Atrophie

Steckbrief: Atrophie

  • Name(n): Atrophie;Hypoplasie; Gewebsschwund
  • Art der Krankheit: Gewebeveringerung durch Mangelversorgung; je nach Lokalisation neurologisch; muskulär oder organisch
  • Verbreitung: weltweit
  • Erste Erwähnung der Krankheit: bereits in der griechischen Hochkultur und deren medizinischen Erkenntnissen
  • Behandelbar: ja; aber abhängig von der Ausprägung
  • Art des Auslösers: Mangelerscheinung; physiologischer Rückbildungsprozess
  • Wieviele Erkrankte: wenn altersbedingt; dann fast alle Menschen
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Orthopäde bzw. nach der Ausprägung entscheidend
  • ICD-10 Code(s): G 31.0 Hirnatr.; G12. spinale Muskelatr.; M62. Muskelatr.; G90.3 Multisystematr.; N95.2 vaginale Atr.

Muss nicht immer schlecht sein

 

Wenn das Alter kommt, dann ist es meistens so, dass man mit einigen Problemen zu kämpfen hat. Die Augen werden schlechter, die Kraft lässt nach und auch der Kreislauf kann nicht mehr so arbeiten, wie man es gern hätte.

Aber all dies ist natürlich und auch die Tatsache, dass dies daraus resultiert, dass die Organe und Muskel sich zurückbilden.

Aber manchmal kann diese Rückbildung auch mit einer Krankheit im Zusammenhang stehen und deswegen sollte man diese Symptome nicht immer ignorieren und dem Alter zuschreiben.

Definition Atrophie

 

Mit einer Atrophie bezeichnet sich die Rückbildung von Gewebe. Dabei kann es sich um alle Körpergewebe handeln, aus denen Muskeln, Nerven oder Organe bestehen.

In diesem Zusammenhang kann es zu einer Verkleinerung des betreffenden Organs kommen, aber die eigentliche Form bleibt erhalten.

Oftmals bleibt die Größe aber auch bestehen, aber die innerliche Zusammensetzung verändert sich und es existiert dann nur noch ein Organ mit eingeschränkter Funktion.

Atrophie entspringt der griechischen Sprache und bedeutet “Mangelerscheinung”. Genauer gesagt setzt es sich aus dem Wortstamm “Trophie” und der Vorsilbe “a” zusammen.

A steht für nicht Nicht, Trophie für Ernährung. Bekannter ist es im Volksmund aber als Auszehrung, Verkümmerung oder Gewebeschwund.

Was ist eine Atrophie?

 

Bei einer Atrophie verringert sich die Zellanzahl eines Organs oder eines Körperbestandteils. Dieser Verlust kann aus natürlichen Ursachen erfolgen, die im Rahmen des Alterungsprozesses normal sind. Dabei gehören dazu Vorgänge, wie die Rückentwicklung des Thymus (Teil der Schilddrüse), wenn die Geschlechtsreife abgeschlossen ist.

Aber auch die abnehmende körperliche Konstitution, die im Alter zu erwarten ist, wie das Einstellen von Sehproblemen oder auch die vermehrte Möglichkeit von Knochenbrüchen, da die Zusammensetzung der Knochen nicht mehr entsprechend gewährleistet wird. Grund dafür ist der herabgesetzte Stoffwechsel, der nicht mehr im Stande ist die aufgenommene Nahrung vollständig zu verwerten und Vitamine und Mineralstoffe vollständig zu filtern und in die Organe zu transportieren.

Ebenso so sind auch Kinder nach dem abgeschlossenen Wachstum davon betroffen. Während ihr Knochenmark noch sehr rot ist, da immer wieder neue Zellen gebildet werden müssen, kann das Wachstum dann abgeschlossen werden und die roten Körperzellen werden durch Fettgewebe ersetzt. Auch die weibliche Menopause ist eine Form der Atrophie die als physiologisch zu betrachten ist.

Eine Atrophie kann aber auch im Rahmen einer Erkrankung auftreten. In diesem Falle muss es sich aber nicht immer um eine Erkrankung handeln, die sich im Körper befindet, sondern es kann auch bei Essstörungen eine äußerlich verursachte Atrophie sein.

In diesem Falle fehlen dem Körper die notwendigen Nährstoffe und es kommt zu einem Abbau der körperlichen Reserven. In diesem Falle ist nach dem Abbau des Fettgewebes und den freien Zuckern, die Eiweißumsetzung notwendig, die dann schlussendlich zum Kräfteverlust und den erhöhten Mangelerscheinungen führen.

Ebenso kann eine Atrophie durch einen programmierten Zelltog entstehen. Dieser Vorgang nennt sich Apoptose. In diesem Zusammenhang kommt es zu einem Verlust von Zellen, aber auch im Übermaß, was durch Erkrankungen bedingt sein kann. Kommt es zu dieser Form des Zellverlustes im Gehirn resultieren daraus Erkrankungen, wie Demenz oder Morbus Parkinson.

Welche Ursachen gibt es?

 

  • schlechte Ernährung
  • physiologischer Alterungsprozess
  • physiologisches Wachstum
  • Mutationen
  • Durchblutungsstörungen und Grunderkrankungen
  • verringerte Versorgung des Nervengewebes
  • Nichtgebrauchen der Muskeln
  • Zelltod
  • Druck zu Bettlägerigkeit
  • Missbrauch von Drogen und Alkohol

Die Ursachen der Atrophie müssen nicht immer in einer Erkrankung resultieren, denn in vielen Punkten handelt es sich um einen normalen körperlichen Vorgang, der auch eine gewisse Schutzfunktion einnimmt. Mit der Rückbildung des Thymus wird dafür gesorgt, dass der Mensch einen geregelten Hormonhaushalt haben kann und vor allem auch die Geschlechtsreife erhalten bleibt.

Mit der Rückbildung der Eierstöcke innerhalb der Menopause wird bezweckt, dass eine Frau nicht mehr schwanger werden kann und somit wird Fehlbildungen bei Kindern vorgebeugt, da eine Frau irgendwann nicht mehr jung genug ist, um ein Baby zu bekommen ohne, dass sie oder das Kind dabei einen Schaden erleiden.

Anders ist dies bei vielen Erkrankungen, die mit einem Zelltod einhergehen. Hierbei kann die Ursache bei einer bestimmten Grunderkrankung liegen, aber auch eine Pflegebedürftigkeit kann dem zu Grunde liegen. Wenn der Körper nicht mehr ausreichend versorgt werden kann oder auch die Durchblutung unterbrochen wird, dann verkümmern die entsprechenden Gebiete, die betroffen sind. Die Folge ist, dass das unterversorgte Gewebe verkümmert, aber auch Absterben kann.

Die Ursache muss nicht immer eine körperliche sein, dann sie kann auch von außen zugeführt werden. Wenn dem Körper nicht ausreichend Nahrung zugeführt wird und auch diese nicht die entsprechenden Nährstoffe enthält, dann entsteht eine Mangelerscheinung unter der dann wieder die Organe mit einem Funktionsverlust oder der Einschränkung der Funktion reagieren.

Symptome & Anzeichen

 

  • Extremitätenverkleinerung mit Gehstörungen und Balanceschwierigkeiten
  • Gefühlsstörungen, Kribbeln und Missempfindungen
  • Ermüdung und Antriebslosigkeit
  • Schwierigkeiten in der Nahrungsaufnahme
  • Wechseljahresbeschwerden (Regelanzeichen bei Ausbleiben der Regel, Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen)
  • Sehstörungen, Blindheit
  • Sprachstörungen
  • Funktionsminderung oder Verlust des Organs

Die Ausbildung einer Atrophie ist immer dadurch bedingt, um welchen Vorgang es sich handelt. Ist es nur ein physiologischer Vorgang, dann wird dies kaum auffallen und dann eher Anzeichen vorbringen, wenn diese Rückbildung nicht erfolgt. Allerdings ist es bei krankheitsbedingten Ursachen anders. In diesem Falle machen sich Anzeichen bemerkbar.

Sobald der Bewegungsapparat betroffen ist, der sich aus den Knochen und den Muskeln zusammensetzt, dann kann es schnell zu Störungen des Bewegungsablaufes kommen. Zunächst kann es sich nur um leichte Gangstörungen handeln, aber wenn die Erkrankung fortschreitet, dann wird auch das Gefühl der Balance verloren gehen.

Die Wahrscheinlichkeit von Knochenbrüchen erhöht sich. Weiterhin ist es auffällig, dass meistens von dieser Atrophie nur eine Seite betroffen ist und es wird beim Vergleich von beiden Seiten ersichtlich, dass eine der beiden Seiten kleiner ist oder verkümmert aussieht.

Handelt es sich um eine neurologische Ursache, dann kann sich das im Verlust der körperlichen Funktionen äußern. Das Sehen kann sich erschweren. Wenn der Sehnerv zu stark von diesem Mangel betroffen ist, dann kann es auch zu einer Blindheit führen. Dies ist aber ein langwieriger Prozess, der sich zunächst in der Einschränkung des Sehens äußert.

Auch wenn die Ursache im Gehirn liegt und sich dort ein Zelltod eingestellt hat, dann treten die Symptome der verringerten Merkfähigkeit oder dem Verlust von Fähigkeiten sehr langsam auf.

Handelt es sich um eine Atrophie durch Nährstoffmangel, dann sind die Betroffenen meistens sehr müde und erschöpft. Sie können normale Arbeiten oder Anstrengungen nicht mehr einfach bewältigen und haben öfter Probleme mit dem Magen oder leiden unter kompletten Verlust des Appetits.

Dabei ist aber auch immer eine psychologische Ursache mit zu bedenken. Haben bereits die Organe Schaden genommen, dann kann dieser Funktionsverlust dazu führen, dass Gifte nicht mehr aus dem Körper gefiltert werden oder auch die Ausscheidung nicht mehr ausreichend ausgeprägt ist.

Diagnose & Krankheitsverlauf

 

Die Diagnosestellung einer Atrophie kann auf unterschiedliche Weise erfolgen, da es sich immer um unterschiedliche Ursache handelt. In der Regel wird zunächst mit einer umfangreichen Anamnese, der Erstellung der Krankengeschichte begonnen. Dabei werden alle Veränderungen erfragt, die sich in der Vergangenheit eingestellt haben und auch Gewohnheiten, die sich in der letzten Zeit verändert haben.

Als weiterführende Maßnahme entscheidet der behandelnde Arzt, welche Untersuchungen gemacht werden müssen. Nach einer umfangreichen körperlichen Untersuchung kann bereits eine Atrophie erkannt werden. Liegt die Ursache aber im inneren sind weiterführende Tests notwendig. Neben einem Blutbild, dass auch die Versorgung des Körpers mit Nährstoffen darstellen kann, sind bildgebende Verfahren notwendig.

Organbeteiligung können über ein Kontrastmittel dargestellt werden. In diesem Falle sind besonders Gefäßprobleme erkennbar oder auch die Störung der Durchblutung. Aber auch ein Ultraschall kann innere Organe darstellen und zeigt bereits erste Anzeichen einer Unterentwicklung auf.

Handelt es sich um einer hormonelle Ursache, wie in der Menopause, dann wird ein Hormonstatus erhoben, der zeigt, wie weit die Veränderung schon fortgeschritten sind. Sollte es sich um einer neurologische Ursache handeln, dann sind entsprechende neurologische Tests angezeigt. Wenn es sich um einer Demenz handeln sollte, dann ist der bekannteste Test das malen einer Uhr und das Anzeichnen der Zahlen auf dem Ziffernblatt. Hierdurch können bereits Diagnosen gesichert werden.

Krankheitsverlauf

Wenn eine Atrophie aus physiologischen Gründen geschieht oder auch im Rahmen des Wachstums, dann kann man nicht von einer Krankheit sprechen, da dies ein normaler körperlicher Vorgang ist, der nicht weiter auffällt.

Liegt der Atrophie allerdings ein anderer Mangel zu Grunde oder auch eine Schädigung des Körpers, dann kann dies bei Nichtbehandlung starke Auswirkungen haben. Neben dem Verlust des Gehens, kann es auch zu einem Verlust des Gedächtnisses kommen oder dem Sehverlust.

Dabei ist immer die Diagnose ausschlaggebend, welche Folgen sich einstellen können. Wenn eine Erkrankungen behandelt werden können und die Behandlung schnell beginnt, dann wird es nicht zu einem Krankheitsverlauf kommen, da sich die Probleme beheben lassen.

Neurologische Erkrankungen oder schwerwiegende Erkrankungen der Organe können nur verlangsamt werden oder mit einer entsprechenden Therapie aufgehalten werden. Ist die neurologische Atrophie zu stark, dann kann es zu einem Verlust des Gedächtnisses, aber auch der dem Verlust des eigenen Bewusstseins kommen.

Körperliche Bedürfnisse können nicht mehr umgesetzt werden, da es nicht mehr möglich ist, die entsprechenden Handlungen dafür eigenständig durchzuführen. Kommt es zur Erblindung oder auch zur Pflegebedürftigkeit, dann ist das Leben stark eingeschränkt und eine ständige Betreuung wird notwendig.

Häufigkeit & Diagnosedaten

 

Von einer Atrophie sind im Leben alle Menschen einmal betroffen. Besonders im jugendlichen Alter und der hormonellen Reifung ist eine Atrophie sehr sinnvoll, dass es nicht zu einer übersteuerten Hormonbelastung und dadurch zu einer andauernden Pubertät und einem nie stoppenden Wachstum kommt. Auch im Alter ist eine Atrophie nicht ungewöhnlich und betrifft jeden Menschen.

Der Verlust der Sehfähigkeit erscheint mehr als eine Abnutzung, aber auch die Gehfähigkeit ist durch die fehlende Gelenkversorgung. Aber auch das Kleinerwerden im Alter zählt zu einer Atrophie. Wenn die Bandscheiben nicht mehr mit ausreichend Flüssigkeit befüllt sind und dadurch an Elastizität verlieren, werden die Menschen wieder kleiner.

In der Menopause haben Frauen alle gewisse Umstände, die sich bei Frauen aber auch unterschiedlich Ausprägen können. Während bei einigen nur die Regel ausbleibt, haben andere mit einer starken körperlichen und psychischen Veränderung zu kämpfen, die unterschiedlich lang anhalten kann.

Auch Männer können unter einer Art Wechseljahren leiden. Allerdings ist es für sich nicht merklich. Sie behalten ihre Potenz, aber die Qualität des Spermas ist nicht mehr so gegeben, wie in jungen Jahren. Dennoch bleibt bei Männern die Fruchtbarkeit erhalten.

Erkrankungen, wie Demenz, Essstörungen, aber auch der Verlust des Gehens oder die Rückbildung von Muskeln und Organen kann unterschiedlich ausgeprägt sein. Während die Organschädigungen in sehr vielen Fällen durch Alkohol oder Drogen induziert sind, kann eine Essstörung oder auch die Demenz psychische Ursachen haben.

Auffällig ist allerdings, dass Drogen und Alkohol meist die Ursache für Erkrankungen bei Männern sind. Hirnschädigungen oder auch Essstörungen treten zumeist bei Frauen auf. Wobei Essstörungen meistens schon im Jugendalter oder im Kindesalter ihren Ursprung haben und sich dann durch das ganze Leben ziehen können.

Atrophien der Haut, die im Alter oder auch bei Bettlägerigkeit entstehen können, sind gleichermaßen auf Männer und Frauen verteilt, wobei auch hier der Stand der Pflege eine große Rolle spielt. Wenn die Menschen allein zu Haus bleiben, dann kann dies wesentlich häufiger auftreten, als wenn ihnen professionelle Hilfe zuteilwird.

Komplikationen bei Atrophie

 

  • Demenz, Morbus Parkinson
  • Verlust von Organen oder Extremitäten
  • Sepsis
  • Lähmungen
  • Behinderungen
  • Verlust der Sensibilität
  • COPD (chronische Erkrankung der Atemwege)

Wenn eine Atrophie nicht rechtzeitig erkannt wird, dann kann es immer zu Komplikationen kommen, die sich aber nach der Lokalisation richten. Wenn es sich um eine Atrophie von Gewebe oder auch der Haut handelt, kann es zum Verlust der betreffenden Stelle bzw. der Gliedmaße kommen, wenn diese nicht mehr behandelt werden können. In diesem Falle ist eine lebenslange Einschränkung die Folge.

Eine Atrophie im Gehirn bringt meistens Komplikationen mit sich, die als Demenz oder Morbus Parkinson ausgeprägt sind. In diesem Fall geht die Persönlichkeit verloren und im Falle des Parkinsons, kommen starke motorische Einschränkungen durch andauerndes Zittern und das fehlende Dopamin zu Stande, dass für eine ruhige Reizleitung im Körper sorgt.

Wird eine Atrophie des Gewebes oder der Organe nicht rechtzeitig erkannt, dann kann es passieren, dass der Zelltod zu einer Sepsis, einer Vergiftung des Körpers führt. Zelltod bedeutet auch gleichzeitig zu einer Verwesung der Zellen kommen. Dabei werden Giftstoffe freigesetzt, die in den Kreislauf gelangen und eine Vergiftung bewirken. In diesem Falle kann ein lebensbedrohlicher Zustand entstehen, der im schlimmsten Falle zum Tod führt.

Aber auch der Verlust eines kompletten Organs kann zu Komplikationen führen. Entweder muss der Verlust mit einer Dialyse kompensiert werden oder es wird eine Organtransplantation nötig. Diese untersteht aber langen Wartezeiten, die auch mit einer sehr beschwerenden Behandlung überbrückt werden müssen.

Wenn es sich um einer Atrophie der Atemwege handelt, dann kann daraus eine chronische Erkrankung entstehen, die sich als COPD (Chronische obstruktive pulmonale Krankheit) bezeichnet. In diesem Falle ist das vollständige und freie Atmen nicht mehr möglich. Asthmaanfälle und auch die Anfälligkeit für Infekte sind sehr wahrscheinlich. Diese Erkrankung schränkt die körperliche Belastung stark ein und muss dauerhaft ärztlich kontrolliert und behandelt werden.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

 

Ein Arzt sollte immer dann aufgesucht werden, wenn man Symptome wahrnimmt, die man nicht deuten kann oder die nicht mit einer bereits bestehenden Erkrankung in Zusammenhang stehen. Wenn sich eine äußerliche Veränderung zeigt oder auch körperliche Probleme auftreten, dann sollte dies ärztlich kontrolliert werden.

Es besteht nicht immer ein Grund zur Beunruhigung, aber der durch eine ärztliche Kontrolle kann man Gewissheit bekommen. Kleine Veränderung können schneller behandelt werden und vor allem die Folgeschäden können ausbleiben oder werden geringgehalten. Es ist ausreichend, wenn man zunächst den Hausarzt aufsucht. Dieser kann dann eine entsprechende Überweisung zum Facharzt ausstellen, wenn dies notwendig werden sollte.

In den meisten Fällen kann aber der Hausarzt eine Grundlage der Diagnostik durchführen, wie eine Blutentnahme oder auch eine körperliche Untersuchung. Aus diesem Grund sollte man nicht gleich in Panik verfallen. Wenn man bei Angehörigen eine Veränderung wahrnimmt, dann sollte man sie auch darauf hinweisen, dass eine Behandlung angezeigt wäre und eine Kontrolle Sicherheit bringen kann. Allerdings kann dies nicht gegen ihren Willen durchgeführt werden.

Behandlungsmethoden & Therapie

 

  • Förderung der Durchblutung
  • physiotherapeutische Maßnahmen, Stützstrümpfe
  • operative Eingriffe zur Entfernung von geschädigtem Gewebe
  • medikamentöse Behandlung oder Dialyse
  • Rehabilitation und Kostaufbau
  • psychologische Behandlung

Atrophien des Hirns können nicht behandelt werden, dass sich wieder eine Heilung einstellt. Aber mit der Verabreichung von Medikamenten, die den Vorgang aufhalten oder auch der Gabe von Dopamin, bei Morbus Parkinson, kann verhindern, dass das Dopamin zu schnell abgebaut wird und die Erkrankung stark fortschreitet.

Bei Erkrankungen des Bewegungsapparates sind meist eine Physiotherapie ausreichend oder aber auch eine entsprechende Förderung der Durchblutung. In diesem Falle wird auf Maßnahmen, wie das Tragen von Stützstrümpfen zurückgegriffen, dass ein Eingriff nicht notwendig wird.

Ist es bereits zu einer Schädigung des Gewebes oder eines Organs gekommen, dann erfolgt meist ein chirurgischer Eingriff in dem das betroffene Gewebe entfernt wird. In diesem Fall wird der Herd großzügig abgetragen, dass es nicht zu Infektionen durch die abgestorbenen Zellen kommen kann.

Bei Hautdefekten erfolgt eine Weiterbehandlung mit entsprechenden Wundauflagen, die die Heilung fördern. Weiterhin ist eine entsprechende Lagerung notwendig, dass die betroffene Stelle keinem Druck ausgesetzt ist, die dann wieder betroffen sein könnte oder die Heilung stoppt.

Handelt es sich um einen physiologischen Vorgang, dann ist es auf ausreichend, wenn symptomlidernde Medikamente für die entsprechende Zeit gegeben werden und eine regelmäßige ärztliche Kontrolle erfolgt, damit es nicht zu Komplikationen kommt. Ist die Atrophie innerhalb der normalen körperlichen Entwicklung, dann muss diese nicht behandelt werden, da auch zumeist keine Symptome auftreten.

Liegt die Ursache in einem Mangel an Nährstoffen und kann mit einer Essstörung in Verbindung gebracht werden, dann können Nährstoffe zunächst als Notfallbehandlung in einer Infusion zugeführt werden. Anschließend erfolgt ein Kostaufbau.

Mitunter muss das Essen wieder erlernt werden und es wird eine psychologische Betreuung oder Therapie notwendig. Hierbei können Probleme gelöst werden und die Wichtigkeit der richtigen Ernährung kann verdeutlicht werden. Im selben Zusammenhang wird das Bewusstsein für den eigenen Körper wieder gestärkt und gefördert.

Vorbeugung – Impfung & Prävention

 

Handelt es sich um eine genetische Veranlagung, wie die Ausprägung einer Demenz, dann kann man leider nichts dagegen tun. Man kann sich aber rechtzeitig in eine ärztliche Kontrolle begeben, dass eine Behandlung und die Linderung der Symptome zügig beginnen kann.

Eine gesunde Ernährung und eine ausgeglichene Lebensweise ist der beste Weg, dass es nicht zu Mangelerscheinungen kommt. Ebenfalls sollte man sich mit dem eigenen Körper auseinandersetzen und sich bewusst sein, dass man mit dem eigenen Körper auch zufrieden ist. In diesem Falle gehört auch ein gesundes Maß an Bewegung und Ruhephasen dazu, dass die psychische Komponente nicht vergessen wird.

Neben einer gesunden Lebensweise sollte auch auf alle toxischen Substanzen verzichtet werden. Alkohol, Drogen und Nikotin sollten keine Rolle im Leben spielen. Alkoholgenuss sollte nicht täglich und auch nur in Maßen erfolgen, damit eine Schädigung der Organe vermieden werden kann.

Weiterhin sollte auf eine hormonelle Belastung durch Medikamente weitgehend verzichtet werden, da dies einen Eingriff in die Natur des Körpers darstellt und damit die Funktionen stören oder unterdrücken kann. Ist man bereits auf Pflege und Bettlägerigkeit angewiesen, dann sollte die Hautpflege sehr gründlich und täglich sein und eine Lagerung in Stundentakt erfolgen, dass alle Hautpartien entlastet werden können und die Durchblutung nicht unterbrochen wird.

Prognose zur Heilung

 

Wird eine Atrophie rechtzeitig erkannt und bezieht sich auf Organe oder den Bewegungsapparat, dann kann diese Störung noch behoben werden. Allerdings ist dafür die Einhaltung der Behandlung notwendig und auch die Mitarbeit mit den therapeutischen Kräften. In diesem Zusammenhang bleiben nur selten Einschränkungen zurück. Ebenfalls sollte man auch rechtzeitig einen Arzt aufsuchen, dass die Behandlung schnell erfolgen kann.

Ist die Atrophie weit fortgeschritten oder es handelt sich um eine neurologische Erkrankung, dann ist eine vollständige Heilung nicht mehr möglich. Aber mit der entsprechenden Behandlung können Folgeschäden begrenzt werden. Auch das Fortschreiten einer nicht reversiblen Erkrankung kann mit der richtigen Behandlung verlangsamt und Symptome gelindert werden, dass ein normales Leben noch möglich ist.

Handelt es sich um einen physiologischen Vorgang, dann bleiben meistens nach dem Durchleben der Veränderung keine Schäden zurück. Eine Behandlung ist meistens nicht nötig.

Dekubitus – Zelltod durch Druck

 

Spricht man von einem Dekubitus, dann ist dies eine Hautschädigung, die durch Druck ausgelöst wurde. Er gilt als die häufigste Komplikation, die in der Pflege auftritt. Der Dekubitus ist als Hautdruckgeschwür bekannt, wobei sich dieses dadurch ausbildet, dass die Haut durch einen erhöhten Auflagedruck nicht mehr versorgt werden kann.

In diesem Zusammenhang wird die Durchblutung abgedrückt, da des Gewicht des Menschen auf die Haut drückt und von der anderen Seite, die Liegefläche eine Entlastung der Stelle bietet. Ist die Durchblutung unterdrückt, dann kann der Gewebe nicht mehr ausreichend versorgt werden und es kommt zu Absterben von Gefäßen und der Haut.

Weiterhin ist eine schlechte Pflege für ein schnelles Absterben verantwortlich. Wenn die Haut nicht ordentlich abgetrocknet und gecremt wird, dann verliert die Haut an Elastizität und weicht auf. Dadurch kann die Durchblutung noch schneller unterbrochen werden.

Mit einer korrekten Lagerung und einem andauernden Seitenwechsel kann dem Dekubitus vorgebeugt werden. Leiden die Betroffenen allerdings auch unter anderen Atrophien, dann sind sie schneller dafür anfällig. In diesem Falle muss sofort pflegerisch interveniert werden. Spezielle Wundauflagen oder auch eine Druckentlastung mit der richtigen Hautpflege kann auch einen Dekubitus wieder beheben, bevor die komplette Durchblutung zum Erliegen kommt.

Ist die Wunde bereits offen, kann sie bis zum Knochen reichen, was ein erhöhtes Infektionsrisiko und eine langwierige Behandlung bedeutet. In diesen Zusammenhang wird bei jedem Pflegebedürftigen ein Risikowert erhoben, der bestimmt, wie wahrscheinlich ein Dekubitus ist. Nach diesem Wert werden prophylaktische Maßnahmen eingeleitet, die dann aber auch bedeuten können, dass eine Lagerung auf einer Wechseldruckmatratze erfolgt, die flexibel die Druckpunkte verändert und damit die Wahrscheinlichkeit eines Dekubitus verringert.

Diese Druckgeschwüre können auch im privaten Bereich auftreten, wenn man Bettruhe einhalten muss. Allerdings sollte man auch hier immer seine Position verändern, dass diese Auflagepunkte nicht entstehen können.

Alternative Behandlungsmethoden

 

Atrophien können dann alternativ behandelt werden, wenn es sich nicht um einer ernsthafte Erkrankung handelt, sondern man nur dem biologischen Prozess unterworfen ist. Weiterhin kann aber auch die Maßnahme der alternativen Behandlung mit einer medizinischen Behandlung kombiniert werden.

Alternative Methoden sollten aber nur dann angewendet werden, wenn man auch auf die Anwendung vertraut. In diesem Falle kann man auch die Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützen und aktivieren. Wichtig ist, dass man bedenkt, dass eine Atrophie einen Mangel darstellt, der mit alternativen Methoden nicht behandelt werden kann. Es stellt nur eine Unterstützung dar. Sollte die Atrophie physiologisch sein, dann es ausreichen, reicht sie aber bis zu einer Erkrankung oder kann auch Komplikationen haben, dann sollte man auch die medizinische Behandlung wahrnehmen.

Kombiniert man die Methoden miteinander, dann sollten sie sich nicht gegenseitig aufheben und vor allem auch nicht zu zeitaufwendig sein, da dies eine Stresssituation darstellt und man in diesem Zusammenhang die Heilung verlangsamt oder stoppt. Stress ist in keinem Falle gut, besonders, wenn auch die medizinische Behandlung einen gewissen körperlichen Aufwand erfordert. Auch wenn es sich um natürliche Methoden handelt, sollte die Anwendung mit dem behandelnden Mediziner abgesprochen werden, dass es nicht zu Wechselwirkungen kommt.

Welche Hausmittel können helfen?

 

  • Ruhe
  • regelmäßige Ernährung
  • Bewegung

Hierbei ist die richtige Mischung der Komponenten entscheidend. Wenn man ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Ruhe und Bewegung erreicht, dann tut man seinem Körper viel Gutes damit und kann auch eine Atrophie sehr gut in den Griff bekommen.

Stress und wenig Schlaf sollten nicht an der Tagesordnung sein, da dies dazu führt, dass der Körper nicht ausreichend Zeit zur Genesung bekommt und auch die Medikamente, die genommen werden oder die gesunde Nahrung nicht richtig verarbeitet werden kann. Der Körper verdaut am besten in Ruhe, da hier die Nährstoffe richtig gefiltert werden können und auch in den Körper geleitet werden können.

Gesunde Ernährung bedeutet nicht gleich, dass man nichts mehr essen darf, dass schmeckt, aber man sollte auf die Zufuhr der Kalorien achten und auch auf den Gehalt an Nährstoffen, den die Nahrung mit sich bringt. Wichtig ist trotzdem, dass das Essen schmeckt, da es Freude macht, wenn man einen Teller vor sich stehen hat, der einem geschmacklich zu getan ist.

Ruhe bedeutet nicht nur immer schlafen und ausruhen. Eine Massage kann für Entspannung sorgen und regt gleichzeitig die Muskeln an. Dies kann man bei einem professionellen Masseur manchen lassen, aber auch der Partner kann die Massage durchführen. Wichtig ist, dass es nicht unangenehm ist und man sich dabei wohlfühlt.

Heilkräuter & Heilpflanzen

 

  • Aloe Vera
  • Spitzwegerich
  • Efeu

In Grunde genommen sind alles Teemischungen aus allen Kräutern erlaubt. Besonders gut ist Lavendeltee, da er die Entspannung fördert und auch den Schlaf möglich macht. Allerdings gibt es auch Pflanzen und Kräuter, die genommen werden können, wenn man Probleme mit der Haut hat. Ein Bad in Aloe Vera und Schafgarbe kann die Beschaffenheit der Haut verbessern.

Efeu und Spitzwegerich kommen dann zum Einsatz, wenn es sich um eine Atrophie der Atemwege handelt. Dabei können sie die Atrophie nicht behandeln, aber als Tee aufgebrüht können sie den Schleim lösen und damit den Husten anregen. Dies bringt Erleichterung beim Atmen und ist auch immer einsetzbar, da es nicht an eine Dosis gebunden ist. Auch das Inhalieren mit Minze oder anderen aromatischen Kräutern dient der Belüftung der Lungen und der Entspannung.

Ätherische Öle

 

  • fruchtige Öle

Der Einsatz von fruchtigen Ölen ist dann von Bedeutung, wenn es sich um eine Hungeratrophie handelt. In diesem Falle ist meistens das Essverhalten beeinträchtigt. Im Rahmen einer Therapie muss das Essen wieder gelernt werden. Dazu gehören aber nicht nur Gespräche, sondern auch sinnesanregende Therapie, die den Speichelfluss und die Lust auf Essen wieder anregt.

Dabei sind alle Öle mit einem fruchtigen Aroma besonders geeignet. In diesem Falle kann der Speichelfluss durch die Zitrusnote angeregt werden und es vermittelt sich der Eindruck, dass Obst und Gemüse keine kalorienreiche Nahrung ist. Allerdings sind sie sehr gute Vitaminlieferanten und können auch ohne Auswirkungen in größeren Mengen gegessen werden. Außerdem sind sie ein tragender Teil der gesunden und ausgewogenen Ernährung.

Andere ätherische Öle, wie Pfefferminz, Latschenkiefer oder Eukalyptus, können zum Inhalieren verwendet werden und können damit den Atemwegen gut tun.

Ebenso können sie kombiniert mit Lavendel einem Bad zugesetzt werden. Sie dienen der Entspannung und fördern den Schlaf.

Homöopathie & Globuli

 

Homöopathische Produkte können anstatt von ätherischen Ölen und frischen Kräutern zum Einsatz kommen.

Sie haben den Vorteil, dass sie meist in Form von Kapseln oder Globuli verarbeitet sind und damit eine umständliche Zubereitung von Tee oder das Sammeln von frischen Kräutern ausbleibt. Dabei haben diese Mittel aber bevorzugt die Wirkung von innen und können auch auf jeden Bereich angewendet werden. Gingko ist bekannt dafür, dass er einen positiven Einfluss auf die Merkfähigkeit haben soll. Er kann zur Unterstützung in Form von Kapseln eingenommen werden.

Diese Produkte sind in der Drogerie erhältlich und auch als Säfte vorrätig. In diesem Fall ist der Spitzwegerich-Saft sehr bekannt, dessen schleimlösende Wirkung und positiver Einfluss auf die Atemwege geschätzt wird. Wenn man diese Mittel nach der Anleitung einnimmt, dann kann nichts falsch machen. Dennoch sollte der behandelnde Arzt informiert werden, denn in Kombination mit anderen Medikamenten kann auch die Dosis das Gift machen.

Ebenso sind Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll, die Minerale und Vitamine enthalten, wenn dadurch die Atrophie entstanden ist. Allerdings sollte man sich hier genau an die Dosierung halten, da ein Mangel, wenn er ausgeglichen ist, auch schnell zu einer Überdosierung führen kann.

Schüssler-Salze

 

Die ultimative Kombination dieser Salze ist die Kombination aus Nummer 5 und Nummer 20. Dabei sollte beachtet werden, dass sie lediglich zur Unterstützung der körperlichen Funktionen dienen. Diese Kombination kann eine Atrophie nicht behandeln, aber sie bewirkt eine verbesserte Funktion Von Muskeln und der Resorption der Nährstoffe aus der Nahrung. Dabei können auch die Atemwege unterstützt werden, da die Kombination aus Natrium und Kalium den Fluss der Ionen im Körperkreislauf fördert und unterstützt.

Diät & Ernährung

 

Eine Diät ist dann angezeigt, wenn entsprechende Organe geschädigt sind. Dabei kommt es ganz darauf an, welches Organ einen Schaden erlitten hat oder beeinträchtigt ist. Handelt es sich um die Gallenblase, dann sollte es sich um leicht verdauliche und nicht zu hochkalorische Kost handeln. Ist der Darm beeinträchtigt, dann sollte auf blähende Nahrungsmittel verzichtet werden.

Ist das Skelett betroffen, dann sollten Milchprodukte vermehrt verwendet werden, dass die Zufuhr von Calcium die Stabilität der Knochen unterstützen kann. Ist die Schilddrüse betroffen, dann sollte auf hochkalorische Kost verzichtet werden, da der Stoffwechsel verlangsamt ist und viele Fettreserven angelegt werden. Ebenso verhält es sich in der hormonellen Umstellung der Wechseljahre. Auch hier beginnt der Stoffwechsel sich zu verlangsamen und damit die Nahrung nicht mehr entsprechend umzusetzen, sondern Fettreserven zu bilden und einzulagern.

Handelt es sich um eine Hungeratrophie, dann sieht der Ernährungsplan komplett anders aus. Neben der ausreichenden Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen, muss auch der Nährstoffgehalt entsprechend hoch sein. Daher bietet es sich an, dass Lieblingsspeisen vermehrt gegessen werden.

Ist die Nahrungsaufnahme aus körperlichen oder psychischen Gründen erschwert, dann kann die Nahrung püriert werden, dass sie leichter geschluckt werden kann. Ist es notwendig, dass es eine hohe Energiezufuhr darstellen soll, kann man auf Ressource-Drinks zurückgreifen. Diese sind sehr hochkalorisch und in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen erhältlich. Nebenbei ist es nur eine kleine Menge, die aufgrund der festeren Konsistenz zwar noch gut getrunken werden kann, aber das Schlucken leichtmacht.

FAQ – Fragen & Antworten

 

Kann man immer einen Unterschied an den Extremitäten erkennen, wenn eine Atrophie vorliegt?

Dies ist nicht zwingend erkennbar. Allerdings sind die Extremitäten immer mit sehr vielen Muskeln ausgestattet. Wenn diese verkümmert sind, dann ist der Unterschied des Umfangs stark auffällig. Ist man allerdings durch Wassereinlagerungen oder starke Fettansammlungen beeinträchtigt, dann ist der Unterschied nicht sofort erkennbar. Dann sind nur Einschränkungen in der Bewegung nachweisbar, die dann einem Arzt vorgestellt werden müssen.

Wie kann man eine Atrophie bei Kindern erkennen?

Kinder sagen nicht immer, wenn sie ein Problem haben, besonders dann, wenn es keine Schmerzen verursacht. Daher ist es wichtig, dass die Kinder dann gut beobachtet werden. Haben Sie Probleme beim Gehen oder Aufstehen? Sind sie dauerhaft müde? Haben sie weniger Appetit oder essen viel und nehmen trotzdem nichts zu? Dann sollte man sie sofort dem Arzt vorstellen.

Ist es sinnvoll zuerst mal selbst zu behandeln?

Nein, denn auch wenn es sich um eine Atrophie der Muskeln handelt, dann zwar entsprechende Bewegung die Atrophie beheben, aber ohne einen ärztliche Untersuchung sollte es nicht gemacht werden. Wenn der Muskel einen Schaden genommen hat oder auch die Durchblutung nicht mehr ausreichend ist, kann es zu vielen Folgekomplikationen kommen. Auch bei anderen Ursachen muss ein Arzt konsultiert werden, der dann eine Empfehlung zur Selbstbehandlung geben kann, wenn keine weitere medizinische Indikation besteht.

Kann eine Atrophie unmittelbar lebensbedrohlich werden?

Ja, besonders dann, wenn die Durchblutung einen Schaden genommen hat. Durch die mangelhafte Durchblutung kommt es zur Unterversorgung und damit zum Absterben von Zellen, denn diese im Körper verbleiben, dann kann eine Vergiftung entstehen. Deshalb kann eine schnelle Diagnose lebensrettend sein und auch Folgeschäden vermeiden.

Kann eine starke Gewichtsabnahme eine Atrophie auslösen?

Das kommt immer auf die Situation an. Wer Körpergewicht verlieren will und auf eigene Faust eine Diät macht, der kann sehr schnell an Gewicht verlieren. Stimmt dabei aber die Ernährung, dann ist eine Atrophie nicht möglich. Wird die Diät aber durch Nahrungsverzicht gemacht, dann ist eine Atrophie sehr schnell zu erwarten. Da der Körper alle Reserven aufbraucht, aber nichts mehr bekommt, dass die Nährstoffe wieder aufgefüllt werden können, dann ist eine Nahrungsmittelatrophie zu erwarten.

Bitte empfehlt diese Seite oder verlinkt uns:

Bitte bewerten Sie diesen Artikel
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (49 Stimmen, Durchschnitt: 4,85 von 5)
Loading...

 Rechtliche Hinweise