Manukaöl – das Öl aus Neuseeland

Manukaöl – das besondere Öl

Manuka Öl

Manukaöl ist ein besonderes Teebaumöl. Mit seinem intensiven, markanten Duft schützt sich Der Manukabaum vor Bakterien, Pilzen, Keimen und Parasiten. Wo kommt es eigentlich her?

Nutzung der Südseemyrte als Heilpflanze

Joseph Banks, der als Botaniker Mitglied einer Expedition von dem berühmten James Cook war, beobachte wie die Südseemyrte medizinisch erfolgreich angewendet wurde und somit gelangte dieses Wissen aus dem pazifischen Raum nach Europa.

Er konnte sehen, wie die Einheimischen Neuseelands, die Maori, verschiedene Bestandteile der Südseemyrte nutzten, um damit Leiden und Beschwerden wie z. B. Erkältungen, Erkrankungen der Blase, Magen-Darmbeschwerden, Hautkrankheiten und auch Wunden zu kurieren. Die Maori bereiteten dazu einen Sud aus Bestandteilen der Südseemyrte zu. Daraufhin entstand die Bezeichnung Teebaum die sich umgangssprachlich im Englischen „tea tree“ widerspiegelt.

Die Südseemyrte enthält wertvolle ätherische Öle, die antibakteriell und antientzündlich wirken. Honig der an ihr, der Südseemyrte, gesammelt wurde hat in vielen kleineren Studien beachtliche Wirkungen gegen den Krankheitserreger Helicobacter pylori, gegen Hautinfektionen und chronische Wunden gezeigt und wird deshalb erfolgreich als Heilmittel vermarktet.


Manukaöl Gewinnung

Durch Wasserdampfdestillation wird aus den Zweigen und Blättern der Südseemyrte (Manuka) Manukaöl gewonnen. Es handelt sich bei diesem Öl um eine gelbbraune bis hellgelbe Flüssigkeit, die über einen honigartigen Duft verfügt. Während der Wasserdampfdestillation von Blättern und Zweigen werden 150 kg Pflanze benötigt, um einen Liter Öl zu gewinnen.


Eigenschaften des Manukaöls

Manukaöl ist in Wasser unlöslich und in Alkohol löslich. Es wirkt ähnlich antifungal (also gegen Pilze wirksam – ist quasi ein Antimykotikum) und antibakteriell, wie das Teebaumöl. Aber Achtung: Es ist Haut– und augenreizend.

Manukaöl – Bakterien, Pilze und Viren vertragen es nicht
Der Manukabaum, die traditionelle Heilpflanze der Ureinwohner Neuseelands, ist ein Gewächs aus der Familie der Teebäume, zu der auch Kanuka, Niaouli und Cajeput zählen. Manuka wurde in unseren Gefilden erst durch das Teebaumöl bekannt. Manukaöl wirkt, wie der Manuka Honig, keimtötend. Eine starke Waffe gegen Bakterien, Pilze und Viren.

Duftrichtung des Manukaöls
Duftrichtungen des Manukaöls könnten als erdig – würzig oder als angenehm warm vielleicht auch als krautig beschrieben werden.

Inhaltsstoffe des Manukaöl
Zu den Inhaltsstoffen des Manukaöl gehören unter anderem Cubeben, Cadinen, Leptospermone und Calamanen.

Farbe und Note des Manukaöls
Die Farbe des Manukaöls ist gelblich. Bei der Note ist von einer Herznote auszugehen.


Manukaöl und Psyche

Öl

Dem Manukaöl wird eine Wirkung auf die Psyche nachgesagt. Es soll Balsam sein für zarte Seelen und seelische Verkrampfungen lösen. Dem Manukaöl wird eine positive Wirkung auf die Psyche nachgesagt.

 

Es soll Balsam sein für zarte Seelen und seelische Verkrampfungen lösen. Menschen die ein zartes empfindliches vegetatives Nervensystem haben wirkt eine Massage mit Manukaöl hilfreich und wohltuend.

Auch bei psychosomatischen Beschwerden, die auf innere Instabilität und Stress zurückzuführen sind, ist die Anwendung des Öls eine Wohltat. Bei Hektik und Überforderung können ein paar Tropfen, richtig angewendet, eine Art Schutz bieten und wieder zur inneren Stabilität verhelfen.
Harmoniert Manukaöl mit anderen Düften?
Manukaöl harmoniert mit Zitrusfrüchten, Rose, Bergamotte Lavendel, Cajeput, Kanuka, Ylang-Ylang, Niaouli und Sandelholz.

Gibt es einen Volksnamen für die Südseemyrte?
Die Südseemyrte wird umgangssprachlich echter Teebaum oder „Red Manuka“ genannt.


Zu den Anwendungsgebieten für die innere Anwendung von Manuka gehören:

Akne, empfindliche Haut, bei einem FließSchnupfen, bei Geschwüren, bei Juckreiz, bei gestörten Nerven, bei Psoriasis und um dem Wundliegen vorzubeugen. Dabei werden folgende positiven Eigenschaften genutzt: Eine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung, ebenso wie die Auswurf fördernde und die generell Haut stabilisierende Wirkung.


Zu den Anwendungsgebieten für die äußere Anwendung von Manuka gehören:

 

Rheuma oder Kopfhautschuppen. Dabei wird die starke antimikrobielle Wirkung genutzt. Diese Anwendung stabilisiert und regeneriert die Haut, denn das Öl wirkt wie ein pflanzliches Antibiotikum.

„Geheimrezepte“
Bei rheumatischen Erkrankungen kann Kanuka mit Manukaöl in ein Jojobaöl oder Olivenöl gemischt werden und zum Einreiben verwendet werden.

Wie wäre es mit einem selbst gemischten Körperpflege-Öl das immunstärkend wirkt?
Um für die tägliche Pflege des gesamten Körpers ein pflegendes Öl zu kreieren, mische man, je 7 Tropfen Manukaöl und Kanukaöl, dazu 5 Tropfen Zitrone auf 60 ml Macadamianussöl und 60 ml Wildrosenöl.


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