Pantoprazol

Sodbrennen ist ein weitverbreitetes Leiden unter der Bevölkerung, das insbesondere nach dem Genuss ausgiebiger Speisen oder durch Alkohol auftritt. Als einer der wichtigsten Wirkstoffe gegen Sodbrennen wird dabei Pantoprazol eingesetzt. Auch gegen andere Magen- und Darmleiden, bei Magengeschwüren und zum Magenschutz findet Pantoprazol eine verstärkte Verwendung.

Was ist Pantoprazol?

Pantoprazol Formel

(R)-Form (oben) und (S)-Form (unten)
Quelle: Wikipedia

Pantoprazol gehört zu der Gruppe der Protonenpumpen-Inhibitoren, welche die Bildung von Magensäuresekretionen hemmen. Dadurch wird der Wirkstoff insbesondere in der Behandlung von Sodbrennen, bei Magen- und Darmgeschwüren und als Magenschutz eingesetzt. Pantoprazol verringert die Produktion von Magensäure, wodurch der Wirkstoff bei Krankheitsbildern eingesetzt wird, die sich durch eine erhöhte Produktion von Magensäure auszeichnen.

Außerdem wird Pantoprazol in Kombination mit Medikamenten eingesetzt, die eine Schädigung im Magen-Darm-Bereich hervorrufen könnten, um einer möglichen Bildung von Geschwüren vorzubeugen oder diese abzuschwächen und schneller heilen zu lassen.

Welchen Zwecken dient dieser Wirkstoff?

  • Die Magensäureproduktion soll verringert werden
  • Säurebedingte Erkrankungen sollen verhindert und behandelt werden
  • Die Heilung von Geschwüren im Magen und im Zwölffingerdarm soll beschleunigt werden
  • Schmerzen und Entzündungen der Speiseröhre sollen gelindert werden
  • Schmerzen und Entzündungen bei Geschwüren sollen gelindert werden

Allgemeines

Allgemeines
FreinamePantoprazol
Andere Namen
  • (RS)-5-(Difluormethoxy)-2-[(3,4-dimethoxy-2-pyridyl)methylsulfinyl]benzimidazol (IUPAC)
  • (±)-5-(Difluormethoxy)-2-[(3,4-dimethoxy-2-pyridyl)methylsulfinyl]benzimidazol
Summenformel
  • C16H15F2N3O4S (Pantoprazol)
  • C16H14F2N3NaO4S (Pantoprazol·Natriumsalz)
Kurzbeschreibungfarbloses kristallines Pulver (Pantoprazol·Natriumsalz)

Wirkungsweise

So wirkt Pantoprazol

Der Hauptbestandteil der Magensäure ist Salzsäure, die für die Verdauung im menschlichen Magen zuständig ist. Salzsäure setzt sich dabei aus Chlorid-Ionen und Wasserstoff-Protonen zusammen. Letztere sorgen für die saure Eigenschaft im Magensaft und können krankheitsbedingt zu viel Salzsäure produzieren. Bei der Einnahme von Pantoprazol dringt der Wirkstoff in die Belegzellen des Magens ein und sorgt als Hemmstoff für eine verminderte Produktion der Protonenpumpen.

Durch die verminderte Protonenausschüttung sinkt die Konzentration der Magensäure und der pH-Wert im Magen steigt wieder an. Dadurch wird zum einen Sodbrennen behandelt und zum anderen auch die Abheilung von Magen- und Darmgeschwüren begünstigt und beschleunigt. Die bei Geschwüren angegriffene Schleimhaut kann durch die Reduktion der Magensäure besser abheilen und wird nicht weiter durch die Salzsäure angegriffen. Die Hemmung der Magensäuresekretion ist dosisabhängig und löst sich nach einem bestimmten Zeitraum wieder auf.

Aufnahme, Abbau und Ausscheidung von Pantoprazol

Der Wirkstoff Pantoprazol wird in der Form von magensaftresistenten Tabletten eingenommen, üblicherweise morgens vor der ersten Mahlzeit mit einem Glas Wasser. Dadurch wird der Wirkstoff erst im Darm freigesetzt, wo er direkt ins Blut aufgenommen wird. Wichtig ist, die Tablette im Mund nicht zu zerdrücken oder zu beschädigen. Durch die Magensäure kann die Tablette anschließend zersetzt werden und der Wirkstoff wird im Darm absorbiert und über den systemischen Kreislauf in die Blutbahn aufgenommen und in die Belegzellen transportiert.

Hier wird der Hemmstoff aktiviert und die Protonenpumpe reduziert die Säuresekretion. Die Entfaltungs- und Wirkungsdauer des Wirkstoffes ist von der Dosis abhängig. Die durchschnittliche Entfaltung der vollen Wirkung beträgt 3-5 Tage und baut sich relativ langsam ab, sodass in den meisten Fällen eine einmal tägliche Einnahme ausreicht. Auch eine Injektion direkt in die Blutbahn ist möglich, allerdings wird Pantoprazol meistens in der Tablettenform zu sich genommen.


Anwendungsgebiete

Wann wird Pantoprazol eingesetzt?

Der Wirkstoff Pantoprazol wird zur Reduzierung der Magensäureproduktion eingesetzt, um säurebedingte Erkrankungen zu verhindern und zu behandeln. Eine Behandlung mit Pantoprazol findet daher insbesondere bei Sodbrennen, bei Entzündungen der Speiseröhre durch Aufsteigen der Magensäure, dem sogenannten Refluxösophagitis und zur Förderung der Rückbildung von Geschwüren im Magen und im Zwölffingerdarm statt. Durch die Verringerung der Magensäure kann die angegriffene Schleimhaut besser verheilen und Geschwüre bilden sich schneller zurück.

Auch bei der Behandlung des Zollinger-Ellison-Syndroms ist Pantoprazol ein sehr hilfreicher Wirkstoff. Bei dem Syndrom findet eine krankhafte Überproduktion von Magensäure statt, die bei dem Patienten zu schmerzhaften Sodbrennen und Geschwüren führen kann. Um die Magensäureproduktion abzudämpfen und auf einen normalen Gehalt zu bringen, wird daher Pantoprazol eingesetzt. Bei einer Langzeitbehandlung mit nicht-steroidalen Antirheumatika kann Pantoprazol ebenso als Begleittherapie eingesetzt werden.

Der Wirkstoff Pantoprazol wird durch die schnelle Wirksamkeit und die relativ geringen Risiken und Nebenwirkungen sowohl für die kurzzeitige Behandlung von Krankheitsbildern wie leichten Refluxkrankheiten als auch für längerfristige Behandlungen wie zur Therapie des Zollinger-Ellison-Syndroms eingesetzt.


Richtige Anwendung

So wird Pantoprazol angewendet

Weil der Wirkstoff Pantoprazol in die Blutbahn gelangen muss, um seine Wirkung zu entfalten, werden Medikamente mit Pantoprazol gewöhnlich über die magensaftresistente Tablettenform zugeführt. Dadurch wird der Wirkstoff erst im Dünndarm freigesetzt und gelangt dort in die Blutbahn und zu den Belegzellen des Magens. Die Injektion von Lösungen mit Pantoprazol ist auch möglich, wird aber seltener angewendet. Die Einnahme der Tablette wird gewöhnlich am Morgen vor der ersten Mahlzeit empfohlen, damit sich seine Wirkung auf nüchternen Magen am besten entfalten kann.


Medikamente

Welche Medikamente beinhalten den Wirkstoff Pantoprazol?

Es gibt eine Vielzahl von Medikamenten, die den Wirkstoff Pantoprazol enthalten und vor allem bei Sodbrennen verschrieben werden. Eine Auswahl von Medikamenten ist beispielsweise:

  • PANTO AIWA 20 mg magensaftresistente Tabletten
  • PANTO Aristo bei Sodbrennen 20 mg magensaftr.Tabletten
  • PANTOBEM 20 oder 40 mg magensaftresistente Tabletten
  • PANTOFLUX 20 oder 40 mg magensaftresistente Tabletten
  • PANTOPRA Q 20 oder 40 mg magensaftresistente Tabletten
  • PANTOPRAZOL-1A Pharma 20 oder 40 mg magensaftres.Tabletten
  • PANTOPRAZOL 20 mg elac magensaftres.Tabletten
  • RIFUN 20 oder 40 mg magensaftresistente Tabletten

Handelsnamen

Monopräparate
Azidex (A), Azidosan (A), Gastroloc (A), Gastrozol (D, A), Panprabene (A), Panprax (CH), Pantip (A), Pantoloc (A), Pantozol (D, CH), Prazopant (A), Rifun (D), Zurcal (A, CH), Controloc (PL), zahlreiche Generika (D, A, CH), Protonix (USA)

Kombinationspräparate
Zacpac (D)


Indikationen

Geschwüre im Magen (Ulcus ventriculi) und Darm (Ulcus duodeni) stellen mitunter die Hauptindikationen für eine Behandlung mit dem Arzneistoff dar. Da Speiseröhrenerkrankungen durch eine so genannte Refluxösophagitis verursacht werden können, wird auch hier der Wirkstoff verabreicht. Das Zollinger-Ellison-Syndrom sowie eine Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori sind weitere Indikationen. Eine prophylaktische Einnahme zur Verhinderung von Rezidiven ist ebenso möglich.


Gegenanzeigen

Im Folgenden können Sie sich über die allgemeinen Gegenanzeigen bei der Behandlung mit dem Wirkstoff informieren. Es muss beachtet werden, dass sich die Gegenanzeigen je nach Medikament unterscheiden können. Informieren Sie sich hier jeweils durch die Packungsbeilage über die bestimmten Gegenanzeigen für jedes Medikament.

Wann darf Pantoprazol nicht verwendet werden?

Medikamente mit Pantoprazol dürfen nicht eingenommen werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff und gegen die verschiedenen Inhaltsstoffe existiert. Inhaltsstoffe bei einem handelsüblichen Medikament gegen Sodbrennen und leichter Refluxkrankheit können beispielsweise Mannitol, Natriumcarbonat, Carboxymethylstärke oder Calcium sein. Informieren Sie sich vor der Einnahme eines Medikaments über alle Inhaltsstoffe.

Vorsicht bzw. ärztliche Kontrolle ist auch geboten, wenn die Behandlung bei Patienten mit stark eingeschränkter Leberfunktion eingesetzt werden soll. Hier sind die Leberwerte regelmäßig ärztlich zu kontrollieren und zu untersuchen. Des Weiteren können Geschwüre im Verdauungstrakt in der Vorgeschichte, Operationen im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte oder Gelbsucht gegen eine Anwendung von Pantoprazol sprechen.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Nach derzeitigen Kenntnissen soll ein Arzneimittel mit Pantoprazol nicht in der Schwangerschaft eingesetzt werden. Studien haben gezeigt, dass hohe Konzentrationen des Wirkstoffes fortpflanzungsschädigend und schädigend für Ungeborene wirken können. Da Pantoprazol über die Muttermilch weitergegeben wird, ist auch von einer Behandlung mit Pantoprazol während der Stillzeit abzuraten. Ist eine Behandlung notwendig, so sollte die Einnahme von Pantoprazol erst nach dem Abstillen erfolgen.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Bei Kindern unter 12 Jahren darf eine Behandlung mit Pantoprazol aufgrund mangelnder Erfahrung und Kenntnisse nicht angewendet werden. Auch bei Kindern ab 12 Jahren und bei Jugendlichen ist vor einer Einnahme erst ärztlicher Rat einzuholen.


Risiken & Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen hat Pantoprazol?

Ähnlich wie bei vielen anderen Wirkstoffen kann es auch bei der Einnahme von Pantoprazol zu Nebenwirkungen kommen. Allgemein gilt jedoch Pantoprazol als sehr verträglich und das Auftreten von Nebenwirkungen als eher selten. Risiken und Nebenwirkungen durch Pantoprazol sind im Folgenden:

Die häufigsten Nebenwirkungen stellen:

  • Kopfschmerzen
  • Oberbauchbeschwerden
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Blähungen

da. Das Auftreten dieser Nebenwirkungen ist jedoch relativ selten. So soll es nur bei einem Prozent der Behandelten zu Kopfschmerzen oder Durchfall kommen

Gelegentliche Nebenwirkungen zeigen sich in dem Auftreten von:

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Schwindel
  • Sehstörungen
  • allergische Hautreaktionen wie
  • Juckreiz oder Hautausschlag

Selten sind Nebenwirkungen wie:

  • Mundtrockenheit
  • Gelenkschmerzen oder eine
  • Nierenentzündung

Sehr seltene Nebenwirkungen oder Nebenwirkungen ohne Nennung der Häufigkeit stellen:

  • eine erhöhte Körpertemperatur
  • Wasseransammlungen in Armen und Beinen
  • Blutbildveränderungen
  • Leberschäden
  • erhöhte Leberwerte
  • allergische Reaktionen
  • Nesselsucht
  • schwerste Hautreaktionen
  • Lichtempfindlichkeit
  • Muskelschmerzen
  • gutartige Geschwulst der Magenschleimhaut
  • Unwohlsein oder
  • Depressionen

dar.

Der Wirkstoff gilt generell als sehr gut verträglich und Nebenwirkungen treten selten auf. Dennoch gibt es eine Reihe von Besonderheiten, die vor der Einnahme des Wirkstoffes berücksichtigt werden sollten.

Pantoprazol hemmt die Protonenpumpen in der Magenwand und senkt dadurch den Gehalt an Magensäure. Dadurch wird jedoch die Anzahl an Bakterien im Magen erhöht. Unter Umständen können auch schädliche Keime in den Magen eindringen und dadurch das Risiko einer Infektion erhöhen.

Besondere Aufmerksamkeit ist auch bei Symptomen geboten, die einer Nierenentzündung ähneln, da diese denjenigen Symptomen, die zur Anwendung von Pantoprazol führen, gleichen. Treten Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen über einen längeren Zeitraum während der Behandlung mit Pantoprazol auf, so wird geraten einen Rat aufzusuchen, um eine Nierenentzündung auszuschließen. Ansonsten muss die Behandlung mit Pantoprazol abgebrochen werden, um rechtzeitig eine Nierenentzündung behandeln und Nierenschäden verhindern zu können.

Der Wirkstoff Pantoprazol kann wie alle anderen Wirkstoffe aus dieser Gruppe in höheren Dosierungen und durch eine Einnahme über einen längeren Zeitraum hinweg das Risiko einer Hüft-, Handgelenks- und Wirbelsäulenfraktur etwas erhöhen, besonders bei älteren Patienten oder Patienten mit erhöhtem Risiko wie Osteoporose-Patienten.


Wechselwirkungen

Welche Wechselwirkungen zeigt Pantoprazol?

Wechselwirkungen bezeichnet eine mögliche Beeinflussung von Wirkstoffen unterschiedlicher Medikamente, die gleichzeitig eingenommen werden. Bei der Verwendung von Pantoprazol wurden bislang fast keine Wechselwirkungen beobachtet, allerdings sollten folgende festgestellte Wechselwirkungen berücksichtigt werden:

  • Durch die Veränderung des pH-Wertes im Magen kann sich die Aufnahmefähigkeit anderer Wirkstoffe verändern. Hervorzuheben ist dabei vor allem der Wirkstoff Atazanavir. Die Aufnahme des Virenhemmers in der Blutbahn kann durch Pantoprazol beeinträchtigt werden, weshalb AIDS-Patienten, die mit Atazanavir behandelt werden, kein Pantoprazol zu sich nehmen sollten
  • Arzneimittel mit gerinnungshemmenden Wirkstoffen können durch Pantoprazol ihre Wirkung verändern. Einer Behandlung wird hier nicht abgesprochen, jedoch sollten Patienten sich regelmäßig einer regelmäßigen Kontrolle der Blutgerinnung unterziehen
  • Bei einer Einnahme von Pantoprazol über einen längeren Zeitraum hinweg, wie sie etwa bei der Therapie des Zollinger-Ellison-Syndroms stattfindet, kann es aufgrund der reduzierten Säuremenge zu einem Mangel von Vitamin B12 führen
  • Auch die Wirksamkeit von Clopidogrel, welches zur Blutverdünnung eingesetzt wird, kann durch Pantoprazol behindert werden. Ist eine Behandlung mit Pantoprazol erforderlich, so wird jedoch Pantoprazol vor allen anderen Protonenhemmern eine Vorrangstellung eingeräumt

Wichtige Hinweise

Was ist bei der Einnahme von Pantoprazol zu beachten?

Das Wirken von Pantoprazol, das zu einer Verringerung des Säuregehalts im Magen führt, kann Symptome verschleiern, die auf eine schwerwiegende Erkrankung hindeuten. Dazu gehören unter anderem Magenkrebs. Bevor es zu einer Behandlung mit Pantoprazol aufgrund entsprechender Symptome kommt, sollte ein Arzt andere Ursachen wie etwa Magenkrebs ausgeschlossen haben.

Durch die Verdünnung des Säuregehalts im Magen kann Pantoprazol zudem die Aufnahmegeschwindigkeit von anderen Medikamenten verändern, was besonders bei stark wirksamen Medikamenten wie Opiate zu berücksichtigen ist. Durch die schnellere Ausscheidung aus dem Darm können Blutspiegel steigen.


Abgabevorschriften

So erhalten Sie Medikamente mit Pantoprazol

Arzneimittel mit dem Wirkstoff Pantoprazol sind in Deutschland ausschließlich in der Apotheke zu bekommen. Dabei gilt seit 2009 ein rezeptfreier Verkauf von Tabletten bis 20 Milligramm in Packungen mit maximal 14 Tabletten. Höhere Dosierungen und Injektionslösungen sind verschreibungspflichtig.


Geschichte

Seit wann ist Pantoprazol bekannt?

Der Wirkstoff Pantoprazol wurde 1986 von einem deutschen Pharmaunternehmen patentiert und gilt als Analogepräparat zum Wirkstoff Omeprazol, welches es bereits davor gab. Das bedeutet, dass die Anwendungsgebiete und Wirkweise fast identisch sind. Seit 2009 sind Tabletten mit maximal 20 Milligramm Pantoprazol rezeptfrei in Deutschland in Apotheken zu kaufen.


Warnhinweise

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • Bei einer Langzeitbehandlung mit Pantoprazol kann durch Untersäuerung des Magens die Aufnahme von Vitamin B12 erschwert werden
  • Bei einer Langzeitbehandlung von Patienten mit Leberschäden müssen die Leberwerte regelmäßig ärztlich kontrolliert werden, um bei einem Anstieg die Behandlung abzubrechen
  • Bei der Behandlung einer Speiseröhrenentzündung mit Pantoprazol sollte die Diagnose zuvor von einem Arzt bestätigt werden
  • Die Verwendung von Pantoprazol kann die Symptome von Magenkrebs verschleiern. Vor einer Behandlung muss der Arzt daher zunächst Magenkrebs ausschließen

Quellen

Mutschler, E.: Arzneimittelwirkungen, 8. Auflage, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, 2001
Forth,W. et al.:: Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie, 8. Auflage, Urban & Fischer Verlag, 2001
PSUR (2008), Pantoprazole Periodic Safety Update Report 2008
Europäischer öffentlicher Beurteilungsbericht (EPAR) Pantozol Control der EMEA, Stand 03.2009
„PPI schützen den Magen bei einer NSAR-Therapie“, Ärzte Zeitung, 09.05.2006
Shi, S. & Klotz, U.: Proton pump inhibitors: an update of their clinical use and pharmacokinetics. Eur J Clin Pharmacol 64, 935-951 (2008), doi: 10.1007/s00228-008-0538-y

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