Soda

Soda ist allgemein als Erfrischungsgetränk bekannt, ist aber auch als Zusatz in Backtriebmitteln bekannt. Es gibt das Speisesoda und das Waschsoda, wobei hier natürlich Informationen zum Speisesoda behandelt werden. In Österreich ist Soda auch als Tafelwasser bekannt, wobei es allerdings eine bestimmte Menge an Natriumcarbonat enthalten muss. In früheren Zeiten wurde Natron (Soda) gegen allerlei Krankheiten eingesetzt. Inzwischen sind die alternativen Heilwirkungen bei Soda wieder bekannt und werden auch mit Erfolg angewendet.

Das sollten Sie über Soda wissenAndere Namen für Natriumhydrogenkarbonat

  • Natron
  • doppeltkohlensaures Natron
  • Natriumcarbonat
  • Backsoda
  • Bullrichsalz

Natriumhydrogenkarbonat ist eine farblose sowie geruchlose Substanz von kristalliner Form und ist hinlänglich kurz als Natron bekannt. Nicht zu verwechseln ist Natron mit Natriumcarbonat, welches auch als Soda bekannt ist. Im Handel wird es auch als Speisesoda, Backsoda oder als Speisenatron angeboten. In Ägypten wurde Natron auch für die Mumifizierung für Leichen verwendet. Natriumhydrogencarbonat kommt in natürlicher Form in Amerika vor.

Verwendet wird Natron in erster Linie zur Produktion von Backpulver oder auch Brausepulver. Auch als Backtriebmittel wird es hergestellt. Sportler verwenden Natron auch, um die Ausdauer zu steigern. Natron kommt als natürliche Substanz in Sodaseen vor. Dazu gibt es Lagerstätten in Afrika sowie Amerika. Dort findet auch der hauptsächliche Abbau statt. Die Mineralien sind verunreinigt, daher müssen sie vor dem Verkauf umkristallisiert werden.

Natriumcarbonat besteht aus kristallinem, weißem Pulver. In der Lebensmittelindustrie wird es als E 500 deklariert.

Welche anderen Bezeichnungen für Soda gibt es?

  • E 500i
  • Na2CO3
  • Natriumcarbonat

Wo wird Natriumcarbonat verwendet?

In der Lebensmittelindustrie wird Soda als Backtriebmittel, Trägerstoff sowie auch als Säureregulator verwendet. Als Backtriebmittel eingesetzt, macht es, dass der Teig an Größe gewinnt, er geht sozusagen „auf“. Soda wird auch als Säureregulator für Trinkwasser eingesetzt. In Kakao verwendet man Soda, um die Farbe zu intensivieren. Natriumcarbonat wird auch in Bioprodukten verwendet, wenn es sich um pflanzliche Produkte handelt. Bei tierischen Produkten kommt es zum Beispiel in Sauerrahmbutter vor.

In welchen Nahrungsmitteln kommt Natron vor?

  • Backpulver
  • Sauerrahmbutter
  • Soda- oder Tafelwasser
  • Schmelzkäse
  • Kakaoerzeugnissen
  • Kaffee-Ersatz
  • Brausepulver

Natriumcarbonat kennt keine Nebenwirkungen?

Nein, jedoch kann Natriumcarbonat bei direkten Haut– oder Augenkontakt auch Irritationen auslösen. Ansonsten ist es für die Gesundheit in jedem Fall unbedenklich.

Bedeutung für die Gesundheit

Natron ist seit einigen Jahren wieder in den Fokus als alternatives Heilmittel gerückt. Die Substanz ist allgemein bekannt, als Backtriebmittel für Brot und Kuchen. Auch als Haushaltsreinigungsmittel kennt man es. Die positiven Eigenschaften, die Gesundheit betreffend, sind allerdings weniger bekannt. In früheren Zeiten wurde Natron bei allerlei Leiden verabreicht. Seit ein paar Jahren gilt es in der Alternativmedizin als Heilmittel in der Krebstherapie.

Reines Natron zur Krebstherapie

Natriumhydrogenkarbonat, NaHCO3 ist die chemische Formel dazu, ist billig in Drogerien zu erhalten. Aber auch in Supermärkten ist es günstig zu erstehen, hier allerdings meist mit Zusatzstoffen. Backpulver ist mit Zusatzstoffen angereichert, das manchmal auch aluminiumhaltige Zusätze beinhaltet. Dies kann zu Gesundheitszwecken natürlich nicht verwendet werden.

Natriumhydrogenkarbonat, kurz abgekürzt als Natron bekannt, ist auch unter folgenden Begriffen im Allgemeingebrauch bekannt:

  • Natriumcarbonat
  • Bikarbonat
  • Soda

Einige Anwendungen mit Natron für die GesundheitGegen Übersäuerung:

Natron kommt in natürlicher Form vor und wurde circa im Jahr 1840 entdeckt. Erstmals wurde es dann nur in Bäckereien verwendet, fand aber auch bald in Privathaushalten Anklang.

Man fand positive Wirkungen für die Gesundheit heraus, wie zum Beispiel:

Natron hat einen hohen pH-Wert und ist basisch. Leiden Menschen ständig an Krankheiten, ist in vielen Fällen die Übersäuerung des Körpers dafür verantwortlich. Nach Einnahme von Natron, werden die überschüssigen Säuren neutralisiert. Das Pulver ist günstig zu bekommen, hat aber viele nützliche Effekte für die Gesundheit.

Einige Anwendungen mit NatronBei Grippe:

Ein ganzer Teelöffel Natron wird in einem Glas Wasser vermischt und gelöst. Diese Lösung wird über mehrere Tage hinweg getrunken.

Als Fußbadewasser bei müden Füssen:

Mengt man Natron dem Fußbadewasser bei, lässt es müde Füße verschwinden und wieder munter werden. Hierbei mengt man dem Wasser bis zu 100 Gramm Natron bei. Auch Natron, in die Schuhe gestreut, hilft gegen Schweißgeruch.

Positiver Effekt auf die Haut:

Wird das Gesicht mit einer Natronlösung gewaschen, macht es die Gesichtszüge weich und glatt. Auch kann man Deos aus Natron selbst herstellen.

Bei Völlegefühl:

Gibt man einen Teelöffel Natron in ein Glas Wasser, verschwindet Völlegefühl oder auch Übelkeit meist schnell.
Zu Weihnachten oder anderen Festivitäten, wenn fette Speisen auf dem Speiseplan stehen, kommt es öfter zu Völlegefühl. Hier kann ein Teelöffel Natron, in Wasser aufgelöst, sehr hilfreich sein.

Gegen schlechten Atem:

Gegen Mundgeruch hilft es, Natron in einem Glas Wasser aufzulösen und dann damit zu gurgeln oder den Mund auszuspülen. Das hemmt auch die Kariesbildung. Auch Natron auf die Zahnbürste gegeben und damit die Zähne geputzt, macht die Zähne weißer.

Gegen Sodbrennen:

Setzt man Sodawasser Natron sowie Zitrone zu, hilft es bei Sodbrennen. Aber man muss darauf achten, dass man das Getränk nicht vor oder gleich nach Mahlzeiten zu sich nimmt. Denn das würde dann zu Verdauungsstörungen führen. Anstatt der Zitrone kann man dem Sodawasser auch Melasse oder Ahornsirup zusetzen. Soda ist zu den Antaziden zu zählen und zusammen mit Salzsäure kommt es im Magen zum Auftreten von Salz und Kohlensäure. Die Kohlensäure zerfällt im Magen in Kohlendioxid sowie Wasser. Tritt Sodbrennen auf, soll man Soda in warmem Wasser auflösen.

Natron erfolgreich gegen Krebs

Heute wird für jede kleinere Krankheit die Pharmaindustrie bemüht. Natron ist aber ein alternatives, vollkommen nebenwirkungsfreies Produkt und Heilmittel. Seit ein paar Jahren wird es auch erfolgreich im Kampf gegen Krebs eingesetzt. Hier sind besonders zwei Ärzte zu erwähnen: Dr. Sircus sowie Dr. Simoncini. Dr. Sircus hat dazu ein Buch verfasst, mit dem Titel: „Sodium Bicarbonate: Rich Man´s Poor Man´s Cancer Treatment“, zu deutsch: „Die Krebstherapie für reiche und Arme Leute“. Beide Ärzte preisen Natron als billigstes, aber auch wirksamstes Mittel gegen Krebs an. Laut Dr. Sircus, ist Natron in der Lage, Krebszellen verschwinden zu lassen.

Sogar in der Schulmedizin wird Natron in der Krebstherapie verwendet. Onkologen benutzen Bikarbonat gemeinsam mit der Chemotherapie. Bikarbonat hilft, Organe vor den Giften, die bei der Chemotherapie entstehen, zu schützen. Dr. Sircus gibt seinen Patienten das Natron in oraler Form oder intravenös. Dr. Simoncini, ein Römer, injiziert das Natriumhydrogencarbonat und zwar direkt in die Tumore. Er nennt diese Technik „auswaschen“ der Tumore.

Natron hilft auch gegen CandidaInfektionen

Natron soll Pilze bekämpfen und Dr. Simoncini meint, Natron bekämpfe CandidaInfektionen, die für Krebs verantwortlich sind. Es ist eine Tatsache, dass Natron den pH-Wert im Körper erhöht. Auch wird der Organismus verstärkt mit Sauerstoff versorgt. Mittlerweile gibt es Berichte von Menschen, die sich auch selbst erfolgreich von Krebs mit Natron geheilt haben. Der Kalifornier Johnston heilte damit seinen Prostatakrebs.

Soda oder Natron als alternatives Heilmittel gegen Krebs

Im Körper sollte ein basisches Milieu herrschen. Krebsartige Zellen leben in saurem Milieu. Saures Milieu begünstigt das Entstehen von Bakterien und Krebszellen. Soda nährt die Lymphozyten auf energetische Weise.

Bei welchen Beschwerden hilft Soda?

Bei Übersäuerung des Organismus können viele Krankheiten entstehen. Soda besitzt Heilwirkungen, die sich positiv auf den Basenhaushalt des Körpers auswirken. Überschüssige Säuren werden bei der Einnahme reduziert und der Blutdruck wird gesenkt.

Natron hilft auch bei:

Welche bekannten Sodawasser gibt es?

  • Fachingen
  • Marienbad
  • Karlsbad
  • Niederselters
  • Vichy

Inhaltsstoffe von Soda

Soda ist ein Mineral der Mineralklasse wasserhaltiger Carbonate, ein Salzmineral.
Sodawasser enthält Kohlendioxid im Wasser und gehört zu den alkalischen Säuerlingen. Es enthält Natriumhydrogenkarbonat und dadurch schmeckt es auch etwas nach Lauge.
Sodawasser wird auch in Cocktails gerne verwendet. In Deutschland muss Sodawasser mindestens 5790 Milligramm Natriumhydrogencarbonat pro Liter enthalten.

Unverträglichkeiten sowie Allergien bei Soda

Die wichtigsten Unverträglichkeiten bei Natriumhydrogenkarbonat-Konsum

Dies sind die bekanntesten Unverträglichkeiten bei Sodakonsum. Manche Menschen reagieren mit oben genannten Symptomen, bei einem „Zuviel“ an Natron. Erbrechen, Durchfall und Übelkeit treten allerdings eher selten auf. Kommt es zu einer Überdosierung von Natriumhydrogenkarbonat dann wird zu viel Kohlendioxid freigesetzt. Daher kann es dann zu einer Übersäuerung im Blut kommen. Bei einer starken Überdosierung kann auch eine Säureverätzung im Magen auftreten.

Der pH-Wert im Urin kann durch Natriumhydrogenkarbonat ebenfalls beeinflusst werden. Wird regelmäßig Natriumhydrogenkarbonat konsumiert, kann es Calcium– sowie Magnesiumphosphatsteine in den Nieren fördern. Gelegentlich können auch allergische Reaktionen mit Hautirritationen auftreten.

EinkaufstippBekömmliches Sodawasser

Besonders in Österreich ist Sodawasser bekannt. Dieses wird häufig mit einer Scheibe Zitrone kredenzt. Der Schuss Vitamin C schenkt dem Sodawasser, einem Erfrischungsgetränk, eine erfrischende Note. Zitronen gelten allgemein auch als stimmungsaufhellend. Trinkt man regelmäßig Sodawasser, ergänzt mit Zitrone, kann sich dies positiv als Stimmungsaufheller herausstellen. In Österreich gilt das Sodawasser mit Zitrone als Klassiker und wird in allen Restaurants angeboten. Dabei sollte die Zitrone natürlich der Marke „Bio“ sein. Dem Tafelwasser kann man auch privat eine Zitronenscheibe oder etwas frischen Zitronensaft, zugeben.

Positive Effekte für die Haut von Sodawasser mit Zitrone

Das Sodawasser mit Zitrone hat auch positive Effekte für die Haut. Zitronen besitzen Antioxidantien, diese verringern auch Akne. Auch für den Zellschutz sind sie geeignet und kann den Alterungsprozess verringern.

Sodawasser mit Zitrone als Mittel gegen Kater

Sodawasser mit Zitrone ist auch dafür bekannt, nach einer Partynacht zu helfen. Quält einen der Kater, hilft Sodawasser. Diesem gibt man Zitronensaft hinzu. Alles zusammen hilft, den Alkohol abzubauen.

Andere Tipps für die Anwendung mit Soda

Natron bei Insektenstichen und juckender Haut:

Dabei kann man eine Natronpaste anrühren, die zu gleichen Teilen aus Natronpulver sowie Wasser angerührt wird. Diese Paste trägt man auf die Insektenstiche der Haut auf. Das fürchterliche Jucken hört kurze Zeit später auf. Aber auch trockene Hautstellen können mit der Natronpaste einbalsamiert werden.

Vollbad mit Natron zur Hautverjüngung:

Natron in einem Vollbad zugefügt, hat positive Wirkung auf die Haut. Es ist sozusagen ein basisches Vollbad, welches den Körper auf natürliche Weise entgiftet. Schlacken sowie Säuren lösen dabei sich aus dem Gewebe. Daneben bekommt man mit Natron auch mit einem Gesichtspeeling bei regelmäßiger Anwendung eine zarte und jugendliche Haut.

Natron bei Sonnenbrand:

Dabei mischt man drei Esslöffel Backsoda mit einem Viertel Liter Wasser. Dann tränkt man einen Waschlappen in der Lösung und legt ihn direkt auf den Sonnenbrand. Das lindert die Schmerzen des Sonnenbrandes.

Zubereitungstipps

Sodawasser eignet sich sehr gut für die verschiedensten Cocktail-Variationen und hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.

Zwei spritzige Cocktails, die man auch zuhause zubereiten kann:

Himbeer-Ingwer Fizz

Die Zutaten dafür:

  • 5 cl Gin
  • 2 cl Zitronensaft
  • 2 cl Zuckersirup
  • 4 Stück Himbeeren
  • Sodawasser
  • 4 Ingwerstücke

Die Zubereitung für den Cocktail ist ganz einfach. Zuerst kommt der Gin mit frisch gepresstem Zitronensaft und der Zuckersirup in den Shaker. Als Twist dienen vier Himbeeren, danach gibt man noch vier Ingwerstückchen dazu und auch Eis. Alles wird dann geshakt und danach in ein Glas gefüllt. Dann frischt man den Cocktail mit Sodawasser auf, wie auch mit einigen Eisstücken. Zum Schluss kommt noch eine Zitronenscheibe als Dekoration dazu und Sie können den Cocktail genießen.

Blue Russian Cocktail

Zutaten:

  • 4 cl Blue Curacao
  • 2 cl Wodka
  • 1 cl Zuckersirup
  • Sodawasser

Der blaue Cocktail ist für Sommerpartys bestens geeignet. Die Zutaten werden in einem Shaker geschüttelt und zwar mit etwas Eis, wobei das Sodawasser aber erst danach hinzu kommt. Die fertige Mischung kommt in ein Longdrinkglas und wird mit erfrischendem Sodawasser aufgefüllt.

Häufige Fragen und Antworten zum Thema Soda

Wo bekommt man Soda zu kaufen?

Soda ist in jedem Drogeriemarkt billig zu kaufen. Daneben gibt es Soda auch in den meisten Supermärkten zu kaufen.

Ist Soda schädlich für die Gesundheit?

Nein, Soda ist nicht gesundheitsschädigend. Das Reinigen der Zähne sollte man allerdings auf ein paar Mal pro Woche beschränken.

Verursacht Soda Sodbrennen?

Nein, von Soda entsteht kein Sodbrennen. Im Gegenteil, mit Soda können Schmerzen bei Entstehen von Sodbrennen behoben werden. Allerdings ist Soda kohlensäurehaltig und im Sodawasser enthalten. Manche Menschen reagieren empfindlich, wenn sie zu viel Sodawasser trinken, denn dabei bilden sich mitunter Gase im Bauch.

Unser Fazit
In früherer Zeit wurde Soda als Heilmittel sehr geschätzt, um dabei verschiedene Leiden zu kurieren. Die Menschen gingen nicht für jedes kleine Unwohlsein zum Arzt oder griffen zu Medikamenten. Daher wurde Natron für allerlei Zwecke für die Gesundheit eingesetzt. Natron ist seit einigen Jahren wieder im Fokus für alternative Heilmethoden. Besonders sticht hier der Einsatz in der Krebstherapie hervor. Natron gilt als erfolgreiches Heilmittel im Kampf gegen den Krebs. Viele Menschen haben in der Selbstbehandlung schon Erfolge verzeichnen können. Natron kann auch bei anderen chronischen Krankheiten verwendet werden. Als Trinkkur verbessert es die Zellfunktion und den Organismus. Daneben ist es auch wieder als Schönheitsmittel bekannt.

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