Knochenhautentzündung

Steckbrief: Knochenhautentzündung

  • Name(n): Knochenhautentzündung; Periostitis
  • Art der Krankheit: Entzündung
  • Verbreitung: Vor allem Sportler
  • Erste Erwähnung der Krankheit: Unbekannt
  • Behandelbar: Ja: Ruhe; Medikamente
  • Art des Auslösers: Überbelastung; Bakterien; Viren
  • Wieviele Erkrankte: Etwa 15.000 pro Jahr
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Orthopäde; Sportmediziner
  • ICD-10 Code(s): M86.9

Wenn die Knochen schmerzen

Bewegung und sportliche Aktivitäten gelten im Allgemeinen als gesund. Doch zu viel davon, kann auch krank machen. Bestimmte Sportarten belasten bei übermäßigem Training Knochen und Muskeln stark. Dazu gehören zum Beispiel Joggen und Leichtathletik. Auch die falsche Ausrüstung kann dazu beitragen, dass Schmerzen in Knochen auftreten.

Wer zu viel und mit falschem Schuhwerk trainiert, riskiert eine Entzündung der Knochenhaut. Eine Knochenhautentzündung tritt häufig bei Leistungssportlern auf, die sich kaum Ruhephasen gönnen. Doch auch Freizeitsportler sollten auf ein gesundes Trainingsmaß und auf die richtigen Bedingungen Wert legen, um einer Knochenhautentzündung und einer damit verbundenen Bewegungseinschränkung vorzubeugen.


Definition Knochenhautentzündung

Die medizinische Bezeichnung für eine Knochenhautentzündung lautet Periostitis. ,,Perios‘ steht dabei für die Knochenhaut. Sie liegt über den Knochen und ist gut durchblutet. Das Suffix ,,titis‘ deutet im medizinischen Sinne immer auf eine Entzündung.

Eine Entzündung der Knochenhaut kann verschiedenen Ursachen haben. Dazu zählt zum Beispiel eine Infektion mit Bakterien oder Viren. Doch auch zu viel und einseitige Bewegung kann zu einer Periostitis führen. Ist der Körper einer ständigen Belastung ohne Ruhephase ausgesetzt, wehrt er sich mit einer Entzündungsreaktion.

Kommt es zu einer Entzündung der Knochenhaut äußert sich diese in den meisten Fällen akut. Eine Periostitis geht mit Schmerzen an bestimmten Knochen einher. Betroffene Personen sind eine Weile in ihren Bewegungen eingeschränkt. Akute Knochenhautentzündungen lassen sich meist gut behandeln. Trotzdem dauern die Symptome bis zur Heilung manchmal Wochen bis Monate an.

Was ist eine Knochenhautentzündung?

Die Knochenhaut ist eine dünne Gewebeschicht, die um den Knochen herum liegt. Sie ist gut durchblutet und versorgt den Knochen mit wichtigen Stoffen. Diese fördern zum Beispiel das Knochenwachstum und die Stabilität des menschlichen Skeletts.

Eine Entzündung bedeutet meist, dass sich der menschliche Körper gegen etwas wehrt. Im Falle einer Knochenhautentzündung reagiert er auf eine Überbelastung durch zu viel Sport.
Doch auch bakterielle oder virale Erreger gelten als Auslöser für eine Periostitis.

Kommt es zu einer Knochenhautentzündung, schwellen die betroffene Stellen an – meist im Bereich der Beine und Füße. Außerdem sich Rötungen sichtbar. Dicke Stellen sind mit Wassereinlagerungen oder Eiterausfluss im Bereich erkrankter Knochen zu erklären. Betroffene leiden zudem unter Schmerzen, wenn sie Extremitäten belasten.
Knochenhautentzündungen entstehen meist dort, wo Muskeln und Sehnen beginnen und gehen oft mit einer Entzündung des Knochens oder des Knochenmarks einher.

Bei einer Periostitis aufgrund einer mikrobiellen Infektion handelt es sich in vielen Fällen um eine chronische Erkrankung, die sich über viele Monate hinzieht. Wird eine Knochenhautentzündung nicht behandelt, kann sich die Infektion von der Haut auf den darunter liegenden Knochen oder über Blutkreislauf sogar auf andere Bereiche des Körpers ausbreiten.

Akute Knochenhautentzündungen lassen sich meist auf eine Über- oder Fehlbelastung betroffener Extremitäten zurückführen. Häufig trifft es Sportler, die sich über einen langen Zeitraum quasi falsche Bewegungsabläufe antrainieren. Diese sind für Knochen und Muskeln dauerhaft schädlich.

Andere, wie zum Beispiel Läufer, verwenden ungeeignetes Schuhwerk oder trainieren auf zu hartem Untergrund, wie etwa Asphalt. Übertriebenes Training ohne ausreichende Erholungsphasen für den Körper führen ebenfalls zu einer Periostitis.


Welche Ursachen gibt es?

Ingesamt betrachtet gibt es zwei Hauptursachen, die eine Knochenhautentzündung auslösen: Mikrobielle Infektionen und übermäßige Belastung des Skelettsystems.

Personen infizieren sich über verschiedene Wege mit Bakterien und Viren. Diese gelangen über den Blutkreislauf zur Knochenhaut und befallen diese. Der Körper versucht, sich gegen die Erreger zu wehren. Die Folge sind Entzündungsanzeichen. Im schlimmsten Falle breiten sich die Erreger über das Blut weiter aus.

Bei Blutuntersuchungen finden Mediziner häufig das Bakterium Staphylococcus aureus als Auslöser für eine Periostitis. Doch auch Streptokokken können der Knochenhaut gefährlich werden.

Viren und Bakterien gelangen zum Beispiel durch offene Verletzung oder zu unzureichende Hygiene bei Operationen in den menschlichen Organismus. Andere Betroffene leiden bereits an einer Grunderkrankung, wie zum Beispiel Tuberkulose. Bleibt diese unbehandelt, breiten sich die Erreger bis zum Knochen aus.

Falsche und zu viel Bewegung gehört mit zu den häufigsten Ursachen einer Knochenhautentzündung. Tragen Sportler beispielsweise über einen langen Zeitraum falsche Schuhe, die den Fuß nicht ausreichend polstern, sind Fehlbelastungen des ganzen Beins die Folge. Ein weiterer Grund liegt an ungeeigneten äußeren Bedingungen. So begünstigt ständiges Joggen oder Springen auf hartem Boden ebenfalls eine Periostitis.

Zudem belastet Übergewicht das menschliche Skelett – erst Recht bei Bewegung und Sport.
Entscheidend ist also die Art der Belastung, das Gewicht, welches auf Knochen wirkt sowie die Dauer und Intensität des Trainings.

Wer sportlich ist und sich regelmäßig bewegt tut seiner Gesundheit etwas Gutes. Beim Wechsel der Sportart und der Belastungsart können Sportler ebenfalls Beschwerden spüren, die auf eine Knochenhautentzündung hinweisen. Denn an neue Bewegungsabläufe und Anstrengungen belasten den Körper anders, worauf er mit einer Entzündung reagiert.
Es ist also empfehlenswert, neue Sportarten mit einem leichten Training zu beginnen.

Gar nicht wenige Menschen haben von Geburt an einen Platt- oder Knickfuß. Diese haben ein höheres Risiko, an einer Knochenhautentzündung zu erkranken, besonders, wenn Beine und Füße eine Fehlbelastung durch ungeeignete Sportarten und Ausrüstung erfahren. Fehlstellungen in Kombination mit einer Fehlbelastung

Ursachen zusammengefasst:

  • Bakterien
  • Viren
  • Staphylococcus aureus
  • Streptokokken
  • Übermäßiges Training ohne Ruhephasen
  • Falsches Schuhwerk
  • Laufen auf zu hartem Boden
  • Andere Grunderkrankungen an Knochen und Muskeln
  • Fehlstellungen

Symptome & Anzeichen

Bei einer Knochenhautentzündung zeigt der Körper typische Entzündungszeichen. Die Haut weist an erkrankten Stellen oft Schwellung sowie Rötungen auf. Zudem treten bei den meisten Erkrankten Schmerzen auf. Diese äußern sich entweder in Ruhe oder bei Belastung.

Manche Betroffene haben allerdings nur Schmerzen, wenn die geschwollenen Extremitäten berührt werden. In diesem Fall handelt es sich meist um akute Formen einer Knochenhautentzündung. Geschwollene Beine oder Arme sind zum Beispiel ein Zeichen für Wassereinlagerungen.

Lösen Bakterien eine Periostitis aus, kommt es sehr häufig zur Bildung von Eiter an der Knochenhaut. Darauf weisen ebenfalls Schwellungen hin. Um Erreger, wie Bakterien und Viren zu bekämpfen, erhitzt sich der Körper. Betroffene haben Fieber und schwitzen stark.
Zudem fühlen sich erkrankte Extremitäten warm an.

Von einer Knochenhautentzündung Betroffene entwickeln außerdem ein Gefühl der Abgeschlagenheit. Viele Bewegungen bereiten ihnen Schmerzen. Sport ist so gut wie nicht mehr möglich.

Aufgrund der Schmerzen nehmen viele Erkrankte eine Schonhaltung ein, um Beine oder Arme weniger zu belasten. Dies hat allerdings Fehlhaltungen zur Folge, die den ganzen Körper betreffen. Schmerzen können eher noch zunehmen.

Vor allem Leichtathleten und Fußballer bekommen im Verlauf einer Knochenhautentzündung häufig ein so genanntes Schienbeinkantensyndrom. Hier konzentrieren sich die beschriebenen Symptome vor allem auf das Schienbein unterhalb des Knies.

Symptome zusammengefasst:

  • Schwellungen
  • Rötungen
  • Ruheschmerz
  • Bewegungsschmerz
  • Druckschmerzen
  • Eiterbildung
  • Fieber
  • Abgeschlagenheit
  • Bewegungseinschränkung
  • Schonhaltungen
  • Fehlhaltungen
  • Warme Extremitäten
  • Abgeschlagenheit
  • Wassereinlagerungen
  • Schienbeinkantsyndrom

Diagnose & Krankheitsverlauf

Für eine gründliche Diagnose führen Mediziner zunächst ein ausführliches Anamnese-Gespräch mit ihren Patienten. Hierbei geben diese genaue Auskunft über bestehende Beschwerden und über eventuelle Vorerkrankungen. Die Krankengeschichte eines Patienten hilft dem Arzt, mögliche Ursachen für die aktuelle Symptomatik zu erhalten.

An einer Knochenhautentzündung Erkrankte informieren ihren Arzt darüber, unter welchen Umständen, zu welcher Zeit und in welcher Intensität vorhandene Symptome auftreten. Dabei spielt zum Beispiel die Frage eine Rolle, ob es sich bei auftretenden Schmerzen um einen Ruhe- oder um einen Belastungsschmerz handelt.

Außerdem ist entscheidend, in welchem Maß der Patient sportlich aktiv ist. Dementsprechend ist der Arzt dazu in der Lage, die regelmäßige Belastung von Knochen und Muskeln einzuschätzen. Zudem interessiert er sich für den allgemeinen Lebensstil seines Patienten.

Klagen Personen mit einer Knochenhautentzündung über Schmerzen, tasten Mediziner die betroffenen Stellen ab, um eventuelle Schwellungen ausfindig zu machen und um Druckschmerzen fest zu stellen.

Des Weiteren führen Ärzte Bewegungstests an erkrankten Extremitäten durch. Damit schätzen sie ein, wie stark ein Patient bereits in seinen Bewegungen eingeschränkt ist und welche Bewegungen Schmerzen verursachen.

Um ein exaktes Bild betroffener Extremitäten zu erhalten, kommen Röntgengeräte zum Einsatz. Diese durchleuchten Knochen mit Röntgenstrahlen. Hierdurch werden Entzündungen und Knochenschäden sichtbar.

Bei Verdacht auf eine Knochenhautentzündung mit mikrobieller Ursache, ordnen Mediziner einen Bluttest an. Dieser gibt Aufschluss über mögliche Erreger, wie etwa Bakterien oder Viren.

Manchmal gestaltet sich die Diagnose einer Periostitis etwas komplizierter. In diesen Fällen suchen Ärzte nach anderen Erkrankungen, die mit den Symptomen einer Knochenhautentzündung einher gehen. Hier hilft zum Beispiel ein MRT.

Die Skelettzintigrafie ist ein nuklearmedizinisches Verfahren, das der Feststellung von tiefersitzenden Knochenschädigungen dient. Hier arbeiten Mediziner mit Kontrastmitteln und einer so genannten Gammakamera. Diese ermöglicht einen genauen Einblick in erkrankte Knochen.

Handelt es sich um eine chronische Knochenhautentzündung, bleibt es manchmal nicht bei einem einzigen Diagnoseverfahren. Bessern sich zum Beispiel vorhandene Symptome nicht und kommen mehrere Ursachen in Frage, nehmen sich Ärzte mehr Zeit für eine endgültige Diagnose.

Diagnose zusammengefasst:

  • Anamnese-Gespräch
  • Krankengeschichte
  • Symptom-Beobachtung
  • Abtasten
  • Beweglichkeitstest
  • Bluttest
  • Röntgenuntersuchung
  • MRT
  • Skelettzintigrafie

Häufigkeit & Diagnosedaten

Genaue Zahlen zur Häufigkeit einer Knochenhautentzündung gibt es kaum. Es wird vermutet, dass in Deutschland tatsächlich mehr Erkrankte existieren als festgestellt.
Ein Grund hierfür ist sicherlich auch die Scheu davor, zum Arzt zu gehen.

In vielen Fällen handelt es sich um sehr ambitionierte Freizeitsportler oder Leistungssportler, die vorhandene Symptome nicht ernst nehmen. Aus Angst vor Leistungseinbußen gehen sie nicht zum Arzt und hoffen, dass die Beschwerden von allein abklingen.

Frauen sind in der Regel häufiger von einer Knochenhautentzündung betroffen als Männer. Viele vermuten einen Zusammenhang mit dem kräftigeren und stabileren Skelett- und Muskelsystem, das Männer von Natur aus besitzen.

Das Alter spielt bei einer Knochenhautentzündung ebenfalls eine Rolle. Die Stabilität und Belastbarkeit von Knochen und Gelenken nimmt in höheren Lebensjahren deutlich ab. Viele Personen, die an einer Periostitis erkranken, sind zwischen fünfundvierzig und fünfundsechzig Jahre alt. Ungefähr genauso viele Erkrankte befinden sich in der Altersgruppe über fünfundsechzig.

Die Statistik besagt, dass eine Knochenhautentzündung vor allem bei Sportlern auftritt, die ihren Körper regelmäßig einer sehr hohen Belastung aussetzen. Dabei begehen sie meist den Fehler, sich zwischen Trainingseinheiten kaum bis gar keine Ruhephasen zu gönnen. Auf Dauer führt dies zu Schäden an Knochen und Muskeln.

Sportler mit einer diagnostizierten Knochenhautentzündung, die laut Anweisung des behandelnden Arztes eine Trainingspause einlegen, geben häufig eine Besserung ihrer Symptome an.

Personen mit Fehlstellungen, wie etwa einem Knick- oder Plattfuß, besitzen ebenfalls ein höheres Risiko, an einer Knochenhautentzündung zu erkranken, als andere ohne Deformationen an Extremitäten. Fehlstellungen haben meist Fehlbelastungen zur Folge. Kommen starke körperliche Belastungen zum Beispiel durch Joggen hinzu, ist die Entstehung einer Periostitis noch wahrscheinlicher.


Komplikationen bei der Krankheit

Eine akute Knochenhautentzündung kann sich zu einer dauerhaften Erkrankung weiterentwickeln, wenn keine ausreichende Behandlung erfolgt. Je stärker und länger Knochen von einer Entzündung befallen sind, desto stärker äußern sich Schmerzen. Außerdem sind dauerhafte Schäden an Knochen möglich.

Bei starken Schmerzen sind kaum noch Bewegungen möglich – geschweige denn Sport. Häufig nehmen Erkrankte Schonhaltungen ein, um größere Schmerzen zu vermeiden. Allerdings resultieren hieraus meist Fehlhaltungen, die anderen Bereichen des Skelettsystems schaden, zum Beispiel der Hüfte oder dem Rücken.

Breitet sich eine Entzündung der Knochenhaut bis auf den Knochen aus, sind Langzeitschäden im Gewebe möglich. Ohne Behandlung sind im schlimmsten Falle auch andere Körperregionen betroffen. Bakterien oder Viren als Auslöser für eine Periostitis gelangen über die Blutbahnen in den gesamten Körperkreislauf und richten an anderen Stellen Schaden an.

Vor allem Leistungssportler haben unter einer Knochenhautentzündung zu leiden. Heilt diese nicht vollkommen aus, müssen Betroffene mit Einbußen bei ihrer körperlichen Belastbarkeit rechnen. Eventuell können sie keine Höchstleistungen mehr erbringen und ihren Beruf als Sportler aufgeben.

Wer über einen langen Zeitraum Schmerzen erleidet, ist häufig auf Schmerzmittel angewiesen. Vor allem Personen, bei denen eine Periostitis nicht ganz geheilt wurde, ist oft die dauerhafte Einnahme von Medikamenten nötig, um überhaupt noch Bewegung zu ermöglichen.

Viele und starke Schmerzmittel sind schädlich für den MagenDarm-Trakt. Sie haben oft Nebenwirkungen. Im schlimmsten Fall lösen sie andere Erkrankungen, wie etwa Magengeschwüre aus.

Komplikationen zusammengefasst:

  • Starke Schmerzen
  • Massive Bewegungseinschränkungen
  • Chronische Knochenhautentzündung
  • Ausweitung der Entzündung auf andere Körperregionen
  • Leistungsabfall bei Sportlern
  • Abhängigkeit von Schmerzmitteln
  • Medikamentöse Nebenwirkungen
  • Magenbeschwerden

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Personen, die selbst bei einfachen Bewegungen Schmerzen haben, sei geraten, einen Arzt aufzusuchen, um einer Verschlimmerung der Symptomatik vorzubeugen. Wer viel Sport treibt, sollte zunächst eine Trainingspause einlegen.

Schwellungen, Wärme und Druckschmerz an Beinen oder Armenind eindeutige Warnsignale und deuten auf eine Entzündung hin. Betroffene sollten diese ernst nehmen und sie durch einen Arzt abklären lassen. Erste Hilfe bietet meist ein Hausarzt. Für eine weitergehende Behandlung überweist dieser Patienten mit einer Knochenhautentzündung meist an einen Orthopäden. Sportler wenden sich am besten an einen Sportmediziner.

Kommen als weitere Symptome Abgeschlagenheit und Fieber hinzu, deutet dies auf eine mikrobielle Infektion hin, die auf jeden Fall mit Antibiotika oder Virostatika zu behandeln ist.


Behandlungsmethoden & Therapie

Welche Behandlung ein Mediziner bei einer Knochenhautentzündung anordnet, hängt in erster Linie von deren Ursache ab. Außerdem bestimmen vorhandene Symptome eines Patienten über die Auswahl therapeutischer Maßnahmen.

Handelt es sich um eine bakterielle Infektion als Grunderkrankung, verschreiben Ärzte in der Regel Antiobiotika zur Bekämpfung der gefährlichen Erreger. Eine Entzündung geht häufig mit Schmerzen einher. Entzündungshemmende Schmerzmittel tragen zur Linderung der Beschwerden bei.

Im Falle einer Periostitis aufgrund einer viralen Infektion sind Virostatika zur Behandlung empfehlenswert. Manchmal jedoch vertrauen Ärzte auch auf die körpereigenen Immunkräfte eines Patienten. Unter Umständen ist das Immunsystem selbst dazu in der Lage, Viren zu bekämpfen und den allgemeinen Gesundheitszustand zu stabilisieren.

Bei Schwellungen und Rötungen hilft oft Kühlung von außen. So wirken kalte Auflagen oder Wickel schmerzlindernd und lassen verdickte Stellen abschwellen. Helfen einfache Hausmittel nicht, eignen sich auch kühlende Sprays oder Salben.

Bewegungsschmerzen und Entzündungen sind generell mit Ruhe und Schonung zu behandeln. Sport ist nicht zu empfehlen. Betroffene sollten erkrankte Extremitäten hochlagern.

Leiden Patienten unter einer chronischen Knochenhautentzündung, sind oft spezielle Einlagen für Schuhe nötig. Diese ermöglichen Bewegung im Alltag, beugen aber einer dauerhaften Fehlstellung von Füßen und Beinen vor. In schlimmeren Fällen, zum Beispiel bei Deformationen an Füßen, verordnen Ärzte häufig orthopädische Schuhe.

Viele von einer Knochenhautentzündung Betroffene erhalten über einen längeren Zeitraum Physiotherapie. Hier führen Therapeuten unter anderem Massagen an erkrankten Stellen durch. Zudem unterziehen sich Patienten bei einer Physiotherapie leichten Bewegungsübungen, um auch weiterhin mobil und gelenkig zu bleiben. Massagen und Krankengymnastik stärken die Muskulatur und fördern die Durchblutung der Knochenhaut.

Zur Ruhigstellung legen Physiotherapeuten außerdem oft einen Tape-Verband an. Dieser dient der Stabilisierung und Schonung von Gelenken und Knochen.

Behandlungsmethoden zusammengefasst:

  • Antibiotika
  • Virostatika
  • Schmerzmittel
  • Ruhe
  • Schonung
  • Trainingsverbot
  • Hochlagerung
  • Kühlung
  • Physiotherapie
  • Massagen
  • Krankengymnastik
  • Tapeverband

Vorbeugung – Impfung & Prävention

Sowohl Freizeitsportler als auch Personen, die vom Sport leben, sollten auf ein ausgeglichenes Training Wert legen. Dies beinhaltet einen Wechsel aus Trainingseinheiten und Ruhephasen. Denn um einer Überbelastung und Entzündung von Knochen und Gelenken vorzubeugen, müssen sich diese zwischendurch regenerieren.

Läufer und Leichtathleten sollten bei ihrem Training vor allem auf das richtige Schuhwerk achten. Falsch angepasste Schuhe, die den Fuß nicht ausreichend stabilisieren, begünstigen eine Fehlbelastung und eine daraus resultierende Knochenhautentzündung.

Hilfe bei der Wahl richtiger Laufschuhe liefern Sportfachgeschäfte. Viele davon bieten sogar die Möglichkeit eines Lauftests an. Dabei laufen Kunden auf einem speziellen Laufband, während die Druckbelastung der Füße gemessen wird. So ist eine individuelle Schuhanpassung möglich.

Wer seine Füße und Beine beim Sport stark belastet, sollte außerdem auf den Untergrund achten, auf dem das Training stattfindet. Joggen oder Springen auf zu hartem Boden zum Beispiel begünstigt die Entstehung einer Knochenhautentzündung. Besser ist unter anderem weicher Waldboden.

Personen mit angeborenen Fehlstellungen sollten Sport stets unter ärztlicher oder physiotherapeutischer Betreuung betreiben, um Fehlbelastungen und Langzeitschäden zu vermeiden.

Passionierten Joggern sei regelmäßiges Dehnen und Strecken im Verlauf einer Trainingseinheit empfohlen. Vor langen Laufstrecken ist ein ausgiebiges Aufwärm-Programm für Muskeln, Sehnen und Gelenke wichtig.

Prognose zur Heilung

Eine Knochenhautentzündung gilt im Allgemeinen als heilbar. Wie effektiv eine Therapie anschlägt und wie schnell eine Genesung erfolgt, hängt von der jeweiligen Ursache ab. Außerdem trägt jeder Betroffene selbst zur Besserung seines Gesundheitszustands bei. Wer sich an die Anordnungen seines Arztes hält und sein Skelettsystem schont, hat gut Chancen, bald wieder fit und einsatzbereit zu sein.

Bestimmte Medikamente fördern zudem die Heilung einer Periostitis. Wer sich an Therapiepläne hält, hat gute Chancen, auch weiterhin beweglich zu bleiben, ohne dauerhafte Schäden zu erleiden.

Zudem empfehlen Ärzte und Therapeuten bestimmte Sportarten, die als schonend für Knochen und Gelenke gelten. Dazu gehört zum Beispiel Schwimmen oder Nordic Walking. Sportler sollten nach einer langen Ruhephase langsam und behutsam in ein erneutes Training starten

Wie gut und schnell eine Knochenhautentzündung ausheilt, hängt neben anderen Faktoren auch vom Alter des Patienten ab. Ältere Menschen leiden meist an anderen Erkrankungen. Außerdem ist das Immunsystem im Alter schwächer als bei jungen und fitten Menschen.


Was ist ein Schienbeinkantensyndrom?

Das Schienbeinkantsyndrom vereint mehrere Symptome. Es handelt sich um eine besondere Form der Knochenhautentzündung, die sich auf das Schienbein konzentriert.

Unter Medizinern ist das Schienbeinkantensyndrom auch als ,,shin spints‘ bekannt. Diese treten vor allem bei Leichtathleten auf, die von ihren Knochen und Gelenken über viele Jahre Höchstleistung abverlangen. Ebenso häufig sind ,,shin spints‘ bei Tänzern, Fußballern und Eiskunstläufern.

Ein Schienbeinkantsyndrom äußert sich meist durch einen stechenden Schmerz im Bereich des Schienbeins. Dieser tritt vor allem bei Belastung und Sport auf. Eine Ruhepause bringt Linderung. Fangen Sportler erneut an, zu trainieren, kommen die Beschwerden oft wieder zurück.

Wie bei allen anderen Formen einer Knochenhautentzündung, bilden sich auch bei einem Schienbeinkantsyndrom Schwellungen. Betroffene haben dann Dellen am Schienbein, die sich warm anfühlen.

In schweren Fällen leiden Patienten selbst bei leichtem Gehen unter Schmerzen. Auch hier gelten Ruhe und Physiotherapie als beste Behandlungsmethode. Zudem verschreiben Ärzte schmerz- und entzündungshemmende Medikamente. Oft erteilen sie auch ein striktes Trainingsverbot.


Alternative Behandlungsmethoden

 

Alternative Behandlungsmethoden gelten als ergänzende Maßnahmen zur klassischen Schulmedizin. Sie erweitern den Handlungsspielraum von Ärzten und Therapeuten. Immer mehr vertrauen auf die Kraft natürlicher und alternativer Heilmittel.

Vor allem sind Therapien im Bereich der Naturheilkunde beliebt. Doch auch Methoden anderer Kulturen eignen sich als Ergänzung schulmedizinischer Heilmethoden.

Die Chinesische Medizin zum Beispiel bietet bei der Behandlung von Knochenhautentzündung passive Therapien an. Diese unterstützen die übliche Physiotherapie. Sie lindern Schmerzen und dämmen Entzündungen ein.

Zudem empfehlen Naturheilkundler phytotherapeutische Maßnahmen, die die Verwendung von Heilpflanzen beinhalten.

Zur Förderung der Durchblutung hilft die so genannte Hydrotherapie, bei der Wasser als Heilmittel eingesetzt wird. Auch Moorbäder sind unter Ärzten und Therapeuten mit Hang zur Naturheilkunde beliebt. Sowohl Hydrotherapie als auch Moorbäder tragen zur Regeneration des Knochengewebes und zur Entspannung bei.

Akupunktur ist eine weitere alternative Möglichkeit, Symptome, wie etwa Schmerzen und allgemeines Unwohlsein zu lindern. Hierbei verwenden Therapeuten dünne Nadeln. Diese bringen sie auf der Haut im Bereich erkrankter Knochen an und stimulieren somit körpereigene Energien und mobilisieren die inneren Selbstheilungskräfte eines Menschen. Patienten finden bei dieser Methode Ruhe und Entspannung.

Eine Heilung einer Knochenhautentzündung allein durch alternative Behandlungsmethoden ist eher unwahrscheinlich. Allerdings erhöht alles, was auf sanftem Weg zur Regeneration des Skelettsystems beiträgt, die Heilungschancen Betroffener.

Welche Hausmittel können helfen?

 

  • Ruhe
  • Wickel mit Quark
  • Kälte
  • Hochlagerung
  • Schlaf
  • Kalte Duschen

Hausmittel sind vor allem bei Menschen beliebt, die auf die Verwendung industriell hergestellter Medikamente zum Großteil verzichten möchten. Viele versprechen sich von Hausmitteln eine sanfte Linderung von Beschwerden ohne Nebenwirkungen. Sie gelten in der Regel als gut verträglich und leicht anwendbar. Für Hausmittel braucht es oft nicht Viel.

Ruhe und Schonung steht bei einer Knochenhautentzündung an erster Stelle, damit sich das Knochengewebe regenerieren kann. Wer an einer Periostitis erkrankt ist, muss nicht zwangsläufig strenge Bettruhe halten – es sei denn, betroffene Personen leiden unter Fieber und Abgeschlagenheit.

In den meisten Fällen reicht es aus, wenn sich Erkrankte nur wenig bewegen und viel sitzen oder liegen. Betroffene Extremitäten sollten oft hochgelagert werden. Dazu reichen Kissen und Decken aus.

Außerdem hilft Kühlung von außen, um Schwellungen zu lindern. Hierfür eignen sich zum Beispiel kalte Wickel aus Quark. Doch auch Kühlakkus, eingewickelt in ein Tuch, helfen.
Beim Duschen können Betroffene Beine und Arme zusätzlich mit kaltem Wasser abbrausen.

Leichte Massagen mit einfachen Ölen fördern die Durchblutung und den Abfluss eingelagerter Körperflüssigkeiten.

Wer bei einer Knochenhautentzündung unter Fieber, Schwindel und Schmerzen leidet, braucht ausreichend Gelegenheit, um sich auszuruhen und neue Kraft zu tanken. Daher ist viel Schlaf auch bei einer Periostitis wichtig.

Fieber geht mit starkem Schwitzen einher. Der Körper verliert dabei viel Flüssigkeit. Daher ist Erkrankten auf jeden Fall zu empfehlen, viel zu Trinken – am besten in Form ungesüßter Tees oder Mineralwasser. Ein kalter Waschlappen auf der Stirn unterstützt den Körper zusätzlich bei der Wärmeregulation.

Heilkräuter & Heilpflanzen

 

  • Arnika
  • Beinwell
  • Traubensilberkerze
  • Bärlapp
  • Fichte
  • Honigklee
  • Steinklee
  • Kampfer
  • Propolis
  • Quecke
  • Ringelblume
  • Römische Kamille
  • Rosmarin
  • Senfmehl
  • Stiefmütterchen
  • Thymian
  • Weidenrinde

Heilkräuter und Heilpflanzen sind vor allem bei Naturheilkundlern beliebt. Sie betrachten Arznei der klassischen Schulmedizin mit einem kritischen Auge. Diese enthalten laut Naturheilkunde zu viele chemische Substanzen, die den Körper eher belasten als ihm zu helfen. Daher vertrauen viele Therapeuten auf die heilende Kräfte der Natur.

Viele Heilpflanzen eignen sich zur Anwendung in ihrer natürlichen Form auch zu Hause – zum Beispiel als Badezusatz oder Mittel für kalte Auflagen. Sehr beliebte Heilkräuter sind unter anderen Arnica, Ringelblume, Senfmehl und Weidenrinde.

Andere werden von Naturheilkundlern zu Salben oder Gelen weiterverarbeitet. Diese tragen Betroffene auf erkrankte Gelenke auf. Dort wirken sie kühlend und durchblutungsfördernd.

Ätherische Öle

 

  • Cajeput
  • Eukalyptus
  • Fichte
  • Kampfer
  • Kiefer
  • Minze
  • Rosmarin
  • Wacholder
  • Zypresse

Ätherische Öle sind meist nicht zur Einnahme bestimmt. Sie dienen als Duftöl oder Massagemittel. Naturheilkundler sind davon überzeugt, dass ätherische Öle das innere Gleichgewicht und Wohlbefinden stärken und die körpereigenen Selbstheilungskräfte aktivieren.

Ätherische Öle finden oft Verwendung in Duftlampen. Diese erzeugen einen angenehmen Raumduft und beeinflussen die Stimmung Erkrankter positiv.

Allerdings ist beim Gebrauch ätherischer Öle auch Vorsicht geboten – vor allem bei empfindlichen Personen. Denn die Öle können mitunter allergische Reaktionen auslösen oder zu Hautirritationen auslösen.

Homöopathie & Globuli

 

Die Homöopathie bietet eine weitere Alternative zur Schulmedizin. Auch sie verwendet vor allem pflanzliche Substanzen oder andere organische Stoffe aus der Natur. Die Besonderheit der Homöopathie liegt in der Verdünnung. Natürliche Ausgangsstoffe werden bis zu einem bestimmten Grad verdünnt. Homöopathen sagen dazu auch Potenzierung.

Wie oft und in welcher Menge Betroffene Globuli oder homöopathische Tropfen oder Tabletten einnehmen, hängt zum Einen von deren Potenzierungsgrad und zum Anderen vom Symptombild ab.

Homöopathie allein ist nicht dazu in der Lage, eine Knochenhautentzündung vollkommen zu heilen. Wie auch andere alternative Methoden unterstützt sie den Heilungsprozess auf sanfte Weise. Obwohl es sich um meist stark verdünnte Wirkstoffe handelt, empfiehlt sich die Verwendung homöopathischer Mittel unter Aufsicht geschulter und erfahrener Therapeuten.

Mittlerweile greifen auch immer mehr Schulmediziner bei der Behandlung ihrer Patienten zur Homöopathie. Rein pflanzliche Arznei schränkt die Wirkung klassischer Medizin nicht ein. Wechselwirkungen sind kaum zu erwarten.

Schüssler-Salze

 

Schüssler Salze sind unter Therapeuten mit Hang zur Naturheilkunde sehr beliebt. Sie eignen sich als natürliche Behandlungsmethode bei vielen verschiedenen Krankheiten – so auch einer Knochenhautentzündung. Die Mineralien dienen allerdings als Ergänzung zu klassischen Therapiemethoden. Erkrankte Personen sollten sich in erster Linie in die Hände eines Schulmediziners begeben, um alle möglichen Ursachen für eine Periostitis auszuschließen.

Wer Schüssler Salze verwendet, findet sie in mehreren Darreichungsformen. Sie gibt es zum Beispiel als als Tabletten oder als Salben. Schüssler Salze eigenen sich vor allem als Mittel zum Auftragen auf der Haut. Bei einer Knochenhautentzündung wirken sie durchblutungsfördernd und lassen Schwellungen abklingen.

Diät & Ernährung

 

  • Kein Übergewicht
  • Säure-Basen-Diät
  • Viel Flüssigkeit
  • Kalcium

Sportler, die an einer Knochenhautentzündung erkranken, brauchen sich in der Regel um Übergewicht keine Sorgen machen, da sie sich eh regelmäßig bewegen. Anderen Personen mit einer Periostitis sei empfohlen, sich ausgewogen und gesund zu ernähren. Wer zu viel Gewicht mit sich herum trägt, belastet Knochen und Gelenke unnötig.

Oft können sich Betroffene lange Zeit nicht bewegen, da sie ihre Knochen schonen müssen. Aufgrund des Bewegungsmangels verbraucht der Körper weniger Energie. Eine erhöhte Nahrungszufuhr führt unter diesen Umständen eventuell zu ein paar Pfunden mehr auf den Hüften.

Vertreter der Säure-Basen-Diät sind davon überzeugt, dass der Säure-Basen-Haushalt des Körpers die Entstehung von Krankheiten in Knochen und Gelenken beeinflusst. Bestimmte Lebensmittel, die viel Säure enthalten, führen zu einem Ungleichgewicht und beeinträchtigen die Funktion des Skelettsystem. Viele basische Lebensmittel, wie etwa frisches Gemüse oder Hülsenfrüchte, wirken diesem positiv entgegen.


FAQ – Fragen & Antworten

Ist Sport bei einer Knochenhautentzündung noch möglich?

Im Verlauf der Erkrankung ist Sport eigentlich tabu. Nur unter Aufsicht und Anleitung eines Physiotherapeuten sind leichte Bewegungen möglich. Diese verhindern einen Muskelabbau in bewegungsarmen Phasen und dehnen Bänder und Sehnen.

Erst, wenn eine Knochenhautentzündung vollständig ausgeheilt ist, können Betroffene wieder Sport treiben. Allerdings sollte das Training in der ersten Zeit behutsam und sanft stattfinden, um keine Rückfälle zu riskieren.

Welche Sportarten schonen die Knochen?

Joggen auf hartem Boden belastet das Knochen- und Gelenksystem des Menschen stark. Läufer haben ein wesentlich höheres Risiko, an einer Knochenhautentzündung zu erkranken. Doch auch Eiskunstläufer oder Tänzer zählen zur Risikogruppe.

Sportarten wie Nordic Walking, Schwimmen oder Aqua-Jogging trainieren Muskeln ebenso gut, schonen dabei aber Knochen und Gelenke. Wer lieber zu Hause oder im Fitnessstudio trainiert, dem bietet zum Beispiel der Ergometer ein sanftes, aber forderndes Training.

Kann sich in Folge einer Knochenhautentzündung die Haut vom Knochen ablösen?

Halten sich von einer Knochenhautentzündung Betroffene nicht an die Anweisungen von Ärzten und Therapeuten, riskieren schwere Langzeitschäden. Schmerzen und andere Beschwerden können zunehmen und sind unter Umständen schwer behandelbar.

In der Regeln gehen mit einer Periostitis Bewegungseinschränkungen einher. Entwickelt sich jedoch eine akute Erkrankung zu einer chronischen Erkrankung und heilt diese nie richtig aus, kann es sogar zur Ablösung der Knochenhaut vom Knochen kommen.

Worauf kommt es beim Kauf eines Laufschuhs an?

Beim Kauf von Schuhen für bestimmte Sportarten ist eine ausführliche Beratung wichtig. Viele Sportfachgeschäfte bieten mittlerweile eine individuelle Schuhanpassung an, bei der auch die Fußbelastung gemessen wird.

Sportler sollten sich beim Schuhkauf viel Zeit nehmen. Wer mehrere Sportarten betreibt, lauft am besten für jedes Training einen passenden Schuh. Es ist wichtig zu wissen, welcher Belastung Knochen und Gelenke beim jeweiligen Training ausgesetzt sind.
Gute Sportschuhe haben meist einen hohen Preis. Doch sie sind eine gute Investition in die eigene Gesundheit.

Können auch Kinder eine Knochenhautentzündung bekommen?

Es gibt auch viele Kinder, die bereits in frühen Lebensjahren eine Sportart erlernen. Eltern sollten keine Kosten scheuen, wenn es um die Wahl der richtigen Sportschuhe geht.
Ruhe und Erholung zwischen Trainingseinheiten sind ebenso wichtig.

Im Allgemeinen gilt das Skelettsystem von Kindern zwar als belastbarer als das von Erwachsenen, doch auch die kleinsten Sportler können bei zu viel und falscher Belastung an einer Knochenhautentzündung erkranken. Kinder mit angeborenen Fehlstellungen, zum Beispiel mit einem Knickfuß, besitzen ein weitaus höheres Risiko für eine Periostitis.

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