Manuka Honig gegen Entzündungen

Behandlung mit Manuka Honig

Entzündungen können im Körper innerlich oder äußerlich auftreten. Wenn Bakterien oder Viren, Pilze oder Parasiten in den Körper gelangen, löst das Immunsystem eine Abwehrreaktion aus, die sich als Entzündung bemerkbar macht.

Äußerlich zeigen sich Entzündungen meist als mehr oder weniger heftige Hautreaktionen in Form von Rötungen, Schwellungen oder eitrigen Wunden. Sie können durch kleinere Verletzungen, wie Schnitte, Abschürfungen oder Verbrennungen entstehen, durch Hauterkrankungen, wie Neurodermitis, Schuppenflechte, Ekzeme oder Akne, sowie durch den Kontakt mit Pilzen, Krankheitserregern oder allergieauslösenden Stoffen, z.B. bei einer Bindehautentzündung.

Zu den inneren Entzündungen gehören Erkältungssymptome, wie Schnupfen, Halsentzündung, Bronchitis oder Nasennebenhöhlenentzündungen, aber auch Magenschleimhaut- und Darmentzündungen, Blasenentzündung oder Entzündungen im Mundraum. Sie alle machen sich meist durch Schmerzen bemerkbar.

Wegen seines hohen Gehalts an antibakteriellem und antientzündlichem Methylglyaxol ist Manuka Honig in besonderer Weise zur Behandlung von Entzündungen geeignet. Im Gegensatz zu anderen Medikamenten ist Manuka Honig in der Regel gut verträglich und löst keine Allergien aus. Resistenzen gegen die Wirkstoffe des Honigs sind bisher ebenfalls nicht beobachtet worden. Andere entzündungshemmende Medikamente dagegen, wie etwa Antibiotika, sind inzwischen gegen manche Bakterien unwirksam oder haben starke Nebenwirkungen.

Je nach Art der Entzündung kann Manuka Honig innerlich oder äußerlich angewendet werden.

Direkt auf die entzündete Stelle aufgetragen, lindert er Hautinfektionen. Haut Behandlung mit Manuka Honig
Für die Anwendung bei Infektionen im Inneren des Körpers kann er teelöffelweise pur oder als Zusatz in Tee oder Milch aufgenommen werden.

Bei MagenDarm-Entzündungen empfiehlt es sich beispielsweise, 1/2 Stunde vor den Mahlzeiten ein bis zwei Teelöffel Maluku Honig einzunehmen.

Eine klinische Studie hat gezeigt, dass die Verwendung von Honig statt reiner Glucose in einer Elektrolytlösung zum Ausgleich des Flüssigkeitsverlusts bei MagenDarm-Infekten dazu führte, dass Durchfall, der durch Bakterieninfektionen ausgelöst worden war, schneller abklingen konnte.

Bei Pilzerkrankungen kann die Wirkung des Manuka Honigs intensiviert werden, indem der Honig sowohl innerlich als auch äußerlich angewandt wird.

In jedem Fall wirkt das Methylglyaxol des Manuka Honigs gezielt gegen die Krankheitserreger, indem es deren Zellen durch Feuchtigkeitsentzug zerstört und von ihrem Nährboden, dem Biofilm, den sie auf der Wunde bilden, trennt. Damit wird die Ausbreitung der Krankheitserreger verhindert und der Körper kann sich schneller erholen. Diese Wirkung konnte in Studien auch auf Bakterien wie Staphylococcus aureus, Escherichia coli oder Heliobacter pylori beobachtet werden, die sich als gegen Antibiotika immun erwiesen haben.
Gleichzeitig stärken die im Honig enthaltenen Nährstoffe und Vitamine das gesunde Gewebe der Haut oder Schleimhaut unter unterstützen das Immunsystem.

In vielen Kliniken, etwa der Uniklinik Bonn oder dem Christie Hospital in Manchester, verwendet man Manuka Honig bereits in der Hämatologie und Onkologie zur Behandlung von Entzündungen, die im Zusammenhang mit einer Chemotherapie auftreten und oft schwer zu behandeln sind, und bei Operationswunden, bei denen Entzündungen zu gefährlichen Komplikationen führen können.

Als natürliches Heilmittel gegen Entzündungen kann Manuka Honig eine gute Alternative oder Ergänzung zu den sonst üblichen Antibiotika oder Kortisonpräparaten sein, so dass deren Unverträglichkeiten vermieden oder abgeschwächt werden können. Manuka Honig entfaltet seine Wirkung im Einklang mit der Natur und mit den Selbstheilungskräften des Körpers, anstatt diesen zusätzlich zu schwächen und mit Unverträglichkeiten zu belasten.

Obwohl über Nebenwirkungen bei der Anwendung von Manuka Honig bisher nichts bekannt ist, sollte bei chronischen oder lang andauernden Entzündungen immer der Arzt zu Rate gezogen werden. Auch Diabetiker, Schwangere und Kinder unter 12 Monaten sollten Manuka nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt einnehmen.


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