Amoxicillin

Amoxicillin zählt zu den sogenannten Breitband-Antibiotika, welche ein bereits Spektrum an Erkrankungen abdecken. Insbesondere bakteriellen Infektionen wie beispielsweise MagenDarmErkrankungen oder aber auch Nasennebenhöhlenentzündungen wirkt das Antibiotikum effektiv entgegen. So wird die bakterielle Infektion schnell gemildert und eingedämmt. Eine schnelle Verbesserung sowie Heilung und Genesung des Gesundheitszustandes sind die Folgen.

AmoxicillinWas ist Amoxicillin?

Bei Amoxicillin handelt es sich um ein Breitband-Antibiotikum, welches der Gruppe der Aminopenicilline zugeordnet wird. Diese haben im Gegensatz zu dem Penicillin G sowie dem Penicillin V ein zusätzliches Wirkungsspektrum. Dieses erweiterte Wirkungsspektrum zeigt sich bei bestimmten Bakterien, den sogenannten Gram-negative Stäbchen.

Im Vergleich zu älteren Aminopenicillinen wird Amoxicillin über den Mund aufgenommen. Dies führt dazu, dass es besser von dem menschlichen Körper aufgenommen und verwertet werden kann. So liegt Amoxicillin in Arzneimitteln als Amoxicillin-Trihydrat oder aber auch als Amoxicillin-Natrium vor, sowie in Kombipräparaten als Amoxicillin-Clavulansäure-Präparat.

Welchen Zwecken dient dieser Wirkstoff?

Das Antibiotikum wird zur Behandlung von Bakterieninfektionen angewendet.


Allgemeines

Allgemeines
NameAmoxicillin
Andere Namen(2S,5R,6R)-6-[(R)-2-Amino-2-(4-hydroxyphenyl)acetamido]-3,3-dimethyl-7-oxo-4-thia-1-azabicyclo[3.2.0]heptan-2-carbonsäure
SummenformelC16H19N3O5S
Wirkstoffklasseβ-Lactam-Antibiotika

Wirkungsweise

So wirkt Amoxicillin?

Amoxicillin hat eine hemmende Wirkung auf ein bakterielles Enzym, die sogenannte Transpeptidase ist die Folge. Als Transpeptidase bezeichnet man den letzten Schritt der Synthese der bakteriellen Zellwand. So bindet sich das Antibiotikum an das aktive Zentrum des Enzymes und dadurch wird dieses irreversibel blockiert.

Während des Wachstums sowie der Vermehrung der Bakterien werden die Zellwände stetig an bestimmten Stellen aufgelöst. Nachdem dies erfolgt ist, wird die Zellwand erneut vernetzt und somit verfestigt.

Die hemmende Wirkung von Amoxicillin sorgt dafür, dass sich die Zellwand des vernetzten Enzyms auflöst und eine erneute Verknüpfung sowie Andockung somit nicht erfolgen kann. Die Folge ist die, dass das Bakterium abstirbt. Somit hat das Antibiotikum Amoxicillin eine bakterienabtötende Wirkung.

Aufnahme, Abbau und Ausscheidung von Amoxicillin

Die häufigste Darreichungsform des Antibiotikums Amoxicillin ist die der Tablettenform, da der Wirkstoff über die orale Einnahme besser in den Körper aufgenommen werden kann. Eine weitere Darreichungsform wäre die des Trockensaftes. Hierbei wird der pulverförmige Wirkstoff in Kombination mit Leitungswasser zu einem Saft verarbeitet.

Die Ausscheidung von Amoxicillin erfolgt renal und somit größtenteils über die Niere, nur ein kleiner Anteil wird biliär ausgeschieden. Zudem liegt die Halbwertszeit bei Amoxicillin zwischen 1 bis hin zu 1,5 Stunden und ist somit recht kurz.


Anwendungsgebiete

Wann wird Amoxicillin eingesetzt?

Das Antibiotikum wird üblicherweise bei bakteriellen Infektionen angewendet, da es Bakterien daran hindert, während der Wachstumsphase eine schützende Außenhülle zu entwickeln. Dies führt dazu, dass die Bakterien innerhalb kürzester Zeit sterben. So wird Amoxicillin häufig bei Infektionen des MagenDarm-Traktes sowie bei Infektionen der Harn- sowie Gallenwege und einer Bakterieninfektion der Niere eingesetzt.

Des Weiteren wird das Antibiotikum zur Behandlung von Entzündungen der Knochen sowie Entzündungen des Nasennebenhöhlenbereiches wie beispielsweise bei einer Mittelohr- sowie Rachenentzündung und bei Atemwegsinfektionen wie beispielsweise bei einer Lungen– sowie Mandelentzündungen eingesetzt. Zudem kann Amoxicillin bei der Behandlung von einer Blutvergiftung oder aber auch teilweise bei Infektionen der Haut und bei Typhus verwendet werden.

Amoxicillin wird aber auch häufig, neben der Behandlung von bakteriellen Infektionen, vorbeugend eingesetzt. So wird Amoxicillin häufig Personen präventiv verabreicht, bei denen ein operativer Eingriff vorgenommen werden muss und die unter bestimmten Herzerkrankungen leiden. Diese präventive Maßnahme soll verhindern, dass während der Operation bestimmte Bakterien in die Blutbahn gelangen und diese Entzündungen am Herzen verursachen.


Richtige Anwendung

So wird Amoxicillin angewendet

Da das Antibiotikum Amoxicillin häufig oral verabreicht wird, wird es in Tablettenform eingenommen. In der Regel wird Amoxicillin dreimal täglich, im Acht-Stunden-Rhythmus eingenommen – in Ausnahmefällen jedoch nur zweimal täglich.

Um die Bakterien optimal an ihrem Wachstum zu hindern, sollte der Acht-Stunden-Rhythmus konstant eingehalten werden. Des Weiteren empfiehlt es sich Amoxicillin zu Beginn oder während einer Mahlzeit einzunehmen, da es dann eine bessere Verträglichkeit aufweist.

Die Dosierung des Antibiotikums, welches der Arzt verschreibt, liegt meist zwischen 250 und 1000 Milligramm.

Um die Wirksamkeit des Antibiotikums zu verbessern kann bei Bedarf gleichzeitig Clavulansäure sowie Tazobactam oder Sulbactam eingenommen werden. Diese zusätzliche Einnahme hat eine hemmende Wirkung auf ein Enzym der Bakterien, die beta-Lactamase.


Medikamente

Welche Medikamente beinhalten den Wirkstoff Amoxicillin?

Der Wirkstoff Amoxicillin ist in einer Vielzahl von Medikamenten enthalten. Die folgende Liste zeigt eine kleine Auswahl an Präparaten, welche den Wirkstoff Amoxicillin enthalten.

  • STADAPHARM GmbH:
    Amoxi-Clavulan STADA 500/125mg, Amoxi-Clavulan STADA 875/125mg
  • 1 A Pharma GmbH:
    Amoxi 250 TS, Amoxi 500 TS, Amoxi 750, Amoxi 1000
  • Hexal AG:
    Amoclav 500 Plus, Amoclav 875 mg + 125 mg
  • Ratiopharm:
    Amoxicillin-ratiopharm 1000mg, Amoxicillin-ratiopharm comp. 875 mg/125 mg

Handelsnamen

Monopräparate

  • Humanarzneimittel:
    Amoxibeta (D), Amoxypen (D), Amoxilan (A), Azillin (CH), Baktocillin (D), Clamoxyl (A, CH), Infectomox (D), Jutamox (D), Ospamox (A), Spectroxyl (CH), Supramox (CH)
  • Tierarzneimittel:
    Axiphen (D), Amox (D), Amoxanil (D), Amoxin (D), Amoxisel (D), Amoxival (D), Amoxy (D), Belamox (D), Bioamoxi (D), Clamoxyl (D), Duphamox (D), Hostamox (D), Klatocillin (D), Octacillin (D), Parkemoxin (D), Tamox (D), Vetrimoxin (D), Veyxyl (D), Wedemox (D)

Kombinationspräparate

  • Humanarzneimittel mit Clavulansäure:
    Amoclav (D), AmoclanHexal (A), Amoxacid (A), AmoxiPLUS ratiopharm (A), Amoxi-saar plus (D), Amoxicomp (A), Augmentan (D), Augmentin (A, CH, D), Benomox (A), Betamoclav (A), Clavamox (A), Clavex (A), Clavolek (A), Clavoplus (A), Co-Amoxiclav (A), Curam (A), InfectoSupramox (D), Lekamoxiclav (A), Xiclav (A)
  • Tierarzneimittel:
    Amoxiclav (D), Clavaseptin (D), Kesium (D), Nicilan (D), Synulox (D), Amoxi-Clavulan (D), Flanamox (D, mit Flucloxacillin), Zacpac (D, mit Pantoprazol und Clarithromycin)

Indikationen

Für die Behandlung von bakteriellen Infektionskrankheiten wurde Amoxicillin zugelassen. Die Erreger der bakteriellen Infektionskrankheiten reagieren empfindlich auf das Antibiotikum.

Zu den klassischen Indikationen zählen unter anderem eine Mittelohrentzündung sowie eine akute Bronchitis und eine Streptokokken-Angina sowie eine akute bakterielle Rhinosinusitis. Zudem zählen die Eradikation von Helicobacter pylori sowie eine Endokraditis-Prophylaxe und eine Lyme-Borreliose sowie eine Blasenentzündung in der Praxis zu den klassischen Indikationen.


Gegenanzeigen

Wann darf Amoxicillin nicht verwendet werden?

Amoxicillin sollte auf keinen Fall verwendet werden, wenn eine Penicillin-Überempfindlichkeit vorliegt, da es ansonsten zu einer allergischen Reaktion oder aber auch zu einem anaphylaktischen Schock kommen kann.

Des Weiteren sollte Amoxicillin nicht verabreicht werden, wenn eine Virusinfektion oder eine chronische lymphatische Leukämie vorliegt. Aufgrund dieser Erkrankungen wird das Risiko einer allergischen Reaktion bei der Einnahme von Amoxicillin erhöht.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Während der Schwangerschaft sollte Amoxicillin nur dann verwendet werden, wenn es von dem behandelnden Arzt ausdrücklich empfiehlt wird. In bisher durchgeführten Studien wurden weder bei Tierversuchen noch bei der Behandlung eines Menschen negative Auswirkungen auf das ungeborene Kind festgestellt. Ein erhöhtes Risiko einer Darmentzündung des neugeborenen Kindes wurde jedoch während einer Einzelstudie festgestellt.

Während der Stillzeit sollte ebenfalls eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung vorgenommen werden, da der Wirkstoff über die Muttermilch auf das neugeborene Kind übertragen wird. Dies kann zu Schädigungen der Darmflora des Kindes führen. Aufgrund dessen empfiehlt es sich abzustillen, bevor die Einnahme von Amoxicillin erfolgt.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Sofern Kinder das Antibiotikum Amoxicillin verabreicht bekommen, sollte darauf geachtet werden, dass die tägliche Dosis zwischen 50 und 100 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht liegt. Die tägliche Dosis darf jedoch 2.000 Milligramm nicht überschreiten. Zudem ist die Mundhygiene bei Kindern während der Phase des Einnehmens äußerst wichtig, da ansonsten häufig Zahnverfärbungen auftreten können.


Risiken & Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen hat Amoxicillin?

Üblicherweise weist Amoxicillin eine gute Verträglichkeit auf, da der Wirkstoff rasch über den Darm in den Körper aufgenommen werden kann. Dies hat den positiven Effekt, dass die Darmflora geschont wird im Gegensatz zu anderen Antibiotika. Trotz der guten Verträglichkeit können jedoch trotzdem Nebenwirkungen bei der Einnahme des Antibiotikums auftreten.

Häufige Nebenwirkungen

Zu den häufigsten Nebenwirkungen bei der Einnahme von Amoxicillin zählen die im Magen- und Darmbereich. So treten häufig Übelkeit sowie Erbrechen und Durchfall auf. Des Weiteren können Nebenwirkungen wie Appetitlosigkeit und Blähungen die Folge sein.

Sollte der Durchfall jedoch anhaltend sein, so kann es durchaus sein, dass die Behandlung mit Amoxicillin eine Darmentzündung ausgelöst hat. In diesem Fall sollte die Therapie umgehend beendet werden und Rücksprache mit dem behandelnden Arzt gehalten werden.

Nebenwirkungen wie Erbrechen und Durchfall behindern zudem die Wirksamkeit des Präparates, da die gesamte Dosis nicht über den Darm aufgenommen werden kann. Nebenwirkungen wie Mundtrockenheit sowie Fieber, Hautausschläge und Juckreiz können zudem ebenfalls häufiger auftreten.

Gelegentliche Nebenwirkungen

Bei den gelegentlichen Nebenwirkungen handelt es sich häufig um Veränderungen des Blutbildes, Kehlkopfschwellungen sowie Nierenentzündungen und Angioödemen.

Sehr seltene und vereinzelte Nebenwirkungen

Zu den sehr seltenen und vereinzelten Nebenwirkungen zählen unter anderem Wassereinlagerungen im Gewebe sowie starke Hautausschläge und die sogenannte Schälrötelsucht. Die Schälrötelsucht kann zu dem Verlust von Haaren sowie Fingernägeln führen.


Wechselwirkungen

Welche Wechselwirkungen zeigt Amoxicillin?

Sofern eine Störung der Leber– oder Nierenfunktion vorliegt, darf das Antibiotikum nur in äußerst niedrigen Dosen verabreicht werden. Des Weiteren müssen während der Einnahme von Amoxicillin die Organfunktionen sowie das Blutbild regelmäßig kontrolliert und bei Auffälligkeiten beobachtet werden. Dies ist insbesondere der Fall, wenn das Antibiotikum über einen längeren Zeitraum eingenommen werden soll.

Bei der gleichzeitigen Einnahme von der Anti-Baby-Pille und dem Antibiotikum Amoxicillin sollte zudem beachtet werden, dass die Aufnahme des Verhütungsmittels aus dem Darm verringert wird und die Folge eine Herabsetzung der Wirksamkeit sein kann. So empfiehlt es sich, während der Einnahme des Antibiotikums, ein zusätzliches nicht-hormonelles Verhütungsmittel zu verwenden.

Des Weiteren dürfen andere Antibiotika, welche ebenfalls das Wachstum der Bakterien hemmen, nicht gleichzeitig mit Amoxicillin verabreicht werden. Die verschiedenen Antibiotika können dann nämlich die gegenseitige Wirkung negativ beeinträchtigen. Zudem können Diuretika die Wirkung von Amoxicillin mindern, wohingegen bestimmte Gichtmittel verstärkend wirken.

Sollten während der Einnahme des Antibiotikums zusätzlich Gerinnungshemmer oder Herzglykosiden eingenommen werden, sollte dies vorher unbedingt mit dem behandelnden Arzt besprochen werden, da Amoxicillin die Wirkung dieser Präparate verstärken kann.


Wichtige Hinweise

Was ist bei der Einnahme von Amoxicillin zu beachten?

Bei der Einnahme von Amoxicillin sollte stets darauf geachtet werden, dass die vom behandelnden Arzt vorgeschrieben Dosis sowie Menge und Anwendungsdauer genauestens eingehalten werden. Sollte dies nicht der Fall sein, kann dies dazu führen, dass die Bakterien eine gewisse Resistenz gegen das Antibiotikum bilden.

Des Weiteren sollte die Einnahme des Präparates nicht ohne vorherige Absprache mit dem Arzt abgebrochen werden. Zudem sollte von einer Einnahme abgesehen werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegen Penicilline oder Cephalosporine vorliegt.

Im Gegensatz zu anderen herkömmlichen Antibiotika können milchhaltige Produkte problemlos während der Einnahme verzehrt werden. Auf den Alkoholkonsum sollte jedoch dringendst verzichtet werden, da dieser eine zusätzliche Belastung für den menschlichen Körper darstellt und unerwünschte Nebenwirkungen auftreten oder sogar verstärkt werden können.

Des Weiteren wird durch den Alkoholkonsum der Abbau des Amoxicillin behindert und somit kann der Wirkstoff nur noch sehr langsam von dem menschlichen Körper abgebaut werden. Die Folge ist, dass er sich in der Leber ansammelt und Schädigungen des Organes auftreten können. Des Weiteren ist der Körper aufgrund der bakteriellen Infektion bereits geschwächt und der Alkoholkonsum verstärkt dies noch.


Abgabevorschriften

So erhalten Sie Medikamente mit Amoxicillin

Da das Antibiotikum Amoxicillin verschreibungspflichtig ist, erhalten Sie es in Apotheken auf Rezept.


Geschichte

Seit wann ist Amoxicillin bekannt?

Im Jahr 1928 wurde das Penicillin G, das als Urpenicillin bekannt ist, von Alexander Fleming, einem schottischen Bakteriologen entdeckt. Alexander Fleming stellte fest, dass seine Bakterienkultur von einem Schimmelpilz befallen war.

Bei dieser Bakterienkultur handelte es sich um die des Staphylococcus. Er entdeckte, dass überall, wo sich der Schimmelpilz ausbreitete, kein Bakterienwachstum sichtbar war.

So stellte Fleming fest, dass dieser Pilz eine Art Gift gegen die Bakterien entwickeln musste. Fortan nannte der Bakteriologe dies Penicillin, den Schimmelpilz bezeichnete er als Penicillium notatum. So kam dieses Präparat im Jahr 1972 auf den Markt und wurde im Jahr 1981 in Deutschland zugelassen. In der Schweiz erhielt es bereits im Jahr 1977 seine Zulassung.


Warnhinweise

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bei bestimmten Vorerkrankungen kann die zusätzliche Einnahme von Amoxicillin zu schweren allergischen Reaktionen führen. Aufgrund dessen sollte mit dem behandelnden Arzt vorab über genau diese Erkrankungen gesprochen werden.

Des Weiteren ist darauf zu achten, dass das Reaktionsvermögen durch die Einnahme des Antibiotikums gemindert wird. Aufgrund dessen sollten schwere Maschinen sowie Fahrzeuge während der Einnahme nicht betätigt werden.


Quellen

  • Arzneimittel-Fachinformation (CH)
  • Aktories, K. et al.: Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie, 11. Auflage, Urban & Fischer Verlag/Elsevier GmbH, 2013.
  • Europäisches Arzneibuch PhEur
  • Ball P. The clinical development and launch of amoxicillin/clavulanate for the treatment of a range of community-acquired infections. Int J Antimicrob Agents, 2007, 30 Suppl 2, S113-7 Pubmed

Bitte empfehlt diese Seite oder verlinkt uns:

Top