Schüßler-Salze 33 – Molybdenum metallicum

Steckbrief Schüßler-Salze 33: Molybdenum metallicum 
 Deutscher Name: Molybdändisulfid 
 Chemische Bezeichnung: Molybdän(IV)-sulfid 
 Beschaffenheit: grauschwarzes, kristallines Metall
 Typische Potenz: D12. D6
 Vorkommen im Körper: Skelett, Leber, Lunge, Haut & Nieren
 Einsatzbereich: Leber, Darm, Zähne, Skelett

Molybdenum metallicum

Wissenswertes und Wirkung des Schüßler-Salzes Nr. 33

Molybdenum metallicum passt zu Personen, die ein schwachen Immunsystem haben, unter Blähungen leiden und / oder Problemen mit den Knochen und Zähnen leiden. Das Salz Nr. 33 erleichtert zudem die Resorption (Aufnahme) von Fluor. Dies wiederum stärkt Knochen und Zähne. Auch der Transport und die Speicherung von Eisen sowie die Funktion der Nieren werden unterstützt. Außerdem kann das Salz Verdauungsprobleme wie Blähungen reduzieren. Der Mineralstoff fördert nämlich die Verdauung von Lebensmitteln, die Schwefel enthalten und oftmals Darmwinde verursachen.

Molybdän sieht aus wie Blei, weshalb es auch so bezeichnet wird. Es entsteht als Nebenprodukt bei der Herstellung von Kupfer. In der Industrie ist es vor allem wegen seiner Beständigkeit Säure gegenüber, sehr begehrt. Dieser Vorzug macht das Spurenelement auch für den menschlichen Körper so wichtig. Denn Molybdän, welches in sämtlichen Enzymsystemen im Organismus vorhanden ist, verhindert die Bildung von Harnsäure und zersetzt Purine.


Ursachen für Mangel

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Das Salz Nr. 33 kann z. B. den Harnsäurespiegel ausgleichen

Xanthinoxidase ist ein Enzym, welches Molybdän beinhaltet und für den Harnsäure-Abbau verantwortlich ist. Die Harnsäure fängt hochreaktive freie Radikale ein und zählt zu den starken Antioxidantien. Aus diesem Grund ist ein gesunder Harnsäurespiegel, sowie der damit verbundene optimale Molybdänhaushalt, für die Gesundheit essenziell. Xanthinoxidase ist aber zum Beispiel auch wichtig für den Transport sowie die Speicherung von Eisen.

Darüber hinaus ist Sulfitoxidase, ebenfalls ein molybdänhaltiges Enzym, verantwortlich für das Abbauen von Schwefel-Verbindungen bzw. auch von toxischen Sulfaten und Sulfiten. Hierzu zählen unter anderem Cystein, Taurin, Methionin, Homocystein oder Glutamin.

Das Spurenelement wird auch oft Kunstdünger beigefügt, da es die Fruchtbarkeit von Böden fördert. Dies kann sich jedoch auf die Pflanzen-Tiere-Menschen Nahrungskette negativ auswirken. Die Konzentration ist dann für den menschlichen Organismus zu hoch. Im ökologischen Landbau, wo kein Molybdän beigemischt wird, kommt es nicht zu diesem Problem. Das rein natürliche Vorkommen führt nämlich zu einer Stabilisierung vom Säure-Bssenhaushalt und zur Stärkung vom Immunsystem.


Symptome bei Mangel

Bei einem Ungleichgewicht von Molybdenum metallicum kann es zu folgenden Symptomen kommen:

Schwefeloxid, welches zum Beispiel bei Abgasen von Autos und vergleichbaren Verbrennungsvorgängen freigesetzt wird, führt zu Belastungen von Patienten mit einem Molybdänmangel. Betroffene können die Schwefelverbindungen, zum Beispiel bei Smog, nicht so abbauen, wie gesunde Personen. Aber auch Lebensmittel, die geschwefelt sind, können die Symptome fördern.

Die zu hohe Konzentration aufgrund von der Beimischung in den Kunstdünger kann Gelenkschmerzen auslösen, zu Gicht und Leberhypertrophie führen und bereits im Kleindkindalter Karies verursachen.


Antlitz-Analyse

Wie auch bei Calcium fluoratum, so gilt eine dunkle Verschattung um die Augen als ein wichtiges Antlitzzeichen. Betroffene leiden jedoch zusätzlich auch an Beschwerden wie Gelenkschmerzen, Knochenproblemen oder Zahnbeschwerden.

Bei Personen mit Augenringen, die trotz Schwierigkeiten im Leben, einen geraden und wachen Blick aufweisen kommt zumeist eine Therapie mit Calcium fluoratum und Calcium phosphoricum in Betracht. Sie haben trotz körperlicher Beschwerden außerdem ein starkes Immunsystem.

Das Schüssler-Salz Nr. 33 kann hingegen völlig erschöpften Personen, mit einem hoffnungslosen Blick und einem geschwächten Immunsystem, die mit Gelenk-, Zahn- und Knochenproblemen einhergehen, helfen. Molybdenum metallicum kommt wird hierbei zusätzlich zu vorhin genannten Salzen verabreicht.

Weitere typischen Antlitz-Anzeichen von Molybdenum-Persönlichkeiten sind durchsichtige Spitzen der Zähne sowie Würfelfalten unter ihren Augen. Auch Aphthen auf der Zunge, das Verlangen nach Wärme und trockenem Wetter sowie Hitzewallungen können ein Anzeichen sein.


Persönlichkeitsmerkmale

Betroffene verlangen oftmals nach Aktivität, vor allem solcher, kreativer Natur. Sie sind leicht beleidigt und leiden unter Ängsten, wie etwa unter Zukunftsangst.

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Angst ist ein typisches Persönlichkeitsmerkmal

Furcht ist insgesamt ein sehr typisches Persönlichkeitsmerkmal vom Schüssler-Salz Nr. 33. So können Betroffene zum Beispiel Angst davor haben, lebendig begraben zu oder gedemütigt zu werden. Sie meiden enge Räume, hochgelegene Orte, öffentliche Plätze und Reisen, bei denen sie weit von Zuhause entfernt sind.

Molybdenum-Persönlichkeiten sind oftmals empfindlich gegenüber Geruchsstoffen oder Konservierungsstoffen. Sie sind zuweilen apathisch, gleichgültig, ruhelos und oftmals in Eile. Auch Trauer, Unzufriedenheit und Schweigsamkeit beschreiben Molybdenum-Personen.

Betroffene zeigen eine Abneigung gegenüber Milch, Käse, Obst oder sauren Speisen wie Zitronen und verlangen nach kalten Getränken. Kinder leiden außerdem oft unter einem Stottern.


Anwendungsgebiete

Das Schüssler-Salz Nr. 33, wird in erster Linie bei Problemen mit der Harnsäure sowie zur Unterstützung von Knochen, Zahnschmelz und dem Eisenstoffwechsel eingesetzt. Je nach Begleiterscheinungen kann Molybdenum metallicum auch ein geschwächtes Immunsystem stärken und den Säure-Basen-Haushalt stabilisieren.

Das Schüssler-Salz Nr. 33 – Molybdenum metallicum wird eingesetzt bei:

  • Knochenproblemen
  • Zahnproblemen (z. B. Karies)
  • Problemen mit der Harnsäure
  • Nierenbescherden
  • einem gestörten Eisenstoffwechsel
  • einem instabilen Säure-Basen-Haushalt
  • Tumoren
  • Gastroenteritiden
  • Hautinfektionen
  • Atembeschwerden
  • Durchfall
  • Schwellungen (z. B. Gesicht oder Hände)
  • Gicht
  • Leberhypertrophie

Anwendungshinweise

Sie sollten das Schüssler-Salz Nr. 33 nicht einnehmen, wenn Sie eine Allergie oder Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe vorweisen. Neben dem Hauptwirkstoff Molybdenum metallicum sind zumeist noch Saccharose, Dilutionen sowie Ethanol-Wassergemische enhalten.

Bei Babys und Kindern sollten Sie, statt der alkoholhaltigen Tropfen, am besten die Globuli verwenden.

Personen, die unter einer Milchzuckerunverträglichkeit bzw. Laktoseintoleranz leiden, sollten auf die milchzuckerhaltigen Tabletten verzichten. Alternativen sind Globuli oder Tropfen.

Wechselwirkungen mit anderen Stoffen sind nicht bekannt.


Passende Salze

Molybdenum metallicum wird vor allem mit folgenden Salzen kombiniert:

  • Calcium fluoratum
  • Calcium phosphoricum

Einnahme & Dosierung

Die Anwendung und Dosierung sollte stets nach den Anweisungen des behandelnden Heilpraktikers bzw. Therapeuten erfolgen. Allerdings riet Rosina Sonnenschmidt selbst, sich nicht verunsichern zu lassen, wenn Sie das Salz nicht in einer bestimmten Potenz oder Darreichungsform finden können. Verwenden Sie einfach die Dosierung (zumeist D6 oder D12) und die Darreichungsform (Tabletten, Globuli, Tropfen), die Sie finden können.


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