Manuka Honig bei Erkältungen

Manuka Honig bei Erkältungen

Wieso hilft Manuka Honig bei Erkältungen?

Eine Erkältung ist meist die Folge einer Infektion mit Viren oder Bakterien und macht sich durch eine Reihe unangenehmer Begleiterscheinungen bemerkbar. Eine zeitweise Unterkühlung lässt den Körper anfällig für Krankheitskeime werden, die je nach Abwehrkraft des Immunsystems mehr oder weniger starke Beschwerden auslösen.

Fieber und Schüttelfrost sind meist die ersten Symptome, dazu kommen Entzündungen der Atemwege, wie Halsentzündung, Schnupfen, Nasennebenhöhlenentzündung und Kopfschmerzen. Ein starkes Immunsystem lässt eine leichte bis mittelschwere Erkältung nach ein bis zwei Wochen wieder abklingen. Wird die Erkältung jedoch verschleppt, können sich daraus ernsthafte chronische Erkrankungen wie Rheuma oder chronische Entzündungen entwickeln.

Manuka Honig bei Erkältungen

Viele Erkältungskrankheiten sind virale Infekte, die nicht mit Antibiotika behandelt werden können. Gegen manche Erreger, wie den Streptococcus pyogenes, der z.B. Halsentzündungen verursacht, sind Antibiotika zudem unwirksam.

Da es sich bei der Erkältung um eine Infektionskrankheit handelt, kann Manuka Honig mit seinem hohen Gehalt an entzündungshemmendem und antibakteriellem Methylglyoxal gut als natürliches Heilmittel gegen die verschiedenen Erkältungssymptome eingesetzt werden.

Methylglyoxal wirkt sowohl gegen Bakterien als auch gegen Viren. Da im Honig außerdem viele wertvolle Vitamine, Mineralien und Aminosäuren vorkommen, die das Immunsystem stärken, treten die Erkältungssymptome weniger stark auf und einer Neuinfektion wird vorgebeugt. Je nachdem, wie die Erkältung sich zeigt, kann Manuka Honig auf unterschiedliche Weise angewandt werden. Es empfiehlt sich, Manuka Honig etwa vier Wochen lang einzunehmen, damit die gesamte Streptococcenpopulation zerstört wird.


Schnupfen & Sinusitis

Manuka Honig bei Erkältungen mit Schnupfen und Nebenhöhlenentzündung

Sinupret Dragees Nasennebenhöhlen sinusitis

Leiden Sie an Sinusitis, kann Ihnen Manuka Honig helfen

Bei Schnupfen wird Manuka Honig mit einem Wattestäbchen in der Nase auf die Nasenschleimhaut aufgetragen. Dort wirkt er direkt gegen die Bakterien, so dass die Nasenschleimhaut abschwellen und die Atmung wieder frei werden kann. Beim Einatmen durch die Nase wird der Honig inhaliert und kann bis in die Nebenhöhlen vordringen.

Die feuchte Konsistenz des Honigs verhindert das Austrocknen der Nasenschleimhaut und damit weitere Infektionen.

Hat die Entzündung sich schon bis in die Nasennebenhöhlen oder Stirnhöhlen ausgebreitet, kann eine Nasenspülung mit einer Manuka-Honig-Lösung Linderung bringen. Dazu sollten Sie die Nebenhöhlen zunächst mit einer Kochsalzlösung desinfizieren. Anschließend können Sie eine Spülung mit einer Mischung aus abgekochtem Wasser und Manuka Honig nutzen.

Zur einfacheren Handhabung zwischendurch können Sie die Lösung in ein Nasensprayfläschchen oder ein Pipettenfläschchen abfüllen und mit einem Sprühstoß oder tropfenweise in Ihre Nase leiten. Bei starken Infektionen sollte der Honig längere Zeit oder über Nacht einwirken können.


Hals & Rachenentzündung

Manuka Honig bei Erkältungen mit Hals– und Rachenentzündungen

Um den Manuka Honig gegen Krankheitserreger im Hals– und Rachenraum einzusetzen, sollte er langsam im Mund zergehen können. Dazu können Sie ihn unverdünnt direkt vom Teelöffel einnehmen oder in Tee oder heißer Milch auflösen und schluckweise trinken.

Manuka Honig bei Hals- und Rachenentzündungen

Lassen Sie den Honig so lang wie möglich einwirken

Wichtig ist, dass der Honig einige Zeit im Mund verbleiben kann und dort hin- und herbewegt wird. So kann er auf den gesamten infizierten Bereich einwirken.

Anschließend sollte man mindestens eine halbe bis eine Stunde lang nichts essen oder trinken. Empfehlenswert ist auch eine Gurgellösung mit Manuka Honig gegen Halsinfektionen.

Nimmt man den Honig im Tee verdünnt ein, ist die Konzentration pro Portion zwar schwächer, aber die heiße Flüssigkeit hält den Rachenraum feucht und wirkt außerdem wohltuend bei Halsschmerzen, ebenso wie das alte Hausmittel Milch mit Honig, das mit Manuka Honig zu einem noch wirksameren Erkältungsmittel wird.

Viel Flüssigkeit hilft, Krankheitskeime aus dem Körper zu spülen. Warum also nicht die wohltuende Wärme des Tees mit der entzündungshemmenden Kraft des Manuka Honigs kombinieren?

Fertige Produkte mit Manuka Honig, wie Lutschbonbons, sind praktisch für unterwegs, um den Rachenraum immer wieder mit einer antibakterielle Schicht zu überziehen und die Halsschmerzen zu lindern.

Husten & Bronchitis

Manuka Honig bei Erkältungen mit Husten und Bronchitis

Bei einer Infektion der Bronchien, die häufig von dem gegen Antibiotika resistenten Bakterium Staphylococcus aureus ausgelöst wird, wirkt Manuka Honig ebenfalls lindernd und schleimlösend, weil er die Ausbreitung des Bakteriums verhindert.

husten erkältung

Auch bei Husten & Bronchitis kann Ihnen Manuka Honig helfen

Er hilft außerdem, die Schleimhaut der Atemwege feucht zu halten und mindert damit den unangenehmen Reizhusten, der durch das Austrocknen der Schleimhäute verstärkt wird und die Bronchitis zusätzlich verschlimmern kann. Gleichzeitig wird über die durchfeuchteten und elastischen Bronchien leichter der Schleim abtransportiert, der durch die zusätzliche Feuchtigkeit auch beweglicher wird.

Mit seiner antibakteriellen und entzündungshemmenden Wirkung bekämpft Manuka Honig Krankheitskeime. Wertvolle Vitamine und Nährstoffe stärken den Organismus und das Immunsystem.

Auch bei Husten und Bronchitis kann Manuka Honig entweder pur eingenommen oder in Honig aufgelöst getrunken werden. Heißer Tee wirkt bei Husten lindernd und krampflösend und sorgt außerdem für eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung des Körpers, die hilft, Krankheitskeime auszuschwemmen.
Für unterwegs eignen sich wiederum Lutschbonbons mit Manuka Honig, die gut schmecken und dabei den Hustenreiz lindern.

Auch für die Behandlung von Erkältungen gilt, dass Diabetiker und Schwangere sowie kleine Kinder Manuka Honig nur nach Rücksprache mit dem Arzt einnehmen sollten, da die Wirkung der Glukose und der bioaktiven Stoffe auf die Besonderheiten ihres Organismus noch nicht hinreichend erforscht sind.


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