Beinschmerzen

Frau Schmerzen Bein

Beinschmerzen werden in den meisten Fällen als unangenehm empfunden, aber ihnen wird keine größere Bedeutung beigemessen.
Im Gegenteil, oftmals erwartet man, dass sie in kurzer Zeit von selbst wieder verschwinden.

In manchen Fällen ist es auch nur ein harmloser Muskelkater, aber die Ursache kann auch eine ganz andere sein. In diesem Fall kann es sehr schnell zu einer lebensgefährlichen Situation kommen in der sehr schnell gehandelt werden muss.

Je nach Ursache können die Behandlung und Genesungszeit nur wenige Stunden bis mehrere Monate betragen. Im Folgenden finden Sie unter anderem ausführliche Informationen zu den Ursachen, Behandlungsmethoden, Komplikationen und Diagnosedaten.

Was sind Beinschmerzen?

Beinschmerzen bezeichnen sich als Schmerzen, die nur das Bein an sich betreffen. Dabei kann eine Unterscheidung in der Lokalisation gemacht werden. Dieser Schmerz befindet sich ausschließlich im Bein und kann von dort in den Fuß oder auch die Hüfte ausstrahlen.

Anders als bei Fußschmerzen oder auch Hüftschmerzen. Diese haben das Schmerzzentrum am jeweiligen Punkt und strahlen lediglich ins Bein aus, was dann wiederum auch dort einen sekundären Schmerz verursacht. Bei Beinschmerzen kann das Schmerzzentrum nur im Oberschenkel oder Unterschenkel liegen. Sollte das Knie betroffen sein, dann handelt es sich wieder um einen Gelenkschmerz und kann nicht zu dieser Kategorie gezählt werden.

Die Schmerzen können von Muskeln verursacht werden, aber auch von allen anderen Teilen des Beines, wie Sehnen, Nerven, Gefäßen und Bändern. Da die Beine die tragendsten Körperteile des Bewegungsapparates sind, sind Schmerzen dort besonders störend und führen sehr schnell Funktionsausfälle herbei.

Die Lokalisation des Schmerzes ist oftmals nicht einfach, da die wenigsten Schmerzen sich nur lokal auswirken, sondern in die anderen Teile des Beines oder der Hüfte ausstrahlen. Daher ist eine korrekte Diagnose und eine umfangreiche Ursachensuche unerlässlich, damit nicht nur eine schnelle Besserung, sondern auch die richtige Behandlung erfolgen kann.


Ursachen & Anzeichen

Es gibt zahlreiche Ursachen für Beinschmerzen. So kommen etwa blutende oder stumpfe Verletzungen von Blutgefäßen, Gelenken, Nerven, Sehnen, Bändern oder Muskeln in Frage. Gerade bei Gelenkschmerzen kann es auch zu einem Ausstrahlen vom Schmerz kommen.

In einer Häufigkeit aller Fälle stehen die ausstrahlenden Schmerzen des Beines als Hauptsymptom. In diesem Falle kann es sich zumeist um eine Muskelverspannung oder auch um einen eingeklemmten Nerv handeln. Dies kommt dann zum Tragen, wenn sehr anstrengende und ungewohnte Arbeiten oder Aktivitäten durchgeführt wurden, deren Belastung der Körper normalerweise nicht oder nur selten ausgesetzt ist. Dieser Zustand legt sich zumeist sehr schnell wieder nach einer Erholungsphase.

Die Schmerzen im Bein können sich, je nach Ursache, bei Ruhestellung oder aber bei Bewegung verbessern bzw. verschlechtern. Zudem kann der Schmerz sich pulsierend, stechend oder hitzig anfühlen und gegebenenfalls auch in andere Regionen ausstrahlen. Oft ist die Bewegung aufgrund der Beinschmerzen eingeschränkt. Zu den häufigsten Begleitsymptomen zählen Schwellungen, Knoten und Empfindungsstörungen.

Andauernde Beinschmerzen haben allerdings größere sekundäre Ursachen, die sowohl extern als auch intern verursacht werden.

Mögliche Auslöser

Durch die äußere Gewalteinwirkung bei beispielsweise einem Unfall, kann ein Knochenbruch die Folge sein. Diese Schmerzen sind zumeist sehr heftig und entstehen dadurch, dass der Knochen durch den Bruch in seinem Nervengeflecht verletzt wurde und auch andere Teile des umliegenden Gewebes in Mitleidenschaft gezogen wurden. Diese Ursache gilt als behandlungsbedürftig, aber nicht zwingend lebensbedrohlich.

Anders verhält es sich bei Erkrankungen des Gefäßsystems oder auch der Muskeln. Diese können eine Folge des Alterungsprozesses und des Verschleißes der Körperteile sein. Arteriosklerose ist im Volksmund als Gefäßverkalkung bekannt und kann dementsprechend Schmerzen verursachen, da die Ablagerungen an den Gefäßwänden auch die Durchblutung erschweren. In Folge dieser Ablagerungen ist die Gefahr einer Thrombose stark erhöht.

Es Handelt sich hierbei um einen Zellpropf, der sich im Gefäß bildet und damit die Durchblutung komplett unterbindet. Wächst der Druck auf diesen Propf immer weiter, kann er sich lösen und es kommt zu einer lebensgefährlichen Embolie. In diesem Fall wandert der losgerissene Thrombus durch die Gefäße und verstopft an der nächstgelegenen Engstelle den Blutfluss. Folge können Herzinfarkte, Hirninfarkte oder Lungenembolien sein, die bei Ausbleiben einer sofortigen Behandlung tödlich enden können.

Durch starke körperliche Belastung ist es auch möglich, dass die Sehnen oder Muskeln des Beines überbelastet werden. In Verbindung mit einer bestehenden Infektion oder auch den Eintritt von Erregern durch eine Wunde kann dies zu einer Entzündung führen, die sehr schmerzhafte Entwicklungen annehmen kann.

Ebenso sind alle anderen Verschleißerkrankungen, wie Osteoporose (Knochenaufweichung/Erhöhte Brüchigkeit), Ursachen für Beinschmerzen. Diese Erkrankungen können allerdings nicht mehr komplett geheilt werden, sondern nur durch bestimmte Behandlungen und Therapien verbessert werden. In diesem Fall spricht man von einer Degeneration.

Auch wenn die Ausbildung von Tumoren sehr selten sind, kommen diese Formen vor und können auch in Folge eines Krebsleidens entstehen, sofern Metastasen im Körper befindlich sind.


Diagnose und Verlauf

Patienten mit Beinschmerzen suchen ihren Arzt meist erst nach ein paar Tagen auf, sofern die Ursache nicht durch ein unmittelbares Ereignis, wie einen Unfall, eine akute Behandlung notwendig machen. In diesem Fall kann ein sehr großer Umfang an Untersuchung durchgeführt werden, um die genau Ursache zu bestimmen. Abhängig vom Auslöser können die Therapie und Genesungszeit nur einen Tag oder aber mehrere Monate betragen.

Die Anamnese

Bei jeder Erkrankung erstellt der Arzt eine umfassende Krankengeschichte, die ihm bereits Rückschlüsse auf eine Diagnose erlauben kann. In diesem Fall werden alle externen Einflüsse ausgeschlossen oder verifiziert. Im Anschluss werden Alter, Vorerkrankungen und familiäre Vorbelastungen mit in den Fokus gezogen, um der Diagnose einen Schritt näher zu kommen.

Nach diesem Gespräch kann der Arzt eine erste Verdachtsdiagnose stellen. Je nachdem, welche Ursachen nun in Frage kommen, folgen entsprechend unterschiedliche Diagnoseverfahren.

Röntgen

Diese Untersuchung ermöglicht eine sehr schnelle Sichtdiagnose, sofern es sich um einen Knochenbruch oder auch einen Bluterguss im Gewebe handelt.

Blutuntersuchungen

Durch eine Blutentnahme und die gezielte Ermittlung bestimmter Werte können weitere Ursachen der Beinschmerzen ausgeschlossen oder entdeckt werden. Hierbei spielen die Entzündungswerte und der Hämatokrit eine große Rolle.

Diese beiden Werte beschreiben sehr genau, ob eine Entzündung oder eine Reizung im Körper vorliegt und wie das Blut beschaffen ist. Wenn das Verhältnis zwischen festen und flüssigen Bestandteilen im Blut verschoben ist, dann kann eine Durchblutungsstörung, eine Thrombose oder auch ein Gefäßverschluss in die engere Auswahl gezogen werden.

Aber auch bestimmte Marker, die ein Anzeichen auf Krebsleiden oder Metastasen erbringen können, werden über diese Methode ermittelt.

Innerliche Untersuchung

Ultraschall und neurologische Tests

Besonders bei Ergüssen im Gewebe, aber auch neurologischen Auffälligkeiten, wie Funktionsausfällen, kommen diese Tests zum Einsatz. Durch sie kann der Grad der Einschränkung und der Ursprungsort näher eingeschränkt werden.

Angiographie

Durch die Injektion eines Kontrastmittels kann im Röntgen die genaue Darstellung der Gefäße und des Gefäßnetzes erfolgen. Dies ist sehr von Nöten, wenn eine Thrombose, eine Verengung der Gefäße oder gar ein Verschluss vermutet wird.

Spiegelungen und Gelenkpunktionen

Auch wenn der Schmerz im Gelenk sitzt, so strahlt er zumeist in das Bein aus. Das das Knie zwischen Oberschenkel und Unterschenkel sitzt, ist dies ein häufiger Ursachenpunkt. In diesen Fällen kann die minimalinvasive (operativ, ohne große Schnitte, durch Sonden) Methode nicht nur Ursachenfeststellung, sondern auch zugleich Behandlung sein, sofern die Ursache damit sofort behoben werden kann.


Daten & Häufigkeit

Diagnosedaten, und Statistiken zur Häufigkeit

Das Auftreten von Beinschmerzen bei nicht gesicherter Diagnose ist ein häufiges Symptom, dass in der Regel mehr Frauen als Männer betrifft. Bis zu 64% der Frauen, die sich in Behandlung befinden, konnten über eine Erhebung ausgemacht werden, die aus unterschiedlichsten Gründen über Beinschmerzen geklagt haben. Nur 36% der Männer sind ebenso betroffen. Die meisten Diagnosen waren allerdings nicht lebensbedrohlich.

Die Frage warum Frauen eher als Männer betroffen sind, erklärt sich in der hormonellen Grundlage. Durch das hohe Vorhandensein von Östrogenen und anderen weiblichen Hormonen, die auch mit den Wechseljahren immer mehr Abnehmen, wird ein Grundstein dafür gelegt, dass Frauen häufiger zu Thrombosen und Gefäßerkrankungen neigen.

Weiterhin haben Frauen einen natürlich bedingten höheren Fettanteil, der die Ausprägung der Muskeln ohne regelmäßige Training oder intensive Bewegung hemmt und damit die Durchblutung der Gefäße versiegen lässt. Durch den geringeren Druck von außen auf die Gefäße, können die Gefäßwände nicht ausreichend trainiert und gestärkt werden und sind somit auch anfälliger für Aussackungen oder Schwächen.


Komplikationen beim Symptom

Die Liste der Komplikationen ist lang und kann bei ausbleibender Behandlung und Diagnosestellung lebensgefährlich werden. Im schlimmsten Fall kann eine nicht diagnostizierte Thrombose zu einer Embolie und somit zum Tod führen.

Aber auch alle anderen Komplikationen sind nicht zu unterschätzen. Besonders, wenn die Ursache in einem Bandscheibenvorfall liegt, dann können die nervlich bedingten Ausfälle zu weiteren Problemen führen. Da alle Hauptnerven aus den Seitenfortsätzen der Wirbelsäule entspringen, kann bereits ein Bandscheibenvorfall im Lendenbereich zu Lähmungen der Beide oder auch der Reithosenanästhesie führen.

Dabei kommt es zu einem Ausfall der Nerven an der Innenseite des Schenkels und des Intimbereichs. Daraus resultierend sind Inkontinenz und Taubheit der Muskeln und Missempfindungen im Bereich der sexuellen Aktivität nicht selten.

Wenn ein Problem der Gefäße und damit auch der Durchblutung über lange Zeit nicht erkannt wird, dann kann dies auch viel weitreichendere Folgen haben. Durch die Minderdurchblutung können nur noch große Gefäße ausreichend versorgt werden. Die kleinen Gefäße verkümmern dadurch oder sterben es.

Durch diese Schädigung können auch Hautbereiche in Mitleidenschaft gezogen werden. In diesem Fall kommt es durch die Stoffwechselendprodukte des Absterbens der Haut und der Zellen zur Entstehung von Geschwüren. Diese sind als Offenes Bein bekannt. Die Wunden sind sehr tiefgehend und können sich auch auf den Knochen ausweiten. In Folge dessen kann bei nicht korrekter Versorgung oder auch dem gestörten Wundheilungsprozess im schlimmsten Fall die Amputation drohen.


Wann zum Arzt?

Was sollten Sie einen Arzt aufsuchen?

Im Grunde genommen ist es das eigene Ermessen, dass einem vorschwebt, wann man einen Arzt aufsuchen sollte. Allerdings sollten die Beinschmerzen nie unterschätzt werden.

Je akuter die Beschwerden, desto schneller sollte ein Arzt aufgesucht werden. Nach einem Unfall und dem Funktionsausfall des Beines, sowie bei einer rapiden Veränderung der Konstitution mit Kreislaufabfall und Unwohlsein verbunden mit sehr starken Schmerzen, ist sogar eine Information des Krankenwagens oder der direkte Weg ins Krankenhaus unerlässlich.

Sollten leichte Beschwerden mehr als drei Tage anhalten und die Ursache für die Beinschmerzen, wie sehr viel Sport oder ungewohnte Bewegung, nicht ersichtlich sein, ist auch unbedingt ein Besuch angezeigt.
Sollte in der Familiengeschichte bereits eine Gefäßerkrankung vorliegen, sollte ebenso der Arzt konsultiert werden.


Behandlung und Therapie

  • Magnesium
  • Operation
  • Lsyetherapie
  • Wärme
  • Ruhelagerung
  • Schmerzmittel
  • Medikamente der Ursache entsprechend
  • Antithrombosestrümpfe
  • Verödung
  • Entfernung der Krampfadern

Je nach der Ursache der Beinschmerzen kann die folgerichtige Therapie eingeleitet werden. In den meisten Fällen der schweren Ursachen ist es aber nicht mit einer akuten Behandlung erledigt, sondern es braucht eine dauerhafte Umstellung der Lebensgewohnheiten und vor allem eine gewisse Zeit zur Rehabilitation.

Bei Thrombose

Im Falle von Thrombosen erfolgt die Behandlung nicht nur lokal mit der Entfernung des Thrombus. Diese kann auf zwei Weisen durchgeführt werden. Die Entfernung erfolgt operativ oder aber über ein Lyseverfahren. Je nach Größe oder Lage des Thrombus werden blutverdünnende Medikamente gegeben, die dann dazu führen, dass der Thrombus sich auflöst und die entstandenen Blutzellen verstoffwechselt und ausgeschieden werden. Operativ kann der Thrombus über einen Venenkatheter unter Sichtkontrolle entfernt werden.

Allerdings ist auch eine umfassende Nachbehandlung von Nöten. In den meisten Fällen erhalten die Patienten eine externe Venenkompression in Form von Antithrombosestrümpfen, die genau auf den Patienten angepasst werden und dann täglich getragen werden müssen, um die Durchblutung zu verbessern. Weiterhin wird oftmals eine tägliche Gabe von Antikoagulantien (Blutverdünnern) eingeleitet, dass die Gefahr eine Thrombosebildung minimiert wird.

Bei Brüchen

Bei Brüchen ist oftmals die Anlage eines Gipsverbandes in der physiologischen Stellung und die damit verbundene Ruhigstellung des Beines ausreichend bis der Bruch wieder verheilt ist. Nur in seltenen Fällen und bei komplizierten Brüchen kann ein Fixateur von Nöten werden, der einem Schraubgestell ähnelt und von außen am Bein angebracht wird. Nach beiden Methoden ist oftmals eine Wiedererlangung der Bewegungsfähigkeit in einer Rehabilitation oder mit Hilfe einer Physiotherapie im ambulanten Bereich vorgesehen. Ähnlich wird bei Zerrungen verfahren, wobei hier oftmals die Anlage einer unterstützenden Bandage und das Entlasten des Beines bis zur Heilung ausreichend ist.

Bei Entzündungen erfolgt die Behandlung mit Kortison und die Ruhigstellung bzw. die Verminderung der Belastung des Beines. Zu diesem Zwecke kommen Unterarmgehstützen zum Einsatz.

Bei Tumoren

Tumore

oder andere Geschwüre werden operativ entfernt. Unterstützend zu den Therapien werden Schmerzmittel eingesetzt, dass eine optimale Heilung und die Vermeidung von Fehlstellungen durch Fehlbelastung minimiert wird. Allerdings werden diese genau dosiert, damit eine Medikamentenabhängigkeit entstehen kann.

Bei Muskelkater oder auch Verspannungen ist meist keine gezielte Therapie und wenn dann nur eine manuelle Therapie in Form von Massagen oder Physiotherapie vorgesehen.


Hilfreiche Hausmittel

Im häuslichen Bereich können sich Beinschmerzen sehr schnell lindern lassen, sofern sie keine schwerere Ursache haben. Sofern die Ursache nur in einem Muskelkater oder einer leichten Zerrung liegt, ist Kälte nicht ratsam. Wärmen der betroffenen Stelle und sehr viel Ruhe sind dann oberstes Gebot.

Sollte sich der Schmerz allerdings unter dem Einfluss der Wärme verschlimmern, gilt es umgehend einen Arzt aufzusuchen, da die Ursache dann entzündlich sein kann. Wärme begünstigt eine Entzündung.

Auf Sport sollte verzichtet werden, solang die Schmerzen bestehen. Eine komplette Entlastung des Beines ist im Alltag oft nicht möglich, aber dennoch weitestgehend umzusetzen. Das Bein sollte auch immer wieder leicht bewegt werden, dass keine dauerhaften Einschränkungen entstehen können.

Die Einnahme von Magnesium in Brausetabletten oder auch anderen Nahrungsergänzungen kann helfen, dass ein Muskel und damit die Verspannung schneller regenerieren.

Bei bekannten Leiden, die immer wieder auftreten, wie Muskelreizungen, kann auch eine entzündungshemmende Salbe oder kühlende Salbe aufgetragen werden. Wichtig ist, dass Schmerzmittel nur im äußersten Notfall genommen werden und nicht zu einer dauerhaften Lösung werden. Verschwindet der Schmerz nicht wieder oder sind die Symptome nicht besser geworden, hilft nur noch ein Besuch beim Arzt, der dann eine genaue Diagnose stellt.


Alternativmedizin

Alternative Behandlungen und Heilmittel

Entgegen der medizinischen und medikamentösen Therapie können auch bei Verspannungen oder dauerhaften Schmerzen unklarer Ursache einige Behandlungsansätze helfen, die nicht einem Arztbesuch oder einem Klinikaufenthalt bedürfen. Dennoch sollte die Diagnose dann schon gesichert sein.

globuli enzymePhysiotherapien verfolgen bestimmte Bewegungskonzepte, die die Muskeln und Gliedmaßen entsprechend der physiologischen Natur bewegen und wieder mit dem Körper in Einklang bringen können.

Unter Umständen können auch Homöopathen Schmerzen oder Fehlfunktionen mit Globuli behandeln, wenn die Ursache zum Beispiel psychosomatisch ist. (Körperliche Symptome ohne klar Ursache ausgelöst durch psychische Belastung).

Ebenso können Massagen der betroffenen Stellen oder auch Bädertherapien einen Erfolg erzielen, da so eine Entspannung bewirkt wird.

Weiterführend können auch Fehlstellungen, die immer wieder zu Schmerzen führen durch Orthopädisches Schuhwerk behoben werden. Der Besuch eines entsprechenden Geschäfts für orthopädisches Schuhwerk kann unter Umständen auch Linderung bringen.


Fragen & Antworten

Wie sicher sind gestellte Diagnosen?

Mit dem hohen Aufwand, der heute diagnostisch betrieben werden kann, sind gestellte Diagnosen sehr sicher, aber es kann gern auf eine Zweitmeinung, besonders bei schweren Erkrankungen zurückgegriffen werden.

Warum dürfen Thrombosestrümpfe nicht in der Nacht getragen werden?

Da sie die den venösen Rückfluss zum Herzen fördern, sollten diese Strümpfe nur am Tag getragen werden. Im Liegen können sie kaum eine Wirkung erzielen und mit dem erhöhten Druck Folgeschäden des Herzens und der Gefäße verursachen.

Sind Beinschmerzen immer ernst zu nehmen?

Ja, auch wenn die vermeintliche Ursache bekannt ist, müssen diese Schmerzen mit Kombination mit anderen körperlichen Problemen oder Unstimmigkeiten immer abgeklärt werden.

Verursachen Gefäßerkrankungen immer Schmerzen?

Nein, das ist nicht zwingend zu erwarten, aber Schmerzen deuten immer auf eine Schwellung oder eine Verstärkung der Erkrankung hin. Hier sollte ein Arzt aufgesucht werden.

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