Moringa

Moringa – „Baum des Lebens“ mit viele Nährstoffen

Früher „Baum des Lebens“, heute Superfood!

Unter Moringa oleifera ist eine mittelhoch wachsende Baumart aus dem Norden Indiens zu verstehen. Es existieren 5.000 Jahre alte Schriften, in denen die laubwerfenden Bäume dieser Art bereits als vitalisierend und wohltuend beschrieben wurden. In den zurückliegenden Jahrhunderten hat sich die Verbreitung vom Fuße des Himalayas aus deutlich erweitert. Nicht nur in ganz Indien, auch in Teilen Sir Lankas, Indonesiens sowie in der Karibik und auf Teneriffa gehört der Moringa-Baum heute zur etablierten Flora. Selbstverständlich unter gütiger Mithilfe des Menschen, denn die Inhaltsstoffe dieser Wunderpflanze enthalten eine Fülle an hochwertigen Mineralstoffen und pflanzlichen Wirkstoffen, deren gesundheitsfördernde Wirkung schon lange vermutet und mittlerweile bewiesen wurde.

Ein sicheres Erkennungsmerkmal des Moringa ist sein Meerrettich-Geruch, für den die Senfölglykoside in den Blättern und vor allem in den Wurzeln sorgen.

Das verbirgt sich aus botanischer Sicht hinter Moringa

Auch wenn für Apotheker wie Ernährungswissenschaftlicher die Unterart Moringa oleifera im Zentrum des Interesses steht, so handelt es sich bei Moringa um eine größere Gattung, die insgesamt nach heutigem Wissensstand ganze 13 Baumarten umfasst.

Moringa gedeiht besonders gut in versandeten, trockenen Böden. Die hohe Aridität umgehen die Pflanzen durch senkrechte, tief in das Erdreich vordringende Pfahlwurzeln. Diese versuchen, die Feuchtigkeit von unterirdischen Wasserkanälen anzuzapfen, was dem Moringa-Baum sogar ein Überleben in Wüstengebieten ermöglicht. Denn temperaturmäßig hält das stämmige Gewächs einiges aus: Bis zu 45 Grad Celsius sind überhaupt kein Problem, und darüber hinaus begnügt sich der Moringa bereits mit ganz geringen Niederschlagswerten im Jahresverlauf. Das leuchtet auch ein, denn wer im Keller Zugang zu einer Quelle hat, ist auf die Feuchtigkeit von oben natürlich nicht mehr angewiesen.

Lediglich Staunässe und Dauerfrost, was im tropischen bis subtropischen Verbreitungsgebiet eher selten bis nie vorkommt, sind absolut schädlich für die Entwicklung des Moringas.

Der Baum aus der Familie der Moringaceaen kann bis zu 60 Jahre alt werden und erreicht eine Höhe von stattlichen zwölf Metern. Bezüglich des Höhenwachstums ist Moringa oleifera übrigens absoluter Rekordhalter: Keine andere Baumart schießt im ersten Lebensjahr bis zu sechs Meter in die Höhe! Zum Vergleich: Der in Zentraleuropa weit verbreitete Ahorn beispielsweise schafft im ersten Jahr mit Mühe und Not gerade mal einen Meter.

Diese Komponenten lassen sich verwerten

Eine weitere Besonderheit des Moringa besteht darin, dass fast alle Bestandteile des Baumes essbar sind und dabei auch noch gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe beinhalten. So lassen sich folgende Teile wunderbar als Nahrungsmittel verwenden:

  • Wurzeln
  • Blüten
  • Früchte in Form von Schoten
  • Samen
  • Äste
  • Rind
  • Harz

Am Wertvollsten sind allerdings mit großem Abstand die Moringa-Wurzeln. Sie wurden während der Kolonialzeit von den Engländern entdeckt und als günstiger Meerrettich-Ersatz verwendet. In der Tat riecht man den stechenden Meerrettich-Geruch schon in einigen Metern Entfernung. Die Wurzeln werden auch heute noch von der indischen Bevölkerung geschält und roh gegessen, oder aber sie landen in zerstückelter Form in diversen Suppen und Eintöpfen.

Die Blüten hingegen dienen als Grundlage für zahlreiche Tee-Sorten und als Gewürz. Doch in den letzten Jahren hat auch die Parfum- und Kosmetikindustrie verstärktes Interesse an den Maiglöckchen-ähnlichen Blüten gezeigt. Darüber hinaus zieren die feinen Blütenstände auch Salate und werden in der Homöopathie als Heilmittel geschätzt.

Die länglichen Früchte bezeichnen Biologen als Schoten, die eine stattliche Länge von über einem halben Meter erreichen können, dabei aber lediglich wenige Zentimeter breit sind. Diese außergewöhnlichen Schoten sind auch für einen weiteren Kosenamen des Moringa verantwortlich – ‚Trommelstockbaum‘ wird er vor allem von Touristen gerne genannt.

Im Inneren der Schoten befinden sich bis zu 25 nussartige Samen, die nach einigen Wochen der Reifung aus den Schoten hinausbrechen, sofern diese nicht bereits vorab geerntet wurden. Inzwischen hat sich für die Samen der Name Behen-Nüsse eingebürgert. Optisch sehen die kleinen, dreikantigen Körner durch dünne, papierartige Flügelchen äußerst eigenartig aus. Doch die kleinen Flügel dienen nicht nur zur Zierde, sondern verfolgen einen ganz bestimmten Zweck – nämlich den der Vermehrung. Denn sobald die alten Schoten aufbrechen, gelangen die kleinen Samenkörner in einer Höhe von etwa 20 bis 30 Meter ins Freie. Dank der Flügel können die Kerne bei günstigen Windbedingungen viele hundert Meter zurücklegen, ehe sie auf den Boden niederfallen.

Wir Menschen nutzen die Moringa-Samen in erster Linie zur Gewinnung von hochwertigem Pflanzenöl. Dieses durch Pressverfahren gewonnene Behen-Öl hat die Eigenart, besonders lange haltbar zu sein und auch über viele Monate hinweg nicht ranzig zu werden. Neben seiner Bedeutung für die Küche, dient dieses Öl auch als fettreiche Grundlage für Salben und kosmetische Produkte. Etliche Massageöle sowie Pflegeprodukte für sensible Baby-Haut bestehen zu einem hohen Prozentsatz aus dem Moringa-Öl.

Die Rinde des Stammes sowie der Wurzeln kommt hingegen ganz der Medizin zu Gute. Über die Behandlung klassischer Erkältungssymptome wie Heiserkeit und Fieber bis hin zur gezielten Therapie bei schweren Erkrankungen sowie Zahnschmerzen reicht das weite Spektrum der Anwendungsmöglichkeiten. Dank der enthaltenen Gerbstoffe wirkt es zu dem entschlackend und kann die Darmflora dabei unterstützen MagenDarm-Probleme zu beseitigen.

Die große Bedeutung von Moringa für Landwirtschaft und Viehzucht

Sie werden sich bereits jetzt sicherlich über die schier unbegrenzte Vielzahl an Nutzungsmöglichkeiten wundern, die der Moringa-Baum den Menschen bietet. Doch wir haben wohl noch nicht einmal die Hälft von ihnen aufgezählt!

Was die wenigsten vermuten würden, so dienen in regelmäßigen Abständen gepflanzte Moringa-Bäume als ideale Stickstoffdünger für das Erdreich. Denn anders als die allermeisten Pflanzen entziehen diese wundersamen Bäume dem Boden keine Stickstoffgase, nein, sie sammeln an den Blättern den Luftstickstoff ein und scheiden ihn in gewisser Weise über die Wurzeln in den Boden wieder aus. Die idealen Stickstoffdünger also, ganz ohne Chemie oder menschliches Zutun. Den meist in ärmlichen Verhältnissen lebenden Landwirten im Ursprungsgebiet des Moringa – in Nordindien – dient also nicht nur der Baum an sich als Nahrungsgrundlage, sondern er macht das Überleben für viele andere Nutzpflanzen wie etwa Gemüse-Sorten überhaupt erst möglich. Wodurch er folglich den gesamten landwirtschaftlichen Ertrag der Bauern sichert. Kein Moringa, keine Nahrung, kein Leben – so einfach lautet die Rechnung für die Menschen am Fuße des Himalayas.

Doch dieses ‚Pflanze-hilft-Pflanze-Phänomen‘ lässt sich seit einigen Jahrzehnten mit der Erstellung eines Wachstumssprays aus Moringa-Sprösslingen für zahlreiche weitere Nutzpflanzen auf die Spitze treiben. Ein großer Anteil der Moringa-Sprösslinge wird von den Mutterpflanzen entfernt und unter Zugabe von Wasser zerquetscht. Dabei werden in hohem Maße die enthaltenen Wachstumshormone ausgeschüttet, deren Vorkommen bei den noch jungen Sprösslingen natürlich sehr hoch ist. Diese sogenannten Zytokinine extrahieren die Landwirte im nächsten Schritt und füllen sie in Spraydosen. Zytokinine sind in der Fauna universell bei jeder Pflanze einsetzbar, das bedeutet, dass beispielsweise auch Salatköpfe mit diesen natürlichen Hormonen angesprüht werden können, welche im Anschluss deutlich schneller heranwachsen. Einem Forscherteam aus Nicaragua ist es vor wenigen Jahren gelungen, diesen positiven Wachstumseffekt Moringa-Hormone auf andere Nutzpflanzen zu quantifizieren. Die Ergebnisse waren so überwältigend, dass inzwischen auf jeder Pflanzenplantage weltweit, egal ob es sich um Tomaten aus Almeria oder Tabak aus New Mexiko handelt, Zytokinine zum Einsatz kommen. Denn es sind Umsatzsteigerungen von 25 bis 35 Prozent an der Tagesordnung!

Auch in der Nutztierhaltung kommen die Moringa-Blätter und teilweise auch die Wurzeln zum Einsatz. Vor allem bei Milchkühen werden die Blätter und fein zerhackte Wurzelstücke in das Futter gemengt, was die Ergiebigkeit der tierischen Milchproduzenten drastisch erhöht. Auch Rinder die uns Menschen zur Fleischerzeugung dienen werden mit Moringablätter gefüttert. Das Ergebnis: Die Huftiere nehmen im Mittel statt 900 Gramm ganze 1.200 Gramm pro Tag an Gewicht zu. Die immense wirtschaftliche Gewinnsteigerung für einem Betrieb mit 1000 Rindern lässt sich hierbei nur erahnen.

Moringa – ein Kraftstoff mit Zukunft

Über verschieden Gärmechanismen kann aus den Pflanzenteilen des Moringas ‚Bio-Ethanol‘ hergestellt werden. Damit ist allerdings nicht der handelsübliche E10-Kraftstoff gemeint, sondern reiner, unvergällter Alkohol. Diesen Moringa-Ethanol gibt es bereits seit über 20 Jahren in weiten Teilen Brasiliens zu tanken. Dabei besitzt dieser ökologische Kraftstoff gegenüber anderen Ethanol Sorten wie etwa Weizen-Ethanol evidente Vorteile:

  • Die produzierte Biomasse pro Hektar ist bei Moringa-Bäumen deutlich höher als bei anderen Nutzpflanzen, die ebenfalls zur Ethanol-Erzeugung eingesetzt werden. Aufgrund dieser höheren Ertragsfähigkeit kann mehr Treibstoff mit weniger großen Plantagen generiert werden, was natürlich den Preis des Ethanols deutlich senkt.
  • Die Bestandteile der Moringa-Pflanze, welche nicht zur Treibstoffsynthese verwendete werden, müssen nicht weggeworfen werden sondern können beispielsweise als Tierfutter dienen und an die Pharmaindustrie weitergereicht werden. Somit entsteht kein Müll, dessen Beseitigung und Verbrennung einen klimaschädlichen Kohlenstoffdioxidausstoß zur Folge hätte.
  • Bei der Verbrennung von Moringa-Ethanol im Motor eines PKWs entsteht kein Feinstaub, weshalb gerade in den Millionen-Metropolen wie Sao Paulo dieser Treibstoff gefördert wird, um die Smog-Bildung zu verringern.
  • Der Brennleistungswert – also die Menge an nutzbarer Energie pro Volumeneinheit des Brennstoffs – kommt als einziger Bio-Ethanol fast die Werte von klassischem Normal-Benzin heran. Diese gesteigerte Effektivität senkt natürlich auch den Verbrauch und die Kosten für die Autofahrer.

All diese Punkte bewirken eine klassische ‚Win-win-Situation‘ für die Landwirte, die Verbraucher und die Umwelt. So ist es nicht verwunderlich, dass derzeit über große Investitionen für Moringa-Felder im mittelamerikanischen Raum seitens der Regierung nachgedacht wird.

Gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe für uns Menschen

Allein die Tatsache, dass sich weltweit tausende Menschen ohne größere Probleme über Monate hinweg ausschließlich von Moringa-Produkten ernähren, offenbart bereits einen wesentlichen Aspekt: In den Moringa-Bäumen und seinen verschiedenen Bestandteilen wie Wurzeln, Blätter, Rinde und Samen stecken so gut wie alle wichtigen Stoffe, die wir zum Leben benötigen. Und noch viel mehr. Gerade was die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe anbelangt, wie etwa das für den Meerrettich-Geruch verantwortliche Senfölglykosid, stellen die Moringapflanzen ein wahres Füllhorn an gesundheitsfördernden, ja sogar pharmakologisch bedeutenden Inhaltsstoffen dar.

Da eine Auflistung mit den über 300 Inhaltsstoffen der Moringa-Pflanzen wohl den Rahmen sprengen würde, erhalten Sie hier einen Überblick über all die Nährstoffe und Spurenelemente, welche entweder in außergewöhnlich hoher Dosis enthalten sind oder überaus selten sind. Um Ihnen die quantitative Menge besser vorstellen zu können, finden Sie im Folgenden eine Tabelle mit den Relationen zu anderen, bekannten Lebensmitteln.

Inhaltsstoff Relative Menge bei identischem Gewicht
Eisen 25 mal mehr als Spinat
Vitamin C 7 mal mehr als Orangen
Magnesium 2 mal mehr als Hirse
Karotin 2 mal mehr als Karotten
Proteine 2 mal mehr als Soja
Folsäure 6 mal mehr als Kopfsalat
Kalzium 15 mal mehr als Bananen

 

Sie sehen, egal ob es um Vitamine wie Vitamin C geht, um Mineralstoffe wie Magnesium, Kalzium und Eisen oder um (Mikro-)Nährstoffe wie Proteine und Folsäure geht, Moringa bietet von allem etwas. Und das in einem ebenso hochkonzentrierten wie ausgewogenen Verhältnis.

Doch das gewaltige Spektrum alleine wäre zwar bereits außergewöhnlich und überaus sättigend, doch es könnte nicht die heilende Wirkung der Moringa-Pflanze erklären. Denn hierfür sind seltene Pflanzenwirkstoffe sowie Spurenelemente verantwortlich. Auch hier geben wir Ihnen einen Überblick und stellen die wichtigsten Vertreter vor.

Zeatin für makellose Haut

Wachstum und Regeneration – das sind die beiden Attribute, welche mit diesem seltenen Pflanzenwirkstoff assoziiert werden. Das ‚Jungbrunnen-Pflanzenhormon‘ gilt neben Zytokinin als hauptverantwortlicher Inhaltsstoff für den raschen und unaufhaltsamen Wachstumsschub der Moringa-Bäume in ihrem ersten Lebensjahr. Darüber hinaus bessert Zeatin Verletzungen und Schädigungen an Holz und Rinde sofort aus. Genau diese Eigenschaften machen sich die Hersteller von hautschonenden, revitalisierenden Cremes zu nutze. Wie mehrere medizinische Studien belegen konnten, erhöht Zeatin die Geschmeidigkeit der Haut und unterstützt die Heilung von leichten Hautschädigungen.

Darüber hinaus hilft das Phytohormon insbesondere den jungen Frauen bei der Regulierung des eigenen Hormonhaushaltes, ohne dabei gefährliche oder gar persönlichkeitsverändernde Begleiterscheinungen zu verursachen.

Der gewichtigste Vorteil von Zeatin für die menschliche Gesundheit liegt aber sicherlich in seiner antioxidativen Wirkung. Als klassischer Radikalfänger minimiert das Hormon die freien Radikale im Körper des Konsumenten und steigert so das Leistungsvermögen und die Konzentrationsfähigkeit. Des Weiteren werden Alterungsprozesse verlangsamt, da Zeatin die Passierfähigkeit von Vitalstoffen aus der Blutbahn in die Körperzellen erhöht.

Salvestrole – Molekulare Krieger im Kampf gegen den Krebs

Bei den Pflanzen hat die Stoffgruppe der Salvestrole die bedeutende Aufgabe, Blätter und Äste vor Fressfeinden und Krankheiten zu schützen. Jedoch setzt der Moringa nicht wie so viele andere Pflanzen auf Giftstoffe, die den Konsum der Blätter für Pflanzenfresser toxisch oder zumindest ungenießbar machen. Nein, die Moringa-Bäume betreiben mit den Salvestrolen keine Prophylaxe, sondern einen äußerst effektive Form der Schadensbegrenzung. Denn sobald etwa ein Ast Fraßspuren von Tieren aufweist, dringen die Salvestrole aus den Zellen hervor und schützen die Oberfläche vor Bakterien und Pilzen. Sie verbleiben dort so lange, bis sich eine dünne Schutzschicht an äußeren Epithelzellen angelagert hat.

Darüber hinaus schickt der Moringa-Baum das Salvestrol gezielt an Geschwülste oder andere krankhaften Veränderung der Pflanzenoberfläche. Dort bekämpft der heilende Pflanzenwirkstoff die schadhaften, meist mutierten Zellen und bringt diese aus dem Verkehr.

Genau diese Eigenschaft macht man sich heutzutage in der Krebsforschung zu nutze. Wie einige Studien belegen, kann mithilfe diese Pflanzenwirkstoff eine Rückbildung von Krebstumoren erwirkt werden. Allerdings halten sich die Möglichkeiten der Salvestrolen bei manchen Tumorarten in Grenzen, weshalb die gezielte Einnahme von Moringa-Pulver oder ähnlichem für eine Krebstherapie lediglich unterstützenden Charakter besitzt.

Bor, Chrom und Mangan – Gesundheitliche Heilsbringer in kleinen Mengen

Bei allen dreien handelt es sich um lebensnotwendige Spurenelemente, die in zu geringer und zu hoher Dosis allerdings krank machen. Durch die fettreiche und überaus einseitige Ernährungsweise breiter Bevölkerungsschichten in den westlichen Industrienationen wird der untere Schwellenwert jedoch bedeutend häufiger erreicht als der obere.

Während Mangan für die Stärkung von Knochen und Gelenken (ähnlich wie Kalzium) verantwortlich ist, so hilft Chrom bei der Bewältigung von Stressbelastungen und unterstützt den Stoffwechsel. Bor ist noch weitaus weniger genau erforscht. Man ist sich jedoch sicher, dass es an der körpereigenen Synthese der Aminosäuren beteiligt ist und darüber hinaus als Vermittler zahlreiche andere Vitalstoffe für den Körper ‚aufschließt‘ und somit zugänglich macht.

Moringa oleifera – Ein vielseitiger Wunderbaum

Sie sehen, die Anwendungsmöglichkeiten von Moringa-Produkten in Landwirtschaft, Chemie, Medizin und vielen anderen Feldern sind nahezu unbegrenzt. Zusammenfassend verdeutlicht Ihnen diese Tabelle, welche Moringa-Teile in welchen Bereichen zur Anwendung kommen.

Pflanzenbestandteil Nutzung
Blätter/Früchte Nahrungsmittel
Blüten Gewürz, Medizin
Samen Ölgewinnung, Wasserreinigung
Rinde Medizin, Papierherstellung
Wurzeln Nahrungsmittel, Medizin
Pflanze komplett Tierfutter, Treibstoffgewinnung
‚Überreste‘ bzw. Verschnitt Biodünger, Tierfutter

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