Magengeschwür

Steckbrief: Magengeschwür

  • Name(n): Magengeschwür; Ulcus ventriculi
  • Art der Krankheit: Wucherung
  • Verbreitung: Weltweit
  • Erste Erwähnung der Krankheit: Frühe Neuzeit
  • Behandelbar: Ja
  • Art des Auslösers: Diverse
  • Wieviele Erkrankte: Etwa 10% der Weltbevölerung
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Hausarzt; Chirurg; Magenspezialist
  • ICD-10 Code(s): K25

Ein vermeidbares Leiden
MagengeschwuerEin Magengeschwür, in der medizinischen Fachsprache auch ALS Ulcus ventriculi bezeichnet, ist eine meist gutartige Veränderung beziehungsweise Entzündung der Magenschleimhaut. Personen ab einem Alter von 50 Jahren sind besonders häufig von dieser Erkrankung betroffen.

Neben der Magenschleimhautentzündung und dem Reizmagen ist das Magengeschwür die am häufigsten auftretende Erkrankung des Magens. Nicht verwechseln sollte man dieses mit dem Zwölffingerdarmgeschwür.

Definition Magengeschwür

Ein Magengeschwür ist eine sehr selbst bezeichnende Erkrankung. Es handelt sich, wie es bereits im Namen steckt, um ein Geschwür im Magen. Um genauer zu sein in der Schleimhaut des Magens. Man bezeichnet dieses leiden auch als Magenulkus oder Ulcus Ventriculi. Auftreten kann es an verschiedenen Orten. So ist es beispielsweise möglich, dass man ein Magengeschwür nicht nur im Magen selbst, sondern auch in den unteren Teilen der Speiseröhre oder den oberen Teilen des Dünndarms findet.

Eines der am häufigsten mit diesem Leiden in Erscheinung tretenden Symptome besteht darin, dass man nachts aus dem Schlaf oder tagsüber nach längeren Ruhephase plötzliche Magenschmerzen verspürt, die sich mittels Aufnahme von Nahrung jedoch recht schnell wieder beheben lassen. Interessanterweise kann aber auch das exakte Gegenteil der Fall sein und die Aufnahme von Nahrung verschlimmert den Magenschmerz. Dies ist sehr fallspezifisch und darüber hinaus sehr stark davon abhängig, welche Unterart des Magengeschwürs vorliegt. Betroffene Individuen beschreiben den entstehenden Schmerz oftmals als eher atypisch zu sonstigen Magenschmerzen. Er fühlt sich brennend oder dumpf an.

Weitere Symptome, die im Rahmen einer Erkrankung mit Magengeschwüren auftreten können sind unter anderem Erbrechen, Sodbrennen, unfreiwilliger Gewichtsverlust, Appetitverlust und unkontrolliertes Aufstoßen. Darüber hinaus kann es aber auch sein, dass keine weiteren Symptome auftreten. Insbesondere ältere Betroffene nehmen ein etwaig vorhanden Magengeschwür bisweilen nicht wahr. Allerdings ist gerade dies oftmals ein sehr großes Problem, da etwaige Komplikationen sich dennoch einstellen können und diese sind oftmals sehr gefährlich. Unter anderem kann es zu inneren Blutungen kommen, zu einer Perforation der Magenwand oder zu einer Blockade des Magen. Hierbei handelt es sich um die als gravierender einzustufenden Symptome. Sie treten bei etwa 15 bis 30% aller Betroffenen auf.

Des Weiteren kann es im Rahmen einer Erkrankung mit einem Magengeschwür auch noch zu anderen mehr oder weniger typischen Reaktion und Symptomen kommen. Diese sind bisweilen sehr spezifisch und lassen sich nur sehr schwer verallgemeinern. Alles in allem kann man jedoch davon ausgehen, dass alle potentiellen Magenbeschwerden mittels eines Geschwürs in demselben auszulösen sind. Das fängt bei leichten Krämpfen an und geht hin bis zu massiven Koliken. Überhaupt sollte man an dieser Stelle erwähnen, dass der Magen ein sehr schmerzempfindliches Organ sein kann. Allerdings kommt es auch hier sehr stark auf die Disposition des erkrankten Individuums an. Selbst kleinste Geschwüre können bisweilen dafür Sorge tragen, dass der Patient unter dauerhaften und extremen Schmerzen leidet, die nicht nur die Lebensqualität massiv einschränken, sondern auch dafür Sorgen tragen, dass man nicht mehr am Alltag teilhaben kann oder dazu zumindest nur noch sehr eingeschränkt in der Lage ist. All das sollte man bedenken. Auch in Bezug auf etwaige erst in Zukunft auftretende Symptome der krankheit. Vorsicht ist hier wichtiger als Nachsicht.

Es gibt eine relativ große Bandbreite von potentiell auslösenden Faktoren, die dafür sorgen können, dass es zu einer Ausbildung eines Magengeschwürs kommt. Hierunter fallen sowohl medizinisch fassbare Leiden als auch psychologische Defizite oder Stress. Das Bakterium Heliobacter Pylori wird oftmals im Zusammenhang mit Magengeschwüren genannt. Darüber hinaus können auch einige Medikamente dazu führen, dass es zu einem Magengeschwür kommt, sozusagen als Nebenwirkung. Hierunter fallen insbesondere Medikamente, die Entzündungen vorbeugen oder diese hemmen sollen. Sollte man solche Medikamente nehmen, aber auch gleichzeitig zu einem schwachen Magen neigen, sollte man dies auf jeden Fall beim Besuch in der Praxis mit dem behandelnden Arzt klären. Auf diese Art und Weise lässt sich der unnötige Ausbruch eines Magengeschwüres eventuell vorausschauend vermeiden. Hieran sollte beiden Seiten gelegen sein.

Darüber hinaus können, wie bereits eingänglich erwähnt, der vorliegenden Erkrankung sehr viele Auslöser zu Grunde liegen. Hierzu gehören sowohl äußere als auch innere Einflüsse, vermeidbare Faktoren, sowie unvermeidbare. Beispielsweise der Genuss von Rauchwaren jeglicher Art stellt einen potentiellen Auslöser dar, wenn es um Magengeschwüre geht. Überhaupt kann das Rauchen von Zigaretten und Co. einen ungemein negativen Effekt auf die Gesundheit von Magen und Darm haben, den man nicht unterschätzen sollte. Die Lunge ist nicht das einzige Organ, das von dieser schlechten Angewohnheit in Mitleidenschaft gezogen werden kann.

Erkrankungen, die die Entstehung eines Magengeschwürs darüber hinaus auch noch befördern sind unter anderem der Morbus Behcet, ZES (Zollinger Ellison Syndrom), Morbus Crohn, Leberzirrhose uvm.

Auch Stress ist ein Faktor, der sich ungemein negativ auf die Gesundheit des Magens auswirken kann und neben Magengeschwüren für eine Vielzahl anderer Leiden in dieser Region verantwortlich zu machen ist. Stresshormone im Allgemeinen sind nicht allzu schädlich, insbesondere dann nicht, wenn sie nicht allzu lange im Körper verbleiben. Wer aber, aus welchen Gründen auch immer, unter dauerhaftem Stress steht, der wird bald schon bemerken können, wie sehr dieses Zustand seine eigene Gesundheit belastet und verschlechtert. Hieraus können sehr viele leicht vermeidbare Erkrankungen entstehen. Insbesondere Magen und Darm sind oftmals betroffen. So kommt es neben nervösen Durchfällen, Darmgewächsen und Co. auch sehr oft zum hier behandelten Magengeschwür.

Darum sollte es im Interesse jedes Menschen liegen, Stress nach Möglichkeit zu vermeiden und aus dem Wege zu gehen. Damit hilft man nicht nur sich selbst, sondern auch seiner Gesundheit. Viele Krankheiten, die heute zuhauf anzutreffen sind, waren noch vor wenigen Jahrzehnten sehr seltenen Phänomene. Dies liegt an dem allgemein gestiegenen Stresslevel der Menschen. Beruf und Reizüberflutung im Alltag tun hier ihr Nötiges und verursachen auf diese Art und Weise, dass Personen an Krankheiten leiden, die sie bei einer etwas ausgeglicheneren Lebensweise so nicht gehabt hätten. Es liegt hier also schlussendlich am Individuum selbst, ob es einem Wert ist, sich buchstäblich kaputt zu arbeiten oder nicht. Aber dies sei einmal dahingestellt.

Ältere Menschen sind in aller Regel etwas anfälliger, wenn es um Magengeschwüre geht. Dennoch sollte man sich auch als junger Mensch hiervon nicht ausgenommen fühlen. Sicherlich ist die zumeist allgemein schlechtere gesundheitliche Verfassung im Alter ein Grund dafür. Dass Geschwüre leichter entstehen können, aber auch Jugend bildet hier nur einen bedingten Schutz. Dieser wird darüber hinaus nichtig, wenn man, wie soeben erwähnt, unter dauerhaftem Stress steht.

Die Methoden, die zur Ermittlung eines Magengeschwürs zur Verfügung stehen, sind sehr zahlreich. Neben endoskopischen Maßnahmen stehen auch Blutproben, sowie Urinproben, Stuhlproben und Atemanalysen zur Verfügung. Im Zweifelsfalle hilft auch eine Biopsie. Eine Diagnose kann bisweilen etwas kompliziert sein, dies liegt vorallem an dem Umstand, dass viele Erkrankungen des Magens ähnliche Symptome nach sich ziehen. So können Magenkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, diverse Erkrankungen des Herzens, Magenschleimhautentzündungen oder Entzündungen der Gallenblase sich ähnlich äußern wie das hier vorliegenden Leiden.

Nicht zuletzt aufgrund der enormen Vielzahl möglicher Gründe kann es bisweilen recht schwer sein, nicht nur die Ursache, sondern auch die korrespondierende Krankheit zu ermitteln. Darum kommt es hin und an zu fehlerhaften Diagnosen oder zumindest zu einer sehr langsamen Diagnosestellung. Dies wirkt sich natürlich zumeist sehr negativ auf den Heilungsprozess aus. Schließlich und endlich kann die Behandlung erst dann beginnen, wenn die Krankheit korrekt ermittelt wurde. Zwar ist ein Magengeschwür kein Leiden, das ein umgehendes Tätigwerden absolut notwendig machte, aber alles in allem sollte man sich auch nicht allzu viel Zeit damit lassen. Schließlich und endlich sind die eventuell aus dieser Krankheit resultierenden Nebenwirkungen, wie bereits erwähnt, nicht zu unterschätzen und können die Gesundheit des Patienten massiv bedrohen.

Anders als man vielleicht vermuten könnte, scheint die Ernährung keinen allzu großen Einfluss auf die Entstehung von Magengeschwüren zu haben. So geht es zumindest aus diversen Studien hervor, die zwischen schlechter Ernährung und Magengeschwüren keinen direkten Zusammenhang ermitteln konnten. Hier jedoch gehen die Meinungen sehr stark auseinander. Zwar mag es sein, dass von einem rein wissenschaftlichen Standpunkte aus, keine direkten Relationen ausgemacht werden können, dennoch gehen gerade Anhänger der ganzheitlichen Methode davon aus, dass die Ernährung einen der größten Einflüsse auf die Entstehung eines Magengeschwürs hat. Insbesonere ungesunde Speisen oder übermäßige Nahrungsaufnahme gelten Personen dieser gedanklichen Sphäre als Auslöser des vorliegenden Leidens. Aber wie dem auch sei, bisher konnte weder die eine noch die andere Theorie vollkommen widerlegt oder bestätigt werden.

Ein nicht unterschätzender Faktor jedoch und hierbei sind sich beide Seiten einig, ist der Konsum von Alkohol. Selbst kleinste Mengen dieses Suchtstoffes, insofern die Aufnahme regelmäßig erfolgt, haben einen immens negativen Einfluss auf Magen und Darm und auf den Rest des Organismus. Der Suchtfaktor sei hierbei einmal ganz außen vor gelassen. Denn viele Menschen scheinen sich des Umstandes nicht bewusst zu sein, dass eine Abhängigkeit nach Alkohol nicht immer auch einen zwanghaften Rausch bedeuten muss. Selbst das berühmte „Feierabendbier“, insofern es eine tägliche Tradition ist, gilt theoretisch bereits als Alkoholismus. Dies aber nur nebenbei.

Ein weiterer Effekt von Alkohol besteht darin, dass er die Säurepegel im Magen erheblich verringert. Das kann wiederum das Entstehen eines Magengeschwürs begünstigen. Einen ähnlichen Effekt jedoch erzielen auch weitere Stoffe, wie beispielsweise bestimmte Medikamente.

Alles in allem ist davon auszugehen, dass etwa zwischen 4 und 8% der Weltbevölkerung zur Zeit an einem Magengeschwür leiden. Interessanterweise handelt es sich hierbei hauptsächlich um Menschen aus der sog. „Ersten Welt“ mit besonders stressigen Berufen. Personen, die ein generell ruhigeres Leben führen, leiden, wie bereits erwähnt, vergleichsweise selten an dem vorliegenden Gebrechen. Allerdings sollte man an dieser Stelle nicht vergessen, dass viele Menschen schlicht nichts von ihrem etwaigen Magengeschwür ahnen, sich darum nicht in ärztliche Behandlung begeben und somit durch das Raster rutschen und nicht statistisch zu erfassen sind.

Darüber hinaus sollte man davon ausgehen, dass in etwa jeder zehnte Mensch im laufe seines Daseins ein Magengeschwür entwickelt. Glücklicherweise jedoch handelt es sich um keine allzu bedrohliche Erkrankung und Todesfälle, die direkt auf das vorliegenden Leiden zurückzuführen sind, sind vergleichsweise selten. Auszuschließen allerdings sind sie nicht. Es ist in etwa davon auszugehen, dass jährlich zwischen 250.000 und 350.000 Menschen aufgrund eines Magengeschwürs verscheiden. Gleicht man diese Zahlen mit anderen Krankheiten hab, kann man feststellen, dass die Prävalenz sowohl als die Mortalitätsrate glücklicherweise relativ gering sind. Dennoch sollte man ein Magengeschwür nicht auf die leichte Schulter nehmen und sich diesbezüglich behandeln lassen.

Mittels einer Behandlung lassen sich sehr viele Unannehmlichkeiten vermeiden und viele Risiken minimieren. Dies sollte im Interesse einer jeden Person liegen. Da sich manche Magengeschwüre darüber hinaus, wie bereits erwähnt, nicht durch merkliche Symptome äußern, sondern symptomlos existieren, ist es empfehlenswert, bei Routineuntersuchungen ein verstärktes Augenmerk auf den Magen zu legen. Auf diese Art und Weise lassen sich eventuell ansonsten verborgen gebliebene Magengeschwüre ausmachen und behandeln, bevor sie weiteren Schaden anrichten können.

Überhaupt sollte man Erkrankungen des Magens nicht auf die leichter Schulter nehmen. Viele Menschen neigen dazu, Magenschmerzen und Co. schlicht abzutun. Oftmals hört man diesbezüglich Aussagen, dass man wohl etwas schlechtes gegessen habe und dergleichen mehr. Das mag bisweilen auch zutreffen, sollte sich ein Leiden jedoch in einer fassbaren Frequenz zeigen, steckt meistens etwas Gravierenderes dahinter, das man nicht ununtersucht und unbehandelt lassen sollte. Ein solches Verhalten ist sich und seiner Umgebung gegenüber verantwortungslos. Schließlich und endlich beginnen auch sehr schwerwiegende Erkrankungen zumeist klein und kaum merklich und bereits leichter Magenschmerz kann ein Indikator für etwas Schlimmeres sein. Beispielsweise für einen Tumor. Gerade in solchen Fällen ist eine frühe Erkennung das A und O.

Insbesondere Personen, die zu Problemen mit dem Magen neigen oder die dementsprechende erbliche Veranlagungen besitzen, sollte sich regelmäßig dahingehend untersuchen lassen. Dafür ist das moderne Gesundheitssystem schließlich da. Viele Menschen machen den Fehler, erst dann einen Arzt aufzusuchen, wenn die Beschwerden zu schlimm geworden sind, um sie noch aushalten zu können. Dass in diesem Falle keine Früherkennung mehr möglich ist, sollte jedermann an dieser Stelle klar sein. Nicht zuletzt deswegen ist es jedem Menschen anzuraten, selbst den kleinsten Schmerz in Magen und Darm als Warnsignal zu deuten und sofort tätig zu werden. Alles andere wäre nicht viel mehr als eine Dummheit.

Zudem können auch ganzheitliche Methoden dabei helfen, die Symptome eines Magengeschwürs in den Griff zu bekommen. Sicherlich lässt sich das Geschwür selbst damit nicht entfernen, allerdings können pflanzliche Mittel und dergleichen mehr dabei helfen, mit den Schmerzen und anderen Symptomen umzugehen und leiste darüber hinaus große Assistenz während der Nachbehandlung. Hierzu kontaktiert man am besten einen Heilpraktiker oder einen ganzheitlichen Therapeuten. Auch weitere Maßnahmen wie Yoga, Meditation und alle anderen Praktiken, die dazu dienen, Stress abzubauen sind hilfreich, wenn es darum geht, die Entstehung von Magengeschwüren zu verhindern oder die Symptome bereits entstandener Magengeschwüre zu lindern.

Zusammenfassend lässt sich also erwähnen, dass es sich bei einem Magengeschwür zwar nicht um ein grundsätzlich zu vermeidendes Übel handelt, man aber dennoch in der Lage dazu ist, die Chance eines Ausbruchs zu minimieren, wenn man sich an einige Maßregeln hält und es schafft, seinen persönlichen Stresspegel etwas herunter zu fahren. Auch der Verzicht auf Genussgifte wie Nikotin, Alkohol und raffinierten Zucker kann dabei helfen, das Risiko auf ein Magengeschwür merklich zu verkleinern.


Was ist ein Magengeschwür?

Ein Magengeschwür kann verschiedene Ursachen haben – unter anderem kann die erhöhte Produktion von Magensäure dieses auslösen. Doch auch der übermäßige Genuss von Alkohol und Nikotin kann in einzelnen Fällen zu einem Magengeschwür führen. Stress und bestimmte Medikamente wie Kortison sind ebenfalls als Ursache für ein Magengeschwür bekannt. Selten stecken ernsthafte Erkrankungen wie Magenkrebs hinter einem Magengeschwür. Personen mit Blutgruppe 0 haben übrigens ein um 50 Prozent höheres Risiko, an einem Magengeschwür zu erkranken – die Ursachen hierfür sind allerdings noch unklar.

Die Symptome bei dieser Erkrankung sind sehr vielfältig. Die meisten Patienten klagen jedoch über Magenschmerzen, welche vor allem den Oberbauch betreffen. Erbrechen als Begleiterscheinung ist vor allem bei Magengeschwüren zu verzeichnen, die sich nahe dem Magenausgang befinden. In Folge dieses Erbrechens kommt es bei vielen Patienten zu einem deutlichen Gewichtsverlust. Bei Begleiterscheinungen wie Magenblutungen kann es zudem zu einer Schwarzfärbung des Stuhl kommen.

Die Diagnose des Magengeschwüres wird zumeist mithilfe der sogenannten Magenspiegelung gestellt. Bei dieser Untersuchung führt der Arzt ein Endoskop in den Mund ein und kann so den Bauchraum genau untersuchen. Bei Patienten, bei welchen eine Magenspiegelung nicht möglich ist, wird der Bauchraum mit Hilfe eines Kontrastmittels untersucht. Im Vorfeld wird der Bauch auf eventuelle Veränderungen hin abgetastet, was für Patienten mit einem Magengeschwür meist sehr schmerzhaft ist. Blut- und Ultraschalluntersuchungen können neben der Magenspiegelung ebenso Aufschluss geben.

Bei einem Magengeschwür wird der behandelnde Arzt in der Regel säurehemmende Medikamente verschreiben. Bei etwa 90 Prozent der betroffenen Patienten führen diese Medikamente auch recht schnell zur vollständigen Heilung. Nur bei etwa zehn Prozent der Betroffenen treten Komplikationen wie Magenblutungen auf – in diesem Fall ist eine schnelle Operation nötig. In dieser wird eventuell ein Teil des Magens entfernt. Möglich ist aber auch die sogenannte Vagotomie, bei welcher ein bestimmter Nerv durchtrennt wird.

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Welche Ursachen gibt es?

Wie bereits eingänglich erwähnt, können viele Ursachen zum Ausbruch eines Magengeschwürs führen. Außerdem sind viele Forscher und Wissenschaftler sich noch darüber uneins, inwieweit manche Faktoren Einfluss auf die Entstehung eines solchen Magenulkus nehmen. Die gilt in besonders erhöhtem Maße für die Ernährung. Einige Stimmen behaupten, dass die Nahrung überhaupt keinen Einfluss darauf habe, ob ein Magengeschwür entsteht, während andere davon ausgehen, dass hierin der hauptsächliche Grund zu suchen sei. Die sich aus diesen Unstimmigkeiten entspinnende medizinische Debatte wird sich wohl noch auf einige Jahre hinauszögern.

Wie dem auch sei, einige Auslöser gelten medizinisch als mehr oder weniger gesichert. Hierzu zählt man besonders Stress. Stress an sich ist ein eher schwer zu fassender Begriff, dennoch versteht jeder etwas darunter und man kann sich in etwa vorstellen, was damit gemeint ist. Eines der Hauptprobleme von Stress besteht darin, dass jeder Mensch ihn in anderen Situationen empfindet. Was für den einen ein buchstäblicher Sonntagsspaziergang ist, kann für einen anderen eine beinahe traumatische Erfahrung sein. Nicht zuletzt deswegen ist es bei Stress sehr stark vom Individuum abhängig, inwieweit dieser überhaupt vorhanden ist. Somit lässt sich diesbezüglich sehr schlecht verallgemeinern. Auch typische sehr stressreiche Berufe und Jobs müssen nicht auf jeden Menschen denselben Effekt ausüben. Während die einen eine konstante Überforderung spüren, die das Immunsystem schwächt und eine ganze Reihe potentieller Krankheiten auslösen kann, so befeuert Stress andere Menschen und treibt diese dazu an, Höchstleistungen zu vollbringen. Ein Umstand, der es der Forschung bisweilen doch sehr schwer macht.

Nichtsdestotrotz ist jeder Mensch grundsätzlich gut damit beraten, Stress nach Möglichkeit erst gar nicht aufkommen zu lassen oder diesen, falls bereits vorhanden, abzubauen. Hierzu finden sich sehr viele Maßnahmen, die später im Text noch einmal ausführlicher unter die Lupe genommen werden. Dennoch sollte man sich keine Gedanken darüber machen, dass ein bisschen Stress bereits den Grundstein dafür legen könnte, ein Magengeschwür auszubilden. Ein wenig Stress schadet nicht und ist bisweilen sogar förderlich, um in einigen Situationen besser bestehen zu können.

Des Weiteren sind Genussgifte oftmals anhängige Auslöser für ein Magengeschwür. Ganz besonders sind an dieser Stelle Nikotin und Alkohol zu nennen. Dass Nikotin besonders schädlich für den Organismus ist, sollte jedem Menschen klar sein, aber dass auch Alkohol bereits in geringsten Dosen dem Körper schadet, scheint noch nicht vollends in den Köpfen der Menschen präsent zu sein. Der Konsum von Alkohol ist tief in unserer europäischen Gesellschaft verwurzelt und gehört für viele Menschen genauso zum Alltag wie das tägliche Zähneputzen. Gerade deswegen unterschätzen nicht wenige Menschen die Gefahren, die von Alkohol ausgehen können. Gerade Personen mit einem starken Hang zum Alkohol sollten auf der Hut sein. Diese Menschen bekommen mit einer immens hohen Wahrscheinlichkeit früher oder später massive Probleme mit Magen, Darm, Leber oder Gehirn. Selbst dann, wenn sie keine Alkoholiker im klassischen Sinne sind.

Nicht zuletzt darum sollte man sich vor jedem Glas Bier, Schnaps oder Wein darüber im Klaren sein, was man sich und seinem Körper damit antut. Denn auch Vorurteile über den therapeutischen Nutzen von diversen Alkoholika, wie beispielsweise den positiven Einfluss auf die Gesundheit des Herzens, der angeblich von Rotwein ausgehen soll, sind nichts weiter als bloße Ammenmärchen, die in vielen Studien bestens widerlegt werden konnten. Wer also seinen Magen vor Geschwüren und seinen restlichen Körper vor allerhand anderen leiden schützen will, der verzichtet besser ganz und gar auf dieses Rauschmittel. Wen dieses vorhaben überfordert, der ist gut damit beraten, eine Suchtberatungsstelle aufzusuchen oder sich therapeutische Hilfe zukommen zu lassen. – Aber das sei einmal dahingestellt.

Auch Nikotin, wie gerade bereits kurz erwähnt, kann die Gesundheit des Magens merklich schwächen. Viele Menschen assoziieren die Schäden, die das Rauchen von Tabak hervorruft lediglich mit Erkrankungen der Lunge und / oder des Atemapparates. Das ist allerdings ein vollkommener Trugschluss. Gerade Magen und Darm leiden auch sehr unter dem Inhalieren von Tabakrauch. Ein Raucher erhöht nicht nur sein Risiko auf Erkrankungen der Lunge um mehr als 90%, sondern auch auf Erkrankungen des Magens um 70% und mehr. Das sollte man niemals vergessen, wenn man sich eine Zigarette, eine Zigarre oder eine Pfeife anzündet. Aber auch Oraltabake sind hiervon nicht ausgenommen und belasten den Magen teils schwer.

Zusätzlich bleibt außerdem noch zu erwähnen, dass ein Magengeschwür das wohl kleinste Übel ist, das einen Tabakraucher befallen kann. Der zumeist tödlich verlaufende Bauchspeicheldrüsenkrebs entsteht hierdurch mindestens genauso oft. Das Risiko ist also kaum überschaubar, wohl aber sehr leicht abzuwenden.

Wem also daran gelegen ist, die Ursachen einzuschränken, die zum Entstehen eines Magengeschwürs beisteuern können, dem sei geraten Stress abzubauen, sich gesund zu ernähren und auf Alkohol und Tabakprodukte zu verzichten.

Kurzübersicht

  • Konsum von Tabakprodukten – Tabakrauch enthält neben Nikotin, einer stark süchtig machenden Substanz, zahlreiche weitere gesundheitsschädliche und teils krebserregende Inhaltsstoffe wie Teer, Blei, Arsen, Nitrosamine, Stickoxide und Radon. In Deutschland sind etwa 44% der Erwachsenen Raucher. Aber wann wird Rauchen zur Sucht? Anzeichen für Sucht sind starkes Verlangen nach einer Zigarette, Kontrollverlust über das Rauchen, Entzugserscheinungen, die durch Rauchen gelindert werden und Rauchen trotz bekannter schädlicher Folgen. Viele Raucher versuchen immer wieder, mit dem Rauchen aufzuhören, doch die Rückfallquote ist sehr hoch. Tabak ist neben Alkohol das am weitesten verbreitete Suchtmittel. Jedes Jahr sterben in Deutschland etwa 42.000 Menschen an gesundheitlichen Folgeschäden des Rauchens sowie etwa 3.000 Menschen an Folgen des Passivrauchens.
  • Konsum von Alkoholika – Unter Alkoholsucht oder Alkoholismus versteht man eine physische und psychische Abhängigkeit von der Substanz Ethanol (Alkohol). Es besteht ein konstantes starkes Verlangen danach, Alkohol zu konsumieren. Die Beschaffung und der Konsum des Alkohols sind für Alkoholiker lebensbestimmend.Bei verringertem Alkoholkonsum treten Entzugserscheinungen auf. Die Toleranz für Alkohol ist erhöht, d.h. um die beabsichtigte euphorisierende Wirkung zu erzielen, sind immer größere Mengen an Alkohol notwendig. Man schätzt, dass es in Deutschland ungefähr zwei Millionen Alkoholiker gibt; 70% davon sind männlich. Beim funktionierenden Alkoholiker bemerkt man die Alkoholsucht von außen häufig nicht. Alkoholsucht kann zu schweren Folgekrankheiten führen, z.B. Leberzirrhose, Pankreatitis, Kardiomyopathie, Gicht oder organischen Hirnschäden.Dabei ist seitens der Fachwelt bereits der Konsum des berühmten „Feierabendbieres“ auf täglicher Basis als bedenklich anzusehen und ein erster Schritt in Richtung Trunksucht. Darüber hinaus können auch Personen Alkoholiker sein, die nicht konstant Ethanol konsumieren. In diesen Fällen spricht man von der sog. „Binge Drinking Disorder“ – einer Art zwanghaften Rauschtrinkens in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen. Wer sich also jedes zweite Wochenende in ein Delirium trinkt, aber sonst abstinent lebt, ist häufig trotzdem als alkoholkrank zu kategorisieren.
  • Konsum von Drogen – Menschen nehmen schon immer Drogen. Selbst einige Tiere nehmen Drogen, indem sie solange vergorene Früchte zu sich nehmen, bis sich bei ihnen ein Rausch einstellt. Nichtsdestoweniger kann man den Konsum dieser Rauschmittel nicht als ein natürliches Phänomen beschreiben. Es handelt sich viel mehr um eine allgemeine Schwäche.Je nach Droge können die zu erwartenden Symptome gravierend sein. Die Lebenserwartung ist oftmals immens verkürzt und bereits vor dem vorzeitigen Ableben des Konsumenten stellen sich andere sehr starke Nebeneffekte ein, die die Lebensqualität immens senken können. Man sollte also gar nicht erst mit Drogen anfangen, sondern „Nein“ sagen, solange man noch die Chance dazu hat.
  • Ungesunde Ernährung – Die Frage der Ernährung mag eine Rolle beim Entstehen von Magengeschwüren spielen oder nicht. Darüber streitet sich die Fachwelt noch, dennoch lässt sich feststellen, dass eine gesunde Ernähung allgemein dazu beiträgt, den Organismus gesund zu erhalten. Wer sich also ungesund ernährt läuft erhöht Gefahr, Opfer einer Erkrankung zu werden.Wer sich jedoch mit einer kompletten Nahrungsumstellung überfordert fühlt, dem sei geraten, sich professionelle Hilfe zu suchen und ggf. einen Ernährungsberater zu konsultieren.
  • Stress – Sicherlich kann es vorkommen, dass es einmal mehr und einmal weniger zu tun gibt. Bleibt die Belastung im Beruf jedoch konstant hoch, sodass die Arbeiter nur gerade so das Soll einhalten können, besteht erhöhte Gefahr einer Erschöpfung der Kraftreserven. Sind diese aufgebraucht ist Stress oftmals unabwendbar.Aber nicht nur im Beruf, sondern auch im Alltag kann Stress entstehen. Darum ist es notwendig, sich hin und wieder einfach mal Ruhe zu gönnen und zu entspannen, damit hilft man sich oftmals am meisten.

Symptome & Anzeichen

Die Symptome, die im Rahmen eines Magengeschwürs auftreten können, sind zumeist sehr fallspezifisch und nur sehr schlecht zu verallgemeinern. Nichtsdestotrotz aber lassen sich natürlich einige Symptome und Anzeichen definieren, die bei der Mehrheit der Betroffenen so oder so ähnlich zu beobachten sind.

Allerdings sollte man an dieser Stelle abermals erwähnen, dass ein Magengeschwür sich auch vollkommen ohne Symptome entwickeln kann. Das mag sich zunächst gut anhören ist es aber nicht. Zwar spart man sich dadurch als Betroffener einige der Unannehmlichkeiten, die sonst mit der vorliegenden Krankheit einhergehen, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass das Magenschwür im Magen wütet. Nur eben unbemerkt. Das kann zu weitaus gravierenden Folgen führen, als etwa eine Kolik.

Die Magenwand könnte nach und nach perforiert werden, was wiederum zu einem Austritt von Magensäure in das Abdomen führen könnte. Dass dadurch immense Schäden verursacht werden, dürfte jedem klar sein. Darüber hinaus sollte man ebenso bedenken, dass es aufgrund eines Geschwüres verstärkt zu Magenblutungen führen kann. Auch hierbei handelt es sich um eine sehr unangenehme Begleiterscheinung mit sehr großem Zerstörungspotential.

Es ist also sehr wichtig sich regelmäßig untersuchen zu lassen, auch wenn man keine dahingehenden Symptome verspürt. Vorsicht ist in diesem Falle besser als Nachsicht. Dennoch sollte einen die potentielle Abwesenheit von Symptomen nicht über den Fakt hinwegtäuschen, dass die vorliegenden Krankheit in dem meisten Fällen von sehr schmerzhaften Symptomen begleitet wird.

Betroffene verspüren zumeist einen konstanten leichten Schmerz in der Gegen des Magen oder im Magen selbst, dieser kann ich gradual verstärken oder auch hin und wieder wellenartig schlimmer werden und sich in einer Schmerzattacke, beispielsweise einer Kolik äußern, die man nur schwer wieder beruhigen kann. Interessanterweise jedoch ist es möglich, einer solchen Kolik durch die Aufnahme von Nahrung Herr zu werden. Dies gilt allerdings nur für eine spezielle Variante des Magengeschwürs. Alle anderen Varianten reagieren eher negativ auf Nahrung. Wer also stets nach dem Essen einen leichten oder mittelstarken Magenschmerz verspürt, der sollte in Erwägung ziehen, das er eventuell Opfer eines Magengeschwürs sein könnte.

Kurzübersicht

  • Extreme Magenschmerzen
  • Koliken
  • Perforation des Magens
  • Schmerzen und Beeinträchtigung anderer Organe
  • Gewichtsverlust
  • Abgeschlagenheit
  • Depressionen
  • Unfähigkeit Nahrung aufzunehmen
  • Stimmungsschwankungen
  • Sodbrennen

Unglücklicherweise äußert sich ein Magengeschwür oftmals nicht durch besonders starke Symptome. Besonders ist dies während der frühen Phase der Erkrankung nicht der Fall. Darum kann es für Betroffene sehr schwer sein, überhaupt etwas von dem vorliegenden Leiden zu merken. Tatsächlich bemerken viele Erkrankte die Wucherung erst, wenn es imgrunde schon zu spät ist.

In der Tat kann es möglich sein, dass dem Betroffenen selbst bei bereits relativ ausgeprägten Formen des Magengeschwürs keinerlei Symptome auffallen. Alles in allem ist es also sehr wichtig, dass man die etwaig auftretenden Symptome nicht als Nebensächlichkeiten abtut, sondern sich sofort medizinische Hilfe sucht. Dies kann im Falle der vorliegenden Krankheit über Leben und Tod entscheiden. Auch sollte man an dieser Stelle nicht vernachlässigen zu erwähnen, dass Raucher oder andere besonders gefährdete Personengruppen, sich ohnehin regelmäßig hinsichtlich einer potentiellen diesbezüglichen Erkrankung des Magens untersuchen lassen sollten. Dies dient nicht nur dem Eigenschutz, sondern kann im Zweifel auch eine Erleichterung für Familie und Freunde sein.


Diagnose & Krankheitsverlauf

Wie bereits erwähnt, kann eine Diagnose bisweilen recht schwierig zu stellen sein. Dieser eher ungünstige Umstand lässt sich auf viele verschiedene Faktoren zurückzuführen. Hierzu zu zählen ist beispielsweise das teilweise Ausbleiben von Symptomen oder der Fakt, dass die Symptome relativ diffus sind und sich keiner spezifischen Krankheit zuordnen lassen. Das erschwert nicht nur die Arbeit des behandelnden Arztes., sondern führt im Weiteren auch dazu, dass es relativ häufig zu fehlerhaften Diagnosen kommt.

Auch dass es zu überhaupt keinen Diagnosen kommt ist denkbar. Schließlich und endlich kann ein Magengeschwür, wie nun schon bereits mehrfach erwähnt, vollends symptomfrei auftreten. Ist dies der Fall sitzt man regelrecht auf einer tickenden Bombe. Man weiß nie, wann das Geschwür schwereren Schaden im Magen anrichtet. Darum ist jeder gut beraten, sich hin und an auch ohne besonderen Grund auf ein etwaiges Magenleiden hin untersuchen zu lassen.

Die zur Untersuchung zur Verfügung stehenden Mittel sind zum Glück sehr zahlreich. Das ist einerseits gut, andererseits aber auch schlecht. Zwar kann man aufgrund der Vielzahl der diagnostischen Mittel relativ sicher sein, dass die vorliegende Krankheit auch korrekt ermittelt wird, man muss aber auch damit rechnen, dass einige Tests und Untersuchungen überflüssigerweise vorgenommen werden. Hierdurch kommt es zu grundsätzlich vermeidbaren Unannehmlichkeiten für den Patienten. Alles in alles aber sollte man das eher außen vor lassen und sich auf das Positive konzentrieren.

Auch ist es nicht unbedingt notwendig, einen Magenspezialisten zu besuchen. Ein Hausarzt ist oftmals schon dazu in der Lage, ein Magengeschwür als solches zu erkennen oder zumindest die initiale Diagnose zu stellen, die weiterdings dazu führt, dass man ggf. An einen Spezialisten verwiesen wird. Spätestens aber, wenn es zur eigentlichen Behandlung kommt, sollte man darauf achten, dass man sich in den Händen eines fähigen Arztes befindet.

Wie dem auch sei, zusammenfassend lässt sich also erwähnen, dass eine Diagnose in aller Regel sehr sicher und auch relativ schnell erfolgt, insofern man gezielt nach einem Magengeschwür sucht. Im Rahmen einer Routineuntersuchung hingegen kann es durchaus vorkommen, dass der zuständige Mediziner ein solches schlicht übersieht, insbesondere dann, wenn es sich um die symptomfreie Varietät handelt.

Kurzübersicht der diagnostischen Mittel
Allgemeine Untersuchung
Zunächst einmal wird der Arzt eine körperliche Untersuchung vornehmen und eine detaillierte Anamnese erstellen. Neben Fragen nach Symptomen und Risikofaktoren nach etwaigen Geschwüren, wie beispielsweise Rauchen.

Röntgen
Sind bei der körperlichen Untersuchung einige Merkmale aufgefallen, die auf eine Magennschädigung verweisen, wird als erster diagnostischer Schritt zunächst das Abdomen geröntgt. Das Röntgenbild des Abdomens stellt häufig einen Blick von hinten auf die Vorderseite des Abdomens sowie einen Blick auf die Seite dar. Liegt ein Geschwür vor, zeigen sich dann auf dem Magen dunkle Flecken, die durch eine Verdichtung des Gewebes entstehen. Diese können durch einen Arzt relativ gut erkannt werden. Es ist allerdings nicht möglich, zu identifizieren um welche Art von Raumforderung es sich bei den dargestellten Flecken handelt. Bei diesen könnte es sich nämlich auch um kleine Kalkknötchen oder einen gutartigen Tumor handeln. Aus diesem Grund bildet das Röntgen lediglich einen ersten Schritt bei der Diagnose und dient nicht der Identifizierung einer Krankheit an sich.

Computertomographie

Ein CT (Computertomographie) wird häufig von der Brust, dem Bauchraum und dem Gehirn gemacht. Es handelt sich hierbei um ein computergestütztes Röntgenverfahren, welches es ermöglicht, durch übereinanderlegen der Bilder einen detaillierten Querschnitt des Körpers zu erhalten. Dadurch sind die Röntgenaufnahmen wesentlich feingliedriger als bei einem gewöhnlichen Röntgenapparat. Es zeigen sich hernach auch kleinere Knoten und Metastasen, die sich erst im Anfangsstadium befinden. In einigen Fällen erfolgt die Untersuchung mittels OP mit Hilfe eines Kontrastmittels, welches dem Betroffenen vor dem Scan injiziert wird. Dies dient vor allem dazu, die Organe hinsichtlich ihrer Position genau abzugrenzen. Hin und wieder kann es durch ein solches Kontrastmittel zu Nebenwirkungen wie Juckreiz, Hautausschlag oder Nesselsucht kommen, die jedoch zeitnah wieder verschwinden.

Spiral-CT (aauch Helix-CT)

Diese Untersuchungsmethode wird nicht nur zur Abklärung eines Magengeschwürs, sondern ebenso für eine Früherkennung während präventiver Untersuchungen von Rauchern empfohlen. Mit diesen Geräten lassen sich vor allem sehr kleine Gewebewucherungen finden. Aus diesem Grund kann hierdurch ein Geschwür entdeckt werden, wenn er noch sehr klein ist. Dies erhöht die Chancen einer Heilung um etwa 20 %.

Magnetresonanztomografie
Es ist auch möglich, dass zur Diagnostizierung eines Magengeschwürs eine Magnetresonanztomographie (MRT) durchgeführt wird. Dies ist sogar zu empfehlen, wenn die spezifische Lage eines Tumors mit anderen Mitteln nicht exakt bestimmt werden konnte. Das MRT sammelt vor allem Daten über die Struktur des Körpers. Hierdurch können kleinste Gewebeveränderungen sowie deren genaue Position ermittelt werden.

Ein MRT ist besonders zur Untersuchung geeignet, wenn es mit anderen Techniken Probleme gab. Das liegt vor allem daran, dass hier keine Strahlung abgegeben wird und zudem kein Kontrastmittel für die Untersuchung notwendig ist. Allerdings kann ein MRT problematisch werden, wenn ein Patient einen Herzschrittmacher trägt, da die Magnetresonanztherapie mit Radiowellen und Magnetismus arbeitet, welche einen Schrittmacher beeinflussen können.

Positronemissionstomographie
Bei einer Positronemissionstomografie (PET) wird ein kurzlebiges radioaktives Medikament verabreicht, welches dreidimensionale farbige Bilder im Scan erzeugt. Das ist möglich, weil sich diese Mittel nur in bestimmten Gewebetypen absetzen.

Während CT und MRT auf den Scan anatomischer Strukturen ausgerichtet sind, misst der PET-Scan metabolische Aktivitäten und die Funktionalität von Gewebe. Hierdurch kann bestimmt werden, ob ein Tumor wächst. Außerdem kann besser bestimmt werden, um welche Zellart es sich handelt. Das spielt hernach vor allem eine Rolle, um zu ermitteln, ob es sich um einen gut- oder bösartigen Tumor handelt.

Chirurgische Eingriffe
Konnte mit keiner anderen genannten Methode nachgewiesen werden, dass sich maligne Zellen im Körper befinden, obgleich alles darauf hindeutet, dass ein Magengeschwür vorliegt, dann müssen chirurgische Techniken zum Einsatz kommen, um Gewebe entnehmen zu können. Häufig ist dies mit einer kompletten Entnahme der Wucherung verbunden. Es sei allerdings darauf hingewiesen, dass eine vollständige Entfernung, die jegliche Zellen umfasst, mit dieser Methode nicht immer erreicht werden kann.

Blutuntersuchung

Mit Blutuntersuchungen kann eigentlich kein Magengeschwür nachgewiesen werden. Allerdings ist es sinnvoll, diese durchzuführen. Denn hierdurch können diverse Begleiterscheinungen einer Wucherung offensichtlich werden. Das betrifft vor allem das Vorhandensein von Neoplasien, also hormonellen Störungen im Körper. Darüber hinaus gibt es einige Proteine, die im Blut eine Art Marker darstellen, welche einem Mediziner anzeigen, dass vermutlich generell eine Wucherung vorliegt.

Weiteres
Zwecks einer halbwegs sicheren und frühen Diagnose ist es darum nicht nur am behandelnden Arzt, sondern auch am Patienten, dahingehend Initiative zu zeigen. Sollte man an sich selbst potentielle Symptome bemerken und / oder einer Risikogruppe angehören, so ist es an der Zeit, dass man einen Mediziner konsultiert und diesen gezielt auf eine etwaig vorliegende Erkrankungen mit einem Magengeschwür anspricht. Zudem sollte man nicht locker lassen und eine tiefer gehende Behandlung verlangen, insofern diese nicht ohnehin angeboten wird. Schließlich und endlich ist es gerade im Falle der vorliegenden Krankheit sehr wichtig, dass der Patient selbst sich nicht allzu passiv verhält, sondern aktiv versucht, den Ursachen seines Leidens oder anderer Probleme mit dem Abdomen auf die Spur zu kommen. Hier sind sowohl Patient als auch Mediziner gleichermaßen in der Bringschuld.

Übersicht der zur Einsatz kommenden Testverfahren

  • Blutuntersuchung: Bluttests dienen in der Regel dazu, eine Infektion im Blut nachzuweisen und darüber hinaus ebenso die auslösenden Faktoren der etwaigen Infektion zu benennen. Nichtsdestoweniger ist dieses verfahren nicht immer nutzbringend und kann bisweilen fehlerhafte oder gar keine verwertbaren Daten liefern.
  • Computertomographie (CT): Bei der Computertomographie handelt es sich, ähnlich dem Röntgen, um ein sog. „Bildgebendes Verfahren“. Nichtsdestoweniger ist ein CT zumeist wesentlich aufschlussreicher, als eine Röntgenaufnahme – benötigt aber in der Erstellung auch dementsprechend mehr Zeit und Aufwand. Ein Arzt bedient sich dieses diagnostischen Mittels häufig dann, wenn das bereits identifizierte Magengeschwür nicht erwartungsgemäß abheilt, bzw. nicht entsprechend der Erwartungen auf die Behandlung anspricht.
  • Biopsie: In den meisten Fällen dient jedoch lediglich eine Biopsie des Magens der sicheren Klärung der vorliegenden Erkrankung. Eine solche ist allerdings nicht ganz risikofrei zu bewerkstelligen. Zwar kommt es dank der modernen Schulmedizin kaum noch zu tödlichen Zwischenfällen, dennoch sind diese nicht grundsätzlich auszuschließen. Zwecks der Biopsie muss der behandelnde Arzt eine Gewebeprobe direkt aus dem Geschwür des Patienten entnehmen. In Folge dieses Eingriffes kann es durchaus zu schweren Schädigungen des korrespondierenden Organs sowie zu massiven inneren Blutungen kommen. Darum sollte man sich vor einem solchen Eingriff der Risiken bewusst werden.

Häufigkeit & Diagnosedaten

Magengeschwüre sind, wie bereits schon mehrfach erwähnt, ein relativ häufig auftretendes medizinisches Phänomen und deswegen mehr oder weniger Routine im Alltag eines Mediziners. Es ist tatsächlich davon auszugehen, dass etwa 10% aller Menschen im Laufe ihres Daseins ein Magengeschwür ausbilden. Das ist eine beachtliche Anzahl. Nichtsdestotrotz sollte man die Prävalenz des vorliegenden Leidens nicht kategorisch überschätzen. Zwar sind 10% der Weltbevölkerung keine verachtenswerte Menge, diese Zahl wird jedoch durch den Umstand revidiert, dass es kein fixes Alter gibt, in dem sich ein solches Geschwür einstellt. Es bleibt also mehr oder weniger unvorhersehbar, wann es zum Ausbruch der Krankheit kommt, was dafür sorgt, dass niemals allzu viele Menschen gleichzeitig Opfer eines Magengeschwürs sind.

Ein weiterer wichtiger Faktor bezüglich eines Magengeschwürs ist das Alter. Je älter der Patient, desto höher liegt die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein solches auch tatsächlich entwickelt. Allerdings sollte man sich als junger Mensch nun nicht automatisch aus dem Kreise der potentiell Betroffenen ausgeschlossen fühlen. Tatsächlich kann das Leiden prinzipiell jeden befallen, gleichwohl dies in einigen fällen hochgradig unwahrscheinlich ist.

Das Geschlecht scheint ebenso keine merkliche Rolle zu spielen. Frauen und Männer sind gleich oft betroffen. Allein der Umstand, dass sich grundsätzlich mehr Raucher unter Männern finden als unter Frauen sorgt bisweilen dafür, dass diese Geschlechtsklasse in Statistiken etwas stärker vertreten wirkt.

Überhaupt sollte man an dieser Stelle noch einmal anführen, dass Personen, die rauchen, wesentlich häufiger von Magengeschwüren betroffen sind als etwa Nicht-Raucher. Die Chancen ein Magengeschwür auszubilden erhöhen sich eklatant mit jeder gerauchten Zigarette. Diesen Umstand sollte man niemals aus den Augen verlieren. Ähnliches gilt auch für übermäßigen Konsum von Alkohol, gleichwohl das hieraus erwachsende Risiko etwas überschaubarer ist, als das das von Zigaretten und anderen Tabakprodukten ausgeht.

Diagnosedaten
Es ist mitunter sehr schwer, die aus einer Diagnose gewonnen Daten korrekt, effektiv und gut auszuwerten. Bisweilen ist es sogar schwer, überhaupt verwertbare diagnostische Daten zu ermitteln. Dies ist, wie bereits weiter oben im Text erwähnt, darum der Fall, da die klinischen Tests nicht immer ganz und gar verwertbare Ergebnisse liefern. Gerade in der Frühphase der Erkrankung ist es oftmals nur sehr schwer möglich, die Wucherung überhaupt zu bemerken. Selbst ein Röntgenbild zeigt eine solche nicht immer. Wenn sie überhaupt zu sehen ist, zeigt sie sich höchstens als kaum wahrzunehmender Schatten auf dem Magen. Für das ungeübte Auge ist dieser oftmals gar nicht oder nur sehr schwer auszumachen. Ein erfahrender Arzt jedoch erkennt ihn in aller Regel wesentlich besser.

Auch Untersuchungen des Blutes sind nicht selten wenig aufschlussreich. Es kann tatsächlich der Fall sein, dass die aus diesen Verfahren gewonnenen Daten keinerlei Erkenntnisse bringen und sogar dafür sorgen, dass der zuständige Mediziner einer allgemeine Entwarnung ausspricht. Dies ist nicht nur gefährlich, sondern kann den Patienten im Zweifel auch sein Leben kosten. Darum ist es von höchster Wichtigkeit, dass der behandelnde Arzt so gewissenhaft als nur irgend möglich bei der Prüfung der Testergebnisse vorgeht.

Somit handelt es sich bei einem Magengeschwür wirklich um keine allzu leicht zu diagnostizierende Erkrankung. Erst sehr spät ist es möglich, einen schnellen und gezielten Befund zu erstellen und die vorliegende Krankheit damit korrekt anzusprechen. Dann ist es aber meist schon zu spät und der betroffene Patient kann nicht mehr auf eine einfache und schnelle Heilung hoffen.

Alles in allem also sollte man beim diagnostischen Prozess durchaus aktiv mitwirken und ggf. mit Nachdruck einfordern, dass die Magenwand speziell untersucht wird. Insbesondere dann, wenn man spürt, dass etwas mit dem eigenen Magen nicht so stimmt, wie es das sollte. Patient und Arzt sollten hier ein gutes Vertrauensverhältnis zueinander aufbauen und unterhalten, um nicht Gefahr zu laufen, aufgrund etwaiger Fehlkommunikationen die Diagnose zu behindern.


Komplikationen bei der Krankheit

Im Rahmen einer Erkrankung mit einem Magengeschwür kann es durchaus zu Komplikationen kommen, diese drücken sich zumeist in einer die Hautpkrankheit begleitenden Erkrankung aus. Solche können u.a. sein:

  • Sepsis (Blutvergiftung)
  • Abszesse und Ödeme im Bereich des Abdomens
  • Immer wiederkehrende starke Koliken
  • Magenbluten
  • Empyem (Eiteransammlung)
  • Magendurchbrüche
  • Ansammlungen von Wundflüssigkeit im Magen

In aller Regel bedeuten diese ungewollten Begleiterscheinungen ein erhöhtes Leiden für den Patienten und verlangsamen den Prozess der Heilung teils sehr stark. Nichtsdestotrotz ist den meisten Komplikationen gut und sicher entgegenzuwirken, wenngleich sie auch nicht immer zu verhindern sind.

Man sollte dennoch davon ausgehen, dass jegliche Komplikation den Prozess der Heilung, bzw. die Therapie stark verlangsamen. Das ist nicht selten ein Todesurteil für den Patienten. Denn gerade bei Magendurchbrüchen kann es manchmal auf Stunden ankommen. Ist der Patient zu stark geschwächt, ist es oftmals nicht mehr möglich, eine Notoperation oder andere Maßnahmen anzuordnen.

Übersicht über die potentiellen Komplikationen

  • Müdigkeit – Im Falle einern Wucherung kommt es nicht selten vor, dass die weißen Blutkörper die roten Blutkörper regelrecht übermannen. Im Zuge dessen kommt es nicht selten zu einer Anämie, sprich einer Blutarmut. Das hauptsächliche Symptom einer solchen ist eine dauerhafte, ja beinahe chronische bleierne Müdigkeit. Bisweilen verstärkt sich dieser Umstand noch darüber hinaus dadurch, dass gängige Medikamente, die bei einem Magengeschwür gereicht werden, die Anzahl der roten Blutkörper zusätzlich senken. Müdigkeit, Abgeschlagenheit und allgemeine Antriebslosigkeit sind also sehr wahrscheinlich auftretende Nebeneffekte der vorliegenden Erkrankung.
  • Allgemeine Schmerzen – Im Zuge einer Erkrankung mit einem Magengeschwür kommt es dazu, dass Schmerzen in angrenzende Organe austrahlen und damit massive Schmerzen im restlichen verursachen können. In besonderes schweren Fällen, kann dies soweit führen, dass Betroffene außer Stande sind, sich zu bewegen. Dies ist aber nur selten der Fall. Wesentlich häufiger kann man dagegen beobachten, dass der Betroffene vollends außer Stande ist, sich physisch zu betätigen, da seine Kurzatmigkeit dies schlicht nicht mehr zulässt. Hierbei kann es zu massiven Schmerzen durch Unterbeanspruchung der Muskeln und Knochen kommen.
  • Häufige Infektionen – Für gewöhnlich gilt es, dass weiße Blutkörperchen dem Organismus dabei helfen, Erreger, sprich Viren und Bakterien, abzuwehren. Da im Falle einer Belastung mit den meisten Geschwüren sehr viele davon vorhanden sind, sollte man davon ausgehen können, dass allgemeine Infektionen und dergleichen kein Problem darstellen. Das ist aber falsch. Denn durch die Überproduktion derselben kann der Körper nicht gewährleisten, dass sie alle qualitativ hochwertig sind. Tatsächlich sind sie zumeist stark fehlgebildet und verfügen dementsprechend über eine sehr stark eingeschränkte Leistung. Bei Licht betrachtet sind sie bisweilen komplett nutzlos und nehmen lediglich Raum ein, nicht mehr. Somit ist es also nicht weiter verwunderlich, dass erkrankte Personen sehr häufig an diversen Infekten leiden. Diese können sehr leicht, aber auch sehr schwerwiegend sein und stellen dahingehend eine manchmal große zusätzliche Belastung für den Körper des Patienten dar.
  • Probleme mit der Nahrungsaufnahme – Dass die Nahrungsaufnahme wohl am stärksten von einem Magengeschwür betroffen ist, dürfte allgemein hin klar sein. Darum ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass selbige die Patienten nicht selten im Stich lässt. Jeder Bissen Nahrung tut weh und darüber hinaus kommt es auch noch sehr häufig zu Erbrechen bei den geringsten mengen konsumierter Nahrung. Dieser Zustand hat oftmals zur Folge, dass Betroffene nicht mehr dazu in der Lage sind, genug Inhaltsstoffe aufzunehmen, geschweige denn durch den Alltag zu navigieren. Familiäre oder pflegerische Hilfe ist darum häufig ein absolutes Muss für diese Personen.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Viele Personen suchen keinen Arzt auf, da sie die Symptome nicht als solche wahrnehmen. Das ist natürlich ein grundsätzlich falscher Ansatz. Lieber einmal mehr zum Arzt gehen, als einmal zu wenig. Dies gilt nicht nur für die allgemeine Beschwerden des Abdomens, sondern auch für alle anderen Krankheiten. Selbst schwach erscheinenden Symptome können auf starke gesundheitliche Beeinträchtigungen hinweisen. Ähnliches gilt in gesteigertem Maße auch für das hier erörterte Magengeschwür.

Somit ist einem jeden Patienten dazu geraten, der Beschwerden Im Bereich des Unterbauchs hat, gleichwohl wie stark diese ausgeprägt sind oder nicht, dass er sofort und ohne zu hadern, einen Arzt konsultieren sollte. Das kann im Zweifel das Leben dieses Menschen retten und das sollte nun wirklich im eigenen Interesse liegen. Des Weiteren kann es auch nützlich sein, einen Mediziner zu Rate zu ziehen, wenn man keine spezifischen Symptome verspürt, sondern nur Einschränkungen wahrnimmt. Beispielsweise Einschränkungen in der Leistungsfähigkeit. Sollte man wesentlich weniger belastbar sein, als zuvor, so kann dies oftmals ein Hinweis darauf sein, dass man an einem Magengeschwür oder einer ähnlichen Erkrankung leidet. Dasselbe gilt für Personen, die durch Vererbung vorbelastet sind. Zwar handelt es sich bei Magengeschwüren nicht um Erbkrankheiten, dennoch sollte man nicht vergessen, dass ein allgemeine Anfälligkeit gegenüber derartigen Leiden in der Familie liegen kann. Darum sollten Personen, deren Eltern, Großeltern und / oder nahe Verwandte besonders häufig an Magengeschwüre leiden dahingehende Vorsicht walten lassen.

Es gilt also im Allgemeinen: „Vorsicht ist besser als Nachsicht“. Es schadet auch nicht, den Arzt im Rahmen einer Routineuntersuchung auf eine etwaig gezieltere Untersuchung des Magens anzusprechen, wenn dies im Interesse des Patienten liegt. Kurzum bedeutet das also, dass man sich auf keinen Fall dazu verleiten lassen sollte, sich aufgrund der Geringfügigkeit der Symptome, einem Besuch beim Arzt zu entziehen. Dadurch ist niemandem geholfen. Gerade auch aus dem Nichts kommender Magenschmerz, der lange Zeit verbleibt und mit gewöhnlichen Arzneien und / oder Hausmitteln nicht zu vertreiben ist, sollte einem als Indikator dafür gelten, dass es Zeit ist, einen Arzt aufzusuchen. Ähnliches gilt für blutiges Erbrechen.

Behandlungsmethoden & Therapie

Behandlungen von Magengeschwüren sind zumeist kurz und tendenziell schmerzlos. Je nach Schwere des vorliegenden Geschwürs können entweder medikamentöse oder operative Maßnahmen zum Einsatz kommen. Erste zielen darauf auf, das Geschwür im Laufe einer bestimmten Frist merklich zu verkleinern und schließlich komplett aufzulösen, während letztere Methode dazu geht, besonders hartnäckigen Fällen Herr zu werden.

Operationen sind heutzutage zumeist minimalinversiv und zerstören darum nur sehr wenig Gewebe. Allerdings gelten Operationen bezüglich eines Magengeschwürs immer als letztes Mittel und kommen nur dann zum Einsatz, wenn das Geschwür Blut absondert oder die Magenwand perforiert hat. Ist letztere der Fall, muss der operierende Chirurg die Magenwand wieder künstlich herstellen oder schließen, um ein Austreten von Magensäure in das Abdomen zu verhindern.

In den meisten Fällen jedoch ist eine reine medikamentöse Behandlung mehr als ausreichend und sorgt dafür, dass das Magengeschwür verschwindet und der Patient unbeschwert weiterleben kann. Nicht zuletzt darum handelt es sich bei dem vorliegenden Leiden glücklicherweise um keine allzu gravierende Erkrankung. Dennoch ist dieselbe nicht zu unterschätzen und man sollte ihr, wie allen Gebrechen, mit dem nötigen Respekt begegnen.

Zwecks Aufklärung, an welchem Typ Magengeschwür man selbst leiden könnte, ist es immer notwendig bei einem Mediziner vorstellig zu werden. Selbstdiagnosen sind hier wenig hilfreich und oftmals auch schlicht falsch und somit sehr gefährlich. Diese Art der Selbstgefährdung ist unnötig und hilft keinem Weiter. Der Gang zum Arzt ist darum im Falle eines Magengeschwürs oder des Verdachts auf ein solches der einzige richtige Weg.


Vorbeugung – Impfung & Prävention

Leider ist niemand gegen ein Magengeschwür gefeit. Diese Krankheit kann jeden Treffen und niemand ist davon ausgenommen. Somit ist es auch möglich, dass auch Nicht-Risikopersonen an einem Magengeschwür erkranken und dieser Krankheit schließlich auch erliegen. Manche Personen halten das schlicht nicht für möglich. Oftmals hören Magengeschwür-Patienten, die sich gesund ernähren und nicht übergewichtig sind, Sätze wie: „Aber Du isst doch gesund, wie kannst Du da ein Magengeschwür haben?“ – Durch solche Sätze entlarvt sich der Bürger oft dahingehend, wie wenig er doch über die vorliegende Erkrankung aufgeklärt ist. Jeder ist ein potentielles Opfer eines Magengeschwür. Raucher oder Personen, die sich ungesund ernähren, befördern lediglich die Chancen, an diesem Leiden zu erkranken und sind darum öfter davon betroffene als Nicht-Raucher oder Menschen mit Normalgewicht. Das ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass alle Menschen gleichermaßen starke Gefahr laufen, ein Magengeschwür auszubilden.

Mit dieser Information im Hinterkopfe sei gesagt, dass es durchaus Mittel und Wege gibt, mit denen man gegen ein Magengeschwür vorbeugen kann. Allen voran natürlich: Mit dem Rauchen aufhören und sich gesund ernähren!

Man kann die Wichtigkeit dieser Aussage kaum überbetonen. Aus statistischen Erhebungen geht hervor, dass bis zu 70% und mehr aller Magengeschwüre durch eine Abstinenz von Tabakwaren hätten verhindert werden können. Das ist eine beachtliche Anzahl. Somit ist jeder gut damit beraten, auf den Konsum von Rauchwaren zu verzichten. Egal welcher Art sie auch sein mögen. Dasselbe gilt übrigens auch für nasal oder oral eingenommene Tabake, wie Schnupftabak und Kautabak.


Prognose zur Heilung

Alles in allem lässt sich zusammenfassend erwähnen, dass die Prognose relativ gut aussieht. Ein Magengeschwür führt heutzutage nur noch in den wenigstens Fällen zum Tode oder verursacht schwerwiegende Komplikationen, die die Lebensqualität des betroffenen Individuums dauerhaft und / oder merklich einschränken. Das ist ein durch und durch als positiv anzusehender Umstand. Vor einigen wenigen Jahrzehnten sah die Lage diesbezüglich noch wesentlich düsterer aus und Magengeschwüre verursachten wesentlich häufiger schwerwiegende und vorallem dauerhafte Schäden. Allerdings muss man auch bemerken, dass Magengeschwüre in der Vergangenheit wesentlich seltener auftraten als heutzutage. Ein weiterer Beweis für die stets und stetig steigenden Stresspegel der meisten Menschen in unseren Breiten.

Aber wie dem auch sei – wird ein Magengeschwür frühzeitig als solches erkannt, so muss der Betroffene in aller Regel nichts allzu schlimmes mehr befürchten. Je nach Größe und Gefährlichkeit desselben, wird der behandelnde Arzt eine Therapie verordnen, die in den meisten Fällen zu einer vollständigen Heilung führt. Danach kann man sein Leben in aller Regel wieder vollkommen normal weiterleben. Allerdings sollte man auf die auslösenden Faktoren verzichten, um sicher davor zu sein, abermals ein Magengeschwür auszubilden.

Behält man dies im Hinterkopfe und setzt sich nicht leichtfertig irgendwelchen Risiken aus, so kann man für die Prognose feststellen, dass diese mehr oder weniger gut aussieht. Eine 100%ige Sicherheit hat man nie und bei keiner Krankheit, allerdings lohnt es im vorliegen Falle kaum, aus einer Mücke einen Elefanten zu machen und sich unnötig zu sorgen.

Das bedeutet kurzum, dass die Prognose überwiegend gut ist und man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit dem Leben davonkommt. Kritisch wird es nur bei Patienten mit anderen chronischen Erkrankungen des Magens oder des Darms, sowie bei Personen mit einem generell sehr schwachen Immunsystem. Diese reagieren oftmals sehr empfindlich auf eine Behandlung und es stellen sich mehr Probleme ein, als vertretbar sind. Hierbei handelt es sich allerdings um sehr fallspezifische Fälle, die sich nur sehr schwer oder gar nicht verallgemeinern lassen und darum immer individuell mit dem zuständigen Mediziner zu erörtern sind.


Magengeschwür und was dazu gehört

Magengeschwüre werden nicht selten von sehr spezifischen Begleiterscheinungen begleitet oder sogar durch diese erst ausgelöst. Dazu im Folgenden eine Übersicht.
Etwaige auslösende Faktoren

  • Rauchen – Rauchen ist nicht gleich Rauchen. Es gibt viele verschiedene Arten, auf die man Tabak konsumieren kann. Darüber hinaus muss es auch nicht immer Tabak sein, den man sich zu Gemüte führt. Zwar assoziiert man heutzutage hauptsächlich den Konsum von Tabak mit dem Wort „rauchen“, aber das war nicht immer der Fall. Die Tabakpflanze kommt ursprünglich aus Südamerika und war damit den Europäern und dem Rest der Welt vollkommen unbekannt, bis europäische Entdecker, Abenteuer und Seefahrer dieses neue Gewächs aus der alten in die neue Welt brachten.Der Methoden, die man sich in der Jetztzeit bedient, um dieses Gewächs zu konsumieren sind recht mannigfaltig. Man findet Pfeifen, Zigaretten, Zigarren, Zigarillos und Wasserpfeifen (Shishas). Des Weiteren konnte man in den letzten Jahren den Trend hin zur sog. „E-Zigarette“ beobachten, auch gemeinhin als „Vape“ bezeichnet. Hierbei handelt es sich jedoch nicht im klassischen Sinne um ein Tabakprodukt, da die für die mechanischen Rauchwaren benötigten Öle nicht zwingend Bestandteile der Tabakpflanze beinhalten müssen. Das ihnen zugesetzte Nikotin kann entweder aus künstlich erzeugt sein oder ganz und gar fehlen. Wobei letzteres eher selten bis gar nicht der Fall ist. Nichtsdestoweniger handelt es sich hierbei um eine Art des Rauchens.Überhaupt kann man sich merken, dass man immer dann vom „Rauchen“ spricht, wenn man ein pflanzliches Produkt in getrockneter oder verflüssigter Form mittels durch Brand oder Verdampfung erzeugten Rauch, bzw. Dampf inhaliert. Andere Formen der Nikotinaufnahme umfassen unter anderem auch Schnupftabak sowie Kautabak. Hierbei handelt es sich aber, trotz der Weitergabe von Nikotin an den Organismus mittels der Tabakpflanze, nicht um Rauchen. Ebenso wenig spricht man von Rauchen, wenn man sich ein Nikotin beispielsweise mittels eines Pflasters zuführt, wie es häufig im Rahmen eines Entzugs geschieht.Alles in allem also ist die Welt des Tabakrauchens sehr groß, bunt und darüber hinaus über Jahrhunderte hinweg kultiviert worden. Ein Anzeichen für Abhängigkeit vom Rauchen ist Kontrollverlust über das Rauchverhalten, z.B. vergebliche Versuche mit dem Rauchen aufzuhören bzw. weniger zu Rauchen. Weitere Anzeichen sind Entzugserscheinungen, wie starkes Verlangen (craving), Unruhe, Angst, Zittern, Nervosität, Schweißausbrüche, Schlafstörungen und Gewichtsveränderungen, die durch Rauchen bekämpft werden, Vernachlässigung anderer Interessen zugunsten des Rauchens und Rauchen trotz bekannter schädlicher Folgen, gesundheitlicher oder sozialer Art.

    Aber nicht nur die Symptome, die im Rahmen eines etwaigen Entzuges entstehen und auftreten können sind hierbei ausschlaggebend. Es gilt darüber hinaus zu beachten, dass Rauchen für eine immense und beinahe nicht zu überschauende Vielzahl von Erkrankungen verantwortlich zu machen ist. Tatsächlich gehen schätzungsweise 2 von 10 Krankheiten auf das Rauchen von Tabak zurück. Diese Zahlen lagen in der Vergangenheit jedoch weitaus höher. Der stetige Rückgang von Rauchern innerhalb der Bevölkerung hat einiges dazu beitragen können, dass auch die damit einhergehenden Krankheiten zurückgehen. Das ist eine alles in allem recht positiv wahrzunehmende Entwicklung. Insbesondere Staat und Steuerzahler werden hierdurch entlastet, nicht zuletzt deswegen, weil die hieraus resultierenden medizinischen Betreuungskosten stark zurückgehen.

  • Alkoholkonsum – Unter Alkoholsucht oder Alkoholismus versteht man eine physische und psychische Abhängigkeit von der Substanz Ethanol (Alkohol). Es besteht ein konstantes starkes Verlangen danach, Alkohol zu konsumieren. Die Beschaffung und der Konsum des Alkohols sind für Alkoholiker lebensbestimmend.
    Bei verringertem Alkoholkonsum treten Entzugserscheinungen auf. Die Toleranz für Alkohol ist erhöht, d.h. um die beabsichtigte euphorisierende Wirkung zu erzielen, sind immer größere Mengen an Alkohol notwendig.
    Man schätzt, dass es in Deutschland ungefähr zwei Millionen Alkoholiker gibt; 70% davon sind männlich. Beim funktionierenden Alkoholiker bemerkt man die Alkoholsucht von außen häufig nicht. Alkoholsucht kann zu schweren Folgekrankheiten führen, z.B. Leberzirrhose, Pankreatitis, Kardiomyopathie, Gicht oder organischen Hirnschäden.Dabei ist seitens der Fachwelt bereits der Konsum des berühmten „Feierabendbieres“ auf täglicher Basis als bedenklich anzusehen und ein erster Schritt in Richtung Trunksucht. Darüber hinaus können auch Personen Alkoholiker sein, die nicht konstant Ethanol konsumieren. In diesen Fällen spricht man von der sog. „Binge Drinking Disorder“ – einer Art zwanghaften Rauschtrinkens in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen. Wer sich also jedes zweite Wochenende in ein Delirium trinkt, aber sonst abstinent lebt, ist häufig trotzdem als alkoholkrank zu kategorisieren.Die Entstehung einer Alkoholsucht wird zudem durch den Faktor begünstigt, dass Schnaps, Bier, Wein und Co. in der westlichen Gesellschaft nicht als Drogen, sondern als Genussmittel angesehen werden. Das rückt den Konsum selbiger in ein grundsätzlich positives oder neutrales Licht. Manche Bräuche und Sitten bestärken das Individuum sogar in seinem Alkoholkonsum. Nichtsdestoweniger sind in den letzten Jahren immer mehr Anti-Alkohol-Kampagnen zu beobachten, die die Bevölkerung über die versteckten Gefahren dieses „Kulturgutes“ aufklären.Das ist eine grundsätzlich positive Entwicklung. Aufklärung gilt nicht zu Unrecht als die beste Prophylaxe.

Begleiterscheinungen

  • Sodbrennen – Sodbrennen äußert sich sich durch einen brennenden oder sich ätzend anfühlenden Schmerz im Bereich der Brust. Genauer gesagt direkt hinter den Brustbein. Darüber hinaus verstärkt sich der Schmerz deutlich, wenn man liegt oder vorn übergebeugt ist.Man sollte sich allerdings, insofern man nur ab und an an Sodbrennen leidet keine allzu großen Gedanken darum machen. Es ist vollkommen egal hin und wieder die mit der vorliegenden Krankheit in Verbindung gebrachten Symptome zu empfinden. Kritisch ist es erst, wenn man an einem mehr oder weniger chronischen Sodbrennen erkrankt. Dies kommt aber eher selten vor und ist meist auch dann keine eigenständige Krankheit, sondern viel mehr ein Symptom.In den meisten Fällen ist davon auszugehen, dass man dieses Leiden selbst in den Griff bekommt. Hierzu dienen Hausmittel ebenso wie alternative Ansätze, ganzheitliche Methoden oder rezeptfreie Medikamente. Eine tatsächliche schulmedizinische Behandlung mit einhergehender Therapie ist ebenfalls nur bei chronischen Fällen notwendig.Insofern man also nicht an konstantem Sodbrennen leidet, sollte man nicht allzu besorgt sein, wenn es doch mal dazu kommt. Chronisch kann man es dann nennen, wenn es täglich mehrmals auftritt und zudem immer in speziellen Situationen vorkommt. Beispielsweise direkt nach dem Essen oder dem Hinlegen.
  • Nierensteine – Unter dem Begriff Nephrolithiasis versteht man die Bildung von Steinen in der Niere. Sie können einzeln oder multipel, also mehrfach, auftreten. Bei Nierensteinen kommt es zu einer Auskristallisierung von wasserunlöslichen Stoffen aus dem Harn. Die Art des Nierensteins wird dabei entsprechend der Art der auskristallisierten Substanz bestimmt.Am häufigsten kommen mit 75% der Nierensteine Calciumsteine vor. Es gibt außerdem in absteigender Häufigkeit Harnsäuresteine, Steine aus Magnesiumammoniumphosphat, Cystinsteine und sehr sellten Xanthinsteine. Nierensteine gehen entweder von selbst durch den Harnleiter ab oder bleiben im Nierenbecken liegen. Verbleiben sie für längere Zeit in der Niere, können sie mit ihrer teils stetig wachsenden Größe als Ausgussstein das gesamte Nierenbecken ausfüllen. Größe und Lage des Steins beeinflussen maßgeblich die auftretende Symptomatik. Meist tritt das Krankheitsbild erstmals im jungen Erwachsenenalter auf, allerdings ist die Rezidivrate mit 50% verhältnismäßig hoch.Des Weiteren ist davon auszugehen, dass die Entstehung durch gentische Faktoren begünstigt werden kann. So ist die Kombination aus den soeben erwähnten genetischen Faktoren und etwaigen Umwelteinflüssen der wahrscheinlichste Grund für die Bildung von Nierengries.Die zur Behandlung zur Verfügung stehenden Methoden ist heutzutage sehr fortgeschritten und bieten daher gute Möglichkeiten dahingehend, die Krankheit vollends und erfolgreich auszumerzen. Dennoch kann es im Rahmen einer Therapie immer wieder zu Komplikationen kommen, die in besonders schweren Fällen den Tod des Patienten nach sich ziehen können. Dennoch sollte man als Patient nicht davon ausgehen, dass die Behandlung besonders schwerwiegend verläuft. Tatsächlich gehen die meisten Behandlungen positiv für den Patienten aus. Die Mortalitätsrate ist vergleichsweise gering.

    Darüber hinaus ist es möglich, der Entstehung von Nierensteinen prophylaktisch entgegenzuwirken, indem man seine Ernährung dahingehend anpasst. Zwar lässt sich durch eine solche Maßnahme nicht vollkommen ausschließen, dass es zu einer Entstehung des vorliegenden Leidens kommt, dennoch verringert sich die Chance teilweise sehr stark. Und das sollte durchaus im Interesse des Patienten liegen.

  • Durchfall – An Durchfall, auch als Diarrhö oder Diarrhoe bezeichnet, leidet man dann, wenn man täglich mehr als dreimal Stuhlgang ausscheidet und selbiger von wässriger oder vollkommen flüssiger Konsistenz ist. Dadurch, dass ein solches Übel zumeist über mehrere Tage hinweg andauert, kommt es nicht selten zu einer Dehydration als Folge des erhöhten Wasserverlustes. Anzeichen für eine etwaig vorliegende Dehydration äußern sich unter anderem in einem Verlust der Elastizität der Haut und allgemeiner Gereiztheit. Wirkt man einer solchen Dehydration trotz der vorliegenden Warnsignale nicht entgegen, können sich weiterdings Verminderungen der Urinausscheidungen, Blässe und eine erhöhte Herzfrequenz einstellen.Eine sehr weiche Konsistenz des Stuhl ist bei Stillkindern zu erwarten und kein Zeichen von einem chronischen oder akuten Durchfall. Der häufigste, Gründe, die einem realen Durchfall zugrunde liegen, sind in aller Regel Infektionen des Darms durch Bakterien, Viren oder Parasiten. Ist dies der Fall spricht man von einer sog. „Gastroenteritis“ (Magen-Darm-Entzündung). Diese Art der Entzündungen springen zumeist durch Stuhl kontaminierter Nahrung oder Getränke von einem Menschen auf den anderen über. Darüber hinaus sind aber auch direkte Infektionen möglich. Beispielsweise mittels einer Schmierinfektion.Grundsätzlich unterteilt man Durchfälle, wie bereits eingänglich erwähnt, in zwei primäre Gruppen: Chronischer und akuter Durchfall. Der akute Durchfall dauert meist nur einige wenige Tage, bisweilen auch nur wenige Stunden, an und zeichnet sich häufig durch eine besondere Heftigkeit aus. Als chronisch ist eine Diarrhö dann zu bezeichnen, wenn sie länger als zwei Wochen kontinuierlich auftreten.Des Weiteren liegen neben Bakterien, Viren und Parasiten auch noch andere Gründe für eine mögliche Entwicklung dieser Krankheit vor. Insbesondere Unerträglichkeiten gegenüber bestimmter Lebensmittel, sowie Vergiftungen können zu teils explosionsartigen Durchfällen führen. Diese verschwinden aber in der Regel genauso schnell wieder, wie sie aufgetaucht sind. Sie sind vornehmlich als kurzfristige Abwehrreaktion des Körpers auf Schafstoffe wahrzunehmen, ähnlich einem akuten Brechreiz.
  • Bauchspeicheldrüsenkrebs – Im Oberbauch zwischen Magen und Wirbelsäule liegt die Bauchspeicheldrüse, auch Pankreas genannt. Anatomisch wird diese Drüse in Kopf-, Körper- und Schwanzteil unterteilt. Eine weitere Unterscheidung findet nach den Funktionen des exokrinen und endokrinen Teils statt. Der exokrine Teil der Bauchspeicheldrüse ist für die Produktion der Verdauungsenzyme verantwortlich, die die Nahrung im Dünndarm aufspalten. Dadurch wird eine Nahrungsaufnahme, eine sogenannte Resorption im Blutkreislauf erst ermöglicht.Der endokrine Teil der Bauchspeicheldrüse ist für die Produktion von Hormonen zuständig und dient der Regulierung des Zuckerstoffwechsels. Dabei werden Insulin und Glucagon erzeugt. Abhängig von dieser Einteilung müssen auch die Pankreastumore in einen exokrinen und endokrinen Tumor unterschieden werden.Wie mittlerweile bekannt ist, handelt es sich bei jedem Bauchspeicheldrüsenkrebs um ein Adenokarzinom, also einer Krebsform, die direkt aus dem Drüsengewebe stammt. Aus der Gallenblase kommend, mündet der Gallengang zunächst in den Ausführungsgang der Bauchspeicheldrüse, bevor diese ihre Sekrete zusammen in den Dünndarm leitet. Daher treten bei einem Bauchspeicheldrüsenkrebs häufig auch Symptome einer Lebererkrankung auf.

Alternative Behandlungsmethoden

Es gibt mehr als ein Forum im Internet, in welchem sich Betroffene zum Austausch über die Krankheit zusammengeschlossen haben. Eine Beteiligung daran kann sich als unterstützend beim Umgang mit einem Magengeschwür darstellen und oftmals nützliche Tipps bereithalten. Die Naturheilkunde empfiehlt verschiedene entzündungshemmende Heilpflanzen. Bewährt hat sich beispielsweise eine Therapie mit Weihrauch, welche Bauchkrämpfe u.a. effektiv verbessern kann. Laborversuche ergaben, dass komplexe Zucker aus Kochbananen und Broccoli ein Eindringen sowie das Anheften von Bakterien in Darmschleimhaut-Zellen verhindern können. Gleichfalls stellen sie einen guten Nährboden für Bakterien (probiotische) dar, was ihnen die Eignung zur Darmsanierung bei einem Magengeschwür verschafft.

Besonders die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und das aus Indien stammende Ayurveda bieten bei Magenproblemen und Darmproblemen wie einem Magengeschwür häufig große Erleichterung an. Aber auch gewisse Massagetechniken zielen speziell auf die Entlastung des Darmes oder des Magens hin und sind deshalb empfehlenswert. Des Weiteren hilft alles weiter, das potentiell dazu imstande ist, dem Betroffenen dabei zu helfen, Stress abzubauen – sprich Yoga, Meditation und autogenes Training.

Im Folgenden eine kurze Übersicht potentiell nutzbringender Behandlungstechniken:

  • Gezieltes zuführen von Probiotika
  • Aufnahme von Fischöl in Kapselform
  • Massage
  • Meditation und Yoga
  • Körperliche Ertüchtigung
  • Kuraufenthalte
  • Veränderungen in der Ernährung
  • Massagen
  • Rauchentwöhnung
  • Alkoholverzicht

Welche Hausmittel können helfen?

Hausmittel sollten im vorliegenden Fall nur zur Begleitung der schulmedizinischen Therapie eingesetzt werden. Sie ersetzen in keinem Falle eine solche Behandlung und zielen allein darauf ab, einige der Symptome zeitweise zu lindern. Wer sich zwecks einer Behandlung von einem Magengeschwür allein auf Hausmittel verlässt, muss damit rechnen, diesem Leiden zu früher oder später zu erliegen.

Probate Hausmittel können u.a. sein:

  • Ruhe: Sich selbst Ruhe zu gönnen ist gerade bei einem Magengeschwür das A und O. Man sollte nichts tun, was einen aufregt und / oder Stress verursacht. Der Körper braucht viel Zeit und Entspannung, um mit einem Tumor fertig zu werden. Selbst wenn man denkt, dass sich die Symptome im Rahmen der Chemotherapie o.ä. abschwächen, sollte man nicht gleich wieder voll in den Alltag einsteigen, sondern sich immer noch Zeit nehmen. Die Koliken und dergleichen können jederzeit erneut ausbrechen, wenn man sie nicht komplett ausheilen lässt. Im Zweifelsfalle sollte man sich vertrauensvoll an einen Doktor wenden, um Informationen darüber zu erhalten, ob man gesund genug ist, um wieder am Leben teilhaben zu können.
  • Ausreichend viel Flüssigkeit: Es ist ein generell guter Ratschlag, immer genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Doch gerade bei einer Erkrankung des Magens fördert ausreichender Konsum von klarem Wasser die Funktion des Magens und des Darms und ist darum in seiner therapeutischen Funktion nicht zu unterschätzen.
  • Das Immunsystem stark halten: Spaziergänge, eine gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und vieles mehr helfen dabei, dass das Immunsystem konstant auf hohem Niveau arbeitet. Hierdurch beugt man automatisch der vorliegenden und vielen anderen Krankheiten vor.
  • Ausreichende Hygiene: Eine ausreichende Hygiene kann in Bezug auf alle Erkrankungen des Verdauungsapparats sehr wichtig sein. Insbesondere die ausreichend gründliche Reinigung der Hände ist hierbei sehr wichtig. Darüber hinaus sollte man auf gesteigerte Reinlichkeit achten, wenn man Personen mit ansteckenden magenleiden pflegt oder sich in einem Krankenhaus aufhält.

Heilkräuter & Heilpflanzen

  • Berberitze
  • Dill
  • Gelber Enzian
  • Kamille
  • Spitzwegerich
  • Koriander

Sämtliche erwähnten Heilkräuter sind entweder in ihrer frischen und ungetrockneten Form einzunehmen oder getrocknet in einem Mörser zu zerstoßen und daraufhin entsprechend anzuwenden. Auch kann man selbige in Form eines Tees oder Aufgusses einnehmen. Sie wirken allesamt beruhigend auf den Magen und helfen damit bei allzu großen Schmerzen weiter.

Entsprechende Kräuter findet man beim Heilpraktiker oder in spezialisierten Geschäften. Aber auch bereits fertige Präparate sind bei Heilpraktikern zu erstehen. Hierdurch erspart man sich die mühevolle Eigenproduktion und kann sich zugleich bezüglich Dosierung und Anwendung beraten lassen.

Darüber hinaus sind sämtliche hier erwähnte Heilpflanzen entweder, wie bereits erwähnt, als Tee oder Aufguss, getrocknet oder frisch oder als Pulver bzw. in Form eines Präparates zu reichen. Hierbei sind die Methoden der Verabreichung häufig nur geringfügig wechselnd in Bezug auf die Wirkung. Besonders aber eine Salbe ist aus den diesen Kräutern und Pflanzen zu erzeugen bietet sich im Falle einer Erkrankung mit einem Magengeschwür zum Einreiben des Abdomens an. Dazu gebe man nämliche in zerlassenes Schmalz ein und lasse diese Mixtur auskühlen und sich erhärten. Insofern man eine potentere Salbe oder Creme wünscht, ist dieser Prozess beliebig oft zu wiederholen. Darüber hinaus kann man oftmals bereits fertige Präparate bei einem Heilpraktiker oder Händler beziehen. Auch das Internet bietet so einige gute Quellen für den Bezug von Heilprodukten aus der Natur.

Es empfiehlt sich zudem, vor der Anwendung Rücksprache mit dem zuständigen Mediziner zu halten um etwaige allergische Reaktion schon im Vorfeld ausschließen zu können.

Ätherische Öle

  • Anis
  • Bergamotte
  • Fenchel
  • Kümmel
  • Lavendel
  • Majoran

Ätherische Öle sind immer im Rahmen einer sog. Aromatherapie anwendbar. Das bedeutet, dass man sie in eine dafür vorgesehene Duftlampe gibt und sie unter Zugabe von Hitze und Wasser in die Raumluft ausströmen lässt. Eine äußerliche Anwendung ist hin und wieder auch möglich, empfiehlt sich aber im Falle des Magengeschwürs in keinster Weise.

Es gilt darüber hinaus, dass man im Umgang mit Bergamotte Vorsicht walten lässt. Dieses Öl sollte nicht auf die Haut gelangen. Es wirkt teilweise stark phototoxisch und kann also zu Verbrennungen oder Verätzungen führen. Über die genauen Dosierungen und Anwendungsmöglichkeiten sollte man Rücksprache mit dem Heilpraktiker des Vertrauens halten.

Homöopathie & Globuli

Globuli sollen vor allem die Gesundheit des Magens stärken und dadurch zur Behandlung eines Magengeschwürs beitragen. Allerdings gibt es bisher noch keine Wirksamkeitsnachweise, welche tatsächliche positive Effekte durch Homöopathie belegen konnten. Aus diesem Grund ist eine alleinige Behandlung eines Magengeschwürs mit homöopathischen Mitteln nicht sinnvoll. Eine Kombination von Globuli und konventioneller Therapie sollte darüber hinaus unbedingt mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden, da es in einigen Fällen bereits zu gravierenden Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und homöopathischen Mitteln gekommen ist.

Im Folgenden findet sich eine Auswahl der Globuli, die im Hinblick auf die Gesundheit des Pankreas von Homöopathen empfohlen werden:

  • Glonoinum
  • Natrium Muriaticum
  • Belladonna
  • Rhus Toxicodendron
  • Tuberculinum bovinum
  • Lac caninum
  • Mercurius solubilis
  • Dulcamara
  • Camphora

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.

Schüssler-Salze

Schüssler Salze sind im Bezug auf Magengeschwüre vor allem als Begleittherapie empfohlen. Sie sollen sowohl auf die Zellen als auch auf die psychische Gesundheit eines Betroffenen eine positive Wirkung haben. Eine alleinige Behandlung hiermit wird als nicht wirksam betrachtet.

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.

Diät & Ernährung

Diäten sind bei Erkrankungen des Magens und des Darms besonders wichtig, zumindest ist das die landläufige Meinung. Experten sind von dieser Auffassung jedoch nicht restlos überzeugt und gehen teilweise sogar so weit zu behaupten, dass die Ernährung kaum oder keinerlei Rolle bei der Darmgesundheit spielt. Insbesondere bei chronischen Erkrankungen. Dies ist aber nur eine Theorie von vielen, die sich in der Zukunft bestätigen werden oder nicht.
Dennoch hier einige Beispiele, inwieweit man seine Ernährung umstellen kann, um positive Ergebnisse zu erzielen:

  • Weniger Molkereiprodukte: Viele Personen mit Entzündungen im Darmbereich oder ebenso chronischer Diarrhö konnten positive Veränderungen beobachten, nachdem sie auf Milch oder Milchprodukte (wie Käse, Joghurt, Quark usw.) verzichtet hatten. Dies kann, muss aber nicht, mit einer Laktoseinteleranz zusammenhängen.
  • Fettarme Kost: Die Aufnahme von Fett ist grundsätzlich nicht schädlich, sondern eher nutzbringend für die Gesundheit. Dennoch sollte man darauf achten, alles in einem gesunden Maß zu halten. Butter, Margarine, Pflanzenöle und frittierte Speisen sind deshalb nur in Maßen zu genießen.
  • Kein Junk Food: Zu dieser Gruppe gehören Süßigkeiten, alkoholhaltige Getränke, scharfe oder überwürzte Lebensmittel sowie Salz und Produkte, die Koffein enthalten.
  • Kleine Portionen: Zur Entlastung des Magens und des Darms kann es förderlich sein, wenn man auf zu große Einzelportionen verzichtet. Es bietet sich an, die drei Hauptmahlzeiten auf fünf bis sechs kleinere aufzuteilen.
  • Ausreichend Flüssigkeit: Es ist wichtig, stets dafür zu sorgen, dass dem Körper ausreichend Flüssigkeit zur Verfügung steht, damit dieser effektiv funktionieren kann. Dehydration belastet und reizt den Magen stark. Zudem ist das durch den etwaigen Durchfall verlorene Wasser an den Körper zurückzuführen.
  • Ernährungswissenschaftliche Betreuung: Personen mit Magenproblemen chronischer Natur tun gut daran, sich professionelle Hilfe in Form eines Diätologen oder Ernährungswissenschaftlers zu suchen. Diese können Betroffenen dabei helfen, ihre Ernährung zu optimieren und somit für eine langfristige Verbesserung der allgemeinen Gesundheit sorgen.

Wie bereits erwähnt, ist eine allgemeine gesunde Ernährungsweise oftmals ausreichend, um den Körper zu stärken. Spezielle Diäten für Betroffene dieser Krankheit gibt es einige. Zusätzlich empfiehlt sich alles, was Übergewicht reduziert. Nicht zuletzt deswegen, weil zusätzliches Gewicht Erkrankungen des Magens oftmals erschwert.

Hierfür sollte man zur Nachsorge eventuell einen Diätologen oder Ernährungswissenschaftler aufsuchen und einen Langzeitplan erstellen.

Allgemeine Tipps sind daher:
Bedenkenlos konsumieren kann man:

  • Obst und Gemüse (insofern keine Allergien vorliegen)
  • Meeresfrüchte
  • Milchprodukte (jedoch auf den Fettgehalt achten)
  • Hülsenfrüchte
  • Klares Wasser und Kräutertee (Limonaden usw. sind zu vermeiden)
  • Vollkornprodukte

Bei folgenden Lebensmitteln, sollte man eher aufpassen:

  • Rotes Fleisch
  • Tabakwaren
  • Raffinierter Zucker
  • Stark fetthaltige Speisen
  • Fertiggerichte
  • Alkoholika
  • Weißes Mehl
  • Fast Food

Des Weiteren sollte man nie vergessen, dass Übergewicht eine immense Belastung für den Organismus darstellt. Dabei spielt es keine Rolle, ob er durch eine Vorerkrankung belastet ist oder nicht. Darum ist es wichtig darauf zu achten, stets ein angemessenes Gewicht zu halten, um seinen Leib keinen überflüssigen Strapazen auszusetzen. Wer sich zudem an eine solche Ernährung hält, kann nicht nur sein Immunsystem dadurch stärken, sondern wirkt auch noch prophylaktisch auf eine ganze Reihe potentieller Krankheiten ein, die aufgrund der gesunden Ernährung erst gar nicht ausbrechen.

Ein Diätologe oder ein Ernährungswissenschaftler können einem zusätzlich dabei helfen, einen perfekten und individuell maßgeschneiderten Ernährungsplan für einen zu erstellen. Es lohnt sich daher immer, einen solchen zu konsultieren, wenn man dauerhaft etwas an seiner Ernährung verändern will.


FAQ – Fragen & Antworten

Ist es möglich, dass auch junge Menschen an einem Magengeschwür erkranken?

In der Regel sind nur Menschen von einem Magengeschwür betroffen, die bereits das 40. Lebensjahr vollendet haben. Die Statistik spricht sogar davon, dass Magengeschwürpatienten im Schnitt etwa 70 Jahre alt sind. Das bedeutet jedoch nicht, dass jüngere Menschen von einem Magengeschwür verschont bleiben. Sogar Jugendliche können diese Krankheit entwickeln. Sie ist aber im Vergleich zu den restlichen Arten von Geschwüren relativ weniger drastisch, da Wucherungen hier langsamer wachsen und weniger leicht umliegende Organe beschädigen.

Gibt es eine Impfung gegen Magengeschwüre?
In den vergangenen Jahren wurde oft darüber diskutiert, ob es möglich ist, gegen Geschwüre eine Impfung zu entwickeln, die präventiv gegen Wucherungen eingesetzt werden kann. Es existiert noch keine absolut wirksame Präventionsmaßnahme, mit welcher diese Wucherung verhindert werden kann. Lediglich die Rauchentwöhnung gilt als gesicherte Möglichkeit, das Risiko zu senken. Man sollte aus diesem Grund nicht damit rechnen, dass in naher Zukunft ein Impfstoff gegen Magengeschwüre auf den Markt kommt.

Kann man mit E-Zigaretten das Risiko auf ein Magengeschwür minimieren?
Aktuell untersuchen einige Studien, ob die Rauchentwöhnung mit E-Zigaretten sinnvoll ist. Bisher ist die Fachwelt diesbezüglich eher geteilter Meinung. Zwar verhindert diese Art des Rauchens, dass eine Verbrennung stattfindet, welche die Schleimhäute reizt, allerdings ist noch nicht klar, inwiefern der eingeatmete Dampf Schäden am Gewebe hervorrufen kann. Die meisten Mediziner gehen allerdings davon aus, dass die E-Zigarette insgesamt weniger gesundheitsschädlich ist, als normale Zigaretten. Das liegt vor allem daran, dass die nikotinhaltigen Liquide wesentlich weniger giftige Stoffe enthalten als Tabak. Der Körper wird daher nicht so intensiv mit Karzinogenen konfrontiert. Darüber hinaus kann zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht abgeschätzt werden, ob der Umstieg auf E-Zigaretten ein Absenken der Magengeschwürwahrscheinlichkeit zur Folge hat.

Kann ich als Nicht-Raucher an einem Magengeschwür erkranken?
Ja, auch Nicht-Raucher können an diesem Leiden liegen. Sicherlich ist dies weitaus seltener der Fall, als beispielsweise bei Personen, die Zigaretten oder andere Tabakwaren konsumieren, dennoch ist es nicht auszuschließen. Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch eher gering. Die Chance für Nicht-Raucher an einem Magengeschwür zu erkranken liegt bei nicht viel mehr als 5%. Raucher dagegen haben Chancen von 70% und mehr.

Damit muss man sich als Nicht-Raucher keine allzu großen Gedanken dahingehend machen. Dennoch sollte man sich auch nicht in vollkommener Sicherheit wiegen. Schließlich und endlich ist niemand vor diesem Leiden sicher. Es kann daher nützlich sein, wenn man sich dennoch hin und wieder prophylaktisch auf Magenleiden untersuchen lässt. Insbesondere dann, wenn man familiär vorbelastet ist oder einen Beruf ausübt, der allgemein sehr viel Stress mit sich bringt.

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