Enalapril

Enalapril ist ein Arzneiwirkstoff zur Behandlung des essenziellen Bluthochdrucks und der Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz). Der Wirkstoff gehört zur Klasse der ace-Hemmer.

Er hemmt die Umwandlung des Gewebshormons Angiotensin I in das aktive, die arteriellen Blutgefäße eng stellende, Hormon Angiotensin II, so dass die Arterienwände weniger stark kontrahieren mit dem Effekt eines niedrigeren Blutdrucks.

EnalaprilWas ist Enalapril?

Enalapril gehört als Wirkstoff zur Gruppe der sogenannten ace-Hemmer und blockiert oder hemmt das Angiotensin konvertierende Enzym, das inaktives Angiotensin I in das aktive Angiotensin II umwandelt und zu einer Engerstellung der Gefäße mit entsprechendem Anstieg des Blutdrucks führt.

Enalapril weist eine stabilisierte Dipeptidstruktur auf und ist im Prinzip ein Kondensationsprodukt aus den beiden Aminosäuren Prolin und Alanin und einem Buttersäureethylester.

Die chemische Summenformel C20H28N2O5 zeigt, dass sich ein Molekül Enalapril im Gegensatz zu seinem Vorgänger Captopril ausschließlich aus den nahezu unbegrenzt in der Atmosphäre zur Verfügung stehenden Elementen Kohlenstoff (C), Wasserstoff (H), Stickstoff (N) und Sauerstoff (O) zusammensetzt.

Der Vorgängerwirkstoff Captopril, aus dem Enalapril entwickelt wurde, enthält auch das Element Schwefel (S). Bei der Entwicklung des Wirkstoffs Enalapril durch den US-amerikanischen Pharmakonzern Merck Sharp & Dome wurden „Anleihen“ bei dem Gift der brasilianischen Jararaca-Lanzenotter gemacht

Welchen Zwecken dient dieser Wirkstoff?

  • Behandlung von essenziellem Bluthochdruck (Hypertonie), häufig kombiniert mit harntreibenden Mitteln (Diuretika)
  • Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz) mit Unterfunktion der linken Kammer
  • Bei schwerer Herzmuskelschwäche auch Kombination mit Herzglykosiden (Digoxin oder Digitoxin) möglich

Allgemeines

Allgemeines
NameEnalapril
Andere Namen
  • 1-{N-[(S)-1-Ethoxycarbonyl-3-phenylpropyl]-(S)-alanyl}-(S)-prolin
  • (all-S)-1-[N-(1-Ethoxycarbonyl-3-phenylpropyl)-alanyl]-prolin
SummenformelC20H28N2O5
Kurzbeschreibungweißer Feststoff (Maleat)

Wirkungsweise

So wirkt Enalapril

Enalapril wird nach Aufnahme im Körper vom Stoffwechsel durch Abspaltung von Ethanol (Äthylalkohol) in das pharmakologisch wirksame Enalaprilat umgewandelt wird. In der bioaktiven Form greift es in das für die Steigerung des Blutdrucks wichtigste System, das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS) ein.

Das Enzym Renin, eine Peptidase, wird in den Nieren gebildet und in das Blut abgegeben, wenn der Körper den arteriellen Blutdruck steigern möchte. Das Enzym wandelt das von der Leber gebildete Angiotensinogen in Angiotensin I um.

In einem weiteren Schritt wird produziert die Lunge das Angiotensin Converting Enzyme (ace). Das Angiotensin konvertierende Enzym wandelt das inaktive Angiotensin I in das aktive Gewebshormon Angiotensin II um. Es entfaltet eine stark gefäßverengende Wirkung mit dem Effekt einer Blutdrucksteigerung.

Der ace-Hemmer Enalapril blockiert die Wirkung von ace, so dass weniger Angiotensin II gebildet wird und damit der Blutdruck weniger stark steigen kann. Das wiederum entlastet auch das Herz, weil vor allem die linke Kammer, die das Blut in die Aorta, die Hauptkörperschlagaser, pumpt, weniger leisten muss.

Aufnahme, Abbau und Ausscheidung von Enalapril

Unabhängig von der verzehrten Nahrung werden etwa zwei Drittel des eingenommenen Enalaprils relativ zügig von der Darmschleimhaut aufgenommen und ins Blut entlassen.

Während die höchste Konzentration im Blut nach etwa einer Stunde erreicht wird, dauert die Umwandlung von Enalapril in das bioaktive Enalaprilat ein wenig länger.

Der höchste Spiegel stellt sich etwa vier Stunden nach der Einnahme ein. Abbauprodukte des Wirkstoffs sind harnpflichtig und werden deshalb über die Nieren ausgeschieden.


Anwendungsgebiete

Wann wird Enalapril eingesetzt?

Als ace-Hemmer wird Enalapril in erster Linie gegen essenziellen Bluthochdruck eingesetzt. Das Mittel kann dabei in Einzeltherapie oder in Form einer Kombinationstherapie mit einem Diuretikum verabreicht werden.

In einer weiteren Anwendung wird Enalapril auch offiziell zur Behandlung einer Herzmuskelschwäche verschrieben. Die positive Wirkung auf den Herzmuskel ist hauptsächlich auf die blutdrucksenkenden Eigenschaften von Enalapril zurückzuführen.

Das gilt besonders für die linke Herzkammer, weil sie am stärksten entlastet wird. Die linke Herzkammer muss die Hauptpumpleistung erbringen, weil sie das mit Sauerstoff angereicherte Blut aus der Lunge in die Aorta, der großen Körperschlagader, pumpt.

Da Enalapril nur indirekt auf den Herzmuskel durch Entlastung einwirkt, kann das Mittel auch in Kombination mit einem Herzglykosid wie Digoxin oder Digitoxin verschrieben werden.

Die Arzneimittel Digoxin und Digitoxin werden beide aus dem Fingerhut (digitalis) gewonnen und wirken direkt auf die Leistungsfähigkeit des Herzmuskels ein.


Richtige Anwendung

So wird Enalapril angewendet

Enalapril wird in Form von Tabletten angeboten mit einer Dosierung von wahlweise 5, 10 oder 20 Milligramm je Tablette.

Normalerweise wird die Therapie mit einer geringen täglichen Dosis von 5 bis maximal 20 Milligramm begonnen, um die Reaktion auf die erwünschte Blutdrucksenkung abzuwarten.

Ein zu starker Blutdruckabfall zu Beginn der Behandlung kann zu vorübergehendem Unwohlsein oder sogar zur Ohnmacht führen.

Nach der Anfangsphase der Behandlung wird die Tagesdosis langsam bis auf die Zieldosis gesteigert. Sie liegt normalerweise bei 20 Milligramm bis maximal 40 Milligramm.

Bei Patienten mit Herzmuskelschwäche und bei Patienten, die unter Salz- oder Flüssigkeitsmangel leiden, sollte die Anfangsdosierung bei nur 2,5 bis 5 Milligramm liegen.

Bei Kindern mit Herzschwäche sind besondere Regeln zu beachten. Die Dosierung richtet sich nach dem Körpergewicht. Die gesamte Tagesdosis wird normalerweise in Form einer einzigen Tablette morgens unabhängig von einer Mahlzeit eingenommen.

Falls nötig, kann eine Tablette auch geteilt werden. Jede Tablettenhälfte enthält dann auch die Hälfte der angegebenen Wirkstoffmenge.


Medikamente

Welche Medikamente beinhalten den Wirkstoff Enalapril?

Medikamente, die den Wirkstoff Enalapril enthalten, sind rezeptpflichtig und werden fast ausschließlich in Tablettenform angeboten. Die Dosierung des Wirkstoffs pro Tablette beträgt 2,5 mg, 5 mg, 10 mg oder 20 mg.

Enalapril ist in den Tabletten meist als Enalapril maleat, dem Salz der Maleinsäure enthalten. Enalapril wird sehr häufig verschrieben und wird unter verschiedensten Handelsnamen angeboten.

Eine Auswahl der Hersteller ohne Anspruch auf Vollständigkeit ist nachfolgend aufgelistet:

  • Berlin-Chemie (5 mg, 10 mg, 20 mg)
  • TAD Pharma (2,5 mg bis 20 mg)
  • Hexal (2, 5 mg bis 40 mg), (Hexal bietet auch eine 1,25 mg Injektionslösung an)
  • 1 A Pharma (2,5 mg bis 40 mg)
  • AbZ Pharma (2,5 mg bis 20 mg)
  • ALIUD Pharma (2,5 mg bis 20 mg)
  • axcount Generika (5 mg bis 20 mg)
  • Basics (2,5 mg bis 20 mg)
  • ratiopharm
  • STADAPHARM (5 mg bis 20 mg)
  • Blanco Pharma (5 mg bis 20 mg
  • Juta Pharma ( 5 mg bis 20 mg)
  • MSD Sharp & Dohme (5 mg bis 20 mg)

Einige wenige der aufgelisteten Pharmahersteller bieten Mono- wie auch Kombipräparate an.


Handelsnamen

Medikamente, die den Wirkstoff Enalapril enthalten werden je nach Hersteller mit sehr unterschiedlichen Handelsnamen belegt, die häufig auch in den Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) sehr unterschiedlich sein können.

In vielen Fällen setzt sich der Handelsname aus Enalapril, der Kurzbezeichnung des Pharmaunternehmens und der Dosierung zusammen. Es kommen dann Handelsnamen wie Enalapril-ratiopharm 10 mg, Enalapril AbZ 10 mg, Enalapril axcount 20 mg oder andere zustande.

Monopräparate

Außer der oben erwähnten Herleitung einiger Handelsnamen existieren viele Enalapril-Medikamente mit phantasievollen Namen, die nicht von vornherein darauf schließen lassen, dass in den Tabletten der Wirkstoff Enalapril enthalten ist.

Kombinationspräparate

Der Wirkstoff Enalapril wird auch als Kombipräparat mit folgenden drei Wirkstoffen angeboten:

  • Hydrochlorothiazid (Kombination mit einem Thiazid-Diuretikum)
  • Lercanidipin (Kombination mit einem Calciumkanalblocker)
  • Nitrendipin (Kombination mit einem starken Calciumkanalblocker)

Indikationen

In unserer modernen Lebensweise sind beruflich wie auch privat häufige Stresssituationen charakteristisch, ohne dass es zu nennenswerten Erholungsphasen kommt.

Das führt häufig zu einer erhöhten Konzentration an Stresshormonen und damit zu einem erhöhten Grundtonus der glatten Muskulatur in den arteriellen Gefäßen, die mit essenziellem Bluthochdruck darauf reagieren.

Genau hier setzen die Eigenschaften von Enalapril als ace-Hemmer ein. Der Wirkstoff lässt die Stresshormone weitestgehend ins Leere laufen, weil er verhindert, dass sich das Enzym Angiotensin II bildet, das für die Engerstellung der Arterien sorgt.

Gleichzeitig wird dadurch das Herz im Falle der Insuffizienz entlastet, so dass Enalapril auch bei Herzschwäche verschrieben wird. Es wird dann meist in Kombination mit einem anderen Mittel eingenommen, das den Herzmuskel in seiner Leistung direkt unterstützt.


Gegenanzeigen

Wann darf Enalapril nicht verwendet werden?

Es gibt eine Reihe von Kontraindikationen, bei denen Enalapril nicht eingenommen werden sollte. Besonders bei schweren Erkrankungen der Nieren wie eine beidseitige Verengung der Nierenarterien oder nach einer Nierentransplantation sollte der Wirkstoff nicht verschrieben werden.

Ebenso sprechen Herzerkrankungen wie die koronare Herzkrankheit, starke Herzmuskelverdickung (hypertrophe Kardiomyopathie) und Verengungen der Herzklappen, insbesondere der Mitral- und der Aortenklappe gegen eine Anwendung.

Auch ein medikamentös unterdrücktes Immunsystem, eine Desensibilisierungsbehandlung gegen allergische Reaktionen und Diabetes mellitus sprechen gegen einen Einsatz des Mittels.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Während der Schwangerschaft und der Stillzeit sollte das Mittel nicht eingenommen werden, weil es mit Wachstums- und Knochenbildungsstörungen des Kindes in Verbindung gebracht wird und weil Enalapril auch in der Muttermilch nachgewiesen werden kann.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Bei Kindern unter 20 Kilogramm Körpergewicht darf Enalapril nicht angewendet werden. Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren darf das Mittel nur für einen eingeschränkten Anwendungsbereich verschrieben werden.


Risiken & Nebenwirkungen

Besondere Vorsicht ist bei einer kombinierten Medikation Enalapril mit einem kaliumsparenden Entwässerungsmittel (Diuretikum) geboten oder falls zusätzlich ein Kaliumpräparat beispielsweise in Form eines Nahrungsergänzungsmittels eingenommen wird.

Es kann dadurch zu einem stark erhöhten Kaliumspiegel kommen mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen. Falls in Ausnahmefällen Schwellungen im Gesicht, an Lippen, Zunge oder Rachen sowie an den Füßen oder Knöcheln auftreten, muss die Behandlung allerdings abgebrochen und sofort ein Arzt konsultiert werden.

Welche Nebenwirkungen hat Enalapril?

Die Einnahme von Enalapril kann – besonders in der Anfangsphase – mit den unten aufgeführten unerwünschten Nebenwirkungen verbunden sein.

Häufige Nebenwirkungen:

Bedingt durch einen Blutdruckabfall kann es zu folgenden Nebenwirkungen:

Des Weiteren können sich nachfolgende Beschwerden einstellen:

Gelegentliche Nebenwirkungen:

  • Plötzlicher Blutdruckabfall
  • Geschmacksstörungen
  • Verwirrtheit
  • unregelmäßiger Herzschlag
  • Drehschwindel
  • Tinnitus
  • uvm.

Seltene Nebenwirkungen:

  • Schwerwiegende Hautreaktion
  • ungewöhnliche Träume
  • Autoimmunerkrankungen
  • Einschränkungen der Leber-, der Nieren- und der Lungenfunktion

sowie viele weitere Nebenwirkungen gehören zu den selten auftretenden Symptomen.

Sehr seltene und vereinzelte Nebenwirkungen:

Zu den sehr seltenen Nebenwirkungen gehören Schwellungen im Magen-Darmtrakt (intestinales Angioödem).


Wechselwirkungen

Welche Wechselwirkungen zeigt Enalapril?

Bei gleichzeitiger Einnahme von Enalapril und anderen Medikamenten sind zahlreiche Wechselwirkungen zu beachten, die Wirkung von Enalapril und den anderen Medikamenten deutlich verstärken oder abschwächen kann.

Beispielsweise vermindern Schmerzmittel, nicht-steroidale Antirheumatika und Kochsalz vermindern die blutdrucksenkende Wirkung, während Narkosemittel, Schlafmittel und andere Blutdrucksenker die Wirkung von Enalapril verstärken.

Bei künstlicher Immunsuppression und bei verschiedenen Mittel gegen Herzrhythmusstörungen besteht ein hohes Risiko auf Blutbildveränderungen. Falls sich derartige Arzneimittelkombinationen nicht vermeiden lassen, sollten das Blutbild und die Kaliumkonzentration im Blut in kurzen Abständen überprüft werden.

Die blutzuckersenkende Wirkung von Insulin und verschiedenen Antidiabetika wird verstärkt. Wissenswert ist auch, dass sich die Wirkung von Alkohol während der Behandlungsperiode verstärkt.

Nach Möglichkeit sollte auf den Konsum von Alkohol während der Therapie vollkommen verzichtet werden.

Auch auf eine Kombination mit Lithium enthaltenden Antidepressiva sollte nach Möglichkeit verzichtet werden, Enalapril führt meist zu einem verzögerten Abbau des Lithiums, so dass sich toxische Lithium-Verbindungen im Körper anreichern können. Auch hier wird eine enge Überprüfung innerhalb kurzer Abstände empfohlen.


Wichtige Hinweise

Was ist bei der Einnahme von Enalapril zu beachten?

Eine Kombination des ace-Hemmers Enalapril mit anderen Wirkstoffen, die ebenfalls auf das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System wirken, sollte nach Möglichkeit vermieden werden, weil es zu nicht vorhersehbaren Wechselwirkungen kommen kann, die unter anderem einen enormen Einfluss auf den Blutdruck haben können.

Bei einer Kombitherapie mit anderen Blutdrucksenkern sollte zunächst mit einer Monotherapie (Enalapril) begonnen werden, um mit der Einnahme des oder der anderen Mittel erst mit zeitlichem Abstand zu folgen.

Während die gleichzeitige Einnahme von Enalapril mit trizyklischen Antidepressiva und Neuroleptika zu einer verstärkten Blutdruckverminderung führt, wirkt sich die Einnahme von Schmerzmitteln wie Ibuprofen und anderen nicht-steroidalen Antirheumatika abschwächend aus.

Patienten, deren Nierenfunktion eingeschränkt ist, sollten mit einer vergleichsweise niedrigen Dosierung beginnen. Wie oben bereits erwähnt, verstärkt sich die blutzuckersenkende Wirkung von Insulin oder anderen Antidiabetika.

Es besteht die Gefahr einer Unterzuckerung, so dass besonders zu Beginn der Behandlung eine engmaschige Kontrolle des Blutzuckers indiziert ist.


Abgabevorschriften

So erhalten Sie Medikamente mit Enalapril

Die zahlreichen Mono- oder Kombipräparate, die Enalapril enthalten, sind rezeptpflichtig. Das gilt auch für die große Zahl an Generika. Gegen ärztlich verordnetem Rezept können Enalapril-Medikamente in jeder Apotheke erworben werden einschließlich Versandapotheken.


Geschichte

Seit wann ist Enalapril bekannt?

Captopril war der erste ace-Hemmer. Der Wirkstoff wurde 1974 von dem Pharmaunternehmen Bristol-Myers Squibb entwickelt und erhielt 1981 seine Zulassung in den USA.

Nur zwei Jahre später konterte der Pharmahersteller Merck & Co. mit der Entwicklung des ace-Hemmers Enalapril als Konkurrenzprodukt für Captopril.

Das Alleinstellungsmerkmal von Enalapril besteht in dem gegenüber Captopril verbesserten Spektrum an Nebenwirkungen.


Warnhinweise

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Vor Therapiebeginn sollte der Elektrolythaushalt überprüft und gegebenenfalls ausgeglichen werden. Während der Therapie ist Vorsicht im Straßenverkehr geboten, weil der Wirkstoff das Konzentrationsvermögen beeinträchtigen kann.

Falls das Medikament in Dauertherapie eingenommen wird, sollten die wichtigsten Blut- und Leberwerte regelmäßig überprüft werden. Die Therapie darf nicht ohne ärztlichen Rat unterbrochen oder abgebrochen werden.


Quellen

  • Aktories, K. et al.: Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie, 11. Auflage, Urban & Fischer Verlag/Elsevier GmbH, 2013
  • Arzneimittel-Fachinformation (CH)
  • Borek M., Charlap S., Frishman W. Enalapril: a long-acting angiotensin-converting enzyme inhibitor. Pharmacotherapy, 1987, 7(5), 133-48 Pubmed
  • Europäisches Arzneibuch PhEur

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