Lipom

Steckbrief: Lipom

  • Name(n): Lipom; (gutartige) Fettgeschwulst
  • Art der Krankheit: Krebserkrankung
  • Verbreitung: Weltweit
  • Erste Erwähnung der Krankheit: 1709
  • Behandelbar: Ja
  • Art des Auslösers: Diverse
  • Wieviele Erkrankte: Zwischen 0;02 und 2% der Weltbevölkerung
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Hausarzt; Chirurg
  • ICD-10 Code(s): D 17; D 17.9

Lipom – Ein Tumor im Fettgewebe
Lipom
Ein Lipom ist ein gutartiger Tumor, der in der Fettschicht des Organismus entsteht. Zumeist verursacht ein solches Lipom, dass landläufig auch als gutartige Fettgeschwulst gezeichnet wird, keine allzu gravierenden negativen Effekte. Tatsächlich handelt es sich um ein sehr leicht zu behandelndes Leiden.

Da besonders übergewichtige Menschen und Raucher sehr häufig von Lipomen betroffen sind, kann es ratsam sein, sein Gewicht zu kontrollieren und ggf. eine Rauchentwöhnung zu beginnen. Auf diese Art und Weise tut man seiner Psyche, seinem Körper und seinem Geldbeutel etwas Gutes.

Wer an einem Lipom erkrankt ist, sollte bei seinem Hausarzt vorstellig werden, damit dieser weitere Schritte zwecks einer Behandlung einleiten kann.

Definition Lipom

Unter einem Lipom versteht man einen in aller Regel benignen, sprich gutartigen Tumor, der sich im Fettgewebe des betroffenen Individuums angesiedelt hat. Normalerweise sind Lipome recht weich, lassen sich durch die Haut hindurch bewegen und verursachen nur sehr wenige oder gar keine Schmerzen. Darüber hinaus sind sie zumeist direkt unter der Haut zu finden, nur sehr selten liegen sie tiefer im Gewebe. Auch diese Größe eine Lipoms ist in den meisten Fällen überschaubar. Es nicht nicht davon auszugehen, dass sie deutlich größer als 5 Zentimeter werden. Tatsächlich ist es meist der Fall, dass sie noch kleiner sind.

Zwar können sie tendenziell überall im Körper auftreten, nichtsdestotrotz aber gibt es geweissen Regionen, in denen sie sich vermehrt finden lassen. Hierzu gehören der obere Bereich des Rückens, die Schultern und der Unterbauch. Auch sollte man an dieser Stelle nicht vergessen zu erwähnen, dass Lipome nicht unbedingt als Einzelphänomene zu betrachten sind, sondern durchaus gehäuft auftreten können. Somit kann ein Betroffener gleichzeitig an mehreren Lipomen an verschiedenen Stellen seines Körpers leiden. Auch diesen Umstand gilt es im Rahmen einer Diagnose zu berücksichtigen.

Die Ursachen, die zur Entstehung eines Lipoms führen sind noch nicht vollends geklärt. Dennoch gibt es einige Risikofaktoren, die man mit diesem Leiden in Verbindung bringen kann. Zwar handelt es sich nicht um eine klassische Erbkrankheit, dennoch kommt es nicht selten vor, dass Lipome interfamiliär gehäuft auftreten. Darum sollte man sich dahingehend regelmäßig untersuchen lassen, sollte man selbst aus einer Familie kommen, die immer wieder mit Lipomen zu kämpfen hat. Ein weiterer nicht zu unterschätzender Faktor ist Übergewicht. Insbesondere in Verbindung mit mangelnder Bewegung. Da es sich bei der Adipositas um ein Phänomen handelt, das leider immer häufiger zu beobachten ist, sollte man damit rechnen, dass auch Erkrankungen mit Lipomen in Zukunft zunehmen werden. Nicht zuletzt deswegen ist jeder Mensch gleichermaßen dazu aufgerufen, sein Gewicht zu kontrollieren und auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu setzen, anstatt zu oft auf überzuckerte Speisen oder Fast Food zurückzugreifen. Der eigene Körper wird es einem danken. Auch Rauchen kann einen maßgeblich begünstigenden Faktor für die Entstehung eines Lipoms darstellen.

Eine Diagnose ist in aller Regel sehr schnell gestellt. Bildgebende Verfahren oder Biopsien führen meist sehr schnell zu einer korrekten Ansprache der Erkrankung. Ein geübter Arzt ist darüber hinaus auch oftmals dazu in der Lage, das Lipom durch eine reine Blickdiagnose als solche zu erkennen. Gleichwohl werden auch hier weitere klinische Tests nicht ausbleiben. Alles in allem also muss man sich als Betroffener keine allzu großen Gedanken darum machen, dass die Diagnose zu viel zeit in Anspruch nimmt oder es gar zu einer fehlerhaften Diagnose kommt. Die Lage ist in Bezug auf das Lipom recht klar.

Auch eine Behandlung ist zumeist sehr schnell und beinahe immer von nachhaltigem Erfolg gekrönt. Zunächst beobachtet man das Lipom und observiert es. Es kann nämlich durchaus vorkommen, dass es sich von alleine auflöst. Obwohl dies vergleichsweise selten der Fall ist. Etwas häufiger kommt es zu einer operativen Entfernung desselben. Derartige Eingriffe sind äußert unkompliziert und reine Routine für viele Chirurgen, weshalb es nur selten zu nennenswerten Fehlern kommt.

Man kann etwa davon ausgehen, dass weltweit zwischen 0,02 und 2% der Bevölkerung im Laufe ihres Lebens Opfer eines Lipoms werden. Dabei ist die Prävalenz in Ländern mit besonders vielen übergewichtigen Individuen oftmals sehr viel höher, als in Ländern mit einem normalen durchschnittlichen BMI. Mit voranschreitendem Alter wird auch der Ausbruch eines Lipoms wahrscheinlich, dennoch können auch jüngere Menschen hiervon betroffen sein. Darüber hinaus lassen sich keine allzu signifikanten geschlechtlichen Unterschiede feststellen. Beide Geschlechter sind demnach in etwa gleich häufig betroffen.


Was ist ein Lipom?

Lipome sind gutartige Fettgeschwulste; sie fallen den Betroffenen zumeist als verschiebbare Knoten unter der Haut auf. Diese Knoten können recht unterschiedliche Größen erreichen und sehen gelblich aus.

Vorwiegend kommen Lipome einzeln vor, in einigen Fällen kommt es aber auch zur Bildung einer Lipomatose (Herd, der aus mehreren Lipomen besteht).

Lipome gelten als die am häufigsten auftretenden mesenchymalen Tumoren. Ihr Anteil beträgt etwa 16 Prozent an Tumoren, die die mesenchymalen Stammzellen (und somit das Bindegewebe) betreffen.

Die Häufigkeit von Lipomen im Weichteilgewebe liegt bei etwa 2,1 Prozent. Das heißt, dass sich bei zwei von 100 Personen Lipome entwickeln können. Ein Lipom ist aufgrund seiner Gutartigkeit eindeutig von einem Liposarkom abzugrenzen. Glücklicherweise treten Liposarkome etwa 100-mal seltener auf als Lipome. Relativ häufig (15-20 Prozent) betreffen Lipome den Kopf oder den Hals. Grundsätzlich lassen sich die im Weichteilgewebe vorkommenden Lipome in oberflächliche und tieferliegende Lipome unterteilen.

Die oberflächlich auftretenden Lipome kommen hauptsächlich bei den 50- bis70-Jährigen vor. Tiefsitzende Lipome werden wesentlich seltener diagnostiziert als die oberflächlich entstandenen. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass tieferliegende Lipome oftmals keine Beschwerden bereiten und zumeist per Zufall entdeckt werden. Durchaus können tiefsitzende Lipome auch die Extremitäten betreffen. Bei diesen infiltrierenden Lipomen handelt es sich um intra- oder intermuskulär auftretende Formen. Betroffen hiervon sind vor allem Männer und Frauen zwischen 30 und 60 Jahren. Der größte Anteil entfällt mit etwa 45 Prozent auf die unteren Extremitäten.

Der Rumpf ist zu etwa 17 Prozent, die Schultern zu 12 Prozent und die oberen Extremitäten nur zu zehn Prozent betroffen. Es lässt sich festhalten, dass Lipome kaum bei Kindern vorkommen. Darüber hinaus treten die gutartigen Fettgeschwulste bei Männern geringfügig öfter auf als bei Frauen. Da ein Lipom als ein ungefährliches Gebilde aus Fettgewebe zu definieren ist, ist eine Behandlung oftmals entbehrlich. Nur dann, wenn es Beschwerden mit sich bringt, sollte es ein Arzt entfernen.

Welche Ursachen gibt es?

Lipome gehören zu den Erkrankungen, deren Entstehung noch immer nicht vollständig zu erklären ist. Dies gilt sowohl für das Wachsen einzelner Lipome als auch für das Auftreten von Lipomatosen. Experten mutmaßen, dass eine genetische Veranlagung das Wachstum eines Lipoms bedingt. Als eine eindeutige Ursache kann eine genetische Veranlagung allerdings nach wie vor nicht gelten: Hierfür sind die Belege noch unzureichend.

Ähnliches gilt für die Lipomatose. Diese Erkrankung kommt zwar relativ häufig bei Personen vor, bei denen eine Stoffwechselstörung diagnostiziert wurde, aber ob Stoffwechselstörungen wie Diabetes Lipomatosen verursachen, ist unklar. Eine weitere Hypothese beinhaltet, dass zu hohe Blutfettwerte Lipome bedingen können. Da es immer wieder in einigen Fällen nach heftigen Stürzen oder sehr starken Prellungen zur Entstehung von Lipomen kommt, spielen offenbar auch äußere Einflüsse durchaus eine Rolle.

Falls der Sturz beziehungsweise die Prellung nicht sogar als Ursache für eine Fettgeschwulst infrage kommt, scheint sie zumindest der Entstehung zuträglich zu sein. Ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen Psyche und der Entstehung von Lipomen konnte bisher ebenso wenig wie für die Entstehung von anderen Tumoren nachgewiesen werden. Tatsächlich existiert mit der Neurofibromatose eine erbliche Krankheit, die ein verstärktes Auftreten von Lipomen mit sich bringt.

Die Neurofibromatose lässt sich in:
Typ 1 (Morbus Recklinghausen) und
Typ 2 (Zentrale Neurofibromatose)
unterscheiden.

In beiden Fällen kommt es zum Wachsen gutartiger Tumoren im Nervensystem. Die häufiger auftretende Form der Neurofibromatose ist der Morbus Recklinghausen; typischerweise treten nicht nur Neurofibrome, sondern auch Pigmentstörungen und Lisch-Knötchen (im Bereich der Iris) auf. Bei der Zentralen Neurofibromatose fehlen oft die für Lipome typischen Zeichen: Da die Haut keine Veränderungen aufweist und keine Schmerzen vorhanden sind, wird die Neurofibromatose Typ 2 erst bemerkt, wenn die Tumoren den Hör- oder Gleichgewichtsnerv funktionell einschränken. Abgesehen vom Hör- und Gleichgewichtsnerv können darüber hinaus andere Nerven im Gehirn und/oder Rückenmark eingeschränkt sein durch eine Neurofibromatose.

Darüber hinaus ist es möglich, zumindest wird diese Possibilität in der Fachwelt diskutiert, dass einige ungesunde Verhaltensweisen ebenso daru beitragen können, die Entstehung eines Lipoms zu befördern. Hierunter fallen insbesondere die Aufnahme von Genussgiften wie Nikotin, Alkohol und raffiniertem Zucker.

Rauchen ist nach neusten Erkenntnissen die Hauptursache für die Entstehung einiger Krebsarten. Es wird davon ausgegangen, dass es für circa 50 % aller Krebserkrankungen zumindest teilweise verantwortlich ist. Das Risiko von Krebs erhöht sich einerseits mit der Anzahl der täglich gerauchten Zigaretten sowie der Dauer, über welche hinweg bereits Tabak auf diese Weise konsumiert wird. Die Chance beispielsweise ein Lungenkarzinom zu bilden, ist bei Zigarettenrauchern um circa 25 % erhöht. Hingegen steigt die Wahrscheinlichkeit bei Menschen die Pfeife rauchen um nur etwa 5 %. Das Risiko der Entwicklung von Krebs nimmt jedes Jahr nach einer Rauchentwöhnung wieder ab, da normale Zellen nachwachsen und so beschädigtes Gewebe ersetzen. Es dauert allerdings etwa 15 Jahre, bis sich der Körper wieder annähernd auf dem Niveau eines Nichtrauchers befindet.

Tabakrauch enthält weit mehr als 4000 chemische Verbindungen, von denen die meisten als karzinogen (krebserregend) eingestuft werden. Als besonders schädlich werden dabei die sogenannten Nitrosamine eingestuft, die in Kleinstmengen in vielen Lebensmitteln zu finden sind. In konzentrierter Form wie im Tabak gelten sie jedoch als extrem gesundheitsbeeinträchtigend.

Auch sollte man an dieser Stelle mit einem alten Vorurteil aufräumen. Viele Menschen, insbesondere Nicht-Raucher, fürchten sich vor Passivrauch. Diese Furcht ist von einem rein medizinischen Standpunkt allerdings nicht berechtigt. In Passivrauch sind keine der schädlichen Stoffe mehr enthalten, die dazu beitragen, dass Risiko auf Lungenkrebs zu erhöhen. Tatsächlich verbleiben beinahe das gesamte Nikotin, sowie andere krebserregende Stoffe, die sich in Zigarettenrauch befinden, in der Lunge des Rauchers. Der ausgeschiedene Rauch enthält nur einen Bruchteil der gefährlichen Substanzen. Diese vergehen darüber hinaus an der frischen Luft sehr schnell wieder und stellen somit kein Risiko für unbeteiligte Dritte mehr da.

Man müsste schon einigen Aufwand betreiben, um sein Risiko an Krebs zu erkranken mittels Passivrauchen deutlich zu erhöhen. Selbst wenn ein Raucher einem nach einem Lungenzug direkt in den Mund atmen würde, trüge dies kaum dazu bei, die eigene Gesundheit der Lunge einzuschränken. Darum sollte man sich wirklich nicht vor dieser Art des „Rauchens“ fürchten. Das größte von Passivrauch ausgehende Risiko ist tatsächlich der zumeist als unschön empfundene Geruch.

Darum sollte man sich als Nicht-Raucher durchaus auch mal an die eigene Nase fassen und nicht jeden Raucher grundsätzlich verurteilen. Raucher sind mündige Bürger, die für sich die Entscheidung getroffen haben, Tabakprodukte zu konsumieren. Das mag sehr ungesund und auf lange Sicht hin auch lebensgefährlich sein, dennoch liegt die Entscheidung bei den ausführende Individuen selbst. Der Raucherschutz in Europa ist bereits sehr streng. Dieser sollte einem als Nicht-Raucher genügen und man sollte davon absehen, insofern nicht unbedingt nötig, Raucher aufgrund ihres augenscheinlichen Fehlverhaltens maßregeln zu wollen. Damit hilft man weder sich selbst noch dem Raucher. Zumeist provoziert man dieselben dadurch nur und es kommt zu einem unnötigen Streit. Darum sollte man für solche Fälle das Motto „Leben und leben lassen“ verinnerlichen. Schließlich und endlich wird niemand gerne seiner Grundrechte beraubt. Und dazu gehört auch die Entscheidung zu treffen zu rauchen.

Aber auch Personen, die sich allgemein hin sehr schlecht ernähren laufen eine erhöhte Gefahr, Lipome auszubilden. Insbesondere solche, die ihre Nahrung aus sehr einseitigen Quellen beziehen und immer wieder auf Fast Food und Co. zurückgreifen. Sollte man sich diesbezüglich schwer tun, kann es sehr hilfreich sein, einen Ernährungsberater aufzusuchen und sich professionell helfen zu lassen.


Symptome & Anzeichen

Normalerweise verursacht ein Lipom keine Beschwerden, und es sind auch keine speziellen Symptome festzustellen. De facto werden Lipome eigentlich erst entdeckt, wenn sie bereits gut sichtbar und/oder fühlbar sind. Der Betroffene nimmt einen unter der Haut befindlichen Knubbel wahr, der sich gummiartig anfühlt. Typisch für ein Lipom ist darüber hinaus, dass es sich leicht hin- und herbewegen lässt.

Nur dann, wenn Lipome sich unweit von Nerven entwickeln, verursachen sie Schmerzen. Möglicherweise wird ein gut sichtbares Lipom als kosmetisches Problem empfunden; beispielsweise, wenn es im Bereich des Kopfes oder Halses auftritt. Als sehr störend im Alltag werden Lipome wahrgenommen, die durch das Tragen bestimmter Kleidungsstücke unangenehme Druckgefühle erzeugen. Frauen sollten unbedingt ein Lipom entfernen lassen, wenn es sich unter dem BH-Träger befindet. Die einzige Art Lipom, die zumeist Schmerzen verursachen, sind Angiolipome.

Angiolipome sind Lipome, in denen sich Blutgefäße befinden. Zwar kommen diese speziellen Lipome recht selten vor, aber sie können erhebliche Komplikationen mit sich bringen: Die verstopften Blutgefäße können sich lösen und schlimmstenfalls bis zur Lunge oder bis zum Herzen wandern. Gegebenenfalls werden dort lebensnotwendige Gefäße verstopft.

In solchen Fällen liegt eine Lungenembolie oder eine Koronarembolie vor. Lipome am Bauch können ab einer bestimmten Größe auf Nervenbahnen drücken und somit zu Sensibilitätsausfällen führen. Möglicherweise kommt es auch zu Rückenschmerzen. Aufgrund ihrer Lage werden Lipome am Rücken recht selten von den Betroffenen selbst bemerkt. Lediglich für den Fall, dass das Lipom in liegender Position ein Druckgefühl erzeugt, nehmen die Patienten die Fettgeschwulst wahr.

Einem Lipom am Bauch vergleichbar bringt auch ein Lipom am Rücken normalerweise aber keine Beschwerden mit sich – vorausgesetzt, es ist noch relativ klein und wird nicht durchblutet. Gerade bei übergewichtigen Personen mit Lipomen am Rücken kann eine stärkere Druckbelastung resultieren, die mit Schmerzen einhergeht. Ansonsten kann ein Lipom durchaus jahrelang unbemerkt weiterwachsen, weil es den Patienten überhaupt nicht auffällt.


Diagnose & Krankheitsverlauf

Eine Diagnose ist meist nicht allzu kompliziert zu stellen. Häufig reichen einem erfahrenen Mediziner schon seine Augen und die Finger als diagnostisches Mittel aus – man spricht in diesem Falle von der sog. „Blickdiagnose“. Dennoch sind nicht selten weitere Tests anzuordnen, damit der Krebs vollständig als solcher identifiziert und behandelt werden kann. Auch der normale Hausarzt ist meist geschult darin zu erkennen, ob es sich um ein bösartiges Karzinom oder eine anderweitige gutartige Wucherung handelt.

Zwei zwei primären Vorgehensweisen hierbei sind:

  1. Untersuchung der Haut
    Wie bei einem Lipom nicht anders zu erwarten, wirft der behandelnde Arzt zunächst einen Blick auf die Haut selbst. Hierbei ist es ihm zumeist schon sehr früh möglich, eine Wucherung als Krebs anzusprechen oder auch nicht. Dennoch erübrigen sich hierdurch keine weiteren klinischen Tests, die notwendig sind, um genauere Auskünfte zu erhalten. Diese Art der Diagnose lenkt den Mediziner lediglich in die richtige Richtung.
  2. Biopsie
    Weitaus genauer und effizienter als eine einfache Blickdiagnose ist das Durchführen einer Biopsie. Hierzu entnimmt der behandelnde Arzt ein Stück Gewebe aus dem vermuteten Krebs und schickt es zur Analyse an ein Labor oder analysiert es selbst, insofern er dazu in der Lage ist. Auch aus dieser Untersuchung geht klar hervor, welche Art, wenn überhaupt, von Lipom den äußerlichen Symptomen zugrunde liegt.

Zwar sollte das hauptsächliche Augenmerk darauf liegen, inwieweit es sich bei dem auftretenden Geschwür um Krebs handelt und darüber hinaus um welche Art desselben. Dennoch sollte man auch nicht vernachlässigen festzustellen, welches Ausmaß das Lipom bereits erreichen konnte.

Ein einfaches Lipom zum Beispiel ist oftmals schon im Rahmen der Diagnose selbst, nämlich durch die Biopsie, komplett zu entfernen. Hierdurch entstehen dem Patienten also vergleichsweise wenige Unannehmlichkeiten. Nichtsdestoweniger gibt es auch weitaus aggressivere Formen des Lipoms. Diese gilt es im Zweifelsfalle als solche anzusprechen und darüber hinaus deren Ausmaß zu determinieren. Gelingt dies nicht, ist es möglich, dass es beispielsweise zu einer Bildung von Metastasen kommen kann.

Die Feststellung des Ausmaßes und der zugrundeliegenden ursprünglichen Form des Krebses sind also maßgeblich entscheidend darüber, welche Art von Behandlung der Arzt vorschlägt und letztendlich auch tatsächlich durchführt.

Der Verlauf der Krankheit gestaltet sich oftmals komplizierter als die Diagnose selbst. Das liegt zumeist daran, dass das Lipom, wie oben im Text bereits bemerkt, sich auf viele verschiedene Arten manifestieren und ausbilden kann.

Gerade zu Beginn bleibt es oftmals unbemerkt oder wird für etwas anderes gehalten. Erfolgt aufgrund dessen keine sofortige Behandlung kann er weiter wachsen und sich somit unkontrolliert vergrößern. Er ist dabei aber nicht sonderlich schmerzhaft und das Risiko Metastasen zu streuen tendiert effektiv gegen null. Dies gilt allerdings nur für einige Arten des Lipoms. Andere wiederum bergen ein durchaus großes Risiko, was Metastasen angeht. Alles in allem können die Schäden sehr gravierend sein.

Permanente Entstellungen und dauerhafte Langzeitschäden sind nicht sehr häufig. Auch dann nicht wenn nicht schnell genug medizinische eingegriffen wird und das Lipom sich zu lange ungestört entwickeln kann. In besonders schweren Fällen greift es allerdings in seinen späteren Stadien auch die Knochen an. Das kann sehr gefährlich werden, passiert aber auch nur vergleichsweise selten.

Weitere klinische Testverfahren sind unter anderem auch:

  • Blutuntersuchung: Bluttests dienen in der Regel dazu, eine Infektion im Blut nachzuweisen und darüber hinaus ebenso die auslösenden Faktoren der etwaigen Infektion zu benennen. Nichtsdestoweniger ist dieses verfahren nicht immer nutzbringend und kann bisweilen fehlerhafte oder gar keine verwertbaren Daten liefern.
  • Röntgenaufnahme: Dieses Verfahren hilft dem behandelnden Arzt nicht nur dabei, ein Lipom als solches erkennen zu können, sondern auch das Ausmaß und die exakte Position desselben zu ermitteln
  • Computertomographie (CT): Bei der Computertomographie handelt es sich, ähnlich dem Röntgen, um ein sog. „Bildgebendes Verfahren“. Nichtsdestoweniger ist ein CT zumeist wesentlich aufschlussreicher, als eine Röntgenaufnahme – benötigt aber in der Erstellung auch dementsprechend mehr Zeit und Aufwand. Ein Arzt bedient sich dieses diagnostischen Mittels häufig dann, wenn ein bereits identifiziertes Lipom nicht erwartungsgemäß abheilt.
  • Flüssigkeitsanalyse: Hierzu entnimmt man mittels einer Nadel, die in die betroffene Stelle der des Fettgewebes gestochen wird, eine Sekretprobe. Selbige kann im Anschluss hieran dafür nützlich sein, um die genaue Ursache des Lipoms zu determinieren.

Wie aus den soeben genannten Methoden ersichtlich ist, fällt es der modernen Schulmedizin in der Regel nicht allzu schwer ein Lipom also solches ansprechen zu können. Dies ermöglicht überdies eine schnelle und zielgerichtete Behandlung und Therapie. Dennoch kann es bisweilen vorkommen, dass der zuständige Mediziner eine Fehldiagnose stellt. Insbesondere bei Krankheiten mit ähnlichen grundlegenden Symptomen kann dies der Fall sein.

Alles in allem sollte man sich darüber hinaus auch stets vor Augen führen, dass es sich bei der vorliegenden Krankheit, sprich dem Lipom, um ein in den meisten Fällen benignes, also gutartiges, Geschwür handelt. Darum ist die davon ausgehende Gefahr nicht allzu hoch einzustufen.


Häufigkeit & Diagnosedaten

Lipome enden so gut wie niemals mit dem Tode des Erkrankten. Dennoch ist mit dem vorliegenden leiden nicht zu spaßen. Vorallem, wenn man sich darüber hinaus bewusst macht, dass sich die Situation für Personen in Ländern mit schlechterer medizinischer Versorgung wesentlich ungünstiger darstellt. Dort können die Lipome oftmals über eine lange Zeit hinweg unbehandelt wuchern und somit zu einer ernsthaften Gefahr für den Betroffenen werden.

In Deutschland erkrankten pro Jahr etwa 0,02% der Menschen an Hautkrebs. Tendenz steigend. In den USA beispielsweise sind es sogar 0,5% der Menschen im Jahr. Das macht diese Erkrankung auf dem amerikanischen Kontinent wesentlich häufiger als in unseren breiten. Ein Grund hierfür könnte die oftmals in den USA zu beobachtende Adipositas sein. Da diese regelrechte Seuche aber auch hierzulande auf dem Vormarsch ist, sollte man davon ausgehen, dass es auch hier immer mehr Fälle von Lipomen geben wird. Ob und wie sehr das Körpergewicht aber tatsächlich eine Rolle bei der Entstehung von Lipomen spielen ist immer noch ein strittiger Punkt zwischen Medizinern weltweit.

Eine von hundert Personen weltweit entwickeln im Laufe ihres Lebens eine Form von Lipom.

Das Geschlecht scheint des Weiteren kaum eine Rolle dabei zu spielen, ob es zu einem Lipom kommt oder nicht. Die ethnische Herkunft des Individuums dagegen und die damit einhergehende Färbung und Beschaffenheit der Haut sind weitaus wichtigere Faktoren, wenn es um die vorliegende Krankheit geht. So kann man sich als groben Merksatz merken: Je dunkler die Haut, desto unwahrscheinlicher ein Lipom. Die Gründe hierfür sind jedoch ebenfalls noch nicht vollends geklärt. Nichtsdestoweniger kann man trotzdem nicht ausschließen, dass auch dunkelhäutige Personen an einer Form des Lipoms erkranken. Lediglich das Risiko dafür ist stark abgeschwächt.

Wie bereits erwähnt, ist es oftmals nicht sonderlich kompliziert, eine Diagnose zu stellen, die überdies auch noch richtig ist. Die Daten sind schnell ausgewertet und zumeist relativ eindeutig. Ein Rätselraten seitens des Mediziners bleibt damit glücklicherweise aus und der Patient kann mit einer schnellen und gründlichen Behandlung rechnen, die nicht durch eine fehlerhafte Diagnose verzögert wird. Hiervon profitieren beide Seiten.

Es ist zumeist also sehr einfach, die aus einer Diagnose gewonnen Daten korrekt, effektiv und gut auszuwerten. Es fällt nicht schwer, überhaupt verwertbare diagnostische Daten zu ermitteln, wie es bei anderen krebsarten der Fall sein kann. Dies ist, wie bereits weiter oben im Text erwähnt, darum der Fall, da die klinischen Tests in aller Regel ganz oder zumindest teilweise verwertbare Ergebnisse liefern. Gerade aber in der Frühphase der Erkrankung ist es bisweilen nur sehr schwer möglich, den Tumor überhaupt zu bemerken. Selbst ein Röntgenbild zeigt einen solchen nicht immer. Wenn er überhaupt zu sehen ist, zeigt er sich höchstens als kaum wahrzunehmender Schatten auf dem Gewebe. Für das ungeübte Auge ist dieser oftmals gar nicht oder nur sehr schwer auszumachen. Ein erfahrender Arzt jedoch erkennt ihn in aller Regel wesentlich besser.

Auch Untersuchungen des Blutes sind nicht selten wenig aufschlussreich. Es kann tatsächlich der Fall sein, dass die aus diesen Verfahren gewonnenen Daten keinerlei Erkenntnisse bringen und sogar dafür sorgen, dass der zuständige Mediziner einer allgemeine Entwarnung ausspricht. In aller Regel sollte man aber davon ausgehen können, dass dem nicht so ist und eine Blutuntersuchung zumindest Indizien bereit hält, die auf das vorliegende Leiden hindeuten. Darum ist es von höchster Wichtigkeit, dass der behandelnde Arzt so gewissenhaft als nur irgend möglich bei der Prüfung der Testergebnisse vorgeht.

Somit handelt es sich bei dem Lipom wirklich eine relaitv leicht zu diagnostizierende Erkrankung. Bereits sehr früh ist es möglich, einen schnellen und gezielten Befund zu erstellen und die vorliegende Krankheit damit korrekt anzusprechen. Das ist ein großer diagnostischer Vorteil und befördert darüber hinaus die Behandlung..

Alles in allem also sollte man beim diagnostischen Prozess dennoch aktiv mitwirken und ggf. mit Nachdruck einfordern, dass die betroffenen Areale speziell untersucht werden. Insbesondere dann, wenn man spürt, dass etwas mit dem eigenen Körper nicht so stimmt, wie es das sollte. Patient und Arzt sollten hier ein gutes Vertrauensverhältnis zueinander aufbauen und unterhalten, um nicht Gefahr zu laufen, aufgrund etwaiger Fehlkommunikationen die Diagnose zu behindern.


Komplikationen bei der Krankheit

Die von einem Lipom ausgehenden Komplikationen sind vergleichsweise gering. Dennoch sollte man nicht außer Acht lassen, dass es sich um einen Tumor handelt. Einem Tumor wohnt immer ein gewisses Restrisiko innen. Darum im folgenden eine Darstellung des Worst Case Scenarios:

Ein Lipom ist eine Geschwulst, die sich bei den einzelnen Betroffenen sehr individuell äußern kann. Aus diesem Grund sind auch die Komplikationsmöglichkeiten sehr breit gefächert und können variieren. Im Vergleich zu anderen Tumorvarianten wächst ein Lipom geradezu langsam. Selten auch bildet es Metastasen.

Sollte es wider Erwarten doch zu Metastasen kommen, können sich jedoch gravierende negative Veränderungen feststellen lassen. Komplikationen ergeben sich dann der spezifischen Metastasenbildung. Bisweilen ist hiervon das Gehirn betroffen, welches nur schwer operativ zugänglich ist. Tumore führen hier außerdem zu besonders gravierenden Symptomen. Aber auch die Ansiedlung von Krebszellen in den Knochen gilt als problematisch, da hierdurch sehr starke Schmerzen hervorgerufen werden. In einigen Fällen ist hernach sogar eine Amputation von Gliedmaßen, deren Knochen betroffen sind, notwendig. Eine Unterversorgung mit Sauerstoff führt dann unter Umständen auch zum Absterben einiger Körperteile. Dies wird beispielsweise durch eine Neuropathie angezeigt. Sie äußert sich durch Kribbeln der Gliedmaßen und Taubheitsgefühle.

Im Rahmen einer Erkrankung mit dem vorliegenden Leiden kann es durchaus zu Komplikationen kommen, diese drücken sich zumeist in einer die Hautpkrankheit begleitenden Erkrankung aus. Solche können u.a. sein:

  • Sepsis (Blutvergiftung)
  • Abszesse und Ödeme in der Lunge
  • Empyem (Eiteransammlung)
  • Systemisches inflammatorisches Response-Syndrom (SIRS)
  • Kosmetische Einbußen
  • Bakteriämie (Bakterien können von Tumor ins Blut gelangen)

In aller Regel bedeuten diese ungewollten Begleiterscheinungen ein erhöhtes Leiden für den Patienten und verlangsamen den Prozess der Heilung teils sehr stark. Nichtsdestotrotz ist den meisten Komplikationen gut und sicher entgegenzuwirken, wenngleich sie auch nicht immer zu verhindern sind.

Übersicht über die potentiellen Komplikationen

  • Müdigkeit – Im Fälle von vielen Krebserkrankungen kommt es nicht selten vor, dass die weißen Blutkörper die roten Blutkörper regelrecht übermannen. Im Zuge dessen kommt es nicht selten zu einer Anämie, sprich einer Blutarmut. Das hauptsächliche Symptom einer solchen ist eine dauerhafte, ja beinahe chronische bleierne Müdigkeit. Bisweilen verstärkt sich dieser Umstand noch darüber hinaus dadurch, dass gängige Medikamente, die bei einem Lipom gereicht werden, die Anzahl der roten Blutkörper zusätzlich senken. Müdigkeit, Abgeschlagenheit und allgemeine Antriebslosigkeit sind also sehr wahrscheinlich auftretende Nebeneffekte der vorliegenden Erkrankung.
  • Allgemeine Schmerzen – Im Zuge einer Lipom-Erkrankung kommt es dazu, dass sich das Knochenmark im Inneren des Knochen selbst ausdehnt und damit massive Schmerzen in den Knochen selbst oder den Gelenken verursachen kann. In besonderes schweren Fällen, kann dies soweit führen, dass Betroffene außer Stande sind, sich zu bewegen. Es tritt also eine temporäre und schmerzbedingte Lähmung auf. Dies ist aber nur selten der Fall. Wesentlich häufiger kann man dagegen beobachten, dass der Betroffene vollends außer Stande ist, sich physisch zu betätigen, da seine Kurzatmigkeit dies schlicht nicht mehr zulässt. Hierbei kann es zu massiven Schmerzen durch Unterbeanspruchung der Muskeln und Knochen kommen.
  • Häufige Infektionen – Für gewöhnlich gilt es, dass weiße Blutkörperchen dem Organismus dabei helfen, Erreger, sprich Viren und Bakterien, abzuwehren. Da im Falle einer Belastung mit Krebs sehr viele davon vorhanden sind, sollte man davon ausgehen können, dass allgemeine Infektionen und dergleichen kein Problem darstellen. Das ist aber falsch. Denn durch die Überproduktion derselben kann der Körper nicht gewährleisten, dass sie alle qualitativ hochwertig sind. Tatsächlich sind sie zumeist stark fehlgebildet und verfügen dementsprechend über eine sehr stark eingeschränkte Leistung. Bei Licht betrachtet sind sie bisweilen komplett nutzlos und nehmen lediglich Raum ein, nicht mehr. Somit ist es also nicht weiter verwunderlich, dass erkrankte Personen sehr häufig an diversen Infekten leiden. Diese können sehr leicht, aber auch sehr schwerwiegend sein und stellen dahingehend eine manchmal große zusätzliche Belastung für den Körper des Patienten dar.
  • Tod – Wie bereits erwähnt, endet ein Lipom so gut wie nie im Tode des Patienten. Darum muss man sich darauf einstellen, dass dieser Zustand mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht eintritt. Dies ist für viele Betroffene sehr erfreulich. Bisweilen kann auch eine Psychotherapie ihnen aber dabei helfen, mit ihrer Erkrankung besser umzugehen und zu lernen damit zu leben. Alles in allem aber sollte man die Entscheidungen der Leidenden respektieren und ihnen nicht im Wege stehen.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Ein Arzt ist grundsätzlich bereits beim kleinsten Verdacht auf ein Lipom oder eine andere Erkrankung. Insbesondere dann, wenn es sich bei dem potentiellen Patienten um ein Kind oder Kleinkind handelt. Besonders dringend sind Besuche beim Arzt zumeist dann, wenn einer oder mehrere der folgenden Gründe zutrifft / zutreffen:

  • Das Hautjucken ist dergestalt unangenehm und präsent, dass es einen von der Erledigung der täglichen Aufgaben und nachts vom Schlafen abhält
  • Man bemerkt beuelenartige Geschwulste
  • Man vermutet, dass die Haut mit irgendetwas infiziert ist (hierzu dienen Eiter, Schwielen, Blasen, Ausschläge, Striemen, Grind und Schorf als etwaige Anhaltspunkte)
  • Sämtliche Versuche, dem vorliegenden Leiden mithilfe von Hausmitteln und Selbsttherapien entgegenzurücken, sind gescheitert
  • Es kommt zu massiven Muskelbeschwerden und Gelenkschmerzen

Darüber hinaus sollte man sofort einen Arzt aufsuchen, wenn man vermutet, dass man an einem Lipom leiden könnte oder eines oder mehrere der oben genannten Symptome aufweist. Dasselbe gilt für Eltern, deren Kinder besagte Symptome aufweisen. Je früher ein Lipom erkannt wird, desto besser ist sie in den Griff zu bekommen und desto weniger Folgeschäden sind zu erwarten.

Nicht zuletzt deswegen bietet es sich an, auch schon kleinsten Verdachtsmomenten nachzugehen und sich entsprechend untersuchen zu lassen. Auch sollte man es nicht vernachlässigen regelmäßig zum Arzt zu gehen, nachdem man bereits öfter mit einem Lipom zu tun hatte. Es handelt sich bei diesem Leiden zwar nicht um eine unbedingt sehr behandlungsintensive Krankheit, aber dennoch ist es förderlich, wenn man sich bemüht, ihr Herr zu werden und sie nicht auf die leichte Schulter nimmt.

Alles in allem ist es also von größter Wichtigkeit, einen Besuch beim zuständigen Mediziner nicht auf die lange Bank zu schieben, sondern sofort bei einem solchen vorstellig zu werden. Denn es gilt an dieser Stelle, wie es ebenso für alle anderen Krankheiten gilt, dass Vorsicht besser ist als Nachsicht. Überhaupt sollte man sich stets und stetig des Umstandes bewusst sein, dass es immens förderlich für die Heilung und / oder Behandlung einer Krankheit ist, wenn man diese früh erkennt und also früh attackieren kann. Jede Minute, die verstreicht, ohne das eine Behandlung stattfindet, ist eine Minute zu viel. Diesbezüglich sollte man sich keinen Illusionen hingeben.

Insbesondere Eltern sind aufgefordert, auf etwaig verdächtige Verhaltensmuster ihres Nachwuchses zu achten. Dies gilt besonders für Kleinkinder. Gerade weil bereits schon Kleinkinder, wenngleich sehr selten, an einem Lipom leiden können. Auch Jugendliche sollten diesbezüglich überwacht werden. Ein gutes Zureden seitens der Eltern ist also bisweilen durchaus angebracht und kann dabei helfen, das Kind gesund zu halten. Und das sollte nicht nur im Interesse des Kindes selbst, sondern auch im Interesse der Eltern oder Erziehungsberechtigten liegen.

Behandlungsmethoden & Therapie

Häufig ist gar keine Therapie vonnöten. Schließlich handelt es sich um eine gutartige Fettgeschwulst, von der keinerlei Gefahr ausgeht. Sollte das Lipom jedoch sehr groß sein und/oder Schmerzen bereiten, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Der kann das Lipom mittels einer Operation entfernen. Am einfachsten ist es, Lipome herauszuschneiden, die sich direkt unter der Haut befinden. Es ist lediglich ein Schnitt unmittelbar über dem Lipom durchzuführen, um es anschließend regelrecht herauszudrücken. Normalerweise ist eine örtliche Betäubung völlig ausreichend für eine derartige Operation. Sobald es jedoch darum geht, ein muskuläres oder subfasziales Lipom zu beseitigen, ist manchmal eine Vollnarkose erforderlich.

Dies gilt auch für das Entfernen sehr großer Lipome oder einer Ansammlung von Lipomen. Nach der jeweiligen Operation wird die Wunde vernäht und ein Druckverband angelegt. Abhängig von der Größe des notwendigen Schnittes bleibt möglicherweise eine Narbe sichtbar. Grundsätzlich gilt, dass es sich auch bei dem Entfernen eines Lipoms um eine Operation handelt.

Dementsprechend kann es ebenso wie im Fall von größeren Operationen durchaus zu Komplikationen kommen. Unter anderem besteht die Gefahr, dass die Wunde schlecht verheilt, Blutungen auftreten oder dass sich die Wunde infiziert. Sofern eine Vollnarkose durchgeführt wird, treten relativ häufig Übelkeit und Erbrechen nach der Operation auf.

Außerdem kommt es bei einigen Patienten zu vorübergehendem Muskelzittern und/oder Kälteempfinden. Die Liposuktion, die Fettabsaugung stellt ein modernes Verfahren der Entfernung von Lipomen dar. Normalerweise bildet sich bei einer Liposuktion nicht so viel Narbengewebe wie bei einer Operation. Jedoch ist eine Liposuktion letztlich weniger effektiv als eine Operation.

Es kann durchaus passieren, dass kleine Teile des Lipoms oder die Bindegewebskapsel unter der Haut verbleiben. In diesem Fall kann das Lipom erneut wachsen. Auch heute noch ist eine Operation die Methode, die bevorzugt wird, wenn es darum geht, Liposome komplett zu entfernen. Nichtsdestotrotz sollte jeder Patient mit seinem Arzt auch andere infrage kommende Verfahren besprechen.


Vorbeugung – Impfung & Prävention

Aktuell gibt es noch keine Impfung, die der Entstehung eines Lipoms vorbeugt. Seitdem jedoch die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs auf dem Markt ist, bemühen sich Forscher, ein ähnliches Produkt auch für andere Krebsarten zu entwickeln. Dies betrifft auch das Lipom. Derzeit laufen bereits Forschungsstudien zu diesem Thema. Allerdings befinden sich diese noch in den Anfangsstadien, so dass in der nächsten Zeit nicht mit einem entsprechenden Impfstoff zu rechnen ist.

Es gibt aber noch weitere Möglichkeiten, dass Risiko für die Entstehung von Lipomen zu minimieren. Hierzu gehört in erster Linie, dass man jegliche karzinogene Stoffe schlichtweg meidet. Nicht ohne entsprechende Schutzmaßnahmen mit gefährlichen Substanzen zu hantieren, ist den meisten Menschen durchaus klar. Diese Stoffe stellen jedoch nicht die Hauptursache für Lipome dar. Als ebenfalls wirksame Präventionsmaßnahme gilt, mit dem Rauchen aufzuhören oder gar nicht erst damit zu beginnen.

Bezüglich der Nikotinsucht wurden diverse Produkte entwickelt, welche die Rauchentwicklung erleichtern sollen. So lassen sich problemlos und rezeptfrei Nikotinpflaster und Nikotinkaugummis erwerben, welche Entzugserscheinungen abmildern sollen. Derzeit wird auch über den Einsatz von E-zigaretten in der Rauchentwöhnung diskutiert. Diese “Verdampfer” nutzen zumeist ein Liquid, in welchem Nikotin in flüssiger Form vorliegt. Da diese Liquide nur wenig Inhaltsstoffe haben und diese wiederum auch in der Nahrungsmittelindustrie verwendet werden, lässt sich vermuten, dass E-Zigaretten bei weitem nicht so gefährlich sind, wie normale Zigaretten. Das bedeutet jedoch noch lange nicht, dass die Gesundheit keine Beeinträchtigung durch das Nutzen von Vapourizern, Shishas oder E-Zigaretten erfährt. Bis hierzu nicht ein abschließendes Urteil aus einer medizinischen Studie besteht, wird an dieser Stelle vom Gebrauch der E-Zigarette eher abgeraten.

Darüber hinaus gibt es noch etliche weitere Methoden, mit dem Rauchen aufzuhören. Sie reichen von Hypnosetherapie bis hin zur Gesprächstherapie. Wem die Rauchentwöhnung besonders schwer fällt, dem sei ein Besuch in der Suchtberatung empfohlen. Die hier tätigen Menschen können durchaus wertvolle Tipps zum Thema Rauchentwöhnung geben und tatkräftige Unterstützung leisten.

Wer es dennoch nicht schafft, mit dem Rauchen aufzuhören, der sollte sich unbedingt regelmäßig untersuchen lassen. Denn gerade zu Beginn eines Lipoms sind nicht unbedingt Symptome spürbar. Werden Beschwerden wahrgenommen, ist der Krebs in der Regel bereits so groß, dass nicht mehr alle Behandlungsmethoden in Frage kommen. Je eher Tumore entdeckt werden, desto besser aber lassen sie sich behandeln. Mit dem Hausarzt sollte daher ganz offen über die eigene Rauchgeschichte gesprochen werden. Es nützt nichts, wenn hinsichtlich der Zigarettenmenge sowie der Rauchdauer geschummelt wird.


Prognose zur Heilung

Wie bei allen kanzerogenen Krankheiten ist die Prognose auf vollständige Heilung durchmischt, wenngleich es kaum vorkommt, dass einem Patienten mit Lipom nicht zu helfen ist. Dadurch sollte man sich jedoch nicht den Wind aus den Segeln nehmen lassen. Schließlich können die mit der Krankheit korrespondierenden Symptome medikamentös sowie durch vorausschauendes Handeln sehr gut im Zaum zu halten sein. Das ermöglicht es Betroffenen, ein recht sorgenfreies Leben zu führen, dessen Rhythmus nicht die Krankheit bestimmt. Nichtsdestotrotz lässt sich selbst bei der besten Vorsorge und Behandlung ein Ausbruch nie so ganz ausschließen, weswegen man hin und wieder dennoch mit Komplikationen rechnen sollte.

Die allgemeine Lebenserwartung verringert sich aufgrund eines Lipoms glücklicherweise nicht. Das ist gut für alle Betroffenen und deren Umfeld. Dennoch sind Betroffene oftmals etwa anfälliger für Krankheiten als andere Personen und sollten gewisse Aktivitäten und Speisen sowie Getränke meiden. Hiervon sollte man sich aber keine allzu großen Einschränkungen erwarten. Wenn man die notwendigen Reglements erst einmal erfolgreich in die eigene Psyche und den eigenen Alltag integrieren konnte, werden dieselben zu einem Selbstläufer.

Somit bleibt also zu sagen, dass man sich bei einem Lipom nicht allzu viele Sorgen machen sollte, da einem von ärztlicher Seite sehr gut zu helfen ist und man sich darüber hinaus auch selbst sehr gut helfen kann. Alles in allem ist die Prognose relativ gut. Zwar ist die Quote eines Rückfalls mit bis zu 40% vergleichsweise hoch, aber dafür ist eine Behandlung in aller Regel sehr einfach und erfüllt zumeist ihren Zweck. Man hat also als Betroffener eher wenig zu fürchten. Sollte man allerdings zu den wenigen Unglücklichen gehören, die es besonders stark erwischt hat, so bleibt einem immer die Möglichkeit, sich vertrauensvoll an einen Arzt zu wenden.

Darüber hinaus geht für nicht vorbelastete Personen durch ein Lipom keine Gefahr für Leib und Leben aus. Diabetiker und hiv-Kranke jedoch sollten davon ausgehen, dass die vorliegende Erkrankung ihnen einiges mehr abfordert, als ihren gesunden Mitmenschen. Darum ist diesen Personengruppen tunlichst anzuraten, im Falle eines Ausbruchs sofort einen Arzt aufzusuchen, um schlimmeres zu vermeiden.

Damit bleibt abermals zu bemerken, dass die Prognosen für Betroffene allgemein hin sehr gut sind. Es kommt nur in den seltensten Fällen zu bleibenden Schäden und beinahe jedem Erkrankten ist gut, schnell und effektiv zu helfen.

Selbst wenn sich wider Erwarten gravierendere Nebenerscheinungen einstellen sollten, sieht die Prognose noch relativ gut aus. Dennoch muss man in diesen Fällen damit rechnen, dass die Krankheit ungleich länger anhält und einem somit auch länger Unannehmlichkeiten bereitet. Auch die Behandlung ist in diesen Fällen etwas komplizierter und erfordert mehr Einsatz seitens des Arztes. Insbesondere allzu stark belastetes Gewebe muss oftmals gezielt und komplett behandelt werden. Am besten ist es, sich diesbezüglich beraten zu lassen und dann entsprechend der Empfehlung des Arztes zu agieren.

Alles in allem also sieht die Prognose sehr gut aus und man braucht sich keine Gedanken zu machen, selbst bei hochfrequenten Lipomen kann einem sehr schnell und effektiv geholfen werden. Es besteht also kein Grund zur Panik in Bezug auf das vorliegende Leiden.


Wie mit einem Lipom umgehen?

Die Diagnose Krebs gehört insgesamt zu den traumatischsten Erfahrungen, denen ein Mensch im Bezug auf seine Gesundheit begegnen kann. Das liegt vor allem daran, dass dieser Krankheit in Spielfilmen oder den sozialen Medien, ob ihrer Häufigkeit, besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt wird. Nicht immer muss sich Krebs jedoch als derart tragisch gestalten, wie dies oft präsentiert wird und schon gar nicht bedeutet er ein vorzeitiges Ableben des Betroffenen. Abhängig sind die Heilungschancen nämlich auch vom Alter des Betroffenen, seiner generellen körperlichen Konstitution sowie dem Zeitpunkt der Entdeckung eines Tumors.

Doch wie sollte man sich nach der Diagnose verhalten? Ein Arzt wie die Schocknachricht Krebs in aller Regel sehr vorsichtig und einfühlsam überbringen. Nicht selten wird dem betroffenen Patienten zugleich ein Psychologe zur Seite gestellt, der Rückhalt bieten kann und mit dem es möglich ist auch hernach Ängste und Trauer zu besprechen. Nicht weniger dringlich ist jedoch, dass schnellstens eine Behandlung angesetzt wird. Hier werden leider die häufigsten Fehler der Behandlung begangen. Durch den eklatanten Mangel an Ärzten und medizinischen Personal, können lange Wartezeiten auf Operationen und Folgebehandlungen den allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten weiter verschlechtern.

Ein schnellwachsendes Karzinom kann dadurch oft kritische Stadien erreichen, obgleich es bei frühzeitiger Entfernung wesentlich weniger gefährlich gewesen wäre. Es gilt hier, sich nicht abschrecken zu lassen. Kann im örtlichen Krankenhaus kein zeitnaher Termin für die Behandlung geboten werden, stehen womöglich in den Nachbarstädten oder im ländlicheren Raum Einrichtungen zur Verfügung, die schneller agieren können und mehr Kapazitäten haben. Besonders in Unikliniken und fachspezifischen Behandlungszentren sind Wartezeiten mitunter extrem lang. Es empfiehlt sich daher mit dem behandelnden Arzt über eine Alternative zu sprechen.

Selbstverständlich sollten andersherum vom Patienten selbst alle Maßnahmen erfüllt werden, die der behandelnde Arzt aufgetragen hat. Neben dem Einhalten von Terminen, kann das unter anderem das Einstellen von Rauchen oder das Vermeiden von Sonnenbädern sowie eine spezielle gesundheitsbeeinträchtigende Tätigkeit oder Ernährung sein. Darüber hinaus sollten Betroffene die Diagnose nicht vor Angehörigen und Freunden verheimlichen. Das kann sich unter Umständen sehr negativ auf die Psyche auswirken und zu Depressionen und sogar Suizidgedanken führen. Nicht zuletzt sollten schließlich auch Angelegenheiten vor Beginn einer Therapie erledigt werden, die es auch mit Familienmitgliedern und Partnern zu besprechen gilt. Hierzu gehört beispielsweise das Anfertigen einer Patientenverfügung. Das mag zunächst dramatisch klingen, ist jedoch ein übliches Prozedere vor größeren und komplizierteren Eingriffen.

Für viele Menschen stellt dies eine belastende Situation dar. Es kann daher nicht schaden, auch hierfür psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen, die unter Umständen auch die nahestehenden Personen eines Patienten betreuen. Insgesamt hilft das Sprechen über die Erkrankung den meisten Menschen dabei, die Diagnose zu akzeptieren und zu bewältigen. Einige Krankenhäuser bieten hierfür auch die Betreuung durch einen Psychoonkologen an. Falls dies möglich ist, sollte dieser unbedingt in Anspruch genommen werden.

Die Behandlung eines Lipoms beziehungsweise einer gutartigen Fettgeschwulst richtet sich vor allen Dingen nach seiner spezifischen Ausprägung und Größe. Kleinere flache Mutationen lassen sich in der Regel gut operativ entfernen. Es können jedoch noch weitere Therapieansätze nötig sein. In den meisten Fällen werden darüber hinaus einzelne Lymphknoten entfernt oder zusätzliche Strahlungsbehandlungen angesetzt. Letztere erfordert bei jüngeren weiblichen Patienten, dass sich diese mit dem Thema der Familienplanung auseinandersetzen. Im Allgemeinen empfehlen Ärzte, dass nach einer Strahlungstherapie in einem Zeitraum von etwa 5 Jahren keine Kinder gezeugt werden, da sich die eingesetzten Mittel negativ auf die Keimzellen auswirken können und sich diese erst regenerieren müssen. Menschen, die noch keine Kinder haben, bei denen aber prinzipiell Kinderwunsch besteht, bietet sich hier die Möglichkeit Eizellen vor der Behandlung “einfrieren” zu lassen um hernach mittels künstlicher Befruchtung schwanger werden zu können. Dies sollte dringlichst mit einem Arzt abgesprochen werden. Eine Eientnahme sollte jedoch als präventive Maßnahme begriffen werden. Es ist durchaus auch möglich, dass sie nicht notwendig ist oder sich die Behandlung wesentlich weniger gravierend auswirkt als erwartet. Man sollte jedoch auf Nummer sicher gehen.

Insgesamt betrachtet liegen die Heilungschancen, vor allem bei Lipomen, sehr gut. Nach einer erfolgreichen Therapie sollte das Gewebe jedoch regelmäßig untersucht werden. Denn wie bei allen Krebsarten besteht stets die Möglichkeit, dass dieser zurückkehrt. Darüber hinaus gilt es selbstverständlich alle ursächlichen Faktoren zu vermeiden und das Leben generell gesünder zu gestalten. Es ist nicht zu empfehlen sich nach einem erfolgreich behandelten Lipom vermehrter Sonneneinstrahlung auszusetzen. Auch der Besuch im Solarium sollte möglichst unterlassen werden. Darüber hinaus müssen alle weiteren Karzinogene wie Rauchen, bestimmte Nahrungsmittelzusätze und natürlich Strahlung vermieden werden.


Alternative Behandlungsmethoden

Vor allem im Internet stößt man immer wieder auf alternative Krebstherapien, die laut Meinung der Programmanbieter wahre Wunder wirken sollen. An dieser Stelle sei deshalb gesagt: Wunder gibt es bei der Behandlung von Krebs nicht. Die konventionelle Medizin mag einige Aspekte, beispielsweise den Einfluss psychischer Komponenten übersehen, eine “Wunderkur” hätte aber auch bei ihr für Aufsehen gesorgt. Heilungsversprechen sollten also immer mit Vorsicht genossen werden. Nicht selten sind sie an den Verkauf überteuerter Produkte geknüpft, die keinen nachweisbaren medizinischen Effekt haben. Der Einsatz alternativmedizinischer Produkte sollte ohnehin immer mit einem Arzt abgesprochen werden, da auch diese Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten hervorrufen können.

Einen tatsächlich positiven Effekt haben alle alternativen Maßnahmen, die auf die Gesunderhaltung der Psyche ausgerichtet sind. Gerade in Deutschland werden psychische und psychosomatische Aspekte eines Krebsleidens häufig außer Acht gelassen. Sich mental auf den Kampf gegen den Krebs einzustellen und nicht in einer Depression zu versinken, hat nachweislich einen positiven Effekt bei der Behandlung. Erreicht werden kann dies beispielsweise durch Gesprächstherapien, Selbsthilfegruppen oder eine Ergotherapie.

Yoga und ähnliche Sportarten sind ebenfalls günstig in Bezug auf die Symptomlinderung einer Krebserkrankung. Denn hierbei werden verschiedene Atemtechniken erlernt und zudem der Brustkorb gestärkt. Unter fachgerechter Anleitung kann somit der gesamte Körper schonend trainiert werden. Es gilt selbstverständlich, dass keine übermäßigen Strapazen unternommen werden und die eigene Erkrankung auch beim Sport berücksichtigt wird.

Eine Zusammenfassung der möglichen und probaten alternativen Behandlungen sieht wie folgt aus:

Welche Hausmittel können helfen?

Gleich zu Beginn sei gesagt, dass es keinerlei Hausmittel gibt, welche einer Krebserkrankung wirksam vorbeugen könnte, geschweige denn diese zu heilen vermögen. Jegliche Mittel aus diesem Bereich haben so gut wie gar keinen Einfluss auf ein Karzinom.

Es ist jedoch durchaus möglich, Hausmittel zur Symptomlinderung einzusetzen. Erwarten sollte man dabei allerdings nicht allzu viel. Ein Lipom kann durchaus mit starken Schmerzen und anderen sehr ausgeprägten Symptomen einhergehen. Diesen ist oft nur mit konventionellen Mitteln beizukommen.

Als geeignet haben sich Hausmittel bei Lipomen vor allem dann gezeigt, wenn ein positiver Einfluss auf die Durchblutung ausgeübt werden soll. Dampfbäder und Inhalationen, sowie Wickel oder Teegenuss sind durchaus Maßnahmen, welche den oft beeinträchtigten Blutfluss positiv unterstützen können.

Hilfreich ist außerdem eine sportliche Betätigung. Durch die Einschränkungen der allgemeinen Leistungsfähigkeit, sind selbstverständlich keine sehr anstrengenden Sportarten oder Leistungssport möglich. Schwimmen, Wassergymnastik, Spaziergänge und ähnliches reichen jedoch bereits, um den Körper regelmäßig zu trainieren. Generell kann jeder Patient selbst entscheiden, wie viel für den eigenen Körper noch machbar ist.

Hausmittel sollten im vorliegenden Fall nur zur Begleitung der schulmedizinischen Therapie eingesetzt werden. Sie ersetzen in keinem Falle eine solche Behandlung und zielen allein darauf ab, einige der Symptome zeitweise zu lindern. Wer sich zwecks einer Behandlung eines Lipoms allein auf Hausmittel verlässt, muss damit rechnen, dieses Leiden nur zu verstärken.

Probate Hausmittel können u.a. sein:

    • Ruhe: Sich selbst Ruhe zu gönnen ist gerade bei Kreberkrankungen das A und O. Man sollte nichts tun, was einen aufregt und / oder Stress verursacht. Der Körper braucht viel Zeit und Entspannung, um mit einem Tumor fertig zu werden. Selbst wenn man denkt, dass sich die Symptome im Rahmen der Therapie o.ä. abschwächen, sollte man nicht gleich wieder voll in den Alltag einsteigen, sondern sich immer noch Zeit nehmen. Die Schmerzanfälle können jederzeit erneut ausbrechen, wenn man sie nicht komplett ausheilen lässt. Im Zweifelsfalle sollte man sich vertrauensvoll an einen Doktor wenden, um Informationen darüber zu erhalten, ob man gesund genug ist, um wieder am Leben teilhaben zu können.
    • Ausreichend viel Flüssigkeit: Es ist ein generell guter Ratschlag, immer genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Doch gerade bei einer Krebserkrankung fördert ausreichender Konsum von klarem Wasser das allgemeine Wohlbefinden und ist darum in seiner therapeutischen Funktion nicht zu unterschätzen.
    • Das Immunsystem stark halten: Spaziergänge, eine gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und vieles mehr helfen dabei, dass das Immunsystem konstant auf hohem Niveau arbeitet. Hierdurch beugt man automatisch der vorliegenden und vielen anderen Krankheiten vor.
    • Ausreichende Hygiene: Eine ausreichende Hygiene kann in Bezug auf alle Erkrankungen sehr wichtig sein. Insbesondere die ausreichend gründliche Reinigung der Hände ist hierbei sehr wichtig. Darüber hinaus sollte man auf gesteigerte Reinlichkeit achten, wenn man Personen mit ansteckenden Krankheiten pflegt oder sich in einem Krankenhaus aufhält.

Heilkräuter & Heilpflanzen

      • Aloe Vera
      • Birke
      • Brennnessel
      • Linde
      • Salbei
      • Wacholder

Sämtliche erwähnte Heilpflanzen sind entweder als Tee oder Aufguss, getrocknet oder frisch oder als Pulver bzw. in Form eines Medikamentes zu reichen. Dabei sind die Methoden der Darreichung oftmals nur unwesentlich in Bezug auf die Wirkung selbst. Besonders aber eine Salbe ist aus den diesen Kräutern und Pflanzen zu erzeugen und bietet sich im Falle eines Lipoms insbesondere an. Dazu gebe man nämliche in zerlassenes Schmalz ein und lasse diese Mixtur auskühlen und sich erhärten. Insofern man eine potentere Salbe oder Creme wünscht, ist dieser Prozess beliebig oft zu wiederholen. Darüber hinaus kann man oftmals bereits fertige Präparate bei einem Heilpraktiker oder Händler beziehen. Auch das Internet bietet so einige gute Quellen für den Bezug von Heilprodukten aus der Natur.

Es empfiehlt sich zudem, vor der Anwendung Rücksprache mit dem zuständigen Mediziner zu halten um etwaige allergische Reaktion schon im Vorfeld ausschließen zu können.

Ätherische Öle

      • Anis
      • Bergamotte
      • Fenchel
      • Kümmel
      • Lavendel
      • Majoran

Ätherische Öle sind entweder im Rahmen einer Aromatherapie oder äußerlich sowie seltener auch innerlich anwendbar. Im Falle eines Lipoms jedoch sollte man lediglich von der erst genannten Variante Gebrauch machen, also von der Aromatherapie. Hierzu gebe man die Öle in eine eigens dafür vorgesehene Duftlampe, entzünde eine Wärmequelle, am besten ein Teelicht oder eine Kerze und lasse die Öle in die Raumluft diffundieren. Die ätherischen Öle setzen auf diese Weise ihre Wirkstoffe frei und dienen zur Beruhigung der Erkrankten und bauen somit Stress ab.

Eine gute Bezugsquelle für ätherische Öle ist das Internet oder der Heilpraktiker des Vertrauens. Letzterer gibt auch Auskünfte über Anwendung und Dosierung.

Homöopathie & Globuli

      • Bufo
      • Crotalus
      • Calium phosphoricum
      • Calium sulfuricum
      • Lachesis
      • Ledum

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.

Schüssler-Salze

Nr. 3 Ferrum phosphoricum
Nr. 4 Kalium chloratum
Nr. 9 Natrium phosphoricum
Nr. 11 Silicea
Nr. 12 Calcium sulfuricum
Nr. 24 Arsenum jodatum

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.

Diät & Ernährung

Eine spezielle Diät oder Ernährungsweise in Bezug auf ein Lipom gibt es eigentlich nicht. Wie bei den meisten Krankheiten kann jedoch eine gesunde und ausgewogene Ernährung zur generellen Gesunderhaltung des Körpers beitragen. Hierzu gehört, dass überwiegend Gemüse, nur fettarmes Fleisch und möglichst keine künstlichen Zuckerprodukte konsumiert werden. Außerdem sollte auf den übermäßigen Konsum von Alkohol verzichtet werden.

Probleme im Bezug auf Nahrung zeigen sich bei einigen Tumorerkrankungen vor allem darin, dass diese mit einer unkontrollierten Gewichtsabnahme einhergehen. Eine Strahlen- und Chemotherapie kann dies noch zusätzlich verstärken. Dies schwächt jedoch den Körper insgesamt. So sollte bei der Nahrungsaufnahme darauf geachtet werden, dass dem Körper genügend Kalorien zugeführt werden. Dafür eignet sich der Konsum von Vollkornprodukten, Nüssen und fettreichem Seefisch. Abhängig ist dies aber selbstverständlich davon, was ein Betroffener verträgt. Abzuraten ist aber generell von einer veganen oder vegetarischen Ernährung, wenn eine Krebserkrankung vorliegt. Diese ermöglicht in der Regel nicht die Kalorienmenge, welche für den Patienten während der Therapie notwendig ist. Auch sollte die entsprechende Energie nicht aus ungesunden, also stark fettigen oder gezuckerten Lebensmitteln gewonnen werden, da hierdurch weitere Probleme bezüglich der Verdauung eintreten können.

Kommt es zu Problemen mit der Nahrungsaufnahme, die sich auf einen Tumor zurückführen lassen oder durch Metastasen im Verdauungsapparat bewirkt werden, empfiehlt sich der Kontakt zu einem speziellen Ernährungsberater. Dieser kann einen geeigneten Speiseplan zusammenstellen. Darüber hinaus gibt es einige Tipps, die Menschen mit Krebserkrankungen helfen sollen, Nahrung besser aufzunehmen:

Bei genereller Appetitlosigkeit sollten über den Tag verteilt viele kleine Mahlzeiten eingenommen werden. Dadurch erhält der Körper genug Energie, ohne dass der Patient mit einem Mal üppige Speisen verzehren muss.

Liegen Schluckbeschwerden vor, kann es helfen, wenn die Nahrung püriert wird. Smoothies und dicke Suppen sind zumeist problemlos genießbar, auch wenn eine Verengung im Rachenraum oder Schwellungen am Kehlkopf vorliegen.

Gerade die Chemotherapie bewirkt in vielen Fällen, dass sich der Geschmack verändert. Einige Menschen klagen beispielsweise ob der starken Medikamente über einen metallischen Geschmack im Mundraum, der selbst beim Essen nicht verschwindet. Experten raten aus diesem Grund dazu, Plastikbesteck zu verwenden, da hierdurch die genannte Empfindung abgemildert werden kann.

Auch der Geruchssinn kann sich während einer Krebstherapie verändern. Häufig empfinden Betroffene den Geruch von Speisen als störend. Das gilt gerade, wenn sie unter Übelkeit leiden. Es ist aus diesem Grund vorteilhaft, zubereitetes Essen zunächst einmal abkühlen zu lassen, da hernach die spezifischen Eigengerüche der Nahrungsmittel nicht mehr so stark ausgeprägt sind.

Es gibt keine Diäten oder Ernährungspläne, die speziell für Lipom-Patienten erstellt worden wären. Nichtsdestotrotz kann eine allgemeine gesunde Ernährung diesbezüglich sehr förderlich sein und überdies noch vorbeugend wirken.
Allgemeine Tipps sind daher:
Bedenkenlos konsumieren kann man:

      • Obst und Gemüse (insofern keine Allergien vorliegen)
      • Meeresfrüchte
      • Milchprodukte (jedoch auf den Fettgehalt achten)
      • Hülsenfrüchte
      • Klares Wasser und Kräutertee (Limonaden usw. sind zu vermeiden)
      • Vollkornprodukte

Bei folgenden Lebensmitteln, sollte man eher aufpassen:

      • Rotes Fleisch
      • Tabakwaren
      • Raffinierter Zucker
      • Stark fetthaltige Speisen
      • Fertiggerichte
      • Alkoholika
      • Weißes Mehl
      • Fast Food

Man sollte außerdem stets im Hinterkopfe behalten, dass Übergewicht eine immense Belastung für den Körper darstellt. Dabei spielt es keine Rolle, ob dieser durch einen Tumor belastet ist oder nicht. Darum ist es wichtig darauf zu achten, stets ein angemessenes Gewicht zu halten, um seine Organismus keinen überflüssigen Strapazen auszusetzen. Wer sich zudem an eine solche Ernährung hält, kann nicht nur sein Immunsystem dadurch stärken, sondern wirkt auch noch prophylaktisch auf eine ganze Reihe potentieller Krankheiten ein, die aufgrund der gesunden Ernährung erst gar nicht ausbrechen.

Ein Diätologe oder ein Ernährungswissenschaftler können einem zusätzlich dabei helfen, einen perfekten und individuell maßgeschneiderten Ernährungsplan für einen zu erstellen. Es lohnt sich daher immer, einen solchen zu konsultieren, wenn man dauerhaft etwas an seiner Ernährung verändern will.


FAQ – Fragen & Antworten

>Ist ein Lipom tödlich?

Tendenziell eher nicht. Dennoch ist natürlich faktisch jede Form von Krebs tödlich. Meist jedoch nur, wenn man sie nicht korrekt und gezielt behandelt. Alles in allem lässt sich also behaupten, dass das Lipom eine der milderen Formen des Krebses ist und sich in aller Regel sehr gut beseitigen, bekämpfen und im Zaum halten lässt.

Sollte ich direkte Sonneneinstrahlung auf die Haut vermeiden?
Nein auf keinen Fall. Ein vollkommener Verzicht auf Sonnenlicht ist nicht förderlich für den menschlichen Organismus. Der Mensch braucht Sonnenlicht, wie er ebenso Wasser und Nahrung braucht. Darum wäre ein vollkommener Verzicht auf denselben nicht gut für einen selbst. Dennoch sollte man bemüht sein, ein gesundes Maß zu finden und es mit dem Bräunen nicht zu übertreiben. Gleichwohl wie modern und schick das sein sollte. Das Tragen einer Mütze, das stetige Auftragen von Sonnenmilch und langärmlige Kleidung helfen überdies, dass man sich auch an Tagen mit allzu viel Sonneneinstrahlung lange draußen aufhalten kann, ohne dass man sich einem zu großen Risiko aussetzt.

Kann ein Lipom immer wieder ausbrechen?
Ja, kann es. Dazu kann es auch unabhängig davon ausbrechen, ob man nun besonders gesund oder ungesund gelebt hat. Man sollte nicht glauben, dass ein Lipom eine einmalige Sache wäre. Tatsächlich neigt es sogar dazu, mehrfach aufzutreten. Insbesondere dann, wenn vormals Betroffene nichts aus ihrem Verhalten gelernt haben und sich weiterhin leichtfertig den bekannten Risikofaktoren aussetzen. Darum gilt es festzuhalten, dass niemand davor sicher ist, dass das Lipom nicht eines Tages zurückkommt, bzw. wieder ausbricht, auch wenn er im Rahmen einer Behandlung erfolgreich beseitigt werden konnte.

Kann ein Lipom mit Creme behandelt werden?
Hierbei kommt es in erster Linie darauf an, welcher Krebs genau vorliegt. Ein Melanom beispielsweise muss stets konventionell behandelt werden. Hier ist es nicht möglich mittels Creme oder Salben etwas zu bewirken. Zumeist operative Verfahren oder Strahlungsbehandlung können bei dieser Krebsart Heilung versprechen. Lediglich im sehr frühen Stadium könnten gewisse Eiweißhemmer in Salben einen Rückgang des Krebses bewirken. Hierzu gibt es jedoch noch keine verifizierten Studien.

Anders gestaltet sich die Sache in Bezug auf den wesentlich häufiger auftretenden hellen Hautkrebs. Dieser ist heutzutage leicht behandelbar und verspricht in den allermeisten Fällen geheilt zu werden. Hierfür ist üblicherweise nicht einmal eine Operation vonnöten. In einigen Studien hat sich sogar herausgestellt, dass einige pflanzliche Salben zur Heilung dieses Hautkrebses geeignet sind. Hierzu gehört unter anderem  Ingenol mebutate, dass in der Regel ein Abklingen des weißen Hautkrebses innerhalb weniger Tage verspricht. Genauso kann die Substanz Diclofenac, die bisher zur Behandlung von Gelenk- und Muskelbeschwerden eingesetzt wurde, in einer leicht veränderten Form auch bei hellem Hautkrebs Anwendung finden.

Ausschlaggebend für den Erfolg ist jedoch, dass der Krebs frühzeitig erkannt wurde. Ist dem nicht so, müssen stärkere Behandlungsmethoden gewählt werden.

Was tun, wenn ein Lipom während der Schwangerschaft auftritt?

Zunächst einmal sei hier gesagt, dass sich in der Regel keine Krebserkrankungen direkt während der Schwangerschaft bilden. Selbstverständlich ist es möglich, bildet jedoch die Ausnahme. Denn der menschliche Körper sorgt häufig dafür, dass sich in einem erkrankten Körper keine befruchteten Eier einnisten können. Doch auch in dem Falle, dass ein Lipom festgestellt wird, während eine Frau ein Kind erwartet, ist das noch kein rund für übermäßige Beunruhigung. Während viele Krebserkrankungen sich schädlich auf den Fötus auswirken können, ist ein früh entdecktes Lipom in der Regel gut behandelbar, ohne dass das ungeborene Kind in Mitleidenschaft gezogen wird.

Hat sich der Krebs jedoch schon weiter ausgebreitet wird in der Regel eine wachstumshemmende Therapie mit Medikamenten empfohlen, welche während der Dauer einer Schwangerschaft eingesetzt wird. Dabei setzen Ärzte auf jene Mittel, die sich speziell für Frauen in diesem Zustand als erfolgversprechend und nebenwirkungsarm herausgestellt haben. Experimentelle Pharmazeutika werden in jenen Fällen natürlich nicht verordnet.

Eine Chemotherapie gilt es während der Zeit der Schwangerschaft möglichst zu vermeiden. Wenn dies jedoch nicht möglich ist, muss unter Umständen auch über einen vorzeitigen Schwangerschaftsabbruch nachgedacht werden. Dies ist jedoch stets individuell mit dem behandelnden Arzt abzuklären.

Ist es möglich, dass auch junge Menschen an einem Lipom erkranken?
In der Regel sind Menschen von Lipomen betroffen, die bereits etwas älter sind. Die Statistik spricht sogar davon, dass Lipom-Patienten im Schnitt etwa 40 Jahre alt oder älter sind. Das bedeutet jedoch nicht, dass jüngere Menschen von einem Liopm verschont bleiben. Sogar Jugendliche können diese Krankheit entwickeln. Sie ist aber im Vergleich zu den restlichen Krebsarten relativ weniger drastisch, da Tumore hier langsamer wachsen und weniger leicht streuen.

Gibt es eine Impfung gegen Lipome?
In den vergangenen Jahren wurde oft darüber diskutiert, ob es möglich ist, gegen Krebserkrankungen eine Impfung zu entwickeln, die präventiv gegen Wucherungen eingesetzt werden kann. In Bezug auf Gebärmutterhalskrebs scheint ein solches Vorhaben bereits gelungen zu sein.

Bei den Lipomen liegt der Fall bisher noch anders. Es existiert noch keine absolut wirksame Präventionsmaßnahme, mit welcher diese Krebsform verhindert werden kann. Derzeit läuft allerdings eine amerikanische Studie, in welcher Impfungen gegen Lipome entwickelt und getestet werden sollen. Es gab hier sogar schon kleinere Erfolge. Allerdings befindet sich die Forschung hier noch in einem relativ frühen Stadium. Man sollte aus diesem Grund nicht damit rechnen, dass in naher Zukunft ein Impfstoff gegen Lipome auf den Markt kommt.

https://www.youtube.com/embed/8NfGTM8CngQ

Bitte empfehlt diese Seite oder verlinkt uns:

Bitte bewerten Sie den Artikel

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (59 Stimmen, Durchschnitt: 4,94 von 5)
Loading...
Top