Schüßler-Salze 8: Natrium chloratum

Steckbrief Schüßler-Salze 8: Natrium chloratum
 Deutscher Name: Kochsalz
 Chemische Bezeichnung: Natriumchlorid
 Beschaffenheit: Weisses Pulver
 Typische Potenz: D6
 Vorkommen im Körper: Ausserzelluläre Flüssigkeit, Knochen, 
                      Knorpel, Magen, Nieren
 Einsatzbereich: Flüssigkeitshaushalt 
 Besonderheiten: Brennen

Wissenswertes & Wirkung des Schüßler-Salz Nr. 8

Natrium Chloratum, das Schüßler-Salz Nummer 8, wird auch Kochsalz oder Steinsalz genannt. Auch ist der alte Begriff Natrium Muriaticum noch geläufig. Bei dem Salz handelt es sich um ein Salz der Salzsäure, wie es auch als Kochsalz verwendet wird. In der Natur taucht das Salz in Form des Halits, als Steinsalz oder im Meerwasser auf. Nach der Heilkunde des Dr. Schüßler sorgt Natrium Chloratum für die Regulierung des körpereigenen Wärme- und Flüssigkeitshaushalts. In der Regel wird es über Nahrung aufgenommen. Dabei gelangen die Natrium- und Chlorid-Ionen über den Magen-Darm-Trakt in den Organismus. Es soll sämtliche Stoffwechselvorgänge im Körper regulieren, Schleimhäute bilden und die Zellteilung begünstigen

Ursachen für Mangel

Natrium Chloratum Mangel entsteht meistens aufgrund bestimmter Persönlichkeitsmerkmale. Menschen, die lange Zeit Kummer hatten, aus dem körperliche Beschwerden entstanden sind, haben den Mangel an Natrium Chloratum sehr oft. Die äußeren Lebensumstände und innerliche Zwänge und Persönlichkeitsstörungen sind die häufigsten Ursachen für den Mangel dieses Schüßler-Salzes.

Symptome bei Mangel

Die Symptome eines Mangels an Natrium Chloratum sind sehr verschieden und vielschichtig. Dazu gehören Erkältungen, eiweißartiger Scheidenausfluss, Kopfschmerzen über dem Augenbereich, Sehstörungen, Mundgeschwüre und Zahnfleischentzündungen. Aber auch deutliche Hautveränderungen wie Furunkel, Herpes oder Warzen sind deutliche Symptome für einen Mangel.

Ein weiteres Symptom kann der ständige Heißhunger auf salzige Speisen sein. Typische Symptome für einen Mangel sind auch Fließschnupfen, allergiebedingte Schnupfen, trockene Haut, Insektenstiche, Brandverletzungen und das übermäßige Schwitzen und der damit einhergehende Flüssigkeitsverlust. Zu viel oder zu wenig Durst, tränende oder extrem trockene Augen gehören ebenfalls dazu. Auch Sodbrennen, Verstopfung oder Durchfall, Kälteempfindlichkeit, ständig kalte Füße und Hände sowie Gelenkgeräusche und allgemein rheumatische Beschwerden und Blasen– und Nierenentzündungen sind gängige Symptome, die auf einen Mangel an Natrium Chloratum hinweisen können.

Aspekte der Antlitz-Analyse

Menschen mit einem Mangel an Natrium Chloratum fallen oft durch ein aufgedunsenes Gesicht, blasse Haut, wässrige Augen und einer breiten Statur auf. Weitere Merkmale bei der Antlitz-Analyse sind feuchter Glanz auf Ober- und Unterlid, eine matt glänzende Haut, fettige Nasen- und Stirnpartie sowie eine Tropfnase. Auch große Hautporen, Juckreiz im Gesicht und trockene Haut deuten auf einen Mangel hin.

Persönlichkeitsmerkmale

Zu den Persönlichkeitsmerkmalen von Menschen, die an einem Mangel von Natrium Chloratum leiden, gehören unter anderem Launenhaftigkeit, die Selbstkontrolle der eigenen Gefühle, das Aufbauen einer emotionalen Schutzmauer sowie das Meiden von sozialen Kontakten und das Zurückziehen. Gleichzeitig wünschen sie sich aber Beachtung und Anerkennung. Dieser Zwiespalt und das daraus resultierende Dilemma können für ein unausgeglichenes Natrium Chloratum Depot sorgen. Auch unbewusste häufige Wechselbäder der Gefühle, rasch wechselnde Eindrücke und Empfindungen sind typische Persönlichkeitsmerkmale.

Anwendungsgebiete

Natrium Chloratum kann laut der Schüßler-Lehre in vielen Belangen zur Anwendung kommen.

Bei Problemen mit Blutgefäßen hilft das Schüßlersalz Nr.8 bei:

Das Schüßlersalz Nr. 8 hilft bei verschiedenen Entzündungen:

Haare, Haut und Nägel werden unterstützt bei:

Auch im Magen- Darm- Trakt kann Natrium Chloratum angewendet werden:

Die Atemwege werden bei folgenden Krankheiten mit dem Salz unterstützt:

Auch bei psychischen Problemen unterstützt das Salz:

Das Bindegewebe wird durch das Schüßlersalz bei folgenden Beschwerden unterstützt:

Natrium Chloratum hilft ebenfalls gegen:

Weitere Anwendungsgebiete sind anderem:

Die Salbe kommt unter anderem zum Einsatz bei Hautbläschen, Windeldermatitis, trockener Nase, Ausschlag und trockene Haut, trockene Bindehaut der Augen, Hautschuppen und Gürtelrose sowie bei Unterschenkelgeschwüren und Fließschnupfen.

Anwendungshinweise

Die Anwendung ist sowohl mit äußerlicher als auch innerlicher Dosierung möglich. Die äußerliche Behandlung erfolgt über Salben, die innere über Tabletten oder Globuli. Innerliche Anwendungen erfolgen in der Regel in der Potenzierung D6. Laut der chinesischen Organuhr ist die Einnahme morgens am besten. Für die äußerliche Anwendung gilt das zwei- bis dreimalige Auftragen der Salbe auf betroffene Stellen am Körper.

In der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft wird Natrium Chloratum gern verabreicht, wenn es zu Sodbrennen oder Rückenschmerzen kommt. Das Salz Nummer 8 ist sehr wichtig zur Behandlung von möglicher Blutarmut bei Schwangeren sowie bei ständiger Müdigkeit, Mattheit und Leistungsschwäche. Auch bei Schwangeren, die zu Schwangerschaftsdepressionen neigen, an chronischer Schlaflosigkeit oder Angstzuständen leiden, kann das Salz die Beschwerden lindern.

Zudem ist es hilfreich bei Lippenherpes und schwangerschaftsbedingter Immunschwäche. Natrium Chloratum hat mehrere positive Effekte auf Mutter und Kind gleichermaßen. Das Lymphsystem wird entlastet und der Körper entschlackt. Zudem stärkt das Salz den Herz-Kreislauf und besänftigt die Psyche der Schwangeren. Auf das Stillen bereitet das Schüßler-Salz ab dem letzten Drittel der Schwangerschaft vor.

Für Babys & Kinder

Die Einnahme von Natrium Chloratum kommt besonders den Kindern zu Gute, die entwicklungsverzögert aufwachsen, sehr spät erst laufen und sprechen lernen. Auch für Kinder mit Konzentrationsschwäche sind die Salze ein gutes Hilfsmittel, um besser und effektiver zu lernen. Bei Schlafstörungen, Albträumen und Ängsten sind die Salze ebenfalls ein gutes Hilfsmittel, um die Kleinen zu unterstützen.

Passende Salze

Auch Natrium Chloratum kann in Kombination mit anderen Salzen eingenommen werden. Mit dem Salz Nummer 10 wird die Wirkungsweise verstärkt und der Körper ideal entschlagt. Eingelagerte Giftstoffe werden aus dem Zellinneren gelöst und ausgeschwemmt. In Kombination mit Schüßler-Salz Nummer 3 wird die Bildung von roten Blutkörperchen beschleunigt. Ebenfalls sinnvoll ist die Kombination mit den Salzen Nummer 7 und Nummer 11.

Dosierung

Die Dosierung ist abhängig von der Intensität und der Dauer der Beschwerden und der Mangelerscheinungen. Üblich ist eine Dosis nach der Potenzierung D6 oder D12. Empfohlen werden demnach drei bis fünf Globuli pro Tag. Bei chronischen, immer wiederkehrenden Beschwerden sind auch Dosen mit der Potenzierung D30 wöchentlich durchaus gängig. Bei der Selbstdosierung sollte die Potenzierung D6 jedoch nicht überschritten werden. Babys und Kleinkinder bekommen in der Regel eine halbe Tablette täglich.

Einnahme

Ideal für die Einnahme und Wirkungsweise ist die einmalige Einnahme täglich, am besten direkt morgens nach dem Aufstehen. Bei der Einnahme können Zitrusfrüchte und andere Nahrungsmittel mit einem hohen Gehalt an Vitamin C die Wirkung positiv beeinflussen. Wichtig ist, dass Natrium Chloratum immer im Ruhezustand eingenommen wird.

Nebenwirkungen

Die einzige mögliche Nebenwirkung bei der Einnahme von Natrium Chloratum ist die eventuelle Erstverschlimmerung der Symptome. Diese geht aber vorüber. Ansonsten sind keine Nebenwirkungen bekannt.

Verbesserung & Verschlechterung

Eine Verbesserung der Wirkungskraft von Natrium Chloratum kann eintreten, wenn man zeitgleich fastet. Aber auch viel frische Luft, hartes Liegen, kalte Bäder, Schwitzen und das Waschen mit kaltem Wasser können die Wirkung positiv beeinflussen.
Eine Verschlechterung hingegen tritt ein bei Aufenthalten am Meer oder bei Seeluft, bei Anstrengung, Hitze, Sonne oder Licht, bei zeitgleichen psychischen Belastungen und Stress sowie bei Geräuschen. Auch die Einnahme morgens und mittags kann sich negativ auf die Wirkung auswirken.

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