Schwangerschaftsdiabetes

Steckbrief: Schwangerschaftsdiabetes

  • Name(n): Schwangerschaftsdiabetes; Gestationsdiabetes
  • Art der Krankheit: Stoffwechselerkrankung
  • Verbreitung: weltweit bei Schwangeren
  • Erste Erwähnung der Krankheit: 2. Jhd. n. Chr. Arzt erkennt den honigsüßen Durchfluss (Ausscheidung von Zucker bei Diabetes
  • Behandelbar: ja
  • Art des Auslösers: Hormone stören den Glucosestoffwechsel
  • Wieviele Erkrankte: etwa 10% aller Schwangeren
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Gynäkologen; weiterführend den Diabetologen
  • ICD-10 Code(s): O24.4

Zucker ALS Gefahr für Mutter und Kind

 

Diabetes ist die häufigste Stoffwechselerkrankung, die zur Zeit bekannt ist. Immer mehr sind davon betroffen. Aber auch völlig gesunde Frauen können in der Schwangerschaft von diesem Phänomen betroffen sein. Dazu müssen sie nicht einmal eine ungesunde Lebensweise an den Tag legen.

Es kann jede Frau treffen auch ohne, dass die entsprechende Vorgeschichte besteht. Auch wenn die Diagnose zunächst nicht bedrohlich klingt, ist es wichtig, dass der Diabetes ausreichend in dieser wichtigen Zeit behandelt wird, dass er zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung für die werdende Mutter oder auch das Ungeborene darstellt.

Definition Schwangerschaftsdiabetes

 

Der Schwangerschaftsdiabetes, auch als Gestationsdiabetes bekannt, ist eine Stoffwechselerkrankung bei der der Glucosestoffwechsel der werdenden Mutter negativ beeinflusst ist. Normalerweise tritt diese Form der Erkrankung nur während der Schwangerschaft auf und findet mit der Geburt des Kindes ein Ende.

In den meisten Fällen ist der Schwangerschaftsdiabetes eine Erkrankung, die erstmalig in der Schwangerschaft auftritt. Sie gilt das die häufigste Erkrankung in der Schwangerschaft. Beteiligt sind in diesem Fall die zahlreichen Hormone, die während der Schwangerschaft gebildet werden und zur Erhaltung der Schwangerschaft beitragen.

Zu ihnen zählen: Östrogen, Prolaktin, Progesteron und einige andere Plazentahormone. Diese wirken sich allerdings nicht nur auf die Schwangerschaft aus, in dem sie ausreichend Energie in Form von Glucose bereitstellen,sondern können auch den weiblichen Stoffwechsel beeinflussen.

Was ist Schwangerschaftsdiabetes?

 

Durch die Einwirkung der Hormone in der Schwangerschaft ist der Körper der werdenden Mutter gezwungen, dass der Stoffwechsel erhöht wird. Bei Schwangerschaftsdiabetes ist vor allem die Bauchspeicheldrüse betroffen. Sie bildet das notwendige Insulin, dass dafür sorgt, dass der freie Zucker (Glucose) im Blut in die Körperzellen aufgenommen werden kann.

In diesem Fall greift das sogenannte Schlüssel-Schloss-Prinzip. Einfach betrachtet sorgt das Insulin dafür, dass die Körperzellen aufgeschlossen werden, dass die Glucose hindurchtreten kann. In der Körperzelle dient die Glucose dann als Brennstoff. Sie wird verstoffwechselt und stellt damit die notwendige Energie für die Aufrechterhaltung aller Körperfunktionen bereit.

Schwangerschaftsdiabetes Schwangerschaftsdiabetes entwickelt sich, wie es bereits im Namen steckt, während der Schwangerschaft. Wie andere Arten von Diabetes, beeinflusst diese Form das Verhalten von Zellen gegenüber Zucker (bzw. Glukose). Schwangerschaftsdiabetes verursacht besonders hohe Blutzuckerwerte und dadurch die Schwangerschaft und das ungeborene Kind selbst gefährden.

Nichtsdestotrotz kann man dieser Ausprägung der Zuckerkrankheit sehr effektiv zu Leibe Rücken und sie stellt, bei guter ärztlicher Versorgung, kein Risiko für Kind und Mutter dar.

Darüber hinaus verschwindet diese Krankheit im ersten Jahr nach der Geburt meist von selbst. Dennoch erhöht sich durch sie das Risiko, andere formen von Diabetes zu entwickeln.

Leidet eine werdende Mutter unter Schwangerschaftsdiabetes wird unter zwei Formen dieser Erkrankung unterschieden:

  • Direkter Insulinmangel
  • Relativer Insulinmangel

Direkter Insulinmangel

bedeutet, dass die Bauchspeicheldrüse sich nicht auf die veränderte Stoffwechsellage der werdenden Mutter eingestellt hat oder einstellen konnte und damit zu wenig Insulin zur Verfügung stellt, damit die Glucose auch verwendet werden kann. In diesem Fall liegt das Problem direkt in dem bildenden Organ. Freie Glucose im Blut kann nicht in die Körperzellen aufgenommen werden.

Hingegen der relative Insulinmangel bedeutet, dass sich die Bauchspeicheldrüse an die veränderte Lage angepasst hat, aber der die Körperzellen der werdenden Mutter reagieren nicht ausreichend auf das erhöhte Vorkommen. So behalten sie die gewöhnliche Aufnahmefähigkeit bei und der erhöhte Kontakt mit Insulin zeigt keine Auswirkung auf die Aufnahme von Glucose. Auch in diesem Falle verbleibt mehr Glucose im Blutkreislauf, trotz der Tatsache, dass ausreichend Insulin vorhanden wäre.

Da die Energie, die durch die Glucose gebildet wird, wichtig ist für die werdende Mutter, aber auch für das Wachstum und die Entwicklung des ungeborenen Kindes, muss diese Erkrankung im Rahmen der Schwangerschaft behandelt werden, damit die Folgerisiken möglichst gering gehalten werden.

Was genau versteht man unter Schwangerschaftsdiabetes?

Die Schwangerschaftsdiabetes ist auch unter dem Namen „Gestationsdiabetes „ bekannt, den man als GDM abgekürzt. Darüber hinaus ist auch die Bezeichnung „Diabetes Typ 4“ im Jargon der Mediziner und Forscher weit verbreitet.

Weltweit gehört eine solche Diabetes des 4. Typs zu den am häufigsten vorkommenden Begleiterkrankungen einer Schwangerschaft. Nicht alleine deswegen kann man sie relativ einfach in den Griff bekommen. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass dieses Leiden, insofern man es nicht medizinisch betreut, oftmals im Absterben des Fötus im Mutterleib oder zu einer Totgeburt führt. Darum ist es von äußerster Wichtigkeit, bei Verdacht auf GDM einen Arzt zu konsultieren.

Um diesem Schicksal weiterhin zu entgehen, wird geraten sich gesondert auf Schwangerschaftsdiabetes testen zu lassen, insofern der behandelnde Mediziner dies nicht ohnehin schon getan hat. Eine frühe Erkennung dieser Krankheit erhöht die Chancen einer erfolgreichen Behandlung unermesslich.

Darüber hinaus ist noch anzumerken, dass diese Krankheit besonders im letzten Trimester einer Schwangerschaft auftritt. Deswegen sollte man sich nicht zu früh darüber freuen, einer Gestationsdiabetes entgangen zu sein.

Manche Völker und Personengruppen scheinen anfälliger zu sein als andere. Der genaue Grund hierfür ist noch nicht geklärt. So ließ sich aber über den Lauf einiger Jahrzehnte statistisch erfassen, dass Europäerinnen, Nordamerikanerinnen und Afrikanerinnen nur eine etwa 1%ige Chance haben, Diabetes des 4. Typs zu entwickeln – Australierinnen und die Frauen der Südsee jedoch können, je nach Region, eine bis zu 10% ige Chance habe, Opfer der Schwangerschaftsdiabetes zu sein.

Dennoch sollte man sich als schwangere Frau keine allzu großen Gedanken über dieses Thema machen, da eine Behandlung meist sehr simpel und effektiv ist. Es besteht also kaum ein Grund zur Besorgnis.

Welche Ursachen gibt es?

 

  • Übergewicht der werdenden Mutter, BMI über 27
  • erbliche Faktoren und familiäre Vorbelastung mit Diabetes Typ II
  • Alter der werdenden Mutter über 30 Jahren
  • Faktoren von vorhergegangenen Geburten
  • kurz aufeinanderfolgende Schwangerschaften
  • starke Gewichtszunahme im ersten Drittel der Schwangerschaft
  • Schwangerschaftshormone

Viele Ursachen für den Schwangerschaftsdiabetes basieren nur auf Vermutungen und lassen sich auch durch den Vergleich mit der allgemeinen Diabeteserkrankung erklären. In jedem Fall gilt Übergewicht als eine der Ursachen, die auch den klassischen Diabetes begünstigen. Wenn die werdende Mutter unter Übergeweicht leidet, so ist dies oft ein Anzeichen dafür, dass dem Körper zu viel Energie zugeführt wird, die er nicht verwenden kann und daher in Form von Fettdepots einlagert wird.

In der Schwangerschaft erhöht sich nochmal der Vorrat an freier Glucose im Blut und die Stoffwechselleistungen können so an ihre Grenzen geraten. Allerdings sind ebenso die erblichen Faktoren ein entscheidender Punkt, denn es ist erwiesen, dass gewisse Erkrankungen und auch das Risiko an dieser Krankheit zu leiden, vererbt werden.

Ein hohes Alter der werdenden Mutter kann auch eine Ursache darstellen. Allerdings wird hierbei beachtet, dass es sich um eine Erstschwangerschaft handelt. Frauen werden immer später zum ersten Mal Mutter, da andere private Anliegen oder auch berufliche Verpflichtungen ihnen keine andere Wahl lassen. Ältere Mütter sind generell Risikoschwangere, da auch andere Erkrankungen durch den Rückgang der körperlichen Konstitution und der Rückgang der weiblichen Hormone die Entwicklung in der Schwangerschaft gefährden kann und somit mehr Zwischenfälle entstehen können.

Es ist auffallend, dass der viele Schwangere an Diabetes leiden, die bereits schon eine oder mehrere Schwangerschaften ausgetragen haben. Dabei sind bestimmte Faktoren bereits mit der Geburt des vorgegangenen Kindes ein Zeichen dafür, dass ein Risiko für Schwangerschaftsdiabetes besteht.

 

  • Geburtsgewicht über 4200 Gramm
  • bereits in der letzten Schwangerschaft vorhandener Schwangerschaftsdiabetes
  • mehrere Fehlgeburten im Vorgang ohne Anzeichen für eine klare Ursache

Auch ohne andere körperliche oder erbliche Probleme kann ein Schwangerschaftsdiabetes auftreten. Besonders dann, wenn zwei Schwangerschaften in sehr kurzen Abständen aufeinander folgen. Der weibliche Körper braucht in der Regel etwa neun Monate, also nochmals die Dauer einer Schwangerschaft, um wieder ein normales Niveau zu erreichen. Erst dann haben sich alles Körperfunktionen und auch der Hormonhaushalt auf „nicht mehr schwanger“ eingestellt.

Folgt allerdings nach einer Schwangerschaft direkt wieder eine, dann sind noch die Hormone der ersten Schwangerschaft im Körper vorhanden und es werden immer wieder neue dazu gebildet. Somit befindet sich dann mehr freie Glucose im Blutkreislauf und es entsteht ein Schwangerschaftsdiabetes.

In diesem Zusammenhang kann auch eine starke Gewichtszunahme im ersten Drittel der Schwangerschaft einen Hinweis dafür liefern, dass ein Schwangerschaftsdiabetes vorliegt. Denn in dieser Zeit sollte die Gewichtszunahme noch nicht ersichtlich sein.

Welche Ursachen liegen demnach einer Schwangerschaftsdiabetes zugrunde?
Die möglichen Gründe einer Gestationsdiabetes sind zahlreich, aber absehbar. So gelten für das entstehen dieser Form der Zuckerkrankheit ähnliche oder teils auch dieselben Faktoren, wie für beispielsweise Diabetes Typ 1 und Typ 2:

  • Polyzystische Ovar:Bei dieser Krankheit handelt es sich um eine Stoffwechselstörung, die ausschließlich in geschlechtsreifen Frauen auftritt. Zudem sind besonders übergewichtige Frauen hiervon betroffen. Liegt diese Erkrankung bereits vor dem Beginn der Schwangerschaft vor, so ist es sehr wahrscheinlich, dass es im Verlauf derselben zu einer Diabetes Typ 4 kommt.
  • Alter:Das Alter der Mutter ist hier ausschlaggebend. Je älter die Mutter, desto höher die Wahrscheinlichkeit, eine Schwangerschaftsdiabetes zu entwickeln. Etwa ab dem 25. Lebensjahr erhöht sich die Chance eine solche auszubilden. Ab dem 40. Lebensjahr steigt die Chance zudem noch einmal immens stark an.
  • Übergewicht:Ist die Frau bereits vor der Schwangerschaft übergewichtig, so ist es nicht unwahrscheinlich, dass sich ihr Risiko dahingehend erhöht, dass sie eine Schwangerschaftsdiabetes entwickelt. Das Risko steigt zudem exponentiell mit dem jeweiligen Übergewicht an. Darüber hinaus kann Übergewicht auch ein Grund für das o.g. polyzystische Ovar sein. Die Chancen werden also quasi verdoppelt.
  • Genetische Fakoren:Werdende Mütter deren eigene Mütter oder Großmütter unter einer Gestationsdiabetes litten, weisen eine erhöhte Chance auf, selbst auch Opfer dieses Leidens zu werden. Daher kann es empfehlenswert sein, insofern möglich, bei der Mutter und / oder Großmutter Informationen über deren Schwangerschaft einzuholen. Ärzte können oft besser präventiv einwirken, wenn sie über solche erblichen faktoren informiert werden.
  • Schlechte Ernährung:Eine Schwangere, die zu viel Junk- oder Fastfood konsumiert, erhöht ebenso das Risiko einre Schwangerschaftsdiabetes – aber nicht nur das: Sie erhöht ebenso das Risiko auf eine Diabetes Typ 2. Diese ist permanent. Darum sollte man nicht nur während der Schwangerschaft auf eine gesunde Ernährung achten.

Symptome & Anzeichen

 

  • gesteigerter Durst
  • stärkere Neigung zu Harnwegs- und Nierenentzündungen
  • nachweisbare Glucose im Urin
  • schwankende Fruchtwassermenge
  • Wachstumsstörungen des Ungeborenen
  • starke Gewichtszunahme von Mutter und Kind
  • Bluthochdruck
  • dauerhaft erhöhte Zuckerwerte der Mutter
  • schlechte Wundheilung
  • Kopfschmerzen
  • Leistungsknick
  • Schwitzen
  • HeißHunger

Besonders dann, wenn nicht genügend Insulin vorhanden ist und die Körperzellen nicht viel Glucose erhalten, die sie in Energie umwandeln können, ist es nicht ungewöhnlich, dass die Schwangeren unter Heißhunger leiden. Denn der Körper versucht schnell Glucose und Energie zu generieren. Allerdings reichert sich die Glucose dadurch nur noch mehr im Blut an.

Die Folgen sind starker Durst und Kopfschmerzen. Je länger die Glucose im Blut verbleibt, desto mehr Komplikationen können sich einstellen. Es bilden sich Ablagerungen in den kleinsten Gefäßen des Blutkreislaufs. Folglich sind Wundheilungsstörungen die Folge, da die Gerinnungsfaktoren nicht mehr so leicht zur Wunde vordringen können und die ganze Umgebung nicht geeignet ist vor eine Heilung der Wunde.

Bei der regelmäßigen Untersuchung des Urins im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft kann Glucose im Urin nachgewiesen werden, die der Körper im Rahmen des Überschusses versucht auszuscheiden. Durch den vorhandenen Zucker im Urin verändert sich Flora der Blase und der Nieren. Somit werden die harnableitenden Gänge und die Nieren anfälliger für Infektionen.

Auch an der Entwicklung der Schwangerschaft und an der Entwicklung des Kindes kann das Auftreten eines Schwangerschaftsdiabetes erkannt werden. Es kommt vermehrt zu Problemen in der Entwicklung des Ungeborenen und starke Gewichtszunahmen sowohl bei Mutter und Kind sind keine Seltenheit. Durch die vermehrte Belastung ist auch der Kreislauf der Mutter betroffen und sie bildet einen Bluthochdruck aus. Dennoch kann der Schwangerschaftsdiabetes auch vollkommen ohne Symptome auftreten.

Welche Symptome können auftreten?
Tatsächlich verursacht eine Schwangerschaftsdiabetes bei vielen Frauen keinerlei Symptome. Sie können also unwissentlich und darüber hinaus problemlos an einer solche erkrankt sein und sie nach der Geburt wieder verlieren ohne je davon gewusst zu haben. Das kann passieren. Aber es passiert in aller Regel nur sehr sehr selten. Zumeist zeigen sich die Symptome deutlich. Wohl nicht so deutlich wie bei einer Diabetes Typ 1 oder 2, aber dennoch bemerkbar.

Wie auch bei anderen Formen der Zuckerkrankheit, so verhalten sich die Symptome bei einer Schwangerschaftsdiabetes ähnlich:

Zucker im Urin:

Riecht der Urin ungewöhnlich süß und hat eine beinahe an Limonade erinnernde Note, so ist dies ein sehr starker Indikator dafür, dass eine Diabetes vorliegt. Auch kristallin wirkender Zucker im Urin ist ein starker Warnhinweis. Man sollte diese nicht unterschätzen und sofort einen Mediziner aufsuchen. Dies gilt darüber hinaus nicht nur für Schwangeren, sondern für alle Personen, die ähnliche Beobachtungen astellen.

Übermäßiger Durst:

Verlangt der Körper nach mehr Wasser als gewöhnlich, ist auch dies ein sehr starker Indikator für eine etwaige Diabetes. Besonders Schwangere mit erhöhtem Durstgefühl sollten darum einen Gang zum Arzt nicht scheuen und dieses Phänomen sofort ansprechen.

Minderwuchs des Fötus:

Bei besonders schweren Fällen kann es zu Deformationen oder zu Minderwuchs des Fötus kommen. Dies ist aber in aller Regel leicht zu vermeiden, wenn man bereits bei dem geringsten Verdacht auf eine Schwangerschaftsdiabetes einen Arzt aufsucht.

Zunahme des Gewichts:

Das Frauen während der Schwangerschaft zunehmen ist gut und gewollt. Sollte diese Gewichtszunahme jedoch zu stark sein, so sollte man sich darüber Gedanken machen. Was für das Individuum zu hoch ist und was im Rahmen liegt, muss der behandelnde Arzt am Patienten selbst feststellen. Ist man aber durch sein erhöhtes Gewicht beunruhigt, sollte man es während einer Untersuchung zur Sprache bringen.

Diagnose & Krankheitsverlauf

 

Im Rahmen der generellen Schwangerschaftsvorsorge wurde schon vor einigen Jahren der orale Glukosetoleranztest eingeführt. Das hatte seinen Ursprung darin, dass das Auftreten von Schwangerschaftsdiabetes immer häufiger wurde und man nach einer Möglichkeit suchte, dass Mutter und Kind ausriechend geschützt werden konnten.

Diesen Test wendet man auch bei der Feststellung eines klassischen Diabetes mellitus an. In der Schwangerschaft erfolgt der Test um die 24. Schwangerschaftswoche herum, sofern nicht schon zuvor Anzeichen des Diabetes vorhanden sind oder bereits eine Vorerkrankung besteht.

Hierzu muss die Schwangere innerhalb von fünf Minuten eine Lösung trinken in der sich 75 Gramm reine Glucose befinden. Ähnlich wie bei der Aufnahme von Traubenzucker führt das zu einem schnellen Ansteigen des Blutzuckerspiegels, allerdings kann diese einfache Zuckerverbindung auch direkt in die Körperzellen aufgenommen werden. Folglich sind drei Messungen des Blutzuckers von Nöten.

Der erste Wert wird vor der Einnahme der Lösung ermittelt. Voraussetzung dafür ist, dass die Schwangere nüchtern zur Untersuchung erscheint und somit acht Stunden vor der Untersuchung keine Nahrung mehr zu sich genommen hat. Dieser erste Wert sollte unter 92 mg/dl liegen. Ist dieser bereits erhöht spricht man von einem Schwangerschaftsdiabetes. Nach einer Stunde und nach zwei Stunden wird jeweils noch ein Wert ermittelt, diese sollten jeweils nicht über 180 bzw. 153 mg/dl liegen.

Dieser Test gilt als die sicherste Feststellung des Schwangerschaftsdiabetes, da die Werte, die über eine Urinuntersuchung oder auch eine Blutprobe ermittelt werden können, als zu unsicher und ungenau für eine genaue Diagnose gelten.

Im Rahmen dieses Tests ist auch eine gründliche Erhebung der Krankheitsvorgeschichte der werdenden Mutter nötig, da bereits erbliche Faktoren oder vorhergegangene Ereignisse die Diagnose mit sichern können.

Wie diagnostiziert man Diabetes Typ 4?

In der medizinischen Fachwelt konnte bislang kein Konsens darüber gefunden werden, welcher Test am besten dafür geeignet sei, um eine Schwangerschaftsdiabetes zu diagnostizieren. Darüber hinaus steht auf Tagungen und Symposien zur Debatte, ob es sinnvoll ist prophylaktisch bei allen Schwangeren auf diese Erkrankung zu testen oder ob man nur diejenigen Frauen dahingehend näher untersuchen sollte, insofern sie in eine der Risikogruppen fallen.

Deshalb ist es integraler Bestandteil einer Diagnose, potentielle Risikofaktoren zu erkennen und auszuwerten. Dazu gehören beispielsweise die o.g. möglichen Ursachen dieses Leidens. Des Weiteren kann der behandelnde Arzt bei dicklich wirkenden Schwangeren zumeist den BMI (Body-Mass-Index) ausrechnen. Dieser verrät ihm ohne große andere Tests vornehmen zu müssen, ob die Person potentiell Gefahr läuft, eine Gestationsdiabetes auszubilden.

In aller Regel wird in Europa auch ohne speziellen Verdacht auf eine GDM zwischen der 24. und 28. Woche der Schwangerschaft eine sog. präventive Diagnose gestellt, die das Risiko evaluiert.

Ansonsten bedient man sich zur Stellung einer Diagnose meist denselben Mitteln, wie bei anderen Formen der Diabetes auch. So führt man häufig den sog. „oGTT“ oder „oralen Glukosetoleranztest“ durch. Dieser hilft dabei sicher zu determinieren, ob bei der Patienten eine Schwangerschaftsdiabetes vorliegt oder nicht. Bei diesem Test für dem Kandidaten eine Lösung mit hohem Glukoseanteil eingeflößt. Danach misst medizinisches Fachpersonal über einen vorher festgelegten Zeitraum, inwieweit sich der Blutzucker- und / oder Insulinspiegel im Blut des Patienten ändern. Anhand dieser Ergebnisse kann dann eine Schwangerschaftsdiabetes angenommen oder ausgeschlossen werden.

Ansonsten verläuft diese Krankheit, wie bereits erwähnt, meist eher ruhig und ohne größere Unannehmlichkeiten für die betroffenen Schwangeren ab.

Krankheitsverlauf

 

In aller Regel verläuft der Schwangerschaftsdiabetes sehr unspezifisch und zeigt mitunter auch keine Symptome bei der werdenden Mutter. Besonders beim erstmaligen Auftreten dieser Erkrankung ist es gut möglich, dass der Diabetes erst mit dem Routinetest erkannt wird. Lediglich eine starke Gewichtszunahme oder auch die dauerhafte Abgeschlagenheit der Mutter können einen Hinweis liefern, stehen aber auch mit anderen Vorgängen der Schwangerschaft in Zusammenhang.

Wesentlich intensiver kann sich der Schwangerschaftsdiabetes auf der Ungeborene auswirken. Wird dieser nicht rechtzeitig erkannt, so kommt es zu Wachstumsstörungen des Kindes. Das Baby legt sehr schnell an Gewicht zu und wird somit auch zu einer stärkeren Belastung für die Mutter. Wenn sich ein Schwangerschaftsdiabetes bereits direkt zu Beginn der Schwangerschaft entwickelt, ist es möglich, dass es zur Frühgeburt oder zur Fehlgeburt des Kindes kommen kann.

Sofern die Mutter keine weiteren Symptome hat und die Erkrankung auch nicht erkannt wird, kommt es zu einer dauerhaften Erhöhung des Blutdrucks im mütterlichen Kreislauf. Dieser Bluthochdruck ist nicht nur sehr belastend für die Mutter, sondern wirkt sich auch negativ auf die Entwicklung des Kindes aus und kann dazu führen, dass der mütterliche Körper die Schwangerschaft vorzeitig beendet.

Häufigkeit & Diagnosedaten

 

Das Auftreten des Schwangerschaftsdiabetes ist ein Problem, dass sich aus den gesellschaftlichen Lebensverhältnissen ergibt. Während noch im Jahr 2000 nur etwa 3,7% aller Schwangeren die Diagnose Schwangerschaftsdiabetes erhielten, stiegen die Zahlen seitdem konstant, mitunter auch sprunghaft, weiter an.

Im gesellschaftlichen Wandel und auch in Rahmen der Bequemlichkeit und der Veränderung der menschlichen Gewohnheiten hat Schwangerschaftsdiabetes eine immer größere Chance. Mangelnde Bewegung, da schwere körperliche Arbeit oftmals fehlt oder auch ein Berufsverbot, das direkt mit dem Beginn der Schwangerschaft ausgestellt wird, ist eine der Ursachen für die Fallzahlen.

Viele Mütter werden immer später schwanger und erhöhen mit zunehmenden Alter immer mehr das Risiko für Komplikationen in der Schwangerschaft. In diesen Fällen handelt es sich aber meist um eine Erstschwangerschaft, denn Frauen, die bereits schwanger waren, haben oft mit weniger Komplikationen zu kämpfen. Durch Arbeit und auch den hohen sozialen Druck, der bei einigen Frauen herrscht, entscheiden sie sich, wenn überhaupt, immer später für die Mutterschaft. Stress und die falsche Ernährung verkomplizieren die Lage noch mehr, da der Körper mit schlechteren Voraussetzungen auf eine Schwangerschaft vorbereitet wird.

Durch dies Phänomen ist es auch nicht selten, dass Frauen sich ihren Kinderwunsch gleich mehrfach erfüllen wollen. Wenn sie erst in einem hohen Alter begonnen haben und möchten mehr als nur ein Kind, wird die nächste Schwangerschaft kurz nach der ersten Niederkunft geplant, da der Körper noch möglichst jung ist und auch die Schwangerschaft in ihrem Verlauf bereits bekannt ist und durchlebt wurde. Durch diese Konstellation können sich aber die hormonellen Verhältnisse nicht schnell genug stabilisieren und ein Schwangerschaftsdiabetes ist die Folge.

Ebenso sind künstliche Befruchtungen sehr ausschlaggebend für eine Entwicklung des Schwangerschaftsdiabetes, denn ihnen voraus geht eine hormonelle Behandlung, die die richtige Umgebung für die Schwangerschaft erzeugen soll. Durch diese zusätzlichen Hormone kann sich das Risiko erhöhen an Schwangerschaftsdiabetes zu erkranken. Somit ist es nicht ungewöhnlich, dass bereits 10% der Schwangeren unter einem Schwangerschaftsdiabetes leiden.

Komplikationen bei Schwangerschaftsdiabetes

Komplikationen beim Ungeborenen

  • Mangelversorgung durch gestörten Plazentakreislauf
  • verlangsamte Reifung der Organe
  • Fruchttod
  • Ikterus bzw. Kernikterus bei Gehirnschädigung
  • Makrosomie (nur vereinzelte Körperteile wachsen übermäßig)
  • Unterzuckerung nach der Geburt
  • Anfälligkeit für Übergewicht im weiteren Leben
  • Anfälligkeit für Stoffwechselerkrankungen im weiteren Leben

Komplikationen bei der werdenden Mutter

  • Bluthochdruck
  • Präklampsie
  • anfälliger gegenüber Infektionen von Scheide und Harnwegen
  • höhere Kaiserschnittrate
  • größere Gefahr einer anstrengenden Geburt durch großes Kind und andere Komplikationen

Wird der Schwangerschaftsdiabetes nicht erkannt oder die Schwangere hält sich nicht an die Behandlung, dann hat dies sehr große Auswirkungen für Mutter und Kind.

Die Schwangere leidet zunehmend unter Bluthochdruck, der die gefährliche Präklampsie auslösen kann. Dies ist das vorzeitige Auftreten von heftigen Wehen in Zusammenhang mit dem hohen Blutdruck, der den Kreislauf der Mutter sehr stark belastet und zu einer vorzeitigen Beendigung der Schwangerschaft bis hin zum Todes des Kindes (Fruchttod) führen kann.

Weiterhin ist sie anfälliger für Infektionen, da der hohe Zuckergehalt im Blut und die Ablagerungen in den Gefäßen dazu führen, dass sich die Flora verändert und damit Keime eher eine Chance haben in den Organismus einzutreten. Durch das starkwachsende Kind ist auch die Geburt nicht leicht.

Häufig muss ein Kaiserschnitt durchgeführt werden. Kommt es doch zu einer Spontangeburt müssen öfters als bei anderen Geburten Zange oder Saugglocke zum Einsatz kommen und Dammschnitte oder starke Risse bei der Mutter sind keine Seltenheit. Dies stellt einen sehr großen Stressfaktor für Mutter und Kind dar.

Das Kind an kann in mehrere Phasen durch einen Schwangerschaftsdiabetes geschädigt werden. Im Mutterleib sind Wachstumsstörungen, starke Gewichtszunahme und eine schlechte Versorgung nicht selten. Somit können Organe nur verlangsamt reifen und im Falle einer Frühgeburt stehen die Überlebenschancen schlechter als bei Frühgeburten einer Schwangeren ohne Diabetes. Weiterhin können die Schädigungen so stark sein, dass das Kind auch noch in einer hohen Schwangerschaftswoche im Mutterleib verstirbt.

Nach der Geburt, die auch sehr anstrengend werden kann, droht die Unterzuckerung des Kindes. Die Bauchspeicheldrüse des Kindes musste im Mutterleib mehr Leistung aufbringen, da sehr viel Glucose der Mutter verarbeitet werden musste. Mit der Trennung vom mütterlichen Kreislauf fällt der Zucker zunächst weg, aber es wird weiter Insulin produziert. Daher wird nach der Geburt das Kind zeitnah gestillt oder erhält vorsorglich eine Zuckerlösung in die Wangen massiert, dass diesem Vorfall vorgebeugt werden kann.

Im späteren Leben kommen die Folgen des Schwangerschaftsdiabetes auch auf das Kind zurüCK, denn es trägt dadurch Veranlagungen in sich, die Übergewicht und die Erkrankung an Diabetes begünstigen.

Wann sollte man zum Arzt Gehen?

 

Ein Arzt sollte immer dann aufgesucht werden, wenn sich in der Schwangerschaft Symptome oder Unregelmäßigkeiten einstellen, die mehr als ein paar Tage anhalten. Dabei reicht zunächst die Information des Gynäkologen. Wird der Schwangerschaftsdiabetes bei dem oralen Toleranztest festgestellt, dann ist fortan der Diabetologe für die Behandlung des Schwangerschaftsdiabetes und allen anderen in dieser Verbindung auftretenden Symptome verantwortlich.

Bei erblicher Vorbelastung ist es notwendig, dass der Arzt bereits bei der Feststellung der Schwangerschaft darüber informiert wird. Eine werdende Mutter, die an Schwangerschaftsdiabetes erkrankt ist wird generell als Risikoschwangere betrachtet. Daher ist es ratsam bei jeder Veränderung den Arzt aufzusuchen und dies abzuklären.

Behandlungsmethoden & Therapie

 

  • Ernährungsumstellung
  • Insulingabe
  • regelmäßige Blutzuckerkontrollen mit Protokoll
  • oraler Glucosetoleranztest in der Nachsorge

Ist der Schwangerschaftsdiabetes diagnostiziert wurden, dann erfolgt zunächst eine Überweisung zum Diabetologen. Dieser Facharzt ist ausschließlich für die Anliegen der Stoffwechselerkrankung zuständig. Nach einem ausführlichen Beratungsgespräch und der Aufklärung über die dadurch entstandenen Risiken, rät der Arzt im ersten Schritt zu einer umfassenden Ernährungsumstellung.

Dabei ist es wichtig, dass Vollkornprodukte gegessen werden und viel Gemüse. Auf Obst und andere zuckerhaltige Lebensmittel sollte verzichtet werden. In diesem Zusammenhang sollte die Ernährung auch angepasst werden indem fünf kleine Mahlzeiten in regelmäßigen Abständen eingenommen werden, anstatt drei große Mahlzeiten. So kann der Blutzucker konstant gehalten werden und Heißhungerattacken wird vorgebeugt.

In Kombination mit der Ernährungsumstellung müssen die Schwangeren ein engmaschiges Blutzuckerprotokoll zu Hause führen. Die Blutzuckermessungen erfolgen dreimal täglich. Morgens vor dem Essen und mittags und abends je eine Stunde nach dem Essen. Diese Werte müssen vermerkt werden bis zum nächsten Besuch beim Diabetologen. Wenn nur wenige Werte den Grenzwert überschreiten, dann gilt der Diabetes als sehr gut eingestellt. Bei 90% der Schwangeren ist diese Maßnahme ausreichend.

Sollte dies allerdings nicht ausreichen, dann wird eine Verabreichung von Insulin angeordnet oder in ganz seltenen Fällen auch eine Insulinpumpe angelegt. Dies hat zur Folge, dass die Wertkontrollen noch engmaschiger erfolgen müssen. Zudem sind auch die Kontrolltermine beim Gynäkologen häufiger, da die Gefährdung für Mutter und Kind frühzeitig erkannt werden muss.

Nach der Schwangerschaft erfolgt nach einiger Zeit ein erneuter Toleranztest, um zu sehen, ob sich die Anomalie wieder behoben hat und die Mutter nicht weiter unter einem Diabetes leidet. Eine weitere Behandlung wie in der Schwangerschaft ist aber nicht nötig.

Welche Behandlungsmethoden stehen zur Verfügung?

Es sei gleich zu Beginn bemerkt, dass es kein effektives Heilmittel gegen eine Schwangerschaftsdiabetes gibt. Ein solches wäre auch nicht von allzu großem Nutzen, da diese Art der Diabetes meistens, wie bereits angeführt, nach der Entbindung von alleine verschwindet.

Nichtsdestotrotz werden erfolgreich diagnostizierte werdende Mütter oftmals dazu aufgefordert ihre Blutzuckerwerte vier bis fünf Mal täglich zu überprüfen. Sollte diese zu hoch oder zu tief sein, ist ihnen anzuraten, sich mit diesem problem sofort und ohne Verzögerung an ihren behandelnden Arzt zu wenden oder sich in die nächste Notaufnahme zu begeben.

In selteneren Fällen wird darüber hinaus Insulin verschrieben. Dieses wirkt wie bei anderen Ausprägungen der Zuckerkrankheit auch. Allerdings ist zu bemerken, dass nur etwa zehn bis fünfzehn Prozent der betroffenen Frauen tatsächlich Insulin benötigen, um Leib und Leben des Kindes und von sich selbst nicht zu gefährden. Die genaue benötigte Menge Insulin wird zudem durch einen Arzt individuell angepasst.

Ein weiterer Therapieansatz ist ebenfalls eher prophylaktischer Natur als eine direkte Behandlung des Leidens. Und zwar handelt es sich hierbei um eine gesteigerte Untersuchungsrate des ungeborenen Kindes. Beispielsweise werden öfter Blutproben entnommen oder Ultraschalluntersuchungen durchgeführt. Dies hilft dabei zu überwachen, dass dem Kind und der Mutter nichts schlimmes aufgrund der Schwangerschaftsdiabetes widerfährt.

Alles anderen Heilmethoden sind in der Regel nicht klinischer Natur, also eher als alternativ anzusehen, obgleich sie oftmals vom Arzt selbst empfohlen werden.

Vorbeugung – Impfung & Prävention

 

Vor einer Schwangerschaft bietet es sich an, dass eine Gewichtreduktion durchgeführt wird, sofern Übergewicht besteht und auch die Ernährungsumstellung zuvor stattfindet. Somit kann bereits eine gute Grundlage geschaffen werden.

Regelmäßige Mahlzeiten sind nicht nur wichtig in der Schwangerschaft, sondern auch im allgemeinen Leben. Sie beugen Heißhunger vor und können Stress und Magenprobleme reduzieren. Beim Essen sollte man sich viel Zeit lassen. Der Körper reagiert auf das Erreichen des Satt-Seins zeitverzögert, da er zunächst ein Hormon ausschütten muss, dass dem Menschen auch das Gefühl verleiht satt zu sein. In dieser Zeit bis das Gefühl spürbar ist, kann sehr viel zusätzliche Nahrung aufgenommen wurden sein.

Bewegung ist auch in der Schwangerschaft wichtig und generell erlaubt, sofern keine anderen Komplikationen dagegensprechen. Laufen oder auch schwimmen eignet sich daher am besten. Alle Sportarten sollten auf den Zustand und das eigene Wohlbefinden angepasst sein und Höchstleistungen dürfen nicht erzwungen werden.

Ebenso kann auch mal den Gelüsten nachgegeben werden. Allerdings sollte die Lust nach Schokolade oder anderen Süßigkeiten in kleinen Mengen genossen werden und nicht eine ganze Tafel am Stück. Alternativ lassen sich auch Ersatzprodukte suchen, wie ein Apfel oder eine andere Obstsorte, die die Lust nach Süßem befriedigt.

Weiterhin sollten nachfolgende Schwangerschaften in einem Abstand von mindestens einem Jahr folgen, dass der weibliche Organismus genügend Zeit hat sich zu erholen.

Prognose zur Heilung

 

Der Schwangerschaftsdiabetes stellt sich meistens automatisch mit der Geburt des Kindes wieder ein. In den meisten Fällen wird die Schwangerschaft ab der 38. Schwangerschaftswoche eingeleitet, damit der Ungeborene nicht zu groß wird und auch nicht länger als nötig dem veränderten Kreislauf ausgesetzt ist. Daher sind Folgeschäden nur sehr gering. Nach der Geburt muss die Mutter keine speziellen Maßnahmen mehr durchführen, außer den oralen Toleranztest im Rahmen der Nachsorge wahrzunehmen.

Die Gefahr nach einer Schwangerschaft mit Schwangerschaftsdiabetes wieder an diesem in einer Folgeschwangerschaft zu erkranken liegt etwa bei 50%. Mit den richtigen Maßnahmen und dem Vorwissen der vorherigen Schwangerschaft können die Chancen für eine Neuerkrankung gesenkt werden. Ebenso, wenn die Mutter drei Monate nach der Entbindung Stillen kann. Jedoch besteht ein erhöhtes Risiko, dass die Mutter in den nächsten 10 Jahren nach der Schwangerschaft am klassischen Diabetes erkrankt. Daher sollten alle erlernten Verhaltensmuster aus der Schwangerschaft beibehalten werden, damit das Risiko möglichst gering gehalten wird.

Schwangerschaft mit klassischem Diabetes

 

Viele Mütter, die bereits an Diabetes leiden, wenn sie schwanger werden, Haben ein geringeres Risiko, dass sie oder ihr Kind Probleme haben werden in und nach der Schwangerschaft, weil die Erkrankung bereits mit Beginn der Schwangerschaft bekannt ist. In den ersten Monaten führt dies dazu, dass gewohnte Ernährungsmuster beibehalten werden, aber sich eventuell die Quantität der Blutzuckerkontrollen erhöhen. Durch das erhöhte Hormonaufkommen wird der Blutzucker mehr schwanken und mitunter ist auch eine höhere Insulingabe von Nöten.

Wurde der Diabetes vor der Schwangerschaft nur über die Ernährung oder auch Tabletten eingestellt, so ist es durchaus notwendig, dass die Behandlungsmethode in der Schwangerschaft verändert wird. Da bereits eine längere Krankengeschichte zu Grunde liegt. Schwangere, die bereits vorher an Diabetes litten, kommen mit der Umstellung in der Regel besser zurecht, da sie ihren Körper und dessen Reaktion besser einschätzen und auf Veränderungen jeglicher Art schneller reagieren können.

Dennoch müssen auch sie eine erneute Beratung während der Schwangerschaft aufsuchen in der sie weitere Tipps erhalten. Im Falle der bereits bestehenden Erkrankung gilt die Schwangere von Beginn der Schwangerschaft an als Risikoschwangere. Auch wenn die Einstellung gut klappt, ist das Risiko eine Fehlgeburt im ersten Drittel höher als bei gesunden werdenden Müttern.

Alternative Behandlungsmethoden

 

Schwangerschaftsdiabetes kann auch mit alternativen Behandlungsmethoden erfolgreich in Schach gehalten werden, allerdings gibt es einige Methoden, die sich nicht auf die Erkrankung an sich auswirken, sondern eher dafür sorgen, dass bestimmte Symptome nicht auftreten oder abgemildert werden. Das ist allerdings keine umfangreiche Behandlung. Diese sollte immer mit dem zuständigen Arzt besprochen werden und auch auf die anderen Behandlungen angeglichen sein, damit sich verschiedene Methoden nicht gegenseitig behindern.

Bei der Behandlung mit alternativen Methoden kann man zunächst selbst entscheiden, welche man für sich wählen möchte. Dabei können bereits gewonnene Erfahrungen sehr hilfreich sein, aber auch eine ausführliche Beratung kann auszeigen, was möglich ist. Wichtig ist, dass man dem eigenen Gefühl vertraut und sich mit der Maßnahme auch wohlfühlt.

Gerade, wenn schon andere Regeln und Behandlungen eingehalten werden müssen, dann kann es als anstrengend empfunden werden, wenn noch mehr Verpflichtungen auf einen zukommen. Dabei sollte beachtet werden, dass auch alle Maßnahmen mit dem eigenen Tagesablauf vereinbar sind. In der Schwangerschaft ist es wichtig, dass Ruhephasen eingehalten werden und Stress vermieden wird.

Denn auch Stress kann einen negativen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben. Die dadurch ausgeschütteten Stresshormone haben auch einen hohen Glucoseanteil und können daher ebenfalls den Blutzuckerspiegel anheben.

Alternative Methoden können miteinander kombiniert werden, dennoch sollte die Zahl der Behandlungen auf ein erträgliches Maß begrenzt werden. Ebenso ist Geduld sehr wichtig, denn im Gegensatz zu einem Medikament brauchen die Behandlungen meist eine gewisse Vorlaufzeit in der sie eine Wirkung aufbauen müssen, besonders dann wenn sie mit anderen Methoden kombiniert werden.

Alternativen

Wie im vorherigen Abschnitt erwähnt, sind die meisten Methoden zur Behandlung einer Diabetes des 4. Typs eher als alternativ anzusehen. Das schließt jedoch nicht aus, dass sie direkt von einem Arzt empfohlen wurde.

Hierzu gehören u.a.:

  • Gesunde Ernährung: Es bedarf oft nicht mehr als einer Umstellung der Ernährung um eine Gestationsdiabetes effektiv zu bekämpfen. Hierzu leitet man die Schwangere an einen Diätologen weiter, der für nämliche einen geeigneten Ernährungsplan aufstellt. Dieser ist häufig schon ausreichend, um das von einer Schwangerschaftsdiabetes ausgehende Risiko zu minimieren.
  • Sportliche Ertüchtigung: Ebenso ist es empfehlenswert sportliche Übungen durchzuführen. Dabei ist aber darauf zu achten, dass diese für eine Schwangerschaft angemessen sind. Rücksprache mit einem Arzt oder einem Physiotherapeuten muss deshalb auf jeden Fall gehalten werden. Bei ungeeigneten Übungen kann es dazu kommen, dass der Fötus Schaden nimmt.

Hält man sich an diese Weisungen und führt sie gewissenhaft aus, so sollte eine Schwangerschaftsdiabetes im Grunde keinerlei Problem für die werdende Mutter und das Kind darstellen.

Welche Hausmittel können helfen?

 

  • kohlensäurehaltiges Wasser
  • viel trinken
  • Zimtpulver

kohlensäurehaltiges Wasser und viel trinken

Bei akutem Durst bietet es sich an zu einem Mineralwasser zu greifen, dass Kohlensäure besitzt. In diesem Fall kann die Kohlensäure sehr schnell den Durst löschen und das brennende Gefühl im Hals ist schnell verschwunden. In der Schwangerschaft haben viele Frauen mit Sodbrennen zu kämpfen, dann bieten sich Getränke mit Kohlensäure weniger an, da sie das Aufstoßen und das Sodbrennen verstärken können.

Allerdings ist auch stilles Wasser immer eine gute Wahl. Wichtig ist, dass mindestens zwei Liter am Tag getrunken werden, an heißen Tagen einen Liter mehr. Trinken sollten Schwangere aber nicht nur dann, wenn sie Durst haben. Dies ist eine allgemeine Regel. Wenn der Körper Durst signalisiert, dann ist es meistens schon zu spät und der Wasserhaushalt des Körpers ist erschöpft.

Die Folge sind Kopfschmerzen und Ermüdung. Mit einem ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt können diese Symptome vermieden werden und es füllt den Magen. Starker Hunger oder auch Heißhunger kann sich damit für eine Zeit bändigen lassen.

Auf gesüßte Getränke sollte verzichtet werden, da sie den Blutzuckerspiegel nur unnötig anheben und dann die Mahlzeiten entsprechend kleiner ausfallen müssen, was wieder Hunger und Heißhunger begünstigen würde.

Zimtpulver

Eine Prise Zimtpulver am Tag über einen längeren Zeitraum kann sich positiv auf den Blutzuckerspiegel auswirken und ihn senken. Dies ist für eine langfristige Anwendung gedacht und kann nicht kurzfristig eine Linderung verschaffen. Allerdings sollte im letzten Drittel der Schwangerschaft ab etwa der 30. Schwangerschaftswoche auf diese Maßnahme verzichtet werden.

Denn auch wenn Zimt den Blutzuckerspiegelbeeinträchtigen kann, so ist er auch wehenfördernd und kann somit zum Auslösen einer Frühgeburt führen. Da Frauen, die von Schwangerschaftsdiabetes betroffen sind, ohnehin schon ein höheres Risiko haben eine Fehlgeburt zu erleiden, sollte dieser Hinweis dringend Beachtung finden.

Heilkräuter & Heilpflanzen

 

  • Kresse
  • Nepal-Kaktus-Tee
  • Hirse, Mohn, Hafer
  • Kürbis

Kresse

Kresse ist eines der Kräuter, die einen positiven Effekt auf den Blutzuckerspiegel haben kann. Sie sorgt für das Sinken des Blutzuckerspiegels. Da sie nur wenige Kalorien hat und auch keine anderen Inhaltsstoffe, die den Blutzuckerspiegel steigen lassen, kann sie zu jeder Mahlzeit oder auch als Snack gegessen werden. Es ist nur wichtig, dass die Kresse vor dem Genuss ordentlich gewaschen wird.

Nepal-Kaktus-Tee
Dieser Tee hat ebenso wie grüner Tee eine blutzuckersenkende Wirkung. Weiterhin ist es gut eine Kur mit dem Tee durchzuführen, denn so kann man nicht nur langfristig einen Effekt erzielen, sondern auch die tägliche Flüssigkeitszufuhr kann gedeckt werden.

Hirse, Mohn, Hafer
Diese Getreideprodukte können durch die enthaltene Glucose6-Phosphat-Isomerase den Blutzuckerspiegel nicht so stark steigen lassen. Mit dieser Glucose-Vorstufe ist zwar verfügbare Energie für den Körper zu haben, aber sie kann auch einfach in der Verdauung verstoffwechselt werden, wenn sie nicht genutzt wird.

Kürbis
Eine mehrwöchige Kur mit Kürbis kann ebenfalls einen Effekt auf den Blutzucker haben. Dabei ist es wichtig, dass die Kur täglich durchgeführt wird, was sich mit der Ernährungsumstellung während des Schwangerschaftsdiabetes ergänzen würde. Kürbis ist ein Gemüse, welches sehr viel in der Schwangerschaft verzehrt werden sollte.

Ätherische Öle

 

  • Zimt- und Neklenöl
  • Ingwer- und Eisenkrautlöl

Diese Öle sind nicht an der Behandlung des Schwangerschaftsdiabetes beteiligt, aber sie werden für die sanfte Einleitung einer Geburt verwendet. Im Rahmen des Schwangerschaftsdiabetes muss eine Schwangerschaft durch die Größe des Kindes mitunter drei Wochen vor dem Termin beendet werden. In diesem Falle wird die Geburt eingeleitet. Ein Kind gilt mit vollendeten 37 Schwangerschaftswochen als vollständig entwickelt und ist keine Frühgeburt mehr.

In diesem Zeitraum kommen die benannten Öle zum Einsatz in dem sie auf die Haut gerieben oder dem Badewasser zugesetzt werden. Durch das Einatmen der Düfte soll die Schwangere sich entspannen und die Aromen, die durch die Haut einziehen, das Baby sanft stimulieren geboren werden zu wollen. Auf diese Art und Weise kann man eine Geburt sanft einleiten und die Medikamente, die dann zur Einleitung gegeben werden, können leichter anschlagen.

Homöopathie & Globuli

 

  • Curcumakapseln

Curcuma ist ein sehr aromatisches Gewürz der indischen Welt und wird sehr gern zum Kochen verwendet. Allerdings hat dieses safranähnliche Gewürz auch andere Vorteile, die auch im Falle eines Schwangerschaftsdiabetes hilfreich sein können.

Neben der Variante, dass die Verwendung von Curcuma Krebserkrankung vorbeugen und die Heilung unterstützen kann, hat Curcuma auch einen positiven Einfluss auf den Blutzuckerspiegel. Durch die Dosierung in Kapsel ist eine tägliche und einfache Einnahme sehr leicht umzusetzen und dies kann auch bis zum Ende der Schwangerschaft durchgeführt werden, ohne dass es zu Komplikationen oder Folgeschäden kommt. Wenn mit der Behandlung begonnen wird, sollten erste Besserungen aber erst nach zwei oder drei Wochen der konstanten Einnahme eintreten. Daher ist auch hier eine gewisse Geduld gefragt.

Schüssler-Salze

 

  • Kombination der Salze Nr. 10 + 9 + 21
  • Kombination der Salze Nr. 17 + 23
  • Kombination der Salze Nr. 9 + 23

Schüssel-Salze können einen Schwangerschaftsdiabetes nicht behandeln, aber die können in einer gewissen Kombination die Voraussetzung dafür schaffen, dass die körperlichen Funktionen bestmöglich reagieren können.

Kombination der Salze Nr. 10 + 9 + 21
Dreimal täglich werden hier 5 Tabletten eingenommen, dass die Funktion der Bauchspeicheldrüse angeregt wird und der direkte Insulinmangel sich damit vermindert.

Kombination der Salze Nr. 17 + 23
Diese Kombination ist dafür verantwortlich den Stoffwechsel anzuregen und regt somit auch den Stoffwechsel der Glucose an. Hierbei muss dreimal täglich 2 Tabletten eingenommen werden.

Kombination der Salze Nr. 9 + 23
Diese Kombination hat dieselbe Funktion wie die Kombination der Salze 17+23 und wird auch in der gleichen Dosierung eingenommen.

Diät & Ernährung

 

  • Vollkornprodukte
  • viel Gemüse, wenig Obst
  • keine Säfte und Weißmehlprodukte
  • Blutzuckerkontrollen
  • Austern, Tilsiter und Bergkäse

Mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung der Schwangerschaftsdiabetes sehr leicht gesteuert werden. Vollkornprodukte enthalten einen sehr hohen Anteil an Ballaststoffen. Damit machen sie zwar satt und können dieses Gefühl auch sehr lang beibehalten, aber sie heben den Blutzuckerspiegel nicht unnötig an, weil die unverdaulichen Ballaststoffe einfach wieder ausgeschieden werden.

Viel Gemüse und wenig Obst sorgen dafür, dass dem Körper kein unnötiger Zucker zugeführt wird. Es sollten fünf Mahlzeiten täglich eingenommen werden. Dazu sind die Blutzuckerkontrollen immer zu beachten, die sofort Aufschluss geben können, ob die Werte in Ordnung sind. Sind sie zu hoch, dann sollte die Ernährung weiter eingestellt werden.

Auch wenn Austern, Tilsiter und Bergkäse einen positiven Effekt haben und den Blutzucker nicht zu stark steigen lassen, so ist bei Rohmilchkäse und rohen Fleisch– und Fischprodukten wegen anderer Erkrankungen Vorsicht geboten. Tilsiter eignet sich aber auch in der Schwangerschaft als Belag für das Vollkornbrot.

FAQ – Fragen & Antworten

 

Was passiert nach dem Nachsorgetoleranztest?
Wenn alle gemessenen Werte wieder in den vertretbaren Bereichen sind, dann ist meistens keine Folgebehandlung mehr vorgesehen. Aber sollten die Werte wieder erhöht sein, dann ist ein Folgebesuch beim Diabetologen erforderlich, da sich klassischer Diabetes ausgebildet haben kann.

Kann man Schwangerschaftsdiabetes auch selbst behandeln?
Auch wenn dies möglich ist, sollte es nie ohne ärztliche Kontrolle gemacht werden, da das Risiko für Mutter und Kind zu hoch ist. Auch wenn schon in vorhergegangenen Schwangerschaften Erfahrungswerte gesammelt wurden, ist jeder Schwangerschaft und damit auch jeder Schwangerschaftsdiabetes unterschiedlich.

Warum tritt der Schwangerschaftsdiabetes nicht zwangsläufig immer wieder auf?
Wenn der Diabetes in einer Schwangerschaft aufgetreten ist und in der nachfolgenden nicht oder auch generell nicht wieder, dann haben in der betroffenen Schwangerschaft bestimmte Umstände geherrscht, hormonelle Verhältnisse, die für den Körper neu waren und die er erst kontrollieren und erlernen musste. Deswegen kann es möglich sein, dass der Schwangerschaftsdiabetes auch nur einmalig auftritt.

Bekommt man bei erblicher Vorbelastung automatisch Schwangerschaftsdiabetes?
Nein, auch wenn das Risiko erhöht ist, muss der Schwangerschaftsdiabetes nicht auftreten. Das Vorkommen ist auch noch von vielen anderen Faktoren abhängig, die dann aufeinandertreffen.

Gibt es Hausmittel?
Die gibt es und nicht alle sind wertlos oder schädlich. Nichtsdestotrotz sollte man sich dahingehend von einem Arzt oder einem zertifizierten Heilpraktiker beraten lassen. Denn oftmals reagieren Schwangere sehr sensibel auf althergebrachte Heilungsmethoden. Um solches zu vermeiden gilt es also, dass man sich zuvor intensiv informiert, um dem Kind nicht zu schaden.

Grundsätzlich aber sind die meisten Hausmittel sehr wohltuend und helfen dabei den Stress einer Schwangerschaft etwas zu mildern.

Ist es sinnvoll in der Schwangerschaft vorsorglich die Ernährung umzustellen?
Theoretisch ja, aber dies sollte immer in einem gesunden Maß passieren und auch die eigenen Bedürfnisse sollten deswegen nicht unterdrückt werden. Solang alle Werte in Ordnung sind und sich auch keine Symptome oder Probleme beim Ungeborenen bemerkbar machen, darf auch mal eine kleine Sünde eingeschoben werden. Generell ist aber eine gesunde Ernährung in der Schwangerschaft wichtig.

Vorbeugende Maßnahmen ergeben sich aus dem vorhergehenden Text sehr deutlich:

  • Gesunde Ernährung
  • Regelmäßige sportliche Ertüchtigung
  • Erbliche Vorbelastungen in Erfahrung bringen

Beachtet man diese Regeln, so sinkt das Risiko einer Schwangerschaftsdiabetes immens ab. Nichtsdestoweniger kann es trotzdem jede Frau treffen. Dessen sollte man sich bewusst sein.

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