Sodbrennen

Definition Sodbrennen (Pyrosis)

SodbrennenAls Sodbrennen wird ein brennender oder als ätzend wahrgenommener Schmerz bezeichnet, der etwa hinter dem Brustbein auftritt. Jedoch kann er sich auch vom Oberbauch bis in den Hals hinziehen.

Nur gelegentlich auftretendes Sodbrennen ist kein Grund zur Sorge und beinahe jeder leidet hin und wieder daran. Kritisch zu betrachten ist es erst, wenn es öfter vorkommt und einen bei der Erledigung der alltäglichen Aufgaben einschränkt. Diese Fälle sind aber glücklicherweise nur sehr selten.

Dabei kann potentiell jeder Betroffen sein. Selbst Kinder sind nicht ausgenommen. Darum sollten die Eltern auch auf eine gesunde Ernährung des Nachwuchses achten.


Steckbrief: Sodbrennen

  • Name(n): Sodbrennen; Pyrosis
  • Art der Krankheit: Reflexstörung
  • Verbreitung: Weltweit
  • Erste Erwähnung der Krankheit: Antike
  • Behandelbar: Teilweise
  • Art des Auslösers: Diverse
  • Wieviele Erkrankte: Etwa 40% der Weltbevölkerung
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Hausarzt; HNO-Arzt; Internist
  • ICD-10 Code(s): ICD-10-GM-2017 – K00-K93 – K20-K31 – K20


Was ist Sodbrennen?

Sodbrennen äußert sich sich durch einen brennenden oder sich ätzend anfühlenden Schmerz im Bereich der Brust. Genauer gesagt direkt hinter den Brustbein. Darüber hinaus verstärkt sich der Schmerz deutlich, wenn man liegt oder vorn übergebeugt ist.

Man sollte sich allerdings, insofern man nur ab und an an Sodbrennen leidet keine allzu großen Gedanken darum machen. Es ist vollkommen egal hin und wieder die mit der vorliegenden Krankheit in Verbindung gebrachten Symptome zu empfinden. Kritisch ist es erst, wenn man an einem mehr oder weniger chronischen Sodbrennen erkrankt. Dies kommt aber eher selten vor und ist meist auch dann keine eigenständige Krankheit, sondern viel mehr ein Symptom.

In den meisten Fällen ist davon auszugehen, dass man dieses Leiden selbst in den Griff bekommt. Hierzu dienen Hausmittel ebenso wie alternative Ansätze, ganzheitliche Methoden oder rezeptfreie Medikamente. Eine tatsächliche schulmedizinische Behandlung mit einhergehender Therapie ist ebenfalls nur bei chronischen Fällen notwendig.

Insofern man also nicht an konstantem Sodbrennen leidet, sollte man nicht allzu besorgt sein, wenn es doch mal dazu kommt. Chronisch kann man es dann nennen, wenn es täglich mehrmals auftritt und zudem immer in speziellen Situationen vorkommt. Beispielsweise direkt nach dem Essen oder dem Hinlegen.


Welche Ursachen führen zu Sodbrennen

Die Ursache für Sodbrennen ist das Zurückfließen von Magensaft in die Speiseröhre. Nach sehr fettem Essen oder zu viel Kaffee ist Sodbrennen ganz normal – fast jeder kennt dieses Gefühl.

Auch zu viel Alkohol oder Zigaretten können übrigens Sodbrennen auslösen. Empfindliche Personen reagieren sogar auf Äpfel oder Zitrusfrüchte mit Sodbrennen. Die Ernährung spielt also bei der Entstehung dieses Symptoms eine bedeutende Rolle, doch auch Stress oder zu hastiges Essen können schnell zu Sodbrennen führen. Erst wenn die Symptome häufig auftreten, sollte man einen Arzt aufsuchen. Vor allem in der Schwangerschaft ist Sodbrennen besonders häufig, da durch die wachsende Gebärmutter der Druck auf den Bauch bzw. den Magen ansteigt.

Alles in allem sind die Ursachen und Symptome, die einem Sodbrennen zugrunde liegen können also relativ überschaubar. Allein die Gründe für chronisches Sodbrennen sind zumeist schwerwiegenderer Natur. Meist liegt dann eine Refluxösophagitis vor. Diese kann diverse Ursachen haben. Darunter auch Magenkrebs oder Tumore in der Speiseröhre. Nicht zuletzt deswegen sollten Patienten, die dauerhaft oder zumindest sehr regelmäßig an der vorliegenden Krankheit leiden, ihren behandelnden Arzt darauf ansprechen.


Symptome & Anzeichen

Patienten, die unter Sodbrennen leiden, müssen häufig sauer aufstoßen. Dabei gelangt nicht selten Magensaft in den Rachen- oder Mundraum, was sehr unangenehm sein kann.

Darüber hinaus kann es durchaus der Fall sein, dass sich ein stark brennender Schmerz einstellt. Es ist sogar möglich, dass der Betroffene sich fühlt, als habe er eine Flasche Säure getrunken und selbige stünde nun in seiner Speiseröhre. Zudem sollte man auch darauf achten, ob die Schmerzen sich verschlimmern, sobald man sich niederlegt oder sich überbeugt. Ist dies der Fall ist beinahe immer von einem Sodbrennen auszugehen und alle anderen Erkrankungen sind häufig auszuschließen.

Ansonsten gibt es nicht viele Symptome, die die vorliegende Erkrankung mit sich brächte. Lediglich etwaige Langzeitschäden können einen dauerhaften Schmerz verursachen. Diese sind aber sehr selten.


Diagnose & Krankheitsverlauf

Da häufiges Sodbrennen die Schleimhaut in der Speiseröhre verändern kann, sollte man dies bei häufigem Auftreten von einem Arzt untersuchen und abklären lassen. Nur in seltenen Fällen steckt eine ernsthafte Erkrankung, die sogenannte Gastroösophageale Refluxkrankheit, kurz GERD genannt, hinter Sodbrennen. Diese bezeichnet eine Schwäche des unteren Schließmuskels der Speiseröhre.

Bei dieser treten neben dem Sodbrennen auch Magenkrämpfe nach dem Essen sowie Blähungen und Völlegefühl auf. Eine Spiegelung von Speiseröhre und Magen gibt schnell Aufschluss darüber, ob es sich tatsächlich um die Refluxkrankheit handelt oder doch nur um gewöhnliches Sodbrennen.

Darüber hinaus gelten dem Arzt auch bildgebende Verfahren als diagnostische Mittel, insbesondere aber das Röntgen. Hierdurch kann der zuständige Mediziner Aufschlüsse darüber gelangen, ob der Magen eventuell durch ein Geschwür oder ähnliches vorbelastet ist.

Ein neuartiges diagnostisches Mittel ist der sog. „AAPT“ (Ambulatory acid probe tests). Hierbei setzt man dem Patienten einen Kleinstapparat direkt in die Speiseröhre ein und misst mithilfe desselben die Intensität der aus dem Magen austretenden Säure und deren Verweildauer. Die hieraus gewonnenen Daten können sehr aufschlussreich sein.

Verlauf der Krankheit

Der Verlauf der Krankheit ist meist sehr typisch. Kurz nach dem Essen, dem Konsum von Alkohol oder Tabakwaren oder kurz nach dem Sport kommt es zu einer Attacke. Diese äußert sich in einem brennenden oder ätzenden Schmerz und hält etwa 5 bis 20 Minuten an.

Bei manchen Personen verstärken sich die Attacken im Laufe der Zeit zwar, aber mehr als 95% aller Betroffenen bemerken im Lauf ihres Lebens keine Steigerung in der Intensität von Sodbrennen.

Der Verlauf ist also alles in allem sehr stringent und man kann damit rechnen, dass eine Attacke sehr schnell wieder vorbei geht.


Häufigkeit & Diagnosedaten

Beinahe jeder Mensch auf diesem Planeten leidet an einem Punkt in seinem leben unter Sodbrennen. Viele auch häufiger. Es gibt kaum Ausnahmen. Statistiken gehen von einer Ratio von 99,9% der gesamten Weltbevölkerung aus. Dabei trifft es alle Personen gleichermaßen stark und es ist ein zu vernachlässigender Faktor, ob Mann oder, ob alt oder jung, ob dick oder dünn. Sicherlich sind einige Leute und / oder Personengruppen häufiger betroffen als andere. Das ändert aber nichts an dem Umstand, dass trotzdem alle Personen betroffen sind. Es ändert sich also nicht das „Das“, sondern nur das „Wie oft“.

Zu diesen Risikogruppen gehören vorallem übergewichtige Personen, sowie Menschen, die zu viel Alkohol konsumieren und / oder sich schlecht ernähren. Darüber hinaus lässt sich beobachten, dass Menschen mit voranschreitendem Alter immer häufiger an Sodbrennen leiden. Dies ist auf die erhöhte allgemeine physische Schwäche im Alter zurückzuführen.

Diagnosedaten

Die mittels einer Diagnose gewonnenen Daten dienen im Falle des Sodbrennens lediglich dazu, um zu determinieren, ob es sich „nur“ um Sodbrennen oder einer tiefer gehende Erkrankung handelt, infolge derer das vorliegende Leiden als Symptom erscheint.

Die wenigstens Menschen gehen wegen eines sporadisch auftretenden Sodbrennens zu einem Mediziner. Daher sind auch die diagnostischen Mittel eher beschränkt. Dies ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass die zur Verfügung stehenden Mittel beinahe immerzu ausreichend sind, um eine Diagnose stellen zu können.


Komplikationen bei der Krankheit

Die durch Sodbrennen verursachten Komplikationen sind überschaubar. Handelt es sich darüber hinaus nur um die sporadisch auftretende Form, sind die sogar vollends zu missachten.

Lediglich wenn es sich um den bereits erwähnten GERD handelt, sollte man mit einigen Einschränkungen rechnen. Hierzu gehören partielle Zerstörungen der Speiseröhre, sowie Verätzungen derselben oder des Mundraumes. Aber wie bereits erwähnt: Diese Symptomatiken und oder Komplikationen sind imgrunde nicht Teil eines einfachen Sodbrennens, sondern gehören zu einem komplett anderen Befund.


Wann sollte man zum Arzt gehen?

Im Grunde ist es nur selten notwendig, des vorliegenden Leidens wegen einen Arzt zu konsultieren. Man sollte es dennoch in Erwägung ziehen, wenn einer oder mehrere der vorliegenden Aussagen zutreffen:

  • Man leidet über einen Zeitraum von einem Monat häufiger als zwei mal pro Woche an Sodbrennen
  • Die Symptome bleiben trotz rezeptfreier Medikamente bestehen
  • Die Fähigkeit zu Schlucken ist (stark) eingeschränkt
  • Es hat sich zusätzlich zum Sodbrennen eine dauerhafte Übelkeit mit Brechreiz eingestellt
  • Unfreiwilliger Gewichtsverlust, der direkt mit dem Sodbrennen korreliert

Behandlung & Therapie

Sodbrennen ist unangenehm, jedoch kann man dies meist recht gut selbst behandeln. Es gibt einige Hausmittel, welche gut gegen das unangenehme Gefühl in der Speiseröhre helfen. Milch und Kamillentee haben sich hier am besten bewährt. Auch das Kauen von Nüssen oder Mandeln aber soll eine Hilfe gegen Sodbrennen sein.

Grundsätzlich reicht es aber meist, die Ernährung umzustellen. Auch sollte man spät abends nicht mehr zu üppig essen. Tritt das Sodbrennen auch nachts auf, kann es helfen, das Kopfende des Bettes ein wenig höher zu stellen, damit der Magensaft nicht so schnell in die Speiseröhre fließen kann.

Bei häufigem Sodbrennen wird der Arzt Medikamente verschreiben, die eine Entzündung der Speiseröhre verhindern.


Vorbeugung – Impfung & Prävention

Eine Vorbeugung gegen Sodbrennen vorzunehmen ist nicht immer ganz einfach. Es kann einen jederzeit treffen. Darüber hinaus bringt man es zwar häufig mit der falschen Ernährung in Kontakt und das mag auch richtig sein, aber es kann dennoch auch mehr oder weniger spontan auftreten.

Wer aber auf Nummer sicher gehen will, dem sei dazu geraten, besonders stark auslösende Nahrungsmittel nicht zu konsumieren. Darunter befinden sich Kaffee, Tee, Alkohol, Zitrusfrüchte, Tomaten sowie stark gewürzte Speisen und viele mehr.

Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit, seine Schlafposition anzupassen, sodass es der Magensäure nicht mehr möglich ist, aus dem Magen auszulaufen. Hierdurch kann allerdings die Qualität des Schlafes leiden. Darum gilt es diesbezüglich abzuwägen.


Prognose zur Heilung

Die Prognose ist gut. Die zur Verfügung stehenden und meist rezeptfreien Medikamente tun in aller Regel das was sie sollen. Auch die guten, alten Hausmittel halten zumeist, was sie versprechen. Darum muss man sich als hin und wieder Betroffener keine ernsthaften Gedanken darum machen, dass dieses Gebrechen einem auf lange Sicht Lebensqualität entreißen könnte.


Alternative Medizin & Hausmittel

Welche Hausmittel können helfen?

Sodbrennen plagt die Menschen schon seit ewigen Zeiten, darum gibt es auch viele nützliche Ratschläge und Hilfestellungen, derer man sich bedienen kann, um sich im häuslichen Umfeld Heilung zu verschaffen.

Oft verwendete Hausmittel

  • Auf das Gewicht achten – Ein zu hohes Gewicht, insbeondere wenn dieses mit viel bauchfett einhergeht, ist als verstärkendes Element anzusehen, was Sodbrennen betrifft. Durch die zusätzlichen Pfunde erhöht sich der Druck auf den Magen und es ist wahrscheinlicher, dass die Magensäure hinaus gedrückt wird und in die Speiseröhre läuft.
  • Vermeidung von problematischen Lebensmitteln – Manche Lebensmittel lösen bei manchen Menschen ein Sodbrennen aus. Diese Lebensmittel sollten sofort nach der Identifikation aus dem Ernährungsplan zu streichen sein. Hierbei sind die verantwortlich zu machenden Lebensmittel sehr stark von der Person abhängig. Dennoch handelt es sich nicht selten um stark säurehaltige Lebensmittel, wie bspw. Zitrusfrüchte oder Tomaten.
  • Nicht zu spät essen – Eine alte Regel besagt, dass man ein Abendessen nach 18 Uhr vermeiden sollte. Und tatsächlich ist das keine Binsenweisheit, sondern ein probater Tipp. Wer kurz vor dem Schlafegehen noch einmal zuschlägt, der erhöht damit seine Gefahr auf nächtlich auftretendes Sodbrennen ungemein. Darum lieber vom Mitternachtssnack Abstand nehmen und zwei bis drei Stunden vor der Schlafenszeit nichts mehr essen.
  • Aufhören zu rauchen – Rauchen ist nachweislich für viele Fälle von chronischem Sodbrennen verantwortlich zu machen. Starke Raucher, die unter dauerhaftem Sodbrennen leiden sollten daher tunlichst davon absehen, weiterhin ihrem Laster nachzugehen und versuchen zu entziehen.
  • Erhöhte Schlafposition – Personen, die oftmals in der Nacht von Sodbrennen geplagt werden, ist zu raten, dass sie ihre Kopfposition etwas erheben. Hierzu können Kissen sowie Matratzen dienen. Darüber hinaus verfügen auch einige Betten über einen verstellbaren Lattenrost, der ggf. passend zu justieren ist.
  • Kein Natron oder Backpulver essen! – Ja, es stimmt zwar, dass Natron und Backpulver die Schmerzen während eines Aufsteigens der Magensäure lindern, aber gut ist die Einnahme deselben trotzdem nicht. Es ist eine kurzfristige Lösung für ein langfristiges Problem und das ist nie gut. Also besser Finger weg.

Alternative Behandlungsmethoden

Welche alternativen Heilmittel sind zu empfehlen?

Ängstlichkeit, Stress und seelischer Druck können die Symptome von Sodbrennen verstärken und zudem für ein häufigeres Auftreten desselben sorgen. Darum ist es gut, diese Faktoren zu vermeiden. Hierzu gibt es spezielle Techniken, die einem helfen können, eben jenes zu bewerkstelligen. Darunter unter anderem:

  • Leichte sportliche Übungen – Hierzu gehören Walken, Radfahren, Joggen usw. Allzu kräftezehrende Übungen sollten jedoch ausbleiben, da sich durch diese die Gefahr für Sodbrennen nur erhöht.
  • Hypnose – Manche Personen konnten Erfolge mithilfe einer Hypnosetherapie verbuchen.
  • Entspannungstherapien
  • Massagen

Behandlungen

Typische alternative Behandlungen bei Sodbrennen sind:


Heilkräuter & Heilpflanzen

  • Brennnessel
  • Gelber Enzian
  • Gerste
  • Kartoffel
  • Süßholz
  • Wacholder
  • Wermut
  • Zwiebeln

Im Falle von Sodbrennen ist es besonders empfehlenswert, wenn man die hier erwähnten Kräuter und Pflanzen im Form eines Tees oder Aufgusses einnimmt. dazu gebe man nämliche in ein Glas oder eine Kanne und überbrühe sie mit heißem Wasser, filtiere im Anschluss Schwebstoffe heraus und trinke es. Natürlich is dies nicht pauschal auf alle hier genannten Pflanzen anwendbar. Besonders Kartoffeln und Zwiebel ergeben zumeist keinen guten Tee.

Die Weiterverarbeitung zu Salben und Pillen empfiehlt sich hier eher nicht. Der Heilpraktiker der Wahl verkauft darüber hinaus auch oftmals bereits fertige Produkte und Präparate. Auch das Internet bietet eine gute Bezugsquelle für natürliche Heilmittel. Dennoch sollte man vor einer solchen Anwendung nicht vergessen, Rücksprache mit dem zuständigen Arzt zu halten, um ggf. allergische Reaktion bereits im Vorfeld ausschließen zu können.


Ätherische Öle

Folgende ätherische Öle können angewendet werden:

  • Kamille
  • Schafgarbe

Die Verwendung ätherischer Öle im Falle des Sodbrennens ist eher weniger effektiv. Eine Aromatherapie kann nicht direkt gegen das Leiden wirken, sondern dient nur zur allgemeinen beruhigung. Von einer äußerlichen oder innerlichen Anwendung der ätherischen Öle ist im Falle der vorliegenden Krankheit komplett abzusehen.

Für den größten Nutzen, gebe man einige Tropfen der ätherischen Öle in eine Duftlampe und halte sich nach Möglichkeit im selben Raum auf, während die Wirkstoffe der Öle durch die Luft diffundieren.

Eine Rücksprache mit dem Arzt ist auch hier empfehlenswert, um allergische Reaktion zu vermeiden.


Homöopathie

  • Chamomilla
  • Bismutum subnitricum
  • Robinia pseudoacacia
  • Nux vomica
  • Iris versicolor
  • Lycopodium

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.


Schüssler-Salze

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.


Diät & Ernährung

Es gibt einige Lebensmittel, auf die man verzichten sollte, um das Risiko von Sodbrennen zu senken. Diese sind unter anderem:

  • Alkohol
  • Nikotin
  • Kaffee
  • Schwarzer oder grüner Tee
  • Limonaden
  • Gebäck
  • Süßigkeiten
  • Fertiggerichte
  • Stark gewürzte Kost
  • Zu stark erwärmte oder zu stark gekühlte Nahrung (z.B. Grillgut oder Eiscreme)
  • Hülsenfrüchte
  • Kohl
  • Hartgekochte Eier
  • Frittierte Nahrung
  • Stark säurehaltige Lebensmittel (Zitronen, Organgen, Tomaten usw.)

Verzichtet man auf Speisen dieser Art, ist oftmals schon viel gewonnen und man ein wesentlich entspannteres Dasein führen, ohne Angst vor einer neuerlichen Attacke haben zu müssen.


Alternative Behandlungen

Für einen genauen Überblick über alternative Behandlungen bietet es sich an, die oben schon angeführten abermals unter die Lupe zu nehmen.


FAQ – Fragen & Antworten

Kann Sodbrennen wirklich alleine stressbedingt auftreten?
– Ja, das ist durchaus im Rahmen des Möglichen. Durch zu viel Stress oder Druck, wird die Produktion der Magensäure angeregt. Dies erhöht ganz natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Sodbrennen kommt. Zudem erschlafft bei Stress auch der Schließmuskel des Magens, wodurch wiederum das Risiko eines ungewollten Ausflusses steigt.

Gibt es ein schnelles Mittel bei Sodbrennen?
– Im grunde sind alle verfügbaren Medikamente darauf ausgerichtet, dass sie schnell helfen. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass Sodbrennen so oder so nicht allzu lange vorhält. Darum ist es bei schwächeren Attacken auch eher empfehlenswert, wenn man komplett auf Medikamente verzichtet und die drei Minuten einfach so zu überstehen versucht. Das entlastet den Körper auf lange Sicht ungemein.

Können auch Kinder Sodbrennen haben?
– Sicherlich, können auch die Kleinsten unter uns mit diesem Umstand zu kämpfen haben. Da es aber nur sehr selten auftritt, nehmen viele Erwachsene fälschlicherweise an, dass Kinder gegen Sodbrennen immun seien. Das ist grundsätzlich falsch. besonders übergewichtige Kinder leiden nicht selten unter diesem brennenden Schmerz hinter dem Brustbein. Sollte das eigene Kind jedoch zu oft an Sodbrennen leiden, ist es äußerst empfehlenswert, einen Arzt zu Rate zu ziehen, um etwaige tiefer gehende Ursachen ausschließen zu können.


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