Mückenstiche

Steckbrief: Mückenstiche

  • Name(n): Mückenstiche; Ittus
  • Art der Krankheit: Allergische Reaktion; Infektion
  • Verbreitung: Weltweit
  • Erste Erwähnung der Krankheit: bereits in der Antike
  • Behandelbar: Ja
  • Art des Auslösers: Allergische Reaktion
  • Wieviele Erkrankte: weltweit mehr als 1 Mio. p.a.
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Facharzt der Infektiologie
  • ICD-10 Code(s): T63.4

Wissenswertes über Mückenstiche

Mit der warmen Sommerzeit verbinden viele Menschen Sonne, Strand und kurze Kleidung. Obwohl diese Zeit freudig erwartet wird, gibt es zumindest eine Sache, die vielen negativ aufstößt. Und zwar die lästigen Mücken.

Dabei stören nicht nur die summenden Geräusche der Blutsauger, sondern viel mehr die juckenden Stiche, die man auf seinem Körper nach einem erholsamen Badeausflug entdeckt.

Zwar sind Mückenstiche in unserer Region nicht sonderlich gesundheitsgefährdend, jedoch sollte man einen Stich auch nicht unterschätzen, da er zu Infektionen und anderen Krankheiten führen kann. Was die Ursachen, Symptome und Diagnosen und bewährte Heilmittel bei einem Mückenstich sind, stellen wir im folgenden Artikel vor.

Definition Mückenstiche

Stechmücken lassen sich auf dem gesamten Globus, mit Ausnahme der Polargebiete und einiger Wüsten, finden. Dabei bevorzugen sie besonders feuchte Gebiete und Plätze, wie Tümpel, Seen und Flüsse.

Weibliche Mücken benötigen für das Heranwachsen ihres Nachwuchses das menschliche Blut, weshalb es zum Stich kommt je nach Gebiet unterscheiden sich die Insekten teils stark von einander, wobei vor allem die Mücken in Afrika und Südamerika als besonders gefährlich gelten.

Dabei zählt Malaria zu den bekanntesten und tödlichsten Infektionskrankheiten. Sie kommt vorrangig in Afrika vor und kostet dort jährlich hunderttausenden von Menschen ihr Leben. Andere verbreitete, gefährliche Krankheiten sind unter anderem Dengue- und Gelb-Fieber.

Was sind Mückenstiche?

Mückenstiche werden ausschließlich durch die weiblichen Tiere vollzogen, die die Proteine des Blutes zum Heranwachsen der Eier benötigen. Daher handelt es sich bei dem„Stich“ viel mehr um ein Saugen, indem verschiedene Mundwerkzeuge, wie der Saugrüssel und die Stechborsten, in die Haut eindringen, um Blut zu entnehmen.

Bei diesem Vorgang wird Speichel injiziert, sodass die Blutgerinnung des Wirtes verhindert und der Juckreiz vorläufig unterdrückt wird. Auf Grund einer Unverträglichkeitsreaktion führen diese Stoffe letztendlich zu den bekannten Schwellungen und Juckreiz. Ebenfalls können auf diesem Weg Krankheiten und Infektionen übertragen werden.

Was ist Malaria?

Malaria gehört zu den bekanntesten und gefährlichsten Krankheiten, die durch Stechmücken übertragen werden können. Dabei handelt es sich, um eine Infektionskrankheit, die durch den Stich einer weiblichen Stechmücke der Gattung Anopheles übertragen wird, auch besser bekannt als Moskito. Hauptsächliche Vorkommen der Moskitos sind in die Tropen und Subtropen. Dabei gelten lediglich vier Erreger als Krankheitserregend.

Diese sind:

  • Plasmodium malariae: Dieser Erreger gilt als die mildeste Malariaform und geht mit Fieberschüben alle 72 Stunden einher.
  • Plasmodium ovale: Bei diesem Malariaerreger treten die Fieberschübe im zwei-tages-Rhythmus auf, jedoch ist sie nur in den seltensten Fällen mit tödlichen Folgen verbunden.
  • Plasmodium vivax: Ähnlich wie bei Plasmodium ovale kommen die Fieberschübe alle 48 Stunden. In diesem Fall sind Todesfälle äußerst selten.
  • Plasmodium falciparum: Dieser Erreger wird als der bedrohlichste eingestuft. Die als Malaria tropica bekannte Malariaerkrankung sorgt für unregelmäßig auftretende Fiberschübe und sollte sofort behandelt werden. Unbehandelt führt die Erkrankung in einem drittel der Fälle zum Tod.

Welche Ursachen gibt es für Malaria?

Als Ursache für Malaria gelten Plasmodien genannte Parasiten. Dabei rufen die vier oben genannten Plasmodientypen drei unterschiedliche Krankheitsverläufe bei. Kurz zusammengefasst verursachen Plasmodium vivax und Plasmodium ovale das Dreitagefieber (Malaria tertiana), Plasmodium malariae das Viertagefieber (Malaria quartana) und für die Malaria tropica ist Plasmodium falciparum verantwortlich.

Der Überträger der Plasmodien auf den Menschen ist die weibliche Anopheles-Mücke, welche die Plasmodien durch einen Stich in die Blutbahn des Menschen befördern.Von dort aus gelangen die so genannten Sichelkeime (Sporozoiten) über den Blutfluss in die Leber, in der sie sich ungeschlechtlich vermehren und eine Vielzahl an Abkömmlingen (Merozoiten) bilden.

Diese gelangen nach wenigen Tagen wieder ins Blut und befallen die roten Blutzellen (Erythrozyten), in denen sie sich ebenfalls vermehren. Wenn die Erythrozyten platzen, verlassen die Parasiten sie und heißen nun Trophozoiten, welche wieder neue Erythrozyten befallen. Die typischen Fieberschübe treten immer beim Platzen der Erythrozyten auf, da hierbei fiebererzeugende Substanzen freigesetzt werden und das Immunsystem auf sie reagiert.

Bei Plasmodium vivax dauert ein solcher Vermehrungszyklus 48 Stunden, bei Plasmodium malariae 72 Stunden, was auch die unterschiedliche charakteristische Länge der Fieberschübe erklärt.

Nach Abschluss des ungeschlechtlichen Zyklus der Merozoiten entwickeln sich geschlechtsreife männliche Mikrogametozyten und weibliche Makrogametozyten, welche durch einen erneuten Mückenstich wieder von der Anopheles-Mücke aufgenommen werden. Da die Mücke der Hauptwirt des Parasiten ist, findet in ihr dann letztlich die geschlechtliche Vermehrung statt und es werden neue infektiöse Formen gebildet, die den Menschen infizieren können.

Symptome & Anzeichen

An heißen Sommertagen wird man schnell Opfer der blutsaugenden Insekten. Vor allem in der Dämmerung sind sie an dem typischen Summen eindeutig zu erkennen und werden zusätzlich von hellen Lichtquellen angezogen. Deshalb kann man Mücken noch beim Blutsaugen beobachten, während der stechende Schmerz des Einstichs gerade wahrgenommen wird. Daraufhin beginnt die jeweilige Stelle zu jucken, was das erste Symptom eines Mückenstichs ist. Die Einstichstelle schwillt in den nächsten Minuten deutlich an, sodass man den Stich auch optisch eindeutig identifizieren kann.

Im Vergleich zu anderen Insektenstichen wie denen der Bienen, Wespen oder Hornissen wird dabei kein Gift sondern lediglich eiweißhaltiger Speichel injiziert, der auf den menschlichen Körper leicht allergisch wirkt. Diese Allergie sorgt letztendlich für das juckende Gefühl. Durch Kratz- und Reibbewegungen wird der Speichel auf der verletzten Hautstelle verteilt, wodurch Stichstelle vergrößert und das Jucken somit verschlimmert wird. Daher sollte der Mückenstich gekühlt und ein Kratzen vermieden werden.

Zusammenfassend sind die Symptome eines Mückenstichs:

  • Einsetzen eines Juckreizes, der ansonsten nicht schmerzhaft ist
  • Größe der Stichstelle und Intensität des Juckreizes nehmen durch Kratzen und Reiben zu
  • Heilungsprozess umfasst eine Dauer von 3 bis 7 Tagen
  • Bei allergischen Personen können weitere Symptome auftreten

Symptome und Anzeichen bei einer Malariaerkrankung

Bei einer Malariaerkrankung verursacht durch einen Mückenstich sind die Symptome und Anzeichen deutlich gravierender. Je nach Erregertyp beträgt die Inkubationszeit, also die Zeitspanne zwischen dem eigentlichen Stich und dem Auftreten erster Symptome, zwischen einer Woche und zwei Monaten. Dabei sind Kopf- und Gliederschmerzen erste Anzeichen einer Malariaerkrankung.

Personen, die aus Tropenregionen zurückkehren und diese Schmerzen aufweisen, sollten daher unverzüglich einen Arzt aufsuchen, um schlimmeres zu vermeiden. Bei einer Malariaerkrankung folgen daraufhin plötzlich auftretende und ebenso rasch abheilende Fieberschübe. Die sind für die Erkrankung symptomatisch und sollten daher unverzüglich ärztlich behandelt werden.

Diagnose & Krankheitsverlauf bei Malaria

Wie bereits erwähnt tritt Malaria zu meist in tropischen Regionen auf. Dabei ist jedoch zu beachten, dass eine Inkubationszeit bis zu vier Wochen betragen kann. Da die Symptome der übertragbaren Infektionen einer Grippe sehr ähneln, wird ein Zusammenhang zwischen der Reise und der Krankheit oftmals nicht hergestellt. Das macht eine Diagnose häufig sehr schwierig. Daher ist ein direkter mikroskopischer Nachweis der Plasmodien im Blut notwendig.

Bewerte Labormethoden sind:

  • Der dünne Blutausstrich: Bei diesem Verfahren werden die Plasmodien in den roten Blutkörperchen durch Anfärben sichtbar gemacht. Die Methode gilt als äußerst zuverlässig, da die Erreger eindeutig bestimmt werden können. Lediglich bei schwachen Infektionen sind Fehlinterpretationen nicht auszuschließen.
  • Der dicke Blutausstrich: Dabei werden die Erreger stark angereichert, dass sechs- bis zehn-mal so viele Parasiten im mikroskopischen Gesichtsfeld vorhanden sind. Ihre Sichtbarkeit wird damit deutlich erhöht. Nachteil ist eine Erschwerung der Artbestimmung, auf Grund der Zerstörung der roten Blutkörperchen während des Verfahrens. Jedoch kann die lebensgefährliche Art Plasmodium falciparum von den drei anderen, ungefährlichen Erregern unterschieden werden.

Die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen Mückenstich und den ersten Symptonen, von Malaria variiert zwischen den Erregertypen, aber auch bei den Krankheitsopfern selbst.

Krankheitsverlauf bei Malaria

Die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen Mückenstich und den ersten Symptomen von Malaria, variiert zwischen den Erregertypen, aber auch bei den Krankheitsopfern selbst. Die Inkubationszeiten der verschiedenen Malariaformen sehen folgendermaßen aus:

  • Malaria tropica: 7 bis 20 Tage
  • Malaria tertiana: 12 bis 18 Tage
  • Malaria quartana: 18 bis 50 Tage

Der Krankheitsverlauf ist dann durch periodisierte Fieberschübe definiert, die ebenso plötzlich auftreten, wie sie wieder verschwinden. Bei Malaria tertiana und quartana treten die Schübe im Rhythmus von drei bzw. vier Tagen auf. Malaria tropica hingegen ist durch einen unregelmäßigen Fieberrhythmus definiert.

Häufigkeit & Diagnosedaten

Da Mückenstiche in Deutschland sehr häufig auftreten und die Gefahren in der Regel sehr gering sind, ist eine statistische Auswertung herkömmlicher Stiche nicht gegeben. Jedoch sind Mücken oftmals Erreger bedrohlicher Krankheiten, wie Malaria, Gelb- und Dengue-Fieber. Deren Diagnosedaten und Häufigkeiten werden daher im folgenden Abschnitt kurz beschrieben.

Malaria Diagnosedaten
Malaria ist eine tropentypische Krankheit, die in ca. 100 Ländern und bei ungefähr 40% der Weltbevölkerung endemisch auftritt. In diese Regionen beträgt die jährliche Erkrankungszahl 200 Millionen Menschen, wovon 600.000 Menschen jedes Jahr an Malaria und dessen Folgen sterben. 75% der Todesfälle entfällt auf Kindern unter fünf Jahren.

Nach der IfSG-Meldepflicht wurden in Deutschland jährlich 500 bis 600 Malaria-Erkrankungen erfasst. 2014 waren es sogar mehr als 1.000 gemeldete Fälle. Dabei wurde die Krankheit zumeist aus Ländern Westafrikas und Kenias importiert.

Gelbfieber Diagnosedaten
Bei Gelbfieber handelt es sich, um eine akute Virusinfektion, die in weiten Teilen Westafrikas und Südamerikas, vor allem in den Ländern Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Peru und Argentinien, verbreitet ist. Daher ist eine Verbreitung außerhalb dieser Gebiete sehr selten. Die weltweite Erkrankungsziffer beträgt etwa 170.000 Fälle, wovon 60.000 tödliche Folgen haben. In Europa kam es nur vereinzelt zu eingeschleppten Fällen.

Dengue-Fieber Diagnosedaten
Das Dengue-Fieber zählt weltweit zu den am weitesten verbreiteten und am häufigsten übertragenen fieberhaften Infektionen. Jährlich erkranken etwa 100 Mio. Menschen an dem Fieber. Dabei sind weite Teile Asiens, der Pazifik-Region, Afrika sowie Süd- und Mittelamerika betroffen. Die Infektion wird als relativ harmlos eingestuft, jedoch führt sie trotz dessen zu 500.000 Hospitalisierungen jedes Jahr. In unter einem Prozent der Fälle führt die Krankheit sogar zum Tod, was etwa geschätzt 20.000 Personen jährlich betrifft.

Komplikationen bei der Krankheit

Bei einem herkömmlichen Mückenstich sind die Gefahren überschaubar und die Stiche heilen ohne jegliche Komplikationen ab. Lediglich durch Hautabschürfungen, die Folge des Kratzens sind, können bakterielle Erreger eintreten, die dann eine Infektion mit verstärkten Rötungen und Schwellungen auslösen können. Eine größere Gefahr für den Menschen besteht jedoch, wenn die Mücke als Überträger von Viren oder Plasmodien dient. Dadurch können Krankheiten wie Malaria, Denguefieber, Gelb-Fieber, West-Nil-Fieber oder Chikungunya-Fieber übertragen werden.

  • Malaria: Dabei handelt es sich, um eine Tropenkrankheit, die durch Plasmodien hervorgerufen werden. Für die Verbreitung ist die Anopheles-Mücke verantwortlich. Typische Symptome einer Malariainfektion sind die wiederkehrenden Fieberschübe, die je nach Malariaform entweder in festen Zeitabständen oder unregelmäßig auftreten können. rhythmisch auftreten können.
  • Denguefieber: Bei dem Denguefieber handelt es sich, um eine infektiöse Tropenerkrankung. Sie wird durch Arboviren der Gattung Flavivirus hervorgerufen und zählt zu den hämorrhagischen Fiebern. Gelb-Fieber: Ebenso wie das Denguefieber ist das Gelb-Fieber eine aus der Gruppe der Arboviren hervorgerufene Infektionskrankheiten. Sie gehört zu der Gruppe, der viralen hämorrhagischen Fiebern.
  • West-Nil-Fieber: Diese Fiebererkrankung wird durch ein einsträngiges RNA-Virus ausgelöst. Stechmücken der Gattung Aedes, Culex und Ochleratatus übertragen das Virus.
  • Chikungunya-Fieber: Das Chikungunya-Fieber ist ebenfalls eine Virusinfektion, die durch Stechmücken übertragen wird und tritt vorrangig in Indien, Südostasien und der südlichen Sahararegion auf. Dabei handelt es sich, um einen Alpha-Virus der Togaviren-Familie, der vor allem durch Gelbfiebermücken und Tigermücken übertragen wird.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Ein Mückenstich ist in der Regel harmlos und die auftretende Schwellung und der Juckreiz sind mit einfachen Hausmitteln problemlos zu beseitigen. Erst wenn die Haut stark anschwillt, sich entzündet oder eitert, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Ebenso sollte nach plötzlich auftretenden Kopf- und Gliederschmerzen, sowie kurzfristigen Fieberschüben ärztliche Unterstützung in Betracht gezogen werden, da in diesen Fällen die Mücke ein Virusüberträger sein könnte. Malaria, Gelb- oder Denguefieber können, je nach Mückenart, mögliche Krankheitsbilder sein. In diesem Fall sollte schnellstmöglich ein Facharzt der Infektiologie aufgesucht werden.

Diese Zusatz-Weiterbildung umfasst in Ergänzung zu einer Facharztkompetenz die Vorbeugung, Erkennung und konservative Behandlung erregerbedingter Erkrankungen. Als Voraussetzung zum Erwerb der Fachbezeichnung „Infektiologie“ ist eine Facharztausbildung im Gebiet der inneren Medizin, Allgemeinmedizin oder Kinder- und Jugendmedizin notwendig.

Behandlungsmethoden & Therapie

Die Behandlungsmethoden von Mückenstichen sind von den jeweiligen Gebieten abhängig, in denen der Stich vorkam. So sind Mückenstiche aus europäischen Gebieten in der Regel harmlos und benötigen in den seltensten Fällen ärztliche Behandlung. Oftmals geht der Stich mit einer kleinen Schwellung und Juckreiz einher, die mit Hausmitteln und rezeptfreien Apothekenprodukten jedoch schnell kuriert werden können.

Allergische Reaktionen bis hin zu allergischen Schocks (Anaphylaxie) können in einigen Fällen jedoch ebenfalls auftreten. Personen mit solchen Symptomen sollten sofort den Hausarzt aufsuchen, um schnellstmöglich in therapiert zu werden. Aber auch in solchen Situationen sind Mückenstiche meistens nicht lebensbedrohlich.

Bei komplikationslosen Stichen helfen, wie bereits erwähnt, lang bewährte Hausmittel, wie Zwiebelsaft oder desinfizierende Salben, die eine zusätzliche Infektion mindern. Daher ist zur Verringerung einer möglichen Infektion vom Kratzen abzuraten, auch wenn der Juckreiz sehr stark ist. Kühlmittel, wie Gele, Salben und Cremes, können in diesem Fall für Abhilfe schaffen.

Ganz anders sieht die Sache bei Mückenstichen aus Tropenregionen aus. Zahlreiche Mückenarten sind Virusüberträger lebensbedrohlicher Krankheiten, weshalb in den meisten Fällen eine Behandlung unverzüglich eingeleitet werden sollte. Jedoch können viele Therapien den Krankheitsverlauf nur abmildern und das Immunsystem zur Bekämpfung der Infektion stärken. Eine vollständige Heilung ist bei einigen Krankheiten jedoch noch nicht möglich.

So existiert beispielsweise für Malaria tropica bisher kein Heilmittel, jedoch kann das Medikament Chloroquin bei akuten Fieberschüben eingesetzt werden. Weiterhin werden bei hohem Malariarisiko zur Prophylaxe die Medikamente Doxycyclin oder Atovaquon-Proguanil verabreicht. Leishmaniose und Filariose wirken ähnlich, finden jedoch bei Gelb- und Denguefieber ihren Einsatz. Tularämie, eine oftmals tödlich verlaufende Krankheit, wird mit Antibiotika behandelt. Dabei entfaltet Streptomycin die beste Wirkung.

Eine weitere durch Stechmücken übertragbare Krankheit aus den Tropen ist die Filariose. Dabei werden mikroskopisch kleine Fadenwürmer, sogenannte Mikrofilarien, über den Speichel übertragen. In diesem Fall werden Medikamente zur Wurmbekämpfung eingesetzt. Dabei haben sich Anthelminthika weites gehend durchgesetzt. Sie greifen mit einem speziellen Gift in den Stoffwechsel der Würmer ein und töten sie letztendlich. Dieser Vorgang wird im Volksmund auch als „Entwurmung“ bezeichnet.

Vorbeugung – Impfung & Prävention

Die beste Vorbeugung gegen Mückenstiche sind lange Kleidung, sodass die Haut optimal bedeckt ist, sowie Insektenschutzmittel. Diese chemischen Mittel können unmittelbar nach dem Duschen auf die nackte Haut aufgetragen werden. Dadurch verändern sie den Körpergeruch, die Temperatur und die Feuchtigkeit der Heut, sodass Mücken, Zecken und andere Insekten, die Witterung nicht so gut aufnehmen können. Dabei sollten die korrekten Wirkstoffe im Schutzmittel enthalten sein.

Nachgewiesen effektive Wirkstoffe sind unter anderem Icaridin und DEET. Da sie als äußerst Wirkungsvoll eingestuft werden, sollte man sich vor dem Gebrauch mit dem Beipackzettel und möglichen Nebenwirkungen und Unverträglichkeiten auseinander setzen. Weiterhin sollten die Medikamente sicher vor Kindern verstaut werden.

Im Gegensatz zu den chemischen Produkten bieten natürliche Heilmittel deutlich weniger Nebenwirkungen, garantieren auf der anderen Seite jedoch auch weniger Sicherheiten und eine kürze Wirkzeit. So eignen sich zahlreiche Pflanzenöle, wie Kokosöl, Zedernöl oder Eukalyptusöl, zur Prävention von Mückenstichen.

Prognose zur Heilung

Herkömmliche Mückenstiche sind innerhalb weniger Tage wieder verheilt, falls kein bakterieller Infekt die Wunde verschlimmert. In diesem Fall sollte man einen kompetenten Arzt aufsuchen, der die Infektion behandelt. Eine Heilung ist innerhalb einiger Tage möglich.

Die Prognose zur Heilung bei Malaria sieht hingegen deutlich komplexer aus, da sie von der Malariaform und dem Krankheitsstadium abhängig ist. Malaria tertiana und quartana sind verhältnismäßig harmlos und daher innerhalb kürzester Zeit vollständig heilbar. In nur zwei Prozent aller Fälle treten schwere Verläufe mit möglichen Komplikationen auf.

Bei Malaria tropica ist eine frühzeitige Diagnose von unschätzbarem Wert. Wird die Krankheit in einem frühen Stadium erkannt, ist die Prognose auf eine Heilung ebenfalls gut. Eine spätere Krankheitserkennung kann jedoch zu schwerwiegenden Komplikationen führen. Dazu zählen unter anderem Bewusstseinsstörungen, Krampfanfälle, Bewusstlosigkeit bis hin zum Komazustand. Sie können alle zu irreparablen Schäden führen. Die Sterberate bei nichtbehandelten und zu spät behandelten Malariapatienten dieser Form beträgt 20 Prozent. Kann die Krankheit jedoch in einem frühzeitigen Zustand erkannt werden, liegt die Sterblichkeit nur noch bei zwei Prozent.

Medikamente – Malariaprophilaxe

Malariaprphylaxe sind Maßnahmen und Medikamente, die zur Vorbeugung einer Malariainfektion eingesetzt werden. Dabei besteht die wichtigste Maßnahme der Prophylaxe darin, bereits den Stich des Krankheitsüberträgers, der Anophelesmücke, zu verhindern. Dies wird auch Expositionsprophylaxe bezeichnet. Medikamente zur Verhinderung des Krankheitsausbruchs werden medikamentöse Chemoprophylaxe genannt.

Expositionsprophylaxe
Zur Vermeidung von Mückenstichen sind Moskitonetze, optimale Kleidung und Insektenschutzmittel zu bevorzugen. Sie werden auch von der Weltgesundheitsorganisation, der WHO, als Malariaprophylaxe empfohlen. Mückenschutzmitteln, auch Repellentien genannt, wird in Form von Spray, Salben oder Cremes direkt auf die Haut aufgetragen. Die Wirkdauer kann bis zu acht Stunden betragen, danach sollte man das Schutzmittel erneut auftragen. Da das tropische Klima starkes Schwitzen verursacht, werden die Inhaltsstoffe schneller abgewaschen, weshalb die Zeitspanne zwischen dem Auftragen deutlich geringer als acht Stunden sein sollte.

Medikamentöse Chemoprophylaxe
Die medikamentöse Malariaprophylaxe wird von der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) lediglich in den Fällen empfohlen, wenn häufige Infektionen in der gewünschten Reisezeit vorherrschen. Das Institut veröffentlicht zu diesem Zweck ein jährliches Empfehlungsschreiben, in denen gefährdete Regionen aufgezeigt werden. Dies beinhaltet weiterhin eine „Standby-Therapie“. Das bedeutet, dass die jeweiligen Medikamente im Reisegepäck mitzuführen sind, jedoch erst beim Auftreten von Malariasymptomen eingenommen werden sollten. Mit Hilfe dieser Notfallmedikamente kann die Heilungsprognose deutlich verbessert werden.

Alternative Behandlungsmethoden

Mückenstiche stellen im Sommer für die meisten Menschen eine nervige Tatsache dar. Der dauernde Juckreiz stört dann bei der Arbeit wie auch zu Hause, ist im Wesentlichen jedoch harmlos und innerhalb weniger Tage verschwunden.

Auch wenn sich die Stelle möglicherweise entzünden sollte, was beim Kratzen schnell passieren kann, ist nach einem kurzen Besuch beim Hausarzt das meiste wieder im Lot. Damit es aber erst gar nicht dazu kommt, gibt es einige bewährte Behandlungsmethoden, die beim Juckreiz schnell Abhilfe schaffen können. Einige dieser Hausmittel und Naturprodukte stellen wir im folgenden Abschnitt vor.

Aber Vorsicht: Diese Ratschläge beziehen sich lediglich auf normale Mückenstiche, wie sie bei uns in Deutschland täglich vorkommen. Sollte hingegen in einer tropischen Region eine Mücke zu stechen, so sind unverzüglich Fachärzte der Infektiologie auf zu suchen, da möglicherweise eine gefährliche Tropenkrankheit übertragen worden ist. Vor allem wenn plötzliche Fieberschübe auftreten, ist schnellstmöglich eine medizinische Behandlung hinzuzuziehen.

Traditionelle Hausmittel

Hier findet eine kurze Auflistung traditioneller Hausmittel gegen Mückenstiche statt:

  • Naturprodukte: Zwiebeln, Salz, Gänseblümchen und Aloe-Vera-Pflanzen sind heilsame Naturprodukte, die fast jeder zu Hause zur Verfügung hat. Sie helfen dabei, den Juckreiz einzudämmen, Infektionen vorzubeugen und Schwellungen zu verringern.
  • Ätherische Öle: Sie beruhigen die Haut und behandeln gleichzeitig die Größe des Stichs, da sie auf Grund der zahlreichen und gesunden Omega-Fettsäuren entzündungshemmend wirken.
  • Temperaturbehandlung: Sowohl Kältesalben wie auch erhitze Gegenstände helfen gegen Mückenstiche. Das Kühlen der verwundeten Stelle mindert die Entzündungsreaktion, wohingegen heißes Wasser bei einer Temperatur von 45° – 50° die Mückenproteine zerstört.
  • Alkohol: Hochprozentiger Alkohol hilft dabei, die entzündete Stelle zu desinfizieren und mindert, auf Grund der Verdunstungskälte, die Reizung.

Welche Hausmittel können helfen?

Es existieren zahlreiche bewährte Hausmittel, die gegen den Juckreiz eines Mückenstichs wahre Wunder bewirken können.

Nachfolgend werden einige von ihnen aufgelistet und beschrieben.

  • Zwiebel: Einfach eine frische Zwiebel halbieren und dann auf den Mückenstich legen. Der im Zwiebelsaft enthaltene Schwefel lindert den Juckreiz und verringert die Schwellung. Zudem wirkt der Saft antibakteriell und desinfizierend, sodass die Wahrscheinlichkeit einer Folgeinfektion reduziert wird.
  • Kältegels: Kühlmittel wie Kühlakkus, Gelkompressen oder in zuvor in Eiswasser eingelegte Tücher helfen ebenfalls dabei, das Jucken und die Entzündungsreaktion zu mindern.
  • Hitze: Erhitze Gegenstände bis zu einer Temperatur von maximal 45 bis 50 Grad können zur Linderung eingesetzt werden. Hierfür eignen sich erhitze Löffel oder sehr warmes Wasser, welche dann auf die Stichstelle gedrückt werden und so das Mückenprotein, welches für den Juckreiz verantwortlich ist, zerstören.
  • Weißkohlblätter: Weißkohl wirkt ebenfalls entzündungshemmend und kann somit Infektionen vorbeugen. Dafür nimmt man am besten den Saft der Weißkohlblätter und tropft diese auf die Wunde. Zur Zerkleinerung der Blätter eignet sich vorzugsweise ein Mörtel samt Stampfer.
  • Knoblauch: Zur Mückenabwehr kann Knoblauch eingesetzt werden. Der strenge Geruch und die Bitterstoffe wirken sehr unangenehm auf die Mücken, weshalb sie mit dieser Methode ferngehalten werden können. Dafür einfach eine Knoblauchzehe schälen und dann auf der gesamten Haut verreiben.

Heilkräuter & Heilpflanzen

Heilkräuter und Heilpflanzen können ebenfalls zur Linderung des Juckreizes und der Schwellung beitragen.
Im folgenden Abschnitt sind einige Heilpflanzen aufgelistet:

  • Gänseblümchen: Gegen den juckenden Mückenstich eignet sich weiterhin der Saft eines Gänseblümchens. Dafür die gesamte Blume inklusive Stiel und Blätter mit einem Mörtel zerstoßen und die verwundete Stelle dann mit dem Saft einreiben.
  • Meerrettich: Er gehört zur Gruppe der Kreuzblütengewächse und ist für seinen scharfen und aromatischen Geschmack bekannt. Weiterhin wirkt das Gewächs Durchblutungsfördernd, was für eine Verminderung des Juckreizes sorgt. Hierfür sollte man den Meerrettich zerreiben und ein Tuch oder eine Binde geben, womit dann der Stich umwickelt wird.
  • Spitzwegerichblätter: Sie lasen sich in beinahe jedem Garten und Park finden und sind ein nützliches Hausmittel gegen juckende Mückenstiche. Hierfür werden die frischen Blätter auf die Stichstelle gelegt und anschließend mit einer Binde oder Tuch umwickelt. Alternativ kann auch der Saft der Blätter auf die Wunde getupft werden.
  • Aloe-Vera-Pflanze: Diese Pflanze stammt ursprünglich von der Arabischen Halbinsel, wird heutzutage jedoch in vielen Regionen mit tropischem Klima angebaut. Sie findet ihre Anwendung vorrangig in Kosmetik- und Gesundheitsprodukten, aber auch bei Entzündungen und Stichen wirkt sie dem Juckreiz entgegen.

Ätherische Öle

Eine weitere nützliche Methode, um Mückenstiche zu vermeiden sind natürliche ätherische Öle. Sie wirken abschreckend auf Stechmücken und gleichzeitig gefährden sie nicht den menschlichen Körper oder verletzten die Haut. Zudem sind die Öldüfte sehr angenehm und wohl riechend.

Hierfür verdünnt man die ätherischen Öle mit einem Basisöl, wie Oliven- oder Kokosöl. Auf jeden Tropfen des ätherischen Öls folgen 10 ml Basisöl. Diese Mischung wird dann in eine Flasche umgefüllt und dann somit jederzeit als natürliche Mückenabwehr genutzt werden. Einfach die freien Hautstellen mit dem Gemisch einreiben und schon hat man eine duftende, gesunde und natürliche Mückenprophylaxe.
Als mögliche Geruchsvarianten der ätherischen Öle bieten sich folgende Düfte an:

  • Zimt
  • Nelke
  • Pfefferminze
  • Zitronengras
  • Citronella
  • Duftgeranie

Homöopathie & Globuli

Bei der Homöopathie handelt es sich, um eine alternativmedizinische Behandlungsform, bei der Krankheiten als eine „Verstimmung des Lebensprinzips“ definiert werden und der Arzt diese anhand von Symptomen erkennt und beseitigt. Die individuelle Behandlung des Patienten steht dabei im Vordergrund. Jedoch ist diese Behandlungsmethode als nicht wissenschaftlich eingestuft.

Zur Vorbeugung
Für Mückenstiche und eignet sich das homöopathische Mittel Ledum palustre C5 und C7. Dabei beträgt die Dosierung 3 Globuli am Morgen sowie am Abend als vorbeugende Maßnahme. Außerdem eignen sich Poumon histamine C15 (je 5 Globuli abends) oder Apis C5 (5 Globuli, morgens und abends).

Als Heilmittel
Bei Mückenstichen sind Apis mellifica, Apisinium und Aoium virus schnell wirkende Homöopathikume. Dabei startet man mit der Portenz C15, die in einer Einzelgabe zu nehmen ist. Darauf aufbauend wird alle 15 Minuten die Potenz C5 genommen. Urtica urens hilft weiterhin gegen den starken Juckreiz.

Lokale Behandlung und Superinfektionen
In diesem Fall ist das kühlende Calendula-Gel zu empfehlen, das die Haut beruhigt und Juckreiz, Schmerzen und Schwellung lindert. Diese sollte dann zwei- bis dreimal täglich als Kompresse auf die Stichstelle aufgetragen werden. Weiterhin Mittel, die zur Genesung beitragen sind Belladonna C5 (drei- bis viermal pro Tag, je 5 Globuli), Pyrogenium C7 (zweimal täglich) und Rana bufo C5 (viermal am Tag).

Schüssler-Salze

Eine weitere alternative Behandlungsform bei Mückenstichen sind die Schüssler-Salze. Ziel ist es, den Mineralhaushalt durch homöopathische Gaben zu korrigieren und so das Krankheitsbild zu verändern. Auch diese Methode ist wissenschaftlich nicht anerkannt. In diesem Krankheitsfall haben sich zwei Salze etabliert.

Nr. 8Natrium Chloratum
Dieses Schüssler-Salz ist auch besser bekannt als Kochsalz und hilft dabei, den Flüssigkeitshaushalt im Körper zu regulieren. Es wird bei jeglichen „brennenden“-Verletzungen, also auch Mückenstichen, verwendet. Die Anwendung beträgt eine bis drei Tabletten zwischen drei und sechs Mal pro Tag für eine erwachsene Person. Kindern sollte hingegen lediglich drei bis sechs Mal täglich eine halbe bis maximal 2 Tabletten verabreicht werden. Bei der Einnahmeempfehlung sind Körpergröße, Alter und Gewicht zu berücksichtigen.

Nr. 24Arsenum jodatum
Dieses Ergänzungssalz wird vor allem mager scheinenden und schwächlichen Personen verabreicht. Ebenso findet sie vermehrten Einsatz bei Funktionsstörungen der Schilddrüse. Die Einnahmeempfehlung entspricht dem Natrium Chloratum.

Diät & Ernährung

Stechmücken bevorzugen süßes und salziges Blut, weshalb Nahrungsmittel mit einem hohen Zucker- bzw. Salzanteil zu vermeiden sind. Der Konsum von Süßigkeit und Kohlenhydraten sorgt für einen erhöhten Verbrauch von Vitamin-B, was ein natürliches Abwehrmittel gegen Mücken ist. Daher sollten B-Vitaminreiche Lebensmittel, wie Grünkohl, Mandeln, Lachs und Spinat, konsumiert werden. Weiterhin zieht ein hoher Salzgehalt Mücken magisch an. Grund dafür sind die Milchsäurebakterien, die durch das Salz freigesetzt werden. Somit sollten salzhaltige Produkte und Nahrungsmittel gemieden werden.
Zudem werden Mücken von stark kohlendioxidhaltigem Geruch angezogen, dies kann beispielsweise der Atem nach einer Reismahlzeit sein. Abschreckend wirken dahingegen Kohlgemüse, wie Rotkohl, Blumenkohl und Grünkohl.

FAQ – Fragen & Antworten

Aus welchem Grund stechen Mücken?
Mücken stechen, weil sie das Blut für die Entwicklung ihrer Eier benötigen. Daher stechen auch nur die weiblichen Mücken. Männliche Mücken hingegen ernähren sich vom pflanzlichen Nektar.

Warum führt ein Mückenstich zu starkem Juckreiz?
Bei dem Mückenstich handelt es sich eigentlich um ein Saugen. Dabei wird der Mückenrüssel mit seinen winzigen Zacken in die Hautoberfläche gebohrt. Speichel wird anschließend abgesondert, sodass das Blut nicht gerinnen und somit besser aufgesaugt werden kann. Das Eiweiß im Speichel führt dann eine allergische Reaktion herbei. Diese sorgt letztendlich für den Juckreiz sowie die Schwellung und Rötung.

Was soll ich tun, wenn ich von einer Mücke gestochen wurde?
Bei einem Mückenstich sollte man zunächst den Juckreiz mindern, da durch das Kratzen die Wahrscheinlichkeit einer Infektion erhöht wird. Dies gelingt am besten durch das Kühlen der Wunde mit Hilfe von Kältepads oder kühlen Tüchern. Anschließend kann die Stichstelle mit bewährten Hausmitteln, wie Zwiebelsaft, Aloe-Vera-Creme oder einer Meerrettichpaste behandelt werden.

Wie gefährlich sind Mückenstiche?
Mückenstiche die in Deutschland oder Europa vorkommen sind in der Regel harmlos und innerhalb weniger Tage wieder verschwunden. Einige Menschen reagieren allergisch auf Mückenstiche, was zu einem Schockstatus führen kann. In diesem Fall sollte man unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Gefahr besteht lediglich bei Mückenstichen tropischer Mückenarten. Diese können Malariaerreger oder Dengue-Fieber übertragen.

Woran erkenne ich eine Malariainfektion?
Eine Malariaerkrankung geht mit periodischen Fieberschüben einher. Diese können auch erst Monate nach dem eigentlichen Stich auftreten. Dabei sollte berücksichtigt werden, dass es unterschiedliche Arten von Malaria gibt. Die gefährlichste ist die Malaria tropica. Ihre Fieberschübe tauchen in unregelmäßigen Abständen auf, weshalb eine Diagnose oftmals sehr schwer fällt. Sie ist die einzig wirklich lebensbedrohliche Malariaerkrankung.

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