Pfirsich

Der Pfirsich zählt zum Steinobst und ist als Sommerobst im Supermarkt zu bekommen. Der Pfirsich fällt durch seine Haut auf, die sich weich und flaumig anfühlt. Der Pfirsich zählt zu der Prunus Gattung und zur Rosengewächs Familie. Das Steinobst gibt es mittlerweile in sehr vielen verschiedenen Sorten. Diese sehen nicht immer gleich aus und schmecken vor allem auch sehr unterschiedlich.

Das sollten Sie über Pfirsiche wissen

Der Pfirsich wächst an einem Baum und dieser kann bis zu 8 Meter groß werden. Die Zweige des Baumes sind sehr interessant anzusehen, denn sie sind zur Sonne hin rötlich verfärbt. Die Seite des Baumes, die mehr im Schatten steht, weist grünliche Äste auf. Der Baum hat Laubblätter vorzuweisen, ist aber recht kahl. Die Blätter haben eine Blattspreite und den Blattstiel. Alle Blätter sind wechselständig angeordnet und die Blattränder fallen vor allem deshalb auf, weil sie feine Zähne vorweisen. Die Seiten der Blätter sind dunkelgrün.

Der Pfirsichbaum ist in Mitteleuropa zu finden und blüht im April. Der Pfirsich ist eine runde Frucht. Diese kann bis zu 10 cm aufweisen, die Längsfurche an der Außenseite ist ein Erkennungszeichen des Pfirsichs. Die Behaarung ist eher samtig und unterscheidet den Pfirsich eindeutig von der Nektarine.

Wer den Pfirsich öffnet wird sehen, dass das Fleisch Orange oder auch blassgrün gefärbt ist. Der Kern, der natürlich entfernt werden muss oder nicht mitgegessen werden darf, ist hart und weist tiefe Einkerbungen auf.

Die verschiedenen Pfirsich Sorten

Wie schon oben erwähnt, gibt es Pfirsiche in vielen verschiedenen Sorten. So bietet der Markt rotfleischige Pfirsiche, gelbe Früchte und weißfleischige Früchte. Manche der Sorten sind steinlösend, andere leider nicht. Bekannt aus den Supermärkten sind vor allem Suncrest, Red Haven, Weißer Ellerstädter und der rote Bergpfirsich. Letztere isst man aber nicht roh, weil sie einen sehr intensiven Geschmack besitzen. Diese Früchte werden eher für Marmelade verwendet oder aber auch für einen leckeren Likör. Die Nektarine zählt im Grunde auch zu der Familie der Pfirsiche, ebenso auch der Plattpfirsich, der sich immer mehr durchsetzen kann.


Die Anbaugebiete

Die Hauptanbaugebiete für den Pfirsich sind China, Italien und Spanien. Schon vor über 8000 Jahren gab es die ersten Nachweise über diese Frucht. Von China aus gelange der Pfirsich nach Persien, von da aus dann nach Griechenland, um ihren Weg bis nach Mitteleuropa zu finden.

Mittlerweile wachsen die Pfirsichbäume dort, wo es trocken und warm ist. Das heißt die Frucht wird in vielen Ländern angebaut, auch in Deutschland. In Deutschland aber nur dort, wo sich auch dem Weinbau gewidmet wird, denn hier gedeihen die Früchte am besten. Weinkenner werden wahrscheinlich schon wissen, wo in Deutschland tolle Pfirsichbäume bestaunt werden können. Das wären die Pfalz und das Rheinland.

Die Ernte

Pfirsiche schmecken saftig und süß, aber nur, wenn sie auch wirklich reif sind. Wenn sie zu früh geerntet werden, schmecken sie eher säuerlich und sind oft auch viel zu hart. Ab Mai gelangen die ersten Pfirsiche in den Supermarkt, das meist aus Spanien und Italien. Die Hochsaison für die leckersten Pfirsiche jedoch sind die Monate ab Juli bis September. Pfirsiche die man außerhalb dieser Zeit in dem Supermarkt finden kann, stammen aus Südafrika, Chile und Argentinien.

Bedeutung für die Gesundheit

Der Pfirsich ist eine sehr interessante Frucht. Er sieht gut aus, schmeckt sehr lecker und ist auch noch gesund. Er bietet viele verschiedene Vitamine und enthält auch wichtige Mineralstoffe. Der Wassergehalt der Pfirsiche ist recht hoch, somit wirkt er entwässernd und ist im Sommer sehr erfrischend. Wer wenig trinkt, sollte auf jeden Fall immer Pfirsiche im Hause haben. Auch für Kinder ist der Pfirsich perfekt oder für erwachsene Naschkatzen. Denn aufgrund der eigenen Süße, kann der Pfirsich die Lust auf Süßigkeiten auflösen. Somit isst man kalorienarm und gesund!

Zurück zu den gesundheitlichen Aspekten. Der Pfirsich kann gegen Stress eingesetzt werden. Er wird dafür sorgen, dass die Laune sich hebt und der Stress sich legt. Die Frucht stärkt die Abwehrkräfte und die Zellen im Körper. Das wieder sorgt für ein besseres Befinden und bringt Energie mit sich.

Wichtig ist natürlich, dass man die Pfirsiche vor dem Verzehr richtig wäscht, denn natürlich können sie Schadstoffe enthalten, die abgewaschen werden müssen. Wer dies gemacht hat, kann auch ohne Bedenken die Schale mit verzehren.

Pfirsiche sind ideal für Kinder und Erwachsene. Wenn Kinder die Pfirsiche nicht ganz so gerne essen wollen, kann man versuchen, diese in Joghurt zu geben oder klein gewürfelt über Eis. So bekommen die Kinder die wichtigen Vitamine geboten, die für den Körper von Nöten sind.

Inhaltsstoffe & Nährwerte

Nährwertangaben Menge pro 100 Gramm
Kalorien 39 Fettgehalt 0,3 g
Cholesterin 0 mg Natrium 0 mg
Kalium 190 mg Kohlenhydrate 10 g
Eiweiß 0,9 g Vitamin C 6,6 mg

100 Gramm der Frucht haben viel zu bieten und sind sehr kalorienarm. Schauen Sie bitte auf nachfolgende Tabellen um zu sehen, was genau diese leckeren Früchte zu bieten haben. Die Angaben beziehen sich immer auf 100 Gramm der Pfirsiche.

Inhaltsstoffe

• Broteinheiten 0,7
• Kilokalorien 44
• Kilojoule 184
• Eiweiß 0,76 g
• Fett 0,11 g
Kohlenhydrate 8,89 g
Wasser 87,52 g
Ballaststoffe gesamt 1,70 g
• Cholesterin 0,00 mg
Mineralstoffe 0,45 g

Vitamine
Vitamin E Aktiv 0,96 mg
Folsäure 3,00 µg
Vitamin B1 0,03 mg
Vitamin B2 0,05 mg
Vitamin B6 0,03 mg
Vitamin C 9,50 mg
• a-Tocopherol 0,96 mg
Vitamin K 2,00 µg
Pantothensäure 0,14 mg
Biotin 2,00 µg
Retinoläquivalent 13,00 µg
• ß-Carotin 81,00 µg
Niacinäquivalent 950,00 µg

Mineralstoffe
Natrium 1,00 mg
Kalium 192,00 mg
Magnesium 9,00 mg
Calcium 6,00 mg
Eisen 0,32 mg
Phosphor 20,00 mg
Kupfer 68,00 µg
Zink 0,14 mg
Chlorid 3,00 mg
Fluorid 12,00 µg
• Jodid 3,00 µg
Mangan 63,00 µg
Schwefel 6000,00 µg

Unverträglichkeiten & Allergien

Der Pfirsich kann Allergien hervorrufen. Diese treten meist im Mundraum auf, wie auch beim Apfel. Man spricht in dem Fall von oralem Allergiesyndrom, welches auf jeden Fall in ärztliche Behandlung gehört. Der Mund fängt an zu jucken, zu brennen, schmerzt und es kann zu Schwellungen kommen. In seltenen Fällen kommt es auch zu einer Bläschenbildung.

In sehr seltenen Fällen kommt es zu asthmatischen Reaktionen oder zu einer Rhinitis. Wer unter einer Birkenpollen Allergie leidet, sollte auf den Genuss von Pfirsichen verzichten. Wer ganz sicher Gehen möchte, kann auch einen Allergietest durchführen lassen. Der Allergologe führt diesen Test gewissenhaft durch, was aber nicht heißt, dass eine Allergie nicht auch noch später auftreten kann, auch dann, wenn der Allergietest negativ ausfiel.

Die Unverträglichkeiten in Bezug auf den Pfirsich können sich vor allem durch MagenDarm-Beschwerden äußern. Wer dies bei sich bemerkt, sollte auf jeden Fall auf Pfirsiche verzichten.

Einkaufs- & Küchentipps

Wer hochwertige Pfirsiche kaufen möchte, muss bei dem Einkauf auf die Schale achten. Also genauer gesagt auf die Haut. Diese darf nicht verletzt sein und muss prall wirken, so ist der Pfirsich noch absolut frisch. Wenn die Haut schon Falten wirft, braucht man diesen Pfirsich nicht zu kaufen. Auch weiche Früchte sollten lieber im Supermarkt bleiben. Wenn die Pfirsiche vollreif sind, strömen sie einen recht süßlichen Duft aus. Auch hier darf der Pfirsich dann im Laden bleiben oder aber muss schnell verzehrt werden.

Die meisten Käufer setzen eher auf den harten Pfirsich. Dieser kann noch bei Zimmertemperatur nachreifen und muss nicht ganz so schnell verarbeitet und verzehrt werden. Am besten verwahrt man die Pfirsiche im Gemüsefach auf, wo sich dies Früchte bis zu 5 Tage halten. Vor dem Verzehr bitte an das Abwaschen denken! Der Pfirsich wird danach einfach trocken getupft und kann gegessen werden. Wer es lieber genüsslicher mag, halbiert den Pfirsich erst, um dann noch den Stein abzulösen.

In einem Bioladen gelten die gleichen Tipps für den Einkauf. Auch dort darf ein Pfirsich keine Falten haben, auch wenn viele Leute dies fälschlicherweise als normal für Bio Produkte ansehen. Das ist hier absolut nicht richtig!

Zubereitungstipps

Der Pfirsich kann gerne so verzehrt werden. Er kann aber ebenso für Kuchen und Torten genutzt werden oder für andere Formen von Nachtisch. Er schmeckt zu Vanillepudding, zu einem leckeren Fruchteis, zu Grieß oder auch zu Milchreis. Er kann gegart und pochiert werden, was gerade die Bürger in Frankreich gerne machen.

Ein Pfirsich Mus schmeckt auch mal ganz lecker, ebenso ein Kompott aus Äpfeln und Pfirsichen. Eine Pfirsich Marmelade kann ebenso schnell hergestellt werden und schmeckt einfach vorzüglich. Der Pfirsich wird sogar für Salate genutzt. Nicht nur für den Obstsalat, wo er sehr gut schmeckt, sondern auch zu Rucola, Eisbergsalat, Hähnchenbrustsalat mit Sprossen und mehr. Es gibt viele sommerliche Salate, wo man einfach mal wenige Stücke Pfirsich dazugeben sollte um zu sehen, wie sich der Pfirsich darin macht. Ein wenig experimentieren und man wird wissen, was genau mit dem Pfirsich schmeckt. Wer nicht ganz so experimentierfreudig ist, kann sich auch nach Rezepten in Kochbüchern umschauen oder aber in der Rezeptdatenbank in Kochforen.

Der Pfirsich ist ideal für herzhafte Speisen. Nicht selten wird er mit Hähnchenbrust oder Hähnchen pur serviert. Auch zu Filet schmeckt der Pfirsich sehr gut, es gibt sogar Saucen, die man mit dem Pfirsich kreiert. Morgens zum Frühstück kann die Frucht beim Müsli gereicht werden, ebenso als Obstsalat, zum Joghurt oder auch zum Quark.

Getrunken werden kann der Pfirsich auch. Er kann als Saft verarbeitet werden, als Shake oder auch als Joghurtdrink. Sehr oft wird der Pfirsich auch für einen Sommer Smoothie eingesetzt. Auch hier lassen sich im Internet genügend Rezepte finden.
Wie man sieht, ist der Pfirsich sehr vielfältig, ob nun beim Filet, bei dem Kuchen, zum Frühstück, als Obstsalat am Abend, zu Gegrillten in der Nacht und mehr. Kaum zu glauben, dass der Pfirsich dann auch noch so gesund ist.

Häufige Fragen und Antworten

Schmecken Pfirsiche wie Nektarinen?
Nein, es ist schwer zu erklären, aber die beiden Früchte schmecken schon etwas unterschiedlich. Die Nektarine ist nicht ganz so süß und alleine die Schale ist sehr verschieden. Wer beide Früchte isst, wird merken, wie schwer es zu erklären ist, wie verschieden der Geschmack ist.

Können Pfirsiche eingefroren werden?
Ja. Pfirsiche können wenn sie verarbeitet wurden, eingefroren werden. In normalem Zustand eher weniger, weil sie ja grundsätzlich sehr wässrig sind. Wenn man sie dann auftaut, würden sie nicht mehr so gut schmecken. Besser wäre es, die Pfirsiche immer frisch zuzubereiten und auch frisch zu essen.

Schmecken Pfirsiche zu jeder Form von Pudding?
Nicht unbedingt, denn jeder Geschmack ist anders. Manche Leute würden sagen, zu Schokopudding schmeckt der Pfirsich auf keinen Fall. Andere Personen würden ihn hingegen immer dazu essen. Die meisten Leute essen die Frucht zu Vanilleeis, zu Fruchteis, zu Vanillepudding, wie auch zu Karamellpudding. Aber am besten probiert man einfach aus, zu welchem Pudding der Pfirsich einem schmeckt.

Dürfen Babys und Kleinkinder Pfirsiche essen?
Ja, dürfen sie. Für Babys sollte man die Frucht am besten pürieren. Für Kleinkinder auf jeden Fall den Kern entfernen, obwohl das Risiko kaum besteht, dass ein Kind diesen großen Kern verschluckt.

Unser Fazit

Der Pfirsich ist sehr lecker und enorm vielseitig einsetzbar. Er enthält sehr viele Vitamine und Nährstoffe, was ihn nicht nur lecker macht, sondern auch gesund. Gerade im Sommer kann man diese Frucht im Grunde täglich für sich einsetzen und von den Vitaminen profitieren. Aufgrund der vielen Anwendungsmöglichkeiten, kann man den Pfirsich auch für Kinde recht nett anrichten, die nicht so gerne Obst essen mögen.

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