Zen

Der Zen

 

Ursprung und Entwicklung des Zen

 

Zen ist ein Glaube.

 

ZEN behandlungHinter dem Begriff Zen verbirgt sich eine Religion, die ALS Zen-Buddhismus bezeichnet wird. Begründet wurde der Zen-Buddhismus durch Buddha, der als Meister des Chan beziehungsweise des Zen gilt.

Die Entstehung des Zen geht bis zum 2. Jahrhundert in der christlichen Zeitrechnung zurüCK. In dieser Zeit bildeten sich die ersten religiösen Gemeinschaften in China heraus, die sich mit dem Zen-Buddhismus beschäftigten. Von etwa 337 bis 422 weilten einige chinesische Mönche in Indien. Dadurch kamen auch einige indische Einflüsse in den Zen-Buddhismus nach China zurück.

Zen beinhaltet somit sowohl Regeln der chinesischen als auch der indischen und der zentralasiatischen Strömungen.

 

– Der Zen-Buddhismus ist ein Zweig des Mahayana-Buddhismus. Eigentlich entspringt der Zen dem sogenannten Chan, einem meditativen Zustand. Aus diesem Grund beinhaltet der Zen auch viele Elemente aus dem Meditations-Buddhismus, der nach dem 12. Jahrhundert in Japan zum Zen wurde. In der Neuzeit verbreiteten sich die Ansichten und Methoden des Zen auch in den westlichen Ländern sowie in Europa.

 

– Zen beinhaltet eine spezielle Variante des Meditierens (in sich Versenkens). Ausgesprochen ist mit Zen lediglich das chinesische Schriftzeichen Chan gemeint. Im übertragenen Sinn bedeutet Cham so viel wie Meditation.

Durchführung und Wirkungsweise des Zen

 

Um Zen zu umschreiben, ist es wichtig, Zen als Konzept anzusehen. Im Mittelpunkt des Zen steht das Meditieren, das mit recht einfachen Mitteln durchgeführt werden kann. In der Regel nehmen die Meditierenden eine sitzende Position ein. Alternativ dazu können einige meditative Übungen ebenfalls im Stehen vorgenommen werden. Übliche Hilfsmittel beim Meditieren sind eine Meditationsbank oder ein Meditationskissen. Es genügt auch eine Decke als Unterlage.

 

– Bei der Zen Meditation, der sogenannten Sitzmeditation, steht die Atmung als Meditationsobjekt im Mittelpunkt. Der Meditierende konzentriert sich komplett auf den Atem. Das heißt, dass die Atemzüge einfach fließen. Sie unterliegen zwar der Wahrnehmung und der Beobachtung, werden aber in keinster Weise beeinflusst. Eine weitere Meditationsform im Zen ist das geruhsame, langsame Gehen. Erweitert werden die Zen-Meditationen durch den Rizai.

 

– Das Meditieren wird anhand spezieller Meditationsübungen erlernt. Diese Übungen gibt es für Anfänger und für Fortgeschrittene. Erst durch ein regelmäßiges Trainieren gelangen die Meditierenden zur Vollkommenheit. Um richtig zu meditieren, ist es ratsam, morgens damit zu beginnen. Alle äußerlichen Einflüsse, die vom Meditieren ablenken könnten, sollen beseitigt werden. Das können Geräusche, eine ungemütliche Umgebung, Gerüche oder störendes Licht sein. Darüber hinaus ist eine bequem sitzende Kleidung wichtig.

 

– Bei der Sitzmeditation wird der Schneidersitz eingenommen. Fortgeschrittene Sitzen im Lotussitz. Beim Meditieren gilt die besondere Sorgfalt einer richtigen Körperhaltung. Nur so kann eine Harmonie zwischen Körper, Geist und Seele entstehen.

 

– Die Zielstellung der Meditation ist das in Gang setzen einer Bewusstseinserweiterung. In diesem Zusammenhang soll eine Selbsterkennung erfolgen, indem die geistige Komponente des Menschen zur Ruhe kommt. Der Meditierende schaut dabei in sich selbst hinein. Körperliche Veränderungen des Herzschlages und der Reizleitung im Gehirn können dazu beitragen, dass sich Gesundheit und Wohlbefinden verbessern.

 

Zen hilft gegen:

 

Durch die Meditation werden beinahe alle Systeme des Körpers angesprochen. Das sind neben dem Muskel- und dem Nervensystem das Herz- und Kreislauf- sowie das Atemsystem, der Verdauungstrakt sowie die Schmerzempfindung und die immunologische Abwehr. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse haben gezeigt, dass das Meditieren die genetischen Informationen schützen und die Struktur des Gehirn beeinflussen kann.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, mit Meditation bestimmte Anti-Aging-Effekte zu erreichen. In diesem Zusammenhang geht es hauptsächlich darum, dass Meditation sowohl vorbeugend als auch heilend wirkt. So können beispielsweise Alterskrankheiten durch Meditation verringert werden.

 

 Zen fördert und stärkt:

 

  • positive Gefühle und das Selbstvertrauen
  • die Effektivität des Nervensystems
  • die Abwehrkräfte
  • das Glücksempfinden
  • die Gedächtnis– und Lernleistung
  • das Konzentrationsvermögen
  • das Einfühlungsvermögen und das emotionale Gleichgewicht
  • die Ausgeglichenheit und die Gedächtnisleistung
  • die Leistungsfähigkeit und die Vitalität
  • das Mitgefühl und die Merkfähigkeit
  • die Selbststeuerung
  • die Leistung des Gehirns
  • die Kreativität
  • die Selbstheilungskräfte
  • innere Zufriedenheit
  • mentale Entspannung

Im Mittelpunkt des Meditierens stehen Achtsamkeitsübungen, die dazu dienen, den Alltag loszulassen und sich nur auf den aktuellen Moment zu konzentrieren. Die Zen Meditation ist eine passive Meditation, das heißt, der Körper ist überwiegend in Ruhe. Die Atmung vertieft sich, was eine Verringerung der Muskelspannung und gleichzeitig eine Tiefenentspannung mit sich bringt.

 

Risiken und Nebenwirkungen des Zen:

 

bislang keine bekannt

 

Gesundheitliche Gefährdungen durch das Meditieren sind bisher nicht auffällig geworden.

 

Gegenanzeigen und Wechselwirkungen des Zen:

 

Menschen, die psychisch nicht gefestigt sind, sollten von einer Meditation Abstand nehmen. Im Unterschied zu gängigen Entspannungstechniken wie Yoga oder Autogenes Training ist das Meditieren wesentlich anspruchsvoller und anstrengender.

 

Wer behandelt mit Zen?

 

Zum Erlernen der Zen-Meditation können interessierte Patientinnen und Patientinnen oder gesunde Patienten in eine entsprechende Schule oder zu einem ausgebildeten Lehrer gehen. In vielen Einrichtungen wo beispielsweise verschiedene Entspannungstechniken angeboten werden, können physisch oder psychisch kranke Menschen an einer Meditation teilnehmen. Das kann unter Umständen in Wellness– und in Rehaeinrichtungen der Fall sein, wenn eine entsprechende Indikation vorliegt.

 

Unser Fazit

 

Wenngleich auch die echten Anhänger des Zen-Budhhismus und des Zen-Meditierens behaupten, dass Meditieren gegen alle Beschwerden gut ist, muss an dieser Stelle doch etwas anderes konstatiert werden. Zen-Meditation heilt nicht alles, denn es gibt Vorteile und Nachteile wie Gefühle die eher destruktiv statt konstruktiv sind. Das Meditieren ist daher eine ganz individuelle Sache, die vielen Menschen zu einem besseren Leben verholfen hat.

Im Gegenteil dazu bemängeln Einzelne, dass die zum Meditieren nötige Konzentration extrem groß ist, sodass rasch eine Überforderung eintreten kann. Grundsätzlich ist gegen das Meditieren jedoch nichts einzuwenden, wenn es gut tut.

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