Milz

Die Milz: Filterstation des Bluts

 

Die Milz ist ein vergleichsweise kleines Organ, welches dem lymphatischen System zugeordnet wird, und vollständig in den Blutkreislauf integriert ist. Sie ist unterhalb des Zwerchfells in der linken Hälfte des Oberbauchs zu finden und grenzt dort an den Magen, die linke Niere sowie die Bauchspeicheldrüse. Die Milz erfüllt neben der Funktion der Aussonderung von überalterten roten Blutkörperchen eine übergeordnete Rolle im Immunsystem des Körpers. Sie kommt dabei der zentralen Aufgabe nach Lymphozyten, eine Untergruppe der Leukozyten, zu vermehren und dient darüber hinaus auch als deren Speicherort.

Was ist die Milz?

 

Die Milz fungiert im menschlichen Körper als Filterstation und ist ein relativ kleines, sehr gut durchblutetes und vollständig in den Blutkreislauf integriertes Organ. Der starken Durchblutung ist es geschuldet, dass dieses Organ in anatomischen Darstellung mit einem tiefen Rotton eingefärbt wird.

 

Im Mittelalter wurde der Milz die Aufgabe zugesprochen die von der Leber produzierte gelbliche Galle abzubauen. Ein Überfluss der gelblichen Galle wurde zu der damaligen Zeit für den Ausbruch der Lepra verantwortlich gemacht. Diese Vorstellung über die Funktion der Milz ist heute längst überholt, da man die Erkenntnis erlangt hat, dass die Milz eine zentrale Filterfunktion für Krankheitserreger und das Blut darstellt. Die Milz erhält in der Regel weniger Beachtung als andere zentrale Organe des menschlichen Körpers und die wenigsten Personen wissen über die genaue Lage oder ihre Aufgaben Bescheid. Dies kann verwunderlich erscheinen, da die Milz eine wichtige Rolle im Immunsystem einnimmt und als Filteranlage des Bluts tätig ist.

 

Die Milz ist Bestandteil des Lymphsystems, das eine Gesamtstrecke von etwa 100.000 Kilometern im menschlichen Organismus einnimmt. Zum Einsatz kommt das Lymphsystems, indem sich die körpereigenen Abwehrzellen bewegen, sobald sich Krankheitserreger ausbreiten, die vom Immunsystem bekämpft werden müssen.

 

Die Milz ist im Gegensatz zu manchen anderen Organen des menschlichen Organismus nicht zwingend überlebenswichtig. Bei einem Ausfall können die Funktionen der Milz von anderen Organen des lymphatischen Systems, dem Knochenmark und der Leber übernommen werden. Sollte die Milz aufgrund einer Erkrankung, beispielsweise einer Autoimmunkrankheit wie Morbus Werlhof, oder infolge einer Ruptur entfernt werden müssen oder bei der Geburt nicht vorhanden sein, ist ein verhältnismäßig normales Leben für den Betroffenen möglich. Die operative Entfernung der Milz und gegebenenfalls der Nebenmilzen nennt man in der Medizin Splenektomie.

 

Aufgrund der Tatsache, dass die Milz eine außerordentlich wichtige Rolle im Immunsystem spielt, erhöht das Fehlen der Milz das Infektionsrisiko, insbesondere durch Pneumokokken oder Haemophilus Influenza, erheblich. Für den Fall, ohne Milz leben zu müssen, sollten Impfungen gegen Krankheitserreger, die sich in der Regel über den Blutkreislauf im Körper verbreiten und zu weiteren Infektionen führen können, obligatorisch sein. Fieber ist unbedingt frühzeitig von einem Arzt abzuklären und dabei auf das Fehlen der Milz hinzuweisen.

 

Funktionen & Aufgaben

 

Im Kindesalter bildet die Milz rote Blutkörperchen, die sogenannten Erythrozyten, die für die Sauerstoffversorgung im Körper zuständig sind. Mit zunehmendem Alter wird diese Aufgabe vollständig vom Knochenmark übernommen und der Milz werden die im folgenden erläuterten Aufgaben übertragen.

 

Reinigung des Bluts

 

Als Bestandteil des Blutkreislaufes erfüllt die Milz die Funktion alte Blutplättchen, die Thrombozyten, und alte Erythrozyten aus dem Blut zu filtern. Diese Aufgabe übernimmt die rote Pulpa der Milz, die vorwiegend aus Bindegewebe besteht und eine netzartige Struktur aufweist. Während dem Filtervorgang werden die alten Blutzellen abgebaut und gleichzeitig die Eisenbestandteile recycelt. Kleinere Blutgerinnsel vermag die Milz ebenfalls abzubauen und die daraus gewonnenen Nährstoffe wieder der Zellneubildung zuzuführen.

Unterstützung des Immunsystems

 

Die Milz nimmt eine wichtige Rolle im Immunsystem ein und ist vor allem für die Produktion und Speicherung einer Untergruppe der weißen Blutkörperchen, der Lymphozyten, verantwortlich, die wertvoll für die Abwehr diverser Krankheitserreger sind. Darüber hinaus werden in der weißen Pulpa, einem anatomischen Bestandteil der Milz, Immunglobuline produziert, die als spezielle Abwehrstoffe gegen Krankheitserreger einzustufen sind. Ferner werden in der Milz die Makrophagen, auch als Fresszellen bekannt, gebildet. Diese Makrophagen können körperfremde Stoffe, wie beispielsweise Viren und Bakterien, erkennen und beseitigen. In der Gesamtheit trägt die Milz stark zu einem gesunden und funktionierenden Immunsystem bei.

 

Funktionsweise der Immununterstützung

 

Arterielles Blut strömt konstant in die Milz und wird dabei durch sehr feine Gefäße geleitet, die jeweils von Milzknötchen und Lymphgefäßen, die von den Milzknötchen wegführen, eingefasst sind. In den Milzknötchen befinden sich die B-Lymphozyten und in den Lymphgefäßen die T-Lymphozyten des Immunsystems. Ein Milchknötchen wird dabei immer nur von einem einzigen sehr feinen, zentralen Gefäß, der sogenannten Zentralarterie, durchzogen. Sollte das Blut, welches durch die Milz strömt, Antigene mit sich führen, können die B-Lymphozyten und die T-Lymphozyten umgehend reagieren und mit der Produktion von Antikörpern beginnen. Antigene setzen sich unter anderem aus körperfremden Eiweißen zusammen, die die Oberflächenstruktur der Eindringlinge definieren. Dadurch ist es dem Immunsystem und im speziellen hier den Lymphozyten möglich Bakterien, Viren oder Pilze zu erkennen und spezifische Antikörper zu bilden.

 

Energiedepot

 

Darüber hinaus kann die Milz eine gewisse Menge Blut speichern, um dies bei Bedarf, wie einer Blutung oder bei Anstrengungen, dem Körper zur Verfügung zu stellen. Es wird vermutet, dass dadurch das sogenannte Seitenstechen bei erhöhter Anstrengung ausgelöst wird.

 

Zusammenfassend kann man der Milz folgende wichtige Funktionen zuordnen:

 

  • Aussonderung von überalterten roten Blutkörperchen (Erythrozyten)
  • Vermehrung der Lymphozyten
  • Speicherung der Lymphozyten
  • Blutspeicher

Anatomie & Aufbau

 

Die Milz ist ein kleines Organ des lymphatischen Systems, welches vollständig in den Blutkreislauf integriert ist und dadurch sehr gut durchblutet wird. Man findet die Milz im Oberbauch auf der linken Seite geradewegs unter dem Zwerchfell auf der Höhe der zehnten Rippe. Durch den Rippenbogen wird sie auf mechanische Weise geschützt und ist im gesunden, normalen Zustand in der Regel nicht von außen händisch nicht zu ertasten. Sie hat für gewöhnlich die Größe einer Faust und ist mit einem Gewicht, das zwischen 150 und 200 Gramm liegt, auch nicht sonderlich schwer. Die äußere Erscheinungsform der Milz ähnelt der einer großen Kaffeebohne. Darüber hinaus ist Ihre Haptik als weich zu charakterisieren.

 

Hin und wieder findet sich neben der dann als Hauptmilz bezeichneten Milz sogenannte Nebenmilzen. Diese sind nahe des Milzhilus, am Schwanzteil der Bauchspeicheldrüse gelegen und in das Ligamentum gastrosplenicum, eine faserreiche Peritonealduplikatur, die zwischen der Milz und dem Magen lokalisiert ist, oder dem Omentum majus, eine fettgewebsreiche Duplikatur des Bauchfells, eingebettet. Sollte die Milz aufgrund einer Anämie entfernt werden müssen, da hier zu viele rote Blutkörperchen abgebaut werden, so ist es ratsam die Nebenmilzen ebenfalls operativ zu entfernen. Bei einer operativen Entfernung der Hauptmilz aufgrund einer Ruptur können die Nebenmilzen die Aufgabe der Hauptmilz übernehmen und sollten keinesfalls entnommen werden. Dadurch wird einer Immunschwäche in solchen Fällen vorgebeugt und ein nahezu beschwerdefreies Leben gewährleistet.

 

Die Milz ist von außen von einer dehnfähigen Kapsel aus Bindegewebe umhüllt und im Querschnittprofil lässt sich erkennen, dass von dieser äußeren Kapsel Wände aus Bindegewebe zum Zentrum des Organs führen und es dadurch in mehrere Abschnitte unterteilen. Die dadurch entstehenden unterschiedlichen Gewebeteile der Milz werden in die rote Milzpulpa und die weiße Milzpulpa unterteilt.

 

Die rote Milzpulpa

 

Durch die Betrachtung des Milzquerschnitts erkennt man rotes Gewebe, welches als rote Pulpa bezeichnet wird. In dieses Gewebe sind die weißen Milzknötchen eingebettet. Das Gewebe der roten Pulpa besteht im Wesentlichen aus feinsten Kapillaren und beinhaltet sämtliche Blutanteile. Die hohe Anzahl kapillarer Blutgefäße geben der roten Pulpa ihre Farbe. Neben den Milzknötchen sind hier allerdings auch Zellen des Immunsystems, wie die Makrophagen und andere Plasmazellen, die an der Antikörperproduktion beteiligt sind, zu finden.

 

Die weiße Milzpulpa

 

Wie bereits erwähnt liegen die Milzknötchen eingebettet in der roten Milzpulpa. Diese stecknadelkopfgroßen, weißen Knötchen sind mit dem bloßen Auge zu erkennen und werden in Ihrer Gesamtheit zusammen mit Strängen von Lymphgefäßen als weiße Milzpulpa bezeichnet. In den Milzknötchen sind Lymphfollikel, kugelförmige Ansammlungen von B-Lymphozyten, zu finden. Die kleinen Blutgefäße in der Milz verzweigen sich derart in feine Äste, dass von Ihnen jedes zentral durch ein Milzknötchen durchläuft. Im Milzknötchen findet man schlussendlich die B-Lymphozyten, die bei einer Erregerdetektion mit der Antikörperproduktion beginnen. Von den Milzknötchen führen die Lymphgefäße ab, die die T-Lymphozyten beinhalten, und ebenfalls die Aufgabe der Antikörperproduktion wahrnehmen, sobald ein Erreger erkannt worden ist.

 

Krankheiten, Beschwerden & Störungen

 

Die Milz ist prinzipiell ein sehr robustes und wenig anfälliges Organ. Trotzdem kann es zu Erkrankungen, Beschwerden und Störungen im Zusammenhang mit der Milz kommen, die im Folgenden beschrieben werden sollen.

Milzschmerzen

 

Meistens machen sich Schmerzen der Milz im Unterbauch unterhalb des Bauchnabels bemerkbar, die allerdings auch in den Oberbauch oder die linke Schulter auszustrahlen vermögen. Milzschmerzen können auf eine Milzruptur, einen Milzinfarkt oder eine Entzündung der Milzkapsel zurückzuführen sein.

 

Milzruptur

 

Eine lebensgefährliche Situation ist eine Verletzung der Milz mit einhergehender Milzruptur, die bei Schuss- oder Stichverletzungen, einem stumpfen Trauma im Bauchbereich, oder auch Rippenbrüchen auftreten kann, da dadurch die Eventualität einer Verblutung besteht. Bei einer Ruptur der Milz klagen Betroffene über Schmerzen im linken, oberen Bauchbereich, die darüber hinaus in die linke Schulter ausstrahlen können, und eine Druckschmerzhaftigkeit des Milzpunks, der etwa zwei bis vier Zentimeter oberhalb des Schlüsselbeins zu finden ist. Sollte eine starke Blutung in Folge der Ruptur vorliegen kann ein hämorrhagischer respektive hypovolämischer Schock mit Tachykardie und Hypotonie beobachtet werden. Die Therapie richtet sich nach der Schwere der Verletzung und reicht dabei von einer konservativen Behandlung bis zur operativen Entnahme der Milz. In jedem Fall sollte bei einem Verdacht auf eine Milzruptur umgehend ein Arzt konsultiert werden.

 

Milzinfarkt

 

Sollte aufgrund eines arteriellen Gefäßverschlusses Milzgewebe von der Sauer- und Nährstoffversorgung abgeschnitten sein und das Gewebe aufgrund dessen untergehen wird dies als Milzinfarkt bezeichnet.

 

Der eher selten vorkommende, akute und vollständige Verschluss der Arteria lienalis, der Versorgungsarterie der Milz, führt zum sogenannten akuten Abdomen, auch akuter Bauch genannt, mit Beschwerden in der linken, oberen Bauchregion. In solch akuten Fällen ist eine sofortige Behandlung notwendig und bei einem vollständigen Infarkt die Splenektomie, die Entfernung der Milz, unumgänglich. Sollte nur ein teilweiser Verschluss der Milzarterie auftreten, sind oft gar keine oder nur sehr unspezifische Beschwerden im oberen Bauchbereich vorhanden. Solch ein partieller Milzinfarkt kann meistens ohne Behandlung genesen und hinterlässt danach vernarbtes Milzgewebe.

 

Entzündung der Milzkapsel

 

Falls eine Milzentzündung vorliegt, ist eine ausreichende Filterung des Bluts nicht mehr gewährleistet und eine Veränderung der Erythrozyten zur Folge haben. Dies resultiert häufig in einer Anämie, die umgangssprachlich auch als Blutarmut oder Blutmangel bekannt ist. Sollte eine Blutarmut diagnostiziert werden, ist eine Ursachenforschung angezeigt, da diese auf eine Vielzahl von Erkrankungsmöglichkeiten zurückzuführen sein kann. Die häufigsten Symptome einer Anämie in Folge einer Milzentzündung stellen Abgeschlagenheit, Appetitmangel und Wunden, die mehr bluten, dar. Die stärkere Blutung einer Wunde ist dabei auf das Zurückhalten und Sammeln der roten und weißen Blutkörperchen in der Milz zurückzuführen und der dadurch resultierende Mangel dieser Zellen im Blutkreislauf. Eine Milzentzündung kann zu einer chronischen Entzündung führen und im schlimmsten Fall eine chirurgische Entfernung der Milz nötig machen, so dass eine diagnostische Untersuchung und Ursachenforschung durch einen Arzt betrieben werden muss.

 

Vergrößerte Milz

 

Im normalen Zustand ist die Milz nicht zu ertasten. Sollte dies jedoch der Fall sein, so bedeutet dies in der Regel, dass die Milz durch eine Erkrankung stark vergrößert ist. Ursache können Infektionen, Stoffwechselerkrankungen oder Tumore in der Milz sein. Typische Erkrankungen, die eine Milzvergrößerung zur Folge haben, sind Erkrankungen bei denen vermehrt Blut abgebaut wird. Als Beispiel einer solchen Erkrankung dient die Malaria, bei der die Milz innerhalb kurzer Zeit auf ein Gewicht von bis zu 4.400 Gramm anschwellen kann und somit mehr als das 20-fache ihres Normalgewichts erreicht. Auch das Pfeiffersche Drüsenfieber oder das Epstein-Barr-Virus kann ein Auslöser für eine vergrößerte Milz darstellen. Eine Milzvergrößerung ist zudem oftmals als Folge einer Leukämie, einem Sammelbegriff für diverse Krebserkrankungen des blutbildenden Systems, zu beobachten.

 

Milztumor

 

Charakteristisch für Krebserkrankungen der Milz ist eine auffallende Milzvergrößerung. Diese kann anfänglich allerdings beschwerdefrei und dadurch unbemerkt bleiben. Im fortgeschrittenen Verlauf entstehen in der Regel aufgrund der Tumorösen Vergrößerung vor allem Beschwerden, die auf den erhöhten Druck der Milz auf die umliegenden Organe zurückzuführen sind. Die dadurch bedingten Beschwerden sind beispielsweise starke Bauchschmerzen, die in die linke Schulter ausstrahlen können, Übelkeit und ein erhöhtes Druckgefühl im Bauchbereich.

 

Milztumor können in unterschiedlichen Form entstehen und reichen von malignen Lymphomen über Metastasen anderer Krebserkrankungen bis hin zu Sarkomen. Die dadurch bedingten Beschwerden sind von unterschiedlicher Natur, ebenso die Behandlungsmöglichkeiten und Genesungschancen, und machen eine differenzierte Analyse unerlässlich.

 

Die häufigste Krebserkrankung im Bereich der Milz sind sogenannte maligne Lymphome, die weiter in die Hodgkin-Lymphome und die Non-Hodgkin-Lymphome, die sich oftmals vollständig durch eine Chemotherapie beseitigen lassen, unterteilt werden. Diese Arten werden umgangssprachlich auch als Lymphdrüsenkrebs bezeichnet und Gehen von bösartigen Mutationen im lymphatischen System aus, zu dem unter anderem die Milz gehört. Bei diesen Krebserkrankungen handelt es sich um systemische Erkrankung, die den gesamten Körper betreffen.

 

Typische & häufige Erkrankungen

 

  • Milzschmerzen
  • Milzruptur
  • Milzinfarkt
  • Entzündung der Milzkapsel
  • Vergrößerung der Milz
  • Milztumor

Fragen & Antworten.

 

Wie kann ich einer Milzentzündung vorbeugen?

Als altbewährtes und entzündungshemmendes Mittel hat sich Einnahme von Brennnesseltee erwiesen. Der Brennnesseltee sollte dabei dreimal täglich vor den Mahlzeiten konsumiert werden. Des Weiteren können Artischocken- oder Selleriesuppe hilfreich für die Milzgesundheit sein.

 

Ist ein Leben ohne Milz möglich? 

 

Ein Leben ohne Milz ist möglich, da im Falle des Fehlens andere Organe, wie zum Beispiel der Leber, die Funktionen der Milz ausfüllen können. Es ist allerdings mit einer generellen Schwächung des Immunsystems zu rechen und daher sollte großer Wert auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung geachtet werden. Darüber hinaus ist es ratsam seinen Impfschutz regelmäßig überprüfen zu lassen.

 

Wie gefährlich ist ein Milzriss?

 

Ein Milzriss, auch als Milzruptur bezeichnet, ist eine unter Umständen lebensbedrohliche Situation. Aufgrund der hohen Durchblutung der Milz ist bei einer größeren Verletzung dieses Organs ein schnelles Verbluten in den Bauchraum möglich. Kleinere Verletzungen bleiben in der Regel unbemerkt und heilen unter dem Zurücklassen einer Narbe selbstständig. Sollten Sie die weiter oben im Text erläuterten Anzeichen einer schweren Milzruptur zeigen, ist ein sofortiger Arztbesuch oder die Alarmierung eines Krankenwagens zwingend notwendig.

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