Kopfschuppen

Steckbrief: Kopfschuppen

  • Name(n): Schuppen; Kopfschuppen
  • Art der Krankheit: Hautkrankheit
  • Verbreitung: ungefähr 30 % der Frauen sowie 20 % der Männer – meist streckenweise unter starken Kopfschuppen leidend
  • Erste Erwähnung der Krankheit: von Eichstedt 1846 brachte Kopfschuppen das erste Mal in Verbindung mit einem Pilz ALS Auslöser
  • Behandelbar: Ja – z.Bsp.: mit verschiedenen Shampoos
  • Art des Auslösers: Hautpilz Pityrosporum ovale
  • Wieviele Erkrankte: 30 Prozent der Männer – 20 Prozent der Frauen
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Dermatologe
  • ICD-10 Code(s): L21.0

Die unschönen, weißen Kopfschuppen

Viele Menschen leiden unter den doch lästigen Kopfschuppen, kurz Schuppen genannt. Besonders bei schwarzem oder dunklem Haar fallen sie sehr auf. Mit Schuppen hat man schnell das Vorurteil eines nicht gepflegten Erscheinungsbildes an der Hand.

Auch leiden viele Menschen an feinem Haar und nicht selten ist die Kopfhaut nicht gesund. Das begünstigt das Entstehen der leidigen Schuppen am Kopf. Für eine große Zahl an Menschen, die von Kopfschuppen geplagt werden, stellt das manchmal ein schier unlösbares Problem dar.

Schuppen sind Unebenheiten auf der Kopfhaut und sie treten bei dem Einen mehr, bei dem Anderen weniger in Erscheinung. Bei manchen Menschen zeigen sie sich derart auffällig, dass sogar die Psyche darunter leiden kann.

Besonders für Manager, die im Geschäftsleben stehen und viele Meetings unterlaufen müssen, kann dies manchmal unangenehm sein.

Wenn die weißen Schuppen auf die Kleidung fallen und dort zu sehen sind, macht dies einfach kein schönes Bild. Kopfschuppen sind nur am Kopf zu finden und die beste Anlaufstelle bei diesem Problem ist der Dermatologe. Dermatologen behandeln diese lästigen Hautabsonderungen auch.

Es handelt sich bei Kopfschuppen um abgestorbene Hautzellen, die entweder fettig, aber auch trocken sein können.

Definition Kopfschuppen

Kopfschuppen sind auch als Kopfschuppung bekannt, ebenso kennt man die lästigen weißen Plagegeister auch in der Kurzform schlicht als Schuppen. Im medizinischen Fachbegriff werden sie auf Latein Pityriasis simplex capillitii benannt. Bei den Kopfschuppen handelt es sich um weiß erscheinende Hautabsonderungen auf der Kopfhaut. Im Groben tituliert man bei den Kopfschuppen in der Regel auch einen Sammel- oder Oberbegriff für alle Formen der Hautschuppen, die sich am Kopf befinden.

Kopfschuppen können derartige Ausmaße annehmen, dass sie mit bloßem Auge gut sichtbar sind. Wenn sie sehr auffällig in Erscheinung treten, ist die Intensität und Stärke der Schuppen schon sehr ausgeprägt. Die Schuppen bedecken dann auch generell den gesamten Kopfbereich, auf der Kopfhaut. Jeder, der unter Kopfschuppen leidet, kennt das: sobald die Haare bewegt oder geschüttelt werden, rieseln die Schuppen vom Kopf herunter. Dies ist besonders für im gehobenen Dienst tätige Menschen unangenehm. Die Schuppen fallen natürlich auch auf die Kleidung herab, was unter anderem bei Geschäftsmeetings unschön aussieht. Fälschlicherweise werden die Schuppen oft mit mangelnder Hygiene assoziiert, was nicht stimmt.

Wenn die Haare berührt werden oder wenn man sich durch die Haare streicht, fallen die Schuppen hinab. Bewegt man seinen Kopfschmuck mehr und stärker, kann man bei starkem Befall regelrecht den „Schnee rieseln sehen“, wie es manche Betroffene beschreiben. Dabei fallen jede Menge der Schuppen herunter, was in der Tat an fallende Schneeflocken erinnert. Kopfschuppen sind eine unangenehme und lästige Angelegenheit und Betroffene wollen sie schnell loswerden, was oft nicht einfach ist. Leidet man an Schuppen, ist oft auch einhergehend der Juckreiz. Die Kopfhaut ist entzündet, die Betroffenen kratzen sich am Kopf. Durch das Kratzen entstehen kleinste Wunden, mitunter auch Krusten. Dieses Szenario bietet dann Erregern aller Art eine gute Spielwiese. Leidet man an sehr vielen Kopfschuppen, hat dies die unterschiedlichsten Gründe. Eine Grobeinteilung kann in fettigen sowie trockenen Kopfschuppen erfolgen.


Was sind Kopfschuppen?

Es kann zwischen trockenen sowie fettigen Kopfschuppen unterschieden werden. Leiden Betroffene an trockenen Schuppen, so handelt es sich dabei um Fettentzug am Kopf. Bei trockenen Schuppen besteht eine Veranlagung dazu. Typische Charakteristika hierzu ist die Trockenheit an der Kopfhaut. Aber auch die Psoriasis, bekannter als Schuppenflechte, bedingt trockene Kopfschuppen an der Kopfhaut. Darüber hinaus treten auch beim atopischen Ekzem sowie bei Seborrhoe die typischen, trockenen Schuppen am Kopf auf. Auch bei einer Kontaktallergie können unter Umständen trockene Schuppen in Erscheinung treten.

Wenn es der Kopfhaut an entsprechendem Fett mangelt, finden sich am Kopf günstige Bedingungen, um diese trockenen Schuppen auszubilden. Irritationen auf der Kopfhaut können zum Beispiel durch trockene Heizungsluft entstehen. Auch heiße Föhnluft oder ungeeignete Shampoos lösen trockene Schuppen mitunter aus. Diese sind sehr oft so konzipiert, dass die Kopfhaut zu Austrocknung neigt.

Fettige Schuppen am Kopf

Für viele Betroffene sind fettige Schuppen oft das weitaus schlimmere Übel. Fettige Schuppen sehen gelblich aus und ihr Aussehen ist auch ölig in der Konsistenz. Bei fettigen Schuppen ist der Grund sehr oft ein Hefepilz. Bei diesen Betroffenen handelt es sich beim Erscheinen von fettigen Schuppen auch sehr oft um eine Malassezia furfur Kultur. Diese Kultur kommt zu einem gewissen Prozentsatz in natürlicher Weise auf der Kopfhaut sowieso vor und ist Bestandteil der Hautflora. Bei Auftreten von fettigen Schuppen ist der Grund oftmals ein Pilz, dies bestätigen auch Studien dazu. Vergleicht man trockene Schuppen mit fettigen, dann lässt sich sagen, das fettige Schuppen größer sind als ihr trockener Gegenpart. Fettige Schuppen sind auch weitaus hartnäckiger im Verbleiben in den Haaren. Sie haften regelrecht am Haar und kleben förmlich an den Haaren.

Die Verbreitung der Kopfschuppen ist auch generell gesehen groß. So gibt es in etwa um die 30 % Patienten bei den Frauen sowie etwa 20 % an Betroffenen bei den Männern. Der Befall muss nicht fortwährend dabei sein, aber im Großen und Ganzen ist er streckenweise auf dem Kopf zu sehen. Unterschiede beim Auftreten liegen im Geschlecht. Die trockenen Schuppen siedeln sich vermehrt bei den Frauen an, denn hier ist die Fettproduktion schwächer als bei den Männern. Die Männer neigen eher zu fettigen Schuppen, da bei Männern die Talgproduktion größer ist. Auch ist das Alter oder die Altersgruppe oftmals entscheidend, was die Unterschiede angeht. Frauen bekommen oft Schuppen, wenn sie an Hormonschwankungen leiden. Frauen in den Wechseljahren haben auch ein größeres Risiko, an trockenen Schuppen zu leiden. In der Pubertät sind die Männer oftmals davon betroffen.

Auch die Jahreszeit spielt dabei eine Rolle. So findet man trockene Schuppen häufig im Herbst oder auch Winter an. Hierbei ist die Heizungsluft zu nennen, welche die Kopfhaut austrocknen lässt. Herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit, so begünstigt dies ein Auftreten von fettigen Schuppen. Bei einer hohen Luftfeuchtigkeit wird das Pilzwachstum angeregt.


Welche Ursachen gibt es?

Die Körperzellen des Menschen lösen sich nach einer gewissen Zeit ab. Dies ist auf der Kopfhaut nicht anders, denn Schuppen sind abgestorbene Hautzellen. Am Kopf sterben diese Hautzellen ab und zwar in regelmäßigen Abständen. Dabei lösen diese sich von der Kopfhaut und treten dann als sogenannte Kopfschuppen sichtbar in Erscheinung. Die Schuppen können immerwährend bestehen bleiben, dies ist für die Betroffenen eine sehr lästige Angelegenheit. Schuppen können aber auch nur gelegentlich auf der Kopfhaut erscheinen.

Für die unerwünschten Kopfschuppen gibt es verschiedene Gründe und Ursachen. Die häufigste Ursache ist allerdings ein Pilz. Dieser Pilz heißt im Fachjargon Pityrosporum ovale und kann mitunter sehr hartnäckig die Kopfhaut befallen. Besonders auch Frauen sind darüber unglücklich und wollen die unschönen Schuppen schnell wieder los werden, was mitunter aber nicht einfach ist. Der genannte Pilz ist die Ursache für die fettigen Schuppen. Er entsteht, wenn es zur Überproduktion von Talgdrüsen kommt. Dies ist dann der Nährboden und die Grundlage für das Entstehen der fettigen Schuppen.

Daneben sind die Ursachen

Bei der Kleienpilzflechte ist ein Pilz der Auslöser für Schuppen. Der Hefepilz ist der Verursacher bei fettigen Schuppen am Kopf. Die Lebensbedingungen für diesen Hefepilz sind am Kopf optimal und die Schuppen vermehren sich dann auch rasant. Besonders beim Auftreten von fettigen Schuppen ist auf milde Reinigung zu achten. Dasselbe gilt beim Auftreten von trockenen Schuppen auf der Kopfhaut. Es gibt ein breites Angebot an geeigneten Shampoos im Fachhandel, wenn man an Schuppen leidet. Produkte, die Zink enthalten, haben sich hier bewährt. Dass man generell Shampoos, die Silikone enthalten, nicht kaufen soll, hat sich mittlerweile auch schon ins Kaufbewusstsein Betroffener und Nichtbetroffener gegraben.


Symptome & Anzeichen

Extremer Juckreiz kann ein erstes Anzeichen sein, dass man an Kopfschuppen leidet. Die Kopfhaut juckt und in weiterer Folge können sich dann auch kleinste Wunden bilden, die verkrusten. In der Regel ist es ein kosmetisches Problem, speziell für Frauen wirken Schuppen sehr störend. Auch gibt es einige Krankheiten, die Schuppen verursachen und diese Krankheiten sind behandlungsbedürftig.

Die Epidermis ist die oberste Hautschicht des Menschen. Sie besteht aus mehreren Hautschichten und die Zellen des Menschen durchlaufen in einem Monat unterschiedliche Hautschichten. Sie sterben letztendlich ab und die oberste Hautschicht stoßt diese Zellen dann ab. In einem normalen Prozess sieht man die Hautschuppen nicht mal und sie sind auch nicht zu erkennen. Läuft in diesem Absonderungsprozess der Hautschuppen jedoch etwas schief, so treten sie sichtbar in Erscheinung und sind auch mit bloßem Auge zu erkennen. Kopfschuppen sind in der Regel ein harmloses Phänomen, aber sie stören das ästhetische Erscheinungsbild und fallen auch auf der Kleidung auf, wenn sie herabrieseln. Besonders auffällig machen sich die Schuppen auf dunkler Kleidung breit.

Einige Krankheiten, wie etwa auch die Neurodermitis oder aber auch die Schuppenflechte, bedingen Kopfschuppen. Dabei kommt es zu starkem Juckreiz auf der Kopfhaut. Der starke Juckreiz ist auch charakteristisch beim Auftreten von Kopfschuppen. Im Regelfall passiert das Ablösen der Schuppen von selbst oder aber durch Kratzen auf der Kopfhaut.

Es gibt verschiedene Formen von Schuppen:

  • Pityriasiform
  • Psoriasiform
  • Lammellös
  • Ichthyosiform

Wie schon erwähnt, ist das Auftreten von Schuppen zumeist von harmloser Natur. Es können sich aber auch einige Erkrankungen der Haut dahinter verbergen. Wenn man sich die Haare regelmäßig wäscht und seine Haare auch pflegt und es treten trotzdem über längere Zeit Schuppen auf, so soll man den Dermatologen aufsuchen. Der Hautarzt stellt die Ursache für die lästigen Schuppen rasch fest und kann mit einer entsprechenden Behandlung beginnen. Bei weniger gravierenden Umständen gibt es viele Anti-Schuppen-Shampoos, die auch Erfolg bringen können.


Diagnose & Krankheitsverlauf

Tritt häufiges Kratzen auf der Kopfhaut auf und verspürt man den verstärkten Drang, sich am Kopf zu kratzen, kann dies auf Schuppen zurückzuführen sein. Beobachtet der Betroffene dann das typische Rieseln der Schuppen vom Kopf, besteht wohl kein Zweifel an der Diagnose. Der Hautarzt wird dann feststellen, ob es sich nur um ein kosmetisches Problem handelt oder ob die Schuppen, falls noch nicht entdeckt, im Zuge einer Krankheit auftreten. Bei fettigen Schuppen ist ein Pilz der Auslöser der Schuppen. Produzieren die Talgdrüsen verstärkt Fett, dann entstehen oftmals fettige Schuppen. Die Schuppen lassen die Kopfhaut jucken sowie brennen. Wenn die Patienten sehr stark kratzen, dann kommt es zu Entzündungen auf der Kopfhaut. Dies kann mitunter stark brennen, wenn man die Haare wäscht. Auf diese Weise können auch Infektionen auftreten, welche die Kopfhaut stark reizen können.

Das ständige Kratzen reizt die Kopfhaut und so entstehen weitere neue Entzündungen, was mitunter einen Teufelskreis auslöst. Die Kopfschuppen werden durch das Kratzen regelrecht geboren und vermehren sich fortwährend. Neben dem Auftreten eines Pilzes liegt die Ursache manchmal auch in einer Kontaktallergie. Diese entsteht, wenn der Patient gewisse Haarpflegeprodukte verwendet und diese nicht verträgt.

Ein Gang zum Hautarzt wird dann fällig, wenn die Schuppen auch nach längerem Auftreten nicht verschwinden. Betroffene Patienten, die ihre Haare gut pflegen, sollten in diesem Fall dann einen Dermatologen aufsuchen. Auf jeden Fall ist ein Hautarztbesuch anzuraten, wenn darüber hinaus gleichzeitig auch Haarausfall auftritt. Auch wenn die Kopfhaut sich rötet oder stark juckt, ist es dringend anzuraten, das Problem beim Hautarzt abklären zu lassen.

Der Hautarzt wird eine Anamnese erstellen. Bei der Krankengeschichte wird der Arzt den Patienten befragen, um sich so ein besseres Bild machen zu können. Dabei wird er festhalten, wie lange die Schuppen schon auftreten, gelegentlich oder schon länger. Besteht ein permanenter Juckreiz oder andere Hauterkrankungen, deutet dies schon auf die Ursachen hin. Nach der Anamnese wird der Hautarzt den Patienten körperlich untersuchen. Er begutachtet dabei die Kopfhaut akribisch und auf diese Weise kann er sich ein Bild über die Art der Schuppen machen. So kann der Arzt gleich feststellen, ob die Schuppenart ein fettiges oder aber trockenes Erscheinungsbild aufweist. Auch die Form der Schuppen und deren Größe kann er dabei feststellen. Auftretende Rötungen auf der Kopfhaut sieht der Arzt so auch rasch. Weitere etwaige Untersuchungen wird der Arzt dann je nach Ursache veranlassen.

Weitere Tests zur Diagnose beim Hautarzt

Die Schuppen sind im Übrigen nicht ansteckend. Eine der Ursachen für Kopfschuppen kann auch die Schuppenflechte, Psoriasis, sein. Auch hierbei handelt es sich nicht um eine ansteckende Krankheit. Die Schuppenflechte hat einen chronischen Verlauf und ist mitunter eine starke Belastung für die Patienten, je nach Stärke. Die Hautstellen sind von roten oder silberweißen Schuppen überhäuft. So treten diese Schuppen auch oft am Kopf auf. Die Psoriasis ist nicht heilbar, aber eine Linderung ist gut möglich. Die Ursache für die Krankheit ist eine Fehlsteuerung im Immunsystem. Es ist eine Autoimmunerkrankung, die sich gegen das Immunsystem wendet. Dabei wird die Oberhaut angegriffen, die sich in unschönen Schuppen äußert.

Es entstehen dicke Schuppen auf der Haut und auch auf der Kopfhaut. Bei Schuppenflechte spielen meist genetische Faktoren eine Rolle. Es gibt verschieden Formen von Psoriasis. Sehr oft sind die Ellenbogen oder die Knie von den Schuppen befallen, sowie auch die Kopfhaut. Die gewöhnliche Schuppenflechte wird in der Medizin auch Psoriasis vulgaris genannt. Hier gibt es zwei auftretende Typen, den Typ I sowie den Typ II. Der Typ I kommt am häufigsten beim Menschen vor. Dieser Typ ist die aggressivste Form der Schuppenflechte und beginnt schon in jungen Jahren. Der Typ II ist seltener und sein Verlauf weitaus milder. Auch das Auftreten des Typ II ist später und zwar in etwa ab dem 35. Lebensjahr.

Eine andere Ursache für Kopfschupppen ist auch durch die Hautkrankheit Pityriasis versicolor, der Kleienpilzflechte, gegeben. Dabei handelt es sich um eine Pilzerkrankung, welche die Haut betrifft. Die Krankheit ist nicht gefährlich, aber vom kosmetischen Standpunkt her sehr störend für die Betroffenen. Verursacht wird die Kleienpilzflechte durch einen Hefepilz, den Malassezia furfur. Auch bei einem gesunden Menschen ist Pityriasis versicolor am Kopf angesiedelt. Der Erreger findet sich auf der Kopfhaut bei den meisten Menschen. Dieser Hautpilz vermehrt sich bei den betroffenen Patienten hingegen rasant. Bis dato konnte die Ursache der Vermehrung nicht herausgefunden werden.

Die Förderung der Vermehrung des Pilzes sind aber:

  • vermehrtes Schwitzen
  • die Antibabypille
  • Immunsystem, das geschwächt ist
  • ein feucht-warmes Klima
  • bei Krankheiten wie Diabetes mellitus

Bei Pityriasis versicolor treten große, dunkle oder auch helle Flecken am Hautbild auf. Die Flecken zeigen sich kreisförmig und sind meist an der Brust oder am Rücken zu finden. Über Schmerzen klagen die Patienten nicht, aber die betroffenen Bereiche jucken zumeist. Dadurch kratzen die Betroffenen die Stellen auf und somit entsteht Schuppung. Der Kopf ist bei der Erkrankung nicht befallen.


Häufigkeit und Diagnosedaten

Schuppen sind, wenn sie sich denn einmal auf der Kopfhaut befinden, auch mit bloßem Auge leicht sichtbar. Die sich ablösenden Hornzellen sind entweder trockener oder fettiger Natur. Die trockenen Schuppen sind zumeist kleiner als die fettigen Kopfschuppen.
Die fettigen Schuppen sind auch öliger Konsistenz und sehen wirklich auch unappetitlich aus. Daher ist es kein Wunder, dass die betroffenen Personen diese unschönen Plagegeister auf dem Haar schnell loswerden wollen, besonders wenn es sich um fettige Schuppen handelt. Auch unterschiedliche Formen der Schuppen kommen vor und können am Kopf erscheinen. So gibt es plättchenförmige, keilförmige, blätterförmige oder auch schildchenförmige Schuppen.

Die Häufigkeit der Schuppen in der Bevölkerung ist im Durchschnitt bei Erwachsenen mehr vorhanden als bei Kindern. Aber wenn eine Person die Haare nicht regelmäßig wäscht, dann ist es unvermeidlich, dass sich Schuppen bilden, dann besonders fettige Schuppen. Wird das Haupt eine Woche und länger nicht gewaschen, treten in der Regel bereits fettige Schuppen auf. Die genaue Anzahl variiert, aber es kann gesagt werden, das im Allgemeinen 10 % der Bevölkerung unter den Kopfschuppen leiden muss. Die Zahl kann sich sogar auf 50 % erhöhen, wie gesagt, es variiert. Es gibt verschiedene Studien dazu und der Durchschnitt liegt bei 30 % der Männer und bei 20 % der Frauen, die von Schuppen betroffen sind. Am meisten von Kopfschuppen betroffen sind nun Erwachsene, zwischen einem Alter von 20 bis 40 Jahren. Hierbei kann festgehalten werden, dass die Männer stärker betroffen sind. Kinder gehören eher weniger zur betroffenen Gruppe der zu Behandelnden.


Komplikationen bei der Krankheit

Bei Kopfschuppen handelt es sich eher um ein kosmetisches Problem als ein wirklich krankhaftes Erscheinungsbild. Daher ist auch eine Behandlung nicht zwingend erforderlich, wenn es die betroffenen Menschen nicht persönlich stört. Die Kopfhaut gerät aus dem Gleichgewicht und in den meisten Fällen ist eine falsche Haarhygiene daran schuld. Besonders Frauen, die ihre Haare färben, leiden natürlich am häufigsten an Kopfschuppen, da die Kopfhaut irritiert ist und das dauerhaft.

Die Hautschuppen auf der Kopfhaut regenerieren sich von alleine. Die Hautzellen, die absterben, werden abgeworfen und neue Zellen wachsen nach. Auch bei einer Vielzahl an Kopfschuppen ist dies aus medizinischer Sicht völlig harmlos. Medizinische Komplikationen, die Kopfschuppen betreffend, gibt es nicht. Es sei denn, sie treten im Zuge einer anderen dermatologischen Erkrankung, wie etwa der Schuppenflechte auf. Die Probleme, Kopfschuppen und die Kopfhaut betreffend, sind in den meisten Fällen aber, wie schon erwähnt, kosmetischer Natur.

Hat eine Person eine sensible Haut, so ist die Bildung von Kopfschuppen eher auftretend. In sehr vielen Fällen liegt die Bildung von Schuppen auch an falscher Haarhygiene. Bei sensibler Haut vertragen die Personen die verwendeten Shampoos nicht. Billige oder schlechte Shampoos bewirken dann auch sehr oft die Bildung der lästigen Schuppen. Auch bei trockener Kopfhaut kann es zur vermehrten Bildung von Schuppen kommen. Bei einem Kontaktekzem, die durch eine Allergie entsteht, können die Schuppen ebenfalls auftreten. Bei einem Ekzem auf der Kopfhaut kommt es zu Wunden. Diese heilen dann nicht gut ab und die Kopfhaut bildet Schuppung aus. Für manche bestehen im schlimmsten Fall durch vermehrte und starke Schuppenbildung psychische Probleme. In diesem Fall sollte ein Psychologe zu Rate gezogen werden.

In manchen Fällen können aber noch andere Symptome auftreten, wie etwa:

  • Haarausfall
  • Juckreiz
  • Haare brechen ab
  • nässende Kopfhaut
  • Krustenbildung auf der Kopfhaut

Wann sollte man zum Arzt Gehen?

Im besten Fall ist das leidige Problem der Kopfschuppen innerhalb von vier bis fünf Wochen wieder „Schnee von gestern“. Sollte dies nicht der Fall sein oder treten andere Symptome auf, die auf eine Erkrankung hindeuten könnten, dann sollten Betroffene zum Hautarzt gehen.

Leidet man an Schuppen, gibt es im bewährten Fachhandel eine Reihe von Antischuppen-Shampoos für jeden Geldbeutel. Hier sind die höherpreisklassigen in der Regel doch die effektivsten. Ansonsten, wie gesagt, ist der Gang zum Dermatologen unvermeidlich. Besonders, wenn man an den unschönen Schuppen keinen Gefallen findet und darunter leidet. Obwohl die Schuppen normalerweise harmlos sind, gibt es doch Krankheiten, die dahinter stecken könnten. Auch wenn gleichzeitig mit den Schuppen die Haare auf einmal verstärkt ausfallen, sollte man den Arzt aufsuchen. Schuppige Stellen können zusammen mit den Kopfschuppen auch an den Ellenbogen oder anderen Stellen erscheinen. Dann ist dies beim Hautarzt abzuklären.

Es könnten Pilzinfektionen oder auch Psoriasis, besser bekannt unter Schuppenflechte, dahinter stecken. Um Genaueres zu erfahren, wird der Hautarzt eine Gewebeprobe entnehmen, um die genaue Diagnose stellen zu können. Dabei wird der Arzt auch die Schuppen selbst begutachten und gegebenenfalls untersuchen. Immerhin leide gut ein Drittel aller Deutschen unter Kopfschuppen, die auch mit Juckreiz am Kopf einhergehen. Die genauen Datenzahlen dazu schwanken allerdings. Man sollte nach einer kurzen Anwendungszeit von Antischuppen-Shampoos nicht allzu lange warten, sollte das Problem bestehen bleiben. Somit weiß der Hautarzt am besten, welche Pflegemittel zur Beseitigung der Kopfschuppen jeweils geeignet sind. Für fettige Schuppen sind die medizinischen Angebote anders, als etwa für trockene Schuppen. Der Hautarzt wird die korrekten Shampoos, die Abhilfe schaffen, verschreiben.

Betroffene mit fettiger Kopfhaut nehmen am besten teer- oder auch schieferhältige Shampoos für die Haarwäsche. Dazu wird auch ein Haarwasser empfohlen, welches mentholhaltig ist. Bei trockenen Schuppen sowie einhergehender Kopfhaut eignen sich am besten Produkte, die Zink, Selen sowie Rizinusöl enthalten. Auch waschen manche Menschen ihre Haare einfach zu oft. Weniger ist bei Kopfschuppen oft mehr. Übertreibt man es mit der Haarhygiene, kann dies unter Umständen das Problem noch verstärken. Bei fettigen oder trockenen Schuppen sollte es vermieden werden, seine Haare zu heiß zu föhnen. Dies sollte generell auch beim gesunden Haar gelten. Übermäßige Hitze schadet dem Kopfhaar enorm.


Behandlungsmethoden & Therapie

Wie schon beschrieben, sind zuerst in erster Linie einmal verschiedene Antischuppen-Shampoos zu verwenden. Hierbei gibt es eine breite Palette von diversen Shampoos auf dem Markt und selbstverständlich wird der Hautarzt auch das geeignete Präparat verschreiben. Für die Eigentherapie sollten sich betroffene Frauen wie Männer zuerst beim Apotheker beraten lassen. Führen diese Antischuppen-Shampoos und Pflegemittel nicht zum gewünschten Erfolg, sollte ein Dermatologe hinzu gezogen werden. Denn eine ernsthaftere Krankheit kann nicht ausgeschlossen werden, dies ist dann abzuklären. In der Apotheke gibt es Antipilzmittel oder auch Antimykotika gegen Kopfschuppen. Diese helfen hauptsächlich beim Vorkommen eines Hautpilzes auf der Kopfhaut.

Dabei handelt es sich um medizinische Shampoos, um die Schuppen zu bekämpfen. Des Weiteren sind Selendisulfid, teerhaltige Mittel sowie salizylsäurehaltige Mittel wirksam bei Kopfschuppen. Die medizinischen Pflegeshampoos zur Bekämpfung von Schuppen müssen gut ausgespült werden. Jedoch sollten sie vorerst eine Weile auf der Kopfhaut belassen werden, um in die Haut eindringen zu können. Bei regelmäßiger und konsequenter Anwendung, wird sich der Erfolg bald einstellen. Das Pilzwachstum auf der Kopfhaut wird sich im besten Fall verringern oder ganz verschwinden.

Die Behandlung gegen Pilzbefall soll vier Wochen angewendet werden. Nach einiger Zeit kann man wieder dahin übergehen, normale Shampoos zu verwenden. Sollten die Schuppen wieder auftreten, beginnt man die Behandlung von vorne. Stecken hinter den Schuppen andere Krankheiten, muss zuweilen auch mit Kortison behandelt werden, um der Lage wieder Herr zu werden. Sind die Ursachen der Kopfschuppen in einer Allergie gelegen, dann müssen die Haarprodukte, die verantwortlich für die Allergie sind, auf jeden Fall weggelassen werden. Diese Pflegemittel dürfen dann nicht mehr verwendet werden.

Man kann auch eine Prophylaxe gegen Schuppen vornehmen. Die erste Maßnahme sollte hierbei sein, die Haare mit sanften Substanzen zu pflegen. Bei Reizungen auf der Kopfhaut und Kopfschuppen sollte man generell in weiterer Folge das Haarfärben unterlassen. Auch auf modische Dauerwellen sollte man verzichten, um Kopfschuppen wieder loszuwerden. Wollen gerade Frauen darauf nicht verzichten, muss zumindest eine Pause eingehalten werden, dies ist ratsam.

Vorbeugung – Impfung & Prävention

Eine Impfung gegen Schuppen auf der Kopfhaut gibt es natürlich nicht. Aber man kann selbst doch einiges tun, um für Prävention zu sorgen. Generell kann gesagt werden, dass milde und sanfte Haarwaschmittel eine gute Basis für gesundes Haar und die Kopfhaut sind. Die Haare sollten auch nicht zu stark gebürstet werden, denn dies kann die Kopfhaut reizen. Im Grunde kann hier gesagt werden, das die Tipps zur Vorbeugung denen der Behandlung gegen Schuppen sehr gleichen. Um Kopfschuppen überhaupt erst gar nicht entstehen zu lassen, ist es wichtig, diese nicht zu reizen. Eine gereizte Kopfhaut geht einher mit Entzündungen auf der Kopfhaut, was wiederum zu kleinsten oder kleinen Wunden führt.

Ein gepflegtes Erscheinungsbild umfasst auch gepflegte Haare. Neigt jemand zu schnell fettenden Haaren, so ist darauf zu achten, diese mit geeigneten Shampoos zu waschen. Schonende Haarshampoos sind am besten geeignet, hier vorbeugend gegen Schuppen zu wirken. Außerdem sind ein gesunder Lebensstil, gesunde Kost sowie Bewegung auch geeignet, vorbeugend gegen Schuppen zu agieren. Darüber hinaus ist es auch ratsam, sich viel in frischer Luft aufzuhalten und ausreichend Trinkwasser zu sich zu nehmen. Besonders bei trockenen Schuppen sollten zwei Liter Wasser pro Tag getrunken werden.


Prognose zur Heilung

Die Heilungschancen, die lästigen und unschönen Kopfschuppen für immer los zu werden, stehen gut. Oder aber zumindest die Schuppen über einen gewissen Zeitraum loszuwerden, sind ganz gut. Kommen die Schuppen alleine daher und sind nicht ein weiteres Erscheinungsbild im Zuge einer anderen Hauterkrankung, stehen die Prognosen gut. Gerade auch Frauen mit langen Haaren wollen die weißen „Kopfparasiten“ schnell wieder los werden. Auch die schönste Frisur sieht nicht gut aus, wenn bei einem Meeting oder auch einem Fest unter Freunden, die weißen Flocken auf die Schulter rieseln. Gerade bei schwarzer oder dunkler Kleidung sind die „Schneeflocken“ auf der Kleidung dann sehr gut zu sehen. Dies ist den betroffenen Patienten oft sehr peinlich. Derart geplagt muss man nicht sein, man kann die Plagegeister bekämpfen.

Wenn man auf eine konsequente Haarhygiene achtet und die Antischuppen-Shampoos gezielt für eine Dauer von circa sechs Wochen zur Haarwäsche benutzt, stehen die Chancen sehr gut. Und die Schuppen verschwinden nach dieser konsequenten Anwendung. Man kann das Antischuppen-Shampoo durchaus auch länger verwenden oder zumindest einmal in der Woche anwenden, um vorzubeugen.

Die Antischuppe-Shampoos enthalten entzündungshemmende Stoffe, die auch gegen gereizte Kopfhaut helfen. Je nachdem, ob es sich um fettige oder trockene Schuppen handelt, gibt es adäquate Präparate. Daneben gibt es auch Antipilzmittel, die zur Zellteil-Hemmung beitragen. Nach einer Kuranwendung von bis zu sechs Wochen, sind in vielen Fällen die Schuppen nicht mehr vorhanden.


Kopfschuppen bei Kindern

Kopfschuppen sind in dem Sinne abgestorbene Hautzellen- oder Partikel. Am meisten treten Schuppen bei Erwachsenen auf, aber auch Kinder sind davor nicht gefeit. Sie werden aber in der Regel eher selten davon befallen. Die Haare halten die abgestorbenen Hautzellen darin fest. Das ist natürlich gerade auch bei Kindern auffällig. Schuppen, wenn Kinder davon befallen sind, dann treten sie nicht derart stark in Erscheinung wie beim Erwachsenen. Es gibt eine minimale Zahl betroffener Kinder, wo die Kopfhaut stark von den Schuppen befallen ist und sich auch eine Kruste bildet. Wenn es sich um eine Krankheit handelt, sollte der Gang zum Arzt sogleich erfolgen.

Welche Ursachen bei Kopfschuppen in der Kindheit

In der Pubertät können Schuppen mehr auftreten, da es in dieser Zeit zu Hormonveränderungen im Körper des Heranwachsenden kommt. Hier ist wohl die Ursache meistens, dass nach dem Haare waschen, diese nicht gründlich genug ausgespült werden. Die Reste verbleiben in den Haaren, die sich dann auf der Kopfhaut sammeln. Aber auch fettige Kopfhaut kann schon bei Kindern auftreten. Daneben sind auch trockene Wetterverhältnisse, eine unausgewogene Ernährung, eine gestörte Nachtruhe und Stress die weiteren Ursachen für Kopfschuppen im Kindesalter. Auch sind Kopfschuppen oft genetisch bedingt und vererbbar.

Die Anfälligkeit bei Kindern oder Pubertierenden ist mittel- bis langfristig in dessen Intensität. Man sollte die Schuppen gleich bei Auftreten behandeln oder es können sich daraus dicke Schuppen entwickeln. Auch werden die Schuppen dann oft vermehrt, wenn sie nicht sofort behandelt werden. Bei Kindern können sich Schuppen auch zum sogenannten Milchschorf ausweiten. Diese können dann bis zu zwei Zentimeter große Schuppen entwickeln. Der Milchschorf juckt und die Kinder kratzen sich verstärkt. In Folge kann dies dann sogar zu Haarausfall führen, da sich die Kinder immer kratzen.

Wie behandelt man Kopfschuppen bei Kindern?

Hier können sogar altbekannte Hausmittel helfen, die Kinder von den Schuppen zu befreien. Sollten die Hausmittel hierbei aber keine Linderung bringen, dann muss der Hautarzt konsultiert werden. Das Waschen der Haare mit Apfelessig kann bei Schuppenbefall an Kinderhaaren als erste Maßnahme ausprobiert werden.


Alternative Behandlungsmethoden

Wenn die Kopfschuppen nicht durch eine andere Krankheit verursacht wurden, so ist es nur ein kosmetisches Problem. So gibt es eine Reihe von Pflegeprodukten am Markt, die man zur Behandlung ausprobieren kann. Die Antischuppen-Shampoos beinhalten entzündungshemmende Stoffe, die gegen Schuppen wirken.

Welche Alternativen kann man versuchen?

Diese Verfahren können im Kampf gegen den weißen Rieselschnee am Kopf als Alternative probiert werden.

Welche Hausmittel können helfen?

 

  • ausreichend Schlaf
  • gesunde Ernährung
  • Spurenelement Zink bevorzugt
  • Olivenöl
  • Stressbeseitigung
  • Meditation

Es gibt eine Vielzahl von Hausmitteln, die man gegen Kopfschuppen anwenden kann. Darum können hier nur einige wenige aufgelistet werden. Bei Schuppen kann auch die Psyche mitspielen, daher sollte man auf ein harmonisches Leben achten. Dies beinhaltet auch ausreichend Schlaf und eine ungestörte Nachtruhe. Daneben sollte man bei Schuppenbefall auch auf gesunde Ernährung achten. Hier sind vor allem ausreichend Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe zu nennen. Dem Spurenelement Zink kommt hier eine besondere Bedeutung zu. Zink ist ein wichtiges Spurenelement für die Haut. Es findet sich reichlich in Vollkornprodukten, Hühnerfleisch und Meeresfisch.

Stress sollte man tunlichst vermeiden und sich vielleicht in Meditation üben. Um abschalten zu können, kann man sich ein Bad einlassen. Auch Yoga oder Autogenens Training eignen sich gut für Entspannungsübungen. Den Haaren ist besondere Sorgfalt zu gönnen. Olivenöl ist ein altes Schönheitsmittel und gerade auch für die Haarpflege seit alters her bekannt. Ein paar Tropfen Olivenöl auf der Kopfhaut verteilt, über Nacht einwirken lassen, kann manchmal Wunder wirken. Am Morgen müssen die Haare gut ausgewaschen werden. Das Olivenöl versorgt die Kopfhaut mit wichtigen Fetten. Beim Haare auswaschen sollte man außerdem darauf achten, dass das Wasser nicht zu heiß ist. Auch auf heißes Föhnen der Haare sollte man verzichten.

Heilkräuter & Heilpflanzen

Es gibt eine Reihe von Heilkräutern, die gegen Schuppen helfen können. Diese kann man als Kuranwendung verwenden. So helfen bei trockenen Schuppen Huflattich-Lotionen sowie Shampoos aus Huflattich. Huflattich ist reizmildernd sowie entzündungshemmend. Es enthält auch ätherische Öle und auch die Klettenwurzel kann helfen. Wer zuhause eine Anwendung ausprobieren will, kann die Zitronenmelisse verwenden. Einen Tee daraus abkochen und den lauwarmen Tee dann als Spülung für die Haare verwenden. Zitronenmelisse hat beruhigende Eigenschaften für die Kopfhaut.

Bei fettigen Schuppen ist Weidenteer-Shampoo zu empfehlen, das in der Apotheke erhältlich ist. Es enthält Thymianöl, Salicylsäure sowie Schwefel, was alles sehr wirksam gegen Schuppen ist. Das Shampoo hat eine antiseptische Wirkung und beugt der Talgüberproduktion vor. Speziell beim Waschen mit Huflattich-Shampoo können in den meisten Fällen schon nach zwei Wochen gute Ergebnisse beobachtet werden. Beim Haare waschen mit Weidenteer-Shampoo sind nach drei Wochen die ersten Ergebnisse sichtbar. Die Kräuter sollten aus biologischem Anbau kommen, das sollte sich von selbst verstehen. eine Kombination aus beiden Heilkräutern bringt die besten Resultate.

Ätherische Öle

 

  • Teebaumöl
  • Thymianöl
  • Schafgarbe
  • Benzoe
  • Lavendelöl
  • Kamille

Ätherische Öle eignen sich gut, den Kopfschuppen den Garaus zu machen. Sie pflegen das Haar und die Kopfhaut und hemmen die Pilzbildung auf der Kopfhaut. Außerdem hinterlassen sie einen wohlriechenden Duft im Haar, was wie ein natürliches Parfüm wirkt. Die Verwendung der ätherischen Öle ist ganz einfach. Zu dem Zweck gibt man einfach einige Tropfen des entsprechend gewählten Öls in ein Shampoo hinein. Wendet man die Öle für die Kopfhaut an, dann mischt man ein paar der Tropfen in Wasser und spült damit die Kopfhaut durch.

Homöopathie & Globuli

 

Bei den homöopathischen Mitteln sollte man sich die Beschreibungen genau durchlesen. Unter den Punkten Verbesserungen, Verschlimmerungen, körperliche Symptome sowie Erscheinungsbild kann man sich dann für ein Mittel entscheiden und anwenden. Wählt man die Mittel alleine aus, dann sollte man am besten zu den Potenzen D6 sowie D12 greifen. Es gibt daneben auch schwächere Potenzen wie D1 und D4. Man nimmt jeden Tag dreimal täglich um die fünf bis 20 Tropfen ein. In Tablettenform nimmt man eine zu sich und von den Globuli lässt man fünf StüCK unter der Zunge zergehen.

Schüssler-Salze

 

Man kann bis zu drei Salze gemeinsam einnehmen, aber nicht mehr. Jeden Tag nimmt man die Tabletten drei Mal pro Tag zu sich. Die Dosierung schwankt zwischen einer bis zu drei Tabletten am Tag, kann jedoch gesteigert werden.

Diät & Ernährung

Leidet man an Schuppen, ist eine gesunde Ernährung unerlässlich.

  • Meeresfische
  • Austern
  • Hühnerfleisch (am besten Hühnerbrust)
  • Haferflocken
  • Vollkornprodukte

Besonders gut geeignet sind zinkhaltige Nahrungsmittel, um den Schuppen Herr zu werden.


FAQ – Fragen & Antworten

Sind Schuppen vererbbar?

Ja, in der Regel sind Schuppen auch genetisch bedingt.

Gibt es verschiedene Arten von Schuppen?

Es gibt zwei Arten von Schuppen, nämlich fettige sowie trockene Schuppen.

Liegt darin eine schlimme Krankheit zugrunde?

In den meisten Fällen sind Schuppen von harmloser Natur und es handelt sich bei Kopfschuppen in der Regel nur um ein kosmetisches Problem.

Wird man einmal von Schuppen befallen, diese nie mehr los?

Nein, das ist nicht der Fall. Wenn man sich strikt an eine geeignete Haarhygiene hält, sind die Schuppen oft in bis zu sechs Wochen wieder verschwunden.

Leiden auch Kinder daran?

Kinder sind seltener davon betroffen als Erwachsene. Meist auch erst mit Beginn der Pubertät.

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