Trockene Augen

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Immernmehr Menschen leiden unter dem Symptom trockene Augen
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Wenn die Augen jucken und brennen, fehlt es womöglich an Tränenflüssigkeit. Trockene Augen sind ein immer häufigeres Symptom, das jedoch in der Regel relativ einfach behandelt werden kann. Bleibt die Behandlung aber aus oder ist diese fehlerhaft, so kann dies die Lebensqualität deutlich einschränken und ernste Komplikationen mit sich bringen.

Damit es nicht dazu kommt, ist es zunächst wichtig, die zugrunde liegende Ursache zu ermitteln. Dann kann das Symptom meist mit ein paar einfachen Tipps und Tricks beseitigt werden.
Wie es zu trockenen Augen kommen kann, welche Ursachen dahinter stecken, was für Behandlungsmethoden es gibt und vieles mehr erfahren Sie in folgendem Ratgeber.

Was sind Trockene Augen?

Erstaunlicherweise leiden viele Menschen unter einem Komplex von Symptomen, der auch als trockenes Auge definiert wird. Mediziner verstehen unter der Keratoconjunctivitis sicca ein Syndrom, das in der Augenheilkunde eine große Bedeutung einnimmt.

Hierbei kommt es zu einem gefühlten und medizinisch nachweisbaren Mangel an Tränenflüssigkeit oder an einer fehlerhaften Zusammensetzung dieser. Die Lid-Innenränder der Betroffenen trocknen aus und können auch durch mehrmaliges Blinzeln nicht ausreichend befeuchtet werden. Patienten mit einer Keratoconjunctivitis sicca haben häufig das Gefühl, Sand in ihren Augen zu haben.

Bei der Keratoconjunctivitis sicca oder dem Sicca-Syndrom handelt es sich um einen entzündlichen Vorgang, der mit Fortschreiten des Alters immer häufiger auftritt. Betroffen sind vor allen Dingen die Bindehaut und die Hornhaut des Auges. Die Differentialdiagnostik beim Symptom trockene Augen bezieht sich auf zwei variierende Ausprägungen.

Die zwei Ausprägungen von trockenen Augen sind:

hypovolämische Version durch einen zu geringe Benetzung des Auges wegen einem reduzierten Tränenfilm
hyperevaporative Version durch eine nicht normale Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit

Trockene Augen können für die Betroffenen durchaus ein sehr quälendes Leiden darstellen, dass die Lebensqualität beträchtlich einschränkt. Aus diesem Grund ist es unumgänglich, die Diagnose möglichst schnell und gezielt zu stellen, damit eine rasche Behandlung und Heilung gewährleistet werden kann.


Ursachen der Trockenheit

Das trockene Augen ein zunehmendes Leiden darstellt, ist kein Wunder. Noch vor wenigen Jahrzehnten litten deutlich weniger Menschen unter diesem Symptom. Dies liegt an den Arbeitsbedingungen, die sich während dieser Zeit stark verändert haben. Immer mehr Personen arbeiten tagtäglich stundenlang am Computer.

Hinzu kommen die zahlreichen Stunden, die wir privat vor einem Bildschirm verbringen. Gerade Jugendliche stellen dabei eine besondere Risikogruppe dar. Viele Teenies sitzen fast den ganzen lieben Tag lang spielend und chattend von ihrem PC oder Smartphone.

trockene Augen

Da wir immer mehr Zeit vor Bildschirmen verbringen, werden auch die Augen andauernd belastet

Dies beansprucht die Augen sehr stark, sodass es nicht selten zu einem Mangel an Tränenflüssigkeit kommt. Das Gefühl, Sand im Auge zu haben, nimmt schleichend zu. Spätestens jetzt sollte gehandelt werden, da es anderenfalls zu bleibenden Schädigungen des Auges kommen kann.

Eine weitere, häufige Ursache für das Austrocknen der Augen ist eine schlechte Raumluft. Vor allem während der Wintermonate sind die Räume aufgrund der Heizungen trocken und stickig. Darüber hinaus können allerlei Allergien zu trockenen Augen führen. Träger und Trägerinnen von Kontaktlinsen können bei nicht sachgerechtem Gebrauch ebenfalls trockene Augen entwickeln.

Von trockenen Augen sind in der Regel Menschen betroffen, bei einen permanente Überanstrengung beziehungsweise Überbeanspruchung der Augen vorliegt. Die Auslöser können also sowohl privater Natur sein aber auch im Arbeitsalltag angesiedelt sein.


Ursachen im Überblick

Übliche Verursacher trockener Augen sind unter anderem:

  • Belastungen aus der Umwelt wie Stäube oder UV-Strahlen
  • geringer Feuchtigkeitsgehalt der Luft und Tabakrauch
  • Zugluft und Verwirbelte Luft durch Klimaanlagen
  • anhaltende Arbeit am Bildschirm
  • altersbedingter Mangel an einzelnen Hormonen (Hormone sind biochemische Botenstoffe.)
  • verschiedene Arzneimittel der Gruppe der Antidepressiva, der Schlafmittel sowie die Antibabypille
  • Blepharitis oder Entzündung des Lidrandes
  • Rosazea als eine der Akne ähnliche Erkrankung der Haut
  • Überempfindlichkeitsreaktionen oder Allergien
  • Autoimmunkrankheiten wie die Rheumatoide Arthritis
  • Mangel an Vitamin A und zu geringe Flüssigkeitsaufnahme
  • nach Augenoperationen (meist nach lasik zur Behebung von Kurzsichtigkeit)
  • Schuppenflechte, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) oder Nervenlähmungen
  • Morbus Parkinson und Schlaganfall
  • Unsachgerechtes Tragen von Kontaktlinsen

Allen diesen Auslösern liegt entweder eine eingeschränkte Bereitstellung von Tränenflüssigkeit, eine ungünstige Qualität der Tränenflüssigkeit oder eine Verminderung des Lidschlages zugrunde. Diese Beeinträchtigungen begünstigen das trockene Auge in Kombination mit Missempfindungen wie Jucken, Brennen, Druck durch das Gefühl eines Fremdkörpers, Schmerzen sowie verklebte und gerötete Augen.

Krankheiten, die zu trockenen Augen führen können, sind:


Diagnose & Verlauf

Kommen mit Patienten mit trockenen Augen zu Arzt, kann dieser mehrere Lösungen für eine Diagnostik anbieten. Ausgehend von der Erhebung der Anamnese beziehungsweise der Krankheitsgeschichte durch ein Gespräch mit dem Patienten werden spezielle Tests durchgeführt. Diese unterstützen eine Beurteilung:

  • der Quantität der Tränenflüssigkeit
  • der Qualität der Tränenflüssigkeit
  • der Oberflächeneigenschaften der Hornhaut
  • der Stellung des Ober- und Unterlids
  • der Beschaffenheit der Tränendrüsen

Für diesen Zweck setzt der Augenarzt die Spaltlampe ein. Diese kann das Auge vergrößert darstellen. bei der Diagnose trockener Augen haben sich ebenfalls unterschiedliche Laboruntersuchungen.

Diese beinhalten:

  • die Begutachtung der Tränenfilmaufrisszeit und
  • den sogenannten Schirmer-Test zur Messung der produzierten Tränenmenge

Daten & Häufigkeit

Diagnosedaten und Statistiken zur Häufigkeit

Augenflimern

Trockene Augen sind ein immer häufiger werdendes Symptom, das mittlerweile zu den Volksleiden zählt

Wegen ihrer enormen Häufigkeit von 15 bis 17 Prozent der Bevölkerung oder bei knapp 12 Millionen Menschen wird das trockene Auge auch als Volkskrankheit bezeichnet.

Das heißt, dass fast jeder fünfte Bewohner wegen trockener Augen behandelt werden muss. Trockene Augen oder Affektionen des Tränenapparates betrafen im Jahr 2012 etwa 66 Prozent der Männer und 34 Prozent der Frauen.

Auf 100.000 Einwohner kamen ungefähr 20 Personen, die im Alter ab 65 Jahren unter trockenen Augen litten. Im Alter zwischen 15 und 45 Jahren suchten nur drei Patienten die Augenärzte wegen diesem Krankheitszeichen auf. Ab 45 Jahren kam es wieder zu einer deutlichen Zunahme der Symptomhäufigkeit. Sie stieg auf etwa acht Betroffene von 100.000 Befragten an.


Komplikationen

Das Symptom trockene Augen wird von Betroffenen sehr oft unterschätzt. Allerdings kann der Mangel an Tränenflüssigkeit schwerwiegende Komplikationen mit sich bringen, weshalb er nicht vernachlässigt werden sollte.

Selbst bei einer fachgerechten Behandlung mit Tränenersatzmitteln ist mit Komplikationen zu rechnen. Das liegt daran, dass der natürliche Tränenfilm des Körpers Immunabwehrstoffe enthält, welche in den Augentropfen nicht vorzufinden sind. Wird das Auge also künstlich befeuchtet, ist auch seine Immunleistung vermindert. Die stark beanspruchten Augen sind außerdem sensibler gegenüber Licht und Rauch. In vielen Fällen kommt es daher zu einer Lichtempfindlichkeit oder sogar zu Augenschmerzen.

Bleiben trockene Augen hingegen ganz unbehandelt, können sich daraus Komplikationen wie Beschädigungen der Hornhaut und chronischen Beeinträchtigungen der Hornhautoberfläche entwickeln. Eine Abnahme der Sehfähigkeit durch Vernarbungen und Eintrübungen sind bei extrem trockenen Augen nicht auopfzuschließen. Nicht selten können kleine Blutgefäße bis in die Hornhaut hinein wachsen. Erfolgt dennoch keine Therapie, muss sogar mit einer Erblindung gerechnet werden.


Wann zum Arzt?

Wann sollte man aufgrund von trockenen Augen zum Arzt Gehen?

Augenarzt, trockene Augen

Die Augen sind sehr sensibel und sollten daher bei Problemen rechtzeitig von einem Augenarzt untersucht werden

Gerade bei Symptomen, die mit den Augen zu tun haben, sollten Sie den Besuch beim Arzt nicht zu lange hinaus schieben. Bereits wenn bei Ihnen erste Auffälligkeiten länger als eine Woche anhalten, empfiehlt sich eine Konsultation. Der günstigste Zeitpunkt für einen Arzttermin ist auch dann gekommen, wenn mehrere Beschwerden gleichzeitig vorhanden sind, sodass sich die ganze Situation zunehmend verschärft.

Nur bei ganz wenigen Patienten klingt dieses Symptom von selbst ab, sodass früher oder später ein Arzttermin unumgänglich ist. Eine Konsultation des Facharztes ist ebenfalls aus der Sicht anzuraten, dass eine Selbsttherapie mit falschen Augentropfen vermieden werden soll.


Behandlung & Therapie

Zunächst verschreibt der Augenarzt ein sogenanntes Tränenersatzmittel. Das ist als Augentropfen oder als Augengel erhältlich. Es wird mehrmals am Tag in die Augen eingeträufelt. Die Zielstellung dieses Medikaments besteht darin, eine ausreichende Benetzung oder Befeuchtung der Hornhaut zu garantieren. Mittlerweile gibt es in der Pharmazie bis zu sechs differente Gruppen, die eine ganz individuelle medikamentöse Therapie erlauben.

Darüber hinaus kann der Augenarzt in Abhängigkeit von der Schwere des Symptoms eine gewisse Auswahl treffen. In den Augentropfen und Augensalben oder – gels befinden sich beispielsweise entzündungshemmende, Feuchtigkeit speichernde Zusätze.

Häufige Inhaltsstoffe von Tränenersatzmitteln sind:

  • Hyaluronsäure
  • Dexpanthenol
  • Acetylcystein

Ein Hinweis: Synthetische Tränenflüssigkeiten sollten nur bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden. Anderenfalls wird die Konsistenz zu zäh. Der Fett- und Flüssigkeitsfilm kann sich im Auge nur schlecht verteilen.

Weitere Maßnahmen

Eine weitere therapeutische Vorgehensweise bei trockenen Augen ist der mit einem Silikon- oder Plastikstöpselchen gewährleistete vorübergehende Verschluss der Tränenpünktchen. Alternativ dazu ist ein dauerhaftes Verschließen mit dem Elektrokauter realisierbar. Werden die Tränenpünktchen in ihrer Anzahl reduziert, kann das ein Abfließen der Tränenflüssigkeit einschränken.

Diese Maßnahme ist meist bei extrem trockenen Augen angebracht und verhindert, dass die Hornhaut durch die anhaltende Austrocknung Schäden erleidet.

Kann mit diesen Behandlungen eine Besserung des Symptoms trockene Augen erreicht werden, kann in eine Transplantation der Speicheldrüse des Unterkiefers die letzte Wahl sein. Eine operative Entnahme der Speicheldrüse aus dem Unterkiefer und deren Verpflanzung in der der Nähe der Schläfe bringen die Symptome zum Erliegen.

Über die Verbindung durch den „Whartonschen Gang“ kann die Speichelflüssigkeit in das Auge einfließen. Die Befeuchtung des Auges und ein schmerzloser Lidschlag können auf diese Art und Weise hergestellt werden.

Trockene Augen sind ein Symptom, das für variierende Erkrankungen stehen kann. Infolge dieser Erkenntnis kann die Behandlung der Grunderkrankung durchaus dazu beitragen, dass trockene Augen ausheilen. In der Regel sind trockene Augen durch eine gute Prognose beziehungsweise Heilungschance bestimmt. Vorübergehend verursacht dieses Symptom dennoch diverse Einschränkungen mancher Tätigkeiten.


Vorbeugung & Prävention

Trockenen Augen vorbeugen

Gegen trockene Augen oder das Sicca-Syndom helfen mehrere Methoden und Maßnahmen. Diese sind relativ einfach umzusetzen.

Im Vordergrund stehen dabei:

trockene Augen

Gute Vorbeugungsmaßnahmen sind regelmäßige Pausen und eine gute Umgebungsluft

  • das gründliche Lüften von Räumen mit Heizungsluft
  • ausreichendes Schlafen, damit sich die Augen erholen können
  • häufiges Lüften von Zimmern, in denen geraucht wird
  • die Gewährleistung eines Feuchtigkeitsgehaltes in Räumen von mindestens 60 Prozent
  • das Vermeiden von Zugluft
  • das regelmäßige Kontrollieren der Brille
  • an Bildschirmarbeitsplätzen stündlich fünf Minuten Pause machen
  • möglichst keine stabilen oder harten Kontaktlinsen tragen
  • auf Augentropfen mit Alpha-Sympathikomimetika verzichten
  • Drosseln der Luftzirkulation in Räumen und in Fahrzeugen
  • bewusst mehr blinzeln
  • Augentropfen ohne Konservierungszusätze benutzen
  • Tränenflüssigkeit durch leichtes Massieren der Augen verteilen
  • Brille und Kontaktlinsen abwechselnd benutzen

Tipp: Beim Arbeiten an einem Monitor mit Brille sollte darauf geachtet werden, dass die Brillenstärke bei einer Distanz von 50 bis 70 Zentimetern ein scharfes Sehen begünstigt. Weiche Kontaktlinsen verursachen wesentlich weniger trockene Augen. Für Patienten, die zu trockenen Augen neigen, ist eine Brille die beste Wahl.


Hausmittel & Alternativen

Alternative Heilmittel & Hausmittel gegen trockene Augen

Da trockene Augen schwerwiegende Komplikationen mit sich bringen können, empfiehlt es sich, sicherheitshalber einen Augenarzt zu konsultieren und nicht einfach wahllos mit Hausmitteln herumzuexperimentieren.

In leichten Fällen und / oder nach Absprache mit dem Arzt können jedoch einige bewährte Hausmittel und alternative Behandlungsmethoden eine gute Wirkung erzielen. Wer auf Medikamente mit unschönen Nebenwirkungen verzichten möchte, kann sich mit den nachfolgenden Tipps, Tricks und Hausmitteln Linderung verschaffen.

Oft helfen schon ganz einfache Maßnahmen wie ein vermehrtes Blinzeln und Zwinkern, um den Tränenfluss anzuregen. Mithilfe von Luftbefeuchtern oder aber häufigem Lüften können Sie außerdem für ein gutes Raumklima sorgen. Auch eine Massage des Augapfels kann oftmals Linderung verschaffen. Die Augen auszuruhen, beispielsweise durch ein Nickerchen, hilft ebenfalls kurzfristig.

Was hilft wirklich?

  • Gurke beinhaltet reichlich Feuchtigkeit. Frische Gurkenscheiben können auf die Augen gelegt werden. Nach etwa einer halben Stunde sind Schwellungen und Juckreiz zurück gegangen.
  • Ein preiswertes Hausmittel gegen trockene Augen ist Schwarzer Tee. Die vorbeugende Wirkung gegen trockene Augen ist auf die Antioxidantien zurückzuführen, die gegen schädliche freie Radikale im Gewebe vorgehen. Legen Sie für die Anwendung einfach die Teebeutel auf Ihre geschlossenen Augenlider. Lassen Sie die Teebeutel zuvor im Kühlschrank abkühlen, können Sie den Linderungseffekt zusätzlich verstärken.
  • Rohe Kartoffeln in Scheiben schneiden und etwa eine halbe Stunde auf den Augen belassen. Entspannung und Entzündungshemmung sind garantiert.

Kräuter & Pflanzen

Heilkräuter und Heilpflanzen bei trockenen Augen

  • Pflanzliche Essenzen aus der Kamille pflegen die Augen und feuchten diese an. Darüber hinaus bewirkt die Kamille einen beruhigenden, antibakteriellen und damit Entzündungen lindernden Effekt. Einfach Kamillentee zubereiten, ein sauberes Taschentuch damit benetzen und die geschlossenen Augen damit bedecken. Warm und kalt eine echte Entlastung.
  • Kompressen, die mit einem Stiefmütterchensud getränkt sind, werden wegen ihrer abschwellenden und beruhigenden Eigenschaften verwendet.

Naturheilkunde

Alternative Heilmethoden bieten gleichfalls ein breites Spektrum an Behandlungen gegen das Symptom trockene Augen. Im Mittelpunkt stehen hierbei Methoden aus der traditionellen Chinesischen Medizin sowie aus der Phytotherapie beziehungsweise der Pflanzenheilkunde. Sogar einige Akupunkturgriffe können sanft und schonend Abhilfe bringen.

Behandlung Augenakupunktur, trockene Augen

Bewährt hat sich bei trockenen Augen auch die Behandlung via Akupunktur

Eine Akupunkturbehandlung beim Heilpraktiker wird einmal wöchentlich innerhalb von maximal 15 Sitzungen zur Behebung von Reizzuständen der Augen empfohlen.
Diese Therapie ist darauf ausgerichtet, den Tränenfluss anzuregen.

Ergänzend zu einer Akupunktur kann eine Verordnung chinesischer Heilkräuter erfolgen. Hervorzuheben sind in dieser Hinsicht die Früchte des Bockdornstrauches, die die Tränensekretion steigern.
Eine weitere alternative Anwendung gegen trockene Augen ist eine Pflanzentherapie. Diese kann auch in Kombination mit der konventionellen schulmedizinischen Behandlung zusätzliche Entlastung mit sich bringen.

Erkenntnisse aus alternative Heilkunde lohnt sich auch deshalb, weil sie meist durch Doppel- oder Dreifacheffekte gekennzeichnet sind. Eine Kneippkur im Gesicht, die als kalter Gesichtsguss ausgeführt wird, ist förderlich für die Hautdurchblutung und die Optimierung der Tränenproduktion.


Fragen & Antworten

Nachfolgend finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen (FAQ) zu trockenen Augen.

Was gibt es für Symptome bei trockenen Augen?

Symptome von trockenen Augen sind zum Beispiel Rötungen, Brennen und Jucken. Betroffene haben oft das Gefühl, Sand im Auge zu haben. Durch die starke Beanspruchung der Augen kann es aber auch zu Augenschmerzen kommen. Kopfschmerzen können ein weiterer Hinweis auf trockene Augen sein. Viele Patienten mit trockenen Augen berichten auch davon, dass sie verschwommen sehen.

Mögliche Symptome bei trockenen Augen:

  • Juckende und /oder brennende Augen
  • Gefühl von Sand im Auge
  • Rötungen der Augen
  • Augenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Verschwommene Sicht

Wie ist die Definition von trockenen Augen?Trockene Augen

bzw. Keratoconjunctivitis sicca (KCS) oder Trockenes-Auge-Syndrom wird ein Symptom aus der Augenheilkunde bezeichnet, bei dem es zu einer Störung vom Tränenfilm kommt. Es handelt sich entweder um eine Verminderung oder aber um eine fehlerhafte Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit.

Eine mögliche Ursache stellt beispielsweise das Sjögren-Syndrom dar. Dieses wurde Anfang der 1930er Jahre von Henrik Sjögren, einem schwedischen Augenarzt, erforscht. Dieser prägte damals auch die Bezeichnung Keratoconjunctivitis sicca (KCS). Daraus hat sich ferner der Begriff Sicca-Syndrom abgeleitet, welcher ebenfalls zum Symptom trockene Augen zählt.


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