Candesartan

Bluthochdruck ohne erkennbare körperliche Ursache gehört zu einem weitverbreiteten Volksleiden in Deutschland. Um den Bluthochdruck zu senken, werden häufig Medikamente mit dem Wirkstoff Candesartan eingesetzt.

Das Arzneimittel gehört zu der Gruppe der Antihypertonikum, ein Sammelbegriff für blutdrucksenkende Arzneimittel. Er wird vor allem aufgrund seiner geringen Risiken und Nebenwirkungen häufig verschrieben und kann auch bei der Behandlung von Herzschwächen verabreicht werden.

CandesartanWas ist Candesartan?

Der Wirkstoff gehört zu der Gruppe der Blutdrucksenker oder auch Antihypertonikum genannt, die für die Behandlung von Bluthochdruck und Herzschwächen eingesetzt werden.

Arzneimittel mit dem Wirkstoff verdrängen die Substanz Angiotensin II von ihren Rezeptoren und verhindern dadurch, dass sich Blutgefäße zusammenziehen und die Niere weniger durchblutet wird. Der dadurch entstehende Bluthochdruck wird ausgeglichen und wieder abgesenkt.

Bei Patienten mit Herzmuskelschwäche oder einer eingeschränkten Herzkammerfunktion kann die Therapie mit dem Wirkstoff die Sterblichkeit senken, indem das Herz entlastet wird und wieder leichter arbeiten kann.

Durch den Wirkstoff weiten sich die Blutgefäße und die Leistungsfähigkeit des Herzens wird verbessert, da es nun einfacher das Blut durch die Herzkammern pumpen kann.

Weil der Wirkstoff später in den komplexen Hormonregelkreis eingreift als vergleichbare ace-Hemmer, entstehen durch ihn auch weniger Risiken und Nebenwirkungen.

Arzneimittel mit Candesartan werden daher für bestimmte Krankheitsbilder wie Bluthochdruck ohne festgestellte körperliche Gründe oder bei bestimmten Herzschwächen bevorzugt eingesetzt.

Welchen Zwecken dient dieser Wirkstoff?

  • Senkung des Blutdrucks bei Bluthochdruck
  • Entlassung des Herzens bei Herzmuskelschwäche
  • Verminderung einer Herzkammerfunktionsstörung

Allgemeines

Allgemeines
NameCandesartan
Andere Namen
  • 2-Ethoxy-1-{4-[2-(1H-tetrazol-5-yl)phenyl]benzyl}benzimidazol-7-carbonsäure (Candesartan)
  • (±)-1-Hydroxyethyl-2-ethoxy-1-[p-(o-1H-tetrazol-5-ylphenyl)benzyl]-7-benzimidazolcarboxylat (Candesartancilexetil)
SummenformelC24H20N6O3
WirkstoffklasseAntihypertensiva

Wirkungsweise

So wirkt Candesartan

Der Wirkstoff setzt im Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS) an. Das RAAS ist Teil des Prozesses, mit dem im Körper der Blutdruck und der Wasser-Elektrolyt-Haushalt reguliert werden, und der für die Aufrechterhaltung des Kreislaufsystems sorgt.

Candesartan gehört dabei zu der Untergruppe der sogenannten Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten. Die Substanz Angiotensin II ist im Körper am stärksten für den Anstieg des Bluthochdrucks verantwortlich, indem sich die Substanz an AT1-Rezeptoren in Blutgefäßen und in der Niere bindet.

Die Blutgefäße ziehen sich dadurch stark zusammen und in der Niere führt Angiotensin II durch die Freisetzung von Aldosteron zur Zurückhaltung von Wasser und Kochsalz im Körper.

Außerdem wird die Niere schlechter durchblutet. Durch das Zusammenziehen der Blutgefäße und der Vergrößerung der Blutmenge erfolgt ein starker Anstieg des Blutdrucks.

Wird der Wirkstoff zugeführt, verdrängt er die Substanz Angiotensin II von seinen jeweiligen Rezeptoren und deren Auswirkungen auf den Bluthochdruck werden verhindert.

Die Nieren scheiden wieder mehr Wasser und Kochsalz aus und die Blutgefäße weiten sich und führten zu einer besseren Durchblutung.

Aufnahme, Abbau und Ausscheidung von Candesartan

Der Wirkstoff wird in der Regel in der Form von Tabletten eingenommen. In der Praxis wird meistens der Abkömmling Candesartan-Cilexetil anstatt des eigentlichen Wirkstoffes eingesetzt, da dieser deutlich besser und schneller im Darm aufgenommen werden kann.

Bereits in der Darmwand erfolgt anschließend die Umwandlung zu Candesartan und entfaltet seine eigentliche Wirkung.

Nach der Einnahme der Tablette erreicht der Wirkstoff nach ca. drei bis vier Stunden seine Maximalwirkung und kann bis zu 24 Stunden anhalten. Nach ca. neun Stunden wird er über Urin und die Gallenflüssigkeit mit dem Stuhl ausgeschieden.

Bei einer Langzeittherapie mit dem Wirkstoff wird die maximale blutdrucksenkende Wirkung innerhalb von vier Wochen bei einer täglichen Einnahme erreicht.


Anwendungsgebiete

Wann wird Candesartan eingesetzt?

Der Wirkstoff wird vor allem zur Senkung von Bluthochdruck eingesetzt, wenn keine körperlichen Ursachen für den Anstieg des Bluthochdrucks feststellbar ist.

Auch bei der Behandlung von Herzmuskelschwäche und eingeschränkter Herzkammerfunktion wird der Wirkstoff eingesetzt, insbesondere dann, wenn beim Patienten eine Unverträglichkeit von ace-Hemmern vorliegt.

Durch die Therapie mit dem Wirkstoff kann die Sterblichkeit von Patienten mit Herzmuskelschwäche und eingeschränkter Herzkammerfunktion verringert werden.

Geminderte Funktionen im Herzbereich führen oft zu einer eingeschränkten körperlichen Leistungsfähigkeit. Durch die Therapie mit Wirkstoff kann diese Leistungsfähigkeit verbessert werden.


Richtige Anwendung

So wird Candesartan angewendet

Der Wirkstoff wird in der Regel in der Form von Tabletten zu sich genommen, da er seine Wirkung im Darm entfalten soll. Weil der Abkömmling Candesartan-Cilexetil sich im Darm deutlich besser und schneller aufnehmen lässt, wird in der Praxis der Wirkstoff häufig in dieser Form verabreicht.

Nach der Aufnahme in der Darmwand erfolgt anschließend die Umwandlung in den eigentlichen Wirkstoff.

Eine Behandlung wird, wenn nicht anders vom Arzt verschrieben, mit einer niedrigen Dosis von vier oder acht Milligramm begonnen. Auf ärztliche Anweisung hin kann die Dosis über einen Zeitraum von einigen Wochen erhöht werden, bis der Blutdruck ausreichend reguliert ist.

Bei stark erhöhten Blutdruck kann der Wirkstoff auch mit anderen blutdrucksenkenden Medikamenten eingenommen werden, um eine bessere Wirkung zu gewährleisten.

Hier ist jedoch stets die Rücksprache mit Ihrem Arzt erforderlich, da dieser die richtige Dosierung auf Ihre Beschwerden anpassen muss.


Medikamente

Welche Medikamente beinhalten den Wirkstoff Candesartan?

Es gibt eine Vielzahl von Medikamenten, die den Wirkstoff und seinen Abkömmling Candesartan-Cilexetil enthalten und bei Bluthochdruck und Herzschwächen verschrieben werden. Eine Auswahl von Medikamenten finden Sie hier:

  • ATACAND 4 mg, 8 mg oder 16 mg Tabletten
  • ATACAND plus 16 mg/12,5 mg Tabletten
  • BLOPRESID 16 mg plus 12,5 mg Tabletten
  • BLOPRESS 4 mg, 8 mg, 16 mg oder 32 mg Tabletten
  • CAMLOSTAR 16 mg/10 mg Hartkapseln
  • CANDAXIRO 8 mg, 16 mg oder 32 mg Tabletten
  • CANDEAMLO HEXAL 16 mg/5 mg oder 16 mg/10 mg Hartkapseln
  • CANDECOR 4 mg, 8 mg, 16 mg oder 32 mg Tabletten
  • CANDECOR comp. 16 mg/12,5 mg oder 8 mg/12,5 mg Tabletten
  • CANDESARPLUS AL 32 mg/12,5 mg Tabletten
  • CANDESARTAN-1A Pharma 4 mg, 8 mg, 16 mg oder 32 mg Tabletten
  • CANDESARTANCILEXETIL comp.-CT 8 mg/12,5 mg oder 32 mg/12,5 mg Tabl.
  • CARAMLO 8 mg/5 mg oder 16 mg/10 mg Tabletten

Handelsnamen

Monopräparate

  • Atacand (protect) (D, A, CH)
  • Blopress/Blopresid (D, A, CH)
  • Pemzek (CH), Amias
  • Generika

Kombinationspräparate

  • Atacand plus (forte) (D, A, CH)
  • Pemzek plus (CH)
  • Blopress plus (D, A, CH)
  • Generika (D, A, CH)

Indikationen

Die Anwendungsgebiete (Indikationen) von Candesartan sind die Behandlung von:


Gegenanzeigen

Im Folgenden können Sie sich über die Gegenanzeigen des Wirkstoffs informieren. Bitte berücksichtigen Sie, dass sich die speziellen Gegenanzeigen abhängig von dem Medikament und dessen Zusammensetzung unterscheiden können.

Informieren Sie sich in der Packungsbeilage über die bestimmten Gegenanzeigen jedes Medikaments oder wenden Sie sich an Ihren Arzt und Apotheker.

Wann darf Candesartan nicht verwendet werden?

Medikamente mit dem blutdrucksenkenden Wirkstoff dürfen bei vorliegenden Begebenheiten nicht eingenommen werden:

  • Es existiert eine Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff
  • Es liegt eine schwere Leberfunktionsstörung oder Gallenstau vor
  • Wenn bereits der Blutdrucksenker Aliskiren eingenommen wird, beispielsweise bei Zuckerkranken oder Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Außerdem dürfen Medikamente mit dem Wirkstoff bei vorliegenden Begebenheiten nur unter strenger Nutzen-Risiko-Überlegung und ständiger ärztlicher Kontrolle eingesetzt werden:

  • Es liegt eine Nierenfunktionsstörung bis zum Endstadium mit einer Kreatinin-Clearance unter 15 Milliliter/Minute vor
  • Die Niere ist durch eine aktuelle Behandlung bereits stark beansprucht, beispielsweise bei Dialyse-Patienten, bei einer Nierentransplantation oder bei einem primären Hyperaldosteronismus und einseitiger oder beidseitiger Verengung der Nierenarterien
  • Wenn beim Patienten eine Verengung der Herzklappen oder eine Herzmuskelerkrankung mit Herzvergrößerung vorliegt
  • Wenn leichte Leberfunktionsstörungen festgestellt worden sind
  • Bei einer Verengung der Herzkranzgefäße oder dem Vorliegen einer schweren Herzkrankheit
  • Wenn beim Patienten eine Störung des Flüssigkeit- und Salzhaushaltes vorliegt

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Medikamente mit Candesartan dürfen nicht während der Schwangerschaft und Stillzeit eingesetzt werden. Studien haben gezeigt, dass besonders in den letzten Schwangerschaftsdritteln die Einnahme des Wirkstoffes zu Schäden beim Ungeborenen führen kann.

Wird während einer Behandlung mit dem Wirkstoff die Schwangerschaft festgestellt, so muss die Behandlung vom Arzt abgesetzt werden. Auch während der Stillzeit ist die Einnahme des Wirkstoffes nicht erlaubt.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Bei Kindern und Jugendlichen darf eine Behandlung mit dem Wirkstoff aufgrund mangelnder Erfahrung und Kenntnisse nicht angewendet werden.


Risiken & Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen hat Candesartan?

Ähnlich wie bei vielen anderen Wirkstoffen kann es auch bei der Einnahme des blutdrucksenkenden Wirkstoffes zu Nebenwirkungen kommen. Allgemein gilt der Wirkstoff jedoch als sehr verträglich und das Auftreten von Nebenwirkungen als eher selten.

Allgemeine Nebenwirkungen werden im Folgenden aufgelistet. Beachten Sie unbedingt bei jedem Medikament die Angaben im Beipackzettel, um für jedes Medikament die speziellen Risiken und Nebenwirkungen zu erfahren.

Häufige Nebenwirkungen:

Die häufigsten Nebenwirkungen zeichnen sich aus durch:

Sehr seltene Nebenwirkungen:

Sehr seltene Nebenwirkungen können folgende sein:


Wechselwirkungen

Welche Wechselwirkungen zeigt Candesartan?

Als Wechselwirkung wird die mögliche gegenseitige Beeinflussung von Wirkstoffen mehrerer Medikamente bezeichnet, welche zum gleichen Zeitpunkt eingesetzt werden. Bei der Verwendung des blutdrucksenkenden Wirkstoffes wurden eine Reihe von Wechselwirkungen festgestellt.

Allgemein kann der Wirkstoff zusammen mit anderen blutdrucksenkenden Arzneimitteln die blutdrucksenkende Wirkung verstärken. Deswegen ist eine Einnahme von mehreren Blutdrucksenkern immer erst mit dem Arzt abzusprechen.

Da durch eine gleichzeitige Einnahme des Wirkstoffes mit dem Bluthochdruck-Medikament Aliskiren das Risiko für Kaliummangel, Blutdruckabfall und Abnahme der Nierenfunktion ansteigt, ist eine gleichzeitige Behandlung mit beiden Medikamenten nicht erlaubt.

Durch die gleichzeitige Einnahme mit Wirkstoffen, die den Kaliumspiegel erhöhen sollen, wie etwa kaliumsparende Entwässerungsmittel, Kaliumpräparate oder Antikoagulanzien wie Heparin, kann die Kaliumkonzentration im Blut ansteigen. Als Risiko besteht das Auftreten von Herzrhythmusstörungen und Lähmungen.

Eine Wechselwirkung mit Lithium, welches bei bestimmten Formen von Depressionen eingesetzt wird, ist möglich und äußert sich in einer Erhöhung der Giftigkeit von Lithium.

Eine solche Reaktion wurde bereits bei Behandlungen mit anderen Blutdrucksenkern beobachtet, weshalb eine gleichzeitige Einnahme nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen sollte.

Wird der Wirkstoff zusammen mit nichtsteroidalen Antirheumatika wie Indometacin eingenommen, kann die blutdrucksenkende Wirksamkeit des Wirkstoffes abgeschwächt werden.


Wichtige Hinweise

Was ist bei der Einnahme von Candesartan zu beachten?

Während der Schwangerschaft und der Stillzeit darf der Wirkstoff aufgrund der möglichen Schädigung des Ungeborenen nicht eingenommen werden. Auch für Kinder und Jugendliche wird eine Einnahme nicht empfohlen.

Bei einer Erkrankung der Leber darf das Medikament nicht eingesetzt werden. Auch bei einer Nierenerkrankung soll eine Behandlung nur mit Rücksprache des Arztes und unter ständiger Kontrolle durchgeführt werden.

Weil eine Nebenwirkung des Wirkstoffes erhöhte Kalium-Werte sind, sollte auf die zusätzliche Zufuhr von Kalium während der Behandlung verzichtet werden.

Treten während der Behandlung mit dem Wirkstoff leichte Schmerzen wie etwa Kopf– oder Zahnschmerzen auf, so sollten keine nichtsteroidalen Antirheumatika wie Acetylsalicylsäure oder Ibuprofen eingenommen werden, da sich dies negativ auf die Nierenfunktion auswirken kann. Als Alternative wird das Schmerzmittel Paracetamol empfohlen.


Abgabevorschriften

So erhalten Sie Medikamente mit Candesartan

Arzneimittel mit dem Wirkstoff sind in Deutschland ausschließlich in der Apotheke und nur über ein ärztliches Rezept zu bekommen, unabhängig von der Dosierung.


Geschichte

Seit wann ist Candesartan bekannt?

Die ersten Effekte von Hemmstoffen auf die Substanz Angiotensin II wurde 1982 von einem Pharmaunternehmen entdeckt. Daraus entstand eine Gruppe von blutdrucksenkenden Arzneimitteln, die auch Sartane genannt wurden, und die sich durch ein geringeres Auftreten von Risiken und Nebenwirkungen auszeichnen.

Durch Forschung und Tests wurden die Wirkstoffe immer weiter verbessert, bis 1996 der erste Wirkstoff Losartan aus dieser Gruppe auf dem Markt gebracht wurde. Der Wirkstoff Candesartan folgte und wurde 1997 in Deutschland zugelassen.


Warnhinweise

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • Während der Schwangerschaft kann der Wirkstoff zu Schäden und Missbildungen beim Ungeborenen führen. Während der Behandlungen müssen deshalb geeignete Maßnahmen zur Schwangerschaftsverhütung getroffen werden
  • Der Wirkstoff darf nicht zusammen mit Medikamenten, die den Kaliumwert erhöhen, eingenommen werden
  • Vor einer Behandlung mit dem Wirkstoff sollte von dem Arzt ein möglicher Salz- und Flüssigkeitsmangel beim Patienten ausgeglichen werden
  • Bei Störungen der Nierenfunktionen sollten die Nierenwerte regelmäßig vom Arzt überprüft werden
  • Der Wirkstoff kann bei Patienten mit dunklerer Hautfarbe unterschiedlich wirken, weswegen die Dosierung von einem Arzt angepasst werden sollte
  • Während der Behandlung mit dem Wirkstoff kann es zu einer verstärkten Bewusstseinseinschränkung und einem eingeschränkten Reaktionsvermögen kommen, weshalb das Führen von Kraftfahrzeugen und Maschinen gefährlich sein kann

Quellen

  • Bangalore, S. et al.: Antihypertensive drugs and risk of cancer: network meta-analyses and trial sequential analyses of 324 168 participants from randomised trials, in: Lancet Oncology (2011), Ausgabe 12, S. 65-82.
  • Aktories, K. et al.: Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie, 11. Auflage, Urban & Fischer Verlag/Elsevier GmbH, 2013.
  • Arzneimittel-Fachinformation (CH, D, USA)
  • Baguet J.P., Barone-Rochette G., Neuder Y. Candesartan cilexetil in the treatment of chronic heart failure. Vasc Health Risk Manag, 2009, 5(1), 257-64 Pubmed

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