Hydrocephalus

 

Steckbrief: Hydrocephalus

  • Name(n): Hydrocephalus
  • Art der Krankheit: neurologische Erkrankung
  • Verbreitung: unbekanntr
  • Erste Erwähnung der Krankheit: 1965 durch Hakim und Adams
  • Behandelbar: ja
  • Art des Auslösers: angeboren oder erworben
  • Wieviele Erkrankte: unbekannt
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Neurologen
  • ICD-10 Code(s): G91.-

Hydrocephalus oder auch „Wasserkopf“

Der Hydrocephalus, oder auch „Wasserkopf“ genannt, kann sowohl Kinder, ALS auch Erwachsene betreffen. Dabei kann er zwar gut therapiert werden, eine vollständige Heilung ist allerdings nicht möglich. Der Hydrocephalus entsteht, wenn im Gehirn mehr Liquor produziert wird, als resorbiert werden kann.

Dadurch kommt es zu einem vermehrten Druck im Gehirn, wodurch auch dessen Funktion eingeschränkt werden kann. Äußerlich zeigt sich der Hydrocephalus natürlich zuerst durch eine Vergrößerung des Kopfes, infolge des ansteigenden Hirndrucks.

Hydrocephalus – Definition

Grundsätzlich verstehen wir unter einem Hydrocephalus die Erweiterung der inneren oder äußeren Ventrikel, welche durch eine Zirkulationsstörung des Liquors begründet ist.

Was sehr typisch für den Hydrocephalus als Krankheitsbild ist, sind Erweiterungen der Ventrikel (Liquorkammern) im Gehirn. Diese besagten Ventrikel sind mit der sogenannten Hirn-Rückenmarks-Flüssigkeit gefüllt.

Es gibt verschiedene Formen, in denen der Hydrocephalus auftreten kann. Die verschiedenen Formen sind davon abhängig, welche Ventrikel von der Erweiterung betroffen sind. Weiterhin kann der Hydrocephalus auch verschiedene Ursachen haben, welche sowohl angeboren, als auch erworben sein können.
Besonders wenn Säuglinge vom Hydrocephalus betroffen sind, zeigt sich dieser durch eine Vergrößerung des Schädels. Der Grund dafür ist, dass der Schädel eines Säuglings noch nicht vollständig ausgeprägt ist und dadurch noch die Möglichkeit besteht, dass sich dieser verformen kann.

Was ist ein Hydrocephalus?

In der Schulmedizin kann der Hydrocephalus unter die neurologischen Krankheitsbilder eingeordnet werden, wobei dir Ursache der Erkrankung nicht zwangsläufig einen neurologischen Hintergrund haben muss. Ein Hydrocephalus ist in jedem Fall eine vermehrte Flüssigkeitsansammlung im Gehirn, welche verschiedene Formen annehmen und auch unterschiedlichen Ursachen zugrunde liegen kann.

Die angesammelte Flüssigkeit ist der Liquor, welcher im Volksmund auch als Hirnwasser bezeichnet wird. Dabei zeigt dieses Krankheitsbild sowohl morphologische Veränderungen, also auch neurologische Symptome. Die neurologischen Symptome entstehen, wenn die angesammelte Flüssigkeit Teilen des Gehirns den Platz wegnimmt. Denn dadurch wird die Funktion des Gehirns eingeschränkt und es kann zu unterschiedlichsten Ausfallerscheinungen oder Missempfindungen kommen.

Je nachdem, wie ausgeprägt die Erweiterung der Ventrikel und die damit verbundene Flüssigkeitsansammlung ist, kann es im schlimmsten Fall sogar zu bleibenden Schädigungen des Gehirns kommen.

Welche Ursachen gibt es?

Es gibt viele verschiedene Ursachen, welche dem Hydrocephalus zugrunde liegen können. Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen erworbenen und angeborenen Ursachen. Ein häufiger Grund für einen Hydrocephalus ist zum Beispiel der Verschluss einer der Verbindungen, die zwischen den einzelnen Ventrikeln bestehen. In diesem Fall würde es auch nur zur Vergrößerung von einem Ventrikel kommen, wodurch die Ausprägung des Hydrocephalus relativ gering bleibt. Eine weitere häufige Ursache ist eine einfache Überproduktion an Liquor. In diesem Fall kommt der Körper mit der Resorption des vorhandenen Liquors nicht mehr hinterher, wodurch es letzten Endes zur Flüssigkeitsansammlung – dem Hydrocephalus kommt.

Angeborene Ursachen des Hydrocephalus können beispielsweise Fehlbildungen des Schädels oder des Gehirns sein. Zudem können auch unterschiedlichste Entwicklungsstörungen des Gehirns oder auch Gendefekte die Ursache eines Hydrocephalus sein.

Darüber hinaus können sie Ursachen für den Hydrocephalus auch selbst erworben sein. Hier sind zum Beispiel Unfälle, bei denen das Gehirn verletzt wird, dir häufigste Ursache. Weiterhin können auch Entzündungen des Gehirns oder Hirnblutungen dazu führen, dass ein Hydrocephalus entsteht. Zudem können auch Rhesusunverträglichkeiten oder Thrombosen im Bereich des Kopfes dazu führen, dass eine Hydrocephalus entsteht.

Erworbene Ursachen

  • Thrombosen im Bereich des kopfes
  • Rhesusunverträglichkeit
  • Hirnschädigungen infolge äußerer Einwirkungen (Unfälle)
  • Hirnblutungen
  • Liqurüberproduktion
  • Gestörte Resorption des Liquor
  • Tumore

Angeborene Ursachen

  • Fehlbildungen des Schädels
  • Fehlbilungen des Gehirns
  • Dysraphische Fehlbildungen
  • Monosomie 4p
  • Dandy-Walker-Syndrom

Symptome und Anzeichen

Welche Symptome beim Hydrocephalus auftreten, ist davon abhängig, zu welchem Zeitpunkt der Hydrocephalus auftritt. Sollte dieser bei Föten oder Säuglingen auftreten, kommt es zu einer ballonähnlichen Vergrößerung des Schädels, welche, je nach Ausmaß, eine sehr groteske Erscheinung annehmen kann. Darüber hinaus kommt es häufig zu dem sogenannten Sonnenuntergangsphänomen. Hiermit ist eine Verdrehung des Augapfels nach unten gemeint, wobei die Pupille wie ein hinter dem Augenlid untergehender Sonnenuntergang wirkt. Das Sonnenuntergangsphänomen ist eines der ersten Anzeichen für einen erhöhten Hirndruck, welcher beim Hydrocephalus unweigerlich auftritt.

Nach Abschluss des Säuglingsalters, kommt es beim Hydrocephalus zu anderen Symptomen. Dass liegt daran, dass die Fontanellen nach Abschluss des Säuglingsalters bereits verschlossen sind und der Schädel dadurch nicht mehr verformt werden kann. Dadurch kommt es zu einem deutlich höherem Druck im Schädel, als es bei einem Säugling der Fall wäre. Dadurch erweitern sich die Liquorräume, was zu einer Verdrängung des Hirngewebes führt. Sehr typische Symptome sind Beispielsweise Hirndruckanzeichen wie Krampfanfälle, starke Kopfschmerzen oder Erbrechen. Wenn hier nicht sofort behandelt wird, kann es zu einer lebensgefährlichen Einklemmung des Hirnstamms kommen. Es ist also von größter Wichtigkeit, dass ein möglicherweise bestehender Hydrocephalus schnellstmöglich erkannt und behandelt wird.

Symptome bei Föten und Säuglingen

  • Ballonähnliche Vergrößerung des Schädels
  • Sonnenuntergangspjänomen

Symptome nach Abschluss des Säuglingsalters

  • Erhöhter Hirndruck
  • Erweiterung der Liquorräume
  • Krampfanfälle
  • Starke Kopfschmerzen
  • Erbrechen
  • Möglicherweise Einklemmung des Hirnstamms(tödlich)

Diagnose und Krankheitsverlauf

Für die Diagnostik eines Hydrocephalus können verschiedene, sogenannte bildgebende Verfahren genutzt werden. Dazu kann zum Beispiel eine Ultraschalluntersuchung, eine Computertomografie(CT) oder eine Magnetresonanztomografie(MRT) zum Einsatz kommen.

Welches dieser bildgebenden Verfahren nun eingesetzt wird, ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Vor allem ist die wahrscheinlichste Ursache, sowie das Alter des Patienten entscheidend dafür, welches diagnostische Verfahren eingesetzt wird. Für Neugeborene ist Beispielsweise der Ultraschall besonders gut geeignet, da die Schädeldecke hier noch nicht gänzlich geschlossen ist.

Auch der Verlauf eines Hydrocephalus ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Hier spielen vor allem die Form der Erkrankung und die eingesetzten Therapiemaßnahmen eine bedeutende Rolle. Zudem ist der Verlauf eines Hydrocephalus nie klar zu bestimmen, da diese auch interindividuell sehr unterschiedlich ausfallen können. Jedoch gilt hier natürlich wie bei fast allen Erkrankungen: Je früher der Hydrocephalus behandelt wird, desto besser ist die Prognose für den Krankheitsverlauf.

Symptome, welche häufig zuerst auftreten, sind bei einem Hydrocephalus vornehmlich Übelkeit und Kopfschmerzen. Falls ein Verlauf doch mal schwerer ausfällt, kann es auch zu Bewusstseinstörungen oder Koma kommen. Jedoch können die Beschwerden gut behandelt werden, sodass es sehr schnell zu einer Verbesserung dieser Symptome kommt.

Diagnostik

  • Bildegebende Verfahren
  • Ultraschall
  • CT
  • MRT

Verlauf

  • Abhängig von der Form des Hydrocephalus
  • kann grundsätzlich sehr verschieden Ausfallen
  • Beginnt meist mit Übelkeit und Erbrechen
  • Bei schwereren Verläufen bis zu Bewusstseinsstörungen und Koma

Häufigkeit und Diagnosedaten

Der Hydrocephalus ist keine besonders häufige Erkrankung. Denn pro Jahr wird er in deutschen Krankenhäusern durchschnittlich 800 mal behandelt. Dabei sind die Patienten im Durchschnitt etwa 30 Tage lang im Krankenhaus. Wobei die lange Verweildauer im Krankenhaus meist zur Linderung der Symptome dient, da der Hydrocephalus nur in den wenigsten Fällen geheilt werden kann.

Weiterhin auffällig ist, dass sich das Krankheitsbild etwas häufiger bei Männern zeigt, als es bei Frauen der Fall ist. Denn im Jahr 2015 erkrankten beispielsweise 427 Männer und nur 351 Frauen an einem Hydrocephalus. Im Jahr 2003 wahren es sogar 610 Männer und nur 338 Frauen. Weiterhin zeigt sich der Hydrocephalus besonders häufig im fortgeschrittenen Alter von 65 Jahren oder älter.

Die Sterblichkeit bei Hydrocephalus Patienten ist leider relativ hoch. Im Jahre 2015 starben beispielsweise 186 Menschen an den folgen eines Hydrocephalus. Hier muss natürlich bedacht werden, dass ein Hydrocephalus auch infolge eines Unfalls oder anderen Äußeren Einwirkungen entstehen kann. Hier speilt also immer eine Rolle, wie es zur Entstehung des Hydrocephalus kam und ob dabei auch andere Orange oder Bereiche des Körpers geschädigt wurden.

Die Lebenserwartungen bei einem angeborenen Hydrocephalus war früher, ohne die richtigen Behandlungsmethoden sehr gering, weshalb die Erkrankung meist das Todesurteil der Neugeborenen war. Mittlerweile kann man den gestörten Kreislauf des Hirnwassers allerdings gut behandeln. Dazu wird ein Ventilsystem implantiert und genutzt, um den Kreislauf des Liquors zu regeln. Daher sterben mittlerweile kaum noch Säuglinge an den Folgen eines angeborenen Hydrocephalus.

Komplikationen beim Hydrocephalus

Die häufigsten Komplikationen, welche bei der Behandlung eines Hydrocephalus auftreten können, hängen mit der Drainage – dem sogenannten Shunt – zusammen. Hier besteht ein besonderes Risiko bei noch heranwachsenden Patienten. Denn während des Wachstums ist die Drainage gewissen Zug- und Scherkräften ausgesetzt, welche dazu führen können, dass der Shunt abreißt. In diesem Fall würde die Hirnflüssigkeit in das umliegende Gewebe fließen, wodurch es zu Flüssigkeitsansammlungen in diesem Bereich kommt.

Weiterhin ist es auch möglich, dass die Länge des Schlauches durch das Wachstum nicht mehr ausreicht. Wenn dies nicht früh genug erkannt wird, kommt es zur selben Problematik, wie es auch bei einem Abriss des Shunts der Fall ist.

Die häufigsten Komplikationen, die auch bei einem ausgewachsenen Menschen auftreten können, sind die Überdrainiage, die Unterdrainiage oder eine Infektion. Bei einer Überdrainage wird einfach zu wenig Hirnflüssigkeit über den Shunt abgeleitet. Die Ursache dafür ist meist ein Verschluss der Drainage, welcher zum Beispiel durch Gewebeteilchen oder ein Blutgerinsel verursacht werden kann.

Bei einer Überrdrainage wird mehr Hirnwasser über den Shunt abgeleitet, als produziert werden kann. Durch die fehlende Hirnflüssigkeit kommt es dann zu einem unterdruck im Schädelinneren. Diese Komplikation entsteht meist durch einen Sog, der durch ein Ungleichgewicht zwischen dem Druck im Schädel und des Bauchraums entstehen kann.

Eine Infektion kann entstehen, wenn zum beispiel bei der Implantation des Shunts Bakterien mit eingeschlossen werden. Die Folge einer Infektion ist meist ein Versagen des Shunts durch die Entstehung einer Unterdrainage, wobei auch der Druck im Schädelinneren ansteigt.

Wann sollte man zum Arzt Gehen?

Bei verdacht auf einen Hydrocephalus, sollte schnellstmöglich ein Arzt aufgesucht werden. Da der Hydrocephalus jedoch mit sehr unangenehmen und besorgniserregenden Symptomen einher geht, gehen die meisten Patienten so oder so zum Arzt. Denn Übelkeit und Erbrechen – die Frühsymptome des Hydrocephalus – sind gemeinhin bekannt als gefährliche Symptome, welche für schwerwiegende Erkrankungen Sprechen können.

Bei auftreten der Symptome sollte im besten Fall ein Neurologe aufgesucht werden. Hier kann man entweder direkt den Gang zum Neurologen wählen oder sich vom Hausarzt eine Überweisung ausstellen lassen, was den Prozess allerdings nur verlangsamen würde. Denn zur Diagnostik und Therapie des Hydrocephalus kann ein einfacher Hausarzt oder Allgemeinmediziner nicht beitragen.

Behandlungsmethoden und Therapie

Die Hauptziel bei der Behandlung des Hydrocephalus ist es natürlich, die zu viel produzierte Hirnflüssigkeit abzuleiten, damit wieder ein normaler Druck im Schädelinneren herrscht. Wie oben schon beschrieben, geschieht dies durch den Einsatz einer Drainage – dem sogenannten Shunt.

Ein Shunt ist grundsätzlich nicht mehr als ein dünner Schlauch, welcher aus Kunststoff und Silicon gefertigt ist. Dieser hat die Funktion, das überschüssige Hirnwasser in andere Bereiche des Körpers zu transportieren, wo es dann resorbiert werden kann. Denn in der Bauchhöhle kann die Hirnflüssigkeit in kürzester Zeit resorbiert werden und stellt keinerlei Bedrohung dar. Dazu kann der Shunt beispielsweise von einer der betroffenen Hirnkammern in den Bauchraum führen. Die Zielstellung bei der Implantation eines Shunts ist es, die geweiteten Ventrikel wieder zu verkleinern und somit den zusätzlichen Druck vom Schädel und vom Gehirn zu nehmen, wodurch auch die Symptome nachlassen.

Die Implantation des Schlauches erfolgt in der Regel direkt unter der Haut, wobei die Wölbung von außen auch zu erkennen ist. Der Shunt kann zudem mit mehreren Ventilen bestückt sein, welche zum beispiel auch Hoch- oder niederdruck in den Hirnkammern reagieren und ihre Funktion dahingehend anpassen.

Zur Senkung des Druck im dritten Hirnventrikel gibt es ein spezielles Behandlungsverfahren – die endoskopische Drittventrikulostomie (ETV). Bei dieser Behandlungsmethode wird die Wand der Hirnkammer mit einer sehr kleinen Loch versehen, um den Druck der dritten Hirnkammer zu senken.

Eine medikamentöse Therapie kommt bei der Behandlung des Hydrocephalus nur sehr selten zum Einsatz. Ist dies doch der Fall, dienen die Medikamente meist der kurzfristigen Linderung der Symptome.

Vorbeugung – Impfung & Prävention

Dem Hydrocephalus an sich vorzubeugen, ist leider kaum möglich. Dass es gegen den Hydrocephalus keine Impfung gibt, versteht sich von selbst. Denn meist ist der Hydrocephalus angeboren oder entsteht infolge von Unfällen oder Tumoren. Es ist jedoch möglich, den Hydrocephalus frühzeitig zu erkennen und so den Behandlungsverlauf positiv zu beeinflussen. Denn wie bei den meisten Erkrankungen, ist die Prognose für die Behandlung des Hydrocephalus am besten, wenn dieser frühzeitig erkannt wird.

Es ist zwar nicht möglich, dem Hydrocephalus vorzubeugen, jedoch kann man durch eine frühzeitige Behandlung den damit einhergehenden Folgeschäden vorbeugen. Denn die Folgeschäden des Hydrocephalus sind meist durch den erhöhten Hirndruck über einen längeren Zeitraum begründet. Wenn der Hirndruck jedoch schell durch den Einsatz einer Drainage reduziert werden kann, können auch die Folgeschäden reduziert werden.

Prognose zur Heilung

Die Prognose für die Heilung des Hydrocephalus ist immer davon abhängig, wie dieser entstanden ist. Denn häufig ist der Hydrocephalus auch die Folge von schwerwiegenderen Erkrankungen wie zum Beispiel Hirntumoren. Hier muss die Prognose natürlich immer in Verbindung mit dem Auslöser des Hydrocephalus gesehen werden. Beim Hydrocephalus durch Krebs oder Traumata kann der Hydrocephalus in einigen fällen sogar gänzlich geheilt werden, wenn auch die Ursache des Hydrocephalus beseitigt wird.

Ein angeborener Hydrocephalus gilt grundsätzlich als nicht heilbar. Jedoch können die Symptome mittlerweile sehr gut behandelt und in Schach gehalten werden. Dies gilt sogar für jede Form des Hydrocephalus. Denn der Shunt als therapeutische Maßnahme ist eine sehr zuverlässige Methode um den Hirndruck zu vermindern und dadurch auch die Symptome beseitigen zu können.

Formen des Hydrocephalus

Je nachdem, wo die Ursache des Hydrocephalus liegt, lässt sich dieser in unterschiedliche Formen unterteilen. Grundsätzlich unterscheiden wir erst einmal zwischen den angeborenen und dem erworbenen Hydrocephalus. Der angeborene Hydrocephalus ist natürlich sid der Geburt vorhanden. Der erworbene Hydrocephalus zeichnet sich dadurch aus, dass er im Laufe des Lebens entstanden ist.

Hierzu gibt es eine ganze Reihe an möglichen Ursachen. Die häufigsten Ursachen sind wohl Verletzungen des Schädels und Tumore. Weiterhin können auch Blutgerinsel, Hirnblutungen oder eine Entzündung der Hirnrnhäute(Meningitis) zu einem erworbenen Hydrocephalus führen.

Weiterhin kennen wir einen Normaldruckhydrcephalus. Die Besonderheit ist hier, dass der intrakranielle Druck(Druck im Schädelinneren, nicht vom Normalwert abweicht. Es kann allerdings sein, dass dieser phasenweise erhöht ist. Außerdem gibt es hier eine spezifische Trias an Symptomen, die bei diesem Erscheinungsbild des Hydrocephalus typischerweise auftreten. Diese Trias besteht aus einer Gangstörung, dementieller Entwicklung und Inkontinenz.

Wenn es keine erklärbare Ursache für den Hydrocephalus gibt, sprechen wir von einem ideopathischen Hydrocephalus. Dies kommt häufig bei einem Normaldruckhydrocephalus bei Menschen ab dem 60. Lebensjahr vor. Wenn der Hydrocephalus infolge von einer bestimmten Erkrankung, wie zum Beispiel Tumoren oder Hirnblutungen ausbricht, spricht man von einem sekundären Hydrocephalus.

Hydrocephalus Formen

  • Angeborener Hydrocephalus
  • Erworbener Hydrocephalus
  • Ideopathischer Hydrocephalus
  • Sekundärer Hydrocephalus
  • Normaldruckhydrocephalus

Alternative Behandlungsmethoden

Der Hydrocephalus ist ein Krankheitsbild, welches in den meisten Fällen nicht vollständig geheilt werden kann. Die wichtigste Maßnahme der Schulmedizin besteht darin, den übermäßigen Druck im Schädel der Patienten zu vermindern, was wie schon beschrieben, durch eine Drainage umgesetzt wird. Selbst die Schulmedizin vermag es nicht, den Hydrocephalus gänzlich zu heilen.

Daher sollte klar sein, dass es keine alternativen Heilmethoden gibt, mit denen ein Hydrocephalus geheilt werden kann. Es gibt jedoch einige Möglichkeiten aus der Alternativmedizin, um die Beschwerden, welche infolge des Hydrocephalus entstehen, lindern zu können. Im Vordergrund stehen hier die Beschwerden Übelkeit und Kopfschmerzen, für die es verschiedenste Hausmittel und alternative Heilverfahren gibt, welche für deren Linderung sorgen.

Effektive Möglichkeiten gegen Übelkeit sind beispielsweise durch Maßnahmen wie Akupunktur und Akupressur, die Traditionelle Chinesische Medizin oder verschiedene Massageverfahren gegeben. Diese arbeiten ausschließlich mit mechanischen Reizen und Naturprodukten.

Die schwereren Begleiterscheinungen, welche bei einem Hydrocephalus auftreten können, lassen sich natürlich nicht durch alternative Verfahren behandeln. Denn hier sind Symptome wie Bewusstseinsstörungen, Inkontinenz oder Koma gemeint. Diese müssen grundsätzlich stationär durch einen Facharzt behandelt werden. Daher sind alternative Maßnahmen beim Krankheitsbild des Hydrocephalus auch ausschließlich als unterstützende Maßnahmen zu sehen und sollten in keinem Fall die gesamte Therapie darstellen.

Welche Hausmittel können helfen?

Hausmittel gegen Kopfschmerzen und Erbrechen findet man wie Sand am Meer. Hier gibt es natürlich Methoden, welche sehr wirksam sind und wiederum Methoden, die dies nicht sind. Besonders hilfreich und unumstritten in seiner Wirkung ist der Einsatz von Heilkräutern. Hier gibt es zum Beispiel Waldmeister, Lavendel und Melisse, welche zuverlässig gegen Kopfschmerzen und Übelkeit eingesetzt werden können. Diese Kräuter kann man ganz einfach als Tee trinken und so von ihrer Wirkung profitieren.

Ein weiteres Hausmittel, welches in seiner Wirkung eher umstritten ist, ist ein Kaffee mit Zitrone. Dazu trinkt man einfach eine Tasse Kaffee oder einen Espresso mit dem Saft einer halben Zitrone. Man soll allerdings darauf achten, dass der Kaffee ungesüßt zu sich genommen wird. Dies ist ein Hausmittel, welches bei dem einen mehr und bei dem anderen weniger wirkt.

Weiterhin sind Fenchel und Ingwar sehr Wirksame Hausmittel, wenn es um das Beseitigen von Übelkeit geht. Auch die können einfach zu einem Tee verarbeitet und getrunken werden. Bei Fenchel sind es die enthaltenen ätherischen Öle, welche dazu führen, dass dieser zuverlässig gegen Übelkeit wirkt. Bei Ingwar ist es die Substanz Gingerol, welche dafür sorgt, dass gewisse Rezeptoren im Magen und Darm blockiert werden. Dadurch kann die Übelkeit nicht nur gelindert, sondern dieser sogar vorgebeugt werden.

Ein weiteres bekanntes Hausmittel stellt trockenes Brot dar. Meist werden Toastbrot oder Zwieback verwendet, jedoch erzielt man mit Salzstangen oder anderem trockenen gebäCK den gleichen Effekt. Denn dieses ist in der Lage, die Magensäure zu binden und dadurch die Magenwand zu schonen. Außerdem lässt sich trockenes Brot leicht verdauen und hält so den Magen-Darm Trakt in Bewegung.

Heilkräuter und Heilpflanzen

Heilkräuter und -Pflanzen werden schon jeher eingesetzt, um verschiedene Beschwerden lindern zu können. Besonders Symptome wie Übelkeit und Kopfschmerzen lassen sich hervorragend durch den Einsatz von Heilkräutern behandeln.

Besonders häufig wird zum Beispiel Vanille eingesetzt, um gezielt Kopfschmerzen zu lindern, da der Einsatz der Vanille sehr einfach ist und diese auch recht leicht zu bekommen ist. Dazu muss lediglich der Extrakt aus einer Vanilleschote herausgestrichen werden, um diesem danach mit einem viertel Liter Wasser zu verdünnen. Nun sollte das Gemisch Schluck für Schluck getrunken werden, um von dem positiven Effekt profitieren zu können.

Weiterhin kann durch die Kraft von Heilkräutern auch gegen Übelkeit vorgegangen werden. Hier gibt es verschiedenste Heilkräuter, die bei Übelkeit eingesetzt werden können, um diese zu lindern. Dazu kann man auf Ingwer, Pfefferminze, Kamille, Nelkenwurz oder auch auf Dill oder Artischocke zurückgreifen.

Artischocken können besonders gut eingesetzt werden, um die langwierigen Krämpfe, welche mit Übelkeit und Erbrechen einhergehen, lindern zu können. Außerdem ist die Artischocke in ihrer Wirkung entzündungshemmend und wirkt sich daher positiv auf den gesamten menschlichen Organismus aus.

Zusätzlich kann auch Dill Linderung verschaffen und sorgt dafür, dass der Magen sich beruhigen kann. Dadurch kann Übelkeit und Brechreiz Linderung verschaffen werden. Dazu müssen die Dillsamen gekocht – also wie ein Tee zubereitet werden, um danach den Aufguss zu trinken. Dies sollte unbedingt langsam geschehen, um in vollem Ausmaß von den positiven Effekten profitieren zu können. Um den Effekt noch etwas zu steigern, kann dieser Aufguss auch über den gesamten Tag getrunken werden.

Eine weitere, sehr bekannte und häufig eingesetzte Heilpflanze, stellt die Kamille dar. Diese ist sehr vielseitig einsetzbar und kann auch gut gegen Kopfschmerzen sowie gegen Übelkeit eingesetzt werden. Ganz einfach als Tee zubereitet, wirkt die Kamille antibakteriell, beruhigend, schmerzstillend, entzündungshemmend und krampflösend.

Heilkräuter und -Pflanzen

  • Vanille
  • Ingwer
  • Pfefferminze
  • Kamille
  • Nelkenwurz
  • Dill
  • Artischocke

Ätherische Öle

Wie bereits erwähnt, beschränken sich die alternativen Heilmethoden beim Krankheitsbild des Hydrocephalus auf die beiden Grundsymptome: Übelkeit und Kopfschmerzen. Diese lassen sich auch durch Ätherische Öle gut behandeln und Lindern.

Dazu kann Beispielsweise ätherisches Lavendelöl zum Einsatz kommen, welches wirksam gegen Kopfschmerzen ist und dem menschlichen Körper hilft, sich zu entspannen. Zudem wirkt sich Lavendelöl auch positiv auf den Serotoninspiegel aus. Serotonin ist ein Schmerz regulierender Neurotransmitter. Menschen, welche unter regelmäßigen Kopfschmerzen leiden, wie zum Beispiel beim Hydrocephalus, haben meist einen relativ niedrigen Serotoninspiegel. Hier kann durch den Einsatz von Lavendelöl hervorragend entgegengewirkt werden.

Weiterhin kann auch das ätherische Eucalyptusöl gegen die Beschwerden des Hydrocephalus wirksam sein. Grundsätzlich wirkt Eucalyptusöl antibakteriell und entzündungshemmend, ist jedoch auch sehr wirksamen gegen Kopfschmerzen. Denn es wirkt außerdem schmerzlindernd, entspannend für die Muskulatur und kann außerdem hilfreich sein, um mit Stress besser umgehen zu können.

Das ätherische Korianderöl kann sogar gleichermaßen gegen Übelkeit, sowie gegen Kopfschmerzen eingesetzt werden, da dieses in seiner Wirksamkeit extrem vielseitig ist. Denn Korianderöl eignet sich gegen Kopfschmerzen, Muskelkrämpfen oder Muskelschmerzen. Denn es hat eine allgemein entspannende Wirkung auf den menschlichen Körper. Dadurch kann es nicht nur zur Linderung von Kopfschmerzen beitragen, sondern auch sehr wirksam gegen Übelkeit sein.

Grundsätzlich sind alle ätherischen Öle, welche ihre Wirksamkeit gegen Kopfschmerzen und Übelkeit entfalten sollen, zur inneren Anwendung gedacht. Das heißt, die Öle müssen, am besten mit Wasser verdünnt, getrunken werden.

Ätherische Öle

  • Lavendelöl
  • Eucalyptusöl
  • Korianderöl

Homöopathie und Globuli

Die Homöopathie ist eine Teilbereich der Alternativmedizin und versucht, mit einer minimalen Menge an Wirkstoff, den maximalen Effekt zu erzielen. Dazu werden sogenannte Globuli eingesetzt. Dass sein winzige, milchig-weiße Kügelchen, welche eine sehr geringe Menge an Wirkstoff in sich tragen. Diese werden einfach oral eingenommen, um von den positiven Effekten profitieren zu können.

Gegen plötzlich auftretende Kopfschmerzen bietet sich beispielsweise das Globuli Belladonna an. Hier sollten fünf Globuli eingenommen werden und zwar drei mal am Tag. Hier bietet es sich also an, die Einnahme auf den Morgen, den Mittag und den Abend zu beschränken.

Das Globuli Nux vornica wirkt sich sowohl auf Kopfschmerzen, als auch auf Übelkeit positiv aus. Dieser Globuli wird besonders häufig bei Chemotherapie Patienten eingesetzt, ist allerdings auch wirksam gegen die Beschwerden bei einem Hydrocephalus. Auch hier gilt es wieder, drei mal am Tag fünf Globuli zu sich zu nehmen, um von der Wirkung profitieren zu können.

Das Globuli Tabacum ist gegen Übelkeit, Schwindel und Kopfschmerzen wirksam. Auch hier gilt wieder die übliche Dosierung von fünf Globuli, welche drei mal am Tag erfolgen sollte.

Globuli

  • Globuli Belladonna
  • Globuli Nux vornica
  • Globuli Tabacum

Schüssler-Salze

Unter Schüssler-Salzen verstehen wir Präparate von Mineralsalzen aus der alternativmedizin. Dieser werden, ähnlich wie bei den eben erwähnten Globuli, homöopathisch dosiert, wobei ein sogenanntes Potenzierungsverfahren zum Einsatz kommt. Dabei wird die jeweilige Substanz schrittweise mit Alkohol und Wasser verdünnt, bis der Wirkstoff nicht mehr nachweisbar ist. Die Schüssler-Salze werden nach ihrer spezifischen Wirkung nummeriert und haben daher keine individuellen Bezeichnungen.

Gegen Kopfschmerzen ist zum Beispiel das Schüssler-Salz Nr.3 sehr wirksam. Dieses wirkt zuverlässig gegen Kopfschmerz und außerdem gegen Übelkeit, Schwindel sowie Erbrechen. Bei langanhaltenden Kopfschmerzen, ist das Schüssler-Salz Nr.5 sehr zu empfehlen. Dieses wirkt besonders gut gegen unterschwelligen Kopfschmerz, welcher den gesamten Tag anhält und ist damit nahezu perfekt für die Linderung der Symptome des Hydrocephalus

Bei Übelkeit kann das Schüssler Salz Nr.4 sehr hilfreich sein. Dieses wird zwar sehr häufig bei Schwangerschaftsbeschwerden eingesetzt, ist aber auch bei den Symptomen des Hydrocephalus sehr hilfreich.

Die Dosierung der Schüssler- Salze kann sehr unterschiedlich ausfallen und richtet sich nach den Symptomen, die behandelt werden sollen. Grundsätzlich wird empfohlen, die Tabletten etwa eine halbe Stunde vor oder nach dem verzehr einer Mahlzeit zu sich zu nehmen. Dabei ist weiterhin ratsam, die Tabletten langsam im Mund zergehen zu lassen, um von der vollständigen Wirkung der Schüssler_Salze profitieren zu können.

Schüsslersalze gegen Übelkeit und Kopfschmerzen

  • Schüssler-Salz Nr.3
  • Schüssler-Salz Nr.5
  • Schüssler Salz Nr.4

Diät und Ernährung bei einem Hydrocephalus

Auch was die Ernährung betrifft, gibt es natürlich keine spezielle Diät, die einen Hydrocephalus heilen könnte. Jedoch gibt es auch hier wieder einige nützliche Ratschläge, die hilfreich sein können, um den Hauptsymptomen des Hydrocephalus, Kopfschmerzen und Übelkeit, etwas entgegenwirken zu können.

Grundsätzlich ist es natürlich immer wichtig, auch wenn man völlig gesund ist, dem Körper ausreichend Flüssigkeit zuzuführen. Denn eine der Hauptursachen von wiederkehrenden Kopfschmerzen ist einfach nur eine mangelhafte Flüssigkeitszufuhr. Diese in Kombination mit dem Hydrocephalus, kann natürlich die gesamte Symptomatik verschlechtern. Daher ist der erste und auch wichtigste Ratschlag, immer ausreichend Wasser zu trinken, um die Kopfschmerzen etwas eindämmen zu können.

Auch der Übelkeit lässt sich etwas vorbeugen, indem man keine besonders fettigen oder stark gezuckerten Mahlzeiten zu sich nimmt. Denn diese zu verdauen, stellt für den Magen eine besondere Herausforderung dar und besonders viel Fett kann auch zur Förderung der Übelkeit beitragen. Daher sollte man bei einem diagnostizierten Hydrocephalus besser zu leichter, möglichst Eiweißhaltiger kost greifen. Zudem dürfen natürlich auch wichtige Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralien und Spurenelemente nicht fehlen, damit eine bestmögliche Funktion des Körpers gewährleistet werden kann.

Ernährungstipps

  • Viel Wasser trinken
  • Fettige und stark gezuckerte Kost vermeiden
  • Leichte und eiweißhaltige Kost verzehren
  • Auf ausreichend Vitamine, Mineralien und Spurenelemente achten

FAQ – Fragen und Antworten zum Hydrocephalus

Handelt es sich bei dem Hydrocephalus um eine Erbkrankheit?

Nein – denn der Großteil aller Hydrocephalus Patienten hat diesen m Laufe seines Lebens erworben. Es gibt jedoch einige wenige Fälle, wo der Hydrocephalus bereits von Geburt an vorhanden ist. Diese zeichnen sich meist durch eine deutliche Vergrößerung des Schädels aus, da dieser zum Zeitpunkt der Geburt noch nicht vollständig ausgebildet ist.

Kann man mit einem Shunt im Flugzeug reisen?

Grundsätzlich ist es absolut kein Problem, mit einem Shunt Flugzeug zu fliegen. Es ist allerdings dringend anzuraten, immer den dazugehörigen Nachweis zum Shunt parat zu haben. Denn ansonsten kann es bei den Kontrollen am Flughafen zu Schwierigkeiten kommen, da im Shunt teilweise auch etwas Metall enthalten sein kann.

Geht der Hydrocephalus mit einer verkürzten Lebenserwartung einher?

Der Hydrocephalus an sich ist mittlerweile sehr gut behandelbar, weshalb das Krankheitsbild die Lebenserwartung nicht verkürzt. Die Voraussetzung dafür ist natürlich, dass der Hydrocephalus auch entsprechend langfristig therapiert wird. Allerdings muss hier natürlich auch die jeweilige Ursache des Hydrocephalus mit einbezogen werden, da diese sehr vielfältig sind und durchaus die Lebenserwartung verkürzen können.

Kann man als Frau mit Hydrocephalus trotzdem Kinder bekommen?

Da sich der Hydrocephalus nicht auf Organe auswirkt, die zum Zeugen oder Gebären eines Kindes benötigt werden, ist ein Hydrocephalus Patient natürlich in der Lage, Kinder zu bekommen. Hier sollte allerdings beachtet werden, dass einige Formen des Hydrocephalus auch vererbt werden können. Um dies zu vermeiden, sollte man sich vor der Schwangerschaft einer genetischen Beratung unterziehen. hier kann festgestellt werden, mit wie hoher Wahrscheinlichkeit der vorhandene Hydrocephalus vererbt wird.

Was ist ein Shunt?

Ein Shunt ist die Gesamtheit aller Bestandteile, die benötigt werden, um die Ableitung des überflüssigen Liquors zu gewährleisten. Meist wird hierzu ein dünner Siliconschlauch verwendet. Weiterhin ist der Schlauch mit einem Ventil ausgestattet, welches auf unterschiedlichen Hirndruck reagiert und so immer die richtige menge an Liquor aus dem Gehirn leitet.

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