Hornhautverkrümmung

Steckbrief: Hornhautverkrümmung

  • Name(n): Hornhautverkrümmung; Stabsichtigkeit; Astigmatismus
  • Art der Krankheit: Brechungsfehler des Auge
  • Verbreitung: Weltweit
  • Erste Erwähnung der Krankheit: Antike
  • Behandelbar: Ja
  • Art des Auslösers: angeboren; Hornhautverletzungen
  • Wieviele Erkrankte: 20% der Bevölkerung
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Augenarzt
  • ICD-10 Code(s): ICD-10-GM-2017 > H18 > H52

Die Verkrümmung der Hornhaut

Bei der Hornhautverkrümmung handelt es sich um ein Augenleiden, bei welchem die gesunde Krümmung der Hornhaut beeinträchtig wird. Die auch Stabsichtigkeit genannte Störung kann angeboren sein oder sich im Laufe des Lebens entwickeln. Es handelt sich dabei weniger um eine Krankheit als um einen Brechungsfehler im Auge.

Mit diesem Beitrag geben wir Ihnen alle Fakten, welche Sie über eine Hornhautverkrümmung brauchen. Wir informieren Sie sowohl über die typischen Symptome als auch über die möglichen Ursachen. Des Weiteren zeigen wir Ihnen hilfreiche Behandlungsmethoden auf.

Definition Hornhautverkrümmung (Astigmatismus)

Eine Hornhautverkrümmung ist ein Augenleiden, welches häufig angeboren ist, aber in einigen Fällen auch die Folge von schweren Hornhautverletzungen sein kann.

Es gibt zwei Formen: den regulären Astigmatismus und den irregulären Astigmatismus. Gemeinsam mit der Kurz- beziehungsweise Weitsichtigkeit zählt die Stabsichtigkeit zu den Refraktionsanomalien, welche zum fehlerhaften Sehen führen.

Beim Auftreten dieses Augenfehlers weicht die Krümmung der Hornhaut von der natürlichen Krümmung ab, infolgedessen kann es zu Sehbeeinträchtigungen kommen. Häufig werden Punkte von Betroffenen als verschwommene Striche gesehen, daher leitet sich der Name Stabsichtigkeit ab.

Der Begriff Astigmatismus stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „Punktlosigkeit“.

Was ist Astigmatismus?

Das Auge ist durch eine durchsichtige Hornhaut geschützt. Des Weiteren werden Lichtstrahlen, welche auf die Pupille treffen, auf dieser dünnen Haut gebrochen und können so auf der Netzhaut gebündelt werden. Für eine scharfe Sicht ist also eine normale Brechkraft notwendig. Erkrankungen der Hornhaut können die Sehkraft stark beeinträchtigen und unter anderem zu einem Astigmatismus führen.

Astigmatismus ist ein Brechfehler des menschlichen Auges, welcher zur Folge hat, dass Lichtstrahlen eines Objektes nicht als ein Punkt auf der Netzhaut gebündelt werden können. Betroffene nehmen ihre Umgebung daher verzerrt wahr. Während Sehfehler, wie Kurz- oder Weitsichtigkeit durch eine Verformung des Augapfels hervorgerufen werden, entsteht der Astigmatismus durch eine Verkrümmung der Hornhaut. Es wird hierbei zwischen dem regulären und dem irregulären Astigmatismus unterschieden:

Regulärer Astigmatismus

Aufgrund zweier brechender Meridianen auf der Hornhaut entstehen bei dem regulären Astigmatismus zwei Brennlinien. Infolgedessen werden die ins Auge fallenden Lichtstrahlen stabförmig verzerrt. Dieser Fehler kann angeboren sein oder sich im Laufe des Lebens entwickeln.

Irregulärer Astigmatismus

Beim irregulären Astigmatismus entstehen auf der Hornhaut mehrere Brennpunkte und infolgedessen ein unscharfes Bild auf der Netzhaut. Dieser Augenfehler wird in den meisten Fällen durch eine starke Hornhautverletzung hervorgerufen.

Infolge des Astigmatismus nehmen Betroffene sowohl Gegenstände in der Ferne als auch in der Nähe verschwommen wahr. Die meisten Menschen, welche unter einer Hornhautverkrümmung leiden, versuchen die Sehschwäche durch häufiges Blinzeln, zu kompensieren. Dies ist jedoch eine starke Anstrengung für das menschliche Auge und kann zu asthenopischen Beschwerden, wie Brennen der Augen oder Kopfschmerzen, führen.

Bis zu einer Dioptrie von 0,5 gilt ein Astigmatismus als normal und wird lediglich als eine leichte Abweichung von der Norm betrachtet. Ab einer Dioptrie von 1 sollte Verkrümmung korrigiert werden.

Welche Ursachen gibt es?

Eine gesunde Hornhaut ist kugelförmig und hat dadurch eine gleichmäßige Brechkraft, welche das scharfe Sehen ermöglicht. Die Hornhaut der Astigmatismus Betroffenen ist gekrümmt. Dies führt dazu, dass die Brechkraft betroffener Augen ungleichmäßig ist und das Sehvermögen dadurch beeinträchtigt wird.

Ein Astigmatismus kann angeboren sein oder sich im Laufe des Lebens beispielsweise aufgrund von Hornhautverletzungen entwickeln.

Der reguläre Astigmatismus wird häufig vererbt. In diesem Fall entstehen auf der Hornhaut zwei senkrecht zueinanderstehende Ebenen, welche eine unterschiedliche Brechkraft aufweisen. Der irreguläre Astigmatismus kann durch Narben auf der Hornhaut ausgelöst werden, welche als eine Folge schwerer Hornhautverletzungen entstanden sind. Auch der graue Star kann die Linse des Auges trüben und infolgedessen zur Stabsichtigkeit führen.

Im Verlauf der Augenkrankheit Keratokonus verformt sich die Hornhaut so weit, bis sie kegelförmig wird. Demnach ist auch dieses Augenleiden eine häufige Ursache für die Verkrümmungen der Hornhaut. In den meisten Fällen sind Betroffene eines Astigmatismus zusätzlich kurz- oder weitsichtig.

Des Weiteren können auch operative Eingriffe zum Astigmatismus führen, in diesem Fall sind die Beschwerden jedoch meistens zeitlich begrenzt. Nach einer Operation eines Glaukoms (grüner Star) oder des grauen Stars kann sich die Hornhaut verziehen und das kann zu einer Stabsichtigkeit führen. Diese Verkrümmungen bilden sich mit der Zeit zurück, sodass das Sehvermögen nicht dauerhaft beeinträchtigt ist.

Ursachen für einen Astigmatismus sind also:

  • Erbgut
  • Hornhautverletzungen und Narben
  • Hornhautgeschwüre
  • Linsentrübungen; beispielsweise durch grauen Star
  • Augenkrankheiten wie Keratokonus
  • Operationen an der Hornhaut; beispielsweise des grünen oder grauen Stars

Symptome und Anzeichen

Eine leichte Hornhautverkrümmung fällt häufig gar nicht auf. Betroffene merken die Erkrankung erst, sobald das Sehvermögen zunehmend eingeschränkt wird. Gegenstände werden sowohl in der Ferne als auch in der Nähe nur noch verschwommen oder verzerrt wahrgenommen werden. Das Auge versucht jedoch automatisch die Gegenstände scharf, zu stellen. Infolgedessen kommt es zu Überanstrengungen welche mit Kopfschmerzen oder Augenbrennen einhergehen. Des Weiteren führt die unterschiedliche Brechung des Lichtes auf der Hornhaut zur erhöhten Blendeempfindlichkeit.

In der Regel entwickelt sich eine Hornhautverkrümmung nicht weiter, demzufolge sehen Betroffene immer gleich unscharf. Jedoch kann das Auftreten im Kindesalter dazu führen, dass das Sehvermögen im Laufe der Entwicklung weiter eingeschränkt wird. Bei vielen Betroffenen kommt es vor, dass sie die Einschränkung ihres Sehvermögens nicht bemerken, da das Auge automatisch versucht die Sehschwächen über die Formveränderung der Linse, zu kompensieren. Dadurch wird die Augenmuskulatur beansprucht und deshalb sind Kopfschmerzen und Augenbrennen häufige Symptome einer Hornhautverkrümmung.

Beim Auftreten des Sehfehlers nehmen Betroffene ihre Umgebung nicht nur, wie bei der Kurz- beziehungsweise Weitsichtigkeit, unscharf wahr, sondern auch verzerrt. Aufgrund der Brennlinien auf der Hornhaut sehen Betroffene punktförmige Strukturen stabförmig. Eine starke Form der angeborenen Hornhautverkrümmung kann bei Kindern, ohne Behandlung, zur sogenannten Amblyopie (Schwachsichtigkeit) führen. Das bedeutet, dass sich das Gehirn bei einem zu lange andauernden angeborenen Sehfehler an das verzerrte Bild gewöhnt. Infolgedessen kann den betroffenen Kindern kein normales Sehen ermöglicht werden, selbst wenn der Sehfehler behoben wurde. Deshalb ist eine Behandlung besonders im Kindesalter sehr wichtig.

Zusammenfassend sind die Symptome einer Hornhautverkrümmung:

  • unscharfes und verzerrtes Sehen in der Nähe und Ferne
  • Kopf- und Augenschmerzen
  • bei Kindern eventuell Abnahme der Sehkraft

Diagnose und Krankheitsverlauf

Zur Diagnose eines Astigmatismus dienen folgende Methoden:

  • objektive Refraktion
  • Ophthalmometer
  • Hornhauttopograf
  • subjektive Refraktion

Zur Diagnose einer Hornhautverkrümmung nimmt ein Augenarzt verschiedene Tests vor, mit diesen kann er im Falle einer Erkrankung auch bestimmen, um welche Form des Astigmatismus es sich handelt und wie weit dieser ausgeprägt ist. Eine Methode für die Diagnose ist die objektive Refraktion. Hierfür wird ein Infrarot Bild auf den Augenhintergrund projiziert und gemessen, ob dieses scharf ist. Ist das nicht der Fall, wird mithilfe verschiedener Linsen das Bild scharf gestellt. Dadurch kann auf die Art des Sehfehlers geschlossen werden.

Um den Astigmatismus näher zu bestimmen, kann ein Ophtalmometer genutzt werden. Dieses Gerät wirft sowohl ein Hohl- als auch ein Strichkreuz auf die Hornhaut der Betroffenen. Bei einer normal gekrümmten Hornhaut liegen die Kreuze direkt übereinander, je nach Ausprägung der Hornhautverkrümmung verschieben sich die beiden Kreuze gegeneinander. Diese Methode dient dazu die Werte der Krümmungsradius genau, zu bestimmen.

Zur genaueren Diagnose des irregulären Astigmatismus dient ein durch einen Computer gesteuerter Hornhauttopograf.

Dieses Gerät kann die Brechkraft der gesamten Hornhaut messen. Mit dieser Methode werden die Art und die Ausprägung der Hornhautverkrümmung genau analysiert.

Nachdem eine Hornhautverkrümmung diagnostiziert und bestimmt wurde, wird mithilfe einer subjektiven Refraktion analysiert, welche Behandlungsmethode angewandt wird. Dafür müssen die Betroffenen auf Sehtafeln blicken, während der Arzt ihnen verschiedene Sehhilfen vor die Augen hält.

Das Astigmatismus Sonnenrad oder andere Grafiken können Betroffenen dazu dienen sich einen eigenen Eindruck über die Hornhautverkrümmung, zu verschaffen. Hierfür sollten die Bilder aus unterschiedlicher Entfernung betrachtet werden. Falls ein Astigmatismus vorliegt, werden die Darstellungen verzerrt wahrgenommen. Dies ist ein Test, welcher jedoch nicht zur eindeutigen Diagnose dient.

Der Astigmatismus bleibt in der Regel konstant. Bei Kindern kann es jedoch vorkommen, dass eine Nichtbehandlung zur Verschlechterung der Sehkraft führt.

Häufigkeit und Diagnosedaten

Bis zu einer Dioptrie von 0,5 gilt ein Astigmatismus als normal und deshalb wird die Hornhautverkrümmung in diesen Fällen auch nicht immer diagnostiziert. Es ist sogar seltener der Fall, dass eine Hornhaut perfekt kugelförmig geformt ist, als dass sie eine leichte Krümmung aufweist.

Eine Hornhautverkrümmung ist ein weitverbreiteter Sehfehler, von dem etwa 20 Prozent der Bevölkerung betroffen sind. Etwa die Hälfte aller Brillen- und Kontaktlinsenträger leidet unter dem Astigmatismus. In den meisten Fällen ist die Sehschwäche angeboren.

Der reguläre Astigmatismus kommt am häufigsten vor. Meistens ist bei dieser Form der Hornhautverkrümmung ein Abschnitt der Hornhaut von Geburt an gewölbt. Das führt dazu, dass die Sehschwäche gleich bleibt und sich nicht verschlechtert. Wird die Stabsichtigkeit, wie in selteneren Fällen, durch Narben auf der Hornhaut ausgelöst, kann es zur weiteren Einschränkung des Sehvermögens kommen.

Weit seltener kommt der irreguläre Astigmatismus vor. Hierbei ist nicht nur ein Abschnitt der Hornhaut verkrümmt, sondern mehrere Stellen. Diese Form der Stabsichtigkeit wird häufig im Laufe des Lebens, beispielsweise durch grauen Star oder Narben auf der Hornhaut, ausgelöst oder verstärkt.

Sehr selten tritt der vorübergehende Astigmatismus auf. Er wird in erster Linie durch Augenoperationen, beispielsweise zur Behandlung des grauen Stars, ausgelöst. Anders als die ersten beiden Formen der Hornhautverkrümmung vergeht dieser Sehfehler innerhalb weniger Tage und muss nicht weiter behandelt werden.

Eine Hornhautverkrümmung tritt mit zunehmendem Alter häufiger auf. Etwa 20 Prozent der zwischen 20 und 50 Jährigen sind von einer Form des Astigmatismus betroffen, bei über 80 Jährigen liegt der Wert bei über 50 Prozent.

Komplikationen bei Astigmatismus

Besonders bei Kindern kann ein unbehandelter Astigmatismus zur Schwachsichtigkeit führen. In diesem Fall gewöhnt sich das Gehirn an die verzerrten Bilder. Infolgedessen kann kein richtiges Sehen ermöglicht werden, selbst wenn der Sehfehler zu 100 Prozent behoben wurde. Deshalb ist es immer wichtig eine Hornhautverkrümmung, welche über einer Dioptrie von 1 liegt, zu behandeln.

Bei einer angeborenen Stabsichtigkeit kann eine Nichtbehandlung des Weiteren dazu führen, dass sich Nervenbahnen des Gehirns nicht richtig entwickeln können. Infolgedessen treten wiederkehrende starke Kopf- und Augenschmerzen auf. Auch die Sehfähigkeit wird in diesem Fall im Laufe des Lebens zunehmend eingeschränkt, bis Gegenstände nicht mehr richtig wahrgenommen werden können.

Folgende Komplikationen können also bei einer Nichtbehandlung einer Verkrümmung der Hornhaut auftreten:

  • Schwachsichtigkeit
  • wiederkehrende starke Kopf- und Augenschmerzen
  • eingeschränkte Entwicklung von einzelnen Nervenbahnen des Gehirns
  • zunehmende Einschränkung des Sehvermögens

Operative Komplikationen

Ab dem 18. Lebensjahr kann ein Astigmatismus durch eine Laserbehandlung korrigiert werden. Doch auch dieser Eingriff kann zu Komplikationen führen. Dabei kann es zur Über- oder auch Unterkorrektur kommen. Des Weiteren kann während der Behandlung der Sehnerv beschädigt werden. Eine Operation des regulären Astigmatismus kann außerdem zu einem irregulären Astigmatismus führen.

Weitere jedoch seltene Risiken, welche bei einer Operation des Astigmatismus auftreten können, sind Entzündungen des Augeninneren, Blutungen und Netzhautschäden sowie eine dauerhafte Einschränkung des Sehens oder ein Erblinden. Vor einem Eingriff sollte Ihnen ein Arzt eine genaue Auskunft über mögliche Komplikationen geben.

Nicht jede Operation verspricht, dass Betroffene danach keine Brille mehr brauchen.

Des Weiteren bringt ein operativer Eingriff einige Risiken mit sich:

  • Über- oder Unterkorrektur
  • Infektionen und Beschädigungen des Sehnervs
  • Auftreten eines irregulären Astigmatismus
  • Entzündungen des Augeninneren
  • Blutungen und Netzhautschäden
  • dauerhafte Sehschwäche oder Erblindung

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Ab einem Alter von zwei Jahren kann ein Arzt feststellen, ob ein Astigmatismus vorliegt. Besonders bei Kindern ist es wichtig eine Stabsichtigkeit früh zu erkennen, da es anderenfalls zu schwerwiegenden Komplikationen führen kann, welche das Sehvermögen für das restliche Leben stark beeinflussen können.

Auch wenn sich eine Hornhautverkrümmung in den meisten Fällen bei einem Erwachsenen nicht verschlimmert, sollte bei auftretenden Symptomen, wie Kopfschmerzen, Augenbrennen oder verzerrtes Sehen, ein Augenarzt aufgesucht werden, denn dieser kann Ihnen helfen, den Sehfehler zu behandeln.

Grafiken wie das Astigmatismus Sonnenrad kann Ihnen helfen herauszufinden, ob sie eventuell unter einer Stabsichtigkeit leiden. Wenn sich die Darstellungen vor Ihren Augen verzerrt darstellen, kann es sein, dass Ihre Hornhaut verkrümmt ist. Um dies sicher zu bestätigen und zu behandeln, sollten Sie einen Augenarzt aufsuchen.

Behandlungsmethoden und Therapie

Die Behandlungsmethoden unterscheiden sich je nach der Form des Astigmatismus. Eine angeborene Hornhautverkrümmung kann beispielsweise durch eine Brille mit Zylindergläsern oder starke Kontaktlinsen therapiert werden. Wenn zeitgleich eine Kurz- oder Weitsichtigkeit festgestellt wurde, können die Zylindergläser der Brille mit sphärischen Gläsern kombiniert werden, damit der Sehfehler ausgeglichen werden kann.

Ein irregulärer Astigmatismus kann jedoch nicht mit einer Brille behandelt werden. Bei einer nicht vernarbten Hornhaut können eventuell starke Kontaktlinsen dem Sehfehler entgegenwirken.

Ist die Hornhaut jedoch vernarbt, können auch Kontaktlinsen nicht helfen. In diesem Fall wäre eine Hornhautverpflanzung eine mögliche Methode.

Hierfür wird die eigene Hornhaut oder Teile dieser durch eine Spenderhornhaut ersetzt. Augenärzte raten zu einer Vollnarkose, da so plötzliche Augenbewegungen und damit auch mögliche Komplikationen verhindert werden können. Die Heilung erfolgt langsam, sodass die Fäden erst nach etwa einem Jahr gezogen werden.

Auch eine Laserbehandlung kann den durch eine Hornhautverkrümmung ausgelösten Sehfehler korrigieren. Der Erfolg eines solchen Eingriffes hängt von der Ausprägung der Verkrümmung ab. Je leichter der Astigmatismus ausgeprägt ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Sehfähigkeit bis zur Normalsichtigkeit verbessert wird.

Wenn der Astigmatismus durch eine Trübung der Linse, beispielsweise aufgrund eines grauen Stars, ausgelöst wurde, wird die eigene Linse chirurgisch entfernt und durch eine Kunstlinse ersetzt. Die operativen Eingriffe bringen jedoch auch immer Risiken mit sich.

Zusammenfassend gibt es beim Auftreten einer Hornhautverkrümmung also folgende Behandlungsmöglichkeiten:

Regulärer Astigmatismus

  • Brille mit Zylindergläsern; bei Kurz- und Weitsichtigkeit können die Zylindergläser zusätzlich mit sphärischen Gläsern kombiniert werden
  • starke Kontaktlinsen
  • Augenorperationen

Irregulärer Astigmatismus

  • starke Kontaktlinsen
  • Hornhauttransplantation
  • Laserbehandlung
  • Linsentransplantation

Vorbeugung – Impfung & Prävention

Einem angeborenen Astigmatismus kann man nicht vorbeugen, durch eine frühzeitige Behandlung kann man Sehfehlern jedoch entgegenwirken und diese beispielsweise durch Brillen oder Kontaktlinsen behandeln. Besonders wenn in der Familie bereits Hornhautverkrümmungen aufgetreten sind, sollte mit dem Kind ein Augenarzt aufgesucht werden. Ein Astigmatismus kann ab dem 3. Lebensjahr erkannt und behandelt werden.

Die Therapie sollte vor dem 6. Lebensjahr begonnen werden, da sich das Gehirn danach an die falschen Bilder gewöhnen kann und so ein richtiges Sehen auch mit einer Brille nicht mehr ermöglicht werden kann.

Achten Sie also besonders bei Kleinkindern auf Symptome wie häufige Kopfschmerzen oder Augenbrennen. Auch wenn einer Hornhautverkrümmung nicht vorzubeugen ist, kann eine frühzeitige Behandlung den Sehfehler korrigieren.

Gegen eine Hornhautverkrümmung gibt es demnach auch keine Impfung. Einem Astigmatismus, welcher durch Hornhautverletzungen ausgelöst wird, kann jedoch vorgebeugt werden, indem Gefahrensituationen für das Auge vermieden werden und das Auge in bestimmten Situationen ausreichend vor Verletzungen oder Infektionen geschützt wird.

Prognose zur Heilung

Eine hundertprozentige Heilung des Astigmatismus kann nicht versprochen werden. Eine Brille mit Zylindergläsern oder starke Kontaktlinsen können den Sehfehler korrigieren, jedoch nicht heilen. Weiterhin werden Operationen angeboten, welche die Hornhautverkrümmung heilen können. Die Erfolgschancen hängen dabei von der Ausprägung des Astigmatismus ab. Eine leichte Hornhautverkrümmung kann durch eine Laserbehandlung so korrigiert werden, dass die Wahrscheinlichkeit einer Normalsichtigkeit sehr hoch ist.

Wenn bereits Astigmatismusfälle in der Familie bekannt sind, sollten Sie mit Ihrem Kind einen Augenarzt aufsuchen, denn es besteht die Wahrscheinlichkeit, dass die Erkrankung vererbt wurde. Eine frühzeitige Behandlung durch eine Brille sorgt dafür, dass sich das Sehvermögen des Kindes nicht verschlechtert.

Wenn die Augen vollständig entwickelt sind, können weitere Methoden, wie beispielsweise eine Laserbehandlung, angewandt werden, um eine mögliche Heilung der Augen zu erreichen. Es ist jedoch zu beachten, dass eine hundertprozentige Heilung nicht versprochen werden kann und auch mögliche Komplikationen auftreten können. Wenn eine Operation ohne Probleme durchgeführt wird, kann jedoch das Sehvermögen erheblich verbessert werden.

Astigmatismus Sehtests

Um einen Astigmatismus zu 100 Prozent zu diagnostizieren, sollte in jedem Fall ein Augenarzt aufgesucht werden. Dennoch gibt es einige Sehtests, mit denen getestet werden kann, ob eine Hornhautverkrümmung vorliegt. Mit Hilfe von strahlenförmigen Linien, welche beispielsweise auf dem sogenannten Astigmatismus Sonnenrad dargestellt werden, können Betroffene eine Auskunft darüber bekommen, in welche Richtung das Bild verschoben wird.

Im Falle einer Hornhautverkrümmung werden einzelne Strahlen des Sonnenrades unscharf gesehen. Dieser Test zeigt jedoch nicht nur, ob ein Astigmatismus vorliegt, sondern auch in welche Richtung dieser ausgeprägt ist. Der Sehtest sollte zunächst mit beiden Augen und danach mit jedem Auge einzeln durchgeführt werden.

Es ist jedoch immer zu beachten, dass diese Sehtests keine hundertprozentige Diagnose stellen, sondern lediglich einen Hinweis auf eine Hornhautverkrümmung darstellen können. Wenn Sie einen dieser Tests durchführen und dabei feststellen, dass Sie unscharf sehen, sollten Sie einen Optiker oder Augenarzt aufsuchen, damit dieser spezielle Tests zur genauen Diagnose durchführen kann.

Alternative Behandlungsmethoden

Wer nicht auf schulmedizinische Methoden zurückgreifen möchte, für den verweisen wir auf alternative Behandlungsmethoden. Denn es gibt beispielsweise auch homöopathische Mittel, mit denen eine Hornhautverkrümmung behandelt werden kann. Lasern und Operationen bringen viele Risiken mit sich, alternative Behandlungsmethoden können helfen die Symptome des Astigmatismus, zu mindern und so einer Operation zu entgehen.

Dabei sollten Sie jedoch beachten, dass die Werte Ihrer Sehkraft in den meisten Fällen gleich bleiben und nicht verbessert werden können. Die Symptome, wie beispielsweise Kopfschmerzen und Augenbrennen, welche der Astigmatismus mit sich bringt, können mithilfe dieser Methoden gemindert werden. Das Tragen einer Brille oder von Kontaktlinsen ist bei einer regulären Hornhautverkrümmung deshalb notwendig.

Gegen die Überanstrengung der Augen aufgrund des Astigmatismus helfen beispielsweise Augenübungen, mit denen Sie die Augenmuskulatur trainieren und so Kopfschmerzen und Augenbrennen vorbeugen können. Des Weiteren haben die Vitamine C und E positive Auswirkungen auf die Augen. Kurkuma gilt in Bezug auf viele Krankheiten als ein natürliches Heilmittel, auch bei Astigmatismus wirkt die Wurzel entzündungshemmend. Auch bestimmte Schüssler-Salze können sich positiv auf die Symptome einer Hornhautverkrümmung auswirken.

Folgende alternativen Methoden können die Symptome des Astigmatismus mindern:

Welche Hausmittel können helfen?

 

  • Massage des Jingmings oder anderer augenwirksamer Punkte
  • Augenübungen zur Stärkung der Muskulatur
  • Entspannung der Augen; Augen Yoga
  • Augensonnen

Der Astigmatismus wird häufig von Kopfschmerzen oder brennenden Augen begleitet. Das kommt daher, dass das Auge automatisch versucht das Gesehene scharf, zu stellen. Infolgedessen strengt sich das Auge zu stark an und es entstehen Beschwerden, wie Kopf- oder Augenschmerzen. Mit ganz einfachen Mitteln können Sie diesen Symptomen entgegenwirken.

Oberhalb des Augeninnenwinkels liegt der Jingming. Eine Massage dieses oder anderer augenwirksamer Punkte kann sich positiv auf Sehstörungen, wie beispielsweise den Astigmatismus, auswirken. Aufgrund eines unterschiedlichen Spannungszustandes der Augenmuskulatur kann ein verzerrtes Bild entstehen. Die Massage von bestimmten Punkten kann also nicht nur Symptome wie Kopf- und Augenschmerzen mindern, sondern auch das Sehvermögen verbessern. Viele Betroffene greifen instinktiv zu dieser Behandlungsmethode.

Intensives Arbeiten am Computer oder langes Fernsehen beansprucht die Augen stark und führen vor allem bei Astigmatismus Betroffenen zu Beschwerden. Neben einer Massage können auch bestimmte Augenübungen, mit denen Sie die Augenmuskulatur stärken, helfen. So können Sie beispielsweise Ihre Hände durch das aneinander Reiben erwärmen und diese auf die Augen legen, sodass alles dunkel ist. In diesem Zustand verweilen Sie einige Minuten. Mit dieser Methode entspannen Sie Ihre Augen und geben Ihnen mit der Wärme neue Energie.

Des Weiteren wird das Sonnen der Augen empfohlen. Dafür schauen Sie für wenige Minuten mit geschlossenen Augen in die Sonne. Das Licht und die Wärme wirken positiv und entspannend auf Ihre Augen und deren Muskulatur ein. Außerdem gibt es das sogenannte Augen Yoga, bei dem die Augen zunächst von rechts nach links und dann von oben nach unten bewegt werden. Durch diese Übungen werden die Augen entlastet und somit werden Kopfschmerzen und brennende Augen verhindert. Manche Betroffenen berichten außerdem, dass sich ihre Sehfähigkeit nach regelmäßigem und monatelangem Training verbessert hat.

Heilkräuter & Heilpflanzen

 

  • Lilium tigrinum

Zur Behandlung von Stabsichtigkeit kann die chinesische Heilpflanze Lilium tigrinum dienen. In China wird die Pflanze angebaut, da sie besonders schleimlösend bei Husten wirkt. Weiterhin hat sie jedoch auch einen positiven Einfluss auf das Sehvermögen. Als homöopathisches Mittel wurde die Pflanze erstmals 1867 erwähnt. Sie wirkt gegen eine Reihe von Beschwerden, wie beispielsweise Kopfschmerzen, rheumatische Arthritis oder gegen die, in diesem Artikel behandelte, Hornhautverkrümmung.

Vor der Einnahme sollten Sie mindestens 15 Minuten nicht gegessen, geraucht oder getrunken (sowohl Alkohol als auch alkoholfreie Getränke) haben. Da die Mundschleimhaut so das Mittel besser aufnehmen kann. Die Heilpflanze wird in der Homöopathie häufig als Kügelchen oder Tropfen angeboten, nehmen Sie diese mit einem Plastiklöffel ein und lassen Sie die Globuli im Mund zergehen. Dank der hohen Verträglichkeit ist die Heilpflanze für alle Altersgruppen geeignet, wird jedoch hauptsächlich von Frauen verwendet. Wenn die Beschwerden nachlassen, können Sie die Einnahme der Mittel beenden.

Ätherische Öle

 

  • Pfefferminzöl
  • Rosmarinöl

Ätherische Öle haben einen positiven und entspannenden Einfluss auf den Körper. Die Öle können die Sehkraft nicht verbessern. Dennoch sind sie ein nützliches Mittel für Astigmatismus Patienten. So reicht es schon am ätherischen Pfefferminzöl zu riechen, um positive Veränderungen, zu spüren. Das Öl fördert die Durchblutung und mindert so Kopfschmerzen, welche durch die angespannte Augenmuskulatur ausgelöst wurden. Für die optimale Wirkung sollte das Öl auf die Schläfen und die Stirn aufgetragen werden. Auch das ätherische Rosmarinöl mindert Verspannungen der Augenmuskulatur und wirkt somit den Kopfschmerzen entgegen. Damit die Haut nicht gereizt wird, sollten Sie die ätherischen Öle vor der Anwendung mit etwas Kokos- oder Mandelöl mischen.

Homöopathie & Globuli

 

  • Tiger Lilie
  • Argentum nitricum
  • Aethiops antimionalis
  • Pulsatilla D6

Natürliche Heilmittel stellen eine schonende Alternative zu herkömmlichen Medikamenten dar. So können diese auch bei der Astigmatismus Diagnose Anwendung finden.

Im Abschnitt der Heilkräuter haben wir bereits darauf hingewiesen, dass die chinesische Tiger Lilie ein gut wirkendes homöopathisches Mittel gegen Astigmatismus ist. Die Heilpflanze entspannt die Augenmuskulatur und mindert somit Kopfschmerzen und Augenbrennen.

Ein weiteres homöopathisches Mittel bei einer angeborenen Hornhautverkrümmung ist Argentum nitricum. Der Globulus wirkt dabei positiv auf die Sehkraft und entspannt zeitgleich die Augenmuskulatur. Sie sollten das Mittel nicht gemeinsam mit Kaffee einnehmen, da es in diesem Fall zu Nebenwirkungen kommen kann. Sie Wirkung wird durch eine Druckmassage der schmerzenden Stellen intensiviert, des Weiteren sollten Sie nach der Einnahme an die frische Luft gehen, starke Wärme sollten Sie jedoch meiden.

Für sehr schlanke Astigmatismus Patienten ist eine dreimalige tägliche Einnahme von Aethiops antimionalis D4 hilfreich. Für etwas fülligere Betroffene ist eher die Einnahme von Pulsatilla D6, zu empfehlen. Auch dieses Medikament sollte dreimal täglich eingenommen werden. Dieses Mittel hilft zudem, wenn die Hornhautverkrümmung gemeinsam mit der Kurzsichtigkeit auftritt.

Schüssler-Salze

 

Gegen Sehschwächen helfen die Schüssler-Salze Nr. 17 Manganum sulfuricum und Nr. 24 Arsenum jodatum. Des Weiteren können die Salze Nr. 1 Calcium Fluoratum, Nr. 14 Kalium bromatum und Nr. 26 Selenium bei Sehfehlern angewendet werden.

Mit bestimmten Schüssler-Salzen können die Symptome eines Astigmatismus gemindert werden. Das Salz Nr. 14 wirkt dabei zusätzlich gegen Kopfschmerzen, welche aufgrund der Augenanstrengung auftreten können. Sie können das Salz sowohl einnehmen als auch als Salbe äußerlich anwenden. Ein weiteres Salz, welches gegen die Spannungskopfschmerzen hilft, ist die Nr. 2 Calcium Phosphoricum

Gegen aufkommende Augenschmerzen kann das Schüssler-Salz Nr. 16 Lithium Chloratum genutzt werden. An den Augen sollte jedoch keine Salbe aufgetragen werden, deshalb ist in diesem Fall nur die innerliche Anwendung durch die Einnahme, zu empfehlen.

Erwachsene können drei bis sechsmal täglich bis zu drei Tabletten von Schüssler-Salzen einnehmen, bei Kindern reichen eine halbe bis zwei Tabletten. Lassen Sie für die ideale Wirkung jede Tablette einzeln im Mund zergehen oder lösen Sie diese in Wasser und trinken dieses. Achten Sie bei der Anwendung von Schüssler-Salzen darauf, dass nicht mehr als drei verschiedene Salze gleichzeitig eingenommen werden sollten.

Diät und Ernährung

Folgende Nahhrungsmittel lindern die Symptome des Astigmatismus:

  • Lebensmittel mit den Vitaminen C und E; beispielsweise Zitrusfrüchte, frisch gepresster Orangensaft, Kartoffeln, Roggen…
  • Kurkuma
  • Grüner Tee

Eine gesunde Ernährung kann zur Heilung vieler Krankheiten und zur Minderung zahlreicher Symptome beitragen. Besonders Lebensmittel mit den Vitaminen C und E wirken sich positiv auf die Sehkraft aus.

Vitamin C kommt in beinahe jedem tierischen und pflanzlichen Lebensmittel vor, ein besonders hoher Gehalt des Vitamins ist vor allem in Zitrusfrüchten, Hagebutten, Kartoffeln oder Sanddornbeeren, zu finden. Auch ein Glas frisch gepresster Orangensaft versorgt den Körper mit dem gesunden Vitamin. Das E-Vitamin wird vom menschlichen Körper nicht selbst produziert. Aus diesem Grund ist es wichtig es durch Lebensmittel, wie Weizenkeimöl, Sonnenblumenöl, Roggen oder Eigelb aufzunehmen.

Auch Kurkuma ist reich an den Vitaminen C und E, zusätzlich hat die Wurzel eine entzündungshemmende Wirkung. Wenn Kurkuma, als Wurzel oder auch als Pulver, den Lebensmitteln hinzugegeben wird, kann die Blutzirkulation im Auge angeregt werden. Grüner Tee wirkt entgiftend und ist deshalb sehr gesund. Zusätzlich kann er sich auch positiv auf die Sehkraft von Astigmatismus Patienten auswirken. Durch regelmäßiges Trinken des Tees wird das Augengewebe gestärkt und so das Sehvermögen ohne Anstrengungen der Augen verbessert.

FAQ – Fragen & Antworten

Braucht jeder Astigmatismus Betroffene eine Brille?

Die Hornhaut ist nur in seltenen Fällen perfekt kugelförmig und deshalb ist eine leichte Hornhautverkrümmung völlig normal und wird häufig gar nicht bemerkt. Ab einer Dioptrie von 1 sollte der Astigmatismus allerdings unbedingt behandelt werden, dabei ist der erste Schritt eine Brille mit Zylindergläsern. Alternativ können auch starke Kontaktlinsen getragen werden.

Für Kinder ist es besonders wichtig eine Brille zu tragen, da so eine Verschlechterung des Sehvermögens verhindert werden kann.

Kann sich die Sehkraft im Falle eine Hornhautverkrümmung verschlechtern?

Im Normalfall bleibt die Sehkraft bei Astigmatismus Betroffenen gleich und verschlechtert sich nicht. Da die Augen von Kindern jedoch nicht vollständig entwickelt sind, kann sich die Sehkraft im Laufe der Entwicklung stark verschlechtern, was bis zur Blindheit führen kann. Wird die Stabsichtigkeit jedoch frühzeitig erkannt und behandelt, kann dieser Gefahr entgegengewirkt werden.

Kann eine Hornhautverkrümmung vererbt werden?

Ja. In den meisten Fällen ist der reguläre Astigmatismus angeboren und erblich bedingt. Aus diesem Grund sollten Sie bei Ihren Kindern besonders auf mögliche Symptome achten, wenn bereits ein Fall von Stabsichtigkeit in der Familie vorkam.

Kann eine Laserbehandlung zum normalen Sehen führen?

Eine Laserbehandlung ist nicht grundsätzlich für jedes Auge geeignet, deshalb ist es sehr wichtig vor dem Eingriff einige Untersuchungen, durchzuführen. Im Fall eines leichten Astigmatismus kann eine Laserbehandlung zur Normalsichtigkeit führen. Je stärker die Hornhautverkrümmung ist, desto geringer ist jedoch die Chance. Dennoch kann auch ein starker Astigmatismus durch das Lasern verbessert werden. Eine Garantie für einen hundertprozentigen Erfolg kann jedoch nicht gegeben werden.

Woher weiß ich, ob meine Hornhaut verkrümmt ist?

Zur genauen Diagnose einer Hornhautverkrümmung ist immer die Untersuchung eines Augenarztes notwendig. Allerdings gibt es auch einige Sehtests, mit denen überprüft werden kann, ob eventuell ein Astigmatismus vorliegt. Ein Beispiel dafür ist das Astigmatismus Sonnenrad, bei dem gleichförmige und gleichlange Strahlen abgebildet werden. Im Falle einer Stabsichtigkeit werden beim Betrachten der Grafik einige der Strahlen unscharf oder verzerrt wahrgenommen.

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