Anwendungsgebiete Schüßler-Salze: Erkältung

ErkältungErkältungen mit Schüßler-Salzen behandeln? Bei einer Bronchitis oder Erkältung kommen häufig Dr. Schüßler-Salze zum Einsatz. Geeignet sind diese nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder. Bei einer Erkältung gelten Nr. 3 Ferrum phosphoricum und Nr. 5 Kalium phosphoricum als gut geeignet. Bei einer Bronchitis hingegen ist eine Kombination mehrerer Mittel empfehlenswert. Wie die Schüßler-Salze angewendet werden, richtet sich nach dem Entzündungsstadium.

Erkältungen mit Schüssler Salzen behandeln

Die Behandlung mit Schüßler-Salzen im 1. Stadium der Erkältung

Bei einem grippalen Infekt sind die ersten Krankheitsanzeichen Hals-, Nasen- und Ohrenbeschwerden. Nicht selten Gehen diese einher mit Kopf– und Gliederschmerzen. Während dieses Krankheitsstadiums ist die Anwendung von Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12 angeraten.

Dieses Mittel kommt immer im ersten Stadium einer Krankheit zum Einsatz. In diesem Salz ist Eisenphosphat enthalten, welches dem Körper hilft, sich gegen eindringende Vieren zu wehren. Gleichzeitig unterstützt dieses Schüßler-Salz die roten Blutkörperchen dabei, mehr Sauerstoff zu binden. Somit werden trotz einer verstopften Nase und dem damit verringertem Atomvolumen die Muskeln, die Zellen und auch das Gehirn mit ausreichend Sauerstoff versorgt.

Wichtig ist auch, dass bei Einnahme dieses Mittels leichtes Fieber, das zur Bekämpfung der Viren notwendig ist, nicht unterdrückt wird. Der Köper behält entsprechend seine Leistungsfähigkeit. Über den Tag verteilt sollten fünf Tabletten der Schüßler-Salze eingenommen werden.

Geht die Erkältung mit Fieber über 39 Grad Celsius einher, kommt das biochemische „Antibiotikum“ Nr. 5 Kalium phosphoricum D6 zum Einsatz. Nr. 8 Natrium chloratum D6 findet immer dann Anwendung, wenn die Erkältung mit einem FließSchnupfen beginnt.

Die Behandlung mit Schüßler-Salzen im 2. Stadium der Erkältung

Ist die Erkältung vollständig ausgebrochen und haben sich die Beschwerden manifestiert, wird Nr. 4 Kalium chloratum D6 verabreicht. In diesem Salz sind Wirkstoffe enthalten, die den Körper beim Kampf gegen eindringende und sich verbreitende Bakterien und Viren unterstützen.

Insbesondere die Funktion und Leistungsfähigkeit des Herzens wird durch den im Salz enthaltenen Kaliumgehalt unterstützt. Die sich im Mund– und Rachenraum und in den Schleimhäuten verbreiteten Entzündungsstoffe werden mit diesem Salz neutralisiert. Das Resultat dessen ist, dass die von einer Erkältung Betroffenen es wesentlich leichter haben, abzuhusten. Dies wiederum führt zu einer Entlastung des gesamten Immunsystems.

Ebenfalls wird damit unterbunden, dass sich Bakterien auf die viralen Entzündungen setzten, was eine gravierende Verschlechterung des Gesundheitszustandes nach sich ziehen würde. Weiterhin sorgt es unterstützend dafür, dass die Zellen mit ausreichend Sauerstoff versorgt werden. Dies ist notwendig, damit wichtige Körperfunktionen intakt bleiben. Für entsprechende Erfolge nehmen Erwachsene ein bis zwei Tabletten dreimal am Tag ein. Für Kinder ist die Dosis entsprechend geringer.

Die Behandlung mit Schüßler-Salzen im 3. Stadium der Erkältung

Dauern die Beschwerden länger an, und gehen zusätzlich mit Nasen-, Rachen- und/oder Bronchialschleim in gelblichem Ton einher, ist die Verwendung von Nr. 6 Kalium sulfuricum D6 empfehlenswert. Auch bei chronischen Infekten findet Nr. 6 Kalium sulfuricum D6 hauptsächlich Anwendung.

Dieses Salz sorgt für eine beschleunigte Ausheilung der bestehenden Erkältung und verkürzt gleichzeitig deren Dauer. Dies ist ein extrem wichtiger Punkt. Hält eine Erkältung oder Grippe langer an, erhöht sich die Gefahr, dass es zusätzlich noch zu einer bakteriellen Entzündung kommt. In diesem Fall würden dann nur noch Antibiotika greifen. In diesem Fall ist jedoch häufig mit einer Vielzahl Nebenwirkungen zu rechnen.

Durch die Anwendung dieses Salzes wird dem Köper geholfen, sämtliche Viren auszuscheiden. In erster Linie hilft es bei der Entstehung gesunder Schleimhautzellen. Die beschädigte Schleimhaut regeneriert sich und ist wieder in der Lage, die ihr zugedachte Abwehrfunktion vollständig zu übernehmen. Die Dosis beträgt hier zwei Tabletten dreimal täglich.

Die Behandlung eines Hustens mit Schüßler-Salzen

In der Regel läuft ein Erkältungshusten in zwei Phasen ab. In der ersten Phase zeigt es sich als trockener Reizhusten. Nach einigen Tagen geht er in die zweite Phase über. Diese ist durch eine vermehrte Schleimbildung gekennzeichnet. In beiden Phasen sind Schüßler-Salze hilfreich. Der Einsatz von Schüßler-Salzen kann die Beschwerden abschwächen und die Dauer des Hustens verkürzen.

Welches das richtige Schüßler-Salz bei der Behandlung eines Hustens ist, wird in erster Linie von der Art des Hustens bestimmt. Bei einem trockenen Reizhusten ist Nr. 8 Natrium chloratum das Hauptmittel. Dieses Salz sorgt dafür, dass die Schleimhäute ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt werden. Durch die Befeuchtung der Schleimhäute wird der trockene Hustenreiz gemildert. Dies ist ein ganz wichtiger Punkt. In der Phase des Reizhustens zeigt sich der Husten keineswegs produktiv. Das Gegenteil ist hier der Fall. Die bereits entzündlichen Schleimhäute werden durch das Husten nur noch zusätzlich gereizt.

Erfolge lassen sich ebenfalls mit Nr. 2 Calcium phosphoricum erzielen. Insbesondere, wenn es sich um einen bellenden Husten handelt, der mit, wie gekochtes Eiweiß aussehenden, Auswurf einhergeht, ist Nr. 2 Calcium phosphoricum das Mittel der Wahl.
Zeigt sich, einhergehend zum Husten, noch ein undurchsichtiger, weiß-weißgrauer und zäher Auswurf, wird die Verwendung von Nr. 4 Kalium chloratum empfohlen. Dieses Schüßler Salz sorgt dafür, dass der zu Beginn noch sehr zähe Schleim verflüssigt wird. Damit wird dem Betroffenen das Abhusten erleichtert.

Reicht Nr. 4 bei gelbschleimigem Auswurf nicht aus und verschlechtert sich beim Erkrankten der Husten gegen Abend und in Räumen, kommt Nr. 6 Calium chloratum zur Anwendung.

Klagt der Betroffenen über einen krampfartigen Husten, ist eine Behandlung mit dem Schüßler-Salz Nr. 7 Magnesium phosphoricum angezeigt.

Die Behandlung eines Schnupfens mit Schüßler-Salzen

Zeigen sich erste Anzeichen für einen Schnupfen, ist das Salz Nr. 3 Ferrum phosphoricum hilfreich. Dieses stärkt im Körper die Widerstandkräfte. Somit wird es den Vieren erschwert, sich im Körper zu manifestieren. Zwei bis drei Salze sollten gleich zu Beginn des Schnupfens alle 15 Minuten eingenommen werden.

Häufig geht ein Schnupfen zusätzlich mit Erschöpfung und starker Abgeschlagenheit einher. In diesen Fällen kann Nr. 5 Kalium phosphoricum hilfreich sein. Dieses Schüßler Salz hat die Eigenschaft den Energiehaushalt im Körper anzukurbeln. Gleichzeitig werden bei Verwendung dieses Salzes die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert. Die beste Zeit für die Einnahme des Salzes ist der frühe Nachmittag.

Eine weitere Art des Schnupfens ist der Stockschnupfen. Eine Kombination von Nr. 12 Calcium sulfuricum und Nr. 4 Kalium chloratum wird bei dieser Art des Schnupfens angewendet. Insbesondere Nr. 4 Kalium chloratum wirkt positiv bei festgesetztem Schnupfen. Dadurch, dass es abschwellend auf die Nasenschleimhaut wirkt, fließt das Nasensekret leichter ab. Im akuten Stadium des Stockschnupfens sollten zwei bis drei Tabletten pro Stunde eingenommen werden.

Bei Fließschnupfen hingegen, insbesondere, wenn das Sekret wässrig-durchsichtig erscheint, wird das Schüßler-Salz Nr. 8 Natrium chloratum verabreicht. Dieses wirkt regulierend auf den Flüssigkeitshaushalt im Körper. Somit zählt es zu den Hauptmitteln bei einem Schnupfen. Weiterhin fördert es die für die Heilung notwendige Schleimbildung. Dies wiederum unterstützt den Wiederaufbau der verletzten Nasenschleimhaut. Sind die Krankheitserscheinungen akut, werden 10 Tabletten in einem Glas abgekochten Wassers aufgelöst. Alle zwei Stunden sollte auf diese Weise das Salz langsam und schluckweise getrunken werden.

Klagt der Betroffene über das Ausscheiden eines grünlich-gelblich und schleimigen Sekretes, ist Nr. 10 Natrium sulfuricum die bessere Wahl. Nr. 6 Kalium sulfuricum wird hingegen verabreicht, wenn das Sekret bräunlich-gelb erscheint.

Bei einem Schnupfen mit einem gelb-eitrigen, dicken Sekret finden die Schüßler-Salze Nr. 11 Silicea, Nr. 12 Calcium sulfuricum und Nr. 9 Natrium phosphoricum Einsatz. Diese fördern die Ausscheidungs- und Reinigungsvorgänge im Körper, die sich wiederum positiv auf den Genesungsprozess auswirken. Die perfekte Einnahmezeit der Tabletten ist am Abend.

Die Behandlung einer Bronchitis mit Schüßler-Salzen

Bei einer Bronchitis wird eine Kombination aus mehreren Mineralstoffen zur Linderung der Beschwerden eingesetzt. Im Einzelnen sind dies:

Erfolgt die Einnahme über einen längeren Zeitraum, ist die zusätzliche Beigabe von Nr. 10 Natrium sulfuricum, pro Tag 10 Stück, angeraten.

Einer Erkältung mit Schüßler-Salzen vorbeugen

Sobald das Wetter feucht und kalt wird, leiden viele Menschen häufig unter Atemwegsinfektionen. Ist das Immunsystem intakt und stark, können eine Erkältung oder Grippe leicht abgewehrt werden. Haben Umwelteinflüsse oder Freie Radikale es aber geschwächt und ist es angeschlagen, gelingt es ihm nicht mehr. Entsprechend kann mit einer Immunkur mit Schüßler-Salzen vorgebeugt werden. Die Kur sollte einen Zeitraum von drei bis sechs Wochen einnehmen.

Dies ist immer dann empfehlenswert, wenn eine starke Forderung des Immunsystems abzusehen ist, wie beispielsweise:

  • Jahreszeitenwechsel mit einhergehenden Infektionswellen
  • Anstehende größere Operationen
  • Seelische oder berufliche Belastungen
  • Urlaub in für den Köper anstrengenden klimatischen Gebieten
  • Herausfordernden Sportereignissen

Die Kur sieht folgendermaßen aus:

Die Tabletten werden so lange gelutscht, bis sie völlig zergangen sind. Nur dann können alle Wirkstoffe vom Körper schnell aufgenommen werden.

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