Exsikkose

Steckbrief: Austrocknung (Exsikkose)

  • Name(n): Exsikkose; Austrocknung
  • Art der Krankheit: Innerlich
  • Verbreitung: Weltweit
  • Erste Erwähnung der Krankheit: Nicht bekannt
  • Behandelbar: Ja
  • Art des Auslösers: Verschiedene Faktoren
  • Wieviele Erkrankte: genaue Zahl unbekannt
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Allgemeinarzt; Notarzt
  • ICD-10 Code(s): E86

Wenn der Körper austrocknet

Wasser wird als das Lebenselixier des Körpers bezeichnet, ohne diese Flüssigkeit ist kein Leben möglich. Es ist für den Wachstum, den gesamten Transport wichtiger Stoffe und die Ausscheidung sehr wichtig.

Deshalb ist eine Austrocknung des Körpers, eine sogenannte Exsikkose, gefährlich und kann schwerwiegende Folgen haben. Bei ihrem Auftreten muss aus diesem Grund schnell gehandelt werden.

Definition Exsikkose

Der Organismus eines gesunden Menschen besteht zu ca. 50 bis 70 Prozent aus Wasser. Bei Männern sind es etwa 60 – 65 Prozent, bei Frauen etwa 50 – 55 Prozent und bei Kindern etwa 60 – 70 Prozent.

Ist dieser Wert dauerhaft gesenkt, spricht man in der Medizin von einer sogenannten Exsikkose, einer Austrocknung des menschlichen Körpers, die üblicherweise als Folge eines Flüssigkeitsmangels, der sogenannten Dehydratation, einhergeht.

Häufig wird die Exsikkose auch mit dieser verwechselt, jedoch steht die Dehydratation nur für einen akuten Wassermangel im Körper. Eine Exsikkose dagegen beschreibt die Folgen dieses Wassermangels, eine Austrocknung des Organismus, die sehr gefährlich sein können. Die Dehydratation ist eine Vorstufe der Exsikkose.

Der Begriff Exsikkose setzt sich aus den lateinischen Worten „ex“ (aus) und „siccus“ (trocken) zusammen.

Was ist Exsikkose?

Eine Exsikkose entsteht aus einer negativen Flüssigkeitsbilanz im Körper, das heißt, wenn ihm entweder zu wenig Wasser zugeführt oder durch verschiedene Ursachen zu viel ausgeschieden wird. Dadurch herrscht im menschlichen Organismus eine Unterversorgung mit Wasser und kann unbehandelt zu gefährlichen Krankheiten führen.

Immer wieder müssen ältere Pflegepatienten, vor allem Demenzkranke, aufgrund von einer Exsikkose stationär behandelt werden, die auf eine Vernachlässigung des Pflegepersonals zurückzuführen ist. Auch Säuglinge gehören zu den häufigsten Betroffenen, weil sie aufgrund ihres reduzierten Wasservorrats schneller austrocknen können

Was die körperlichen Vörgänge angeht, werden in der Exsikkose drei Formen unterschieden:

Extrazelluläre Exsikkose

Es besteht eine Störung des Elektrolythaushalts, vor allem bei Schwitzen, Durchfall, Erbrechen und allem, was zu Salzverlust führt.

Intrazelluläre Exsikkose

Flüssigkeitsmangel in den Zellen und gleichzeitig verdicktes Blut, tritt bei zu geringer Wasseraufnahme oder großem Wasserverlust auf.

Globale Exsikkose

Eine Kombination aus den beiden vorhergenannten. Unterscheidet man jedoch nach der Ausprägung, gibt es ebenfalls drei Kategorien:

Leichte Exsikkose

Der Flüssigkeitsverlust ist weniger als 5 Prozent des eigenen Gewichtes

Mittelschwere Exsikkose

Etwa 10 Prozent Flüssigkeitsdefizit

Schwere Exsikkose

Bei mehr als 15 Prozent des Körpergewichtes

Wie wird der Flüssigkeitsvorrat im Körper reguliert?

Dafür sind das antidiuretische Hormon (ADH) und das Durstgefühl zuständig. Getrunkenes Wasser gelangt über den Dünndarm und die Leber zu den Nieren, die mit ADH bestimmen, wie viel davon wieder ausgeschieden wird. Wird nicht genug Flüssigkeit aufgenommen, verdickt sich das Blut, weil der Gehalt an Blutkörperchen im Verhältnis zum Wassergehalt steigt, sich also der osmotische Druck im Blut erhöht.

Dieser Druck regt den Hypothalamus im Gehirn an, ADH freizusetzen. Es befiehlt den Nieren, die Ausscheidung von Wasser zu reduzieren. Zur selben Zeit sorgt das Durstgefühl für die Aufnahme von Wasser.

Auch der Salzgehalt im Körper reguliert die Flüssigkeitsmenge innerhalb und außerhalb der Zellen. Zuständig ist dafür das im Salz (Natriumchlorid) erhaltene Natrium. Deshalb beeinflusst die Salzmenge im Körper auch die Wassermenge, weil jeder Konsum von Salz, vor allem Kochsalz, üblicherweise eine Aufnahme von Wasser nach sich zieht. Dieses Wasser bindet das Natrium im Organismus.


Welche Ursachen gibt es?

Alles, was zu einem Wasserverlust führt, kann eine Exsikkose auslösen. Dabei kann es sich sowohl um Krankheiten, als auch um starkes Schwitzen an heißen Temperaturen oder ebenso einfach um eine zu geringe Trinkmenge handeln.

Risikogruppen
Am häufigsten von Exsikkose betroffen sind Säuglinge und ältere Menschen. Erstere, weil ihr Organismus nur über sehr wenig Wasser verfügt und im Falle einer schlechten Versorgung rasch austrocknen kann und Zweitere, weil ab dem 60. Lebensjahr der Wassergehalt im Körper um ca. 5 Prozent und auch das Durstempfinden sinken und die Aufnahme von Wasser, beispielsweise durch eine eingeschränkte Mobilität, stark problematisch sein kann. Bei Demenzkranken kann eine Austrocknung durch Vernachlässigung seitens ihrer Pfleger entstehen.

Bei Störungen ist mit zunehmendem Alter auch die Anpassungsfähigkeit der Nieren eingeschränkt (Das Hormon ADH hat eine schwächere Wirkung als sonst) und sie scheiden trotz des verminderen Durstgefühls zu viel Wasser und Natrium aus. Dieser verringerte Durst führt auch dazu, dass ältere Menschen den Wassermangel oft zu spät bemerken. Bei dieser Regulationsstörung können schon kleine Wasserverluste starke Gesundheitsprobleme auslösen.

Krankheiten
Auch Erkrankungen können zu einer Exsikkose führen, zum Beispiel Diabetes mellitus, Durchfall und Erbrechen, zum Beispiel bei einer MagenDarmGrippe, Nierenkrankheiten oder Schluckprobleme. Theoretisch könnte jede Infektionskrankheit, die durch Viren oder Bakterien ausgelöst wird, etwa eine Lungenentzündung, zu einer Exsikkose führen, wenn zu wenig Flüssigkeit aufgenommen und/oder zu viel ausgeschieden wird. Durchfallerkrankungen sind vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern eine häufige Ursache für Exsikkose.

Bei Diabetes ist besonders das sogenannte Diabetische Koma gefährlich: es zeigt sich unter anderem durch Übelkeit, Erbrechen, verstärkter Urinabgabe, Bewusstseinstrübung und Exsikkose und kann sogar zum Koma führen. Allgemein kann die verstärkte Harnausscheidung bei Diabetes, die durch den erhöhten Blutzuckerwert entsteht, zu Exsikkose führen.

Bei der Behandlung eines akuten Nierenversagens, während sich die Nieren wieder erholen, wird verstärkt Harn ausgeschieden und kann eine Exsikkose herbeiführen.

Andere Krankheiten, die der Auslöser sein können, sind zum Beispiel Morbus Addison und Diabetes insipidus. Morbus Addison beschreibt eine schwerwiegende Unterfunktion der Nebennierenrinde, die bei Stress oder großer körperlicher Anstrengung zu einer akute Addison-Krise werden kann. Diese ist lebensgefährlich und geht mit einem sehr starken Flüssigkeits- und Salzverlust einher. Bei Diabetes insipidus dagegen handelt es sich um eine seltene hormonelle Störung des Flüssigkeitshaushaltes, bei der massiv viel Urin ausgeschieden und großer Durst ausgelöst wird.

Auch Schluckstörungen ausgelöst durch Neurologische Erkrankungen (Dysphagie) können zu Exsikkose führen, weil dabei der Flüssigkeits-, Speichel-, und Nahrungstransport in den Magen eingeschränkt wird. Häufig treten sie bei älteren Menschen auf.

Aber auch Verbrennungen und hoher Blutverlust können der Auslöser sein, weil sie beide einen hohen Flüssigkeitsverlust im Körper verursachen.

Medikamente
Eine weitere Ursache liegt in der zu hohen Einnahme von entwässernden Medikamenten, sogenannten Diuretika, die bei Herzschwäche, Bluthochdruck und Ödemen (Wasseransammlungen im Gewebe) verschrieben werden.

Weitere Ursachen
Daneben ist es ebenfalls möglich, dass eine Exsikkose eintritt, wenn die Ausscheidung von Flüssigkeit für eine längere Zeit höher ist als die Aufnahme. Das ist vor allem bei starkem Schwitzen aufgrund von anhaltener Hitze und/oder körperlicher Anstrengung der Fall, da dies zu einem großen Verlust von Wasser und Salzen führt. Wird kein Wasser getrunken, entsteht eine Dehydratation und geschieht dies öfters, kommt es zur Exsikkose.


Symptome & Anzeichen

Mögliche Symptome:

  • Dehydratation (Wassermangel im Körper)
  • Hautfalten auf der Handoberseite bilden sich nicht zurück (häufigstes Symptom)
  • trockene Lippen
  • Krampfanfälle
  • Schmerzen in den Nieren
  • Geringe Urinabgabe und konzentrierter Urin mit starkem Geruch
  • Verstopfung
  • Trockene Haut und Schleimhäute
  • Agitiertheit
  • belegte oder geschwollene Zunge
  • Verwirrtheit /Somnolenz/Desorientierung/Konzentrationsstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Durstfieber
  • Schwindelgefühl
  • ungeklärter, plötzlicher Gewichtsverlust
  • Schwächegefühl
  • Tachykardie (Herzrasen)
  • Bewusstseinsstörungen
  • Kollaps

Das häufigste Symptom für Exsikkose ist die stehende Fautfalte. Dabei wird mit Daumen und Zeigefinger auf dem Handrücken oder Bauch eine Falte gemacht und wenn diese sich nicht zurückbildet, ist das häufig ein Anzeichen für einen Flüssigkeitsmangel im Körper. Jedoch ist dies nicht immer eindeutig, da bei älteren Menschen die Hautspannung nachgelassen hat und auch bei schlanken Menschen die Hautfalte an der Hand auch ohne Exsikkose bleiben kann. Deshalb steht nach der Faltenprobe allein eine Austrocknung noch nicht sicher fest.

Dazu ist es nötig, sich die Zunge anzusehen. Ist diese trocken und weist am Rand einen weißlichen Belag auf und sammelt sich unter ihr kein Speichel an, ist es ein Hinweis auf Wassermangel.

Ein weiteres Anzeichen ist die fehlende Flüssigkeitsabgabe. Diese äußert sich darin, dass der Betroffene nicht schwitzt und deutlicher weniger Urin ausscheidet. Dieser hat dann eine dunklere, trübe Farbe und einen konzentrierten, strengen Geruch.

Andere Symptome sind, zum Beispiel, ein deutlich niedrigerer Blutdruck als gewöhnlich, der ein Schwindelgefühl auslöst. Auch führt eine Austrocknung zu körperlicher Schwäche, sodass die Betroffenen oft an Müdigkeit und Antriebslosigkeit leiden und viel liegen.

Auch kann Flüssigkeitsmangel im Körper Verwirrtheit und Konzentrationsstörungen auslösen, was vor allem für ältere Menschen gefährlich ist, da sich dadurch das Risiko für Stürze stark erhöht. Bei ihnen sind die häufigsten Hinweise auf Austrocknung Bettlägerigkeit durch eine Reduzierung des Allgemeinzustands, ungewöhnlich starke Schläfrigkeit und Benommenheit (Somnolenz), eine mögliche Agitation (krankhafte Unruhe), Verwirrtheit, eine reduzierte Produktion von Urin (weniger als 0,5 l am Tag, die als Oligurie bezeichnet wird), Trockene Haut und Schleimhäute und ein plötzlicher Abfall des Blutdrucks (orthostatische Hypothonie), der ebenfalls für Stürze sorgen kann.

Bei Demenzpatienten kann eine plötzliche Verwirrtheit und Verschlimmerung ein Anzeichen für eine drohende Exsikkose sein, da Demenz eigentlich langsam fortschreitet.


Diagnose & Krankheitsverlauf

Diagnose

Es ist nicht immer einfach, eine Exsikkose zu diagnostizieren, da die Symptome, wie im letzten Punkt beschrieben, sehr unterschiedlich sind und sich oft nicht eindeutig zuordnen lassen. Zu Hause ist der oben genannte Hautfalten-Test noch am wirksamsten, doch auch er liefert nicht immer die richtige Diagnose. Beim Arzt kann eine Exsikkose dagegen sicher diagnostiziert werden.

Zuerst wird der Arzt versuchen, die Diagnose anhand von einem Gespräch mit dem Betroffenen oder den Angehörigen zu stellen.

Wichtige Fragen, die in diesem Gespräch gestellt werden:

  • Trinkmenge in der letzten Zeit
  • Krankheiten, die zu hohem Flüssigkeitsverlust führen (Fieber, Durchfall, Erbrechen etc.)
  • Vorerkrankungen (Diabetes mellitus oder Nierenkrankheiten)
  • Einnahme von Diuretika oder auch Abführmitteln

Danach folgt eine körperliche Untersuchung, bei der nach Anzeichen wie trockener Haut und Schleimhäuten, eingesunkenen Augen und eingefallenen Halsvenen gesucht wird. Ferner wird auch hier wieder der Hautfalten-Test durchgeführt. Auch eine Erhöhte Temperatur (oder „Durstfieber“ wie es auch genannt wird) und ein niedriger Zentraler Venendruck (ZVD)sind Hinweise auf eine Exsikkose, die untersucht werden. Bei einer Blut- und Urinanalyse stellt der Arzt dann fest, ob der Natrium– oder Hämatokritgehalt im Blut erhöht ist und ob damit Störungen des Elektrolythaushalts vorliegen oder ob ein zu hoher Aldosteron– und ADH-Spiegel im Blut vorliegt.

Krankheitsverlauf
Der Verlauf richtet sich nach der Schwere des Flüssigkeitsverlustes. Selbst ein Wassermangel von 2 Prozent kann bereits die geistigen Fähigkeiten reduzieren. Steigt der Verlust auf das Doppelte, macht sich dies durch einen trockenen Mund bemerkbar, und erhöht er sich weiterhin, führt es zu Schwindel und Müdigkeit. Bei 10 Prozent besteht die Gefahr eines Deliriums. Ab einem Mangel von 12 Prozent können gefährliche Zustände wie zum Beispiel Schock oder sogar Koma auftreten, die unter anderem lebensgefährlich sein können.


Häufigkeit & Diagnosedaten

Eine genaue Anzahl der an Exsikkose leidenden Menschen lässt sich nicht nennen, da nicht alle im Krankenhaus behandelt werden. Jedoch ist bekannt, dass in Deutschland jährlich etwa 45.000 ältere Menschen über 75 Jahre deswegen stationär behandelt werden, was für eine große Häufigkeit in der Bevölkerung spricht.

Laut Diagnosedaten der Krankenhäuser gab es im Jahr 2015 116.925 Fälle von Exsikkose in Deutschland, davon 5.309 Sterbefälle. Weitere Daten sind nicht bekannt.


Komplikationen bei der Krankheit

Eine Exsikkose kann viele schwerwiegende Folgen haben und sollte deshalb nicht unterschätzt werden. Wird sie nicht behandelt, kommt es meistens zu einer reduzierten Urinausscheidung, der sogenannten Oligurie, die zu einer Stoffwechsel- und Elektrolythaushaltstörung führt. Verschlimmert sich diese, entsteht eine Anurie, bei der die Urinproduktion fast stillsteht. Das heißt, es werden weniger als 100 Milliliter Urin pro Tag produziert. Abfallstoffe werden nicht aus dem Körper herausgeschwemmt und verbleiben dort. Dies kann lebensgefährlich sein, denn daraus kann sich Nierenversagen ergeben. Dazu werden die Harnwege nicht mehr genug durchgespült und es kommt zu einer stark erhöhten Gefahr, eine Infektion oder eine andere Krankheit der Harnwege zu bekommen.

Die ausgetrockneten Schleimhäute bei einer Exsikkose können die Gefahr für eine Atemwegsinfektion erhöhen.

Eine weitere Komplikation ist auf die Austrocknung der Haut bei der Exsikkose zurückzuführen. Sie ist dann auffälliger für Wunden und das Risiko für Infektionen erhöht sich. Vor allem bei älteren Patienten droht ein Dekubitus, ein Druckgeschwür. Wird dieses Geschwür nicht behandelt und erreicht spätere Stadien, kann der betroffene Hautbereich sogar vollständig absterben.

Bei einer fortgeschrittenen Exsikkose ist das Blut verdickt und die Zusammensetzung seiner Stoffe, die sogenannte Rheologie des Blutes, hat sich verändert. Dies kann zu Blutgerinnseln in den Venen, Thrombosen, Herzinfarkten oder Schlaganfällen führen. Bei den beiden Letztere treten Sprachstörungen und Lähmungen auf und sie können gegebenenfalls tödlich sein. Außerdem nimmt die Menge des Blutes ab und führt zu einem niedrigen Blutdruck.

Darüber hinaus kann die bei einer Exsikkose unumgängliche Verstopfung weitere Komplikation verursachen, die die gesamte Verdauung betreffen. Weitere gefährliche Folgen einer Exsikkose sind mögliche Lungenödeme, Muskelkrämpfe, Krampfanfälle und Störungen des Herzrhythmus.

Sehr gefährlich ist, wenn die Exsikkose sich unaufhaltsam verschlimmert. Denn ab 10 Prozent Flüssigkeitsverlust kann beim Betroffenen ein Delirium entstehen. Dieses äußert sich durch Bewustseinsstörungen, Orientierungstörungen, Kreislaufstörungen, Änderungen des Verhaltens und Halluzinationen. Ab 12 Prozent hat sich die Blutmenge so weit reduziert, dass das Gehirn und die äußeren Körperbereiche nicht mehr ausreichend versorgt werden können. Die Folge sind Störungen des Bewusstseins, Bewusstlosigkeit und Kälte in den Händen und Füßen. Bleibt der Flüssigkeitsverlust im Körper dann weiterhin unbehandelt, treten ein Kreislaufzusammenbruch und Koma auf.


Wann sollte man zum Arzt gehen?

Wenn der Verdacht auf Exsikkose bei einem selbst oder einem Angehörigen besteht, aber man sich nicht sicher ist, ist es ratsam, vorsichtshalber einen Arzt (Allgemeinmediziner) aufzusuchen. Das ist vor allem wichtig, wenn es sich bei dem Betroffenen um einen Säugling oder einen älteren Menschen handelt, weil Exsikkose für diese Gruppen besonders gefährlich ist und rechzeitig behandelt werden muss.

Ein Arztbesuch ist auf jeden Fall Pflicht, wenn der Betroffene sich weigert, ausreichend Flüssigkeit aufzunehmen oder wenn weitere Beschwerden wie hohes Fieber auftreten oder die Exsikkose Ursache einer Krankheit, wie zum Beispiel einer Durchfallerkrankung, ist.


Behandlungsmethoden & Therapie

Das Wichtigste bei einer Exsikkose ist das Ersetzen der im Körper fehlenden Flüssigkeit, der sogenannten Rehydration, denn wenn der Wassergehalt wieder normal ist, verschwindet die Exsikkose wieder innerhalb von wenigen Stunden oder Tagen. Dieses Ersetzen darf jedoch nicht zu schnell erfolgen, denn eine Verabreichung zu großer Wassermengen oder Flüssigkeiten mit dem falschen Salzgehalt kann Hirnschwellungen (Hirnödemen) oder zur Ansammlung von Wasser in der Lunge (Lungenödem) auslösen.

Wenn es möglich ist, erfolgt die Normalisierung des Wasserhaushaltes oral, also durch schluckweises Trinken, entweder mit einem Löffel oder kleinem Becher. Sollte dies nicht möglich sein, wird die Flüssigkeit mithilfe einer intravenösen oder subkutanen Infusion, einer Magensonde oder einem künstlichem Magenzugang durch die Bauchdecke, einer sogenannten endoskopischen Gastrostomie verabreicht. Jedoch passiert es häufig, dass die Patienten wegen der Auswirkungen der Austrocknung nicht kooperieren, stark gereizt sind oder sogar handgreiflich werden. Das und auch Bewusstlosigkeit der Betroffenenen verkompliziert die Flüssigkeitsverabreichung enorm.

Die Zusammensetzung der bei der Infusion verwendeten Flüssigkeit richtet sich nach der Art der Exsikkose. Häufig ist es eine Kochsalz- oder Glucoselösung. Die intravenöse Infusion erfolgt durch die Vene, bei der subkutanen wird eine dünne Nadel in den Oberschenkel gestochen und die Infusionsflüssigkeit fließt in das Gewebe der Haut, wo es resorbiert wird. Die intravenösen Infusionen müssen im Krankenhaus meistens ein oder zwei Tage erfolgen, damit der Flüssigkeitsgehalt im Körper normalisiert wird.

Ist die Wassermenge normalisiert, werden auch die Begleiterscheinungen der Exsikkose behandelt, wie zum Beispiel durch Medikamente, die fiebersenkend wirken.

Außerdem sollte noch eine Behandlung der Ursachen erfolgen, die die Exsikkose ausgelöst haben. Beispiele dafür sind eine Anpassung der Medikamentendosis, Kontrolle der täglichen Trinkmenge oder das Anlegen einer Magensonde (PEG).

Probleme bei der Therapie pflegebedürftiger Patienten
Bei nicht zurechnungsfähigen Betroffenen besteht die Schwierigkeit, dass sie oft nicht nach Angabe weitertrinken und deshalb ständig von Pflegepersonal beaufsichtigt und zum Trinken aufgefordert werden müssen.

Da dies sehr viel Zeit und Personal braucht, legt man stattdessen häufig Infusionen, um die fehlende Flüssigkeit zu ersetzen, und führt Kontrollen des Elektrolythaushaltes durch. Das Problem dabei ist, dass diese Patienten sich die Infusionsnadel wieder herausreißen, wenn sie nicht unter Beobachtung stehen. Eine Fixierung, die früher oft durchgeführt wurde, um das zu vermeiden, ist heutzutage jedoch äußerst umstritten.

Bei der Magensonde und der endoskopischen Gastrostomie bestehen diesselben Schwierigkeiten wie bei der Infusion.


Vorbeugung – Impfung & Prävention

Immer ausreichend trinken

Die wichtigste und beste Vorbeugung gegen eine Exsikkose ist eine ausreichende Trinkmenge pro Tag einzuhalten. Sie richtet sich nach dem körperlicher Aktivität, Alter, Größe und Gewicht der Person.

Gemäß der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung (SGE) sollte ein gesunder, normalgewichtiger Erwachsener etwa 2,5 Liter Flüssigkeit pro Tag aufnehmen. Ca. 1 Liter kommt bei der Nahrungsaufnahme zusammen, der Rest sollte durch das Trinken erfolgen, am Besten kleine Mengen über den Tag verteilt.

Die Faktoren bei der Bestimmung der täglichen Trinkmenge

Gewicht
Wer mehr wiegt, muss mehr trinken. Dazu existiert für Erwachsene bis 50 Jahre eine Faustregel: 35 Milliliter/kg Körpergewicht sollte am Tag durch Essen und Trinken aufgenommen werden. Für Kinder und Menschen, die älter als 50 Jahre alt sind, gelten andere Bestimmungen.

Alter
Kinder und Senioren brauchen weniger Wasser als 35 ml/kg am Tag.

Es existiert folgende, von Experten erstellte Tabelle:

  • 0- unter 4 Monate: 400 ml Trinkmenge am Tag
  • 4- unter 12 Monate: 620 ml
  • 1 – 4 Jahre: 820 ml
  • 4 – 7 Jahre: 940 ml
  • 7 – 10 Jahre: 970 ml
  • 10 – 13 Jahre: 1170 ml
  • 13 – 15 Jahre: 1330 ml
  • 15 – 19 Jahre: 1530 ml
  • 19 – 25 Jahre: 1470 ml
  • 25 – 51 Jahre: 1410 ml
  • 51- 65 Jahre: 1230 ml
  • 65 und älter: 1310 ml

Körperliche Aktivität

Wer Sport treibt oder eine körperlich anstrengende Arbeit hat, schwitzt mehr und muss mehr trinken.

Schwangerschaft und Stillzeit
Während Schwangere nur ein bisschen mehr Wasser als sonst brauchen, erhöht sich der Bedarf der stillenden Frauen jedoch um mindestens 650 ml. Laut der SGE sollten Stillende mindestens zwei Liter am Tag, aber nicht mehr als drei Liter trinken.

Trockene Luft und Hitze
Zusammen mit der ausgeatmeten Luft verliert der Körper Wasser, etwa einen halben Liter am Tag. Bei trockener Luft sind es mehr. Herrscht ein feuchtes, heißes Klima, erhöht sich die Schweißproduktion und der Trinkbedarf erhöht sich.

Krankheiten und Medikamente
Ein gesteigerter Flüssigkeitsbedarf besteht bei Durchfall, Erbrechen und Fieber und bei wasserentziehenden Medikamenten wie zum Beispiel Diuretika. Ein reduzierter Bedarf entsteht dagegen bei Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Herzerkrankungen und Arteriosklerose. Da diese Krankheiten oft die Nieren schädigen und auch bei bestehenden Nierenerkrankungen wie Niereninsuffizienz oder Nierenversagen sollte weniger getrunken werden. Wieviel genau, kann der Arzt sagen.

Wie kann man es schaffen, ausreichend zu trinken?
Das Erreichen der benötigten Trinkmenge am Tag ist vor allem im Alter ein häufiges Problem, da das ausreichende Trinken wegen des nachlassenden Durstempfindens oft vergessen wird. Dabei können ein paar Tricks helfen.

Man sollte sich feste Trinkgewohnheiten schaffen oder einen Trinkfahrplan erstellen, beispielsweise ein Glas Wasser nach dem Aufstehen und eins vor jeder Mahlzeit. Es hilft auch sehr, die Getränke an einen gut sichtbaren Platz hinzustellen, damit man sich eher an das Trinken erinnert.

Kann ein Pflegepatient nicht mehr selbstständig darauf achten, ist es die Aufgabe der Pflegenden, ihm regelmäßig zu trinken anzubeten und ihm auch dabei zu helfen, beispielsweise mit einem Strohhalm oder einer Schnabeltasse. Wenn die orale Aufnahme von Wasser überhaupt nicht mehr möglich ist, erfolgt die Flüssigkeitsversorgung mithilfe einer Magensonde, über eine intravenöse Infusion oder eine Kanüle, die im Fettgewebe direkt unter der Haut angelegt wird.

Bei älteren Menschen besteht außerdem oft die Gefahr, dass eine Exsikkose nicht rechtzeitig erkannt wird und Bewusstseins- und Konzentrationsstörungen oft mit dem hohen Alter oder bereits bestehenden Krankheiten in Verbindung gebracht werden. Deshalb ist es für Pflegende wichtig, sich die tägliche Trinkmenge zu notieren oder zu markieren und den Patienten beim Trinken zu beaufsichtigen, um sicherzugehen, dass er auch wirklich trinkt. Auch ist es von Nutzen, die Urinmenge zu kontrollieren.

Auch bei Säuglingen ist eine Beobachtung durch die Eltern notwendig, da die Exsikkose bei ihnen schneller auftreten kann als bei Erwachsenen und älteren Kindern.

Weitere Vorbeugungsmaßnahmen bei älteren Menschen
Ein weiteres Problem bei älteren Menschen, das zu unzureichendem Trinken führt, ist der Toilettengang, etwa weil der Harndrang beim Trinken sehr schnell auftritt und sie fürchten, es nicht mehr rechtzeitig zur Toilette zu schaffen. Eine Lösung dafür können zum Beispiel Vorlagen sein, die in der Unterwäsche getragen werden und kleinere Mengen auffangen, oder auch ein gezieltes Beckenbodentraining, um den Schließmuskel zu stärken.

Eine weitere Schwierigkeit besteht darin, dass ältere Menschen nicht mehr so viel Geschicklichkeit wie früher in den Fingern haben und es ihnen schwerer fällt, sich auf der Toilette aus- und wieder anzuziehen. Abhilfe schafft dabei Kleidung, die sich leicht und schnell abstreifen lässt, so wie beispielsweise Röcke und Hosen mit Gummizügen. Knöpfe, Gürtel und Ösen dagegen sollten vermieden werden.

Die nachlassende Beweglichkeit der Finger führt ebenso dazu, dass das Öffnen von Flaschen und Dosen erschwert ist und deshalb zu wenig getrunken wird. Hierzu heißt die Lösung, die Getränke in offenen Flaschen oder auch in Tassen und Gläsern stehen zu lassen.


Prognose zur Heilung

Die Prognose zur Heilung ist positiv. Wird die Exsikkose rechtzeitig durch Wiederherstellung und Aufrechterhaltung des erlitteren Wasserverlustes behandelt, gehen die Symptome üblicherweise innerhalb von wenigen Stunden oder Tagen zurück.

Dabei ergibt sich oft ein auffälliger Fakt: sobald der Flüssigkeitshaushalt sich wieder normalisiert hat, verschwinden die Bewusstseinsstörungen der Betroffenen plötzlich. Sie verhalten sich wieder normal und können sich häufig nicht an das vorhin Geschehene erinnern. Oft wundern sie sich dann, warum eine Infusionsnadel in ihrer Haut steckt.

Ebenso kann man beobachten, dass eventuelle Aggressivität der Patienten auf einem Schlag verfliegt und sie sich zu absolut friedlichen, höflichen Menschen wandeln. Aber auch wenn sie sich eventuell an ihren Zustand während der Exsikkose erinnen, ist es ratsam, ihnen dieses Verhalten nicht nachzutragen und ihnen bei möglichen Schamgefühlen zu helfen.


Die Vorstufe Dehydratation

Die Dehydratation (auch Dehydrierung genannt) ist die Vorstufe der Exsikkose und bezeichnet einen akuten Flüssigkeitsmangel. Ausgelöst wird sie durch diesselben Ursachen wie die Exsikkose, nur nicht auf dauerhafte Weise.

Es gibt drei Varianten der Dehydratation, die nach dem Art des Mangels unterschieden werden:

Isotone Dehydratation
Sie tritt ein, wenn ein gleich großer Wasser- und Natriummangel im Körper besteht, etwa durch einen enormen Blutverlust.

Hypotone Dehydratation
Hier ist der Mangel an Natrium größer als der Wassermangel, sodass Wasser von außerhalb der Zellen in sie hineinströmt und sie überwässert. Sie tritt ein, wenn Flüssigkeitsverlust, beispielsweise bei Durchfall und Erbrechen, nur mit Wasser ausgleicht, das nicht genug Salz enthält.

Hypertone Dehydratation
Bei dieser Art geschieht das Gegenteil der hypotonen Dehydratation: der Wassermangel ist größer als der Natriummangel, sodass das Wasser aus den Zellen herausfließt.

Eine leichte Dehydratation lässt sich durch Trinken leicht selbst beheben, beispielsweise mit Wasser und ungesüßtem Tee. Bei Natriummangel eignen sich leicht salzige Brühen.


Alternative Behandlungsmethoden

Eigentlich sind für die Exsikkose keine alternativen Behandlungsmethoden vorhanden, denn die einzige Behandlung besteht in einem Ausgleich des Flüssigkeits- und Elektrolythaushaltes. Jedoch gibt es bei der Ernährung einige Tipps, die dabei helfen können, eine Exsikkose zu behandeln oder zu verhindern.

Welche Hausmittel können helfen?

Es gibt keine Hausmittel gegen Exsikkose.

Heilkräuter & Heilpflanzen

Es sind keine gegen Exsikkose bekannt.

Ätherische Öle

Eine Exsikkose kann mit Ätherischen Ölen nicht behandelt werden.

Homöopathie & Globuli

Gegen Exsikkose sind keine vorhanden.

Schüssler-Salze

Ein wirksames Schüssler-Salz ist Nr. 8:

Schüssler-Salz Nr. 8: Natrium chloratum (Natriumchlorid)
Diese Substanz ist lebenswichtig, weil sie für die Regulierung des Flüssigkeitshaushalts im Körper zuständig ist. Im Organismus befindet es sich in der extrazellulären Flüssigkeit, in den Knochen, dem Knorpelgewebe, dem Magen und in den Nieren.

Die tägliche Dosis liegt für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren bei einer bis zu drei Tabletten. Sobald eine Besserung auftritt, sollte die Einnahme reduziert werden. Kinder unter einem Jahr erhalten in Absprache mit dem Arzt ein Drittel der Dosis für Erwachsene, bis zu einem Alter von sechs Jahren die Hälfte und zwischen sechs und 12 Jahren zwei Drittel.

Für eine optimale Wirkung sollte es eine halbe Stunde nach den Mahlzeiten und nicht direkt danach eingenommen werden.

Da das Schüssler-Salz Laktose enthält, darf es bei Laktoseintoleranz nicht eingenommen werden. Außerdem darf auch bei sehr hoher Hitze und im Hochsommer keine Einnahme erfolgen.

In Kombination mit Zitrusfrüchten und anderen Lebensmitteln, die reich an Vitamin C sind, wird die Wirkung des Schüssler-Salzes Nr. 8 verstärkt.

Diät & Ernährung

Was soll man eigentlich am Besten trinken?

Die besten Getränke sind Leitungs- und Mineralwasser, ungesüßter oder zuckerarmer Früchte- oder Kräutertee und Frucht- und Gemüsesäfte, die mindestens im Verhältnis 1:1 mit Wasser verdünnt werden. Mineralwasser kann dazu noch den nötigen Bedarf an bestimmten Mineralien und Elektrolyten decken.

Ungeeignet sind zu stark gesüßte Getränke wie Cola, Limonade, Fruchtsaftgetränke, Fruchtnektare Eistee und Schokodrinks, da sie schnell den Blutzuckerspiegel erhöhen, kalorienreich sind und unter anderem häufig noch Süßstoffe enthalten können. Auch unverdünnte Säfte können sehr viel Zucker enthalten.

Ebenso ungeeignet zum Durststillen ist Milch und unverdünnte Frucht- und Gemüsedrinks, weil sie aufgrund ihres hohen Kaloriengehaltes eher als Nahrungsmittel als Getränke gelten. Auch alkoholische Getränke mit 10 Prozent oder mehr Alkohol sind nicht zu empfehlen, weil sie den Flüssigkeitsverlust im Körper ganz im Gegenteil noch beschleunigen. Kaffee wirkt entgegen vieler Behauptungen nicht entwässernd. Trotzdem sollte man die Menge von 550 mg Koffein am Tag (etwa fünf bis sieben Tassen) nicht überschreiten.

Lebensmittel
Lebensmittel, die viele Balaststoffe oder Pektin erhalten, binden das aufgenommene Wasser, sodass die Ausscheidung über den Darm dann nur sehr langsam erfolgt, und verringern damit das Risiko einer Exsikkose deutlich. Dabei handelt es sich beispielsweise um Äpfel, Orangen und Möhren.


FAQ – Fragen & Antworten

Wie schnell kann Exsikkose auftreten?

Da bei bestimmten Umständen (Durchfall, Erbrechen, langanhaltende Hitze) ein sehr rascher Flüssigkeitsverlust stattfindet, tritt auch eine Exsikkose entsprechend schnell auf. Am meisten gefährdet sind Senioren und Säuglinge, da sie auf einen geringeren Flüssigkeitsvorrat im Körper zurückgreifen können. Um schwerwiegende Folgen zu vermeiden, sollte die Behandlung so schnell wie möglich erfolgen.

Hinterlässt eine geheilte Exsikkose auch wirklich keine bleibenden Schäden?
Wenn sie schnell genug behandelt wurde, normalerweise nicht. Problematisch wird es, wenn die Exsikkose bereits fortgeschritten war, denn dann können bleibende Schäden wie Nierenstörungen und anderen Erkrankungen entstehen.

Kann eine Exsikkose tödlich sein?
Ja, unbehandelt kann sie, vor allem bei Säuglingen und Menschen über 65 Jahren zum Tod führen. Denn wenn der Flüssigkeitsverlust 12 Prozent überschreitet, wird vor allem das Gehirn nicht mehr ausreichend versorgt, was zu einem Kreislaufzusammenbruch und Koma führt. Deshalb ist es wichtig, es nicht so weit kommen zu lassen und rechtzeitig zu handeln.

Kann eine geheilte Exsikkose wieder auftreten?
Ja, eine Exsikkose kann jederzeit wieder auftreten, wenn eine Krankheit mit großem Flüssigkeitsverlust eintritt oder wenn die tägliche Trinkmenge weiterhin nicht beachtet wird. Das unterstreicht die Wichtigkeit eines Trinkplans und täglicher Trinkgewohnheiten, vor allem, wenn eine Exsikkose bereits einmal aufgetreten ist. Ältere Menschen sollten aufgrund des nachgelassenen Durstempfindens immer wieder zum Trinken aufgefordert werden.

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