Atemwegserkrankungen

Bekannte Atemweg Krankheiten

Zu den Atemwegsorganen zählen Bronchien, Luftröhre, Lunge, Nase, Kehlkopf sowie das Zwerchfell.

Diese Organsysteme können unter Infektionen, Allergien, Verengungen der Atemwege, Zerstörungen bzw. Umbau des Lungengewebes oder Erkrankungen der Blutgefäße der Atemwege leiden.

Durch den Gasaustausch der Lunge mit der Umwelt wird der Körper mit Sauerstoff versorgt.

Symptome

Die Symptome von Atemwegserkrankungen sind in Allgemeinsymptome (Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Fieber, Nachtschweiß und erhöhte Entzündungswerte im Blut) und in vier spezifische Lungensymptome (Husten mit oder ohne Auswurf, Bluthusten, Luftnot und Brustschmerz) einzuteilen. Je nach Atemwegserkrankung können eine oder mehrere dieser Symptome auftreten.

Zu den häufigsten Atemwegserkrankungen gehören copd und Chronische Bronchitis, die sich in mehrere Stadien einteilen lassen – je nach bestimmten Lungenfunktionsparametern. Die Genese ist überwiegend durch Rauchen, Luftverschmutzung und wiederkehrende Infektionen bedingt.

Das Asthma bronchiale ist eine chronisch-entzündliche Atemwegserkrankung, die durch allergische Stoffe (z. B. Pollen) oder durch nichtallergische Ursachen (Infekte, medikamentös, chemisch, toxisch) entstehen kann. Die Lungenentzündung ist hauptsächlich durch Infektionen mit Bakterien, Viren, Pilzen oder Parasiten bedingt, aber auch physikalisch durch bspw. Strahlung, chemisch durch bspw. Reizgase oder durch Kreislaufstörungen auslösbar. Die Infektionen unterscheiden sich in ambulant oder in nosokomial erworbene Pneumonien.

Weiter können Erkältungen, aber auch bösartige Geschwülste wie das Bronchialkarzinom es erschweren, beschwerdefrei zu atmen.

Diagnose

Allergien

Die Lungenfunktionsdiagnostik umfasst Ventilations-, Diffusions- und Perfusionsmessungen. Die klassische Methode zur Beurteilung der Ventilation ist die Spirometrie. Daneben gibt es noch die Bodyplethysmografie, die Atemwegswiderstände (z. B. Verengungen in der Luftröhre durch Tumore) gut erfassen kann. Möchte man zwischen einer copd oder einem Asthma bronchiale unterscheiden ist der medikamentöse Bronchospasmolysetest möglich.

Mittels einer Spiroergometrie (Belastungs-EKG mit Messung der Atemgase) kann zwischen pulmonalen und kardialen Erkrankungen unterschieden werden. Es gibt auch bildgebende Verfahren wie bspw. Bronchoskopie, Röntgen, CT, MRT und Lungenperfusionsszintigraphie, die Tumore, Lungenembolien oder ein zerstörtes Lungengewebe erkennen lassen.

Therapie

Bei chronischen Erkrankungen wie copd sollten Risikofaktoren wie Rauchen eingestellt werden. Bei einer Erkältung helfen Salbeitee und Kamillentee und Hals-/Brustwickel in ruhiger Umgebung. Thymian hilft bei trockenem Husten, Holunder und Küchenzwiebel bei Schnupfen, Brechwurzel bei Bronchitis, Glaubersalz, Bittersüß oder Holzkohle bei Asthma. Bei Nichtansprechen der homöopathischen Mittel sollte ein Arzt Ihres Vertrauens aufgesucht werden.

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