Erythromycin

Erythromycin ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Makrolide, welches gegen ein breites Spektrum von bakteriellen Infektionen zum Einsatz kommt.

Es wird beispielsweise bei Infektionen des Hals-Nasen-Rachenraums, bei Hauterkrankungen und Akne sowie bei verschiedenen sexuell übertragbaren Erkrankungen verschrieben.

Als Nebenwirkungen werden häufig Durchfälle, Erbrechen und Übelkeit sowie vereinzelt allergische Reaktionen berichtet.

ErythromycinWas ist Erythromycin?

Erythromycin ist ein Antibiotikum, das gegen bestimmte bakterielle Erkrankungen eingesetzt wird.

Es wird auf natürliche Weise aus dem Bakterium Saccharopolyspora erythraea gewonnen. Chemisch gesehen handelt es sich um ein Glykosid.

Pharmakologisch gehört es zu den Makroliden, zu denen auch Azithromycin und Chlarithromycin zählen. Als Untergruppe gehören Makrolide zu den Beta-Laktam-Antibiotika, zu denen auch die Penicilline zählen.

Da viele Patienten heutzutage eine Penicillin-Allergie oder Unverträglichkeit aufweisen, wird Erythromycin häufig als Alternativantibiotikum bei bestehender Allergie eingesetzt.

Es wirkt sowohl bakterizid, als auch hauptsächlich bakteriostatisch und kann die Erreger im Körper damit abtöten und vor allem ihre weitere Vermehrung verhindern.

Erythromycin ist als Lösung zur intravenösen Gabe, als Tablette und auch als Salbe erhältlich. Erythromycin ist das älteste bekannte Makrolid-Antibiotikum, welches in den 1950er Jahren entdeckt wurde.

In seiner reinen Form ist Erythromycin ein weißliches kristallines Pulver, welches in Wasser praktisch unlöslich ist und erst durch das Hinzugeben anderer Chemikalien in seine verabreichungsmögliche Form überführt wird.

Welchen Zwecken dient dieser Wirkstoff?

Erythromycin wird empirisch angewendet bei Bakterien, die nachweislich sensibel auf den Wirkstoff reagieren und dadurch abgetötet werden. Hierzu zählen vor allem:

  • Antinomyces israelii
  • Corynebakterium diphteriae
  • Corynebacterium minutissum
  • Streptococcus pyogenes
  • Bordatella pertussis
  • Campylobacter jejuni
  • Neisseria gonorrhoeae
  • Propionbacterium acnes
  • Chlamydia trachomatis
  • Chlamydophile pneumoniae
  • Legionella pneumoniae
  • Mycoplasma pneumoniae
  • Ureaplasma urealyticum

Es sind eine Reihe von Bakterien bekannt, für die bereits Resistenzen gegen Erythromycin nachgewiesen wurden. Hier sollte auf ein anderes Antibiotikum zurückgegriffen werden:


Allgemeines

Allgemeines
NameErythromycin
Andere Namen
  • 6-(4-Dimethylamino-3-hydroxy-6-methyl-oxan-2-yl)oxy-14-ethyl-7,12,13-trihydroxy-4-(5-hydroxy-4-methoxy-4,6-dimethyl-oxan-2-yl)-oxy-3,5,7,9,11,13-hexamethyl-1-oxacyclotetradecan-2,10-dion (IUPAC)
  • Erythromycinum (Latein)
SummenformelC37H67NO13
Kurzbeschreibungweißer bis gelber, kristalliner Feststoff

Wirkungsweise

So wirkt Erythromycin

Antibiotika können generell eingeteilt werden in bakteriostatisch und bakterizid wirkende Präparate.

Während bakterizide Antibiotika die aktive Zerstörung des Bakteriums hervorrufen, sorgen bakteriostatische Medikamente dafür, dass sich die Bakterien nicht mehr weiter vermehren können. Hierzu gehört Erythromycin. Es hemmt die Herstellung der bakteriellen Proteine, welche das Bakterium für seine Funktionsfähigkeit braucht.

Die bakteriellen Proteine werden in der sogenannten Translation durch das Zellorganell Ribosom hergestellt. Dieses besteht bei Bakterien, anders als beim Menschen, aus einer 30S und einer 50S-Untereinheit.

Erythromycin bindet speziell an die 50S-Untereinheit. Um seine Wirkung auch adäquat entfalten zu können und einen nachhaltigen Effekt auf alle Bakterien zu haben, muss ein konstanter Wirkstoffspiegel von Erythromycin im Blut aufgebaut werden. Eine regelmäßige Einnahme des Wirkstoffs ist also essentiell.

Außer der bakteriostatischen Wirkung hat Erythromycin noch eine andere Auswirkung, die sich pharmakologisch zu Nutze gemacht werden kann: Es wirkt prokinetisch, also motilitäts- bzw. bewegungsfördernd auf den MagenDarm-Trakt.

Im Magen und Darm ist vor allem der Neurotransmitter Acetylcholin dafür verantwortlich, dass sich der Darm bewegt und den Stuhl transportiert. Vor allem nach einer Operation kann es zur Trägheit des Darms kommen.

Hier werden prokinetische Medikamente eingesetzt, um die Darmaktivität zu steigern. Zwar gibt es viele andere Medikamente, die hierfür verwendet werden – Erythromycin würde jedoch ebenfalls eine Wirkung zeigen. Dies erklärt auch die unerwünschte Nebenwirkung der Durchfälle.

Aufnahme, Abbau und Ausscheidung von Erythromycin

Erythromycin wird bei der Gabe als Tablette oral aufgenommen und im Magen-Darm-Trakt resorbiert.

Da es stark lipophil, also fettliebend ist, reichert es sich vor allem im Gewebe der Lunge und in der Galle an. Das ist besonders wünschenswert, wenn genau an diesen Lokalisationen die Wirkung erzielt werden soll.

Bei der Aufnahme über den Magen-Darm-Trakt geht immer eine gewisse Verfügbarkeit des Wirkstoffes verloren. Diesr Effekt wird umgangen, wenn Erythromycin über die Vene gegeben wird. Ausgeschieden wird das Medikament über die Leber.


Anwendungsgebiete

Wann wird Erythromycin eingesetzt?

Erythromycin ist ein Antibiotikum, welches bei bakteriellen Infektionen eingesetzt wird. Der Arzt kann sich für dieses Antibiotikum empirisch entscheiden, was bedeutet dass er einen bestimmten Erreger hinter der Entzündung vermutet und weiß, dass Erythromycin hier wirksam ist.

Er kann jedoch ein Antibiogramm anfertigen lassen. Hierzu werden dem Patienten Blutkulturen abgenommen oder ein Abstrich der Schleimhäute gemacht. Im Labor wird dann untersucht, welche Bakterienstämme sich in diesen Proben finden lassen und auf welche Antibiotika der Keim sensibel reagiert.

Diese Methode ist zu bevorzugen, da hier auch Resistenzen erkannt werden und direkt das wirksamste Antibiotikum ausgewählt werden kann. Es dauert jedoch mehrere Tage, bis das Antibiogramm vorliegt. Deshalb ist die empirische Antibiotikagabe die gängige Methode.

Erythromycin wird meist verschrieben bei Infektionen der Lunge, bei Keuchhusten (Pertussis), bei Infekten des Hals-Nasen-Ohren-Raums sowie als Salbe bei Hauterkrankungen wie Akne.

Es kann außerdem bei sexuell übertragbaren Erkrankungen, wie der Gonorrhoe (Tripper) oder Syphilis (Lues) zur Anwendung kommen.


Richtige Anwendung

So wird Erythromycin angewendet

Erythromycin kann als Tablette bei einer systemischen bakteriellen Infektion angewendet werden. In der Regel werden Tabletten oder Kapseln bis zu dreimal täglich in einer vom Arzt festgelegten Dosierung eingenommen.

Bei einer schweren Infektion kann eine stationäre Behandlung im Krankenhaus, beispielsweise bei schweren Lungenerkrankungen, notwendig sein. Hier kann Erythromycin als Infusionslösung über einen intravenösen Zugang gegeben werden.

Es ist essentiell, dass die Gabe des Antibiotikums für einen ausreichenden Zeitraum erfolgt. Auch, wenn sich die Symptome bereits gebessert haben, sollte die verschriebene Anzahl der Tabletten zu Ende genommen werden.

Ein zu frühes Beenden der Therapie kann zu einem Wiederaufflammen der Infektion und außerdem zu Bakterienresistenzen führen. Die Therapiedauer beträgt normalerweise sieben bis acht Tage.

Im Rahmen der Therapie bei Akne oder Hauterkrankungen wird Erythromycin als topische Salbe oder Creme verschrieben. Diese sollte zweimal täglich auf die gereinigten, betroffenen Hautstellen aufgetragen werden.


Medikamente

Welche Medikamente beinhalten den Wirkstoff Erythromycin?

  • Orale Antibiotika
  • Salben und Cremes, meist frisch in der Apotheke gemischt
  • Antibiotika zur intravenösen Gabe, ausschließlich stationär

Erythromycin wird als Monopräparat verschrieben, welches einzig und allein diesen Wirkstoff enthält. Sollte eine komplizierte Infektion vorliegen, kann der Arzt weitere Antibiotika verordnen, um alle möglichen Erreger abzudecken.

Dies ist auch der Fall, wenn es sich um Mischinfektionen beispielsweise zwei verschiedener Bakterienstämme handelt, von denen nur ein Stamm sensibel auf Erythromycin reagiert.

In Salbenform wird Erythromycin als Aknemedikament eingesetzt und kann mit weitere Inhaltsstoffe wie Zink gemischt werden, die die Haut zusätzlich vor Austrocknung schützen oder desinfizierend wirken.


Handelsnamen

Monopräperate

  • Aknefug EL Lsg
  • Aknemycin Lösung
  • Aknemycin Salbe
  • Erycinum i.v. 1 g, Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung
  • EryHEXAL Saft
  • EryHEXAL Granulat
  • Erythrocin Neo
  • Erythromycin inresa
  • Erythromycin-ratiopharm
  • Eryhtromycin Rotexmedica
  • Erythromycin Stragen
  • Inderm Gel
  • Infectomycin
  • Isotrexin
  • Paediathrocin Trockensaft
  • Zineryt Lsg

Indikationen

Erythromycin wird bei bakteriellen Infektionen der Atemwege eingesetzt. Hier wird es bei einer Lungenentzündung, vor allem bei einer Besiedlung mit atypischen Erregern, sowie bei der Legionellose oder dem Keuchhusten, verschrieben.

Auch bei HNO-Infektionen wie einer Mandelentzündung, einer Mittelohrentzündung oder der seltenen Diphterie kann es eingesetzt werden.

Ein weiteres Anwendungsgebiet ist die Dermatologie, die auf den Wirkstoff bei schwerer Akne oder einem Erysipel zurückgreift. Weitere Indikationen sind eine Entzündung der Harnröhre sowie der Off-Label-Use zur Steigerung der Darmbewegung.


Gegenanzeigen

Wann darf Eryhtromycin nicht verwendet werden?

Makrolide sind lipophil, also fettliebend. Sie werden, wie alle lipophilen Medikamente, deshalb hauptsächlich über die Leber eliminiert und dürfen bei Leberfunktionsstörungen nicht zum Einsatz kommen.

Das gilt vor allem für Patienten mit einer bestehenden Leberzirrhose, einer aktiven Hepatitis oder Lebertumoren. Auch bei einer bekannten Allergie gegen Makrolidantibiotika darf Erythromycin nicht verabreicht werden.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Es gibt wenige Antibiotika, die in der Schwangerschaft und Stillzeit zugelassen wurden. Dennoch ist es unfassbar wichtig, bakterielle Infektionen in der Schwangerschaft adäquat zu behandeln, um Folgeschäden für die Mutter oder das Kind nicht zu riskieren.

Erythromycin wurde im Tierversuch für die Zulassung in der Schwangerschaft getestet. Hier konnte keine fruchtschädigende Wirkung festgestellt werden. Bei Menschen wurde das Medikament unter strengen Indikationsstellungen bereits angewandt, auch hier wurde keine schädigende Wirkung berichtet.

Offiziell zugelassen ist es jedoch trotzdem nicht, sodass, wenn möglich, auf andere Antibiotika wie Penicilline zurückgegriffen werden sollte. Als Creme kann Erythromycin auch in der Schwangerschaft angewandt werden.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Muss Erythromycin bei Kindern angewandt werden, so ist dringend eine Dosisreduktion vorzunehmen. Diese passiert altersadaptiert. Säuglinge und Kleinkinder bis zu 8 Jahren können 30 mg pro Tag bekommen.

Die Verabreichung sollte auf mehrere Einzeldosen verteilt werden. Kinder von 8-14 Jahren, die ein normales Körpergewicht von 30-50 kg aufweisen, sollten pro Tag nicht mehr als 1,2 g Erythromycin bekommen.

Bei Jugendlichen oder Patienten, die mehr als 50 kg wiegen, kann die normale Erwachsenendosis verschrieben werden.


Risiken & Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen hat Erythromycin?

Es sind unterschiedliche Nebenwirkungen beschrieben worden. Eine Übersicht bietet die Folgende Auflistung.

Sollte eine Nebenwirkung auftreten, die zur Zeit noch nicht in der Packungsbeilage aufgeführt ist, sollte der behandelnde Arzt diese an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte melden.

Häufige Nebenwirkungen

  • Störungen des Magen-Darm-Trakts (Übelkeit Erbrechen)

Gelegentliche Nebenwirkungen

  • Superinfektionen mit für Erythromycin resistenten Bakterien oder Pilzen, vor allem bei längerfristiger oder wiederholter Anwendung

Seltene Nebenwirkungen

Bei einer Überdosierung können sich die Nebenwirkungen verschlimmern und zu Durchfällen, Erbrechen und akuten Hörverlusten führen. Eine richtige Vergiftung ist höchst unwahrscheinlich.

Da jedoch kein spezifisches Gegengift existiert, sollte in Zweifelsfällen eine Notaufnahme aufgesucht oder der Rettungsdienst verständigt werden. Um den Wirkstoff aus dem Körperkreislauf des Patienten zu entfernen, ist eventuell eine Magenspülung notwendig.


Wechselwirkungen

Welche Wechselwirkungen zeigt Erythromycin?

Erythromycin wird über die Leber aus dem Körper ausgeschieden. Der Abbau läuft über das sogenannte Multienzymsystem P-450, kurz CYP-System.

Es gibt verschiedene Arten von CYP-Enzymen, die in den Abbau unterschiedlicher Medikamente integriert sind. So kann Erythromycin Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten verursachen, die ebenfalls das CYP-System nutzen.

Im Folgenden soll ein Überblick gegeben werden, welche Kombinationen zu vermeiden sind. Bei einer Multimedikation sollte generell immer mit dem behandelnden Arzt Rücksprache gehalten werden.

  • Terfenadin
  • Astemizol
  • Cisapird
  • Pimozid
  • Chloramphenicol
  • Clindamycin
  • Linomycin
  • Streptomycin
  • Tetracyline
  • Colistin
  • Theophyllin
  • Carbamazepin
  • Clozapin
  • Phenytoin
  • Valproinsäure
  • Phosphodiesterase-5-Hemmer, beispielsweise Viagra
  • Ciclosporin A
  • Afentanil
  • Bromcriptin
  • Methylprednisolon
  • Midazolam
  • Tacrolimus
  • Zopiclon
  • Antikoagulanzien vom Cumarin-Typ, vor allem Marcumar
  • Ritnonavir
  • Omeprazol
  • Cimetidin
  • Verapamin
  • Dihydroergotamin
  • Lovastatin
  • Digoxin
  • Pentamidin

In seltenen Fällen kann außerdem die Wirkung der Anti-Baby-Pille beeinflusst sein. Für die Zeit der Einnahme von Erythromycin sollte deshalb zusätzlich ein mechanisches Verhütungsmittel, beispielsweise ein Kondom, verwendet werden.


Wichtige Hinweise

Was ist bei der Einnahme von Erythromycin zu beachten?

Falls andere Medikamente, welche über die Leber ausgeschieden werden, verordnet wurden, sollte immer eine Rücksprache mit dem Hausarzt gehalten werden.

So können Wechselwirkungen vermieden und eine gute Wirksamkeit des Antibiotikums erreicht werden.

Auch wenn eine Allergie gegen Makrolide vorliegt, sollte von einer Einnahme abgesehen werden. Erythromycin sollte – falls nicht anders verordnet – immer etwa eine Stunde vor oder zwei Stunden nach den Mahlzeiten eingenommen werden.

Die verschriebene Packung ist immer bis zum Ende aufzubrauchen.


Abgabevorschriften

So erhalten Sie Medikamente mit Erythromycin

Erythromycin ist verschreibungspflichtig. Im Fall eines gesetzlich versicherten Patienten muss ein approbierter Arzt mit Kassenzulassung das Rezept ausstellen und hierbei genaue Angaben zur Dosierung, zur Darreichungsform und zur Einnahme machen.

Bei Privatpatienten reicht für die Ausstellung des Rezepts ein approbierter Arzt, welcher nicht an der kassenärztlichen Versorgung teilnehmen muss. Das Kassenrezept kann nach Ausstellung innerhalb der nächsten vier Wochen in einer beliebigen Apotheke eingelöst werden.

Es ist zu beachten, dass die verschriebenen Tabletten – falls nicht anders besprochen – immer bis zum Ende genommen werden müssen. Auch, wenn die Symptome nach drei Tagen besser werden, sollte die gesamte Packung aufgebraucht werden.

Nur so kann die Infektion richtig bekämpft und vor allem wichtige Antibiotikaresistenzen vermieden werden. Für die topische Anwendung in Salbenform wird von der Apotheke meist ein individuelles Rezept gemischt.


Geschichte

Seit wann ist Erythromycin bekannt?

Erythromycin ist ein altbekanntes Antibiotikum, welches erstmals 1949 aus dem Bakterium Streptomyces erythraea isoliert und analysiert wurde.

Das US-amerikanische Pharmaunternehmen Lilly vertrieb erstmals das damals patentierte Präparat. Mittlerweile ist es von zahlreichen anderen Unternehmen als Generikum erhältlich.


Warnhinweise

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Die Einnahme von Erythromycin ist bei einer bestehenden Leberfunktionsstörung kontraindiziert. Es kann jedoch auch erst unter der Therapie mit dem Antibiotikum zu einer solchen Funktionsstörung kommen.

Patienten sollten deshalb auf die Symptome einer Leberfunktionsstörung hingewiesen werden und auf diese achten. Hierzu gehören ein Verlust des Appetits, Druckempfindlichkeit des Bauches sowie ein Dunkelfärben des Urins.

Außerdem kann es zu einer Gelbverfärbung der Haut und der Skleren kommen. Sollte eine Therapie den Zeitraum von drei Wochen überschreiten, sollten die Leberwerte durch den Arzt kontrolliert werden.


Quellen

  • Aktories, K. et al.: Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie, 11. Auflage, Urban & Fischer Verlag/Elsevier GmbH, 2013.
  • Arzneimittel-Fachinformation (CH, USA, D)
  • Curry J.I., Lander T.D., Stringer M.D. Review article: erythromycin as a prokinetic agent in infants and children. Aliment Pharmacol Ther, 2001, 15(5), 595-603
  • Europäisches Arzneibuch PhEur
  • Lacey R.W. A new look at erythromycin. Postgrad Med J, 1977, 53(618), 195-200

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