Wadenschmerzen

Eine Einschränkung im Alltag

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Wadenschmerzen können den Alltag stark einschränken

Wadenschmerzen sind ein Symptom, dass mit vielen unterschiedlichen Erkrankungen zusammenhängen kann. In der Regel fallen die Schmerzen bei Belastung auf. Also z. B.  wenn Sie Treppenstufen steigen, sich unnatürlich bewegen oder schneller Laufen.

Dabei ist das Symptom nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, denn Betroffene können durch die Wadenschmerzen stark im Alltag eingeschränkt sein. Durch eine gezielte Behandlung kann das Problem jedoch behoben werden.

Welche Ursachen dahinter stecken können, was für Komplikationen möglich sind, wie die Behandlung ausfällt und vieles mehr, erfahren Sie hier.


Was sind Wadenschmerzen?

Beinah jeder Mensch hat schon einmal unter Wadenschmerzen gelitten. Es handelt sich um einen stechenden oder ziehenden Schmerz der Wadenmuskulatur.

Allerdings müssen Sie aufpassen, denn Sie dürfen Wadenschmerzen nicht mit einem Wadenkrampf verwechseln. Dieser tritt plötzlich und extrem auf, wobei sich Wadenschmerzen über einen längeren Zeitraum zeigen. Gerade nach Unfällen kommt es häufig zu Wadenschmerzen.

Doch auch anatomische Ursachen oder eine Durchblutungsstörung können Ursachen sein, welche zu Wadenschmerzen führen. Meist zeigen sich die Schmerzen dadurch, dass sich diese nicht nur auf die Wade beschränken, sondern sich bis in den Fuß ziehen. Sollten die Schmerzen oder die Ursache nicht behandelt werden, können sich diese mit den Monaten und Jahren über das gesamte Bein ausbreiten.


Die Ursachen von Wadenschmerzen

Die Ursachen für Wadenschmerzen sind vielfältig und umfangreich. Oftmals treten diese nach Sportverletzungen auf, denn in diesem Bereich werden die Beine besonders beansprucht. Nach Prellungen, Wadenkrämpfen oder Blutergüssen ist ein Schmerz im Wadenbereich keine Seltenheit. Doch auch Fehlverhalten oder eine Überlastung der Muskeln in der Wade führen zu Schmerzen, die meist am nächsten Tag auftreten.

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Wadenschmerzen sind oft auf eine falsche oder übermäßige Belastung zurückzuführen

Vergleichbar sind diese mit einem Muskelkater. In vielen Fällen sind aber Durchblutungsstörungen eine Ursache für Wadenschmerzen. Da die Muskeln nicht mehr mit ausreichend Blut und Sauerstoff versorgt werden, verkrampfen diese und sind nicht mehr elastisch; es kommt zu Schmerzen.

Diese Art von Schmerzen können meist beim Gehen oder Sitzen aufkommen. Passen Sie hier auf, denn das Symptom weist häufig auf ein erhöhtes Herzinfarktrisiko hin, weshalb Sie diesen schnellstmöglich behandeln lassen sollten.

Ein Bandscheibenvorfall ist ein weiterer Grund, weshalb es zu Wadenschmerzen kommen kann. Durch die damit verbundene Irritationen der Nervenwurzeln leidet auch die Wadenmuskulatur.

Ein Risikofaktor sind degenerative Veränderungen der Wirbelsäule. Ansonsten treten Wadenschmerzen meist in Verbindung mit Thrombophlebitis auf. Hierbei handelt es sich um eine Entzündung der oberflächlichen Hautvenen, was wiederum zu Schmerzen führt. Allgemein sollten Sie auf Erkrankungen der Gefäße achten, denn Krampfadern, Arthritis oder ähnliches wirken sich meist auch auf die Waden aus. Die Folgen können chronische Wadenprobleme sein.

Die häufigsten Ursachen:
Durchblutungsstörung Wadenschmerzen

Wadenschmerzen können auch durch Durchblutungsstörungen verursacht werden

  • Sportverletzungen wie Prellungen, Wadenkrämpfe oder Blutergüsse
  • Fehlverhalten oder Überlastung der Muskeln
  • Durchblutungsstörungen
  • Bandscheibenvorfall
  • Veränderungen der Wirbelsäule
  • Entzündung der Hautvenen
  • Gefäßerkrankungen

Die Diagnose und der Verlauf

Wadenschmerzen sind keine Seltenheit und treten oftmals vorübergehend auf. Das ist daran zu erkennen, dass Sie nach Ende der Belastungen keine Schmerzen mehr in der Wade verspüren. Kommt es jedoch dauerhaft zu den Beanspruchung, kann es zu chronischen Beschwerden kommen. Deswegen ist der Gang zum Arzt zu empfehlen. Je nach Ursache wird mit dem Patienten zuerst ein ausführliches Gespräch geführt. In diesem werden alle wichtigen Indikatoren einfließen, wie regelmäßiger Sport, Belastungen oder vorherige Erkrankungen.

Da es sich in einem solchen Fall nur um einen Verdacht handelt, müssen weitere Untersuchungen durchgeführt werden. Haben Sie den Verdacht, dass es sich um chronische Schmerzen durch eine ständige Überbelastung handelt, sollten Sie einen spezialisierten Sportarzt aufsuchen. Dieser nimmt die weiteren Untersuchungen vor und passt die Therapie anschließend an. In der Regel beginnt die Diagnose mit einer Druckmessung sowie einigen Belastungstests. Auch ein Röntgenbild der Wadenmuskeln wird gemacht, damit die Diagnose gestellt werden kann.

Die Diagnose im Überblick:
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Je nach Diagnose können Wadenschmerzen unterschiedlich behandelt werden

  1. Ein ausführliches Gespräch mit dem Patienten
  2. Bei sportliche bedingten Ursachen Überweisung an Sportarzt
  3. Diverse Druckmessungen und Belastungstests
  4. Röntgenbild der Wadenmuskeln

Wie die Wadenschmerzen verlaufen, hängt ganz von der Ursache ab. In der Regel verstärken sich die Schmerzen über Monate und Jahre. Das ist aber nur der Fall, wenn keine Maßnahmen eingeleitet werden, um diese zu verhindern. Anfangs zeigt sich der Wadenschmerz nur durch ein leichtes Stechen, das aber nicht weiter auffällt. Erst im späteren Verlauf kommt es zu starken Schmerzen, die sich über das gesamte Bein verteilen können. Diese Schmerzen sind nicht nur unangenehm, sondern beeinflussen die Lebensqualität.

Selbstverständlich leidet darunter ebenso die Mobilität, da sich Betroffene nur noch geringfügig bewegen können. Gerade beim Laufen oder Autofahren ist der Wadenschmerz besonders unangenehm.


Diagnosedaten und Häufigkeit von Wadenschmerzen

Da Wadenschmerzen in Zusammenhang mit vielen anderen Krankheiten auftreten können, ist die Zahl der Betroffenen recht hoch. Jährlich werden rund 200.000 Fälle von Wadenschmerzen registriert. Jedoch wird davon ausgegangen, dass die Zahl wesentlich höher ist. Der Grund ist, dass leichtem Ziehen oder Stechen im Wadenbereich oftmals keine große Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Dabei handelt es sich schon um Wadenschmerzen, welche aber nicht behandelt werden. Erst, wenn die Schmerzen Überhand nehmen, kommt es zur Behandlung, sodass die Zahl etwa doppelt zu hoch sein sollte. Außerdem ist es so, dass Frauen wesentlich öfter von Wadenschmerzen betroffen sind, als es bei Männern der Fall ist.


Komplikationen beim Symptom

Sobald ein Wadenschmerz auftritt, wird diesem meist Überanstrengungen zu Grunde gelegt. Dabei muss das nicht immer die Ursache sein, denn auch viele Krankheiten zeigen sich mit Wadenbeschwerden. Aus diesem Grund sollten Wadenschmerzen genau beobachtet und dokumentiert werden.

Thrombose Wadenschmerzen

Eine mögliche und ernste Komplikation von Wadenschmerzen ist die immer schlechtere Durchblutung der betroffenen Gefäße

Klingen diese nach einigen Tagen nicht ab, ist der Gang zum Arzt zu empfehlen. Immerhin kann der Grund für die Schmerzen im Wadenbereich nicht eine Überbelastung der Muskulatur sein, sondern andere Krankheiten. Vor allem Nerven, Venen und Arterien sind davon betroffen und äußern sich in einen Wadenschmerz. Sollte dieser länger unbeachtet bleiben, verschlimmert sich die Erkrankung und breitet sich aus. Tat am Anfang nur die Wade weh, tut dies schon bald das gesamte Bein.

Darüber hinaus kann es zu dauerhaften Schädigungen der Nervenenden kommen. Beispielsweise treten tauben Stellen auf, da die Nerven unter der Haut abgestorben sind. Noch schlimmer ist es, wenn der Wadenschmerz sich als Symptom einer Durchblutungsstörung zeigt. Dauerhaft schlechte Durchblutung führt zum Absterben des Gewebes, sodass die Krankheit in einem späten Stadium nicht mehr behandelt werden kann.

Es kann sogar soweit gehen, dass die Wadenschmerzen lebensbedrohlich werden. Die Folge von diversen Krankheiten können Thrombose, Herzinfarkte, Schlaganfälle oder Lungenembolien sein. Gerade deswegen sollten Schmerzen in der Wade frühzeitig behandelt und nicht ignoriert werden.


Wann sollte Sie zum Arzt gehen?

Sicherlich muss ein Schmerz in der Wade nicht zwangsläufig mit einer schlimmen Krankheit zusammenhängen, weshalb Sie sich ein wenig Zeit nehmen sollten. Beobachten Sie den Wadenschmerz genau und analysieren Sie dessen Verlauf. Das bedeutet, haben Sie einen starken Wadenschmerz, doch dieser nimmt von Tag zu Tag ab, sodass Sie am Ende beinah nichts mehr spüren, ist es oftmals nicht notwendig, dass Sie einen Arzt konsultieren. Solche Wadenschmerzen sind meist ein Symptom von einer Überlastung der Muskeln, welche sich mit der Zeit regenerieren und beruhigen.

Bemerken Sie aber, dass die Wadenschmerzen nicht abklingen oder sogar noch schlimmer werden, ist der Besuch beim Arzt Pflicht.

Sicherlich kann auch dieses noch mit einer Muskelbeanspruchung zusammenhängen, sodass Sie sich nur einige Ruhetage gönnen müssen, doch es ist keine Seltenheit, dass die Schmerzen ein Symptom einer schlimmeren Krankheit sind. Klären Sie das deswegen mit Ihrem Arzt ab.


Die Behandlung und Therapie

Nach einer umfassenden Diagnose können Wadenschmerzen effektiv und schnell behandelt werden. Sollte der Grund für Wadenschmerzen eine akute Verletzung der Muskeln, Zerrung oder eine Prellung sein, ist eine simple Schonung dieser Muskelgruppe die beste Lösung. Das bedeutet, Sie legen für einige Tage die Beine hoch und belasten die Waden und die damit zusammenhängen Muskeln so wenig wie möglich. Vermeiden Sie dabei Treppen oder Autofahren, denn gerade diese Vorgänge beanspruchen die Wadenmuskulatur sehr.

Die PECH-Methode
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Kompressen zählen zu den typischen Behandlungsmethoden bei Wadenschmerzen

In Zusammenhang mit solchen Ursachen kommt die PECH-Methode zum Einsatz. Diese steht für P wie Pause, E wie Eis, C wie Compression und H wie Hochlagern. Also legen Sie eine Pause ein, kühlen Ihre Waden und legen eine Kompresse an.

Danach folgt das Hochlagern der betroffenen Stellen. Leichte Schmerzmittel sind ebenfalls häufige Behandlungsmethoden und helfen gegen die Schmerzen, welche nach einer Weile von alleine abklingen.

Kühlende Schmerzsalben und Gels sind hingegen in Drogerien sowie der Apotheke erhältlich und perfekt, wenn die Waden über die Nacht gekühlt und erholt werden sollen.
Darüber hinaus wirken diese entzündungshemmend und abschwellend.

Weitere Behandlungsmethoden

Ist die Ursache keine Überlastung, sondern ein Muskelkrampf oder eine Verhärtung, verordnet der Arzt verschiedene Mineralstoffe wie Magnesium und Eisen. Diese sind wichtige Indikatoren für die Versorgung der Muskeln, wobei die Aufnahme über die Nahrung in der Regel nicht ausreicht. Meist müssen noch Präparate eingenommen werden, welche die Erholung der Muskeln unterstützt.

Eine häufige Behandlungsmethode sind Massagen. Diese lösen die Verhärtungen und fördern zugleich die Durchblutung der Muskulatur. Sollte es zu Wadenschmerzen durch chronische Fehl- oder Überlastung gekommen sein, sollte auch hier eine Schonung in Anspruch genommen werden. Doch nicht nur die Schonung ist ein Therapieansatz, sondern das Fehlverhalten muss analysiert werden.

Nur so kann das Problem in Zukunft vermieden werden. Im schlimmsten Fall kommt es zu Wadenschmerzen durch einen Muskelfaserriss. Die einzige Behandlung ist eine Operation sowie das Tragen von Kompressionsstrümpfen. Nur dadurch werden die Muskeln entlastet und können sich wieder erholen.

Die Behandlung im Überblick:

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Je nach Ursache sind andere Behandlungen bei Wadenschmerzen sinnvoll

  • PECH-Methode mit Pause, Eis, Compression sowie Hochlagern
  • Schonung
  • Kühlende Gels und Schmerzsalben
  • Leichte Schmerzmittel
  • Mineralstoffe wie Eisen und Magnesium
  • Massagen für die Durchblutung
  • Operative Behandlung

Vorbeugung und Prävention

Wadenschmerzen treten in der Regel als Symptom einer Überlastung der Muskeln auf. Deswegen ist die erste Maßnahme gegen die Schmerzen ein schonender Umgang mit der Muskulatur. Vor starken sportlichen Betätigungen oder schwerer Arbeit sollten die Muskeln aufgewärmt werden. Fünf Minuten reichen aus, damit die Durchblutung gefördert und die Muskeln elastisch gemacht werden. Gerade Dehnübungen sind sehr hilfreich. Das verhindert, dass es nach der Tätigkeit zu Schmerzen kommt.

Ebenfalls ist das sehr viel schonender für die Muskeln, denn diese werden somit nicht von 0 auf 100 belastet. Zudem sollten Sie Ihre Muskeln, nicht nur an den Waden, genügend Aufmerksamkeit schenken. Nur so erkennen Sie drohende Muskelverletzungen und können diese vermeiden.

Ansonsten sollten Sie auf alles verzichten, was Ihre Venen und Muskeln in den Waden belastet. Vor allem Alkohol und Zigaretten sorgen für eine schlechte Durchblutung, was wiederum schnell zu Wadenschmerzen führen kann. Deswegen sollten Sie diese Genussmittel am besten gar nicht oder nur in geringen Maßen verwenden. Darüber hinaus gilt, dass Sie nicht den ganzen Tag auf der Couch sitzen sollten.

Bewegung ist wichtig, damit Ihre Wadenmuskeln immer gut trainiert bleiben und somit für den Alltag gewappnet sind. Ängstliche Patienten können hingegen zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen gehen. Hier werden vorliegende Probleme mit den Waden frühzeitig erkannt und behoben, bevor sich diese verschlimmern können.

Wadenschmerzen gezielt vermeiden:
  • Vor Sport und Anstrengungen die Muskeln aufwärmen
  • Regelmäßig Sport betreiben
  • Durchblutung fördern
  • Durchblutungsstörende Genussmittel vermeiden
  • Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen durchführen

Die besten Hausmittel bei Wadenschmerzen

In vielen Fällen hängen Wadenschmerzen mit einer falschen Ernährung zusammen. Da dem Körper nicht die wichtigen Mineralstoffe zugeführt wird, kann dieser die Muskeln nicht versorgen. Dadurch entstehen Schmerzen und Krämpfe. Aus diesem Grund ist ein altes Hausmittel eine gesunde und vielfältige Ernährung.

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Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist essenziell zur Vorbeugung und Behandlung von Wadenschmerzen

Vor allem Sportler sollten auf Lebensmittel mit Magnesium und Eisen achten, wie zum Beispiel Fleisch oder Spinat. Es gibt im Handel auch die sogenannten isotonischen Getränke, die vor allem vom Leistungssportlern getrunken werden.

Diese sind sehr hilfreich und versorgen den Körper nicht nur mit wertvollen Mineralstoffen, sondern auch neuer Energie. Betreiben Sie somit viel Sport, sollten Sie Ihre Ernährung umstellen und dementsprechend anpassen.

Hinzu kommt, dass eine komplette Schonung des Beines nicht immer die beste Lösung ist. Ansonsten setzt sich der Schmerz fest. Belasten Sie Ihr Bein nur, wenn der Wadenschmerz eher gering ist.

Führen Sie dafür leichte Übungen durch oder gehen Sie eine Runde an der frischen Luft spazieren. Der Sauerstoff ist gut für die Durchblutung, wobei die Bewegung die Muskeln auflockert und somit leichte Schmerzen auflöst.

Übungen bei Wadenschmerzen

Allgemein sollten Sie Übungen durchführen, damit sich Ihre Muskeln auflockern. Das können Sie nicht nur tun, wenn Sie schon unter Schmerzen leiden, sondern auch als Vorbereitung auf Belastungen. Setzen Sie sich hin und wackeln Sie kräftig mit Ihrem aufgestellten Bein hin und her. Die Wade muss ins Schlenkern geraten, sodass sich die Muskeln lockern können.

Ebenso können Sie die Beine ausstrecken und die Zehen langsam und behutsam in Richtung Nase ziehen. Machen Sie das nur solange, wie Sie die Schmerzen aushalten. Werden diese zu groß, gehen Sie mit den Zehen wieder zurück. Wiederholen Sie diese Übung einige Male. Hilfreich gegen Wadenschmerzen ist Tigerbalmöl, welches Sie in der Apotheke oder dem Reformhaus kaufen können. Massieren Sie dieses in die Wade ein, denn es fördert die Durchblutung und sorgt somit für die Beruhigung der Wade.


Natürliche und alternative Heilmethoden

Sicherlich hat auch die Naturheilkunde einiges zu bieten, was gegen Wadenschmerzen helfen kann. Gerade Kräuter und Tees sind sehr hilfreich, denn diese versorgen die Muskeln von Innen. Tees aus Zitronenmelisse, Lavendel, Rosmarin, Pfefferminze oder Basilikum sind hervorragend und wirken krampflösend. Leiden Sie also unter einem stechenden Schmerz, sollten Sie mehrmals täglich eine Tasse dieser Tees trinken. Doch auch Kneippanwendungen sind sehr hilfreich. Wechselduschen mit warmen und eiskalten Wasser öffnen die Arterien und sorgen somit für eine gute Durchblutung.Heilpflanzen und Heilkräuter

Eine weitere Alternative ist Akupunktur. Viele Wadenkrämpfe sind Zeichen von Energiemangel, sodass die passenden Punkte mit einer Nadel penetriert werden können. Dadurch öffnet sich der Energiehaushalt und die Waden werden mit neuer Power versorgt, sodass sich die Muskeln nicht überanstrengen müssen. Im Bereich der Homöopathie gibt es ebenfalls einige Hilfen, wie Cuprum metallicum D6 oder Zincum metallicum D3. Diese lösen Krämpfe und lassen Schmerzen verschwinden. Ansonsten sollten Sie es mit Schüssler-Salzen probieren. Diese kommen bei akuten Fällen zum Einsatz, wobei sie den Körper mit nötigen Magnesium versorgen.


Fragen und Antworten

Helfen gute Schuhe weiter?

Wadenschmerzen lassen sich häufig auf schlechtes Schuhwerk zurückführen. Hinzu kommt noch ein unpassender Gang und schon werden Betroffene mit Wadenschmerzen gestraft. Deswegen ist der Kauf und das Tragen von hochwertigen sowie angepassten Schuhen zu empfehlen. Gerade über längere Strecken sollten alleine gut gedämpfte Schuhe getragen werden. Zudem sollten Frauen, wenn immer es möglich ist, auf hohe High Heels verzichten.

Ist Wärme immer gut?

Nicht bei allen Wadenschmerzen hilft Wärme weiter. Handelt es sich um Schmerzen, welche durch Venenprobleme ausgelöst wurden, kann Wärme das Problem sogar noch weiter verschlimmern. Bevor ein Gang in die Sauna oder ein heißes Bad unternommen wird, sollten Sie sich mit Ihrem Arzt beraten.

Sind Massagen eine Hilfe?

In den meisten Fällen sind Massagen sehr wohltuend, denn diese lockern die Muskulatur und lösen somit Krämpfe und Schmerzen auf. Es kann aber auch sein, dass eine Massage alles verschlimmert. Das ist bei Wadenschmerzen der Fall, welche in Zusammenhang mit Venenproblemen auftreten. Sie würden mit einer Massage das Problem nur tiefer in die Wade massieren und somit verschlimmern. Die Nutzung von Venensalben sollte deswegen nur ganz sanft und langsam geschehen.

Was ist das Logensyndrom?

Oftmals lesen oder hören Sie im Zusammenhang mit Wadenschmerzen vom Logensyndrom. Es handelt sich hierbei um eine Durchblutungsstörung, welche aber nur einzelne Muskelgruppen betrifft. Der Name lässt sich darauf zurückführen, dass die funktionelle Einheit eines Muskels als Loge bezeichnet wird. Schwellen die Muskeln durch verschiedene Erkrankungen an, kommt es zum Druck im Gewebe, wodurch die Durchblutung gestört wird. Die Muskeln und Nerven werden jetzt unterversorgt. Sollten die Wadenschmerzen sehr stark sein, ist das Logensyndrom meist eine Folge eines akuten Falls wie eines Knochenbruches oder Prellung.

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