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Anis

by Danaae

 anis , blume , pflanze , kraut , arzneimittel , grüne medizin ,Anis besitzt ein charakteristisches Aroma, welches gerne für Brote, Süßwaren oder Spirituosen wie Ouzo und Raki verwendet wird. Aufgrund ihrer krampflösenden und auswurffördernden Wirkung findet die Pflanze jedoch auch als Heilpflanze Anwendung, etwa bei Verdauungsbeschwerden und Husten.

Nachfolgend finden Sie alle wichtigen Informationen zum Anis, von der Anwendung und Wirkung, über die Einnahme und Dosierung bis hin zu den möglichen Risiken und Nebenwirkungen.

Anis (Pimpinella anisum)

  • Systematik: Euasteriden II
  • Ordnung: Doldenblütlerartige (Apiales)
  • Familie: Doldenblütler (Apiaceae)
  • Unterfamilie: Apioideae
  • Gattung: Bibernellen (Pimpinella)
  • Art: Anis
  • Wissenschaftlicher Name: Pimpinella anisum
  • Synonyme: Änes; Aneis; Anisum vulgare; A. officinarum; Apium anisum; Carum anisum

Heilwirkung von Anis

Anis (Pimpinella anisum) – Beliebtes Gewürz und Heilkraut

Anis ist eine Pflanze aus der Familie der Doldenblütler, welche bereits seit Jahrtausenden vom Menschen geschätzt wird. Sie verleiht Backwaren einen unverwechselbaren Geschmack, bildet die Grundlage für viele Spirituosen und ist darüber hinaus auch eine bewährte Heilpflanze.

Anis wurde bereits in der Antike bei Husten und Bronchitis genutzt und findet auch heutzutage bei genannten Leiden Anwendung. Die Früchte können beispielsweise als Tee getrunken oder zu Elixieren, Tropfen und Sirup weiterverarbeitet werden. Zudem lässt sich das ätherische Öl der Pflanze medizinisch verwenden, beispielsweise für Inhalationen.

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Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé, Illustration Pimpinella anisum0, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Das Heilkraut wirkt krampflösend, antibakteriell und hustenlösend. Pflanzliche Arzneimittel mit Anis können bei Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Krämpfen sowie auch bei Erkältungen und Husten helfen.

Aufgrund ihrer appetitanregenden und verdauungsfördernden Wirkung werden Anishaltige Getränke wie Ouzo, Raki oder Pastis gerne als Aperitif genutzt und vor dem Essen getrunken.

Im ätherischen Öl der Pflanze ist Anethol enthalten, ein Wirkstoff welcher sowohl für das charakteristische Aroma als auch für die Heilwirkung der Pflanze verantwortlich ist. Die Verwendung von Anis als Gewürz oder Tee gilt als unbedenklich. In bestimmten Fällen wie bei einer Allergie oder Schwangerschaft sollte jedoch auf eine Einnahme verzichtet werden.

Außerdem wird davon abgeraten, Anis selber zu sammeln, da Verwechslungsgefahr mit dem giftigen Schierling besteht. Dieses Gewächs enthält den Giftstoff Coniin, welcher bereits in kleinsten Dosen tödlich ist.

Abgrenzungen und Verwechslungen mit anderen Pflanzen

Anis ist mit Fenchel verwandt, es handelt sich hierbei allerdings um zwei verschiedene Pflanzenarten. Der Geschmack von Anis erinnert zudem an Lakritze, diese wird jedoch aus Echtem Süßholz hergestellt. Auch der Sternanis, welcher den Anis aus Preisgründen immer häufiger verdrängt, ist von Anis abzugrenzen.


Verwendung & Nutzen

Für was wird Anis verwendet und genutzt?

Anis findet sowohl in der Küche als auch zu medizinischen Heilzwecken Verwendung. Es ist ein beliebtes Gewürz in Brot und Backwaren, wird gerne Spirituosen beigemischt und auch zur Herstellung von Süßwaren genutzt.

Zu Heilzwecken werden die Früchte und das ätherische Öl der Pflanze verwendet, beispielsweise als Tee, Sirup oder Bonbons. Sie kommen vor allem bei Magen-Darm-Beschwerden und erkältungsbedingtem Husten zum Einsatz.

Darüber hinaus wird Anis auch in der Homöopathie genutzt und ist hier unter dem Namen Pimpinella anisum erhältlich. Die Globuli werden bei einem Hexenschuss und bei Nackenschmerzen angewandt. Allerdings ist die Wirksamkeit hierbei nicht belegt.


Anis in der Küche

Anissamen als Gewürz und Geschmacksstoff

Zum würzen von Lebensmitteln werden die ganzen oder gemahlenen Anisfrüchte verwendet. Sie haben einen würzig-süßen Geschmack, welcher dem der Lakritze ähnelt. Die Anis-Früchte werden hauptsächlich für Getränke und Süßwaren verwendet, jedoch auch für herzhafte Speisen wie Brot oder als Einlage-Gewürz für Essiggurken und Co.

Allerdings sind auch die frischen Blätter der Pflanze essbar. Diese schmecken ebenfalls lakritz-ähnlich und können bspw. für Salate genutzt werden. Darüber hinaus ist das ätherische Anisöl auch seit jeher als Duftöl bzw. Parfüm beliebt.

Die Verwendung von Anis in der Küche reicht dabei viele tausende Jahre zurück. So gibt es etwa Überlieferungen aus dem 16. Jahrhundert v. Chr., welche die Nutzung der Pflanze belegen.

Die alten Bewohner Kretas würzten beispielsweise ihren Wein mit Anis, während der antike griechische Philosoph Pythagoras von Samos um 550 v. Chr. das Brot, welches mit Anis gewürzt wurde, als Delikatesse bezeichnet.

Heutzutage beliebte Speisen und Getränke mit Anis sind z. B.:

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Ouzo

  • Absinth
  • Aguardiente
  • Anis-de-Flavigny-Bonbons
  • Anisbrötchen (Springerle)
  • Anisette
  • Arak
  • Chinchon
  • Ouzo
  • Pastis
  • Rakı
  • Sambuca

Bei vielen der genannten Spirituosen wird Anis jedoch mittlerweile immer häufiger von Sternanis abgelöst, da dieser ertragreicher ist.


Anis als Heilpflanze

Zu medizinischen Zwecken finden folgende Pflanzenteile des Anis Anwendung:

  • Anisfrüchte (Anisi fructus) – die getrockneten Früchte der Pflanze
  • Ätherisches Anisöl (Anisi aetheroleum) – das aus den reifen Früchten gewonnene ätherische Öl der Pflanze

Aufgrund ihres Aussehens werden die getrockneten Früchte der Pflanze oftmals auch als „Anissamen“ bezeichnet. Sie können zu Heilzwecken unter anderem zu einem heißen Aufguss (Tee) zubereitet werden.

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David Monniaux, Aniseed p1160018, CC BY-SA 3.0

Oft werden die Anisfrüchte auch in Teemischungen mit anderen Heilpflanzen wie Fenchel und/oder Kümmel kombiniert. Aufgüsse mit Anis eignen sich sowohl bei Erkältungen und Husten als auch bei Beschwerden des Magen-Darm-Trakts.

Darüber hinaus lassen sich auch diverse Erkältungsmittel aus der Heilpflanze herstellen. Hierbei sind die Anissamen oft in Kombination mit Heilkräutern wie Efeu, Spitzwegerich, Wacholder, Hagebutte oder Meerrettich vorzufinden.

Des weiteren existieren auch Salben und Cremes gegen Gelenk- und Muskelschmerzen. In diesen wird Anis gerne mit Arnika, Rosmarin, Pfefferminze und Thymian kombiniert.

Verbreitete Darreichungsformen von Anis sind beispielsweise:

  • Tee bzw. Aufgüsse
  • Sirup
  • Tropfen
  • Elexiere
  • Bonbons und Pastillen
  • Cremes und Salben

Anwendung & Wirkung

Für was ist Anis gesund?

Anis hat folgende Wirkungen:

  • hustenlösend (expektorierend)
  • schwach krampflösend (spasmolytisch)
  • schwach antibakteriell

Medizinisch anerkannte Anwendungen von Anis sind:

  • leichte Oberbauch-Beschwerden mit Blähungen und Krämpfen – innerlich
  • Schleimhautentzündungen der Luftwege mit vermehrter Absonderung von Schleim (Katarrh) – äußerlich

Genannte Anwendungsgebiete sind vom HMPC (Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel) und der Kommission E (Sachverständigenkommission für pflanzliche Arzneimittel) anerkannt.

Der HMPC stuft die Früchte und das ätherische Öl von Anis als traditionelles pflanzliches Arzneimittel ein. Er empfiehlt die Heilpflanze als schleimlösendes Mittel bei erkältungsbedingtem Husten und bei leichten krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden wie Flatulenz und Blähungen.

Bei Heilpflanzen, welche als traditionelle Arzneimittel eingestuft werden, liegen zwar keine ausreichenden Belege aus klinischen Studien vor, allerdings gilt deren Wirksamkeit aufgrund langjähriger Erfahrung als plausibel.

Entsprechende pflanzliche Mittel werden seit mindestens 30 Jahren sicher angewandt, davon mindestens 15 Jahre lang innerhalb der Europäischen Union.

Allerdings beruht die Anwendung von Anis nicht ausschließlich auf Erfahrungen. Auch verschiedene Forschungen und Untersuchungen belegen, dass die Pflanze unter anderem die Muskulatur der Atemwege und des Darms entspannt und das Abhusten von Schleim erleichtert.


Husten & Magen-Darm-Beschwerden

Krampflösende, hustenlindernde und antibakterielle Wirkung von Anis

Das ätherische Öl von Anis besteht hauptsächlich aus Anethol. Dieser Stoff wirkt schleimlösend und kann daher als Hustenlöser bzw. auswurfförderndes Mittel (Expektorans) eingesetzt werden. Das ätherische Öl der Pflanze fördert die Bildung von dünnflüssigem Bronchialschleim und unterstützt dessen Abtransport.

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Ätherisches Anisöl
Itineranttrader, als gemeinfrei gekennzeichnet

Anissamen können also bei produktivem Husten helfen und das Abhusten erleichtern. Als Hustenmittel wird es unter anderem bei erkältungsbedingtem Husten, Bronchitis und Asthma angewandt.

Außerdem hat Anethol eine krampflösende Wirkung – sowohl auf die Atemwege als auch auf die Magen-Darm-Muskulatur. Es kommt als sogenanntes Karminativum, also Mittel gegen Blähungen, zum Einsatz und kann bei leichten, krampfartigen Verdauungsbeschwerden und Völlegefühl helfen.

Gegen Bakterien und Pilze

Das ätherische Anis-Öl hat eine schwache antibakterielle (gegen Bakterien) und antifunguale (gegen Pilze) sowie möglicherweise auch eine antivirale (gegen Viren) Wirkung. In Untersuchungen war es gegen folgende Erreger wirksam:

  • Staphylococcus aureus
  • Bacillus cereus
  • Proteus vulgaris
  • Candida albicans
  • Herpes simplex Typ 1

Einnahme & Dosierung

Anis zu medikamentösen Heilzwecken einnehmen

Nehmen Sie Anis-Präparate stets nach ärztlichem Rat bzw. der Packungsbeilage ein. Die pflanzlichen Arzneimittel eignen sich für Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahren. Sie sollten nicht länger als 2 Wochen lang eingenommen werden. Halten Ihre Beschwerden nach der 2-wöchigen Einnahme weiterhin an, sollten Sie sich ärztlichen Rat einholen.

Übliche Dosierungen je nach Anis-Präparat sind:

  • Anissamen bzw. -Früchte: 3 g am Tag
  • Ätherisches Öl: 0,3 g täglich
  • Anis-Pulver: 6 Gramm am Tag
  • Tabletten: mit 200 mg Anisöl

Das Anisöl sollte ausschließlich verdünnt eingenommen werden!

Anis Tee – Zubereitung

Ginkgo Tee , tee , trinken , suppe , teekanne , gesund , getränkAnis-Tee wird zu medizinischen Zwecken wie folgt zubereitet:

  • 1 TL Anisfrüchte mahlen
  • mit 150 bis 200 ml (1 Tasse) heißem Wasser übergießen
  • Ziehzeit: 10 Minuten
  • Täglich 2 bis 3 Tassen Anistee trinken

Nutzen Sie zur Zubereitung von Anistee heißes, jedoch nicht kochendes Wasser, damit die Wirkstoffe nicht zerstört werden. Sie können den Tee auch mit anderen Kräutern wie zum Beispiel Kümmel oder Fenchel kombinieren.

Inhalation mit Anisöl

  • 3 bis 5 Tropfen des ätherischen Öls
  • in eine Schüssel mit heißem Wasser geben
  • für 10 bis 15 Minuten lang inhalieren.

Genauere Informationen zur richtigen Vorgehensweise beim Inhalieren finden Sie in unserem Ratgeber zur Inhalation.


Inhaltsstoffe & Wirkstoffe

Welche Wirkstoffe sind in Anis enthalten?

Anis enthält folgende Wirkstoffe (Früchte):

  • 2 bis 6 % Ätherisches Öl
    • ca. 95 % trans-Anethol
    • 0,3 bis 0,4 % cis-Anethol
    • Methylchavicol (Estragol)
    • bis zu 4 % Isoanethol
    • Außerdem: Pseudoisoeugenyl-2-methylbutyrat, Epoxipseudoisoeugenyl-2-methylbutyrat, Anisaldehyd, Terpene wie Sesquiterpen γ-Himachalen
  • Phenolcarbonsäuren (z. B. Kaffeesäure)
  • Flavonoide (Apigenin-7-O-glucosid, Isoorientin, Rutosid, Luteolin-7-O-glucosid, Quercetin-3-O-glucuronid und Isovitexin)
  • 30 % Fett
  • etwa 20 % Eiweiß
  • ca. 7% Mineralstoffe
  • bis zu 7 % Gummi
  • Pentosan
  • Furfurol
  • Zucker

Sowohl das Aroma als auch die Wirkung von Anis sind hauptsächlich auf das enthaltene ätherische Öl bzw. den Hauptwirkstoff des Öls (Anethol) zurückzuführen.


Risiken & Nebenwirkungen

Ist Anis gesundheitsschädlich?

Anis gilt als sicher und nebenwirkungsarm, insofern er in herkömmlichen Dosierungen als Gewürz genutzt oder als Tee getrunken wird und keine Gegenanzeige vorliegt. Auch die Verwendung von medizinischen Präparaten und dem ätherischen Öl ist bei einer kurzen Anwendungsdauer von bis zu 4 Wochen meist problemlos.

anis , samen , spaltfrüchte , doldenblütler , blütenpflanze , pimpinella anisum , wiese , wegrand , gewürzpflanze , küchengewürz , heilpflanze , gewürz , nahaufnahme , makro ,Das Öl sollte allerdings nur verdünnt verwendet werden, da es anderenfalls zu Übelkeit und Erbrechen kommen kann.

Die Pflanze enthält die Wirkstoffe Methyleugenol und Estragol, welche in Tierversuchen krebserregend wirkten. Aus diesem Grund empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung sicherheitshalber entsprechende Pflanzen nicht zu regelmäßig und in zu hohen Dosen einzunehmen. Ob die Stoffe tatsächlich Krebs auslösen können, ist derzeit jedoch noch unklar.

Estragol und Methyleugenol sind nur im ätherischen Öl in nennenswerten Dosierungen vorzufinden. Die Verwendung der getrockneten Früchte für Tee oder als Gewürz gilt jedoch als unbedenklich.


Gegenanzeigen & Wechselwirkungen

Gegenanzeigen (Kontraindikationen) – Wer sollte Anis nicht anwenden?

Anis ist in folgenden Fällen kontraindiziert:

  • Allergie gegen Anethol (Fenchel oder Anis Allergie)
  • Allergie gegen gegen Doldenblütler (z. B. Kümmel, Fenchel, Sellerie oder Koriander)
  • Asthma bronchiales (insb. ätherisches Öl)
  • Babys und Kleinkinder unter 3 Jahren (ätherisches Öl)
  • Kinder unter 12 Jahren (vorher ärztlich abklären)
  • Schwangerschaft und Stillzeit (vorher ärztlich abklären)

Da Anis zu den Doldenblütlern gehört und den Wirkstoff Anethol enthält, ist die Einnahme bei einer entsprechenden Allergie kontraindiziert. Die Pflanze kann zu allergischen Reaktionen der Haut und Atemwege führen.

Ätherische Öle sollten außerdem nicht bei Babys und Kleinkindern unter 3 Jahren verwendet werden – sie können bei ihnen zu schweren Nebenwirkungen wie Atemnot führen.

Leiden Sie an Asthma, sollten Sie sich vor der Verwendung von Anis-Produkten unbedingt ärztlichen Rat einholen. Auf das ätherische Öl der Pflanze sollten Asthmatiker komplett verzichten, da es Asthmaanfälle auslösen kann.

Bei Kindern unter 12 Jahren sowie bei Frauen in der Schwangerschaft und Stillzeit sollte die Einnahme vorher ärztlich abgeklärt werden. Die Nutzung als Gewürz gilt hierbei als unbedenklich, allerdings liegen keine ausreichenden Daten aus Studien vor, um die Sicherheit von höher dosierten Medikamenten einschätzen zu können.

Wechselwirkungen – Interaktionen mit anderen Medikamenten

Wechselwirkungen zwischen Anissamen und anderen Arzneimitteln sind derzeit keine bekannt. Da es jedoch insgesamt an Studien zur Heilpflanze mangelt, sind Interaktionen dennoch denkbar. Holen Sie sich im Zweifelsfall vor der Anwendung ärztlichen Rat ein.


FAQ – Häufige Fragen & Antworten

Nachfolgend finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Anis.

Sind Anis und Fenchel verwandt?

Ja, Anis und Fenchel sind verwandt. Beide Arten gehören zur Familie der Doldenblütler sowie zur Unterfamilie der Apioideae. Fenchel und Anis werden auch gerne kombiniert, beispielsweise in Gewürz- oder Teemischungen.

Was ist der Unterschied zwischen Fenchel und Anis?

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Fenchel Samen

Fenchel und Anis gehören zwar zur gleichen Pflanzenfamilie, allerdings handelt es sich um zwei verschiedene Arten. Beide werden als Gewürz- und Heilpflanze verwendet.

Sie enthalten den Wirkstoff Anethol und kommen bei ähnlichen Anwendungsgebieten zum Einsatz (Magen-Darm-Beschwerden und Husten). Fenchel besitzt allerdings eine stärkere krampflösende und blähungstreibende Wirkung als Anis.

Ist Lakritz und Anis das Gleiche?

Nein, Lakritz ist ein Wurzelextrakt, welches aus Echtem Süßholz (Glycyrrhiza glabra) hergestellt wird, einer Pflanzenart, welche zur Familie der Hülsenfrüchtler gehört und somit nicht mit Anis verwandt ist. Allerdings erinnern der Geschmack und Geruch von Anis an den der Lakritze.


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