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Schafgarbe

by Danaae

gemeine schafgarbe , blüme , blüte , hellviolett , violett , rosa , hellrosa , achillea millefolium , korbblütler , asteraceae , schafgarbe , blume , wiesenblume , wiesenpflanze , achillea , heilpflanze , blütenstand ,Die Schafgarbe ist eine Pflanze, welche bereits vor Jahrtausenden zu Heilzwecken verwendet wurde, heutzutage jedoch kaum mehr bekannt ist. Sie findet vor allem bei Verdauungsbeschwerden, Unterleibskrämpfen und Appetitlosigkeit Anwendung, wirkt jedoch auch wundheilungsfördernd und blutstillend.

Nachfolgend finden Sie alle wichtigen Informationen zur Heilpflanze, von der Anwendung und Wirkung, über die Einnahme und Dosierung, bis hin zu den Risiken und Nebenwirkungen.

Gemeine Schafgarbe

  • Ordnung: Asternartige (Asterales)
  • Familie: Korbblütler (Asteraceae)
  • Unterfamilie: Asteroideae
  • Tribus: Anthemideae
  • Gattung: Schafgarben (Achillea)
  • Andere Arten: z. B. Leberbalsam-Schafgarbe (Achillea ageratum); Schwarzrandige Schafgarbe (Achillea atrata); Bittere Schafgarbe oder Steinraute (Achillea clavennae); Clusius-Schafgarbe (Achillea clusiana); Moschus-Schafgarbe (Achillea erba-rotta subsp. Moschata); Gold-Schafgarbe oder Goldgarbe (Achillea filipendulina)roßblättrige Schafgarbe (Achillea macrophylla)
  • Wissenschaftlicher Name: Achillea millefolium
  • Synonyme: u. a. Gemeine oder Gewöhnliche Schafgarbe; Achillenkraut; Bauchwehkraut; Bertramsgarbe; Grundheil; Blutstillkraut; Gachelkraut; Gänsezungen; Grützblume; Kachel; Katzenschwanz; Schafzunge; Tausendblatt; Zangeblume; Feldgarbenkraut; Garbenkraut; Katzenkraut; Schafrippe

Schafgarbe als Heilkraut

Die Heilwirkung der Gewöhnlichen oder Gemeinen Schafgarbe (Achillea millefolium)

Als Schafgarbe wird eine Pflanzengattung aus der Familie der Korbblütler bezeichnet, welche als Gewürz und Heilkraut Anwendung findet. Meist ist mit dem Begriff die Gemeine oder Gewöhnliche Schafgarbe gemeint, der bekannteste Vertreter der Gattung.

Während die Pflanze heute etwas in Vergessenheit geraten ist, war sie bis vor wenigen Jahrhunderten sowohl in der Küche als in der Medizin sehr beliebt. Sie wurde bereits in der Antike von verschiedenen Kulturen eingesetzt, beispielsweise bei Magen-Darm-Entzündungen, Schlaflosigkeit oder Ängsten.

Heute findet die Schafgarbe vor allem bei Appetitlosigkeit und Magen-Darm-Beschwerden Anwendung. Aufgrund ihrer blutstillenden und antibakteriellen Wirkung kann sie jedoch auch zur Behandlung von Wunden und Verletzungen genutzt werden.

Die Wegwarte wird als traditionelles Arzneimittel eingestuft, allerdings fehlt es derzeit noch an klinischen Studien am Menschen. Es bedarf also noch weiterer Forschung, um die möglichen Wirkungen und Anwendungen genau einschätzen zu können.

Namensherkunft (Etymologie)

Der wissenschaftliche Name der Pflanze, „Achillea“, leitet sich vom Helden Achilles aus der griechischen Mythologie ab. Der Legende nach entdeckte und nutze er die Schafgarbe zur Wundheilung.

Der Artenname der Gemeinen Schafgarbe „millefolium“ bedeutet Tausendblatt. Die Pflanze besitzt nämlich eine fein zerteilte Blatt-Spreite, welche wie tausende kleine Blätter aussehen.

Die Bedeutung der deutschen Bezeichnung „Schafgarbe“ ist nicht eindeutig gesichert. Vermutlich ist sie darauf zurückzuführen, dass die Pflanze auf Schaf-Wiesen wächst und gerne von ihnen gefuttert wird. Das Kraut wurde früher aber auch zum Gelbfärben von Wolle genutzt.


Verwendung & Nutzen

Was kann man von der Schafgarbe verwenden und wofür?

Die Schafgarbe findet einerseits als Gewürz und Gemüse und andererseits als Heilpflanze Verwendung.

Heutzutage ist die Nutzung in der Küche jedoch kaum mehr verbreitet. Grundsätzlich sind die Blätter der Gewöhnlichen Schafgarbe (Achillea millefolium) jedoch essbar. Sie haben einen leicht bitteren, aromatischen Geschmack und können beispielsweise für Salate oder Kräuterquark genutzt werden. Die Blatttriebe sollten möglichst jung und klein sein, da die älteren, größeren Blätter deutlich bitterer schmecken und somit ungenießbar sind.

Darüber hinaus können die Blüten der Pflanze zur Herstellung von Sirup genutzt werden. Wie Sie den Schafgarben-Sirup herstellen, erfahren Sie unter „Einnahme und Dosierung“.

Wenn Sie die Pflanze wild sammeln, sollten Sie darauf achten, dass es nicht zu Verwechslungen mit anderen Pflanzen kommt und die Pflanzenteile vor der Verwendung gut gereinigt werden. Die Blätter werden vor der Blüte gesammelt.

In der Medizin findet das Kraut (Millefolii herba oder Herba Millefolii) Verwendung, also die zur Blütezeit gesammelten und getrockneten Triebspitzen der Schafgarbe

Diese können als Aufguss bzw. Tee und für Sitzbäder verwendet oder beispielsweise zu Frischpflanzenpresssaft, Extrakten und Tinkturen weiterverarbeitet werden.

Das Kraut ist unter anderem in folgenden Darreichungsformen erhältlich:

  • Trockenextrakt (z. B. in Tabletten)
  • Tinktur (Tropfen)
  • Urtinktur (Tropfen)

Die Schafgarbe wird darüber hinaus auch in der Homöopathie verwendet und ist hierbei unter ihrem wissenschaftlichen Namen, also Achillea millefolium, erhältlich. Die Globuli finden vor allem bei Krampfadern und Blutungen Anwendung.

Aus den Stängeln werden außerdem Stäbchen gefertigt, welche für das traditionelle chinesische Schafgarbenorakel genutzt werden. Hieraus hat sich auch die Weissagungstechnik vom Buch der Wandlungen (I Ging) entwickelt.

Früher nutze man das Kraut weiterhin zum Gelbfärben von Wolle, welche zuvor mit Alraunen gebeizt wurde.


Anwendung & Wirkung

Schafgarbe und ihre Anwendung – Für was ist die Schafgarbe gut?

Die Schafgarbe hat folgende Wirkungen:

  • choleretisch (Gallenfluss-anregend)
  • antibakteriell (gegen Bakterien)
  • adstringierend (Haut-zusammenziehend und blutstillend)
  • spasmolytisch (krampflösend)
  • antiphlogistisch (entzündungshemmend)

Medizinisch anerkannte Anwendungen der Schafgarbe sind:

Verdauungsprobleme magen darm essen manuka honig Helicobacter pylori Blähbauch

Innerliche Einnahme:

  • Appetitlosigkeit
  • Dyspeptische Beschwerden (Verdauungsbeschwerden) wie z. B. Magen- und Darm-Krämpfe

Äußerliche Anwendung:

  • Unterleibskrämpfe bei Frauen: Pelvipathia vegetativa, also schmerzhafte Krampfzustände psychovegetativen Ursprungs im kleinen Becken der Frau (Sitzbäder)
  • leichte Entzündungen der Haut und Schleimhäute

Genannte Anwendungen sind von der Kommission E (Sachverständigenkommission für pflanzliche Arzneimittel), der ESCOP (European Scientific Cooperative on Phytotherapy) und/oder dem HMPC (Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel) anerkannt.

Zu weiteren Anwendungsgebieten gibt es zwar teilweise Indizien, allerdings keine ausreichenden Daten aus wissenschaftlichen Forschungen. Unter andrem gilt etwa eine Leber-schützende (hepatoprtektive) Wirkung der Schafgarbe und dessen Extrakten als gesichert, dennoch bedarf es hierbei noch an klinischen Studien.

Zu medizinischen Zwecken wird das Achillenkraut bei Verdauungsstörungen und Krämpfen meist als Bitter-Tonikum eingenommen. Das Kraut ist zudem als Tee erhältlich, meistens in Teemischungen mit anderen Heilkräutern wie Rosmarin, Fenchel und/oder Löwenzahn.


Weitere Anwendungsbereiche

Anwendungen der Schafgarbe, dessen Wirkung noch ungeklärt ist

Da die Schafgarbe antibakteriell und adstringierend wirkt, kommt sie auch bei Wunden, Verletzungen Hämorrhoiden zum Einsatz. Als Adstrigentien werden Mittel bezeichnet, welche hautzusammenziehend, blutstillend und entzündungshemmend wirken.

Aufgrund ihrer Haut-zusammenziehenden Wirkung können adstringierende Mittel auch bei übermäßiger Schweißbildung genutzt werden. Ob das Achillenkraut hierbei tatsächlich hilft, ist zur Zeit jedoch noch unklar.

Die Schafgarbe gehört weiterhin zu den typischen Vertretern der Antiphlogistika, also der entzündungshemmenden Mittel. Daher sind Anwendungsbereiche wie entzündliche Magen-Darm-Erkrankungen und Haut- sowie Schleimhautentzündungen denkbar.

Des Weiteren findet die Schafgarbe zusammen mit Kamille Anwendung. Die Kombination der beiden Heilkräuter wirkt antibakteriell, entzündungshemmend, antioxidativ und wundheilungsfödernd. Die Pflanzen konnten in Studien die Abheilung von Wunden beschleunigen.

Darüber hinaus zeigten einzelne Wirkstoffe in Untersuchungen zu Schafgarben-Extrakten antitumorale (gegen Tumore), antifungale (gegen Pilze) und antihepatotoxische (gegen Leberschädigungen) Effekte.

In der Volksmedizin sind zudem folgende Anwendungsbereiche üblich:

  • zur Unterstützung der Verdauung
  • Wunden und Verletzungen der Haut
  • gegen Pigmentflecken (als Creme; zusammen mit anderen Heilkräutern)
  • zur Anregung der Produktion von Gallensaft
  • Blasenentzündungen und Nierenerkrankungen
  • Menstruationsbeschwerden
  • zur Förderung der Wundheilung
  • bei übermäßiger Schweißbildung

Einnahme & Dosierung

Schafgarbe richtig einnehmen und dosieren

Da es zur Zeit noch an wissenschaftlichen Studien zur Heilwirkung der Schafgarbe fehlt, können auch keine genauen Angaben zur Einnahme der Pflanze gemacht werden. In Studien und aus Erfahrung sind jedoch folgende Dosierungen üblich:

  • Tagesdosis (Achillenkraut): 4,5 g am Tag (innerlich)
  • Firschpflanzen-Presssaft: 3 TL
  • Schafgarben-Blüten: 3 g

Schafgarben-Tee

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Getrocknetes Schafgarbenkraut
Rillke, Millefolii herba 138186, CC BY-SA 3.0 DE

  • 1,5 g (1 TL) zerkleinerte Schafgarbe
  • mit 150 ml kochendem Wasser übergießen
  • Ziehzeit: 10 bis 15 Minuten lang ziehen lassen
  • Kräuter abseihen und Tee bei Bedarf süßen
  • 3 bis 4 Mal am Tag eine frisch zubereitete Tasse Schafgarbe Tee zwischen den Mahlzeiten trinken

Nutzen Sie die Heilpflanze ohne ärztlichen Rat nicht länger als 7 Tage lang. Halten die Beschwerden weiterhin an, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.


Sitzbad mit Schafgarbe

  • 100 g Schafgarbe (auf 20 Liter Badewasser)
  • mit 1 bis 2 Litern kochendem Wasser übergießen
  • 20 Minuten lang ziehen lassen
  • in das Badewasser geben

Schafgarben Sirup herstellen:

Für die Herstellung des Sirups benötigen Sie:

  • 200 Gramm Schafgarben-Blüten
  • 500 Gramm Zucker
  • 1,5 Liter Wasser

Bringen Sie das Wasser zum Kochen und lösen Sie den Zucker darin auf. Geben Sie die Blüten in ein hitzefestes Gefäß und übergießen Sie sie mit dem noch heißem Zuckerwasser. Gut umrühren, Gefäß mit einem Tuch bedecken und 2 Tage lang an einem warmen Ort ziehen lassen.

Achten Sie während der Ziehzeit darauf, dass die Blüten stets mit Wasser bedeckt sind und rühren Sie sie immer mal wieder um. Seihen Sie die Blüten anschließend ab und kochen Sie den Sirup noch ein Mal kurz auf. Der noch heiße Sirup kann nun in sterile Flaschen abgefüllt und bei Bedarf genutzt werden.


Inhaltsstoffe & Wirkstoffe

Welche Inhaltsstoffe hat Schafgarbe?

Das Achillenkraut enthält bis zu 1 % ätherisches Öl. Dieses besteht wiederum aus 6 bis zu 40 % Azulen bzw. Vorstufen des Stoffs, welche sich während der Destillation zu Azulen bilden. Je nach Azulen-Anteil variiert auch die Farbe des ätherischen Schafgarben-Öls von gelblich bis schwarz-blau.

schafgarbe , wildpflanze , blume wildblume , wiesenpflanze , blüten , blühen , tierwelt , gemeine schafgarbe , natur , makro , weiss , heilpflanze , korbblütler , katzenkraut , achilleskraut , soldatenkraut , nahaufnahme , hintergrund , wiese , holz ,Die entzündungshemmende Wirkung der Pflanze ist vermutlich auf die Sesquiterpenlactonen, Azulenen und Germacranoliden zurückzuführen. Die in der Pflanze enthaltenen Sesquiterpenlactone (Guajanolide) wirken möglicherweise auch Ödem-hemmend.

Im ätherischen Öl sind darüber hinaus auch viele Monoterpene enthalten, welche abhängig von verschiedenen Faktoren wie dem Herkunftsland variieren.

Ein in unterschiedlichen Mengen enthaltenes Monoterpen ist Thujon, ein Nervengift, welches in hohen Dosierungen zu epileptischen Krämpfen und Verwirrtheit führt. Aus diesem Grund sollte die Schafgabe nicht über 2 Monate lang verwendet und /oder zu hoch dosiert werden.

Das Schafgarben-Kraut enthält folgende Wirkstoffe:

  • bis über 1 Prozent ätherisches Öl (mit durchschnitllich 6 bis 20 %, jedoch bis zu 40 % Azulen)
  • bis zu 20 % Campher
  • ca. bis 23 % β-Pinen
  • bis zu 10 % 1,8-Cineol
  • bis zu 10 % Caryophyllen
  • ca. 8 % Isoartemisiaketon
  • etwa 5 % α-Pinen
  • ca. 2 % Bornylacetat
  • Sesquiterpenlactone (Guajanolid-Reihe)
  • nichtazulenogene Sesquiterpenlactone (Germacranolid-Reihe)
  • Flavone (Flavonoide) wie Apigenin und Luteolin Glykoside
  • Mineralstoffe (insb. Kalium)

Risiken & Nebenwirkungen

Mögliche Risiken und Nebenwirkungen der Schafgarbe

Die Einnahme der Schafgarbe gilt in den meisten Fällen als sicher und nebenwirkungsarm. Dies trifft sowohl auf das Gewürz als auch auf die medizinischen Präparate zu. Da die Pflanze jedoch den giftigen Stoff Thujon enthält, sollte die Anwendung nur vorübergehend erfolgen und nicht länger als 2 Monate andauern.

Zur Sicherheit bei der äußerlichen Anwendung der Schafgarbe fehlt es derzeit noch an wissenschaftlichen Studien. Die Pflanze kann bei manchen Personen zu Reizungen der Haut führen. Erfahrungsgemäß sind in den meisten Fällen jedoch keine Nebenwirkungen zu erwarten.

Wann sollte man Schafgarbe nicht verwenden?

echtes mädesüß , mädesüß , achillea millefolium , schafgarbe , ringelblume , becher , jojobaöl , weithalsrund uv glasflasche , infundiert öl , mazerierten öl , diy , diy hautpflege ,Da die Schafgarbe zur Familie der Korbblütler gehört, sollte bei einer entsprechenden Allergie auf die Anwendung verzichtet bzw. vor der Anwendung ärztlicher Rat eingeholt werden. Hierzu zählen beispielsweise Allergien gegen Kamille, Ringelblume oder Sonnenhut.

Auch in der Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Kindern unter 12 Jahren wird aufgrund fehlender Studien sicherheitshalber vor einer Einnahme abgeraten. Schwangere Frauen sollten die Schafgarbe keinesfalls innerlich einnehmen, da sie den Menstruationszyklus beeinflussen und so gegebenenfalls zu einer Fehlgeburt führen kann.

Kontraindikationen (Gegenanzeigen)

  • Allergie gegen Korbblütler
  • Schwangerschaft
  • Stillzeit
  • Kinder unter 12 Jahren
  • ggf. bei Blutungsstörungen

Wechselwirkungen – Interaktionen mit anderen Medikamenten

Wechselwirkungen zwischen der Schafgarbe und anderen Arzneimitteln sind derzeit keine bekannt. Wenn Sie die Heilpflanze anwenden möchten und bereits andere Medikamente zu sich nehmen, sollten Sie sich vorher sicherheitshalber ärztlichen Rat einholen.

Die Schafgarbe kann möglicherweise u. a. mit folgenden Medikamenten interagieren:

  • „Gerinnungshemmer“ (Antikoagulantien und Thrombozytenaggregationshemmer) wie z. B. Aspirin, Diclofenac, Naproxen, Heparin oder Warfarin
  • Beruhigungsmittel (Barbiturate)
  • Lithium
  • Antazida (Magensäureblocker)

FAQ – Häufige Fragen & Antworten

Nachfolgend finden Sie Antworten zu häufig gestellten Fragen zur Schafgarbe.

Welcher Teil der Schafgarbe für Tee?

Für Schafgarben-Tee wird das Kraut der Pflanze verwendet bzw. die getrockneten Triebspitzen, welche zur Blüte gesammelt werden.

Wie schmeckt Schafgarbe?

Die Schafgarbe hat einen leicht bitteren, aromatischen Geschmack, welcher ein wenig an Kamille erinnert. In der Küche werden vorzugsweise die jüngeren und kleineren Blätter genutzt, da ältere Blatttriebe sehr bitter schmecken.

Ist Schafgarbe gut für die Leber?

Zur Zeit ist noch unklar, ob die Schafgarbe gut für die Leber ist. Allerdings gibt es Hinweise dazu, dass die Pflanze hepatoprotektiv wirkt, also Leber-schützende Eigenschaften besitzt.

Wie sieht die echte Schafgarbe aus?

 achillea millefolium , schafgarbe , gemeinsamen schafgarbe , botanik , wildblumen , flora , arten , pflanze , blühen ,Die Echte Schafgarbe ist eine ausdauernde, krautige Pflanze bzw. selten auch ein Halbstrauch, welche einen Wuchshöhe von 6 bis 80 cm hat. Sie besitzt einen kriechenden und rundlichen Wurzelstock, welcher im Frühling eine Blattrosette austreibt.

Später wächst ein glatter bis behaarter Stängel mit wechselständig angeordneten, gestielten bis sitzenden Laubblättern. Aus dem Stängel wachsen Blüten, welche eine Dolde vortäuschen. Diese besitzen meist eine weiß bis schwach gelbliche Farbe, sind manchmal jedoch auch rosafarben.

Der scheindoldige Blütenstand kann einfach oder zusammengesetzt sein und besteht aus mehreren Körbchen-förmigen Teil-Blütenständen.


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