknochen und
  • Siebbein.

In puncto Siebbein handelt es sich um den zerbrechlichsten Knochen des gesamten Schädels. Er lässt sich am Ende der Nasenhöhle, angrenzend zur Schädelhöhle (der Hohlraum, welcher sich aus der Anordnung sämtlicher Hirnschädelknochen ergibt) verorten.

“Die Löcher im Kopf“ – Fontanellen bei Neugeborenen

Streichelt man mit der Hand über den Schädel eines Babys, lassen sich plötzlich weichen Stellen ertasten. Doch dies ist kein Grund zur Sorge.
Bei Erwachsenen durch Knochennähte aneinander gebunden, sind bei Neugeborenen die Räume zwischen den Suturen noch mit Bindegewebe versehen. Dieses dient gewissermaßen als Platzhalter für die künftigen Schädeldachnähte. Wenn bei Säuglingen mehrere Schädeldachknochen zusammen treffen, entstehen vereinzelte Bindegewebsflächen – die sogenannten Fontanellen beziehungsweise Knochenlücken. Insgesamt gibt es im Schädel eines Neugeborenen sechs derartige Lücken.
Auf diese Weise wird zum einen der Weg des Kindes durch den mütterlichen Geburtskanal erleichtert, zum anderen machen sie es erst möglich, dass sich das Gehirn im Säuglings- und Kleinkindalter richtig entwickeln kann.
Prinzipiell ist die Schädeldecke nach 2 Jahren endgültig verwachsen. Dieser Prozess geschieht etappenweise, je nach Lage der jeweiligen Fontanelle.

Arten & Formen der Schädelnähte

Grundsätzlich lassen sich am Schädel eines Menschen vier Hauptsuturen finden.

  • An der Schnittstelle von Stirnbein und Scheitelbein befindet sich die Kranznaht.
  • Zwischen Scheitelbein und Hinterhauptbein liegt die Lambdanaht.
  • Inmitten beider Scheitelbeine wird die Pfeilnaht verortet.
  • Die Stirnnaht verknüpft die zwei Stirnbeide miteinander.

Alle anderen 29 Suturen bezeichnet man nach den jeweils ineinander übergehenden Knochenpartien.

Eine weitere Möglichkeit der Unterteilung fußt auf den verschiedenen Formen der Verbindungsflächen.

  • Glattnaht: Die Knochen grenzen vollkommen eben aneinander an, zum Beispiel Oberkiefer und Jochbein.
  • Nutennaht: Hier greift die Platte eines Knochens in die Rinnen seines Gegenübers, beispielsweise am Keilbein
  • Schuppennaht: Die jeweiligen Knochenenden sind abgeschrägt und überlagern sich, wie entlang der Schläfen.
  • Zackennacht: Dazu zählen ineinander verzahnte Knochen, zum Beispiel dem Stirnbein und Scheitelbein.

Krankheiten, Beschwerden & Störungen

Beschwerden im Zusammenhang mit dem Schädel, können erst einmal von den Kiefergelenken herrühren, wo sie über den Kopf bis hin zum Rücken Schmerzen verursachen können. Auslöser dessen sind oft schlecht angebrachte Zahnfüllungen oder Kronen, ein Knirschen mit den Zähnen, Stress oder eine ungerade Körperhaltung, die sich letzendes nachteilig auf die Kiefergelenke auswirken.
Infolge grober Gewalteinwirkung wie durch Schläge oder harte Stürze kann es passieren, dass Schädeldach und Gesichtsschädel (aber auch Gehirn) in Mitleidenschaft gezogen werden. Darauf kann eine Schädelprellung folgen. Ebenso wie offene oder geschlossene Schädelfrakturen, das heißt Brüche am Schädel, die an diversen Stellen verursacht werden können, wie am:

  • Nasenbein,
  • Schädeldach,
  • Gesichtsschädel oder
  • Schädelbasis.

Beim letzteren ist dem im Regelfall noch größere Gewalt vorausgegangen. Resultate dessen sind demnach meist umso schwerwiegender. Essentiale Leitungs- und Verbindungsbahnen zwischen dem Innerem des Schädels und dem Restkörper können nämlich solchermaßen abgedrückt gar zerstört werden.
Je nach Art des Bruches kommen auch die unterschiedlichsten Begleiterscheinungen zum Tragen, zum Beispiel eine äußere Platzwunde oder Nasenbluten.
Des Weiteren sind es Blutungen, die insbesondere in der Notfallmedizin beachtliche Probleme herbeiführen können. Dazu zählen Blutaustritte, wie

  • eher unbedenkliche Hämatome der Kopfschwarte,
  • Epiduralblutungen,
  • Subduralblutungen,
  • Subarachnoidal- beziehungsweise Hirnmassenblutungen.

Allerdings verkörpern nicht der einhergehende Blutverlust oder die Erstverletzung, die eigentliche Gefahr, vielmehr ist es die Verdrängung gesunden Gewebes aufgrund massiver Einblutungen. Hierbei werden schließlich lebenswichtige Leitungsbahnen abgedrückt und somit das Bindeglied zwischen Hirn und Rückenmark einem großen Risiko ausgesetzt. Sollte der Hirnstamm abgeklemmt werden, wird die Versorgung zu den die sich hier befindlichen Kreislauf- und Atemzentren unterbrochen und binnen kürzester Zeit tritt der Tod ein.
Vor allem Subduralblutungen sind gefährlich, da sie nur einen langsamen Blutaustritt mit sich ziehen und Stunden womöglich Tage vergehen bis der Hirndruck zu groß wird und es letztlich zu plötzlichen Bewusstseinseintrübungen kommt.

Nebst derartigen Verletzungen können auch Tumorerkrankungen des Schädels auftreten. Sie sind zwar oft gutartige Meningeome (ausgehend von der Hirnhaut), können aber auch wachsen und zu Hirndruck und Kopfschmerzen führen.

Ebenfalls wurden Blutkrebserkrankungen wie einem Multiple Myelom im Schädelbereich beobachtet.

Was verbirgt sich hinter einer Schädelprellung?

Ob nun im Straßenverkehr, beim Sport oder sogar im Haushalt, ein Sturz oder Schlag auf den Schädel genügt – eine Schädelprellung wird durch eine stumpfe, meist leichte Gewalteinwirkung auf den Kopf herbeigeführt. Dabei sei aber anzumerken, dass eine derartige Verletzung keineswegs gleichsam als eher harmlos einzustufen ist.
Umso kraftvoller die Wucht, die auf den Schädel ausgeübt wurde, desto größer ist auch sein Druck und sein denkbares Ausmaß der resultierenden Verletzung. In puncto stärkeren Prellungen tragen die Betroffenen häufig Beschädigungen an den Blutgefäßen der Kopfhaut sowie des Kopfes davon. Infolgedessen sind

  • Beulen,
  • Hämatome oder Platzwunden,
  • Kopfschmerzen,
  • allerdings auch Schwindel infolge einer Gehirnerschütterung,
  • kurzweilige Benommenheit,
  • Übelkeit,
  • Müdigkeit und Schläfrigkeit, insbesondere bei Kindern.

Sollte die Prellung jedoch nicht zusammen mit zusätzlichen Verletzungen am Schädel oder Hirn auftreten, gehört sie den leichten Schädeltraumata 1. Grades an. Das bedeutet im Umkehrschluss, eine reine Schädelprellung bleibt auf Äußerlichkeiten beschränkt – ohne Frakturen oder Beschädigungen des Gehirns.
Um selbst alles zur eigenen Genesung beizutragen, sollte erst einmal das Ganze im Auge behalten werden (um Schlimmeres frühzeitig zu erkennen). Außerdem muss man sich ausreichend schonen und zumindest innerhalb der ersten Tage Bettruhe halten.
Im Verdachtsfall doch weitreichenderer Schädigungen ist dringend dazu zu raten, einen Arzt zu konsultieren. Nur so können ernsthafte wirkliche Verletzung ausgeschlossen beziehungsweise rechtzeitig entsprechenden Therapiemaßnahmen eingeleitet werden.

Schädelprellung vs. Schädel- Hirn- Trauma

Infolge der einhergehenden ruckartigen Bewegungen kommt es zur starken Beschleunigung des Schädels. Sobald die Bewegung ebenso unvermittelt, schlägt das in Hirnflüssigkeit eingebettete Gehirn gegen den Schädelknochen – es erfolgt ein leichtes Schädel- Hirn- Trauma oder als Gehirnerschütterung bekannt.
Im Vergleich zur Schädelprellung kann es hier des weitere passieren, dass der Betroffene eine zeitweilige (wenige Sekunden bis zu 15 Minuten) eintretende Bewusstlosigkeit – teils gepaart mit einer Amnesie erlebt. Zusammengenommen mit all den Symptomen einer Prellung müssen all diese Anzeichen aber nicht zwangsläufig unmittelbar nach dem Ereignis einsetzen. Manchmal sind vereinzelte Symptome auch erst nach 12 Stunden oder sogar gar nicht wahrnehmbar.
Beobachtet wurden auch schon Anzeichen, die noch über einen längeren Zeitraum hinweg anhalten. So können Kopfschmerzen, mangelnde Konzentration, Schwindel, schnelle Ermüdbarkeit oder Gedächtnisschwäche gar mehrere Monate andauern, sind aber im Normalfall spätestens binnen eines Jahres verschwunden.

Meist folgen auf eine Schädelprellung oder einer Gehirnerschütterung keine bleibenden Schäden. Da wo es notwendig erscheint, sollte trotz allem darauf geachtet werden, dass ein Schutzhelm getragen wird. Er allein kann schon dazu beitragen schwerwiegenden Verletzungen vorzubeugen.

Typische & häufige Erkrankungen außerhalb und innerhalb des Schädels

Oberhalb des Halses –in der Schädelzone- können zahlreiche Krankheiten und Verletzungen auftreten. Daher seien im Folgenden nur einige aufgelistet:

  • Schädelprellung
  • Schädel- Hirn- Trauma
  • Nasenbeinfraktur
  • Schädelbruch
  • Schädelbasisfraktur

Fragen & Antworten

 

Warum muss man sich in manchen Fällen einem Schädel- CT unterziehen?

Mittels Röntgenstrahlen werden während einer Computertomografie – kurz CT – detailgenaue Querschnittsbilder des Menschen erstellt. Inzwischen können auf diese Weise bis auf einen Millimeter genau, Abweichungen der Dichte eines jeden Organs festgestellt werden. Ohne Operationen werden dem Mediziner die Organe direkt sichtbar gemacht, sodass erste Diagnosen möglich sind. Dabei gehört die Kraniale Computertomografie – also ein CT des Kopfes – mittlerweile zu den wichtigsten Anwendungsgebieten. Denn nebst Blutungen, verdächtigen Erweiterungen von Hirnarterien, Gehirnödemen, vermuteten Schlaganfall können so auch eventuelle Schädelbrüche genauer unter die Lupe genommen werden.

Wie lange dauert die Genesung nach einer Schädelverletzung?

Das lässt sich pauschal gar nicht beantworten. Hierbei spielen die verschiedensten Faktoren eine entscheidende Rolle. Um welche Art der Verletzung handelt es sich? Treten womöglich Komplikationen bis hin zu tiefer gehenden Schäden, als anfangs vermutet, auf? Gönnt man sich unmittelbar nach dem auslösenden Ereignis entsprechend Ruhe oder sucht rechtzeitig den Arzt auf? Und so weiter.

Wie kommen Schädelverformungen zustande – sind sie reversibel?

Schädelverformungen beziehungsweise Schädeldeformationen können sowohl reversibel als auch irreversibel sein. In vielen Fällen beruht sie auf einer einseitigen Belastung im Säuglings- und Kindesalter über einen langen Zeitraum hinweg (zum Beispiel stets die gleiche Schlafposition) oder auf einer kurzfristigen, aber umso stärken Belastungen des Schädels (zum Beispiel durch einen zu engen Geburtskanal). Im zweiten Fall ist die Verformung meist nur vorläufig.
Allerdings können auch dauerhafte Deformationen durch etwaige Gehirnveränderungen, ob angeboren oder erst innerhalb der ersten Monate entstehend, zum Vorschein kommen. Dazu zählen beispielsweise Krankheitsbilder wie dem Wasserkopf oder Kleinköpfigkeit.

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