Fibrom

Steckbrief: Fibrom

  • Name(n): Fibrom; Hautfibrom; Stielwarze; Epuli; Stielfibrom
  • Art der Krankheit: Gutartige Geschwulst
  • Verbreitung: Weltweit
  • Erste Erwähnung der Krankheit: Antike
  • Behandelbar: Chirurgische Entfernung
  • Art des Auslösers: Unbekannt
  • Wieviele Erkrankte: Beinahe jeder Mensch
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Hausarzt; Hautarzt
  • ICD-10 Code(s): d21.9

Fibrom
FibromaUnter einem Fibrom ist eine gutartige Wucherung des Bindegewebes zu verstehen. Im Volksmund wird diese Wucherung auch Stielwarze genannt, da sie deutlich aus der Haut heraustritt. Ein Fibrom entsteht durch die überschießende Aktivität von Zellen, welche für die Bildung von Bindegewebe verantwortlich sind. Sie werden Fibroblasten genannt. Es bezeichnet gutartige Hautknötchen, die aus Stütz- oder Bindegewebe bestehen. Liegen bösartige Faszien (Bindegewebsknoten) vor, spricht man von einem Fibrosarkom. Finden sich Fibrome über den ganzen Körper verteilt, nennen Mediziner diesen Zustand Fibromatose.

In der Regel handelt es sich um schmerzlose Geschwüre, die keine Gefahr für die Gesundheit des Menschen darstellen. Sie können allerdings, gerade dann, wenn sie eine ästhetische Einschränkung für den Betroffenen darstellen, chirurgisch entfernt werden.

Definition Fibrom?

Ein Fibrom ist eine Geschwulst, dass sich im Bindegewebe der Haut bildet. Es ist gutartig und verursacht keinerlei Schmerzen oder Juckreiz. Es lassen sich verschiedene Arten von Fibromen unterscheiden: So gibt es harte und weiche Fibrome, das Fibroma cavernosum, das Fibroma myxomatodes, das Fibroma zysticum sowie das Reizfibrom.

Obgleich im Volksmund für diese Geschwulstart das Wort Stielwarze verwendet wird, handelt es sich im eigentlichen Sinne nicht um eine Warze, sondern um eine spezifische Zellwucherung der Haut. Ähnlich einem Tumor werden die sogenannten Fibrozyten, die das Bindegewebe festigen und stabilisieren sollen, zum Wachstum angeregt. Genaue Ursachen für das abnorme Wachstum des fibromatösen Gewebes sind bislang nicht genau belegt.

Insgesamt ist das Fibrom ungefährlich. Es tritt zudem bei beinahe jedem Erwachsenen in verschiedener Anzahl auf. Zumeist finden sich dabei nur ein paar Warzen. Es ist jedoch auch möglich, dass die Haut etliche Fibrome hervorbringt. Dann spricht man von einer Fibromatose. Unter besonders ungünstigen Umständen kann eine Fibromatose auch maligne Wucherungen hervorbringen. Aus diesem Grund sollte sie unbedingt behandelt werden. Einfache Fibrome hingegen bedürfen so gut wie keiner Behandlung. Eine solche wird zumeist nur dann vorgenommen, wenn Patienten Einschränkungen durch die kleinen Tumore erleiden. Zumeist handelt es sich dabei um optische Probleme.

Je nachdem, wo ein Hautknötchen auftaucht und welche Beschaffenheit das Gewebe aufweist, gibt es folgende Unterteilungen:

Weiche Fibrome
In der Fachsprache werden sie als Fibroma molle bezeichnet. Sie erscheinen als Ausstülpung auf der Haut, in der Regel mit einer Art kleinem Stiel. Aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit dem umliegenden Gewebe fallen sie oftmals gar nicht auf. In manchen Fällen nehmen sie eine bräunliche Farbe an, ihre Größe reicht von ein paar Millimetern bis hin zu mehreren Zentimetern. Eine Vielzahl an Menschen im mittleren Alter weise weiche Fibrome auf. Am häufigsten kommen diese im Achsel-, Augenlider- oder Halsbereich vor.

Harte Fibrome
Diese werden von Medizinern auch Fibroma durum genannt. Meist befinden sie sich an den Beinen, ihre Farbtöne reichen von hautähnlich über rosa bis hin zu braun. Aufgrund der Tatsache, dass die Bildung von Bindegewebe vermehrt in tieferen Hautschichten stattfindet, kommen harte Fibrome kaum äußerlich zum Vorschein.

Gefäßreiche Fibrome
Sie werden auch Angiofibrome genannt. In eher runder Form erscheinen diese vermehrt im Gesicht (Nase und Wange). Kommen diese Fibrome auf den Händen vor, besitzen sie häufig auch eine längliche Kontur. Ihre Farbe ist rötlich, was auf ihre stärkere Durchblutung zurückzuführen ist.

Perifollikuläre Fibrome
Für diese gilt Gleiches wie für die gefäßreichen Fibrome, jedoch finden sie sich im Bereich von Haarfollikeln.

Neurofibrome
Diese treten oftmals in Verbindung mit sonstigen Erkrankungen auf, und zwar entweder in Form von Anhängseln, als auch in den Hautschichten. Sie sind Gewebevermehrungen, welche vom Nervensystem ausgehen.


Was ist ein Fibrom?

Im Grunde genommen sind Fibrome nichts anderes als kleine Tumore: Sie wachsen aus den körpereigenen Hautzellen und wuchern ob einer unbekannten Ursache. Ausschlaggebend ist jedoch eine fehlerhafte Zellteilung. Im Gegensatz zu malignen Karzinomen, stellt das Fibrom jedoch keinerlei gravierende Gefahr dar. Zudem treten sie bei nahezu jedem erwachsenen Menschen auf und haben absolut keinen Seltenheitswert.

Grundsätzlich muss ein Fibrom nicht behandelt werden, allerdings möchten einige Betroffene, dass diese lästigen Hautanhängsel entfernt werden. Grund hierfür ist in den meisten Fällen, dass dem Patienten ästhetische Einschränkungen ob des Fibroms entstehen. Es ist aber auch möglich, dass es sich an einer Stelle befindet, die dem Patienten ein unangenehmes Gefühl, beispielsweise leichten Druckschmerz, bereitet.

Welche Ursachen gibt es?

Bislang sind die Ursachen für Fibrome von der medizinischen Forschung noch nicht exakt ermittelt wurden. Hier ähnelt das Fibrom am ehesten einer Krebserkrankung, die ebenfalls durch das Wuchern eines bestimmten Gewebetyps entsteht. Im Grunde genommen wird davon ausgegangen, dass vermutlich ein Umwelteinfluss dazu führt, dass die sich in den oberen Hautschichten befindlichen Fibrozyten abnorm teilen.

Besonders bei harten Fibromen gehen Ärzte davon aus, dass eine kleine Verletzung der oberen Hautschicht das Wuchern auslösen kann. Hier reichen womöglich bereits eine kleine Schnittverletzung, der Stich eines Insekts oder anderweitige minimale Wunden. Bei der Zellneubildung werde schließlich eine kleine Ausbeulung der Haut gebildet. Am wahrscheinlichsten ist diese Theorie in Bezug auf Haarbalgentzündungen. Diese sollen besonders häufig zu Fibromen führen.

Einige Mediziner gehen davon aus, dass gerade übergewichtige Menschen an Fibromen leiden. Ausschlaggebend sei dabei, dass die oberen Hautschichten bei schneller Gewichtszunahme reißen können und dadurch kleinere Narben entstehen aus denen sich hernach Fibrome bilden können. Eine Bestätigung dieser Theorie gibt es bislang jedoch noch nicht.

In einigen Fällen sind Stielwarzen lediglich das Symptom einer anderen Erkrankung. So konnte von Medizinern festgestellt werden, dass Menschen, die an Lupus leiden oftmals auch etliche Fibrome aufweisen. Hier treten in eklatant häufigen Fällen auch die sogenannten Fibromatosen auf. Dabei sind einige Hautpartien gänzlich von Fibromen durchzogen.

Reizfibrome, die vor allem im Mund und im Rachenraum auftreten, werden höchst wahrscheinlich von Verletzungen beeinflusst. Diese können durch den Einsatz von Zahnspangen und Prothesen entstehen. Aber auch beim Zahnwachstum und den damit einhergehenden Verletzungen kann sich am Kiefer eine Stielwarze entwickeln.

Über einen sehr langen Zeitraum war die Ursache für die Entstehung eines Fibroms noch völlig unbekannt. Bis heute noch finden sich kaum Informationen darüber. In der Forschung wird vermutet, dass sich die Hautknötchen beispielsweise aus kleinen, oftmals gar nicht bemerkten, Verletzungen entwickeln können. Dies gilt insbesondere für harte Fibrome.

Als mögliche äußerliche Einwirkungen werden zum Beispiel Follikulitiden (Haarbalg-Entzündungen) und Insektenstiche angesehen. Für das Auftauchen eines Reizfibroms ziehen Wissenschaftler auch mechanische Reizungen in Betracht. Hierzu könnten Zahnprothesen gehören, welche die Mundschleimhaut irritieren. Gleichfalls werden für die Entstehung eines Fibroms genetische Ursachen vermutet, was sich insbesondere auf Personen bezieht, welche aus Nordeuropa stammen.

Als weitere Ursache nennen einige Forscher zudem die Einnahme von Medikamenten wie Beta-Blockern, da diese sich ebenfalls auf das Hautgewebe auswirken. Möglicherweise könnten Risiko-Patienten auch Menschen sein, in deren Familie bereits häufig Fibrome aufgetreten sind.
Letztendlich wird von sehr vielfältigen Ursachen bei den verschiedenen Unterarten der Hautknötchen gesprochen. Liegt ein Fehler in der Entwicklung des embryonalen Keimgewebes vor, kann später eine starke Vermehrung von Gewebe erfolgen. Der fachliche Begriff hierfür ist Hamartome. Unter diese Bezeichnung fallen auch weiche Fibrome. Ein Erscheinen derselben ist insbesondere ab dem 30. Lebensjahr häufiger festzustellen. Eine Abhängigkeit vom Geschlecht besteht nicht.

Auch über die Entstehung eines Hautknötchens in den Eierstöcken oder der Gebärmutter wird eine Ursache nur selten präzisiert. In letzterer präsentiert sich ein Fibrom in sehr unterschiedlicher Größe zu dem auf der Haut. So kann dieses haselnussgroß sein, jedoch aber auch so umfangreich wie eine Honigmelone werden. Es ist bereits vorgekommen, dass Patientinnen den Eindruck erweckten, sich im sechsten oder siebten Monat einer Schwangerschaft zu befinden.


Symptome & Anzeichen

Das wohl auffälligste Symptom bei Fibromen ist, dass sie auf der Haut sichtbar werden. In den meisten Fällen bleibt die Ausstülpung der Haut sehr klein. So treten bei vielen Menschen Fibrome auf, die wesentlich kleiner als ein Stecknadelkopf sind. Aber auch größere Wucherungen, die in etwa einen Durchmesser von einem Zentimeter haben sind möglich. Gerade dann, wenn diese Ausmaße erreicht werden, ist die Oberfläche des Fibroms geriffelt und faltig. Werden jene, direkt unter Hautschicht liegende, Blutgefäße verletzt, kann sich das Fibrom ähnlich einem Muttermal oder Leberfleck rötlich beziehungsweise braun färben.

Fibrome können prinzipiell an jeder Körperstelle auftreten. Sie zeigen sich jedoch am häufigsten im Bereich der Achselhöhle, in der Leistengegend sowie unterhalb der Brüste

Reizfibrome treten ausschließlich an den Schleimhäuten des Mund– und Rachenraums auf. Sie zeigen sich dann in Form von sehr glatten, farblich nicht markanten Ausstülpungen. Hier können Schmerzen entstehen, wenn die Fibrome ungünstig gelegen sind. Bei sehr großen Fibromen kann zudem die Nahrungsaufnahme eingeschränkt sein.

Fibrome bereiten in der Regel keinerlei Schmerzen oder Juckreiz. Allerdings können sie sich in einer sehr ungünstigen Position befinden und dadurch ein leichtes Druckgefühl, beispielsweise in einer Hautfalte, hervorrufen. Darüber hinaus können Schmerzen dann auftreten, wenn das Fibrom verletzt wird.

In den meisten Fällen ist ein Fibrom gut sichtbar, da es sich an der Hautoberfläche präsentiert. Wer seinen Körper ab und zu betrachtet, kann leicht ein Erscheinen desselben feststellen. Da diese weder jucken noch Schmerzen, machen sie sich ansonsten nicht bemerkbar. Zwar ähnelt ein Fibrom ein wenig dem sogenannten Lipom (gutartigen Tumor), wer sich jedoch ein paar Bilder dazu anschaut, wird doch Unterschiede feststellen können.

Zu den häufigsten Stellen, an welchen ein Fibrom auftritt, gehören die Achselhöhlen, die Leiste, der Hals und die Brüste (bei Frauen). Zählen diese zu den größeren Hautknötchen, sind oftmals an der Oberfläche winzige Fältchen erkennbar. Fibroma durum (harte Fibrome) kommen auch in eingesunkener Form zum Vorschein. Es gibt eine einfache Möglichkeit, um den Unterschied zwischen einem harten Fibrom und einem Leberfleck (melanozytären Nävus) festzustellen. Bei ersterem erfolgt ein Einsinken der Haut, wenn man Druck durch Daumen und Zeigefinger rund um das Knötchen ausübt. Befindet sich ein solches in Form einer kleinen, glatten Erhebung auf der Mundschleimhaut, könnte dieses ein Reizfibrom sein. Dieses kommt im Bereich des Mundes innen an den Wangen, auf dem Zahnfleisch oder auch seitlich an der Zunge vor

Ein Dermatologe (Hautarzt) sieht oftmals bereits auf dem ersten Blick, ob es sich bei dem aufgetretenen Hautknötchen um ein Fibrom handelt. Trotzdem wird er sich zunächst darüber informieren, wann dieses erschienen ist, ob im Laufe der Zeit eine Veränderung stattgefunden hat oder auch ob eine Verletzung vorlag. Um die betroffene Stelle genauer in Augenschein nehmen zu können, benutzen Ärzte bei der Untersuchung in der Regel meist ein Dermatoskop (Lupeninstrument). Mit diesem werden ausgiebig Farbe, Form, Größe, Ränder sowie Struktur des Fibroms begutachtet. Besteht die Möglichkeit, dass es sich hierbei nicht um eine harmlose, gutartige Hautveränderung handelt, wird eine Biopsie (Gewebeprobe) entnommen. Handelt es sich um ein kleines Knötchen, entfernt man dieses meist gleichzeitig. Hernach kommt es zu einer feingeweblichen (histologischen) Untersuchung der enthaltenen Zellen auf Beschaffenheit und Anordnung. Weist der Körper eine ungewöhnlich große Anzahl an Fibromen auf, empfehlen sich zusätzliche Untersuchungen, da die Ursache hierfür möglicherweise eine andere Grunderkrankung sein könnte.


Diagnose & Krankheitsverlauf

Ein Fibrom wird in aller Regel durch einen Hausarzt untersucht. Die Schwierigkeit hierbei besteht darin, das Fibrom von anderen wuchernden Hauterkrankungen, also zum Beispiel von einem bösartigen Tumor, abzugrenzen. Hierfür wird der Arzt zunächst mit einer Lupe das Gewebe untersuchen. Gerade wenn die Stielwarze Verfärbungen aufweist, kann zudem ein Drucktest erfolgen, bei dem festgestellt wird, ob diese von einem Bluteinschuss herrührt. Bei malignen Tumoren sind verfärbte Zellen selbst gewuchert. Fibromatöse Zellen hingegen sind farblos. Das zeigt sich vor allem bei Reizfibromen im Rachen- und Mundraum. Diese sind in der Regel farblos, da hier kaum Blut einschießen kann.

Bei Zweifeln darüber, ob es sich um ein reines Fibrom handelt, wird eine histologische Untersuchung vorgenommen. Dabei entfernt der Arzt das betroffene Gewebe und lässt es in einem Labor hinsichtlich der Zellenstruktur untersuchen. Dadurch kann später festgestellt werden, ob eventuelle Krebszellen vorhanden sind. Dies geschieht allerdings nur sehr selten. In den meisten Fällen ist für einen erfahrenen Dermatologen klar erkennbar, dass es sich lediglich um ein Fibrom, nicht aber um eine Wucherung aufgrund eines Hautkrebses handelt.

Treten Fibrome gehäuft auf, kann es sein, dass der Arzt weitere Erkrankungen überprüft. Gerade Lupus steht unter Verdacht die Bildung von Fibromen zu fördern.


Häufigkeit & Diagnosedaten

Wissenschaftler gehen aktuell davon aus, dass Fibrome aufgrund einer fehlgeleiteten Strukturneubildung der Haut nach einer Verletzung entstehen. Das bedeutet, dass bereits kleinste Hautwunden zur Entstehung der Stielwarze führen können. Aus diesem Grund ist prinzipiell jeder Mensch gefährdet, ein Fibrom zu bilden. Die aktuelle Forschung geht daher davon aus, dass beinahe jeder erwachsene Mensch eines oder mehrere Fibrome aufweist. Dies ist unabhängig von der Herkunft und dem Geschlecht des Betroffenen. Lediglich Reizfibrome treten gehäuft bei älteren Menschen auf. Der Grund hierfür liegt darin, dass zumeist Zahnprothesen als Ursache für diese Fibromart gelten.

Kleine Kinder und generell jüngere Menschen sind wesentlich seltener von Fibromen betroffen. Denkbar wäre daher, dass es mehrerer Verletzungen der Haut bedarf, bis ein Fibrom entsteht. Genaue Gründe konnten von der medizinischen Forschung hierfür jedoch noch nicht ermittelt werden.


Komplikationen bei der Krankheit

Da es sich bei Fibromen um ungefährliche Hautwucherungen handelt, ist hier kaum mit Komplikationen zu rechnen. Allerdings kann es sein, dass die Stielwarzen an ungünstigen Stellen wachsen. Gerade in empfindlichen Hautfalten kann eine kleine Wucherung zu einem unangenehmen Druckgefühl führen. Darüber hinaus treten Fibrome zum Teil stark aus der Haut hervor und können leicht verletzt werden. In jenen Fällen, in denen Blut ins Fibrom eingeschossen ist, kann es nach der Verletzung zu Blutungen kommen. Darüber hinaus stellen verletzte Fibrome ein Infektionsrisiko dar. Gerade dann, wenn sie vom Betroffenen selbst entfernt werden und keine ausreichenden Schutzmaßnahmen beziehungsweise eine Desinfektion vorgenommen wurde, ist zudem eine Blutvergiftung möglich.

In wenigen seltenen Fällen führt die Fibrombildung dazu, dass Krebszellen entstehen. Dann entwickelt sich aus der harmlosenWucherung unter Umständen ein Hautkrebs, der dringlichst behandelt werden sollte.


Wann sollte man zum Arzt gehen?

Im Grunde genommen muss dann, wenn ein Fibrom beim Betroffenen aufgetaucht ist, kein Dermatologe aufgesucht werden. Allerdings können die kleinen Wucherungen sehr plötzlich und schnell auftreten. Viele Menschen haben dann Angst, es könnte sich um eine Krebserkrankung handeln und suchen hernach einen Arzt auf. Dies ist einerseits nicht nötig, schadet jedoch auch nicht. Der Dermatologe wird das Fibrom zumeist gleich entfernen.

Ein Arzt sollte hingegen dringlichst aufgesucht werden, wenn Fibrome Abnormalitäten aufweisen. Zeigen sich zum Beispiel seltsame Farbverändeurngen oder hört das Wachstum der Wucherung nicht auf, kann dies ein Anzeichen für eine Krebserkrankung sein. Das gilt in gleichem Maße dann, wenn Fibrome nicht scharf vom restlichen Gewebe abgegrenzt sind.

Treten Fibrome in einer abnormen Vielzahl auf, sollte ebenfalls ein Arzt kontaktiert werden. Dann kann unter Umständen eine andere Erkrankung, beispielsweise Lupus, ursächlich für die Entstehung der Fibrome sein.

Behandlungsmethoden & Therapie

Ein Fibrom erfordert streng genommen gar keine Behandlung durch einen Arzt. Da es sich um gutartige Wucherungen handelt, die darüber hinaus weder Schmerzen noch einen Juckreiz hervorrufen und hinsichtlich des Wachstums begrenzt sind, ist prinzipiell keine Entfernung notwendig. Nicht selten beklagen Patienten jedoch, dass Fibrome eine ästhetische Einschränkung darstellen. Das gilt vor allem dann, wenn sie im Gesichtsbereich des Betroffenen auftreten.

Wurde gemeinsam mit einem Hautarzt entschieden, dass das Fibrom entfernt werde muss, erfolgt ein sehr kleiner chirurgischer Eingriff. Dieser kann zumeist sogar gänzlich ohne Betäubung erfolgen. Nur in wenigen Fällen, beispielsweise wenn das Fibrom von Blutäderchen durchsetzt oder besonders groß ist, muss eine örtliche Betäubung der betroffenen Stelle vorgenommen werden. Schmerzen bereitet der Eingriff ind er Regel jedoch nicht.

Mediziner sehen in der Regel keinerlei Gründe, ein Fibrom zu entfernen. Da dieses selten größer als eine Erbse wird und auch keinerlei unangenehme Symptome auftreten, erübrigt sich meist jeder Aufwand. Möchte man eine Beseitigung des gutartigen harmlosen Knotens aufgrund der unschönen Optik, wird dringend von einem selbst Entfernen abgeraten. Dies kann zu Infektionen führen, welche letztendlich ein weit größeres Problem darstellen als das Fibrom allein. Möchte man auf eine Abtragung nicht verzichten, sollte am besten eine Fachkraft, in diesem Falle Hautarzt, hinzugezogen werden.

Für diesen bedeutet das Entfernen weder einen großen Aufwand, auch mit Komplikationen ist kaum zu rechnen. Besitzt das Fibrom ein mittleres bis großes Format, wird dieses unter örtlicher Betäubung herausgeschnitten. Kleinere Knötchen lassen sich auch ohne Anästhesie entfernen. In manchen Fällen bleibt eine Narbe zurück, dies gilt insbesondere, wenn die Wucherung sehr hart ist. Manche Unterarten der Fibrome werden vom Arzt durch den Einsatz von Kälte, Laser, Bestrahlung oder auch Abschabung behandelt. Ein Entfernen bringt Kosten von um die 70 Euro mit sich, wobei dies jeweils von der Art der Behandlung abhängt.

Wie bereits angeführt, ist ein selbst Entfernen des Fibroms nicht vorzunehmen. Präzisiert bezieht sich dies auf Eigenoperationen, welche eine Wunde verursachen. Es gibt jedoch einige Hausmittel, durch die eine Beseitigung der Hautknötchen erreicht werden kann. Verwenden lässt sich hierzu beispielsweise
Apfelessig – Dieser wird mindestens einmal täglich auf die betroffene Stelle aufgetupft. Eventuell kann dies durch ein kurzzeitiges, stechendes Gefühl begleitet werden. In der Regel ist eine Behandlungszeit von zwei bis vier Wochen erforderlich. Apfelessig findet sich in nahezu jedem Lebensmittelgeschäft, oft auch in Drogerien und Apotheken.
Rizinusöl plus Backpulver – Es empfiehlt sich eine Vermischung der beiden Stoffe, bis eine pastenartige Konsistenz erreicht wird. Bestenfalls gibt man noch etwas Zitronenöl dazu. Nach dem Auftupfen des selbst hergestellten Mittels sollte man ein Pflaster über das behandelte Fibrom anbringen. Beste Wirksamkeit ergibt sich bei einer Behandlungsdauer von 14 – 30 Tagen. In der Regel lässt sich Rizinusöl in einer Apotheke oder Drogerie erstehen.
Teebaumöl – Bekannt ist dieses auch bei der Behandlung von Akne-Problemen. Es wird pur auf ein Fibrom gegeben, am besten tränkt man ein aufnahmefähiges Stück Stoff oder einen Wattebausch mit dem Öl. Zwei Mal am Tag sollte die Auflage eines solchen erfolgen, so lange, bis das Öl vom Hautknötchen aufgenommen wurde. Nach höchstens vier Wochen ist dieses durch das Teebaumöl in den meisten Fällen beseitigt.


Vorbeugung – Impfung & Prävention

Aktuell sind die Gründe für die Entstehung von Fibromen von der Medizin noch nicht genau ermittelt wurden. Viele Mediziner gehen jedoch davon aus, dass kleine Hautverletzungen durch Schnitte, Risse oder Insektenstiche für die Entstehung der Wucherung verantwortlich sind. Vor diesen Verletzungen kann sich ein Mensch im Grunde genommen niemals schützen. Immerhin reichen bereits kleinste, kaum wahrnehmbare Hautirritationen und Verletzungen der obersten Hautschicht aus, damit ein Fibrom entsteht.

Es zeigt sich also, dass man sich vor einem Fibrom nicht schützen kann. Dies ist jedoch nicht schlimm, da es sich bei Fibromen um gutartige Wucherungen handelt, die keine Gefahr für die Gesundheit des Menschen darstellen.


Prognose zur Heilung

Eine Heilung im eigentlichen Sinne ist bei Fibromen nicht möglich. Wenn sie entstehen, können sie durch einen Facharzt leicht entfernt werden. Sie können hernach jedoch immer wieder entstehen. Es ergeben sich allerdings kaum gesundheitliche Einschränkungen durch die kleinen Wucherungen. In sehr seltenen Fällen sind Fibrome jedoch mit bösartigen Zellen durchsetzt. Dann sind sie Symptom einer Krebserkrankung, welche zumeist die Haut betrifft. Die Heilung hängt dann entschieden davon ab, wie weit sich der Krebs bereits im Körper ausgebreitet hat, ob Metastasen gebildet wurden und in welcher körperlichen Verfassung sich ein Patient befindet. In den meisten Fällen stellt ein bösartig verändertes Fibrom jedoch den Beginn eines Hautkrebses dar. Die Heilungschancen stehen dadurch bei der Entdeckung sehr gut. Oftmals reicht es hier aus, das Fibrom zu entfernen.


Fibromarten

Es gibt verschiedene Arten von Stielwarzen, die insgesamt unter dem Namen Fibrom zusammengefasst werden. Gemein ist allen Arten, dass sie aus den sogenannten Fibrozyten entstehen. Es handelt sich dabei um Zellen, die in der Haut für Stabilität und Formgebung verantwortlich sind. Fibrozyten sind daher ein wichtiger Bestandteil des menschlichen Bindegewebes.

Am weitesten Verbreitet sind die sogenannten weichen Fibrome. Es handelt sich dabei um sehr zellreiche Wucherungen, die “stielartig” aus dem Körper herausragen. Oftmals finden sich solche Fibrome rund um das Auge herum, in der Achselregion sowie im Leistenbereich. In den meisten Fällen bleiben weiche Fibrome vergleichsweise klein und zudem farblos.

Harte Fibrome stellen eine zellarme Variante des Fibroms dar. Es wird davon ausgegangen, dass sich diese Art infolge eines Insektenstichs bildet. Im Gegensatz zum weichen Fibrom zeigt sich der harte Typ eher rundlich und enger an der Haut anliegend.

Das sogenannte Reizfibrom tritt infolge einer Verletzung im Mund beziehungsweise im Rachenraum auf. Oftmals wird hierfür eine Zahnprothese, eine scharfkantige Zahnspange oder eine dauerhafte Verletzung durch wachsende Zähne verantwortlich gemacht. Reizfibrome sind oftmals farblich nicht vom Rest des Gewebes zu unterscheiden. Wenn sie besonders groß sind, können sie jedoch weißer sein, als die umliegende Schleimhaut. Ähnlich gestaltet sich die Situation im Bezug auf das Fibroma cavernosum. Es handelt sich dabei um ein Fibrom, welches überwiegend bei jüngeren Menschen beobachtet werden kann. Dieses Fibrom tritt ausschließlich im Nasenrachen auf.

Das Fibroma zysticum zeigt sich häufig im Bereich der Achsel. Es ist nicht selten mit Lymphgewebe durchsetzt und ist insgesamt etwas weicher als andere Fibromarten. Das gilt ebenso für das sogenannte Fibroma myxomatodes, welches aus der Grundsubstanz des Bindegewebes besteht und von leicht gallertartiger Konsistenz ist.

Eine Sonderform des Fibroms ist das Histiozytom. Dieses entsteht, ähnlich dem harten Fibrom, durch kleine Insektenstiche. Im Gegensatz zu anderen Fibromen kann es durchaus schmerzhaft sein und ist nicht weich, sondern sehr hart und knötchenartig. Dieses Fibrom sollte unbedingt von einem Arzt untersucht werden. Es ist allerdings davon auszugehen, dass es nur in sehr seltenen Fällen auftritt.

Eine weitere Sonderform des Fibroms sind sogenannte Keloide. Es handelt sich dabei um Wucherungen, die aufgrund einer erblichen Veranlagung entstehen. Sie werden übermäßig groß und sind nicht selten verfärbt. Oftmals findet sich diese Art des Fibroms im Gesichtsbereich.


Alternative Behandlungsmethoden

Es gibt keine alternativen Behandlungsmethoden, die bei der Vermeidung von Fibromen oder deren Behandlung angeraten sind. Es genügt in der Regel, wenn die Haut ordentlich gepflegt wird und Verletzungen, beispielsweise durch Dehnungsstreifen oder Insektenstiche vermieden werden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass jeder Mensch mindestens einmal im Leben ein Fibrom entwickelt. Besonders einige unseriöse Internetseiten raten dann dazu, die Fibrome schlicht mit einem Kürettageset zu entfernen beziehungsweise Mittel anzuwenden, die der Warzenentfernung dienen. Von diesem Vorgehen sei an dieser Stelle jedoch abgeraten. Fibrome können von kleinen Blutäderchen durchzogen sein. Dies sieht man in einigen Fällen daran, dass sie rötlich oder bräunlich eingefärbt sind. Werden sie von der Haut geschabt, können hernach Blutungen entstehen, die sich infizieren können. Von einem solchen Vorgehen ist also dringlichst abzuraten.

Darüber hinaus sind alle alternativen Ansätze, beispielsweise homöopathische Mittel, Aromatherapien oder Schüssler Salze darauf ausgerichtet, die Haut möglichst gesund und geschmeidig zu halten. Dies kann natürlich keinem Fibrom komplett vorbeugen, hilft jedoch dabei, die Anzahl der Stielwarzen zu minimieren.

Welche Hausmittel können helfen?

Im Grunde genommen gibt es keine geeigneten Hausmittel, die dabei helfen können ein Fibrom zu vermeiden beziehungsweise ein Fibrom zu entfernen. Es wurde bereits darauf hingewiesen, dass die Entfernung der Stielwarzen unbedingt durch einen Facharzt erfolgen sollte. Andernfalls kann es leicht zu Hautinfektionen kommen, die unter Umständen sogar eine gefährliche Blutvergiftung nach sich ziehen können.

Es kann jedoch hilfreich sein, dass die Haut entsprechend gut gepflegt wird und Verletzungen so gut es eben möglich ist, vermieden werden. Dabei können alle Mittel eingesetzt werden, welche dazu beitragen, dass Insektenstiche und Kleinsverletzungen entweder vermieden werden oder gut abheilen. Hierfür gibt es eine Reihe von Maßnahmen, die sich als wirksam herausgestellt haben:

  • Schutz vor Insekten durch das Tragen langer Kleidung
  • regelmäßiges Eincremen der Haut
  • Vermeidung von Übergewicht und Dehnungsstreifen
  • Arbeit mit Schutzbekleidung

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.

Heilkräuter & Heilpflanzen

  • Salbei
  • Nelke
  • Schachtelhalm
  • Anis
  • Oliven
  • Linde
  • Liebstöckel
  • Sonnenblume
  • Mandel
  • Sesam

Alle der gerade erwähnten Heilkräuter und Heilpflanzen sind entweder als Tee oder in Form eines Aufguss, getrocknet oder frisch oder zu Pulver zerrieben bzw. in Form einer Tablette darzureichen. Hierbei sind die Arten der Einnahme oftmals nur als geringfügig auf die Wirkung einzustufen. Auch eine Salbe ist aus den diesen Kräutern und Pflanzen zu erzeugen. Eine solche ist besonders im Falle von oberflächlichen Krankheiten zu empfehlen, da sie direkt auf die Haut aufzutragen ist. Zur Herstellung einer solchen gebe man die erwähnten Kräuter in zerlassenes Schmalz, wobei es egal ist, ob die Kräuter frisch oder getrocknet sind und lasse diese Mischung auskühlen und verfestigen. Insofern man eine stärkere oder feinere Salbe oder Creme haben will, ist dieser Prozess beliebig oft zu wiederholen. Darüber hinaus kann man oftmals bereits fertige Präparate bei dem Heilpraktiker der Wahl beziehen und spart sich damit die Arbeit. Auch das Internet bietet so einige gute Quellen für den Bezug von Heilprodukten aus der Natur.

Es empfiehlt sich zudem, vor der Anwendung Rücksprache mit dem zuständigen Mediziner zu halten um etwaige allergische Reaktion schon im Vorfeld ausschließen zu können.

Ätherische Öle

  • Geranie
  • Angelika
  • Melisse
  • Pfefferminze
  • Myrte
  • Jasmin
  • Rose
  • Rosmarien
  • Sandelholz

Ätherische Öle sind entweder im Rahmen einer Aromatherapie oder äußerlich sowie seltener auch innerlich anwendbar. Im Falle der Fibroma kann man von beiden Formen Gebrauch machen, nicht nur der der Aromatherapie. Dieser Umstand ergibt sich daraus, dass beide Formen der Anwendung wenig belastend für die allgemeine Gesundheit anzusehen ist. Für eine Aromatherapie gebe man die Öle in eine Duftlampe, entzünde eine Wärmequelle, am besten ein Teelicht und lasse die Öle in die Raumluft verdampfen. Die ätherischen Öle setzen auf diese Weise ihre Wirkstoffe frei und dienen zur Beruhigung der Patienten und bauen somit Stress und folglich Schmerz ab. Aber auch hier gilt, wie bei den Heilkräutern, dass eine solche Behandlung ein schulmedizinisches Vorgehen nicht ersetzen kann. Darüber hinaus ist der Effekt lediglich beruhigend und stressabbauend, nicht aber heilend.

Eine gute Bezugsquelle für ätherische Öle ist das Internet oder der Heilpraktiker des Vertrauens. Letzterer gibt auch Auskünfte über Anwendung und Dosierung.

Homöopathie & Globuli

Globuli und andere homöopathische Heilmittel sollten nicht als eigenständige therapeutische Maßnahme bei Erkrankungen angesehen werden, sondern dem Patienten lediglich als Unterstützung zusätzlich zu einer schulmedizinischen Therapie dienen. Darum ist es darüber hinaus notwendig, dass das zu behandelnde Individuum sich vor einer Anwendung homöopathischer Mittel mit seinem behandelnden Arzt abspricht, um etwaige negative Nebeneffekte mit etwaiger anderer gegebener Medikation zu vermeiden.

Darüber hinaus sollte man nicht vergessen, dass die Wirksamkeit von Globuli und Co. wissenschaftlich nur schwer oder gar nicht nachzuweisen ist. Das soll diese Produkte nicht schlechtreden, sondern einen lediglich dafür sensibilisieren, dass man auf eine begleitende schulmedizinische Behandlung nicht verzichtet.

Die genauen Dosierungen für die oben genannten Präparate sind stark vom vorliegenden Fall abhängig. Im Groben kann man aber von folgender Dosierung ausgehen:
Tropfen: Zw. 2 und 5
Tabletten: 1 Tablette
Globuli: 3 – 10 Globuli

Oder man entnehme die genauen Dosierungshinweise jedoch der Packungsbeilage oder halte Rücksprache mit dem zuständigen Heilpraktiker.

Schüssler-Salze

Schüssler-Salze werden zunehmend populärer in Bevölkerung und viele Menschen schwören auf deren Heilkräfte. Nichtsdestotrotz konnte eine tatsächlich Heilwirkung solcher Präparate wissenschaftlich nicht nachgewiesen werden. Das soll nicht heißen, dass die Schulmedizin grundsätzlich von einer Anwendung abrät, sondern lediglich, dass man diese Mittel nur unterstützend zu einer regulären schulmedizinischen Behandlung anwendet und sich nicht alleine auf deren Heilkraft verlässt, wenn es darum geht, eine Krankheit zu bekämpfen.

Auch ist es absolut notwendig, dass man vor und während der Anwendung der Schüssler-Salze darüber Rücksprache mit dem behandelnden Arzt hält, um etwaige negative Überschneidungen mit regulärer Medikation bereits im Vorfeld ausschließen zu können. Auch etwaige Unverträglichkeiten sollten zuvor aufgeklärt werden.

Bei weiteren Fragen empfiehlt es sich darüber hinaus, sich vertrauensvoll an seinen Heilpraktiker zu wenden. Dieser hilft einem sicherlich gut und mit fundierten Fachkenntnissen weiter.

Zwecks Dosierung der Schüssler-Salze bleibt zu erwähnen, dass man in der Regel von jedem Präparat eine Pille täglich einnimmt. Dabei sind im Grunde alle Kombinationen möglich. Es gibt keine Präparate, die sich gegenseitig abstoßen würden, dennoch ist es empfehlenswert, sich im Vorhinein fachmännisch beraten zu lassen, um auf Nummer sicher zu gehen. Von einer Selbstmedikation wird abgeraten.

Diät & Ernährung

Eine spezifische Ernährung im Bezug auf Fibrome existiert im Grunde genommen nicht. Einige Mediziner gehen jedoch davonaus, dass Fibrome auch eine Folge von Übergewicht sein können. Der Grund hierfür ist, dass kleinste Verletzungen der obersten Hautschicht als Auslöser für Fibrome gelten. Nimmt ein Mensch stark innerhalb von kurzer Zeit zu, ist das Bindegewebe in Mitleidenschaft gezogen und kann unter Umständen reißen. Diese Verletzungen reichen hernach dafür aus, dass sich am Narbengewebe Fibrome bilden, die sogar besonders groß werden können. Aus diesem Grund sollte darauf geachtet werden, nicht zu schnell zuzunehmen. Hierfür muss lediglich eine ausgewogene und gesunde Ernährung eingehalten werden. Es lohnt sich beispielsweise auf stark zuckerhaltige Speisen und Getränke gänzlich zu verzichten. Hingegen sollte ein Mensch viel Wasser oder ungesüßten Tee konsumieren. Auch der Verzehr von frischem Obst und Gemüse kann hilfreich sein. Generell empfiehlt es sich, Fertignahrung durch frisch zubereitete Speisen zu ersetzen, da erstere oftmals versteckte Zucker und Fette beinhalten. Darüber hinaus sollten Portionen einerseits ausreichend, andererseits nicht zu üppig ausfallen. Ist der Hunger gestillt, sollte nicht weiter gegessen werden. Auch das sogenannte Naschen sollte nach Möglichkeit unterlassen werden. Hierdurch wird immerhin kein Hunger, sondern anderweitige Gelüste gestillt. Wer dazu neigt, öfter in die Chipstüte zu greifen und ohne Appetit zu essen, beispielsweise beim Fernsehen, der sollte Chips erst gar nicht kaufen.

Bedenkenlos konsumieren kann man:

  • Obst und Gemüse (insofern keine Allergien vorliegen)
  • Meeresfrüchte
  • Milchprodukte (jedoch auf den Fettgehalt achten)
  • Hülsenfrüchte
  • Klares Wasser und Kräutertee (Limonaden usw. sind zu vermeiden)
  • Vollkornprodukte

Bei folgenden Lebensmitteln, sollte man eher aufpassen:

  • Rotes Fleisch
  • Tabakwaren
  • Raffinierter Zucker
  • Stark fetthaltige Speisen
  • Fertiggerichte
  • Alkoholika
  • Weißes Mehl
  • Fast Food

Man sollte außerdem stets im Hinterkopfe behalten, dass Übergewicht eine immense Belastung für den Körper darstellt. Dabei spielt es keine Rolle, ob dieser durch eine Krankheit belastet ist oder nicht. Darum ist es wichtig darauf zu achten, stets ein angemessenes Gewicht zu halten, um seine Organismus keinen überflüssigen Strapazen auszusetzen. Wer sich zudem an eine solche Ernährung hält, kann nicht nur sein Immunsystem dadurch stärken, sondern wirkt auch noch prophylaktisch auf eine ganze Reihe potentieller Krankheiten ein, die aufgrund der gesunden Ernährung erst gar nicht ausbrechen.

Ein Diätologe oder ein Ernährungswissenschaftler können einem zusätzlich dabei helfen, einen perfekten und individuell maßgeschneiderten Ernährungsplan für einen zu erstellen. Es lohnt sich daher immer, einen solchen zu konsultieren, wenn man dauerhaft etwas an seiner Ernährung verändern will.


FAQ – Fragen & Antworten

Kann ich Fibrome selbst entfernen?

Besonders kleine Fibrome, die im Gesichtsbereich auftreten, können für Betroffene vor allem eine optische Einschränkung darstellen. Hier greifen viele Patienten selbst zu Kürettageset oder behelfen sich mit Antiwarzenmitteln. Von einem solchen Vorgehen ist allerdings strikt abzuraten. Immerhin kann ein Fibrom von feinen Blutgefäßen durchzogen sein. Werden diese verletzt, kann es unter Umständen zu Blutungen kommen. Darüber hinaus ist es nicht selten, dass durch das selbstständige Entfernen von Fibromen Infektionen entstehen, die im schlimmsten Fall zu Blutvergiftung führen können und dadurch lebensbedrohlich werden. In einigen Fällen ist darüber hinaus eine genaue Untersuchung des Fibroms durch einen Arzt angeraten. Aus diesem Grund kann nur empfohlen werden, die Entfernung eines Fibroms durch einen Arzt vornehmen zu lassen.

Ist ein Fibrom vermeidbar?
Vermutungen legen nahe, dass Fibrome dan entstehen, wenn die Haut minimal verletzt wurde und die Fibrozyten, welche die Struktur und Stabilität der Haut garantieren, eine kleine Ausbeulung bilden. Im Grunde genommen sind solche kleinen Verletzungen nicht vermeidbar. Sie können bereits durch einen Insektenstich entstehen. Es gibt allerdings keinen Grund für Sorge: Zum einen handelt es sich bei Fibromen um gutartige Wucherungen, die schmerzlos bleiben, zum anderen können sie durch einen Dermatologen recht leicht entfernt werden. Eine Vermeidung ist also im Grunde genommen unnötig.

Sind Fibrome schmerzhaft?
In den meisten Fällen ist aufgrund eines Fibroms nicht mit Einschränkungen zu rechnen. Sie sind in der Regel nicht mit Nervenzellen durchsetzt und führen daher weder zu Schmerzen noch zu Juckreiz. Es ist allerdings möglich, dass sich ein Fibrom an einer ungünstigen Stelle befindet und durch seine Größe auf die Haut drückt. Darüber hinaus existiert eine seltene Sonderform des Fibroms, welche infolge eines Insektenstichs auftreten kann. Diese als Histiozytom bekannte Fibromart kann durchaus schmerzhaft sein und sollte daher von einem Arzt untersucht und gegebenenfalls entfernt werden. Darüber hinaus stellen Fibrome eher eine Einschränkung bezüglich ästhetischer Aspekte dar.

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