Geheimratsecken

Steckbrief: Geheimratsecken

  • Name(n): Geheimratsecken; Stirnglatze; Ministerwinkel; Alopecia praematura; Alopecia simplex; Calvities frontalis; Hofratsecken; Ratsherrenecken; Ehestandswinkel
  • Art der Krankheit: Haarausfall
  • Verbreitung: ausschließlich unter Männern
  • Erste Erwähnung der Krankheit: in der Antike
  • Behandelbar: ja
  • Art des Auslösers: hormonell-erblich bedingt
  • Wieviele Erkrankte: 80% der Männer
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Schönheitschirurgen; Dermatologen
  • ICD-10 Code(s): L64

Geheimratsecken

Geheimratsecken können der Anfang allen Übels sein, was die Frisur der Männer angeht. Sie sind häufig der Anfang einer nie enden scheinenden Glatzenbildung, der der Mann scheinbar hilflos ausgeliefert ist.

Aber nicht alle Männer erwischt dieses Phänomen in gleicher Weise. Ist Glatzenbildung erblich bedingt? Oder hängt sie mit der Struktur der Kopfhaare zusammen?

 

Warum auch immer manche Männer eine Glatze, oder zumindest Geheimratsecken, bekommen und andere nicht, ist es jedenfalls ALS reales Problem für manche Männer anzuerkennen.

Dieser Artikel soll folgend klarstellen wie es zu Geheimratsecken kommt, was diese überhaupt sind und welche Möglichkeiten es gibt dagegen anzugehen.

 

Definition Geheimratsecken

 

Geheimratsecken bezeichnen Glatzenbildungen ausschließlich bei Männern, welche an den Schläfen zu Tage tritt. Andere Bezeichnungen für diese Art von Glatzenbildung sind Ministerwinkel oder Stirnglatze.

Bei einigen Männern tritt der Rückgang des Kopfhaares bereits im Alter von 30 Jahren ein. Häufiger jedoch sind Geheimratsecken und Haarausfall generell im hohen Alter. So stellen Ministerwinkel im Alter oft nur den Anfang dar.

 

Aber auch bei bleibendem dichten Haarwuchs kommen Geheimratsecken, oder Ministerwinkel, wie sie oft genannt werden, häufig vor. Die größten Probleme haben meist junge Männer, die an den Schläfen bereits Haare einbüßen müssen. In extremen Fällen kommen deutlich ausgebildete Geheimratsecken bereits in der Pubertät vor.

 

Was sind Geheimratsecken?

 

Man sagt, dass diese Art von Haarausfall durch männliche Geschlechtshormone bedingt wird. Männer sind diesem allerdings nicht hilflos ausgeliefert. Eine Ernährungsumstellung kann in vielen Fällen helfen, aber es gibt auch Medikamente, die man einnehmen kann. Und im schlimmsten Fall besteht immer noch die Möglichkeit einer Haartransplantation oder dem Tragen einer Perücke als Ersatz zu den eigenen Kopfhaaren.

 

Aber nicht in allen Kreisen und zu jeder Zeit sind Geheimratsecken ein Abbruch des männlichen Aussehens. Bei den Alten Griechen galten diese Schläfenglatzen sogar als positives Zeichen von einem würdevollen Alter. Oft sind Männer mit Geheimratsecken auf Portraits aus dieser Zeit abgebildet.

 

Schon die Bezeichnung der Stirnglatze deutet einen Mann an, der ein würdevolles Amt bekleidet, der geheime Rat. Diese Bezeichnung geht auf Beamte aus der deutschen Monarchie zurüCK, die zu besonderen Diensten zur Verfügung standen. Sie lebten meist auch recht lange. Besonders in Österreich ist über das Amt des Hofrates die Bezeichnung Hofratsecken aufgekommen, während den Schweizern der Ratsherr mit den Ratsherrenecken geläufiger ist.

 

Eine weitere Bezeichnung, die aber eher selten Verwendung findet, lautet Ehestandswinkel. Sie spielt einerseits natürlich auf die Reife des Mannes an, welcher sich nicht bloß im heiratsfähigen Alter, sondern auch die nötige Reife aufweist um eine gute Partie abzugeben. Es schwingt auch ein bisschen die Weisheit mit, die es bedarf eine Ehe zu führen und eine Familie zu gründen.

 

Andererseits kann man diese Bezeichnung natürlich auch negativ verstehen, indem man den körperlichen Verfall des verheirateten Mannes vor Augen hat, der nun nicht mehr auf der Suche ist, scheinbar niemanden mehr beeindrucken muss und sich nun Gehen lassen kann, ganz nach dem Motto: „Glücklicherweise bin ich schon verheiratet!“

 

Bezeichnungen:

  • Geheimratsecken
  • Ministerwinkel
  • Ehestandswinkel
  • Hofratsecken
  • Ratsherrenecken

Geheimratsecken kommen zwar bei Frauen nicht vor, aber erblich bedingter Haarausfall sehr wohl. Allerdings unterscheidet sich das Ausfallmuster deutlich. Während der Haarverlust bei den Männern, wie oben beschrieben, an den Schläfen ansetzt, beginnt er bei der Frau in der Regel am Scheitel.

 


Welche Ursachen gibt es?

 

Glatzenbildung an den Schläfen wird tatsächlich durch eine hormonelle Störung verursacht, die erblich weitergegeben wird und schon immer in diesem Mann geschlummert hat, bevor sie ausbricht. Es handelt sich also durch einen erblich bedingten, hormonellen Haarausfall. Dabei sind die Haarfollikel besonders empfindsam auf ein gewisses Zwischenprodukt, das durch Enzyme aus dem Hormon Testosteron aufgespalten wird. Dieses Zwischenprodukt trägt den Namen Dihydrotestosteron (DHT) und wird durch 5-Alpha-Reduktase gebildet.

 

Ist nun in der Kopfhaut eines Mannes, welcher eine solche erblich bedingte Überempfindlichkeit in sich trägt, ein Überschuss an DHT vorhanden, so schlägt sich dieser Sachverhalt auf die Länge der Wachstumsperiode seiner Haare an der betroffenen Stelle nieder. Die Haarfollikel gehen erst einmal nicht kaputt. Die Anlage zu dichtem Haarwuchs mag vielleicht sogar gegeben sein, aber die Haare können einfach nicht länger werden als DHT dies zulässt.

 

Die Wachstumsphase ist derart drastisch verkürzt, dass die sogenanntes Kopfhaare im Vergleich zu den winzigen Härchen auf der Stirn kaum zu Vorschein zu kommen scheinen. Mit der Zeit verkümmern zudem die Haarfollikel, was zur endgültigen Glatzenbildung an den betroffenen Stellen führt.

 

Wie schnell es allerdings im Leben eines Mannes dazu kommt, dass die Haarfollikel überempfindlich gegenüber DHT reagieren ist je nach Erbinformation individuell. Genauso ist nicht bei welchem Mann gleich wie hoch die Dosis an DHT sein muss, damit der Follikel auf diese Art und Weise reagiert. Allgemein kann man sagen, dass der Verlauf der Glatzenbildung langsamer ist, je später er begonnen hat.

 

Die Neigung, dass es überhaupt zu Haarausfall kommt, wird über das X-Chromosom der Mutter vererbt. Aus diesem Grund weisen viele Männer einen Verlauf auf, der der Glatzenbildung ihres Großvaters mütterlicherseits sehr ähnelt. Es ist allerdings nicht nur ein Erballel dafür zuständig, wie und in welcher Form der Haarverlust vonstatten geht. Dadurch kann ein Teil der Erbinformation zu diesen Themen trotzdem zusätzlich direkt vom Vater vererbt werden.

 


Symptome & Anzeichen

 

Typisch für Geheimratsecken sind nicht nur die unbehaarten Schläfen, sondern in gleicherweise der sich dadurch ergebende dreieckige Haaransatz in der Mitte der Stirn.

 

Die Haarfollikel an den Schläfen weisen von allen Follikel des Kopfes die meisten DHT Rezeptoren auf. Aus diesem Grund sind sie am empfindlichsten für bereits kleine Mengen an in DHT umgewandeltem Testosteron. Die Haare am Nacken, sowie am Hinterkopf haben weitgehend die wenigsten Rezeptoren und brauchen aus diesem Grund eine viel größere Dosis an DHT im Blut in diesen Bereichen der Kopfhaut um derart empfindlich zu reagieren, dass man den Wachstum der Haare kaum mehr merkt, sondern eher als Haarausfall wahrnimmt.

 

Geheimratsecken zeichnen sich dadurch aus, dass der Hausausfall im Bereich der Schläfen beginnt. Genau genommen ist der Anfangspunkt der Schnittpunkt zwischen der horizontalen Linie des Haaransatzes auf der Stirn und der vertikalen Linie, die im Bereich der Koteletten verläuft. Von dort aus zieht sich der Haarausfall weiter nach hinten über den Kopf hinweg.

 

Da Geheimratsecken eine erbliche Ursache haben weisen die Symptome häufig auf einen recht ähnlichen Verlauf, gleich dem des Vaters oder des Großvaters, meist mütterlicherseits, oder der Onkel hin. Beobachtet man also beim Sohn, Enkel oder Neffen Anfänge eines Haarverlustes, die ähnlich anmuten, wie bereits unterfamiliär bekannt, so kann man von einer erblichen Ursache dieser Geheimratsecken ausgehen.

 

Im Fachjargon werden Ministerwinkel, die oft mit Haarausfall in Verbindung gebracht werden, unter Jugendlichen Alopecia praematura oder Alopacia simples genannt. Dieses Krankheitsbild setzt außerdem die Häufung dieses Phänomens innerhalb der Verwandtschaft vor und weist auf Geheimratsecken als Anfang einer kompletten Glatzenbildung hin.

 


Diagnose & Krankheitsverlauf

 

Die Diagnose von Geheimratsecken kann ausschließlich optisch durch die Form und den Verlauf des Haarverlustes gestellt werden. Es sind ja bekanntlich keine spürbaren Symptome vorhanden, die man zur Hilfe nehmen könnte. Es ist lediglich die Abgrenzung zu anderen Arten des Haarausfalls möglich. Geheimratsecken betreffen erst einmal ausschließlich Männer. Es gibt generell keine Frauen, die davon betroffen sind.

 

Als nächstes meinen Geheimratsecken lediglich, dass der Beginn der Glatzenbildung an den Ministerwinkeln liegt und sich anschließend über den Kopf nach hinten fortsetzt. Abgrenzen kann man von dieser Art den kreisrunden und den dreieckigen Haarausfall, wobei der dreieckige Haarverlust in bestimmten Fällen leicht mit der Stirnglatze verwechselbar ist.

 

Im Bereich der Schläfen sind die Haarfollikel mit zahlreichen DHT-Rezeptoren ausgestattet, während im Nacken- oder Hinterkopfbereich weitaus weniger Rezeptoren für dieses Hormon vorhanden sind. Aus diesem Grund ist eine Überempfindlichkeit der Kopfhaut schnell an den Schläfen gegeben und kommt erst viel später am Hinterkopf und Nacken vor, wenn die Follikel am vorderen Kopf bereits längst verkümmert sind.

 

Den konkreten Krankheitsverlauf kann man häufig voraussagen, wenn bereits in vorangegangenen Generationen Glatzenbildung ein Thema war. So wird der Sohn mit ausgesprochen hoher Wahrscheinlichkeit einen ähnlichen Verlauf erleben wie seiner Zeiten bereits der Großvater und danach womöglich ebenfalls Vater und vielleicht sogar einige der Brüder des Vaters.

 


Häufigkeit & Diagnosedaten

 

  • Die Hälfte aller Männer leidet an Haarausfall, der erbliche Ursachen hat.
  • 95% der Männer, die unter Haarausfall leiden, finden dessen Ursache in hormonell-erblicher Veranlagung.
  • 80% der Männer haben mit Geheimratsecken zu rechnen.
  • Viele Männer bekommen sie bereits im Alter unter 20 Jahren.
  • Von Haarausfall spricht man, wenn weniger als 80% der Haare in der Wachstumsphase sind.

Komplikationen bei der Krankheit

 

Da Geheimratsecken in Wirklichkeit keinen richtigen Krankheitswert aufweisen, ist auch nicht wirklich mit Komplikationen zu rechnen. Der einzige Weg, der zeigt, dass die Geheimratsecken starke Probleme verursachen, sind meist psychischer Natur. Männer, die von Natur aus recht eitel sind und ihren Alterungsprozess nicht wahrhaben möchten, können sehr unter einem Rückgang der Kopfhaare an den Schläfen leiden. Dies kann so weit gehen, dass ernstzunehmende Depressionen entstehen können.

 

Ansonsten treten unerwartete Schwierigkeiten nur auf, wenn der Betroffene fragwürdige Mittel dazu verwendet hat, um seine Geheimratsecken wieder rückgängig zu machen. Juckreiz und starke Rötungen können auftreten. Außerdem gibt es schreckliche Nebenwirkungen, die bei Medikamenten, welche gegen hormonell erblich bedingten Haarausfall bei Männern helfen sollen. Dies kann bis zur Unfruchtbarkeit und sogar Brustkrebs gehen, also auch lebensbedrohlich enden.

 

Solange der betroffene Mann allerdings mit seinen Geheimratsecken gut klar kommt, sie annimmt, als einen Teil seiner selbst, ist mit keinen Komplikationen bei dieser Erscheinung zu rechnen. Denn selbst eine Vollglatze schmerzt nicht und kann sogar ein Stilmittel sein und als markantes Merkmal einen Mann einzigartig machen.

 


Wann sollte man zum Arzt gehen?

 

Bei Verdacht auf Haarausfall sollte man die Sachlage erst einmal genau beobachten. Bis zu 100 Haare am Tag zu verlieren ist völlig normal und sollte nicht zu Irritation führen. Deshalb kann man die Haare, die täglich ausfallen versuchen zu zählen, bevor man beginnt Panik zu bekommen. Sollte es sich mehrere Tage hintereinander um deutlich mehr als 100 verlorene Haare handeln, so kann ein Arztbesuch angedacht werden.

 

Natürlich kann dies nicht am Haar genau festgemacht werden. Denn es handelt sich um einen fließenden Übergang zwischen natürlichem und handlungsbedürftigen Haarausfall. Jedes Haar fällt einmal aus, wenn es schon über längere Zeit nicht mit Nährstoffen versorgt wurde, das ist ganz normal. Denn solange es wächst, wird es versorgt. Die Versorgung endet irgendwann und danach kommt eine Ruhephase für das Haar, in der es weder wächst, noch versorgt wird.

 

  • Lebenszyklus der Haare
  • Wachstumsphase
  • Übergangsphase
  • Ruhephase
  • Ausfall

Diese Ruhephase endet damit, dass der Körper das Haar abstößt und es ausfällt. Außerdem ist es recht fragwürdig ob wirklich ein Handlungsbedarf wegen Haarausfall unbedingt bestehen muss. Denn in den seltensten Fällen ist eine medizinische Behandlung wirklich von Nöten. Der Haarausfall hängt nämlich meist nicht mit einem anderen Leiden zusammen, sondern ist meistens lediglich eine optische Problematik, der man sich aufgrund psychischer Belastung stellt und nicht aus medizinischen Gründen.

 


Behandlungsmethoden & Therapie

 

Wie bereits weiter oben erwähnt, können Geheimratsecken durch Medikamente, sowie mithilfe einer Haartransplantation behandelt werden. Beide Methoden werden hier anknüpfend beschrieben.

 

Medikamente

 

Es gibt eine eigene Gruppe an Medikamenten, die dazu dient, DHT im Körper abzufangen, bevor es an die Rezeptoren der Haarfollikel kommen kann. Dadurch kann der bereits geschehene Haarausfall nur sehr bedingt wieder rückgängig gemacht werden, aber es ist möglich den weiteren Verlauf drastisch zu verlangsamen und in manchen Fällen sogar komplett zu stoppen. Nachkommend sind einige dieser Medikamente aufgelistet:

 

  • Alfatradiol
  • Dutasterid
  • Finasterid

Minoxidil gegen Bluthochdruck

In den 70er-Jahren kam Minoxidil auf den Markt, damals als Medikament gegen Bluthochdruck. Heutzutage sieht die Lage bereits anders aus, da es mittlerweile gegen Haarausfall häufiger angewandt wird, als gegen hohen Blutdruck. Denn Frauen, denen dieses Mittel gegen Bluthochdruck verschrieben wurde, ärgerten sich kurze Zeit später über eine sehr unangenehme Nebenwirkung. Sie erlebten Haarwuchs praktisch am ganzen Körper.

 

Darauf hin wurde dieses Medikament als reguläres Blutdruckmittel vom Markt genommen und dient diesem Zweck nur mehr als Ersatzmittel. Vielmehr kommt es nun bei Männern zum Einsatz, die es nicht oral einnehmen, sondern in Form von Lösungen und Schäumen das Medikament lokal an der von Haarausfall betroffenen Körperstelle auftragen.

 

Bei der lokalen Anwendung von Minoxidil ist in der Regel nicht mit einer unkontrollierten Wirkung zu rechnen, sondern auch wirklich nur dort, wo die Anwendung stattfand. Betroffenen wird geraten möglichst früh, nachdem sie die Ausdünnung der Kopfhaare bemerken, mit der Medikamentation anzufangen. Zwei Mal täglich muss geschmiert werden. Das Mittel ist rezeptfrei in den meisten Apotheken zu erhalten. Es kostet pro Tagesdosis rund einen Euro. Es gibt allerdings auch Nebenwirkungen:

 

  • Haarwuchs an unerwünschten Stellen,
  • allergische Reaktionen,
  • Hautreizung,
  • Austrocknen der Kopfhaut,
  • ev. Blutdrucksenkung mit
  • Schwindel und
  • Herzklopfen.

Finasterid

Finasterid ist eigentlich ein Medikament, welches bei Prostatavergrößerungen angewandt wird. Es kostet doppelt so viel wie Monixidil in der Apotheke. Diese Tabletten sind allerdings rezeptpflichtig, obwohl die Krankenkassa die Kosten für diesen Zweck nicht übernimmt. Die Tabletten gehören zu der Gruppe von Medikamenten, welche den Umbau von Testosteron zu DHT hemmt. DHT ist nämlich ähnlich wie Testosteron, nur viel wirksamer und effizienter.

 

Aus diesem Grund kommt es viel häufiger zu einer Überdosis an DHT als an seinem Vorgängerhormon. Finasterid kann den Umbau nicht völlig stoppen, verringert ihn aber deutlich. Der Wirkstoff ist zwar bekannt aus der Prostatatherapie, wo er gegen das gutartige Prostatasyndrom verschrieben wird, lässt aber im Schnitt 17 Haare mehr pro Quadratzentimeter am Kopf des Betroffenen wachsen. Das ergab eine Studie mit 1500 Probanden. Um die Wirkung des Medikaments dauerhaft genießen zu können, muss es allerdings auch dauerhaft eingenommen werden, was im Übrigen ebenfalls auch für Minoxidil gilt.

 

Finasterid weist natürlich neben der Wirkung auch unerwünschte Nebenwirkungen auf. So verursacht es bei etwas weniger als einem Mann unter 1000 den Wuchs der Brüste, welche anfangen zu schmerzen und in manchen Fällen, können diese Männer genau wie Frauen von Brustkrebs betroffen sein. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch diese Krankheit seine Ursache in der Einnahme von Finasterid zu verzeichnen hat.

 

Häufiger allerdings sind aber die Nebenwirkungen, die direkt die Sexualität des Mannes einschränken. So verringert sich bei einem unter 50 Männern das Lustgefühl und die Fähigkeit zur Erektion. Es kann auch sein, dass die Fruchtbarkeit des Mannes darunter leidet. Aus diesen Gründen gibt es zahlreiche Menschen, die die Einnahme von Finasterid zum Zwecke des Haarwuchses für äußerst bedenklich halten. Denn es nimmt gehörig Einfluss auf den Hormonhaushalt des Mannes, was vielen fragwürdig erscheint bei einer ausschließlich kosmetischen Problemstellung.

 

  • bekannt aus der Prostatatherapie
  • Kosten: zwei Euro pro Tag
  • rezeptpflichtig
  • für optimale Wirkung dauerhaft einzunehmen
  • 17 Haare mehr pro Quadratzentimeter
  • Nebenwirkungen:
  • Brustkrebs
  • Brustschmerzen
  • Brustwuchs
  • Probleme bei der Erektion
  • Senkung der Fruchtbarkeit
  • Verringerung des Lustgefühls

Alfatradiol

Alfratradiol wirkt ebenfalls gegen die Umwandlung von Testosteron in DHT. Dadurch erhöht es die Anzahl der Haare, welche sich zu jeder Zeit in der Wachstumsphase befinden. Dagegen sinkt der prozentuelle Anteil von Haaren, deren Wachstum bereits beendet ist. Durch diesen Effekt ist es natürlich nicht so einfach den Wachstumsprozess der Haare zu verkürzen, was die Wirkung von DHT wäre. Alfatradiol kann Haarausfall vermutlich deshalb verzögern. Es wird wie Minoxidil äußerlich aufgetragen, hat aber im Gegensatz zu diesem kaum Nebenwirkungen.

 

Haartransplantation

 

Die Haartransplantation stellt die effektivste Behandlung der Krankheit dar. Mit dieser Methode können Geheimratsecken langfristig behandelt und sogar wieder rückgängig gemacht werden. Seit einige prominente Personen sich zu diesem Eingriff bekannten, ist die Methode der Haartransplantation schließlich modern geworden.

 

Im Normalfall wird im Zuge dieses Eingriffs Eigenhaar vom Hinterkopf verwendet, da die Haarfollikel dort in der Regel noch ganz gesund sind und auch im weiteren Verlauf eine weit höhere Toleranz für das Hormon DHT aufweisen. Denn Männer mit einer von vorne nach hinten fortschreitenden Glatzenbildung behalten häufig einen Haarkranz am Hinterkopf.

 

Rund die Hälfte der Haare aus dem Bereich des verbleibenden Haarkranzes kann ohne große Auffälligkeiten entnommen werden. Das eigene Haar aus dem Hinterkopf wird im Zuge der Behandlung direkt in die Geheimratsecken verpflanzt. Es beginnt dort zu wachsen, während die fehlenden Haare am Hinterkopf rasch wieder nachwachsen. Denn an dieser Stelle sind die Follikel nicht nur robust, sondern genetisch darauf ausgelegt wieder nachzuwachsen.

 

Im Normalfall wird die Wundheilung nur äußerst selten gestört. Auch entzündet sich die Narbe im normalerweise nicht nach dem Eingriff, da die Kopfhaut äußerst gut durchblutet ist und somit als sehr fähig zur Wundheilung gilt.

 

Die Streifentechnik ist die billigere Methode um sich Eigenhaar transplantieren zu lassen. Direkt nach dem Eingriff ist sie sehr unauffällig, da nur ein Streifen an Eigenhaar entfernt wird, welcher leicht durch andere Haare überdeckt werden kann. Dafür wird man ein Leben lang eine für diesen Eingriff zeichnende Narbe behalten, die, sollte man sich den Kopf doch einmal kahl scheren, deutlich zu Tage tritt.

 

Die Methode der Einzelhaarverpflanzung verursacht eine viel größere verwundete Fläche. Denn es müssen viele kleine Löcher gestochen werden um Haareinheiten zu entnehmen.

 

Eine spezielle Methode der Transplantation von Eigenhaar sieht vor, dass einige Follikel in Einheiten zusammenbleiben. Auf diese Weise ist es nun möglich die Verletzung beim Entnehmen der Haare, als auch beim Einsetzen der Haare möglichst gering zu halten. Natürlicherweise wachsen Haarfollikel nämlich nicht ausschließlich einzeln, sondern in Bündel von ein bis fünf Follikeln auf einmal. 4000 bis 7000 solcher Einheiten können pro Kopf versetzt werden, sagt man.

 

Die Behandlung verläuft dabei bei vollem Bewusstsein ausschließlich unter Lokalbetäubung. Nur sehr selten werden alle nötigen Haare auf einmal verpflanzt. Denn meistens bleibt es ja nicht bei den Geheimratsecken. Zuerst wird der bereits kahle Bereich transplantiert und später können die weiter hinten auftauchenden kahlen Stellen mit Haaren aus dem Hinterkopf gefüllt werden.

 

Deshalb wäre es ausgesprochen unweise alle möglichen Haare aus dem hinteren Haarkranz auf einmal zu verpflanzen. So würde nämlich keine „Reserve“ an stabilem Eigenhaar für spätere notwendige Sitzungen mehr bleiben. Natürlich werden die transplantierten Haare nie so dicht wachsen wie sie das natürlicherweise tun.

 

Das kann man wahrscheinlich mit dem Pikieren von Tomatenpflanzen vergleichen. Sie wachsen äußerst dicht nebeneinander. Deshalb setzt man sie weiter auseinander. Würde man die Tomatenpflanzen aber an anderer Stelle wieder genauso dicht einsetzen wollen, wie sie einst wuchsen, so wird man enttäuscht werden.

 

So ähnlich ist es bei Haartransplantationen auch. Wo ursprünglich 80 bis 100 Follikeleinheiten pro Quadratzentimeter wuchsen, so sind die transplantierten Follikelgruppen nur mehr zehn bis vierzig Einheiten pro Quadratzentimeter dicht verpflanzbar. Der Eingriff kostet 3000 bis 7000 Euro, je nach Aufwand, der betrieben werden muss und je nach dem wie kompliziert der Sachverhalt ist. Natürlich unterscheidet sich der Preis auch je nach Angebot.

 

Man darf allerdings nicht glauben, dass eine Eigenhaartransplantation ein Kinderspiel ist. Nein, es handelt sich um echte Wunden, die bluten werden und das gar nicht so wenig. Es wird sich Wundschorf bilden, was zwar nicht hübsch aussieht, aber auch ein Stück weit notwendig ist, damit die verpflanzten Haare nicht verrutschen oder gar herausfallen. Einige Tage nach einer Transplantation sieht der Patient aus als hätte er einen Kampf im Boxen verloren.

 

Die Augen schwellen an, das Gesicht sieht knallrot aus. Aber nach wenigen Wochen hat sich der Kopf wieder normalisiert und der Betroffene kann sich seiner neuen Haarpracht erfreuen. Die Frage bleibt allerdings, wie lange. Denn natürlicherweise sterben im Alterungsprozess aus jedem Follikelbündel bis auf den stärksten Follikel alle ab. Von diesem natürlichen Prozess bleiben auch Betroffene von Geheimratsecken klarerweise nicht verschont.

 

Ansonsten wächst künstlich versetztes Haar lebenslang nach, genau wie an der Ursprungsstelle, wo es herkam. Das bedeutet, dass transplantiertes Haar sich genauso verhält wie es sich an der Stelle, wo es entnommen wurde, verhalten hätte. Die Dichte wird mit den Jahrzehnten trotz allem Aufwand etwas ausdünnen. Allerdings wurde in einer Studie festgehalten, dass Männer, die zu ihrer Glatze stehen Dominanz, Macht und Selbstbewusstsein ausstrahlen. Da wird die Notwendigkeit einer Transplantation plötzlich ein wenig fragwürdig.

 

  • Anschwellen/Zuschwellen der Augen
  • Blutungen der Wunden
  • Wundschorf
  • Rote Färbung des Kopfes

Vorbeugung & Prävention

 

Alle Vorbeugungsmaßnahmen gegen Geheimratsecken können keinerlei Garantie ausstellen, da diese Krankheit erblich bedingt ist und lediglich durch eine Mutation völlig auszuschalten wäre. Was man allerdings speziell in der Alternativmedizin für Möglichkeiten gefunden hat, kann schon zu geringerer Wahrscheinlichkeit des Ausbruchs der Krankheit führen, bzw. die Manifestation hinauszögern. Dies wird häufig durch bestimmte Diäten, schonender Pflege der noch vorhandenen Haare und Stressvermeidung und -verringerung erreicht.

 

  • Diäten
  • schonende Haarpflege
  • Stressreduktion

Prognose zur Heilung

 

Bei frühzeitiger Behandlung mit Minoxidil kann der Haarausfall gestoppt werden und in manchen Fällen wachsen die betroffenen Partien am Kopf auch wieder zu. Natürlich ist Minoxidil kein Wundermittel. Häufig wird lediglich bloß vorhandener Flaum vermehrt, anstatt richtige Kopfhaare zum Wachsen angeregt. Man muss außerdem meist Monate warten, bis man ein Ergebnis zu verzeichnen hat. Richtig heilbar ist hormonell-erblich bedingter Haarausfall bei Männern allerdings nicht, da die Verbesserung mit konstanter Medikamenteneinnahme einhergeht. Setzt man die Mittel wieder ab, fallen auch die Haare weiter aus.

 


Kritik an Behandlungsmethoden

 

Verzweifelte Situationen erfordern zweifelhafte Methoden, oder so ähnlich. Im Bereich der Ästhetik und der Chirurgie für Schönheitsbelange wirkt es oft so, als würde nach diesem Sprich gehandelt. Mittlerweile sind es nicht mehr nur die Frauen, die im Blickfeld der Schönheitschirurgen gelandet sich und somit zur Zielgruppe vieler zweifelhafter Methoden und leerer Versprechungen wurden. Nein, mittlerweile sind ebenfalls Männer zum Opfer dieser angeblichen helfenden Hände geworden.

 

Frauen lassen sich schon längere Zeit eigenes dafür vorbereitetes Blut im Gesicht unter die Haut spritzen um Falten zu kaschieren. Nun steht ebenfalls die Behauptung im Raum, diese Methode hülfe bei erblich bedingtem Haarausfall unter Männern. Die Haarwurzeln würden stimuliert und die Haare dicht zu wachsen beginnen.

 

Klarerweise wäre die Therapie noch lange nicht mit einer einzigen Sitzung erledigt, nein die Eigenblut-Therapie würde deutlich länger brauchen. Jede Sitzung kostet extra, wir kennen die alte Leier. Die Schönheitschirurgen machen brav ihr Geld und damit und ob dem Patienten geholfen ist, fragt niemand. Die einzige sichere Aussage, die man in diesem Bereich tätigen kann, ist, dass die Eigenblut-Therapie keine wissenschaftlichen Belege hat, mit denen sie sich brüsten könnte.

 

Besonders junge Männer leiden häufig am zunehmenden Haarschwund. Denn in jungen Jahren weiß keiner, ob es bei den Geheimratsecken bleiben wird, oder ob sich die Glatze in den nächsten Jahren und Jahrzehnten nach hinten über den gesamten Kopf erstrecken wird. Es gibt zahlreiche Angebote, die darauf aus sind, verzweifelten eitlen Männern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Nachfolgend sind einiger der fragwürdigen Behandlungsmethoden aufgelistet:

 

  • Haarwässer
  • Heilkräuter
  • Vitamintabletten
  • Botoxspritzen
  • Lasertherapie
  • Shampoo-Massagen
  • elektromagnetische Behandlung

Inhaltsstoffe, die in Haarwässern, Vitamintabletten und Co vorhanden sind, werden in der nächsten Aufzählung gelistet.

 

  • Biotin
  • Nikotinsäure
  • Vitamine
  • Aloe Vera
  • chinesische Kräuter
  • Koffein
  • Gingko biloboa
  • Grüner Tee
  • Kieselsäure
  • Ginseng
  • Kupfer
  • Zink

Zu Inhaltsstoffen wie Koffein, Vitaminen oder ähnlichem gibt es zwar Studien, aber nur sehr ungenau treffbare Aussagen. Davon kann man sich also keine logische Wirkung für hormonell bedingte Probleme erwarten. Kräuter werden zudem die Genetik eines Menschen nicht ändern können.

 

Alternative Behandlungsmethoden

 

Die Alternativmedizin ist stets bemüht körperliche Probleme und Leiden ganzheitlich zu betrachten. Der Mensch soll nicht nur auf körperlicher Ebene gesehen werden, sondern auch auf seelischer und geistiger Ebene Betrachtung finden. Zudem gibt es keine ausschließlich körperlichen Probleme, sondern nur solche, die auch auf die Seele in irgendeiner Weise einen Einfluss haben.

 

Fallen also jemandem die Haare aus, so kann dies ein Zeichen für sein seelisches Wohlbefinden sein oder eben dieses verschlechtern. Aber wozu haben wir die Haare überhaupt und inwiefern beeinflussen sie unseren seelischen Zustand? Prinzipiell ist es auch bei Tieren so, dass Haare in Form eines Fells wärmende Wirkung haben sollen. Dieser Effekt ist für uns Menschen spätestens seit wir uns kleiden und es Heizungen gibt, ausgesprochen unwesentlich geworden.

 

Beim Mann symbolisieren Haare eher Kraft, Stärke und Potenz. Anhand von Krebspatienten kann man ein wenig genauer abschätzen, wie wichtig die Behaarung für die Psyche ist. Denn nicht wenige Patienten äußern sich nach einer Chemotherapie so über die Nebenwirkung der Behandlung, dass sie meinen, der Haarausfall wäre das Schlimmste gewesen.

 

Nun war aber, rein körperlich betrachtet, der Haarausfall die einzig unerwünschte Wirkung, welche keine körperlichen Beschwerden verursachte. Und wer bereits einen Krebspatienten, während einer Chemotherapie begleitet oder miterlebt hat, weiß genau, wie schmerzhaft und schrecklich die Nebenwirkungen sind, die durch eine solche Therapie ausgelöst werden.

 

Das logische Denken, welches den Ratio auszeichnet, für den die männliche Spezies bekannt ist, entsteht interessanterweise genau an den Stellen im Gehirn, wo Männer zuerst die Haare verlieren: recht weit vorne. Im Großen und Ganzen kann man die Problematik der Geheimratsecken eher psychisch sehen, als körperlich, denn sollte dem Mann die Körperwärme im Winter über seinen Kopf verloren gehen, setzt er sich heutzutage einfach eine Haube auf.

 

Man muss in der alternativen Behandlung von Stirnglatzen also hauptsächlich auf die seelischen Probleme eingehen, welche damit einhergehen und sogar durch die körperliche Veränderung verursacht werden.

 

Welche Hausmittel können helfen?

 

  • Kopfhautmassagen
  • wenig Chemie

Während chemische Inhaltsstoffe in Haarpflegeprodukten sensiblem Haar eher schaden, wirken sanfte Massagen auf der Kopfhaut eher anregend und positiv auf den Haarwuchs.

 

Heilkräuter & Heilpflanzen

 

  • Ackerschachtelhalm
  • Birke
  • Brennessel
  • Kalmus
  • Klette
  • Wegwarte
  • Zwiebel

Birke wirkt außerdem schmerzhemmend nach beispielsweise einer Haartransplantation.

 

Bachblüten & Blütenessenzen

 

  • CRAB APPLE
  • Manzanita
  • Rescue
  • Buttercup

Rescue Tropfen sind in Notfällen die gesuchte Hilfe. Sie helfen flott gegen Angst und Panikzustände. Außerdem ordnen sie die Psyche in Situationen, die von Verzweiflung und Hilflosigkeit gekennzeichnet sind. Crab Apple hilft Menschen, welche zwanghafte Vorstellungen über ihren Körper haben, oder ihn für unrein oder unvollkommen halten.

 

Oft suchen diese Menschen nach Haaren in Bürsten oder Sieben um diese pedantisch zu zählen und im Blick zu behalten, wie viele Haare ihnen in ihrer Unvollkommenheit vom Kopf fallen. Menschen, die diesem Verhaltensmuster entsprechen waschen sich meist auch übermäßig viel. Mithilfe dieser Essenz können diese zwanghaften Muster und Vorstellungen überwunden werden.

 

Manzanita hilft Menschen mit sehr dünnen Haaren, diese Haarstruktur anzunehmen. Buttercup wirkt etwas umfassender, denn es hilft zur Selbstliebe zu gelangen. Viele Gründe gäbe es oft um sich selbst nicht anzunehmen. Dies trifft auch auf den Körper zu, sowie auf das Leben an sich und die Schönheit und Ästhetik in jeder Person. Buttercup öffnet dem, der es einnimmt, die Augen um seinen eigenen Wert zu erkennen und ihn anzunehmen.

 

Ätherische Öle

 

  • Salbei
  • Thymian

Thymianöl kann ebenfalls bei Folgebeschwerden von Geheimratsecken psychischer Art helfen. Kommt es so weit, dass ein Betroffener eine depressive Phase ausbildet, welche er folgend durchleiden muss, so hilft Thymianöl als Muntermacher-Duftbad gegen die Müdigkeit, welche viele Depressive erleiden müssen.

 

Homöopathie & Globuli

 

  • Daleko-Tropfen
  • Mineralia-comlex

Fehlen neben hormonell bedingten Problemen auch noch einige Mineralstoffe, so wird sich dies mit Sicherheit nicht positiv auf die Haarpracht des Mannes auswirken. Deshalb ist, sollte dies der Fall sein, zusätzlich noch zu homöopathischen Mineralia-comlex zu raten, um den Mineralienhaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Auch Daleko-Tropfen können behilflich sein.

 

Schüssler-Salze

 

  • Nr. 1 (Calcium fluoratum)
  • Nr. 3 (Ferrum phosphoricum)
  • Nr. 5 (Kalium phosphoricum)
  • Nr. 15 (Kalium jodatum)
  • Nr. 17 (Manganum sulfuricum)
  • Nr. 21 (Zincum chloratum)
  • Nr. 25 (Aurum chloratum natronatum)

Es handelt sich bei Geheimratsecken um eine dermatologische Fragestellung, was die Auswahl dieser sieben Salze begründet. Die genaue Auswahl der Salze hängt eng mit deren Dosierung zusammen. Generell ist eine normale Dosierung eines Erwachsenen bei drei bis sechsmaliger Einnahme täglich von jeweils ein bis drei Tabletten anzusiedeln. Man kann alle sieben Tabletten im selben Zeitrahmen einnehmen, oder aber nacheinander. Jedenfalls muss bei der Einnahme eine Tablette nach der anderen eingenommen werden und sollte jeweils auf der Zunge zergehen und nicht einfach hinuntergeschluckt werden.

 

Diät & Ernährung

 

  • Fisch
  • Fleisch
  • Weizenkleie

Einer der wichtigsten Mineralstoffe für den Wachstum unserer Haare und viele weitere Funktionen im Körper, ist Zink. Wir brauchen davon zwar keine Mengen, können es aber ebenso wenig gut speichern, was bedeutet, dass wir es als Nährstoff ständig von außen zuführen müssen. Das stellt vor allem für Vegetarier eine Problematik dar, weil sie auf Fisch, sowie auf Fleisch verzichten, was beides gute Zinklieferanten wären. Des weiteren kann man ihnen beispielsweise einen großen Verzehr an Weizenkleie anraten, da diese ebenfalls zinkhaltig ist.

 


FAQ – Fragen & Antworten

Gibt es eine Möglichkeit den Haarausfall zu stoppen?

Generell steht zur langfristigen Behandlung von Geheimratsecken nur die Eigenhaartransplantation zur Verfügung. Alle weiteren Mittel müssen entweder ein Leben lang eingenommen werden, was zu verheerenden Nebenwirkungen führen kann, oder die Haare beginnen erneut auszufallen. Aktuell wird allerdings an einem Mittel geforscht, das Thiocyanat heißt und Hoffnung verspricht bei Chemotherapie Patienten den Haarausfall zu verhindern. Auch zu Ultraschall-Behandlungen Laufen derzeit Studien.

Gibt es ein Mindestalter für Haartransplantationen?

Generell nicht, wobei immer bedacht werden muss, dass solche Entscheidungen nur von erwachsenen Personen getroffen werden können. Bei minderjährigen Burschen können die Sorgeberechtigten für ihn entscheiden, wobei man in so einem Fall erst ein Institut finden muss, welches die Transplantation in so jungen Jahren bereit ist durchzuführen.

Wie lange dauert eine Transplantation?

Die Entnahme der Follikel dauert in etwa 30 Minuten, während der Prozess des Einsetzens drei bis acht Stunden einnehmen kann.

Ist eine Haartransplantation schmerzhaft?

Nein, man wird lokal betäubt und bekommt, bei Bedarf, Beruhigungsmittel verabreicht.

Was muss nach der Transplantation beachtet werden?

Ist eine Nahtentfernung nach der Behandlung nötig, so darf die Kopfhaut nicht schwitzen oder verschmutzt werden. Man darf sich bis zur Entfernung der Naht also nicht körperlich anstrengen. Wächst die Wunde von alleine wieder zu, so muss man lediglich 48 Stunden nach der Transplantation auf das Waschen der Haare verzichten.

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