Verstopfte Nase

Was müssen Sie wissen?

Schnupfen verstopfte Nase

Eine verstopfte Nase ist ein häufiges Symptom mit meist harmlosen Ursachen

Sie können nicht mehr richtig atmen, die Nase hat alle Schotten dicht gemacht und Ihr Mund trocknet langsam durch das ständige Luftholen aus. Eine Verstopfte Nase ist kein lebensbedrohliches Symptom, dennoch sehr störend und lästig.

Allerdings sollten Sie beachten, dass eine Verstopfte Nase leicht auf eine schlimmere Krankheit hindeuten kann. Besonders, wenn sich die verstopfte Nase hartnäckig hält und selbst nach einigen Wochen noch nicht abgeklungen ist.

Welche Ursachen bei einer verstopften Nase in Frage kommen, wann es zu Komplikationen kommen kann, welche Behandlungsmethoden zur Verfügung stehen und vieles mehr, erfahren Sie in folgendem Ratgeber.

Was ist eine verstopfte Nase?

Bekannt ist, dass eine verstopfte Nase ein häufiges Symptom für viele unterschiedliche Erkrankungen ist. Sie kann ganz plötzlich auftreten, doch ebenso schnell wieder abklingen. Als verstopfte Nase wird die lang andauernde behinderte Nasenatmung bezeichnet.

Das bedeutet, Sie können nicht mehr mit der Nase ein- oder ausatmen. In manchen Fällen ist es möglich, dass Sie nur noch wenig Luft durch die Nase einziehen können. Dieser Vorgang ist aber meist recht anstrengend und Sie erhalten nicht genügend Atemluft.

Sobald eine verstopfte Nase vorliegt, wechseln die Betroffenen zu einer Atmung durch den Mund. Der Nachteil ist, dass der Organismus jetzt anfälliger für Infektionen ist. Deswegen folgen einer verstopften Nase meist noch andere Krankheitssymptome. Aus diesem Grund wird die behinderte Nasenatmung schnellstmöglich behandelt. Einen Ratgeber zur Anatomie der Nase finden Sie hier.

Mögliche Ursachen

Eine verstopfte Nase ist keine Seltenheit und kann viele Ursachen haben. Immerhin zeigt sich dieses Symptom im Zusammenspiel mit etlichen Erkrankungen. Am häufigsten ist die verstopfte Nase während einer Erkältung anzutreffen.

Durch die eingedrungenen Viren schwillt die Nasenschleimhaut an und verhindert somit das freie Atmen. Sollten die Symptome nicht behandelt werden, kann es in manchen Fällen auch zu einer Nasennebenhöhlenentzündung oder Bronchitis kommen. Nicht selten ist, dass sich eine verstopfte Nase auch mit einer Mittelohrentzündung zeigt.

Behandlung Nasenkorrektur Symptome Nasenbluten, Schnupfen verstopfte Nase

Eine verstopfte Nase kann zahlreiche Ursachen haben

Das Symptom tritt zusätzlich im Zusammenhang mit einer Kehlkopfentzündung auf. Die Erreger setzen sich in der Nase fest und erschweren somit die Atmung. Generell kann gesagt werden, dass viele Infektionen eine verstopfte Nase nach sich ziehen.

Dabei sollte eine verstopfte Nase keinesfalls nebenbei behandelt werden. Sollte diese nämlich zu einem Dauerzustand werden, kann das nicht nur sehr störend sein, sondern auch gefährlich werden.

Gerade Schnarchen ist dann keine Seltenheit, was sogar zu Atemaussetzern führen kann. In schlimmen Fällen reicht dies bis zur Geruchs- und Geschmacksbeeinflussung. Falls Polypen entzündet sind, kann ebenso eine verstopfte Nase auftreten. Selbst schief stehende Nasenscheidewände sind keine Seltenheit und beeinträchtigen die Atmung durch die Nase.

Wesentlich häufiger kommt es zu einer verstopften Nase, wenn diverse Allergien vorliegen. Besonders der bekannte Heuschnupfen führt im Frühling und Sommer zu einer dauerhaft verstopften Nase, sodass nur geringes oder gar kein Atmen mehr möglich ist. Hatten Sie hingegen einen Nasenbeinbruch und dieser ist nur schlecht verheilt, kann jenes auch ein Grund für die verstopfte Nase sein.

Seltene Ursachen

Nur in seltenen Fällen kommt es zu einer verstopften Nase durch vergrößerte Rachenmandeln oder Tumore in der Nasenregion. Diese zeigen sich meist dadurch, dass Sie mehr als zwei Wochen eine verstopfte Nase besitzen. Fällt hingegen Kleinkindern das Atmen durch die Nase schwer, kann dies auf Gegenstände zurückzuführen sein. Kinder stecken sich gerne Kleinigkeiten in die Nase, welche danach stecken bleiben. Selbst das versehentliche Einatmen ist häufig eine Ursache.

Häufige UrsachenAllergien Allergie


Diagnose & Verlauf

Zunächst muss ein Hals-Nasen-Ohrenarzt ermitteln, was der Grund für die verstopfte Nase ist. Wie oben erwähnt, kann dies viele Ursachen haben. In den meisten Fällen ist es eine Erkältung, welche schnell durch die typischen Symptome erkannt werden kann. Es beginnt mit einem leichten Jucken im Hals und einer zugeschwollenen Nase.

Die Nase schwillt mit der Zeit immer weiter zu, sodass schon bald keine Atmung mehr durch diese möglich ist. Darüber hinaus hilft das regelmäßige Schnäuzen nicht mehr weiter, denn die Schwellung ist zu groß. Es ist auch keine Seltenheit, dass die Nase zu „Laufen“ beginnt. Relativ selten ist, dass die Nase so sehr verstopft ist, dass weder Nasentropfen, Taschentücher noch andere Hausmittel weiterhelfen. Es können sogar Schmerzen durch den Druck entstehen.

Ist eine Erkältung nicht der Grund für die verstopfte Nase, muss der Arzt weitere Untersuchungen anstellen. In der Regel wird ein genauer Blick auf und in die Nase geworfen. Hier kann beispielsweise festgestellt werden, ob ein Gegenstand den Weg nach draußen versperrt oder ob Verletzungen der Grund für die Verstopfung sind. Mit spezifischen Instrumenten wird das Naseninnere genau untersucht, denn nur so kann ein wahrscheinlicher Verlauf der Erkrankung skizziert werden. In der Regel kann die verstopfte Nase jetzt genau auf eine Ursache zurückgeführt werden, welche operativ oder medikamentös behoben wird.

Ablauf der Diagnose

  1. Der Hals-Nasen-Ohrenarzt untersucht den Patienten und schließt eine Erkältung aus
  2. Die Nase wird genaustens untersucht, um die Ursache zu ermitteln
  3. Ist die Ursache gefunden, wird diese behandelt
  4. Nebenbei wird die verstopfte Nase mit Medikamenten oder einer Operation behoben

Daten & Häufigkeit

Diagnosedaten und Statistiken zur Häufigkeit – Wie häufig kommt es zu einer verstopften Nase in Deutschland?

Verstopfte Nasen sind keine Seltenheit. Vor allem in der kalten Jahreszeit steigt die Zahl der verstopften Nasen stark an. Doch auch in der warmen Jahreszeit nimmt diese nur geringfügig ab. Das ist auf die allergiegeplagten Menschen zurückzuführen, welche durch die Pollen und anderen Gegebenheiten der Natur zu einer verstopften Nase neigen.

Dabei steigen die Zahlen von Jahr zu Jahr weiter an, denn gerade in den westlichen Ländern sind immer mehr Personen von Allergien betroffen. Rund jeder 5. leidet heute schon unter einer Allergie, wobei diese auch eine verstopfte Nase mit sich führt.

Eine Nasenscheidewandverkrümmung ist der zweithäufigste Grund für eine verstopfte Nase, wobei rund 60 bis 80 Prozent aller Deutschen davon betroffen sind. Jedoch kann die Verkrümmung korrigiert werden, weshalb sich jährlich rund 8.000 Menschen unters Messer legen. Manchmal ist die Verkrümmung aber nur so gering, dass es nicht zu einer verstopften Nase kommt.

Mögliche Komplikationen

Eher selten ist, dass die verstopfte Nase direkt zu Komplikationen führt. Öfter sind es die Ursachen, welche später Schwierigkeiten herbeiführen. Einer der größten Komplikationen ist, dass sich in Rahmen einer Erkältung nicht nur die Nasenschleimhäute verschließen, sondern auch die Nasennebenhöhlen.

Sinupret Dragees Nasennebenhöhlen

Eine verstopfte Nase kann eine Nasennebenhöhlenentzündung hervorrufen

Das ist wiederum gut für die Krankheitserreger, denn diese können sich ungehindert ausbreiten und weiterer Teile der Nase infizieren. Schnell kommt es jetzt zu einer Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis).

Doch die Erreger breiten sich auch gerne in Richtung des Mittelohrs aus, weshalb dort die sogenannte Mittelohrentzündung entstehen kann. Ein Nachteil ist, dass die verstopfte Nase sowie die Krankheit immer wieder zurückkommen können, wenn diese unbehandelt bleiben.

In manchen Fällen breitet sich die verstopfte Nase über den Rachen in die Atemwege aus. Dadurch löst sie eine Bronchitis oder Kehlkopfentzündung aus. Noch schlimmer ist es, wenn die Entzündung Richtung Stirnbeinhöhle wandert.

Hier bricht diese durch den Knochen und kann das Auge angreifen. Nicht nur ein tränendes Auge ist jetzt die Folge, sondern starke Beeinträchtigungen, wie den Verlust der Sehkraft oder der Augenbewegungen, entstehen. Darüber hinaus kann die verstopfte Nase das Gehirn und Hirnhäute befallen. Schnell entsteht hier eine Entzündung, die als Enzephalitis oder Meningitis bezeichnet wird.

Ist dies der Fall, leiden Betroffene häufig unter Nackensteifigkeit sowie Migräne. Sollte sich durch die verstopfte Nase Eiter bilden, kann dies im Gehirn zu Abszessen führen. Weiterhin kann eine verstopfte Nase zu Lähmungen und epileptischen Anfällen führen. Generell verschlechtert sich dann die gesamte Symptomatik.


Wann zum Arzt?

Wann sollte man bei einer verstopften Nase zum Arzt gehen?

Eine verstopfte Nase ist meistens harmlos und vergeht nach etwa vier Tagen wieder von alleine. In solchen Fällen ist es nicht nötig, einen Arzt zu konsultieren. Eine einfache Faustregel müssen Sie sich merken, damit die verstopfte Nase nicht ausartet:

Sobald diese länger als zwei Wochen besteht und sich nicht verbessert hat, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Ebenso ist der Besuch beim Arzt sinnvoll, wenn sich die verschiedenen Symptome verschlimmern und Ihr ganzer Körper von verschiedenen Krankheiten durchzogen ist. So sollten Sie etwa bei Fieber, Übelkeit, Erbrechen und / oder Schwindel zum Arzt gehen.

Der Doktor kann eine passende Behandlung verordnen, sodass es zu einer raschen Besserung kommt. Wird darauf verzichtet, können sich die Symptome hingegen leicht verschlimmern. Daher gilt:

In den meisten Fällen muss bei einer verstopften Nase nicht direkt ein Arzt aufgesucht werden. Verbessert sich der Zustand jedoch nicht nach einigen Tagen oder kommt es gar zu einer Verschlimmerung und weiteren Begleitsymptomen, so ist ein Arztgang anzuraten.


Behandlung & Therapie

Eine verstopfte Nase sollten Sie nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn wie bereits erwähnt, können sich viele Komplikationen ergeben. Die oftmals beste Behandlung ist die Anwendung von Nasensprays oder -tropfen. Zu beachten gilt, dass eine dauerhafte Einnahme schädlich sein kann. In manchen Fällen machen diese sogar süchtig. Deswegen werden Nasensprays nur noch selten verwendet.

Lieber greifen Fachmänner auf Meerwassersprays, Salzwasser-Inhalationen oder homöopathische Nasensprays zurück. Diese sind wesentlich sanfter und beheben ebenfalls die verstopfte Nase. Sollte die Nasenverstopfung auf eine Allergie zurückzuführen sein, kommen Antihistaminika sowie Kortisongaben zum Einsatz.

Eine verstopfte Nase lässt sich aber auch auf eine vergrößerte Nasenmuschel zurückführen. Ist dies der Fall, kann der behandelte Arzt eine Lasertherapie in Anspruch nehmen. Eine Septumplastik sowie eine Nebenhöhlenoperation kann ebenfalls eine verstopfte Nase beheben.

Sollten hingegen vergrößerte Rachemandeln, kindliche Polypen oder Nasenpolypen der Grund für die verstopfte Nase sein, müssen diese entfernt werden. Wichtig ist, dass bei der Behandlung immer zwischen einer akuten und chronisch behinderten Nasenatmung zu unterscheiden ist. Je nachdem werden die Behandlungsmethoden angepasst.

Die häufigsten Behandlungsmethoden:

  • Anwendung von Nasentropfen oder -spraysNasen Korrektur
  • Meerwassersprays
  • Salzwasser-Inhalation
  • Homöopathische Nasensprays
  • Antihistaminika
  • Kortisongabe
  • Septumplastik
  • Nebenhöhlenoperation
  • Entfernung von Rachenmandeln und Polypen

Vorbeugung & Prävention

Einer verstopften Nase vorbeugen

Es gibt diverse Methoden wie Sie einer verstopften Nase vorbeugen können. Besonders die verstopfte Nase, welches durch eine Erkältung ausgelöst wird, kann durch vorbeugende Maßnahmen verhindert werden. Es ist wichtig, dass Sie ein gesundes und gestärktes Immunsystem haben. Dies erreichen Sie durch eine gesunde Ernährung sowie eine gute Abhärtung.

Außerdem ist es wichtig, dass Sie die Nase immer warm und feucht halten. Vermeiden Sie trockene Raumluft, denn dies trocknet die Nasenschleimhäute aus und ermöglicht Viren somit einen leichten Zugang. Durch einen Raumbefeuchter oder eine Schale Wasser auf der Heizung kann für eine passende Feuchtigkeit gesorgt werden.

Ist die verstopfte Nase hingegen auf eine Allergie zurückzuführen, können Sie sich schon vor der großen Allergiezeit mit den passenden Mitteln eindecken und somit eine Vorbeuge betreiben. In manchen Fällen ist es sogar möglich, dass Sie Ihren Körper mit einer zugeschnittenen Therapie langsam desensibilisieren, sodass es erst gar nicht zu einer verstopften Nase kommt. Nur, wenn die verstopfte Nase auf eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung zurückführen ist, sollten Sie sich fachärztlich behandeln lassen.

Vorbeugung im Überblick:

  • Gesundes Immunsystem
  • Frische und feuchte Raumluft
  • Vorbeugende Mittel bei Allergien
  • Desensibilisierung

Hilfreiche Hausmittel

Die besten Hausmittel gegen eine verstopfte Nase

Eine verstopfte Nase ist meist harmlos und kann daher schon mit einfachen Hausmitteln behandelt werden. Hausmittel und Alternativheilverfahren können beispielsweise dabei helfen, die Nase feucht zu halten und den Körper vor Erregern zu schützen.

Olivenöl: Olivenöl schützt und pflegt die Nasenschleimhaut und kann das Atmen erleichtern. Gemeinsam mit etwas hochwertigem Pfefferminzöl schwillt die Nasenschleimhaut ab und Sie bekommen wieder Luft. Empfehlenswert ist, wenn Sie eine kleine Menge an den Naseneingang geben.

Nasenspülung

Eine Nasenspülung eignet sich ideal zur Selbstbehandlung bei einer verstopften Nase

Nasenspülung: Eine Nasenspülung ist ein vielfach bewährtes Hausmittel und hilft bestens gegen eine verstopfte Nase.

Dazu einfach eine 0,9 prozentige Kochsalzlösung in eine Nasenspülkanne geben. Den Kopf leicht schräg über das Waschbecken halten und die Spülung durch ein Nasenloch laufen lassen.

Wichtig ist, dass Sie dabei den Mund weit öffnen, damit das Gemisch nicht den Rachen hinab läuft. Wechseln Sie anschließend die Seite. Genauere Informationen hierzu finden Sie im Ratgeber: Nasenspülung erklärt!

Feuchte Raumluft: Eine trockene Nase kann leicht zu Verstopfungen führen, denn Erreger setzt sich besser fest. Gerade bei einem Schnupfen sollten Sie die Raumluft sehr feucht halten. Durch feuchte Tücher, Raumbefeuchter oder einen Zimmerbrunnen schaffen Sie Abhilfe. Verenden Sie dazu noch einige Tropfen ätherisches Öl, verbessert sich die verstopfte Nase schnell.

Zwiebeln

: Zwiebeln sind für Ihre abschwellenden wie auch entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt. Riechen Sie deswegen mehrfach am Tag an einer aufgeschnittenen Zwiebel, kann dies helfen. Eine andere Variante ist, dass Sie nachts eine Zwiebel neben Ihr Bett legen. Dadurch kann sich das Durchatmen erleichtern.

Suppe: Schon seit Omas Zeiten ist bekannt, dass eine heiße Suppe wahre Wunder wirken kann. Welche Art von Suppe es ist, ist unwichtig. Hauptsache diese ist heiß. Durch die Zugabe von Ingwer und Chili können Sie die positiven Effekte noch verstärken.


Alternativmedizin

Alternative Heilungsansätze gegen eine verstopfte Nase

Es gibt einige alternative Heilungsansätze, die Ihnen im Kampf gegen Ihre verstopfte Nase helfen. Vor allem ätherische Öle sind ein wirkungsvolles Heilmittel und daher sehr ratsam. Die besten Öle sind Cajeput, Eukalyptus oder Teebaum.

Geben Sie davon nur einige Tropfen zum Verdampfen in eine Aromalampe und schon bald können Sie wieder richtig durchatmen. Achten Sie nur darauf, dass Sie hochwertige Öle verwenden. Eine andere Möglichkeit ist, dass Sie einige Tropfen auf ein Taschentuch geben und dieses nachts neben Ihr Kopfkissen legen.

Senfmehl ist eine weitere Lösung der alternativen Heilmedizin. Geben Sie etwa 100 Gramm des frisch gemahlenen Senfmehls in einen halben Liter lauwarmes Wasser. Geben Sie dieses Gemisch in eine Wanne und füllen Sie jene mit 37 Grad heißem Wasser. Baden Sie Ihre Füße darin für etwa 15 bis 20 Minuten. Achten Sie aber darauf, dass das Senfmehl die Nase nicht zu sehr reizt. Sollte dies der Fall sein, decken Sie die Wanne mit einem Handtuch ab.

Im Bereich der Akupunktur gibt es auch einige Methoden, wie die Einstiche in der Gesichtsregion. Diese können Reize lindern und somit Sie wieder frei atmen lassen.

Selbst Schüssler Salze, Bachblüten oder Heilkräuter sind eine gute Lösung. Hervorzuheben sind Meerrettich und andere scharfe Kräuter, welche die Nase reizen und somit die Durchblutung fördern. Dadurch bekämpft der Körper von Innen die Nasenverstopfung.

Homöopathie & Globuli

Im Reich der homöopathischen Behandlungen gibt es viele Methoden gegen eine verstopfte Nase. Über 300 Mittel helfen nicht nur gegen die Nasenverstopfung, sondern auch andere Anzeichen einer Erkältung. Besonders hilfreich ist Allium cepa.

Verwenden Sie dies, wenn Ihre Nase gereizt ist und zu laufen beginnt. Ebenfalls können Begleiterscheinungen vom Schnupfen, wie Kopfschmerzen, dadurch behandelt werden. Doch auch Euphrasia officinalis, Sabadilla oder Nux vomica können Ihnen bei der Bekämpfung einer verstopften Nase helfen. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Ratgeber Globuli bei einer verstopften Nase.


Fragen und Antworten

Nachfolgend finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen (FAQ) zur verstopften Nase.

Bei Säuglingen?

Wie gefährlich ist eine verstopfte Nase bei Säuglingen?

Besonders Säuglinge und Babys leiden häufig unter einer verstopften Nase, wobei ihnen das ganz schön zu schaffen machen kann. Der Grund ist, dass Kinder in diesem Alter zu 95 Prozent durch die Nase atmen. Fällt das jetzt weg, kann es gefährlich werden. Meist Schlafen die Kinder nicht gut und haben Probleme beim Trinken.

Für die Beseitigung müssen andere Maßnahmen als bei Erwachsenen ergriffen werden. Vor allem Nasentropfen oder eine Salzlösung sind hilfreich. Am besten sind Produkte mit dem Wirkstoff Oxymetazolin oder Xylometazolin. Diese lassen die Nasenschleimhaut schnell abschwellen.

Essenziell ist, dass die Produkte nur über einen kurzen Zeitraum verwendet werden sollten. Kinder sind wesentlich empfindlicher. Eine Anwendung länger als eine Woche ist zu vermeiden. Vor dem Schlafengehen sollte hingegen trockene Heizungsluft vermieden werden. Selbst das regelmäßige Lüften hilft weiter.

Nasentropfen?

Wie wirken Nasentropfen?

Eine schnelle Hilfe gegen eine verstopfte Nase sind sogenannte Nasentropfen, die es auch als Sprays im Handel zu kaufen gibt. Deren Aufgabe ist es, die Nasenschleimhaut abschwellen zu lassen. Sowohl Kinder als auch Erwachsene können die nächsten Stunden nach der Anwendung wieder frei durchatmen.

Wichtig ist, dass die Nasentropfen nicht zu lange verwendet werden. Zum einen gewöhnen sich die Nasenschleimhäute an den Wirkstoff, weshalb die abschwellende Wirkung immer mehr nachlässt. Zum anderen sind Nasentropfen recht aggressiv und können zu dauerhaften Schäden in der Nase führen. Deswegen ist eine einwöchige Anwendung zu empfehlen.

Sport in Ordnung?

Ist Sport bei einer verstopften Nase in Ordnung?

Bei einer verstopften Nase ist es kein Muss, dass Sie jetzt im Bett liegen und sich auskurieren. Leichte körperliche Betätigungen helfen sogar weiter und verbessern Ihren Zustand. Allerdings sollten einige Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden, damit sich die verstopfte Nase nicht verschlimmert.

Reduzieren Sie sowohl die Länge als auch die Intensität der Trainingseinheiten. Machen Sie lieber häufiger Pausen, als ein übermäßig starkes Training durchzuführen. Darüber hinaus sollten Sie keine Übungen machen, wenn sich die verstopfte Nase mit weiteren Symptomen, wie Bronchitis, Husten oder Magenverstimmung, zeigt.

Auch bei Fieber, allgemeiner Abgeschlagenheit oder starken Gliederschmerzen sollten Sie auf Sport verzichten. Ebenfalls sollten Sie Sport unterlassen, wenn sich das Symptom am Tag nach den Betätigungen verschlimmert hat.

Mehr Ratgeber zum Symptom

Weitere Informationen zum Symptom verstopfte Nase finden Sie in folgenden Ratgebern:

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