Sarkom

Steckbrief: Sarkom

  • Name(n): Sarkom; Sarkom
  • Art der Krankheit: Hautkrankheit
  • Verbreitung: nicht abschließend geklärt
  • Erste Erwähnung der Krankheit: 18. Jahrhundert
  • Behandelbar: ja
  • Art des Auslösers: ungeklärt
  • Wieviele Erkrankte: Weichteilsarkome: Ein Prozent der Krebserkrankten; Knochensarkome: Null Komma Ein Prozent der Krebserkrankten
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Sarkom Zentrum
  • ICD-10 Code(s): ICD-10 Code(s): ICD-10-GM-2017 C96.8

Eine bösartige Vielfalt

Eine Sarkom Erkrankung bedeutet für den Patienten im Regelfall eine starke psychische Belastung. An einer Art von Krebs zu erkranken, ist für Patienten bereits schwer genug. Erschwert wird die Situaton hierbei durch die geringe Häufigkeit der Erkrankung gepaar mit der erstaunlichen Vielfalt der Sarkom Subtypen. Der nachfolgende Artikel untersucht die Krankheitsproblematik des Sarkoms umfassend und gibt einen Einblick auf die Krankheit und ihren Verlauf.

Definition Sarkom?

Unter einem Sarkom versteht man eine bösartige Tumorerkrankung. Sie können alle Körperstellen betreffen. Es ist selbst für Spezialisten durchaus eine Herausforderung dieses Erkrankungsbild zu erkennen. Auch die Erkrankung kann an dieser Stelle eine Herausforderung darstellen.

Es ist relativ häufig der Fall das Patienten einen recht langen Weg bis zu eigentlichen Diagnosestellung durchlaufe müssen. Eine Faustformel bei der Sarkombehandlung ist, je früher die Diagnose gestellt wird desto besser.

Ein Sarkom kann ganz praktisch beinahe an jedem Körperteil auftreten. Sie sind nicht auf bestimmte Körperregionen begrenzt. Als bösartige Veränderung der Körperzellen, findet sie ihren Ursprung im mesechymalen Bindegewebe.

Das mesechymalen Bindegewebe ist das sogenannte Bindegewebe der Bindegewebsvorstufe. Das spezielle Charakteristikum hierbei ist, dass sich die entsprechenden Zellen aus dem eigentlichen Zellverband loslösen können und das umliegende Gewebe anfallen bzw. befallen können. Diese Vorgehensweise nennt man Infiltration.


Was ist ein Sarkom?

Die eigentliche Begrifflichkeit des Sarkoms leitet sich aus griechischen Bezeichnungen ab. Zum einen steh das Wort „sarcos“ für die griechische Bezeichnung Fleisch und das Wort „oma“ für das Wort der Geschwulst. Im Allgemeinen werden Sarkome malignen Tumoren zugeordnet. Malige Tumore sind die Folge einer Krebserkrankung bzw. sind das Zeichnen für eine Krebserkrankung. Diese Tumorart kann sowohl im Weichgewebe, wie auch in den Knochen auftreten. Besonders betroffen im Weichgewebe sind das Fett-, Knorpel- oder auch das Muskelgewebe, auch das Bindegewebe kann hier betroffen sein. Die WHO (World Health Organization) unterscheidet in der Praxis ca. 100 unterschiedliche Sarkome.

Diese unterschiedlichen Sarkome sind von ihrer genetischen Veränderung oder von der Morphologie unterschiedlich. Es ist in der Medizin bei dato noch nicht abschließend geklärt, weshalb sie ursächlich entstehen. Vermutungen gibt es jedoch unterschiedliche. Man geht davon aus, dass z.B. die Asbesteinwirkung oder die Einwirkung von PVC das Entstehen von Sarkomen forciert. Der eigentliche Ausbruch des Sarkoms kommt jedoch erst sehr weit später.

Man unterscheidet schwerpunktmäßig zwischen folgenden Sarkomarten:

  • Angiosarkom
  • Chondrosarkom
  • Ewing-Sarkom
  • Fibrosarkom
  • Kaposi-Sarkom
  • Liposarkom
  • Leiomyosarkom
  • Malignes Fibröses Histiozytom
  • Neurogenes Sarkom
  • Osteosarkom
  • Rhabdomyosarkom

Es ist hinlänglich bekannt und bei den unterschiedlichen Sarkomarten auch ähnlich von der Ausprägung her, dass Sarkome in den örtlichen Blutgefäßen schnell metastasieren. Insbesondere bekannt ist das sogenannte Kaposi-Sarkom. Das Kaposi-Sarkom tritt im Regelfall in Verbindung mit dem Aidsvirus auf. Augenscheinlich für den Betrachter ist herbei ganz klar zu erkennen, dass sich auf der Hautoberfläche, auf den Schleimhäuten und sogar auf den inneren Organen bräunliche Flecken bilden. Medizinische sind Sarkome teilweise recht unterschiedlich zu behandeln.

Wichtig hierbei ist, dass sie teilweise wirklich recht schwierig au gängige Behandlungsmethoden reagieren. Exemplarisch sei hier das sogenannte Chondrokarzinom genannt. Hierbei handelt es sich um einen Knochentumor, der nicht auf die Chemotherapie oder die Bestrahlung anspricht. Im Verhältnis zu den Karzinomen machen die Sarkome lediglich einen geringen Anteil der malignen Tumore aus. Karzinome sind nach wie vor verbreiteter.


Welche Ursachen gibt es?

Es ist nach wie vor so, dass die eigentlichen Ursachen für das Auftrten von Weichteilsarkomen nach wie vor nicht abschließend von der Wissenschaft geklärt sind. Man geht davon aus, dass der direkte Körperkontakt mit einer Reihe von Industriegiften, Asbest etc., ein Auslöser für das Entstehen von Sarkomen sein können. Eine abschließende wissenschaftlich fundierte Klärung hierbei fand tatsächlich jedoch noch nicht statt. Patienten, die sich einer Strahlentherapie ausetzen lassen mussten, klagen im Zuge der Behandlung ebenso über das Auftreten von Sarkomen.

Die Sarkome treten dann in bzw. auf den bestrahlten Stellen auf. Man nennt diese Arten des Sarkoms auch strahleninduziertes Sarkom. Hierzu zählen das Angiosarkom oder auch das Mammakarzinom. Man findet auch bei Gen Defekten, die Tendenz zur Sarkombildung beim Patienten. Diese Gendefekte, die zu einer Sarkomausbildung führen, sind jedoch eher selten. Man weiß mittlerweile, dass ein Großteil der Sarkome durchaus flexibel bzw. spontan auftritt. Den Auslöser hierfür findet man in der Regel eher nicht. Man spricht in der Medizin häufig von somatischen Mutationen. Mutationen sind hierbei als Zellerbgutveränderungen zu verstehen. Durch diese benannten Mutationen wird im menschlichen Körper die eigentliche Zell DNA des menschlichen Körpers nachhaltig verändert.

Oder anders formuliert. Durch Auslöser, die man im Allgemeinen nicht erkennen kann, treten Veränderungen des Zellerbguts ein. Die sich durch die Ausbildung von Sarkomen visualisiert. Die Veränderung der DNA führt dann dazu, dass das sogenannte Zellwachstum nicht ehr zu bremsen ist und man hierbei davon spricht, dass es außer Kontrolle gerät. Die Zellen wachsen ohne Größenbeschränkung und ohne Kontrolle. Es gibt keinen von der Natur festgelegten Wachstumsstopp Sie wachsen unkontrolliert. Im Anschluss schließen sie sich zu Zellverbänden zusammen.

Sarkomerkrankungen treten häufig mit zunehmendem Alter auf. Dieses Phänemoen hängt mit dem natürlichen Alterungsprozess des Menschen zusammen. Denn die sogenannten Reparaturmechanismen im menschlichen Körper werden mit zunehmendem Alter defizitärer und lassen solche Fehlbildungen eher zu.


Symptome & Anzeichen

Bei einem Sarkom handelt es sich in Summe um einen sogenannten Verbund entarteter Körperzellen. Diese unterschiedlichen Zellen haben eine Gemeinsamkeit, sie wachsen rasend schnell und vergrößern so den Tumor in Summe. Das Wachstum dieser entarteten Zellen ist deutlich schneller, als das Wachstum der gesunden Zellen. Die Wachstumsgeschwindigkeit dieser bösartigen Zellen führt in Summe immer zu Funktionsstörungen des gesamten betroffenen Gewebes bzw. der damit tangierten Organe. Bei einem Sarkom handelt es sich immer um eine bösartigen Tumor.

Das negative Wirken von diesem Gewebe aus, beschränkt sich infolge dessen nicht nur auf den Ursprungsort sondern geht weit darüber hinaus. Über normale Körpereigene Prozesse, wie die Blutbahnen oder auch die Lymphbahnen sowie auf das Übergehen des Zellwachstums auf das benachbarte Gewebe kann sich der Tumor hier im körpereigenen Organismus weiter fortbewegen und wachsen. In diesem Prozess bilden sich dann für den Patienten gefährliche Metastasen, die sich im Körper weiter verbreiten. Wichtig bei der Beurteilung von Sarkomen ist die differenzierte Betrachtung von Weichteilsarkomen du Knochensarkomen.

Knochensarkome entstehen immer in den Gelenken, Knochen oder auch im Knorpel. Diese Sarkomform findet man in der Praxis sehr häufig bei jüngeren Patienten im Alter zwischen 10 und 30 Jahren. Weichteilsarkome, die erfahrungsgemäß im Bindegewebe, Fettgewebe oder auch in den Muskeln auftreten, sind primär bei Patienten zu finden, die sich in der Altersklasse 45 – 55 Jahren befinden. Im ersten Step bei der Bildung eines Sarkoms, erkennt der Patient im Regelfall eine Schwellung ohne Schmerzen an einer beliebigen Körperregion.

Diese Schwellung kann sich über einen mehrwöchigen oder mehrmonatigen Zeitraum am menschlichen Körper entwickeln. Erst wenn das Sarkom weiter anwächst und Nervenenden tangiert oder Gewebe weiter schädigt bemerkt der Patient im Regelfall die ersten Schmerzen. Man stellt im Regelfall auch schnell fest, dass sich die Gewebefunktionstüchtigkeit in Mitleidenschaft gezogen wird, wenn sich das Sarkom wachstumsmäßig ausbreitet.


Diagnose & Krankheitsverlauf

Sowohl die Diagnostik, wie auch die eigentliche Behandlung sowie die Verlaufskontrolle der Sarkome benötigen eine wirklich enge und vor allem engmaschige Zusammenarbeit von verschiedenen Ärzten differenzierender Fachrichtungen. Zu den unterschiedlichen Fachrichtungen zählen Onkologen Radiologen. Pathologen sowie Radioonkologen im Rahmen der Strahlentherapie. Bei der eigentlichen Behandlung des Sarkoms, kann es jedoch noch eine Reihe von weiteren involvierten Personen bzw. Ärzte weiterer Fachrichtungen geben.

Dies ist auch abhängig von der Art des Sarkoms, oder dem Alter des Patienten. Im Rame der Behandlung wird es aufgrund dessen einige Treffen der behandelnden Ärzte geben, die ihre therapeutischen oder auch diagnostischen Vorgehensweisen abstimmen und den weitere Behandlungsverlauf festsetzen.

Um eine ideale Behandlung des Sarkoms sicherstellen zu können ist es unabdingbar im Rahmen der Diagnostik folgende Fragen zu klären:

  • Welcher Sarkom-Subtyp liegt beim Patienten vor?
  • An welcher Stelle ist das Sarkom lokalisiert?
  • Wie groß ist das Sarkom in Summe?
  • Mithttps://intern.textbroker.de/a/openorder-write-submit.php?hdl_id=4591765 welcher genauen Geschwindigkeit wächst das Sarkom?
  • Welche Gewebe oder Organe sind aktuell tangiert?
  • Handelt es sich beim Patienten um lediglich einen Tumor oder haben sich bereits im menschlichen Organismus Metastasen gebildet?

In der Medizin unterscheidet man zwischen folgenden Untersuchungsmethoden:

  • Der Ultraschall der auch die Sonographie
  • Die Endosonographie (Ultraschall von innen)
  • Spiegelungen – hervorgerufen durch Kontrastmittel
  • Röntgenmaßnahmen
  • MRT (Magnet-Resonanz-Tomographie)/ Kernspintomographie
  • Die Computertomographie
  • Die Angiographie ggf. mit der sogenannten Intervention
  • Knochen-/Skelett-Szintigraphie
  • Positronen-Emissions-Tomographie
  • Histologische Untersuchungen
  • Laborwertermittlung

Im Regelfall werden bei der Diagnostik im Bereich der Sarkome drei wesentliche Diagnostikverfahren angewandt. Zum eine die bildgebende Diagnostik, die Biopsie sowie die feingewebliche Diagnostik. Die bildgebenden Diagnostiken erzeugen, so wie man es vom Namen her schon erschließen kann Bilder vom Körperinneren. Relevante Verfahren hierbei sind das MRT, das CT sowie die Ultraschalluntersuchungen.

Die Biopsie gibt Erkenntnisse über Veränderungen des Gewebes zu. Durch eine Biopsie werden eine Reihe offener Fragen abgeklärt. Durch sie kann die Bestimmung der Sarkomart vorgenommen werden. Auch lassen sich hier Rückschlüsse über eine mögliche Bösartigkeit des Tumors ziehen. Die feingewebliche Diagnostik auch Pathologie genannte untersucht die Art und Weise der krankhaften Veränderungen der Gewebe, der Zellen oder auch der Organe.


Häufigkeit & Diagnosedaten

Die Verteilung von Sarkomen liegt hinter der Verteilung von Karzinomen. In der Krankheitsverteilung von bösartigen Tumoren ist es so, dass Karzinome in der Weltbevölkerung schlicht weg häufiger auftreten. Man unterscheidet bei den Sarkomen zwischen Weichteilsarkomen und Knochensarkomen. Weichteilsarkome findet man häufig im Bindegewebe, im Muskel- oder Fettgewebe. Knochensarkome gehen vom Knochen aus. Man findet sie auch häufig im Knorpel oder in den Gelenken. Weichteilsarkome treten häufig im Alter zwischen 10 bis 30 Jahren auf. Knochensarkome hingegen in der Altersrange 45-55 Lebensjahren.

Das hat in diesem Fall mit dem fortschreitenden Alterungsprozess des menschlichen Körpers zu tun. Knochentumore sind von ihrer Häufigkeit bei ca. 0,1% in der Bevölkerung zu finden. Weichteilsarkome findet man hingegen bei ca. 1,00% der Erwachsenen, die an einem bösartigen Tumor erkrankt sind.

Die Medizin unterscheidet ca. 79 unterschiedliche Weichteilsarkome von ihren Typen her. Von den 79 Weichteilsarkomen unterscheidet man ca. 61 maligne Tumore. Hier ist zumindest die Möglichkeit der Metastadisierung im menschlichen Körper gegeben. Des Weiteren zieht man noch weitere 18 intermediäre Sarkome in die Betrachtung hinzu. Unter intermediären Sarkomen versteht man die lediglich lokal wachsenden Sarkome.


Komplikationen bei der Krankheit

Bei Sarkomen unterscheidet man zwischen folgenden Komplikationen, die sich im Laufe der Behandlung ergeben können.

  • Päroperative Komplikationen
  • Intraoperative Komplikationen
  • Postoperatie Frühkomplikationen (weniger als 3 Monate)
  • Postoperative Spätkomplikationen (mehr als 3 Monate)
  • Psychische Komplikationen

Präoperative Komplikationen

Aus onkologischen Gesichtspunkten können hierbei vor allem eine verzögerte Diagnoseerstellung, eine unzureichende Bildgebung oder auch eine falsche histologische Begutachtung entstehen. Aus chirurgischen Perspektiven her können eine inadäquate Biopsie, Hämatome, ein falscher Biopsie Zugang oder auch eine schlechte Biopsie Planung eine Rolle spielen.

Intraoperative Komplikationen

Aus onkologischen Gesichtspunkten kann es sich bei der Vorlage eines intraoperativen Tumors um einen auf einmal malignen Tumor handeln. Aus der chirurgischen Perspektive kann es eine Reihe von technischen Komplikationen sowie der Verletzung von Gefäßen oder ähnlichem kommen, die Blutungen verursachen und den Eingriff erschweren.

Postoperatie Frühkomplikationen (weniger als 3 Monate)

Aus onkologischen Gesichtspunkten können insbesondere bei den Weichteilsarkomen Chemotherapie assoziierte Komplikationen auftreten sowie Wundheilungsstörungen. Aus chirurgischer Sicht kann es zu Rekonstruktionsassoziierten Komplikationen kommen, insbesondere bei der Konstraktur, der Lappennekrose sowie der Wundheilungsstörung.

Postoperative Spätkomplikationen (mehr als 3 Monate)

Aus onkologischen Gesichtspunkten kann es zu organischen Komplikationen sowie zu Lokalrezidiven kommen. Aus chirurgischer Sicht können Abrieb oder Verscheiß oder sogar Implantats Brüche auftreten.

Psychische Komplikationen

Die onkologische Sichtweise sieht hier insbesondere die Krankheitsbewältigung im Fokus, die zu Komplikationen bei dem Patienten führen kann. Die chirurgische Sicht argumentiert hier eher aus der Option der organischen Behinderung.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Eine Erkrankung an einem Sarkom ist eine sehr seltene Erkrankung. Dieses Tatbestandsmerkmal verunsichert Patienten schon einmal äußerst im Regelfall, da es ein ungutes Gefühl hervorruft an einer seltenen Erkrankung zu leiden. Ca. 2.000 Patienten pro Jahr erhalten die Diagnose Sarkom. Das im Verhältnis gesetzt zu ca. 500.000 Krebsneuerkrankungen in Deutschland pro Jahr visualisiert den verschwindend geringen Anteil. Es gibt trotz der recht geringen Erkrankung jedoch gute Diagnostikmittel und Behandlungsmethoden. Prinzipiell sollte man immer, wenn man as Patient solche Geschwulste bei sich entdeckt einen Arzt konsultieren du in die fachliche Behandlung gehen.

Eine gute und vor allem nachhaltige Behandlung eines Sarkoms setzt eine hohe Expertise im medizinischen Bereich voraus. Jedem Patienten sei geraten hierzu in entsprechend spezialisiert aufgebaute Sarkom Zentren zu gehen und sich dort behandeln zu lassen. Vor Ort findet der Patient ein Speziallistenteam bestehend aus Onkologen, Radiologen, Chirurgen, Strahlentherapeuten sowie Pathologen. Dieses Speziallistenteam setzt klare und gut abgestimmte Behandlungspläne um. Denn vielen Patienten ist eine Heilung bei dieser Erkrankung möglich.


Behandlungsmethoden & Therapie

Die genaue Art und Weise der Behandlung hängt bei einem Sarkom sowohl von der Art des Sarkoms sowie vom Fortschritt der Erkrankung ab. Im Normalfall entfernt ein Arzt im Rahmen eines operativen Eingriffs den Tumor aus dem menschlichen Organismus. Diese Entfernung erfolgt komplett. In diesem Schritt ist es so, dass jedoch auch ein Anteil an gesundem Gewebe entfernt wird, nämlich der Gewebeteil, der um das Sarkom rings herum liegt. Denn auch dieser umliegende Bereich, kann zum Operationszeitpunkt längst mit Metastasen behaftet sein. Sollte der Tumor bereits fortgeschritten sei in Größe und Krankheitsverlauf so ist es so, dass eine Chemotherapie im Vorfeld empfohlen und auch durchgeführt wird. Mit der Chemotherapie möchte man erwirken, dass sich der Tumor im Zuge der Therapie verkleinert. Sollten hierbei bereits Metastasen erkannt worden sein, so wird auch in diesem Fall eine Chemotherapie durchgeführt. Der Sarkom Patient bekommt hierbei vom Spezialisten entsprechende Medikamente in der Form von Spritzen, Tabletten und auch Infusionen. Sollte die Chemotherapie, wie z.B. üblicherweise bei Knochensarkomen keinen Therapieerfolg versprechen so kann auch mit einer Strahlentherapie begonnen werden.

Durch die durchgeführte Strahlentherapie ist es, dass das Tumorgewebe sukzessive zerstört wird. Nach neues Erkenntnisse ist auch die Einnahme von Medikamenten förderlich, die den Krebszellenstoffwechsel blockieren. Eines der wichtigsten Steps in der Therapie ist die stringente Erstellung eines auf den Patienten abgestimmten Therapieplans. Denn jeder Patient spricht anders und unterschiedlich auf die Medikamente an, die ihm im Rahmen der Sarkom Behandlung verabreicht werden.


Vorbeugung -Impfung & Prävention

Die letztendlichen Ursachen für die Erkrankung an einem Sarkom sind bislang noch nicht ganzheitlich wissenschaftlich geklärt. Es gibt einige Annahmen und Ausschlusskriterien, jedoch lässt sich dieses nicht zu 100 % medizinisch, wissenschaftlich abklären. Einer Vorbeugung gegen diese Krankheit ist infolge dessen schwierig. Generell gelten, wie auch bei anderen Erkrankungen die Ratschläge ein gesundes Leben zu führen und vor allem Giftstoffe zu vermeiden, wie den direkten Kontakt mit Asbest oder ähnlichem. In der Behandlung und auch an dem letztendlichem Verlauf der Krankheit ist es von fundamentaler Wichtigkeit, dass die richtige Behandlungsmethode genutzt wird.

Hierzu ist es unausweichlich sich in die Hände von Spezialisten zu geben. Als am besten geeignet gelten hierbei spezielle Sarkom Zentren. Dort vor Ort sind alle an dem Behandlungsprozess beteiligten Ärzte unterschiedlicher Fachdisziplinen, die sich kontinuierlich untereinander austauschen können, um die bestmögliche individuell auf den Patienten abgestimmte Behandlungstherapie festzulegen und durchführen zu können.


Prognose zur Heilung

Die Frage nach den Heilungschancen bei einer Sarkomerkrankung, ist insbesondere für die Betroffenen am Wichtigsten. Denn neben der Tatsache, dass es sich bei dieser Erkrankung um eine ernstzunehmende Krebserkrankung handelt, spielt auch die Tatsache eine Rolle, dass die Erkrankung relativ selten ist. Das verängstigt in Summe den Patienten und auch dessen Angehörigen.

Die Heilungsaussicht ist in einem direkten Zusammenhang zum Erkrankungsstadium. Je weiter fortgeschritten eine solche Erkrankung ist, umso geringer fallen die Heilungsprognosen aus. Je früher es erkannt und optimal behandelt wird, umso besser sind die Heilungschancen. Wenn bereits Lymphknoten befallen sind oder gar Metastasen gestreut haben, so fällt die Diagnose meist recht schlecht aus. Wenn man an dieser Stelle von Heilung spricht, dann bedeutet dies im Übrigen, dass in den kommenden 5 Jahren nach der Erkrankung kein weiterer neuer Tumor auftritt. Ein erneuter Ausbruch der Erkrankung ist aber auch nach einer erfolgreichen Therapie immer wieder möglich.


Sarkome und ihre speziellen Subtypen

Es gibt laut WHO mehr 100 unterschiedliche Sarkom Subtypen. Sarkome können beinahe überall im Körper auftreten und ganz verschiedene Erscheinungsformen aufweisen. Das macht die Diagnose und auch die letztendliche Behandlung zu einem solch speziellen Thema, an dem sich schwerpunktmäßig nur Experten herantrauen sollten, um Behandlungsfehler und Patientennachteile zu vermeiden bzw. nach besten Wissen und Gewissen auszuschließen.

Auswahl der Subtypen:

  • Aleveoläres Weichteilsarkom
  • Angiosarkom
  • Chondrosarkom
  • Chordome
  • Desmoide (Agressive Fibromatose)
  • DSRCT Desmoplastischer Kleinzelliger Tumor
  • DFSP Dermatom Fibro Sarkom Protuberans
  • EMS Endometriales Stromasarkom
  • Epitheloidzellsarkom
  • Ewingsarkom_PNET
  • Fibrosarkom
  • Gist Gastrointestinaler Stromatumor
  • Hämangioperizytom
  • Kaposisarkom
  • Klarzellsarkom
  • Leiomyosarkom
  • Leiomyosarkom – Retroperitoneales
  • Leiomysarkom – Uterines
  • Liposarkom
  • Plemorphes Sarkom (NOS, früher MFH
  • MPNST Maligner peripherer Nervenscheiden Tumor
  • Osteosarkom
  • Rabdomyosarkom
  • SFT solitäre fibröse Tumore
  • SYNOVIALSARKOM
  • UTERINE SARKOME (GRUPPE)

Alternative Behandlungsmethoden

Die Alternative Krebsmedizin bietet auch für die Sarkom Behandlung eine Reihe von alternativen Behandlungsmethoden an. Da dieses als Unterstützungsleistung zur schulmedizinischen Behandlung gesehen werden muss sind die alternativen Behandlungsmethode jedoch explizit Ergänzungsmaßnahmen und ersparen nicht den Gang zu einem Sarkom Zentrum oder ähnliches in dem diverse Spezialisten vor Ort sind und die schulmedizinischen Maßnahmen individuell auf den Patienten abstimmen.

Alternative Behandlungsmethoden können folgende sein:

  • Ganzkörper-Hyperthermie
  • Wega-Test
  • Galvano-Therapie
  • Bioresonanz-Therapie
  • B17-InfusionenInfusionen mit hochdosiertem Vitamin C
  • Gerson-Therapie
  • Kaffee-Einläufe
  • Die Virentherapie

Patienten, die an einer Sarkom Erkrankung erkranken sind zunächst nach der entsprechenden Diagnose eist in einem Schockzustand, je nachdem in welchem Stadium das Sarkom identifiziert wurde ist entscheidend darüber, ob sich vielleicht womöglich bereits Metastasen gebildet haben. Die Behandlung jedes Patienten ist eine hoch individuelle Einzeltherapie abgestimmt auf die genaue Ausprägung der Erkrankung. Durch die Anwendung von zusätzlich alternativ medizinischen Maßnahmen, kann sich der Patient noch zusätzlich beruhigen, wirklich alles unternommen zu haben, um dem Krebsleiden ein Ende zu machen. Die alternativ medizinischen Maßnahmen zielen auf die Stabilisierung des menschlichen Organismus ab und sollen die körpereigene Abwehr erhöhen.

Welche Hausmittel können helfen?

Hausmittel spielen bei der Sarkom Behandlung nur lediglich eine untergeordnete Rolle. Insbesondere wenn mit einer Strahlentherapie oder Chemotherapie am Patienten gearbeitet wird, dienen Hausmittel nur der Stärkung des körpereigenen Organismus. Man kann hier an sich Mistelpräparate oder Vitaminkomplexe anpreisen. Beide Präparate erhöhe die körpereigenen Abwehr und Stärken die Gesundheit des Patienten. Es ist dringend und zwingend zu berücksichtigen, dass sämtliche alterative Hausmittel oder Heilmittel nur unter der Absprache des Schulmediziners eingenommen werden dürfen, damit Wechselwirkungen oder ähnliches mit den schulmedizinischen Krebsmedikamenten nicht entstehen und womöglich die Krebstherapie noch negativ beeinflussen.

Hausmittel aus dem Bereich der Nahrungsmittel können hier ebenso ergänzend verwandt werden:

  • Heiße Tomaten haben krebshemmende Wirkung
  • Rotwein bremst das Wachstum des Krebses aus
  • Kurkuma wirkt ebenso Krebshemmend
  • Olivenöl verhindert, das Wachstum von neuen Krebsherden
  • Vollkornbrot eliminiert Krebszellen
  • Krebsbildung wird durch Meerestiere ausgebremst
  • Kohlgemüse bremst das Wachstum der Krebszellen ebenso aus

Heiße Tomaten haben krebshemmende Wirkung

Die Tomate ist ein allseits unterschätztes Gemüse. Experten raten Mal die Woche zum Verzehr von warmen Tomaten am Besten in der Form der Tomatensoße oder ähnliches. Die Tomate enthält den Wirkstoff Lycopin. Dieser Wirkstoff beinhaltet die krebshemmende Wirkung.

Rotwein bremst das Wachstum des Krebses aus

Ein Glas Rotwein gilt im Volksmund als Krebshemmend. Dieses ist in der Tat auch real der Fall, denn Rotwein enthält eine Antioxidans namens Resveratrol in einer sehr hohen Dosierung. Dieser Bestandteil hat eine sehr hohe krebshemmende Wirkung.

Kurkuma wirkt ebenso Krebshemmend

In der ayurvedischen Medizin ist Kurkuma sehr wichtig, denn es kann recht komplex angewandt werden. Der Wirstoff Curcumin hat eine bekannte krebshemmende Wirkung.

Olivenöl verhindert, das Wachstum von neuen Krebsherden

Olivenöl, so aktuelle Untersuchungen, hat die Fähigkeit eine weitere Tumorherdentwicklung zu verhindern im menschlichen Organismus. Das bewirkt, dass die Bildung von Metastasen zumindest wesentlich erschwert wird.

Vollkornbrot eliminiert Krebszellen

Ballaststoffe haben seit je her eine tragende Rolle bei der Krebsvorbeugung. Wenn man seinem Körper Ballaststoffe zuführe möchte, so sollte man am Ehesten auf den Verzehr von Ballaststoffen umsteigen. Laut Forschern ist es so, dass Ballaststoffe im menschlichen Organismus eine Art Selbstmordprogramm für Krebszellen starten.

Krebsbildung wird durch Meerestiere ausgebremst

Omega 3 Fettsäuren reduziere die Entzündungsmolekülproduktion im menschlichen Körper. Somit sinkt das Krebsrisiko bei einem Menschen bereits, wenn er 3-mal in Woche Fisch zu sich im Rahmen einer Hauptmahlzeit zu sich nimmt.

Kohlgemüse bremst das Wachstum der Krebszellen ebenso aus

Die Inhaltsstoffe von Kohlgemüse bewirken eine Immunsystemstärkung und ein ganz explizites Zellentarten.

Heilkräuter & Heilpflanzen

Heilkräuter und auch Heilpflanzen können gegeben falls zur Unterstützung einer schulmedizinischen Krebstherapie verwandt werden. Jedoch gilt auch hier, dass das lediglich in Absprache mit den behandelnden Ärzten stattfinden sollte, um mögliche Wechselwirkungen oder Nebenwirkungen von Seiten des menschlichen Organismus vermieden werden kann.

Heilkräuter, die das menschliche Immunsystem aktivieren und ggf. krebshemmend wirken können sind folgende:

  • Katzenkralle (Uncaria tomentosa)
  • Mutterkraut
  • Weizengras
  • Schafampfer
  • Wermut

Katzenkralle (Uncaria tomentosa)

Das Kraut Katzenkralle ist dafür bekannt, dass es das Immunsystem anregt. Sie unterstützt die Reinigung der weißen Blutkörperchen. Katzenkralle kann durchaus bei einer Chemotherapie, die im Rahmen einer Sarkom Behandlung angewandt wird die Auswirkungen auf den Körper minimieren. Des Weiteren gilt es als Tumorverkleinernd von seiner Wirkung her.

Mutterkraut

Mutterkraut hat nach aktuellen Studien die Fähigkeit Krebszellen auf natürliche Weise anzugreifen und zu eliminieren.

Weizengras

Die Pflanze Weizengras zeigt offensichtlich multivalente positive Wirkungen auf den menschlichen Organismus. Experten schwören insbesondere auf die durchblutungswirkende Wirkung der Pflanze. Die Sauerstoffversorgung im Blut wird signifikant erhöht. Das wirkt sich auf das Immunsystem des Körpers insbesondere bei einer Krebstherapie durchaus positiv aus.

Schafampfer

Schlafampfer wird in unterschiedlichen Kräutermischungen verwandt. Diese Kräutermischungen reinigen das Gewebe und bewirken eine Regenerationsunterstützung des Körpers. Schlafampfer gleicht die Zellen und das Gewebe sehr stark aus, so dass es wieder zur Normalität zurückfindet.

Wermut

Wermut ist eine der ältesten Heilpflanzen. Es hat eine sehr hohe antimykotische sowie antimikrobielle Eigenschaft. Wermut werden unterschiedliche krebshemmende Eigenschaften zugesprochen.

Ätherische Öle

Auch der Bereich der ätherischen Öle, kann eine ganz prägnante Wirkung auf die Krebsentwicklung haben. Im folgenden Text sind einige Öle aufgelistet und erklärt.

  • Ätherisches Thymianöl
  • Ätherisches Rosmarinöl
  • Ätherisches Oreganoöl
  • Ätherisches Kamillenöl
  • Ätherisches Weihrauchöl

Ätherisches Thymianöl

Thymian findet neben der Anwendung in der Küche als Gewürz auch umfangreiche Anwendung in der Medizin. Thymian hat laut wissenschaftlicher Untersuchungen eine Reihe gesundheitsfördernder Eigenschaften. Thymian Öl hat laut wissenschaftlicher Untersuchungen die höchste Zytotoxität gegenüber Krebszellen. Es aktiviert offensichtlich im menschlichen Organismus Krebsbekämpfende Mechanismen.

Ätherisches Rosmarinöl

Rosmarin enthält an sich diverse therapeutische Pflanzenstoffe. Es verfügt laut Studie über antioxidative Eigenschaften. Rosmarinextrakt scheint eine hohe Anti Tumor Eigenschaft aufzuweisen.

Ätherisches Oreganoöl

Oregano enthält unterschiedliche chemische Verbindungen. Laut unterschiedlicher Untersuchungen von Oregano kam heraus, dass Krebszellen vereinfacht erklärt Selbstmord begehen, ähnlich wie bei dem Gewürz Kurkuma.

Ätherisches Kamillenöl

Die Kamille ist eine der ältesten und bekanntesten Heilpflanzen. Die Blüten der Kamille haben chemische und auch therapeutische Bestandteile. Kamille Extrakt wirkt sich offensichtlich auf Krebszellen aus, laut Untersuchungen in dem es eine hemmende Wirkung entfacht.

Ätherisches Weihrauchöl

Weihrauch Öl hat eine recht stark entzündungshemmende Wirkung auf die menschlichen Zellen. Das Öl ist offensichtlich dazu fähig Krebszellen in einem recht großen Umfang abzutöten.

Homöopathie & Globuli

Homöopathische Medikamente werden in der Krebsbehandlung seit langem eingesetzt. Der sichere Weg auch bei der Anwendung von homöopathischen Medikamenten ist der Miteinbezug der Schulmedizin. Es ist Krebspatienten dringend davon abzuraten homöopathische Medikamente, egal welcher Art, nicht unter Absprache mit dem behandelnden Krebsarzt einzunehmen. Auch diese Medikamente können den menschlichen Organismus beeinflussen und eine Auswirkung auf die Zellteilung etc. haben.

Bei einer homöopathischen Krebsbehandlung ist eine kontinuierlich kritische Wachsamkeit bezüglich des eingenommenen Medikaments für den Krebspatienten notwendig. Dies ist wichtig, da nur so der eigentliche Einfluss der Homöopathie auf das Krebsleiden und das Krebsmedikament überprüft werden muss. Man kann den eigentlichen Erfolg einer homöopathischen Medikation im Rahmen einer Krebstherapie nicht ohne die Betrachtung der Gesamtsituation beurteilen.

Schüssler-Salze

Generell können auch die Schüssler-Salze im Rahmen einer alternativen Krebstherapie zum Einsatz kommen. Hierbei gilt das folgende Salze eine positive Auswirkung auf die Krebstherapie haben sollen:

Schüssler-Salz Nr. 3 Ferrum Phosphoricum

Das Salz hat eine Unterstützungswirkung vor allem in der Chemo- sowie in der Strahlentherapie.

Schüssler-Salz Nr. 4 Kalium Chloratum

Dieses Salz ist entscheidend für den Drüsenapparat im menschlichen Körper. Es entgiftet den Körper unterstützend. Die Schleimhäute, die während der Chemo stark angegriffen werden, werden durch dieses Salz ebenso geschützt.

Schüssler-Salz Nr. 7 Magnesium Phosphoricum

Dieses Salz gilt als Schmerzmittel unter den Salzen und wirkt insbesondere bei dem teilweise recht schmerzhaften Krebsbehandlungsprozess schmerzstillend.

Schüssler-Salz Nr. 9 Natrium Phosphoricum

Das Salz löst innere Verhärtungen im Körper und sorgt für Entspannung und wohl befinden.

Schüssler-Salz Nr. 13 Kalium Arsenicosum

Dieses Salz ist insbesondere bei Hauttumoren, wie Sarkomen sehr geeignet. Es reguliert ebenso den Magen- Darmtrakt.

„Präventiv-Salz“ gilt die Nr. 26 Selenium

Dieses Salz ist ein so genanntes Zellschutzmittel. Es verleiht dem Patienten neues Lebenskraft und Stärke.

Diät & Ernährung

Die Ernährung spielt bei einer Krebsbehandlung schon eine wichtige Rolle. Ob im Einzelnen bei einer Sarkom Behandlung eine spezielle Diät Sinn macht, muss mit einem Spezialisten geklärt werden. Durch eine Chemotherapie oder eine Strahlentherapie ist der menschliche Körper im Regelfall stark in Mitleidenschaft gezogen. Experten empfehlen schlicht weg auf eine gesund Ernährung zu achten, frisches Obst und frisches Gemüse, ausreichend Ballaststoffe, Rohkost für den Verdauungsapparat usw. Die optimale Versorgung mit Omega 3 Fettsäuren durch das regelmäßige Essen von Fisch ist angeraten. Der allgemeine Salzkonsum sollte vermieden bzw. reduziert werden. Auch sollte man eher frisch kochen als industrielle Produkte zu sich zu nehmen. Der Krebspatient sollte auch während der Behandlung definitiv ausreichend Trinkflüssigkeit zu sich nehmen, 2-3 Liter pro Tag.


FAQ – Fragen & Antworten

Welche Ursachen gibt es für Sarkome?

Es ist nach wie vor so, dass die eigentlichen Ursachen für das Auftreten von Weichteilsarkomen nach wie vor nicht abschließend von der Wissenschaft geklärt sind. Man geht davon aus, dass der direkte Körperkontakt mit einer Reihe von Industriegiften, Asbest etc., ein Auslöser für das Entstehen von Sarkomen sein können. Eine abschließende wissenschaftlich fundierte Klärung hierbei fand tatsächlich jedoch noch nicht statt. Patienten, die sich einer Strahlentherapie ausetzen lassen mussten, klagen im Zuge der Behandlung ebenso über das Auftreten von Sarkomen. Die Sarkome treten dann in bzw. auf den bestrahlten Stellen auf. Man nennt diese Arten des Sarkoms auch strahleninduziertes Sarkom. Hierzu zählen das Angiosarkom oder auch das Mammakarzinom. Man findet auch bei Gen Defekten, die Tendenz zur Sarkombildung beim Patienten. Diese Gendefekte, die zu einer Sarkomausbildung führen, sind jedoch eher selten. Man weiß mittlerweile, dass ein Großteil der Sarkome durchaus flexibel bzw. spontan auftritt. Den Auslöser hierfür findet man in der Regel eher nicht. Man spricht in der Medizin häufig von somatischen Mutationen.

Wie häufig treten Sarkome auf?

Die Verteilung von Sarkomen liegt hinter der Verteilung von Karzinomen. In der Krankheitsverteilung von bösartigen Tumoren ist es so, dass Karzinome in der Weltbevölkerung schlicht weg häufiger auftreten. Man unterscheidet bei den Sarkomen zwischen Weichteilsarkomen und Knochensarkomen. Weichteilsarkome findet man häufig im Bindegewebe, im Muskel- oder Fettgewebe. Knochensarkome gehen vom Knochen aus. Man findet sie auch häufig im Knorpel oder in den Gelenken. Weichteilsarkome treten häufig im Alter zwischen 10 bis 30 Jahren auf. Knochensarkome hingegen in der Altersrange 45-55 Lebensjahren. Das hat in diesem Fall mit dem fortschreitenden Alterungsprozess des menschlichen Körpers zu tun. Knochentumore sind von ihrer Häufigkeit bei ca. 0,1% in der Bevölkerung zu finden. Weichteilsarkome findet man hingegen bei ca. 1,00% der Erwachsenen, die an einem bösartigen Tumor erkrankt sind.

Was ist ein Sarkom?

Die eigentliche Begrifflichkeit des Sarkoms leitet sich aus griechischen Bezeichnungen ab. Zum einen steh das Wort „sarcos“ für die griechische Bezeichnung Fleisch und das Wort „oma“ für das Wort der Geschwulst. Im Allgemeinen werden Sarkome malignen Tumoren zugeordnet. Malige Tumore sind die Folge einer Krebserkrankung bzw. sind das Zeichnen für eine Krebserkrankung. Diese Tumorart kann sowohl im Weichgewebe, wie auch in den Knochen auftreten. Besonders betroffen im Weichgewebe sind das Fett-, Knorpel- oder auch das Muskelgewebe, auch das Bindegewebe kann hier betroffen sein. Die WHO (World Health Organization) unterscheidet in der Praxis ca. 100 unterschiedliche Sarkome. Diese unterschiedlichen Sarkome sind von ihrer genetischen Veränderung oder von der Morphologie unterschiedlich. Es ist in der Medizin bei dato noch nicht abschließend geklärt, weshalb sie ursächlich entstehen. Vermutungen gibt es jedoch unterschiedliche. Man geht davon aus, dass z.B. die Asbesteinwirkung oder die Einwirkung von PVC das Entstehen von Sarkomen forciert. Der eigentliche Ausbruch des Sarkoms kommt jedoch erst sehr weit später.

Wie sehen die Möglichkeiten der Heilung aus?

Die Frage nach den Heilungschancen bei einer Sarkom Erkrankung, ist insbesondere für die Betroffenen am Wichtigsten. Denn neben der Tatsache, dass es sich bei dieser Erkrankung, um eine ernstzunehmende Krebserkrankung handelt, spielt auch die Tatsache eine Rolle, dass die Erkrankung relativ selten ist. Das verängstigt in Summe den Patienten und auch dessen Angehörigen. Die Heilungsaussicht ist in einem direkten Zusammenhang zum Erkrankungsstadium. Je weiter fortgeschritten eine solche Erkrankung ist, umso geringer fallen die Heilungsprognosen aus. Je früher es erkannt und optimal behandelt wird, umso besser sind die Heilungschancen. Wenn bereits Lymphknoten befallen sind oder gar Metastasen gestreut haben, so fällt die Diagnose meist recht schlecht aus. Wenn man an dieser Stelle von Heilung spricht, dann bedeutet dies im Übrigen, dass in den kommenden 5 Jahren nach der Erkrankung kein weiterer neuer Tumor auftritt. Ein erneuter Ausbruch der Erkrankung ist aber auch nach einer erfolgreichen Therapie immer wieder möglich.

Kann man Sarkomen vorbeugen?

Die letztendlichen Ursachen für die Erkrankung an einem Sarkom sind bislang noch nicht ganzheitlich wissenschaftlich geklärt. Es gibt einige Annahmen und Ausschlusskriterien, jedoch lässt sich dieses nicht zu 100 % medizinisch, wissenschaftlich abklären. Einer Vorbeugung gegen diese Krankheit ist infolge dessen schwierig. Generell gelten, wie auch bei anderen Erkrankungen die Ratschläge ein gesundes Leben zu führen und vor allem Giftstoffe zu vermeiden, wie den direkten Kontakt mit Asbest oder ähnlichem. In der Behandlung und auch an dem letztendlichem Verlauf der Krankheit ist es von fundamentaler Wichtigkeit, dass die richtige Behandlungsmethode genutzt wird. Hierzu ist es unausweichlich sich in die Hände von Spezialisten zu geben. Als am besten geeignet gelten hierbei spezielle Sarkom Zentren. Dort vor Ort sind alle an dem Behandlungsprozess beteiligten Ärzte unterschiedlicher Fachdisziplinen, die sich kontinuierlich untereinander austauschen können, um die bestmögliche individuell auf den Patienten abgestimmte Behandlungstherapie festzulegen und durchführen zu können.

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