Haarausfall

Haarausfall ist nicht gleich Haarausfall

 

HaarausfallHaare sind der natürliche Kopfschmuck. Ob lang, kurz, glatt, gelockt, in natürlichem oder neuem Farbglanz zu einer schönen Frisur verwandelt, geben sie seinem Träger das gewisse Etwas, was ihn von anderen Menschen unterscheidet.

Doch nicht jeder Mensch hat das Glück, schönes und volles Haar zu haben, denn auch in Deutschland leiden sehr viele Menschen unter Haarausfall.

Unser Symptom Ratgeber soll Sie nun über das Thema Haarausfall informieren und aufklären.

Was ist Haarausfall?

Schätzungen zu Folge sind mit etwa 1,5 Millionen im Gegensatz zu etwa 500.000 Menschen deutlich mehr Männer von Haarverlust betroffen. Es gibt zwei Formen von Haarausfall, die jeden treffen können. Bei der ersten Form von Haarausfall verliert jeder Mensch täglich zwischen 70 und 100 Kopfhaare. Das ist ganz normal, denn die Haare fallen ohne ihre Wurzeln aus und können so wieder nachwachsen. Dieser Typ des Haarausfalls wird als Haarwechsel bezeichnet. Frauen können während oder nach einer Schwangerschaft oder beim Wechsel der Pille etwas mehr davon betroffen sein. Doch dieser unschöne Zustand legt sich nach einiger Zeit wieder.

Wenn aber irgendwann immer mehr Haare ausfallen und keine neuen Haare nachwachsen, wird der Haarausfall für viele Menschen zu einem echten Problem, mit dem die meisten Männer deutlich besser umgehen können als Frauen. Die zweite Form des Haarausfalls lässt sich in mehrere verschiedene Arten von Haarausfall unterscheiden. Der Fachbegriff für Haarausfall lautet Alopecia oder Alopezie. Bei vielen Männern ist der Haarverlust meist anlagebedingt und wird als androgenetische Alopezie bezeichnet. Erste Anzeichen können bereits im jugendlichen Alter auftreten.

Dünner werdendes Haar im Tonsurbereich und die sogenannten Geheimratsecken sind erste Anzeichen, die sich im Laufe der Jahre zu einer Glatze an Hinterkopf und Stirn ausweiten und möglicherweise zur Glatze führen können. Frauen können ebenfalls von dieser Form des Haarverlustes betroffen sein, jedoch bekommen sie keine Glatze, dafür wird aber das Haar meist im Scheitelbereich deutlich dünner. Der kreisrunde Haarausfall (Alopecia areata) ist eine eher seltenere Form des Haarausfalls. Er zeigt sich in etwa münzgroßen ovalen oder runden Stellen, die gänzlich haarlos und meist an den Seiten und am Hinterkopf zu finden sind.

Allerdings können im weiteren Verlauf auch alle Haare ausfallen. Diese Form des Haarverlustes kommt zwar nicht so häufig vor, aber diese Erkrankung kann schon bei Kindern und Jugendlichen auftreten. Auch hier sind Männer häufiger betroffen als Frauen. Vom Diffusen Haarausfall (Alopecia diffusa) Betroffene verlieren vermehrt Haare, sodass das Haar insgesamt deutlich dünner wird. Er ist meist ein Anzeichen dafür, dass eine vorübergehende Störung die Ursache ist. Kann die Ursache erfolgreich behandelt werden, kann auch der Haarverlust wieder verschwinden.

Ursachen

Je nach Form des Haarausfalls treten bestimmte Ursachen auf. Welche das sind, zeigen wir in den folgenden Abschnitten.

Hormonell-erblich bedingter Haarausfall

In diesem Fall ist der Grund für Haarausfall die Schwäche der Haarwurzeln, welche auf die Genetik zurückzuführen ist. Vorrangig tritt dies bei Männern auf, da die Haarwurzeln gegenüber Testosteron empfindlich sind. Die Wachstumsphase der Haare wird zunehmend kürzer. Auch die Follikeln schrumpfen zunehmend. Im Endeffekt werden lediglich kurze und dünne Wollhaare produziert (Vellushaare), die kaum sichtbar sind. Diese können bestehen bleiben oder letztendlich auch ausfallen, ohne dass neue Haare wachsen.

Vorrangig sind junge Männer betroffen. Frauen hingegen produzieren zu wenig Testosteron. Lediglich Frauen in den Wechseljahren können unter Haarausfall leiden, welcher hormonell-erblich bedingt ist.

Der kreisrunde Haarausfall

Die tatsächlichen und genauen Ursachen sind noch nicht ausreifend erforscht. Es lässt sich jedoch vermuten, dass das Immunsystem mit Hilfe einer Störung für diese Art des Haarausfalles verantwortlich sein kann.

An sich spricht man von einer Autoimmunkrankheit, da körpereigene Abwehrzellen fälschlicherweise auf die Haarwurzeln anspringen. Somit wird das Haarwachstum schnell gestoppt und die Haare fallen letztendlich aus. Es tritt ein sogenannter Schlafzustand der Wurzeln ein. In einigen Fällen erholen sie sich und fangen wieder an zu wachsen.

Typische Vorerkrankungen können Neurodermitis und auch Heuschnupfen sein. Daher haben einige Kinder bereits diese Art Haarausfall. Auch die Weißfleckenkrankheit kann ein Auslöser dafür sein.

Familiäre Häufungen treten zudem nicht selten auf. Weitere Vermutungen besagen, dass auch Stress, Belastungen, sowie Umweltfaktoren und die Nähe zu Mobilfunkmasten dazu beitragen können. Diese Thesen sind jedoch noch nicht ausreichend belegt.

Diffuser Haarausfall

Bei einem diffusen Haarausfall können etliche Ursachen verantwortlich sein.

Die wichtigsten Formen haben wir aufgelistet:

  • Einnahme von Medikamente im Rahmen einer Chemotherapie
  • Schwermetallvergiftungen (Arsen und Thallium)
  • Infesktionskrankheiten wie Typhus, Scharlach sowie eine schwere Grippe
  • Stress
  • Strahlentherapien bei Krebserkrankungen
  • die normale Altererscheinung
  • eine längerfristige Mangelernährung (Crash Diäten und Fastenkuren)
  • Schilddrüsenfunktionsstörungen
  • entzündliche Kopfhauterkrankungen (Schuppenflechte)
  • Hormonumstellungen (Schwangerschaft, absetzen der Pille, Wechseljahre)

Weitere Ursachen von Haarausfall

In diesem Teil unseres Ratgebers listen wir weitere Ursachen für den Haarausfall auf.

  • Gerade bei Kindern können Pilzinfektionen an infizierten Stellen zu Haarausfall führen.
  • Hauterkrankungen wie Schuppenflechte können ebenfalls das Haar ausdünnen.
  • Angeborene Veränderungen, sodass Haare bei Kindern erst gar nicht richtig wachsen.
  • Traumatische Alopezie: Ständiges Reiben sowie Kratzen und anhaltender Druck sorgen für das Ausbleiben der Haare.
  • Psychischer Stress und Zwangshandlungen können für Haarausfall sorgen.
  • Sämtliche Medikamente
  • und einige mehr

Wie man sieht, sind die Ursachen von Haarausfall sehr breit gefächert. Demnach ist eine ausführliche Untersuchung notwendig, um die Diagnose stellen zu können. Dazu erzählen wir im folgenden Punkt mehr.

Diagnose & Krankheitsverlauf

Einem Arzt stehen verschiedene Diagnosemethoden zur Verfügung. So wird jedoch wieder zwischen der Art des Haarausfalles unterschieden. Kann man erblich bedingten Haarausfall oftmals schon am Muster der Ausdünnung erkennen und anhand dieser die Diagnose stellen.

Der kreisrunde Haarausfall hingegen ist ebenfalls an den typischen Merkmalen zu erkennen und kann somit auch rasch diagnostiziert werden.

Bei einem diffusen Haarausfall hingegen muss sich der Arzt die Kopfhaut genauer anschauen. Zudem ist eine Blutuntersuchung hilfreich, um eine eventuelle Stoffwechselstörung oder auch einen Nährstoffmangel zu erkennen.

Um eine Basisdiagnostik stellen zu können, sollte man folgenden 4 Werte überprüfen:

  • Hämoglobinwert – Hier sieht man, ob eine Blutarmut vorliegt. Diese kann durch Eisenmangel entstehen.
  • Auch der Ferritin-Wert kann Aufschluss über die Eisenversorgung geben.
  • Eine eventuelle Schilddrüsenerkrankungen erkennt man anhand des TSH Wertes.
  • Etliche Entzündungsparameter wie die Senkung der Blutkörperchengeschwindigkeit können anzeigen, ob chronisch-entzündliche Krankenheiten vorhanden sind.

Aber auch weitere Untersuchungen lassen das Ausmaß der Erkrankungen erfahren:

Der Epilationstest oder auch Zupftest genannt wird an mehreren Stellen durchgeführt. An kleinen Büscheln wird vom Arzt gezogen. Somit sieht man, wie leicht sich die Haare lösen lassen. Eine grobe Intensität der Krankheit kann dadurch erahnt werden.

Mit einem Trichogramm untersucht man die Haarwurzeln. Die einzelnen Stadien können somit abgeschätzt werden und damit auch der ungefähre Schweregrad des Haarausfalles. Mit Hilfe des TricoScans wird die Auswertung durchgeführt, nachdem einige Haare entnommen wurden. Die Haardichte, der Haardurchmesser und auch die Wachstumsgeschwindigkeit lassen sich nun bestimmten und bieten weitere Erkenntnisse.

Der Hautarzt findet mit der richtigen Diagnose die Ursachen für Haarausfall

HaarausfallBetroffene, die über einen längeren Zeitraum unter erhöhtem Haarausfall leiden, sollten in jedem Fall einen Facharzt aufsuchen, denn er ist der Spezialist, der mit der richtigen Diagnose helfen kann. Jede Form des Haarausfalls hat ihre eigene, ganz spezielle Ursache. Der hormonell-erblich bedingte Haarausfall betrifft hauptsächlich Männer und dies schon in jungen Jahren.

Die Ursache hierfür liegt in der Überempfindlichkeit Haarwurzeln gegenübereiner ganz bestimmten Beschaffenheit des männlichen Sexualhormons Testosteron. Dies hat zur Folge, dass die Wachstumsphase der Haare (Anagenphase) immer kürzer wird und die Follikel zunehmend schrumpfen. Es werden nur noch kaum sichtbare, dünne und kurze Haare produziert, ohne das wieder neue Haare gebildet werden oder bestehen bleiben oder auch ausfallen.

Auch Frauen können unter dieser Form des Haarverlustes leiden, denn auch sie produzieren Testosteron, allerdings nur in geringer Menge. Der hormonell bedingte Haarausfall bleibt jedoch bei Frauen meist aus. Besonders gefährdet sind Frauen in den Wechseljahren, da die Hormonumstellung den Haarausfall zusätzlich begünstigt.

Bisher sind die Ursachen für noch nicht wirklich geklärt sind die Ursachen für Alopecia areata, also kreisrunder Haarausfall, noch nicht geklärt, weshalb man hier von einer Autoimmunkrankheit spricht. Untersuchungen und Vermutungen zu Folge kann diese Form des Haarausfalls durch eine Störung des Immunsystems hervorgerufen werden. Die Haarwurzeln werden fälschlicherweise durch körpereigene Abwehrzellen attackiert und stoppen dadurch das Wachstum der Haare und sie fallen aus.

Es wird angenommen, dass die in einen „Schlafzustand“ verfallenden Haarwurzeln wieder aus diesem erwachen und die Haare wieder wachsen lassen können. Betroffene dieser Form des Haarausfalls leiden oftmals auch unter weiteren Autoimmunkrankheiten. Von kreisrundem Haarausfall betroffene Kinder sind zum Teil auch von Heuschnupfen oder Neurodermitis betroffen. Da bei etwa 20 Prozent aller Betroffenen kreisrunder Haarausfall gehäuft familiär auftritt, ist auch eine Beteiligung der Gene nicht ausgeschlossen. Die Ursachen bei diffusem Haarausfall, bei dem die Haarwurzeln geschädigt werden, sind breit gefächert.

Zu den wichtigsten und häufigsten gehören die Einnahme von Medikamenten, Infektionskrankheiten, Mangelernährung durch verschiedene Diäten über einen längeren Zeitraum, entzündliche Kopfhauterkrankungen, normale Alterserscheinung, bei Frauen Hormonumstellung durch Absetzen der Pille, Schwangerschaft, nach einer Geburt oder in den Wechseljahren. Auch Chemotherapie und Strahlentherapie bei Krebserkrankungen sind für den Haarverlust verantwortlich. Stress und einige weitere Erkrankungen und Infektionen können den Haarausfall ebenfalls begünstigen.

 

Häufigkeit & Diagnosedaten

Oftmals sind Männer von Haarausfall betroffen. So erhalten bereits Männer in den Zwanzigern die ersten Geheimratsecken, was erblich bedingt ist. So findet man jeden dritten Mann in den Dreißigern und jeden Zweiten in den Fünfzigern mit Haarausfall wieder. Frauen hingegen erleiden deutlich seltener Haarausfall!

Komplikationen bei dem Symptom

Ein fehlendes Haupthaar kann oftmals zu seelischen Schäden führen. Das Selbstwertgefühl leidet oftmals darunter. Man fühlt sich gehemmt, wenn es um Kontakt zu Menschen geht. Man möchte das lichte Haar oftmals verstecken. Auch sexuelle Handlungen können darunter leiden. In einigen Fällen raubt dies sogar die gesamte Lebensfreude.

Mit Hilfe eines Therapeuten ist es möglich, diese Ängste zu bearbeiten. Somit lernt man sich neu lieben, egal wie viele Haare man auf dem Kopf hat.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Dass man täglich viele Haare verliert, ist vollkommen normal. Sollte man jedoch feststellen, dass es deutlich mehr Haare sind als sonst oder das Haar deutlich ausdünnt, sollte man einen Arzt aufsuchen. Dieser kann abklären, welche Ursachen dafür verantwortlich sind.

Behandlung & Therapie

Was tun bei und gegen Haarausfall?

 

Ob Jung oder Alt, Mann oder Frau, kaum jemand möchte Haarausfall einfach so hinnehmen. Also stellt sich die Frage „Was tun bei Haarausfall?“ Wenn der Hautarzt die Ursachen für den Haarausfall erkannt hat und er eine entsprechende Diagnose erstellen konnte, berät er zu Möglichkeiten und Methoden, gegen den Haarausfall vorzugehen.

Gegen den hormonell-erblichen Haarausfall gibt es bereits viele Mittel, die sehr wirksam sind. Allerdings zeigt sich die Wirkung dieser Präparate erst nach längerer Behandlung. Jedoch lässt diese Wirkung meist schnell wieder nach, wenn die Präparate abgesetzt werden. Die Therapie wirkt jedoch nicht bei allen Betroffenen gleich, sodass bei dem einen der Haarausfall gestoppt und bei dem anderen nicht gestoppt werden kann.

Eine weitere Möglichkeit bei hormonell-erblichem Haarausfall ist eine Eigenhaartransplantation, dessen Ergebnis aber oftmals nicht so natürlich und schön aussieht, wie bei einer medikamentösen Behandlung, die die Haare am Ausfallen hindert. Auch der diffuse Haarausfall lässt sich therapieren, wenn seine Ursachen gefunden, behandelt und beseitigt sind.

So kann bei einer ernährungsbedingten Mangelerscheinung eine auf den Betroffenen abgestimmte Ernährungsumstellung den Haarausfall stoppen. Bei medikamentös bedingter Ursache kann eine Medikamentenumstellung sichtbare Erfolge bringen. Gegen kreisrunden Haarausfall gibt es zwar einige Therapieansätze, doch ist deren Wirkung noch relativ ungewiss. So können beispielsweise Zink (Brausetabletten) und Glukokortikoide als Tabletten zum Einnehmen oder Creme und Haartinktur zur äußeren Anwendung verschrieben werden.

Die meisten Behandlungsformen sind vorrangig auf die erblich-hormonelle Alopezie ausgelegt. Ihre Wirkung hingegen entfaltet sich meist erst nach Wochen oder sogar Monaten. Zudem ist die Wirkung nicht von Dauer. Sobald die Präparate abgesetzt werden, geht auch die Wirkung zurück.

Info: Eine Therapie kann bei einem sehr gut wirken, beim anderen schlägt sie jedoch überhaupt nicht an. Daher lässt sich der Erfolg schwer abschätzen.

Die Behandlung mit Finasterid

Ursprünglich wurde dieses Medikament genutzt, um gutartige Prostatavergrößerungen zu behandeln. Mediziner entdeckten jedoch, dass sich das Medikament zusätzlich positiv auf dem Haarwuchs auswirkte. Somit wird es inzwischen auch als Haarwuchsmittel verwendet. Vorrangig ist das Mittel jedoch für Männer geeignet.

Die Behandlung mit Estradiol

Dieses Mittel hingegen ist für Männer und Frauen geeignet. An sich ähnelt das Medikament dem weiblichen Sexualhormon. Auch hier wird verhindert, dass sich Testosteron in das aktive DHT umwandeln kann.

Achtung: Hierbei kann es zu Reizungen der Kopfhaut kommen!

Die Behandlung mit Monoxidil

Dieses Medikament war ursprünglich für die Behandlung von Bluthochdruck gedacht. Aber auch hier fand man heraus, dass es den Haarwuchs fördert. Eine Haartinktur wird aufgetragen und bewirkt verstärkten Haarwuchs. Jedoch ist nicht ganz klar, wie sich die äußere Anwendung auf den Haarwuchs auswirkt. Es kann jedoch sein, dass die Durchblutung enorm gefördert wird, was sich wiederum gut auf den Wachstum auswirken kann. Auch hier ist die Anwendung für Männer sowie Frauen geeignet.

Mögliche Nebenwirkungen: Juckreiz, Rötungen, Hautschuppen, Schwindel, beschleunigter Herzschlag, niedriger Blutdruck

Die Behandlung mit Antiandrogenen

Dieser Wirkstoff kann Frauen oftmals von ihrem Haarausfall erlösen. Auch hier steht der hormonell-erblich bedingte Haarausfall im Fokus. Hier wird bereits erneut die Umwandlung von Testosteron in das aktive DHT gestoppt, indem die Rezeptoren besetzt werden. Die Einnahme erfolgt in Form von Tabletten, beispielsweise sogar in Verhütungsmitteln.

Nebenwirkungen: Müdigkeit, Leistungsabfall sowie sexuelle Unlust

Raucher sollte auf die Einnahme verzichten, da Blutgerinnsel (Thrombose, Embolie) in ihrem eh schon erhöhten Risiko weiter gesteigert werden!

Die Haartransplantation

Bei dieser Methode werden Gewebestücke vom Hinterkopf verpflanzt. Kahle Stellen erhalten somit wieder Haare. Jedoch ist die Optik oftmals nicht so natürlich, wie man es sich eventuell wünscht. Das ist der Nachteil einer Eigenhaartransplantation.

Weitere Behandlungsformen

Hat der Haarausfall andere Ursachen, wie beispielsweise eine Mangelerscheinung oder einen Schilddrüsenunterfunktion, so muss diese Erkrankung behandelt werden. Auch Medikamente können zu Haarausfall führen. Diese müssen erkannt und bestenfalls abgesetzt oder abgeändert werden.

Handelt es sich um einen kreisrunden Haarausfall, so kann man meistens mit Linderung rechnen. Oftmals wird Zink verschrieben. Cremes und Haartinkturen können ebenfalls zu erfolgen führen.

Vorbeugung – Impfung & Prävention

Um Haarausfall vorzubeugen, können folgende Möglichkeiten in Angriff genommen werden.

Die Verwendung von Kosmetika

Thymus-Präparate und auch Koffein-Shampoos sind seit jeher ein gutes Mittel, um Haarausfall zu bekämpfen oder auch vorzubeugen. Daher ist die regelmäßige Anwendung sinnvoll.

Alternative Medizin & Hausmittel

Hausmittel

Im Folgenden listen für eine Übersicht auf, welche anzeigt, wie man Haarausfall mit Hausmitteln bekämpfen kann.

  • Eine Übersäuerung des Körpers vermeiden! (Verzicht auf Koffein, Alkohol, zuckerhaltige Getränke, tierische Fette, schwarzer Tee uvm.)
  • Das innere Gleichgewicht wiederfinden!
  • Kein Waschmittel mit hohem Parfüm-Anteil nutzen!
  • Zwiebel und Honig auf die Kopfhaut geben!
  • Einmal wöchentlich eine Bierkur für die Haare. Das Ausspülen erfolgt mit schwacher Essig- oder auch Zitronenlösung.
  • Stress vermeiden!
  • Haartinktur mit Hühnerei und Weizenkeimöl!
  • Zweimal wöchentlich Zitronensagt und Olivenöl verwenden!
  • Haarkur mit basischem Tee aus der Apotheke, um ein Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen wiederherstellen zu können.

Alternative Behandlungsmethoden

 


Behandlungen

 


Heilkräuter & Heilpflanzen

Heilpflanzen:

  • Klette (Wurzel)
  • Brennessel
  • Bockshornklee
  • Birkenblätter
  • Zinnkraut
  • Kalmus
  • Wegwarte

Heilkräuter (mit Phytohormonen):

  • Sägepalme
  • Klette – Wurzel
  • Rahmapfel – Annona cherimola – Cherimoya
  • Weissdorn
  • Nachtkerze
  • Sojabohne
  • Brennessel
  • Bockshornklee

Ätherische Öle

  • Salbei
  • Thymian

Homöopathie

 


Schüssler-Salze


Diät & Ernährung

Eine regelmäßige und ausgewogene Ernährung sorgt dafür, dass man wesentlich gesünder ist. Auch auf den Haarwachstum kann sich dies positiv auswirken. Zudem empfehlen sich Nahrungsergänzungsmittel wie beispielsweise Zink, um Haarausfall vorzubeugen.

Wichtig: Erblich bedingter Haarausfall kann nicht verhindert werden. Man kann ihn höchsten eindämmen. 

Empfehlenswert sind des weiteren folgende Lebensmittel:


Alternative Behandlungen

FAQ – Fragen & Antworten

Wie lange hält Haarausfall an?

Je nach Art der Erkrankung kann auch die Dauer geschätzt werden. Beispielsweise wachsen die Haare nach einer Chemotherapie umgehend wieder. Ist jedoch ein erblicher Haarausfall vorhanden, so kann man nicht damit rechnen, dass die Haare ohne Präparate wachsen. Somit ist dieser dauerhaft. Handelt es sich um Mängel oder Fehlfunktionen, so wachsen die Haare meist wieder, wenn diese beseitigt wurden. Jedoch kann man auch hier mit Wochen und Monaten rechnen, bis der Ausgleich Früchte trägt.

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