Schnarchen

Schnarchen

Schnarchen ist ein natürliches und verbreitetes Symptom

Schnarchen ist ein weit verbreitetes Symptom, das in den meisten Fällen vollkommen harmlos ist, aber auch ernstere Ursachen haben kann. Es wird in primäres und obstruktives Schnarchen unterteilt, wobei es bei letzterem zu weiteren Begleitsymptomen wie Atemnot kommt.

Das laute, knatternde Geräusch kann anderen, in der Umgebung Schlafenden, sehr zu schaffen machen. Nicht selten leiden jedoch auch die Schnarchenden selbst unter ihrem Symptom, vor allem dann wenn auch Atemrhythmusstörungen hinzu kommen. Wie es zu dem sägenden Geräusch kommt, welche Ursachen dahinter stecken können, was Sie gegen Schnarchen tun können und vieles mehr erfahren Sie in folgendem Ratgeber.

Was ist Schnarchen?

Als Schnarchen wird das sägende oder knatternde Geräusch bezeichnet, das viele Menschen während des Schlafens oder Ruhens hervorbringen. Mediziner bezeichnen dieses, krankheitsunabhängige Symptom, auch als kompensiertes Schnarchen. Leidet der Betroffene ferner an Atemrhythmusstörungen so spricht man von einer Rhonchopathie.

In den oberen Atemwegen unseres Körpers kann bei ruhenden und vor allem schlafenden Menschen mitunter ein knatterndes Geräusch wahrgenommen werden. Dies zeigt sich in den meisten Fällen beim Einatmen des Betroffenen und wird weitläufig im Sinne des steten Auftretens als Rhonchopathie bezeichnet. Dabei ist Abstand vom normalen Schnarchen zu nehmen, weil bei einem Krankheitsverlauf regelrecht die Sauerstoffversorgung gehemmt ist.

Es kann festgestellt werden, dass Menschen im Verlauf ihres Lebensalters mehr schnarchen werden als in der Jugend. Meist ist dies jedoch nicht krankheitsbedingt, wie es bei 60 Prozent der Männer und 40 Prozent der Frauen zu vermerken ist.

Bei schwerwiegenden Fällen wird durch die mangelnde Versorgung des Körpers und letztendlich nicht nur des umliegenden Gewebes eine Störung des Schlafes vorliegen – und nicht nur beim Partner, welcher das Geräusch mitunter ertragen muss. Dieser – als obstruktives Schnarchen bezeichnete – Verlauf mindert natürlich die Erholung, welche der Körper nach einem Tag während des Schlafes erhält, und kann sogar zu einer regelrechten Mattigkeit während der Folgezeit bedeuten.

Zudem unterscheidet man nun zwischen zeitweiliger und schlafbezogener Atmungsstörung, der eigentlichen Rhonchopathie, dem Upper-Airway-Resistence-Syndrom sowie dem permanenten Schlafapnoesyndrom. Es wird noch geforscht, ob letztere zwei Krankheitsbilder oder nur unterschiedliche Grade einer Krankheit sind.

Mögliche Arten vom Schnarchen:

  • Rhonchopathie
  • Upper Airway Resistance Syndrom (UARS)
  • Schlafapnose bzw. obstruktives Schlafapnoesyndrom (OSAS)

Mögliche Ursachen

Es gibt einige Ursachen für das Schnarchen

– in Bewegungen des Gaumens und Zäpfchens liegen wohl die häufigsten. Beim Atmen kann jedoch auch der Zungengrund in Bewegung versetzt werden, ein Auslöser für ein Schnarchverhalten.Schnarchen

Zudem verursachen flatternde Mobilitäten des Rachens bei der Atmung dieses Symptom. Eine unterschätzte, aber zum Glück keine für die Gesundheit schwerwiegende, Ursache für ein nächtliches Knattergeräusch kann durch Behinderungen bei der Nasenatmung eingeleitet werden – eine saubere und freie Nase bringt hierbei schon Beruhigung.

Diese Blockade kann außerdem ein leises Schnarchen am Tag heraufbeschwören, sodass der Betroffene von einer schweren Atmung verfolgt scheint. Aufgrund der Erschlaffung des Körpers zur Nachtruhe und vor allem im Tiefschlaf bei der Regeneration zeigen sich die beweglichen Gewebe als größter Verursacher einer solchen Atemblockade.

Gaumensegel, welche sich in der Nachtluft zu regen scheinen, oder aber Zurückfallen der Zunge in den Rachenraum stellen somit die Basis für die laute, teils ungesunde nächtliche Akustik. Letzteres kann in einigen Fällen sogar gefährlich werden, wenn die Zunge die kompletten Gänge der Mundatmung abdeckt.

Mögliche Ursachen für Schnarchen sind:

  • Bewegung des Gaumensegels, Zungengrundes und Rachenzäpfchens oder des Rachens
  • Entzündungen von den Kieferhöhlen
  • Krümmung der Nasenscheidewand
  • Vergrößerung der Nasenmuscheln
  • Allergien
  • Schlafposition
  • Genetische Veranlagung

Häufige Auslöser

Was fördert das Schnarchen?

Da der Patient diese Symptome durchaus selbst durch seine Liegeposition beim Schlaf verursacht, ist eine höhere Wahrscheinlichkeit beim Schlafen auf dem Rücken zu verzeichnen. Hierbei bekommt der Unterkiefer keine Stütze und der Betroffene atmet meist erschwert durch den Mund. Ob genetisch veranlagt oder ebenfalls durch Übergewicht verursacht, können die unterschiedlichen Schlafpositionen dem Körper nicht die gleiche Stabilität des Atemapparates sichern und somit den Grundstein für das Schnarchen legen.

Des Weiteren begünstigt der Schnarcher das teils ohrenbetäubende Symptom mit dem überdurchschnittlichen Konsum von Alkohol. Zusätzlich dazu fördern Psychopharmazeutika oder Beruhigungsmittel die Erschlaffung der Gaumensegel – Schlafmittel und Tranquilizer drehen förmlich am anatomischen Lautstärkeregler der Nacht.

Aus medizinischer Sicht kann das Schnarchen auch durch weitere Krankheitsbilder in die Wege geleitet werden. Schnupfen, Entzündungen oder auch Allergien lösen die Folge dieses zum Teil störenden Geräusches aus. Sollte eine Krümmung der Nasenscheidewand – durch chemische Mittel indirekt oder durch physische Kraft direkt – vorliegen, kann die Folge Schnarchen ebenso eintreffen.

Überblick

Was kann das Schnarchen begünstigen?

Schlafapnoe, Schlafstörungen, Schnarchen

Es gibt viele Ursachen, die hinter dem Symptom Schnarchen stecken können

  • Alkoholkonsum
  • Einnahme von Betäubungsmitteln, Schlafmitteln oder Tranquilizern
  • Psychopharmaka
  • weitere Medikamente
  • Trockene Raumluft
  • Rückenlage
  • Bettmilben
  • Übergewicht

Verwandte Krankheiten sind:


Diagnose & Verlauf

Schnarchen ist in der Regel unbedenklich und bedarf keiner ärztlichen Diagnose. Wird das Symptom jedoch zur Belastung, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Dieser kann herausfinden, ob eine ernste Ursache zugrunde liegt. Neben dem Hausarzt sind hierbei auch der Lungenarzt sowie der Hals-Nasen-OhrenArzt die richtigen Ansprechpartner. Anschließend kann der Patient an einen Facharzt für schlafmedizinische Diagnostik überwiesen werden.

Die Anamnese

Die Befragung des Patienten

Der erste Schritt der Diagnose ist stets die sogenannte Anamnese, also die Befragung des Patienten. Hierbei fragt der Arzt den Betroffenen Fragen wie:

  • Seit wann besteht das Symptom?
  • Wie häufig kommt es zum Schnarchen?
  • Als wie störend empfinden es andere (z. B. Partner)?
  • Kommt es unter bestimmten Umständen vermehrt zu Schnarchen (z. B. nach dem Alkoholkonsum)
  • Wie sind die Schlafgewohnheiten?

Insofern eine andere Person, wie beispielsweise der Partner, Informationen zu dem Symptom liefern kann, ist es sinnvoll, diesen mit ins Gespräch einzubeziehen. Oft kommen außerdem Fragebögen zum Einsatz, die die Anamnese unterstützen können.

Darüber hinaus ist es wichtig, herauszufinden, ob neben dem Schnarchen auch schlafbezogene Atmungsstörungen (SBAS) und / oder Schlafstörungen bestehen. Daher erkundigt sich der Mediziner darüber, ob der Betroffene zusätzlich unter andauernder Müdigkeit und Erschöpfung oder Konzentrationsproblemen leidet.

Körperliche Diagnose

Körperliche bzw. physiologische Untersuchungen

Nach der Anamnese untersucht der Arzt die Bereiche, die den Luftrom beeinflussen und somit das Schnarchen verursachen oder fördern. Hierzu zählen der Mund, der Rachenraum sowie die Nase.

Aufschlussreich sind unter anderem:

  • Die Beschaffenheit der Nase (ggf. Nasenspiegelung notwendig)
  • Form und Größe der Mandeln
  • Die Form des Gaumens
  • Die Beschaffenheit von Zunge, Zähnen und Schleimhaut
  • Hals und Kehlkopf

Insofern es bei diesen Untersuchungen zu keinem Verdacht auf eine schlafbezogene Atmungsstörung (SBAS) kommt, sind keine weiteren Untersuchungen notwendig. Wenn aber eine SBAS nahe liegt oder aber der Patient eine weitere Aufklärung wünscht, so kann eine Untersuchung in einem Schlaflabor stattfinden. Hierbei wird der Schlaf mindestens eine Nacht lang „überwacht“, sodass weitere Schlüsse gezogen werden können.


Daten & Häufigkeit

Diagnosedaten und Statistiken zur Häufigkeit

Das Symptom Schnarchen ist vor allem unter Männern sehr weit verbreitet. Etwa 70 % aller Männer leiden in ihrem Leben unter dem Schlafgeräusch. In den meisten Fällen kommt es aber erst nach dem 50. Lebensjahr zu dem Symptom. Genaue und aussagekräftige Statistiken aus Deutschland gibt es bisher nicht. Statistische Untersuchungen aus Ungarn und den USA liefern jedoch interessante Ergebnisse.

Demnach schnarchen etwa 40 Prozent der Frauen und ca. 60 Prozent der Männer mit zunehmendem Alter. 36 Prozent der Männer gehören dabei zu den „lauten Schnarchern“. Bei Kindern schnarchen hingegen nur etwa 10 Prozent.

Die Statistik aus den USA kam zudem zu der erschreckenden Erkenntnis, dass es sich nur in etwa 20 bis 30 Prozent aller Fälle um wirklich harmloses Schnarchen handelt. Mit anderen Worten bedeutet das, dass 70 bis 80 Prozent der Betroffenen womöglich gesundheitlich gefährdet sind.

Den Studien zufolge liegt bei etwa 17 bis 27 Prozent der Männer sowie bei 3 bis 28 Prozent der Frauen eine obstruktive Schlafapnoe (OSA) vor. Als OSA wird eine Schlafstörung bezeichnet, bei der es zu über 5 Aussetzern der Atmung pro Stunde kommt.

Leiden Betroffene darüber hinaus unter Müdigkeit, spricht man von einem obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom (OSAS). Diese liegt nur bei etwa 2 Prozent der Frauen und ca. 4 Prozent der Männer vor.

Komplikationen

Komplikationen können sich sowohl aus dem Schnarchen an sich als auch aus den zugrunde liegenden Ursachen ergeben. Einerseits kann also der Schlaf an sich beeinträchtigt werden und andererseits kann die Krankheit, die möglicherweise hinter dem Schnarchen steckt, Komplikationen mit sich bringen.

Auf jeden Fall sieht sich der Proband einer auf Dauer demotivierenden Tagesmüdigkeit gegenüber. Infolgedessen kann sich der Patient obendrein viel schwerer auf wesentliche Tatsachen oder Aufgaben konzentrieren, unter Mühen mehrere Aufgaben physisch wie psychisch gleichzeitig ausführen oder auch über ein geschwächtes Erinnerungsvermögen verfügen. Als gesundheitliche Konsequenz hat sich in Studien bestätigt, dass Patienten aufgrund des Symptoms Schnarchen später häufiger Bluthochdruck beziehungsweise einem Herzinfarkt oder Schlagfanfall ausgesetzt sind.

Des Weiteren liegt es nahe, dass die permanenten Vibrationen zu Neuropathie führen können – unter diesem Begriff werden verschiedene Leiden des peripheren Nervensystems wie die Anamnese als fehlende oder verminderte Wahrnehmungsfähigkeit, reduzierte Reflexe, Sensibilisierungsschwächen und auch eine verminderte Nervenleitfähigkeit zusammengefasst. In schlimmen Fällen kann die geminderte Sauerstoffversorgung zu einer Stressreaktion führen, welche Bluthochdruck beziehungsweise Herzfrequenzanstiege hervorruft – die Adrenalinausschüttung kann hierbei mit um Luft ringenden Aufwachphasen und starkem Herzklopfen begleitet sein.

Mögliche Komplikationen sind:

  • Folgen der verminderten Schlafqualität (z. B. Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Unfälle)
  • Erhöhtes Risiko für Bluthochdruck
  • Austrocknung von den Mundschleimhäuten
  • Erhöhtes Risiko für Karies
  • Gesteigertes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Wann zum Arzt?

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Schnarchen ist ein gewöhnliches und oft harmloses Symptom. Viele Menschen „sägen“ Nachts ohne dies mitzubekommen. Einer Studie zufolge liegt jedoch bei den meisten Betroffenen eine sogenannte obstruktive Schlafapnoe (OSA) vor. Wann sollten Sie also zum Arzt gehen und wer ist überhaupt der richtige Ansprechpartner?

Generell ist ein Arztbesuch sinnvoll, wenn das Schnarchen regelmäßig und / oder stark auftritt. Außerdem sollte ein Mediziner konsultiert werden, wenn es zu Begleitsymptomen wie Tagesmüdigkeit oder morgendlichen Kopfschmerzen kommt.

Welcher Arzt?

Zu welchem Arzt sollte man bei Schnarchen gehen?

Wenn Sie unter Schnarchen leiden, können Sie zunächst Ihren Hausarzt konsultieren. Dieser kann Sie dann beispielsweise an einen Lungenarzt oder Hals-Nasen-Ohrenarzt weiterleiten. Da oftmals viele Faktoren zusammenspielen, können auch weitere Mediziner sinnvoll sein. Je nach zugrunde liegender Ursachen können dann weitere Fachärzte Aufklärung bringen.


Behandlung & Therapie

Wurde eine Schlafapnoe oder ein obstruktives Schnarchen diagnostiziert, so ist eine ärztliche Behandlung von Nöten. Im Schlaflabor kann ermittelt werden, um welche Art der Störung es sich handelt.

Mandelentzündung darstellung, Schnarchen

Manchmal kann eine Entfernung der Gaumenmandeln sinnvoll sein

Um die normale Atmung während des Schlafes zu gewährleisten, kann womöglich ein chirurgischer Eingriff sinnvoll sein. In einigen Fällen werden der Gaumensegel und die Rachenschleimhaut dabei operativ gestrafft bzw. das Rachenzäpfchen partial entfernt. Erfolgsversprechender ist es jedoch, die Gaumenmandeln zu entfernen.

Um das Schnarchen zu behandeln kommt heutzutage auch eine Radiofrequenztherapie des Gaumens in Betracht. Eine andere Methode, um das Schnarchen behandeln zu können, ist eine Entfernung von überschüssigem Gewebe der Gaumenbögen sowie Zäpfchen. Auch eine Radiofrequenz-assistierte-Uvulopalatoplastik kann gegen das Symptom helfen. Es gibt auch sogenannte Weichgaumen-Implantate, diese versprechen jedoch kaum Erfolg gegen Schnarchen.

Wenn die Ursache in einer Verkrümmten Nasescheidewand oder vergrößerten Nasenmuscheln liegt, ist eine operative Begradigung möglich. Bei chronischen Entzündungen der Kieferhöhlen oder Nasennebenhöhlen können ebenfalls mit verschiedenen Maßnahmen behandelt werden.

Anti-Schnarch-Apparate und Nasenpflaster klingen vielversprechender als sie letztendlich sind. Eine sogenannte Kiefer-Protrusionsschiene ist dabei sinnvoller. Diese justiert den Unterkiefer des Betroffenen. Darüber hinaus helfen oftmals auch einfache Präventionsmaßnahmen, Hausmittel oder Alternativheilverfahren weiter.


Schnarchen vorbeugen

Vorbeugung & Prävention – Was kann man tun? Schnarchen verhindern oder verringern

Es gibt diverse Möglichkeiten, um Schnarchen zu verhindern. Als Erstes reagiert der Körper selbst auf das Schnarchen und die damit verbundene Unterversorgung an Sauerstoff. Er lässt den Betroffenen in eine andere Schlaflage wechseln und oft schon das Problem lösen. Da die Nasenschleimhäute bei manchen Menschen bei zu tiefer Lage des Kopfes in Bezug auf den restlichen Körper anschwellen können, gilt es dieses Ungleichgewicht zugunsten eines schnarchlosen Schlafes zu verbessern.

Jedoch sollte hier eine zu hohe Kopflage ebenso dringend vermieden werden, da hierbei die Knickung des Halsatemkanals zu den gefährlichen Schlafapnoen führen vermag. Eine leicht erhöhte Lage durch ein entsprechend medizinisches Kissen stellt die optimale Lösung dar, um das Schnarchen zu verhindern. Habituelle Strategien wie das Tragen einer Schlafweste, das Einnähen von beispielsweise Tennisbällen in den Rückenteil der Schlafkleidung oder ebenso ein spezielles Lagetraining fördern folgend den gesunden Schlaf.

Den starken Schnarchern können solche einfachen Maßnahmen selten helfen. Mit einem Einnahmeverzicht von Medikamenten beziehungsweise Alkohol für drei bis vier Stunden vor dem Schlaf helfen mitunter schon scheinbare Wunder. Der Verzehr von entspannenden Pharmazeutika sollte derweil gänzlich tabu sein.

Eine weitere Ursache für das Schnarchen kann ein Übergewicht sein. Hierbei lagert sich das Fett im Rachenbereich ab und verursacht dadurch eine Verengung des Atemkanals. Daher ist es in diesen Fällen ratsam, eine Gewichtsabnahme anzusteuern – am besten unter therapeutischer Begleitung.

Und wenn allergische Reaktionen die Ursache für das Schnarchen darstellen, helfen häufiges Bettwäschewechsel und eine synthetische sowie antiallergische Füllung des Kissens oder Bezugs bereits weiter. Die Bettwäsche sollte etwa alle fünf bis spätestens acht Tage gewechselt werden.

Des Weiteren bieten sich Elastikgurte – medizinische Mundvorhofplatten erfüllen dieselbe Funktion – für die Einhaltung eines geschlossenen Mundes und der damit einhergehenden Stabilität des Unterkiefers an. Mittels festgesetzter Schlafzeiten kann zudem eine weitere Minderung des Schnarchens eingeleitet werden.


Hausmittel & Alternativ

Alternative Behandlungsmethoden und Hausmittel gegen Schnarchen

Behandlung Augenakupunktur Meridiane, Schnarchen

Auch Hausmittel und Alternativheilverfahren können oftmals hilfreich sein

Je nach Ursache für das Schnarchen versprechen diverse Hausmittel oder Alternativheilverfahren gute Erfolge. Liegen anatomische Fehlstellungen oder ähnliches vor, ist jedoch oft nur ein operativer Eingriff hilfreich.

Hausmittel wie feste Schlafzeiten, Nasensprays oder der Tennisball-Trick helfen vor allem bei primären Schnarchen. Aber auch die Naturheilkunde können eine sehr gute Wirkung erzielen. Hierbei sind insbesondere die Akupunktur und Homöopathie hervorzuheben.


Fragen & Antworten

Nachfolgend finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen (FAQ) zu Schnarchen.

Schnarchen mit geschlossenem Mund – Was ist die Ursache?

In den meisten Fällen entsteht das Schnarchen bei einer geöffneten Mundlage. Manche Menschen schnarchen jedoch auch mit geschlossenem Mund. Bei Schnarchen mit geschlossenem Mund spielt die Zunge eine wichtige Rolle.

Bei der eintretenden Entspannung während des Schlafes kann die Zunge „zurückfallen“. Hierdurch werden anschließend die Luftwege verengt. Das Schnarchgeräusch entsteht hierbei aufgrund der erschlafften Muskelmasse. Schnarchen mit geschlossenem Mund tritt unter anderem bei Personen mit Schlafapnoe auf.

Was ist eine Überdruck-Atemmaske gegen Schnarchen?

Eine Überdruck-Atemmaske erzeugt in den Atemwegen einen leichten Überdruck. Dadurch wird verhindert, dass der Rachenbereich aufgrund der Entspannung der Muskeln eingeengt wird. Je nach Ursache kann das Schnarchen damit verhindert oder verringert werden.

Die Behandlung mit einer Überdruck-Atemmaske ist nicht für das primäre Schnarchen sonder vielmehr für Patienten mit einer Schlafapnoe gedacht. Liegt eine Schlafapnoe vor, so übernimmt die Krankenkasse in der Regel die Kosten.

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