Dehydrierung

Dehydrierung

Bei der sogenannten Dehydrierung oder Dehydration ist der Wasserhaushalt des menschlichen Körpers gestört. Das äußert sich in vielen Symptomen, die anzeigen, dass der Flüssigkeitsdefizit wieder aufgefüllt werden sollte. Flüssigkeitsmangel bedeutet das Wort Dehydrierung, der auch für fehlende Mineralstoffe verantwortlich ist. Unser Symptome Ratgeber soll nun über die Dehydrierung aufklären und informieren.

Die Dehydrierung ist ein häufiges Symptom unterschiedlichster Erkrankungsarten. Sie ist in der Medizin auch als Dehydratation, Austrocknung oder Dehydratisierung bekannt. Darüber hinaus kann eine Dehydratation auch bei gesunden Menschen vorkommen, wenn diese nicht genügend Flüssigkeit zu sich nehmen.

Was ist eine Dehydrierung?

Da in Wasser viele Salze beziehungsweise Elektrolyte gelöst sind, kommt es bei einer Dehydrierung ebenfalls zu Störungen des sogenannten Elektrolythaushaltes. Die Dehydratation ist ein natürlicher Vorgang, der beispielsweise durch den Verlust von Wasser über die Ausscheidungen Urin und Stuhl, die Atmung und das das Schwitzen hervorgerufen wird. Fieber kann eine Dehydratation zusätzlich forcieren.

Der Begriff Dehydrierung ist genau genommen inkorrekt, da es eine chemische Reaktion beschreibt. Bestimmend für die Dehydratation ist ein Komplex von Prozessen, der letztendlich das Unwohlsein der Patienten hervorruft. Kurz zusammengefasst findet neben einer Verringerung des Volumens an sogenannter extrazellulärer Flüssigkeit eine Abnahme von Elektrolyten statt. Das Synonym extrazelluläre Flüssigkeit beschreibt alle Körperflüssigkeiten, die sich außerhalb von Zellen befinden.

Dazu zählen unter anderem:

das Blutplasma, in dem die roten und die weißen Blutkörperchen und andere Bestandteile enthalten sind
die Verdauungssäfte wie Magen– und Gallensaft sowie Speichel
der Liquor (Zerebrospinal- oder Hirn-Rückenmarksflüssigkeit) und die Lymphe

Ein Elektrolyt ist ein Stoff, der in der Lage ist, in wässrigen Lösungen die Leitung von elektrischem Strom zu übernehmen. Zu den lebenswichtigen Elektrolyten im menschlichen Organismus gehören unter anderem Natrium Kalium, Kalzium, Fluorid, Chlorid und Jod.

Bei der Dehydratisierung oder einer Flüssigkeitsabnahme wird die:

  • isotone, durch Verluste von Wasser und Elektrolyten
  • hypertone, durch den Verlust von Wasser
  • hypotone, durch den Verlust von Elektrolyten

ausgelöste gesundheitliche Beeinträchtigung unterschieden.

Der Körper des Menschen besteht zu 70 % aus Flüssigkeit. Dieser Gesamtumsatz sollte immer auf gleichem Niveau bleiben. Tut er das nicht, stellen sich Mangelerscheinungen ein. Aufgrund von zu wenig Flüssigkeitszufuhr kommt es zum langsamen Austrocknen des Körpers und damit verbunden zu Erkrankungen bzw Beschwerden. Infolgedessen ist ein Flüssigkeitsdefizit eine ernst zu nehmende Befindlichkeit, die sogar zu Vergiftungen führt.


Ursachen der Dehydratation

Eine Dehydratation, in deren Folge eine Exsikkose oder Austrocknung entsteht, wurzelt in zwei grundlegenden Faktoren. Diese implizieren die unzureichende Aufnahme von Flüssigkeit von außen und einen gesteigerten Verlust von Flüssigkeit. Der zuletzt genannte Punkt kann zum Beispiel durch übermäßiges Schwitzen, Stillen oder eine vermehrte Ausscheidung zustande kommen.

Als genaue ursächliche Auslöser für eine Dehydratisierung kommen in Frage:

Diuretika

sind Arzneimittel, die unter anderem bei Herzschwäche oder bei Wassereinlagerungen im Gewebe eingesetzt werden, um den Organismus schrittweise zu entwässern.

Gerade bei alten Menschen ist das Durstgefühl vermindert, das heißt, es stellt sich teilweise gar kein Verlangen nach Trinken ein. Gerade hier kommt es oft zu einem Austrocknen des Organismus. Aber auch Stresssituationen, Sport – besonders Hochleistungssport –, hochsommerliche Temperaturen, bei denen das Dauerschwitzen stets vertreten ist, verlangen nach einer reichlichen Zufuhr an Flüssigkeiten.

Auch Durchfallerkrankungen und Erbrechen sind ein wesentlicher Punkt, an dem vorsorglich für eine vermehrte Aufnahme von Flüssigkeiten aller Art gedacht werden sollte. Zudem sind Zuckerkrankheiten ein zusätzlicher Grund, sich mit der Flüssigkeitszufuhr an seinem Körper zu befassen. Denn hier ist die Ausscheidungsfrequenz wesentlich erhöht.


Diagnose & Verlauf

Um eine Dehydratisierung zu diagnostizieren, betrachtet der Arzt seinen Patienten.

Neben der Krankheitsgeschichte sind zudem einige einfache Untersuchungen aussagefähig:

Symptome Dehydration

Ein Flüssigkeitsmangel kann diverse Symptome wie Schwindel, Fieber oder Augenringe verursachen

  • visuelle Begutachtung der Schleimhäute und der Haut
  • Augenringe sowie Kopfschmerzen, Verwirrtheit oder Bewusstseinseinschränkungen
  • Fieber, Schwindel
  • reduzierte Spannung der Haut (Turgor)
  • Kreislaufkontrolle durch Blutdruck-, Puls– und Herzfrequenzmessung
  • Kontrolle des zentralen Venendrucks
  • Bestimmung verschiedener Elektrolyte, des Blutzuckergehalts und der Hämoglobinkonzentration

Hinter dem Begriff Hämoglobin verbirgt sich der rote Blutfarbstoff, der den Transport des Sauerstoffs übernimmt.

Untersuchungsmethoden

Der zuletzt genannte Punkt kann durch den sogenannten Kneiftest überprüft werden. Dazu nimmt der Arzt etwas Haut meist auf dem Handrücken, drückt diese zusammen und zieht die Falte leicht nach oben. Bei einer normalen Hautspannung (bei ausreichender Flüssigkeitsversorgung) legt sich die Falte sofort wieder glatt. Ist die Hautspannung durch Dehydrierung vermindert, bleibt die Hautfalte stehen.

Eine Dehydratisierung kann zufälligerweise auch bei einer Blutentnahme entdeckt werden, wenn das Blut nur langsam fließt. Anhand des Vorkommens spezieller Salze wie Natrium im Serum kann der Arzt sehen, ob die Konzentration des Minerals zu hoch ist. Anhand dieser Auswertung wird erkannt, ob eine isotone, eine hypotone oder ein hypertone Dehydrierung vorliegt.

Die Haut ist ein wichtiger Indikator für den Nachweis einer Flüssigkeitsverminderung im Körper. Die Haut sieht dann zerknittert aus und zieht sich bei einer Aufziehung mit den Fingerspitzen und nachfolgender Loslassung nicht mehr glatt zusammen. Generell ist diese Tatsache der wichtigste Anhaltspunkt dahingehend, dass man von einer Dehydrierung sprechen kann.

Auch das Gedächtnis kann unter zu wenig Flüssigkeit leiden. Besonders bei Senioren ist hier schnell ein Gedächtnisdefizit diagnostiziert, das idealerweise sofort mit einem Glas Wasser wieder verbessert werden sollte. Geschieht dies nicht, kann es bei bestehendem chronischen Verlust zu einem Schlaganfall, Herzinfarkt oder aufgrund der schlechten Durchblutung auch zu einer Thrombose kommen.

Das Blut dickt ein und fließt demzufolge nicht mehr in ausreichender Geschwindigkeit, so dass eine Kette von negativen Einflüssen schlimmstenfalls sogar zum Tode führen wird.

Häufigkeit & Daten

Erstaunlicherweise ist die Dehydratisierung trotz einer umfassenden Versorgung mit hochwertigem Trinkwasser dennoch ein weit reichendes medizinisches Problem. Insbesondere mit zunehmendem Alter nimmt die Häufigkeit des Symptoms Dehydrierung zu.

Unter dem Stichwort Volumenmangel wurden im Jahr 2015 116.925 männliche und weibliche Personen in Krankenhäusern stationär behandelt. Im Durchschnitt verbrachten die Betroffenen sechseinhalb Tage in der Klinik. im Jahre 2000 waren es nur knapp 39.000 Patienten und Patientinnen, was eine deutliche Zunahme ausdrückt.

Grundsätzlich sind Personen im Altersbereich von 30 bis 80 Jahren und aufwärts für einen Flüssigkeitsmangel im Körper prädestiniert. Dieser Personenkreis verlangt wenig nach Flüssigkeitsaufnahme, da das Durstgefühl mit der Zeit abnimmt.

Das resultiert aus der Tatsache, dass die Körperzusammensetzung sich im Laufe der Jahre verändert. Der Wassergehalt nimmt ab und auch die Nierenfunktion lässt nach. Die Häufigkeit eines Flüssigkeitsdefizits ist immer auch dann gegeben, wenn vermehrte Flüssigkeitsausscheidungen erfolgen und diese nicht wieder aufgefüllt werden. Das kann bei sportlichen Tätigkeiten und bei hohen Temperaturen auftreten, aber auch auf Erkrankungen wie des Darms begründet sein.

Komplikationen

Bleibt eine Dehydratation unbehandelt, dann kann dies über das Versagen des Kreislaufs bis zum Tode führen. Zu intensivmedizinischen Notfällen kann es sogar dann kommen, wenn die Dehydratisierung nur leicht ausgeprägt ist. Des Weiteren sind Nierenentzündungen, Bluthochdruck, Schmerzen sowie eine Beeinträchtigung der Gehirnfunktion und Verengungen der Blutgefäße nicht auszuschließen.

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Bereits ab einem Wasserverlust von 12 % kann es zu Bewusstseinsstörungen kommen

Dadurch, dass zu wenig Flüssigkeit im Kreislauf verteilt ist und die Versorgung mit Mineralstoffen sich nicht mehr in ausreichendem Maße einstellen kann, besteht auch hier ein weiterer Zugang zu Krankheiten aller Art. Kreislaufschwächen sind immer auch auf die Flüssigkeitsverminderung zurückzuführen, und Nierenversagen und Koma können leicht aus diesem desaströsen Zustand heraus entstehen.

Schon 12 Prozent Flüssigkeitsverlust kann zu einem Schock führen, der nachfolgend eine Bewusstseinsstörung auslösen kann. Lethargie und ein nachlassender Geisteszustand sind mit die Folgen eines langsamen Austrocknens. Und Fieberschübe keine Seltenheit.

Ist eine Infektion der mögliche Grund für eine Dehydrierung, dann ist ärztlicherseits mit einer Blutuntersuchung abzuklären, dass keine Erreger in den Blutkreislauf gelangen konnten. Denn hier kann die Möglichkeit nicht ausgeschlossen werden, dass Nachfolgeerkrankungen wie eine Herzbeutelentzündung oder der Herzinnenhaut mit inbegriffen wären. Des weiteren Entzündungen des Knochenmarks, der Gelenke der Hirnhaut kommen noch hinzu.


Wann zum Arzt?

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Eine Arztkonsultation bei Verdacht auf eine Austrocknung ist zweckmäßig, wenn:

  • Anzeichen einer Flüssigkeitsunterversorgung wie schlaffe und Trockene Haut (Kneiftest), Schwindel oder Teilnahmslosigkeit auftritt
  • ältere Menschen und Kinder betroffen sind

Behandlung & Therapie

Zunächst muss durch schluckweise Aufnahme von Getränken der Flüssigkeitshaushalt wieder ausgeglichen werden.

Geeignet sind Wasser oder Mineralwasser, Kräuter- und Früchtetees sowie Brühen, Säfte und Suppen.

Üblich sind im Notfall intravenös angelegte Infusionen mit elektrolythaltigen oder entsprechend der Art der Dehydration beschaffener Infusionslösung. Darüber hinaus beinhaltet die Therapie einer Dehydratation die Verabreichung Flüssigkeiten oral beziehungsweise über den Mund sowie eine angemessene Therapie der Basiserkrankung.

Bei älteren Menschen mit Verdacht auf eingeschränkten Trinkverhalten ist es sinnvoll, eine sogenannte Ein- und Ausfuhrbilanz zu führen.

Wird eine Infusion notwendig, dann kommt bei einer isotonen Dehydratisierung die klassische Ringerlösung zum Einsatz. Liegt eine hypotone Dehydration vor, dann ist ein Ersatz verlorener Natrium-Elektrolyte indiziert. Eine 5-prozentige Glukoseinfusion wird hauptsächlich bei einer hypertonen Dehydrierung verwendet.

Erwähnenswert ist in diesem Bezug, dass die Therapie bei Kindern von der Behandlung erwachsener Patienten abweichen kann.

Bei akuten Beschwerden wie Schwindel, Benommenheit und einem rundum gefühlten Trockenheitsgefühl ist in jedem Falle stets ein Arzt zu Rate zu ziehen. Dieser veranlasst alles Nötige, um wieder für einen gesamtheitlich gesunden Zustand des Körpers zu sorgen. Manchmal ist eine venöse Verabreichung nötig, die jedoch nur in einer Klinik durchgeführt werden kann.

Je nach Analyse der Blutwerte ist eine zusätzliche Verabreichung von Mineralsalzen und weiteren Spurenelementen eine ergänzende Medikation, um den Wasserhaushalt auf ein gesundes Niveau zurückzuführen. Auch eine simple Kochsalzlösung ist meist schon ausreichend, um akute Fälle schnell wieder zu mobilisieren.


Vorbeugung & Prävention

Einer Dehydratisierung kann durch eine genügende Zufuhr von Flüssigkeit vorgebeugt werden. Wichtig ist hierbei, dass sich nicht erst Durst bemerkbar machen sollte, ehe etwas getrunken wird. Dann ist es eigentlich schon zu spät.

Deshalb ist es relevant:

  • auf regelmäßige Flüssigkeitsaufnahme über den Tag verteilt, zu achten Die optimale Tagesration für einen Erwachsenen sollte nicht unter 1.500 Milliliter liegen
  • richtige Getränke aussuchen
  • Kontrolle der Trinkmenge
    Ist der Urin kräftig Gelb gefärbt, stark riechend und dunkel, dann ist das ein Hinweis auf eine zu geringe Trinkmenge.
  • Senioren und Kinder benötigen zum Trinken Unterstützung

Um einer gravierenden Dehydrierung, also Flüssigkeitsverlust des gesamten Organismus, im Vorfeld zu begegnen, ist stets auf die Einnahme von genügend Flüssigkeit zu achten. Vorwiegend normales Wasser ist hier als völlig ausreichend anzusehen. Dabei ist ein Minimum von einem Liter für die Grundversorgung maßgebend.

Diese Flüssigkeitsmenge ist gesondert zur restlichen Nahrungsaufnahme, die durchaus auch in wässriger Form zu sich genommen wird, zu verabreichen.

Alternativen & Hausmittel

Alternative Medizin & Hausmittel

Neben der schulmedizinischen Behandlung kommen auch alternative Heilverfahren oder Hausmittel zum Einsatz.

Hausmittel

Natürlich gibt es gegen Dehydratisierung eine Fülle an Hausmitteln, die jedoch ohne eigene Disziplin und Einsicht nur wenig hilfreich sind. Eine bewährtes Mittel, um dem Körper die die verlorenen gegangene Flüssigkeit einschließlich der Elektrolyte wieder zuzuführen, ist das Trinken von Kokosnusswasser. Darüber hinaus kann eine Rehydrierung gewährleistet werden, indem Sportdrinks und Mineralwasser aufgenommen wird.

Liegt der Dehydratisierung eine Begrenzung der Aufnahme von Flüssigkeit durch schmerzhafte Schluckbeschwerden zugrunde, dann kann das Lutschen eines selbst zubereiteten Eisstiels oder Eisstückchen einen Ausgleich bringen.

Das Essen von Bananen sowie von wasserhaltigem Gemüse und Obst reduzieren das Ausmaß einer Dehydratisierung ebenfalls.

Solche Produkte sind beispielsweise:

Wer zusätzlich zu einer Dehydratation mit Krämpfen oder Übelkeit fertig werden muss, der sollte reichlich Kamillen- oder Pfefferminztee trinken.


Alternativmedizin

Alternative Behandlungsmethoden

Als alternative Heilmethoden bei einer Dehydratation aufgrund einer anderen Erkrankung kommen mehrere Anwendungen in Betracht. Es gibt auch zahlreiche Hausmittel und alternativmedizinische Präparate, die zur Linderung der Begleitsymptome eingesetzt werden können. In erster Linie steht jedoch immer der Ausgleich der Wasserhaushalts.

Selbstgemachte Elektrolytlösung

Bei einer Dehydration mangelt es dem Körper nicht nur an Wasser sondern auch an Elektrolyten. Daher eignen sich zur Behandlung sogenannte Elektrolytlösungen optimal. Statt diese jedoch in der Apotheke zu kaufen, kann man sie auch ganz einfach selbst herstellen. Dafür werden folgende Zutaten benötigt:

  • 1 Liter stilles Mineralwasser oder 1 Liter abgekochtes und abgekühltes Leitungswasser
  • 1 TL Kochsalz
  • 7 bis 8 TL Traubenzucker

Die genannten Zutaten werden zur Erstellung der Lösung einfach gut vermischt. Insofern der Traubenzucker nicht in Pulverform vorliegt, muss dieser erst zermahlen werden. Über den Tag verteilt sollten zwei Liter der Elektrolyt Lösung getrunken werden.

Tipp: Anstelle des Wassers ist es auch möglich, Früchte- oder Kräutertees zu nutzen.

Die Lösung kann bis zu 24 Stunden im Kühlschrank gelagert werden.

Ein Bad in Bittersalz

Hierfür wird dem heißen Wasser in der Badewanne etwa 250 bis 500 ml Bittersalz beigegeben. Nachdem sich das Bittersalz restlos zersetzt hat, ist ein viertelstündiges Wannenbad zu empfehlen. Während dieser Zeit kommt es zu einer Aufnahme von Magnesiumsulfat durch die Haut.

Begleitsymptome Behandeln

Es gibt zahlreiche Hausmittel, die gegen Kopfschmerzen helfen. Sie werden eingesetzt, insofern der Flüssigkeitsdefizit ausgeglichen wurde, die Kopfschmerzen jedoch weiter bestehen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier:

Auch bei Schwindel können diverse Hausmittel äußerst hilfreich sein. Mehr Informationen hierzu finden Sie unter:

Schüssler-Salze

Der Elektrolythaushalt wird durch die orale Einnahme des Schüssler Salzes Nr. 8Natrium chloratum ausgeglichen. Das Salz wirkt sich zusätzlich positiv auf den Säure-Basen-Haushalt aus. Zur Behandlung eines Flüssigkeitsmangels sollten Sie am besten morgens 2 bis 3 Tabletten langsam im Mund zergehen lassen.

Leiden Sie aufgrund des bereits behandelten Flüssigkeitsmangels immer noch an Kopfschmerzen, finden Sie im nachfolgenden Ratgeber hilfreiche Salze:


Diät & Ernährung

Bei der Getränkeeinnahme sollten am besten kleine Dosierungen gewählt werden. Um eine Geschmacksverbesserung zu erreichen, kann ein Schuss Zitrone zugesetzt werden.

Zu Alkohol oder zu Kaffee sollte immer ein Glas Wasser aufgenommen werden.
An dieser Stelle soll angemerkt werden, dass Kaffee wie irrtümlicherweise angenommen, den Organismus nicht entwässert.

Liegt bereits eine Dehydratation vor, können einige Getränke sogar kontraproduktiv sein. In diesem Zusammenhang geht es zum Beispiel um Tee mit Koffein, Limonaden sowie um süße Obstsäfte. Selbst dann, wenn da Durstgefühl vorüber ist, muss bei einer Dehydrierung weiter getrunken werden. Das hat damit zu tun, dass der restlose Flüssigkeitsausgleich erst nach Stunden erfolgt ist.


FAQ – Fragen & Antworten

Wie äußert sich eine Dehydration? Gibt es spezielle Symptome und Warnsignale, an denen sich das erkennen lässt?

Die Symptome, die eine Dehydrierung mit sich bringt, sind eher diffus. Das heißt, dass sie auch auf andere Störungen und Erkrankungen hinweisen können. Das eindeutigste Anzeichen dafür, dass es sich um eine Dehydration handelt, ist der sogenannte Kneiftest. Wenn Sie also ein Stück Haut nach oben ziehen und dieses nicht direkt wieder glattlegt, handelt es sich vermutlich um einen Mangel an Flüssigkeit.

Auch wenn folgende Anzeichen bei Ihnen auftreten, sollten Sie die Ursache von einem Arzt abklären lasen:

Was ist eine Exsikkose?

Die sogenannte Exsikkose beschreibt den chronischen Flüssigkeitsmangel. Die Dehydrierung gilt daher als Vorstufe der Krankheit Exsikkose. Diese Erkrankung ist sehr gefährlich und kann schwerwiegende Komplikationen mit such bringen.

Neben den Symptomen der Dehydrierung kommt es hierbei unter anderem auch noch zu Nebenwirkungen wie Krampfanfällen, Nierenschmerzen, Agitiertheit und / oder Bewussteinsstörungen. Wird die Exsikkose nichtbehandelt, kommen weitere Komplikationen hinzu.

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter:

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