Naproxen

Um Schmerzen zu lindern, Entzündungen zu bekämpfen und Fieber zu senken wird häufig das Schmerzmittel Naproxen eingesetzt.

Der Wirkstoff kommt aus der Gruppe der nichtsteroidalen Entzündungshemmer und wird neben der Behandlung von Schmerzen und Fieber insbesondere auch bei Menstruationsbeschwerden bei Frauen oder bei Rheuma eingesetzt.

Der Wirkstoff gilt generell als gut verträglich mit eher geringen Risiken und Nebenwirkungen.

NaproxenWas ist Naproxen?

Der Wirkstoff gehört zu der Gruppe der nichtsteroidalen Entzündungshemmer und zeichnet sich durch schmerzstillende, fiebersenkende und entzündungshemmende Eigenschaften aus.

Dadurch eignen sich Medikamente mit dem Wirkstoff sehr gut für die Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen, bei Fieber und bei Entzündungen.

Aufgrund der drei gebündelten Wirkungen wird der Wirkstoff insbesondere auch bei rheumatischen Erkrankungen der Gelenke eingesetzt.

Welchen Zwecken dient dieser Wirkstoff?


Allgemeines

Allgemeines
NameNaproxen
Andere Namen(S)-2-(6-Methoxy-2-naphthyl)propionsäure
SummenformelC14H14O3
Kurzbeschreibungweißer Feststoff

Wirkungsweise

So wirkt Naproxen

Kommt es im Körper zu Schmerzen, wird der Botenstoff Prostaglandin freigesetzt, welcher die Nervenenden reizt und Schmerzsignale an das Gehirn sendet. Dort findet anschließend die Schmerzwahrnehmung und -verarbeitung statt.

Naproxen hemmt wie alle anderen Wirkstoffe aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika die Produktion von Prostaglandinen und vermindert dadurch Schmerz- und Entzündungsreaktionen.

Der Wirkstoff hemmt dabei die für das Schmerzempfinden zuständigen Enzyme COX-1 und COX-2 (Cyclooxygenase). Dadurch wird Schmerz gelindert und Reaktionen wie Fieber oder Entzündungen schwellen ab.

Aufgrund der Bündelung der drei lindernden Effekte wird der Wirkstoff häufig für Behandlungen von rheumatischen Schmerzen eingesetzt.

Aber auch bei der Behandlung von anderen schmerzhaften Schwellungen und Entzündungen sowie bei akutem Gichtanfall werden auf Medikamente mit dem Wirkstoff zurückgegriffen.

Aufnahme, Abbau und Ausscheidung von Naproxen

Medikamente mit dem Wirkstoff werden gewöhnlich oral in der Form von Tabletten eingenommen. Eine Aufnahme durch Zäpfchen ist auch möglich.

Der Wirkstoff wird im Darm vollständig mit einer Bioverfügbarkeit von 95 % in die Blutbahn aufgenommen.

Anders als etwa das sehr ähnliche Schmerzmittel Ibuprofen baut sich Naproxen eher langsam im Körper ab. So ist der Wirkstoff nach 15 Stunden nach der Einnahme immer noch zur Hälfte im Körper vorhanden.

Der Wirkstoff wird über die Leber inaktiviert und anschließend über die Niere vollständig aus dem Körper ausgeschieden.


Anwendungsbereiche

Wann wird Naproxen eingesetzt?

Der entzündungshemmende Wirkstoff wird bei der Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen, Entzündungen und Fieber aus unterschiedlichen Gründen eingesetzt.

Besonders bei der Therapie von rheumabedingten Schmerzen gehört der Wirkstoff zu den wichtigen Medikamenten. Entzündungen und Schmerzen in den Gelenken werden dadurch gelindert und abgeschwächt.

Weiter wird der Wirkstoff bei Arthrose, Gicht und anderen akuten und chronischen Entzündungen in den Gelenken angewendet.

Auch bei Regelschmerzen und Zyklusstörungen entfaltet der Wirkstoff einen schmerzlindernden und entzündungshemmenden Effekt.

Daneben wird der Wirkstoff bei allgemeinen Schmerzen wie Kopfschmerzen, Migräne, Zahnschmerzen, bei Fieber und bei der Behandlung des Fibromyalgie-Syndroms eingesetzt.


Richtige Anwendung

So wird Naproxen angewendet

Der entzündungshemmende Wirkstoff wird gewöhnlich durch eine Tablette eingenommen, weil erst im Darm die Wirkstoffe freigesetzt werden sollen. Die Einnahme soll vor den Mahlzeiten erfolgen.

Arzneimittel mit dem Wirkstoff können zwei- bis dreimal täglich mit einem Abstand von acht bis zwölf Stunden zu sich genommen werden. Dabei sollte die tägliche Dosis von 1000 Milligramm nicht überschritten werden, insofern nicht vom Arzt anders verschrieben.

Da der Wirkstoff eine hohe Halbwertszeit aufweist, darf die tägliche Dosis 1250 Milligramm nicht überschreiten. Je nach Ziel und Zweck der Behandlung mit dem Wirkstoff muss die Dosierung angepasst werden.

Bei der Behandlung von Schmerzen ist eine niedrigere Dosis ausreichend, während sie bei Fieber und Entzündungen höher angesetzt wird. Informieren Sie sich bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach der richtigen Dosierung des Schmerzmittels.


Medikamente

Welche Medikamente beinhalten den Wirkstoff Naproxen?

In der Apotheke gibt es eine Reihe von Arzneimitteln mit dem Wirkstoff, die für unterschiedliche Behandlungen angesetzt sind. Informieren Sie sich bei Ihrem Arzt oder Apotheker, welches Medikament und welche Dosierung für Ihre Beschwerden am geeignetsten ist.

Einen Überblick über handelsübliche Arzneimittel mit dem Wirkstoff finden Sie hier:

  • ALEVE Filmtabletten
  • DOLORMIN für Frauen Tabletten
  • DOLORMIN GS mit Naproxen Tabletten
  • NAPROSTAD 250 mg oder 500 mg Filmtabletten
  • NAPROXEN-1A Pharma 250 mg bei Regelschmerzen Tabletten
  • NAPROXEN 250 oder 500 HEXAL Tabletten
  • NAPROXEN-AL 250 oder 500 Tabletten
  • NAPROXEN Aristo 500 mg Tabletten
  • NAPROXEN axicur 250 mg Tabletten
  • NAPROXEN-CT 500 mg Filmtabletten
  • NAPROXEN Infectopharm 50 mg/ml Suspension zur Einnahme
  • NAPROXEN-ratiopharm Schmerztabletten Filmtabletten
  • NAPROXEN Schwörer Filmtabletten
  • NAPROXEN-STADA 250 mg oder 500 mg Tabletten
  • NAPROXEN STADA 750 mg Filmtabletten ALIUD
  • TOGAL Naproxen 200 mg Filmtabletten

Handelsnamen

Monopräparate:

  • Alacetan
  • Aleve
  • Dolormin für Frauen
  • Dolormin GS
  • Dysmenalgit
  • Mobilat Schmerztabletten
  • Naproxen
  • Proxen
  • Generika

Kombipräparate:

  • Vimovo (In Kombination mit Esomeprazol)

Indikationen

Zu den Indikationen (Anwendungsgebieten) von Naproxen gehören:

  • Menstruationsbeschwerden
  • Nach dem Einsatz einer Spirale
  • Rheuma und weiter chronisch-entzündliche Gelenkserkrankungen
  • Schwellungen und Entzündungen (beispielsweise nach einer OP)
  • Schmerzlinderung bei kleinen Operationen (z. B. Zahnextraktion)

Gegenanzeigen

Hier erhalten Sie Informationen über die allgemeinen Gegenanzeigen bei der Therapie mit dem Wirkstoff Naproxen.

Bitte bedenken Sie, dass sich die Gegenanzeigen je nach Medikament unterscheiden können. Fragen Sie wegen speziellen Gegenanzeigen Ihren Arzt oder Apotheker und lesen Sie die Packungsbeilage.

Wann darf Naproxen nicht verwendet werden?

Schmerzmittel mit dem Wirkstoff dürfen nicht eingenommen werden, wenn folgende Begebenheiten vorliegen:

  • Bei einer Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff und gegen andere nichtsteroidale Antirheumatika wie etwa Acetylsalicylsäure
  • Bei Patienten mit einer erhöhten Blutungsneigung, mit Blutbildungs- und mit Blutgerinnungsstörungen. Der Wirkstoff kann die Blutgerinnung beeinflussen. Auch Patienten, die in der Vorgeschichte einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt erlitten haben und nun blutverdünnende Wirkstoffe einnehmen, dürfen das Schmerzmittel nicht verwenden
  • Bei Patienten mit einer schweren Herzmuskelschwäche. In Fällen leichter bis mittelschwerer Herzschwächen muss vor einer Behandlung ein Arzt aufgesucht werden

Schmerzmittel mit dem Wirkstoff dürfen nur unter ärztlicher Aufsicht und mit einer strengen Nutzen-Risiko-Überlegung eingenommen werden, wenn folgende Begebenheiten vorliegen:

  • Bei Patienten mit Magen-Darm-Geschwüren in der Vorgeschichte, mit Magen-Darm-Beschwerden, entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa
  • Patienten mit Asthmaerkrankungen, Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronischen Atemwegsinfektionen
  • Bei Patienten mit akuten Stoffwechselstörungen, Leberfunktionsstörungen oder Bluthochdruck sowie bei Alkoholikern, älteren Menschen und Patienten mit bestimmten Immunerkrankungen wie systemischer Lupus Erythematodes oder Mischkollagenosen
  • Patienten mit Nierenfunktionsstörungen, da der Wirkstoff zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion führen kann
  • Bei Patienten, die direkt vor einer Behandlung größeren chirurgischen Eingriffen unterlagen

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

In den ersten sechs Monaten der Schwangerschaft kann das Schmerzmittel unter Kontrolle und einer Nutzen-Risiko-Überlegung eines Arztes eingenommen werden, sollte jedoch aufgrund fehlender Kenntnisse über die Auswirkung auf das Ungeborene vermieden werden.

In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft darf das Arzneimittel nicht eingenommen werden.

Während der Stillzeit kann das Schmerzmittel unter ärztlicher Kontrolle eingesetzt werden, auch hier gilt allerdings, dass aufgrund fehlender Erfahrungen von einer Einnahme abzusehen ist.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Das Schmerzmittel darf bei Kindern unter zwölf Jahren wegen fehlender Kenntnisse nicht angewendet werden. Für Kinder ab zwölf Jahren und Jugendlichen ist vor einer Behandlung der ärztliche Rat eines Arztes einzuholen.


Risiken & Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen hat Naproxen?

Wie bei anderen Wirkstoffen können auch bei der Einnahme des Schmerzmittels Nebenwirkungen auftreten.

Da der Wirkstoff eine deutlich längere Halbwertszeit wie beispielsweise das sehr ähnliche Schmerzmittel Ibuprofen aufweist, treten auch die Nebenwirkungen etwas häufiger auf.

Bitte berücksichtigen Sie bei jedem Arzneimittel die speziellen Angaben zu Risiken und Nebenwirkungen in der Packungsbeilage.

Sehr häufige Nebenwirkungen:

Sehr häufige Nebenwirkungen zeichnen sich aus durch:

Die Konzentration der sehr häufigen Nebenwirkungen im Magen-Darm-Bereich hat mit der hemmenden Wirkung des Wirkstoffes auf Prostaglandine zu tun.

Diese sind zwar einer der Hauptgründe für das Empfinden von Schmerzen, jedoch üben sie auch wichtige Funktionen im Magen-Darm-Bereich aus, die durch den Wirkstoff beeinträchtigt werden könnten.

Häufige Nebenwirkungen:

Als häufige Nebenwirkungen werden folgende angegeben:

Seltene Nebenwirkungen:

Seltene Nebenwirkungen äußern sich in:

  • Hautüberempfindlichkeitsreaktionen
  • Exantheme
  • Hörstörungen
  • Sehstörungen
  • Störungen der Leberfunktion
  • gesteigerte Kaliummengen im Blut
  • Nierenfunktionsstörungen

Sehr seltene Nebenwirkungen oder Nebenwirkungen ohne Angabe der Häufigkeit:

Sehr seltene Nebenwirkungen oder Nebenwirkungen ohne Angabe der Häufigkeit sind:

Sehr selten kommt es darüber hinaus auch zu schweren Überempfindlichkeitsreaktionen wie etwa:

Die Nebenwirkungen durch die Einnahme des Schmerzmittels können eingeschränkt werden, wenn die Dosierung des Wirkstoffes möglichst niedrig eingestellt und in einem möglichst kurzen Zeitraum eingenommen wird.

Von einer selbstständigen Erhöhung der Dosis oder der Behandlungsdauer ist daher dringend abzuraten und nur unter ärztlicher Kontrolle vorzunehmen.


Wechselwirkungen

Welche Wechselwirkungen zeigt Naproxen?

Durch eine Wechselwirkung wird die mögliche Beeinflussung von unterschiedlichen Wirkstoffen bei gleichzeitiger Einnahme aufgezeigt.

Nimmt man das Schmerzmittel mit anderen Medikamenten ein, so sind folgende Wechselwirkungen möglich:

  • Bei der gleichzeitigen Einnahme des Wirkstoffes mit Digoxin, Lithium, Methotrexat oder Phenytoin ist eine Vergiftung möglich, da die Wirkstoffe zusammen zu einer Erhöhung der Konzentration führen
  • Das Schmerzmittel führt bei Mitteln gegen Diabetes zu einer Verstärkung der blutzuckerspiegelsenkenden Wirkung. Eine Behandlung mit dem Schmerzmittel sollte daher nur unter ärztlicher Kontrolle der Blutzuckerwerte erfolgen
  • Der Wirkstoff erhöht bei gleichzeitiger Einnahme von kaliumsparenden Entwässerungsmitteln die Gefahr einer zu hohen Kaliumkonzentration im Blut
  • Mittel gegen Bluthochdruck, Entwässerungsmittel und Sulfinpyrazon verlieren durch den Wirkstoff an Wirksamkeit
  • Die gleichzeitige Einnahme von Probenecid und Sulfinpyrazon verringert die Ausscheidung von Naproxen und erhöht dadurch das Auftreten von Nebenwirkungen
  • Werden mehrere nichtsteroidale Antirheumatika oder Glukokortikoiden eingenommen, so ist die Gefahr von Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Blutungen und Geschwüren erhöht
  • Wird das Schmerzmittel gleichzeitig mit Antikoagulanzien eingenommen, besteht eine erhöhte Blutungsgefahr
  • Bei gleichzeitiger Einnahme des Wirkstoffes mit Acetylsalicylsäure zur Blutverdünnung verliert Acetylsalicylsäure ihre Wirksamkeit. Eine Einnahme muss daher zeitversetzt erfolgen

Wichtige Hinweise

Was ist bei der Einnahme von Naproxen zu beachten?

Der Wirkstoff kann bei einer Überempfindlichkeit zu Hautreaktionen, schlagartiger Verengungen der Bronchien und Blutdruckabfall führen, weshalb das Schmerzmittel bei einer Überempfindlichkeit nicht eingenommen werden darf.

Der Wirkstoff kann bei Patienten zu Asthmaanfällen führen, auch wenn diese normalerweise nicht unter Asthma leiden. Dies betrifft vor allem Patienten, die an Heuschnupfen und Neurodermitis leiden.

Bei älteren Menschen ist das Auftreten von Nebenwirkungen erhöht, darunter insbesondere Blutungen und Durchbrüche im Verdauungstrakt. Auch ein tödlicher Ausgang ist möglich, weshalb die Behandlung von älteren Patienten mit dem Wirkstoff nur unter strenger ärztlicher Kontrolle erfolgen sollte.


Abgabevorschriften

So erhalten Sie Medikamente mit Naproxen

Das Schmerzmittel ist in Deutschland in der Apotheke zu erhalten. Medikamente in niedriger Dosierung sind zur Selbstmedikation rezeptfrei zu erhalten, höhere Dosierungen sind verschreibungspflichtig und nur durch die Vorlage eines Rezepts zu bekommen.


Geschichte

Seit wann ist Naproxen bekannt?

Das Schmerzmittel wurde 1968 von einem mexikanischen Pharmaunternehmen patentiert und 1999 in Deutschland zugelassen.


Warnhinweise

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • Bei der gleichzeitigen Einnahme des Schmerzmittels mit Antidiabetika wird eine ärztliche Kontrolle der Blutzuckerwerte während der Behandlungsdauer empfohlen
  • Liegt Bluthochdruck oder eine leichte bis mittelschwere Herzmuskelschwäche vor, ist für die Dauer der Behandlung eine ärztliche Überwachung erforderlich, da der Wirkstoff zu Flüssigkeitseinlagerungen in das Gewebe führen kann.
  • Bei einer schweren Herzmuskelschwäche ist die Einnahme des Schmerzmittels nicht erlaubt
  • Besonders bei Einnahme des Schmerzmittels über einen längeren Zeitraum hinweg, kann es zu der Nebenwirkung Kopfschmerzen kommen. Diese dürfen nicht mit einer erhöhten Dosis des Schmerzmittels oder ähnlicher Schmerzmittel wie etwa Ibuprofen behandelt werden
  • Der Wirkstoff kann zu einem verringerten Reaktionsvermögen führen, weshalb bei der Führung von Kraftfahrzeugen und Maschinen Vorsicht geboten ist

Quellen

  • Lemmer, B. & Brune, K. (Hrsg.): Pharmakotherapie – Klinische Pharmakologie, 14. Auflage, Springer Medizin Verlag Heidelberg, 2010
  • Brogden R.N., Heel R.C., Speight T.M., Avery G.S. Naproxen up to date: a review of its pharmacological properties and therapeutic efficacy and use in rheumatic diseases and pain states. Drugs, 1979, 18(4), 241-77 Pubmed
  • Aktories, K. et al.: Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie, 11. Auflage, Urban & Fischer Verlag/Elsevier GmbH, 2013.
  • Arzneimittel-Fachinformationen (CH, USA, D)
  • Davies N.M., Anderson K.E. Clinical pharmacokinetics of naproxen. Clin Pharmacokinet, 1997, 32(4), 268-93 Pubmed

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