Norovirus

Steckbrief: Norovirus

  • Name(n): Norovirus; Norwalk-Virus
  • Art der Krankheit: Viruserkrankung
  • Verbreitung: weltweit
  • Erste Erwähnung der Krankheit: 1960er Jahre in Norwalk
  • Behandelbar: Ja
  • Art des Auslösers: Viren
  • Wieviele Erkrankte: 20000 p.a. in Deutschland
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Hausarzt
  • ICD-10 Code(s): A08.1

Eine häufig gut zu behandelnde Virus-Erkrankung

Im Prinzip umfasst der Norovirus unbehüllte Viren, die mit einer einzelsträngigen RNA versehen sind. Beim Menschen wurden inzwischen unterschiedliche Spezies im Bereich des Norovirus entdeckt. Genauso sieht es bei Schweinen, Rindern, Mäusen, aber auch Austern aus. Eine besonders medizinische Bedeutungen haben die humanen Noroviren als Erreger von einer viralen Gastroenteritis. Diese Bezeichnung leitet sich dabei aus der Typspezies einer Gattung ab, die Norwalk-Virus genannt wird.

Definition Norovirus

Vom Norovirus gibt es inzwischen mehr als nur eine Art. Denn dieser Begriff umfasst dabei gleich eine ganze Gruppe von Viren, welche aus vielen Subtypen besteht. Doch nur die sogenannten humanen Noroviren sind für den Menschen auch wirklich gefährlich. Daher sind auch im Prinzip diese gemeint, selbst dann, wenn einfach nur vom Begriff Noroviren die Rede ist.

Umgangssprachlich wird die Infektion mit Noroviren auch oftmals lediglich als Norovirus bezeichnet. Neben den Rotaviren sind auch die Noroviren oft dafür verantwortlich, wenn der Patient unter einer Magen-Darm-Entzündung leidet, also etwa eine Magen-Darm-Grippe oder eine Gastroenteritis. Die Voraussetzung dafür ist natürlich, dass kein Bakterium hinter der Entzündung steckt.

Laut Robert-Koch-Institut, kurz RKI, geht etwa jede dritte Gastroenteritis weltweit bei Kindern, aber auch etwa die Hälfte von Fällen bei Erwachsenen auf so ein Norovirus zurück. Die Zahl der jährlichen Infektionen steigen seit einigen Jahren sogar noch weiter an. In den Wintermonaten werden die meisten Norovirus-Fälle verzeichnet, vor allem zwischen November und März. Dabei sind besonders Kleinkinder, Säuglinge, aber auch ältere Menschen und Personen mit einem geschwächten Immunsystem, etwa AIDS, betroffen.

Was ist der Norovirus?

Darstellung von Novovirus in einer Zelle
Shuttertsock/ stockcreations

Noroviren treten in der gesamten Welt auf. Beim Menschen bewirken diese Viren eine Magen-Darm-Erkrankung. Vor allem werden diese Art von Erregern mit Erbrochenem oder dem Stuhl ausgeschieden und sind dabei auch hochansteckend.

Aus diesem Grund kommt es oftmals in Gemeinschaftseinrichtungen zu solchen Brechdurchfällen, wie etwa in Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern oder auch Altenheimen. Dabei häufen sich die Ausbrüche vor allem zwischen Oktober und März.

Bei einem Norovirus handelt es sich um eine bestimmte Gattung von unterschiedlichen Viren, welche sowohl den Menschen als auch Tiere befallen. Die Infektion mit diesen Viren führt darüber hinaus zu heftigen Durchfallerkrankungen und auch Erbrechen.

Vor allem ältere Menschen und Kinder sind ganz besonders von diesen Viren betroffen.

Inzwischen ist es klar, dass die Hälfte der Durchfallerkrankungen, die nicht von einem Bakterium ausgelöst werden, auf das Konto der sogenannten Norovirus-Infektion gehen. Die Symptome können sehr plötzlich erscheinen und ziehen sich hin bis etwa zwei oder drei Tage, wo sie dann langsam wieder abflauen.

Es ist daher eher selten der Fall, dass solch eine Infektion auch wirklich gefährlich ist. Aufgrund von Flüssigkeitsverlust sind daher insbesondere Senioren oder Kleinkinder bedroht. Daher ist es bei einem schweren Krankheitsverlauf meistens so, dass eine stationäre Behandlung in einem Krankenhaus von Nöten sein kann.

Seinen etwas seltsamen Namen verdankt der Norovirus seinem Fundort. Zum ersten Mal wurde der Virus nämlich in den 1960er-jahren in Norwalk, den USA, beobachtet. Daher stammt eben auch der medizinische Name, Norwalk-like-Disease, zu deutsch: Krankheit wie in Norwalk.

Bis zum Ende des Jahres 2013 herrschte aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr sogar eine Meldepflicht für den Norovirus.

Einen wirklich hundertprozentigen Schutz dagegen gibt es bislang nicht. Der dafür vorgesehene Impfstoff befindet sich immer noch in der Entwicklungsphase. Es gibt zwar Medikamente, doch diese können die Durchfallerkrankungen und das Erbrechen lediglich mindern.

Sie wirken allerdings nicht gegen das Virus selber. Das besonders fiese daran ist, dass Noroviren zu den unbehüllten Viren zählen. Das bedeutet, dass sie resistent gegen die unzähligen handelsüblichen Desinfektionsmittel sind. Der Körper kann keine andauernden Antikörper gegen diese Viren bilden. Das bedeutet also, dass man sich nur innerhalb von kürzester Zeit schon anstecken kann.

Wenn man sich wirklich gut gegen Noroviren schützen will, hilft dabei nur die persönliche Hygiene, also das regelmäßige Händewaschen, vor allem vor dem Kochen bzw. dem Essen. Darüber hinaus sollte man eine gewisse Distanz zu bereits Erkrankten wahren. Wenn man sich allerdings doch ansteckt, ist das noch lange kein Grund an einen Weltuntergang zu glauben. Die Symptome können sehr unangenehm sein, doch sie vergehen auch glücklicherweise schnell wieder.

Welche Ursachen gibt es?

Noroviren können mehr als zwölf Stunden auf einer Oberfläche überleben und überstehen dabei sogar Temperaturen von bis zu knapp sechzig Grad. Bereits die kleinsten Virusmengen reichen aus, damit ein Mensch an dem Norovirus erkrankt. Es reicht dabei bereits eine einzelne Person aus, damit eine lokale Epidemie ausbricht.

Das Norovirus wird dabei von einem Menschen auf andere Menschen übertragen. Bislang ist allerdings nicht nachgewiesen, dass auch Tiere die Menschen anstecken können. Über den Stuhl oder Erbrochenes wird der Virus dabei ausgeschieden. Von dort aus gelangt der Virus meistens über Gegenstände oder Hände in den Mund, was als fäkal-orale Übertragung bezeichnet wird. Des Weiteren kann eine Übertragung vom Norovirus erfolgen, wenn sich beim Erbrechen feine Tropfen bilden und über die Luft in die Nase oder den Mund eines anderen Menschen gelangen.

Besonders während der kalten Jahreszeit ist ein Immunsystem sehr angeschlagen. Auch Schleimhäute sind darüber hinaus weniger gegen Krankheitserreger geschützt. Genau das sind Gründe, weshalb der Norovirus sich insbesondere während dieser Jahreszeiten ausbreiten kann.

Eine Infektion kann darüber hinaus ebenso erfolgen, wenn Getränke oder Speisen aufgenommen werden, die bereits mit dem Norovirus verunreinigt sind.

Bereits in der Vergangenheit gab es schon ein paar lokale Epidemien, welche etwa durch Früchte oder Salate ausgelöst wurden. Wenn Epidemien in Gemeindeeinrichtungen ausgelöst werden, sind darauf meistens unzureichende Hygiene-Maßnahmen zurückzuführen.

Von Mensch zu Mensch kann es ganz unterschiedlich sein, wie lange es von der Zeit einer Ansteckung bis zum Ausbruch der ersten Symptome dauert. Die ersten Symptome zeigen sich bei den meisten Menschen schon innerhalb weniger Stunden. Bei anderen wiederum können sogar Tage dazwischen liegen.

Während der ganzen akuten Phase und auch noch knapp 48 Stunden nach Abklingen der Symptome können die Patienten ansteckend sein. Im Stuhl finden sich darüber hinaus die Viren noch bis zu vierzehn Tage oder auch noch mehrere Wochen nach Ausbruch der Erkrankung wieder. Deshalb ist vor allem in dieser Zeit eine besonders sorgfältige Hygiene notwendig.

Symptome und Anzeichen

Meistens ist es bei einem Norovirus so, dass dieser sehr plötzlich auftritt. Die Symptome verlaufen meistens ziemlich ähnlich und zeigen sich in Erbrechen, Übelkeit und Durchfall. Meistens sind dabei Senioren oder auch Kinder betroffen. Wirklich gefährlich wird das Norovirus erst dann, wenn der Körper durch solch eine Erkrankung zu viel Flüssigkeit verliert.

Krankheiten Novovirus

Der Novovirus kann zu Übelkeit und Erbrechen führen

Der Norovirus kann zu einer akuten Magen-Darm-Grippe führen. Im Prinzip treten die erste Anzeichen einer Infektion bereits wenige Stunden später auf.

Diese können sich als Bauchschmerzen und Übelkeit zeigen. Unmittelbar darauf folgen Durchfall und Erbrechen. Diese Kombination bezeichnen Mediziner klassischerweise als Brechdurchfall.

In seltenen Fällen kann es auch vorkommen, dass der Patient nur von Erbrechen oder nur von Durchfall geplagt wird.

Typisch ist allerdings eine Kombination aus beidem. Dabei kommt es oftmals auf den gesundheitlichen Allgemeinzustand an, ob die Symptome sich schwächer oder stärker ausprägen.

Ein Brechdurchfall kann gefährlich werden, weil dem Körper dadurch sehr viel Salze und Flüssigkeit entzogen wird.

Um diese verlorene Flüssigkeit wieder reinzuholen, eignen sich dafür besonders Mineralwasser, dünne Suppen oder auch ungesüßter Kräutertee. Dadurch bekommt er Körper die verlorene Flüssigkeit wieder zurück, aber auch die Salze, welche ihm während eines Brechdurchfalls verloren gehen.

Bei einem Norovirus sollte dabei auf fetthaltige Getränke, wie etwa Milch und auch auf Säfte verzichtet werden.

Begleitsymptome

Symptome, die mit dem Norovirus begleitet werden, sind:

  • Übelkeit
  • Gliederschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Allgemeines Krankheitsgefühl
  • Bauchschmerzen
  • Abgeschlagenheit
  • Leichtes Fieber

Oftmals beobachtet man bei Kindern sogar eine steigende Temperatur in Folge eines Norovirus. Dabei tritt Fieber allerdings wirklich nur selten auf. Bei diesem Punkt unterscheidet sich daher auch der Norovirus von anderen Magen-Darm-Erkrankungen wie etwa einer bakteriell Magen-Darm-Grippe, denn hier ist Fieber auch ein typisches Anzeichen.

Diagnose und Krankheitsverlauf

Beim Verdacht auf einen Norovirus ist der Hausarzt als erster der richtige Ansprechpartner. Nach dem Ausbruch der Symptome sollte darauf unbedingt geachtet werden, Gemeinschaftseinrichtungen, wie etwa die Schule oder den Arbeitsplatz weitestgehend zu meiden, da der Norovirus wirklich hochansteckend ist.

Meistens erfolgt eine Diagnostik in drei Schritten, um auch tatsächlich einen Norovirus nachwiesen zu können.

Als erstes erfolgt die Erhebung der Krankengeschichte, welches auch als Anamnese bezeichnet wird. Hierbei schildern die Betroffenen die Symptome, welche sie selber an sich beobachtet haben. Dabei können Fragen vom Hausarzt etwa sein, ob man an Erbrechen und Durchfall leidet, ob man sich schlapp und auch müde fühlt oder ob der Patient in vergangener Zeit mit Personen Kontakt hatte, welcher ähnliche Symptome aufwies.

Typische Beschwerden reichen schon aus, um einen Hinweis auf eine Norovirus-Infektion zu geben.
Nach dieser sogenannten Anamnese findet dann die körperliche Untersuchung statt. Dabei legt der Hausarzt vor allem den Fokus auf den Bauch. Zunächst überprüft er also mit einem Stethoskop, ob vollkommen normale Darmgeräusche zu vernehmen sind. Daraufhin tastet er dann den Bauch vorsichtig ab. Vor allem achtet da auf gewisse Anspannungen und Bereiche im Bauch, die eventuell zu Schmerzen führen können.

In erster Linie werden mit einer körperlichen Untersuchung andere mögliche Ursachen für das Erbrechen und den Durchfall erst einmal ausgeschlossen. Ein Norovirus kann direkt nicht damit nachgewiesen werden. Dazu sind noch andere Untersuchungen von Nöten.

Der Krankheitsverlauf

In der Regel hält diese Erkrankung etwa ein bis drei Tage an. Meistens ist es so, dass die Symptome ganz plötzlich auftreten. Von Medizinern wird es als akuter Verlauf bezeichnet. Von allgemeinen Angaben können der Verlauf und auch die Dauer oft abweichen, vor allem dann, wenn ältere Menschen oder auch Personen, die schon von anderen Krankheiten geschwächt sind, betroffen sind.

Sollten keinerlei Komplikationen auftreten, wird ein Salz- und Flüssigkeitshaushalt gewissenhaft wieder ausgeglichen, sodass auch ein Norovirus im Prinzip keinerlei bleibende Schäden hinterlässt.

Auch eine Behandlung, die im Krankenhaus erfolgt, ist nur selten notwendig. Wenn kleine Kinder oder auch ältere Patienten einen Flüssigkeitsverlust nicht mehr eigenständig ausgleichen können, ist dieser Aufenthalt meistens unvermeidbar.

Komplikationen eines Norovirus können nur dann auftreten, wenn die verlorene Flüssigkeit nicht mehr selbständig ersetzt wird und dadurch auch innere Organe geschädigt werden. Es ist in ganz seltenen Fällen sogar möglich, dass ein Norovirus zum Tod führt.

Im Allgemeinen kann eine Infektion nicht vorgebeugt werden. Deshalb ist die sicherste Maßnahme auch eine besonders sorgfältige Hygiene, vor allem durch das gründliche und regelmäßige Händewaschen. Noroviren findet man daher auch etwa auf Bettlaken, Türgriffen, Lebensmitteln oder Geländern. Nach der überstandenen Erkrankungen sollten jegliche Gegenstände im Haushalt gut desinfiziert werden, die der Erkrankte benutzt hat.

Bis zu zwei Tage nach der Infektion sollten die Patienten auch noch zu Hause bleiben. So ist die Ansteckung anderer Personen besonders gering. Derzeit besteht noch keine Impfung gegen das Norovirus, befindet sich allerdings schon in einer klinischen Erprobung. Doch wenigstens kann bei Kindern mit Hilfe einer Rotavirus-Impfung gegen einen zweiten Auslöser von Brechdurchfall vorgegangen werden.

Es gibt einige Patienten, die der Meinung sind, dass sie nach einer erfolgten Infektion auch immun gegen Noroviren sind und vor allem Schutz vor einer weiteren Erkrankung erlangen. Allerdings handelt es sich dabei um einen Irrtum. Denn immun ist man nur gegen den komplett gleichen Virus.

Doch in der Gruppe von Noroviren gibt es eine große Anzahl an verschiedenen Subtypen, welche sich des Weiteren auch in einer ständigen Veränderung befinden. Deshalb beschäftigt sich die Forschung auch nicht unbedingt mit der Herstellung eines Impfstoffs, denn es ist dabei fast unmöglich, wirklich alle Subtypen damit abzudecken. Das bedeutet genau, dass eine Infektion mit einem Norovirus nach einer bereits durchgemachten Infektion immer wieder auftreten kann.

  • Inkubationszeit: 12 bis 48 Stunden
  • Eine akute Krankheitsphase: drei bis vier Tage
  • Die abgeschwächte Phase: vier bis fünf Tage
  • Die Nachwirkungsphase: Etwa ein bis zwei Wochen

Häufigkeit und Diagnosedaten

In jedem Alter kann man an dem Norovirus erkranken. Besonders häufig tritt dieser allerdings bei Kindern unter fünf Jahren auf, aber auch bei älteren Menschen, die bereits über 70 Jahre alt sind. Aus diesem Grund häufen sich die Vorfälle auch besonders in Gemeinschaftseinrichtungen.

Zum Beispiel im Herbst des Jahres 2012 kam es in Deutschland zu einem besonders großen Ausbruch, welcher lebensmittelbedingt war und sich vor allem in Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen ereignete. Dahinter steckten Tiefkühlerdbeeren, welche bereits von Noroviren befallen waren.

Das Norovirus ist das ganze Jahr über aktiv. Allerdings gibt es dabei auch saisonale Häufungen, welche etwa zwischen Oktober bis März auftreten. Also häufen sich in den Wintermonaten die Anzahl der Erkrankungen. Bisher war es so, dass sich innerhalb Deutschlands eine stetige Zunahme an Infektionen durch Noroviren abzeichneten. Erst in den vergangenen Jahren gingen die Zahlen wieder leicht zurück.

Komplikationen bei der Krankheit

Besonders schwerwiegend kann die Infektion bei neugeborenen Säuglingen, Senioren, Kleinkindern, aber auch bei Menschen mit einer bereits vorhandenen Vorerkrankung verlaufen. Zu einem hohen Flüssigkeitsverlust kommt es, sobald Durchfall und Erbrechen einsetzen.

Außerdem kommt es dabei auch zu einem gewissen Mineralienverlust. So kann es zur gefährlichen Dehydratation kommen, im Klartext: Zur Austrocknung. Dieser unglaublich starke Verlust an wichtigen Flüssigkeiten und auch an Salzen kann zu einem Herz-Kreislauf-Versagen führen.

Bei Bedarf müssen Menschen mit einer Vorerkrankung und Neugeborene, aber auch Kleinkinder in einem Krankenhaus behandelt werden.

Doch diese Maßnahme zu einer Abwendung des Norovirus bestimmt der Arzt nach Grad der Komplikationen.

Die Erkrankung ist für eigentlich gesunde Erwachsene zwar ziemlich unangenehm, aber selten wirklich lebensgefährlich. Aufgrund des hohen Wasserverlust leiden die Betroffenen besonders an Schwäche aufgrund eines erniedrigten Blutdrucks. Im schlimmsten Fall kann es dadurch auch zu einer Ohnmacht kommen. Auch das Herz muss mehr arbeiten, weil das Kreislaufsystem auch im Blut mehr leisten muss aufgrund des fehlenden Wasser. Ein bereits erkranktes Herz kann darüber hinaus schneller ans Ende seiner Reserven gelangen.

Besonders auch auf genügend Flüssigkeitszufuhr sollten kleine Kinder achten, die bereits von Natur aus wenig Flüssigkeit in ihrem Körper haben. Denn so kommen sie schnell an ihre Belastungsgrenzen. Im Jahr 2011 gab es etwa 43 Todesopfer durch das Norovirus, welche auch gemeldet worden sind.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Es kann bei einer Norovirus-Infektion immer sinnvoll sein, einen Hausarzt aufzusuchen. Dabei spielt es keine Rolle, welche Ausprägung die Erkrankung bereits angenommen hat. Darum sollte jedem geraten sein, dass man selbst bei einem geringen Verdacht einer Norovirus-Infektion einen Termin bei seinem zuständigen Arzt vereinbaren sollte. Aufschieben sollte man diesen deshalb nicht.

Dabei geht es vor allem auch um Kinder und ältere Personen und auch Menschen mit Vorerkrankungen, da diese besonders gefährdet sein können. Vor allem wird geraten, dass man einen Arzt aufsucht, sollte sich der Virus länger als ein bis drei Tage halten.

Behandlungsmethoden und Therapie

Die Behandlung von Noroviren erfolgt in der Regel durch einen Arzt und ist nur in wirklichen Ausnahmefällen im Krankenhaus nötig. Bei auftretenden Symptomen sollte auf jeden Fall der Hausarzt aufgesucht werden. Darüber hinaus sollte man in der akuten Phase auf jeden Fall zu Hause das Bett hüten. Medikamente oder Antibiotika gegen den Virus gibt es derzeit noch nicht.

Es besteht eine hohe Notwendigkeit, die Behandlung von Noroviren einzuleiten, da dieser besonders ansteckend ist.

Sobald sich eine Person mit dem Norovirus angesteckt hat, muss der entstandene Salz- und Flüssigkeitshaushalt des Körpers mit Hilfe von reichlichem Trinken und der Zufuhr von Natrium, Kalium, Kalzium und Magnesium wieder kompensiert werden. Anderenfalls besteht die Möglichkeit, dass dadurch gesundheitliche Schäden durch eine Dehydrierung die Folge sind, die im schlimmsten sogar zum Tod führen können.

Krankheiten Novovirus manuka bei erkältung honig wasser tee

Bei einer Novovirus-Erkrankung sollte viel Flüssigkeit in Form von Tee oder stillem Wasser aufgenommen werden.
Shutterstock/ Chepko Danil Vitalevich

In kleinen Schlucken sollte daher auch viel Flüssigkeit zugeführt werden. Dabei sind besonders gut schwarzer Tee, Kamillentee, aber auch stilles Wasser geeignet.

Dabei sollte auf die Zugabe von kohlensäurehaltigen Getränken verzichtet werden. Diese belasten das angegriffene Magen-Darm-System nur noch zusätzlich.
Essen sollten die Betroffenen leicht verdauliche Speisen mit vielen Kohlenhydraten, wie etwa Zwieback oder Weißbrot.

Die Behandlung bei Kindern, älteren Personen oder Personen mit gewissen Vorerkrankungen erfolgt eine Behandlung im Rahmen eines kurzen stationären Aufenthalts in einem Krankenhaus. Denn hier kann die Zufuhr von Nahrung und Flüssigkeit mit Hilfe eines Tropfs erfolgen.

Neben Trinkbrühen kommen aber auch kleine Snacks in Frage, zum Beispiel in Form von Salzgebäck. Alternativ kann man auch Elektrolytgetränke zu sich nehmen, die man auch als Pulver in Apotheken kaufen kann.

Während einer Behandlung gilt für den Patienten vor allem Ruhe. Jegliche Arten von Aktivitäten und Besuchen, die außerhalb des eigenen Hauses stattfinden sind während dieser Zeit wirklich tabu. Denn der Körper, welche schon genügend Strapazen durchmacht, braucht nun jegliche Kraft, um sich von diesen wieder zu erholen.

In der Regel dauert solch eine Behandlung etwa drei Tage. Aber die Symptome können auch schon nach zwölf Stunden abklingen.

Vorbeugung – Impfung & Prävention

Eine Impfung oder generell Medikamente für einen Schutz gegen Noroviren gibt es bislang noch nicht. Die Erreger sind besonders ansteckend, sodass eine Infektion auch nicht immer unbedingt verhindert werden kann.
Doch einige Regeln bestehen, die eine Ansteckungsgefahr wenigstens senken.

Schutz durch Hygiene
Nach jedem Toilettenbesuch ist das gründliche Händewaschen besonders wichtig, aber auch vor dem Essen und vor allem dann, bevor der Mund berührt wird. Bei Rauchern gilt dies natürlich auch vor dem Rauchen. Darüber hinaus gilt dies als wichtigste Maßnahme im öffentlichen Bereich, wie Gemeinschaftseinrichtungen.

Lebensmittel säubern
Sorgfältig müssen die Lebensmittel vorher gesäubert werden, wie etwa Salat und Obst, vor allem dann, wenn diese roh gegessen werden.

Bäcker und Imbissbuden
Diese sollten vorher genau angeschaut werden und man sollte sich gewisse Fragen stellen, etwa, wie ob das Personal auch Schutzhandschuhe trägt oder ob Nahrungsmittel und Geld gemeinsam hantiert werden.

Abstand halten
Der Kontakt zu Anderen sollte möglichst vermieden werden, wenn man bereits den Virus in sich trägt. Das gilt sogar für mindestens zwei Tage nach dem Ende einer akuten Phase.

Keinerlei Gemeinsamkeiten
Erkrankte Personen sollten auf jeden Fall eigene Handtücher und auch Körperpflegeartikel nutzen. Aber auch die eigene Toilette, sofern dies möglich ist. In einem Intensivprogramm sollte darüber hinaus das Geschirr auch im Geschirrspüler gesäubert werden. Wenigstens nach dem Spülen sollte dieses nochmal überbrüht werden.

Die Pflege eines Erkrankten
Wenn ein Erkrankten von jemand anderen gepflegt wird, sollten nach jedem einzelnen Kontakt die Hände gewaschen werden, insbesondere dann, wenn die gesunde Person mit dem Stuhl oder Erbrochenem in Berührung kam. Das kann allerdings wirklich nur bedingt wirksam sein, weil die Infektiosität doch sehr hoch ist.

Dabei ist es umso besser, wenn die Verschmutzung von Händen komplett verhindert wird, indem Einmalhandschuhe getragen werden. Danach sollten die Hände jedoch trotzdem gründlich gewaschen werden. In der Apotheke kann auch ein wirksames Händedesinfektionsmittel gegen Noroviren besorgt werden.

Waschen bei mindestens 60° C
Nach Möglichkeit sollte man Handtücher, Bettzeug und auch die Kleidung von Erkrankten waschen. Das gleiche gilt dabei auch für die Kleidung, welche die gesunde Person bei der Pflege eines Erkrankten trägt. Für besonders empfindliche Kleidung bietet sich darüber hinaus auch die Zugabe von desinfizierenden Zusätzen an, also das Bleichen. Doch kann eine Reinigung bei niedrigen Temperaturen auch unterstützt werden.

All diese Empfehlungen gelten noch eine ganze Weile dann, wenn der Betroffene wieder auf dem Weg der Besserung ist, denn dieser scheidet auch noch knapp zwei Wochen nach der Erkrankung Noroviren über den Stuhl aus.

Prognose zur Heilung

Eine Prognose für den Norovirus sieht sehr gut aus. Denn in den meisten Fällen heilt diese Infektion bereits innerhalb von nur wenigen Tagen wieder vollständig ab und hinterlässt auch keine bleibenden Schäden.

Lediglich bei Patienten mit einem geschwächten Immunsystem können gefährliche Komplikationen auftreten, sowie bei Patienten, die bereits mit Vorerkrankungen vom Stoffwechsel zu kämpfen hatten oder Patienten, die Probleme mit dem Herz-Kreislauf-System haben und bei einer unzureichenden Flüssigkeitszufuhr.

Darüber hinaus ist der Ausgleich von einem zu hohen Flüssigkeitsverlust aufgrund von Durchfällen und Erbrechen besonders kritisch zu betrachten.

Dennoch sieht die Prognose sehr gut aus, denn nur weniger als 0,1 % der Infizierten sterben auch tatsächlich an den Folgen eines Norovirus.

Norovirus & Schwangerschaft

Vor allem ist es bei werdenden Müttern so, dass sie sich Sorgen darüber machen, sollten sie sich mit dem Norovirus infizieren. Aber auch Müttern von neugeborenen Säuglingen geht es dabei ähnlich. Doch während der Schwangerschaft wird dem ungeborenen Kind durch die Noroviren nichts passieren.

Allerdings ist es so, dass aufgrund von Durchfällen und Erbrechen die Möglichkeit besteht, dass im Körper genügend Druck aufgebaut wird, um schon frühzeitig Wehen auszulösen. Damit kommt es bereits zu einem Geburtsvorgang. Darüber hinaus sollten werdende Mütter ebenfalls dafür sorgen, dass sie mit genügen Salzen, Flüssigkeiten und Nährstoffen versorgt werden.

Sobald ein neugeborener Säugling am Norovirus erkrankt, kann dies äußerst gefährlich sein. Die Ansteckt eines Neugeborenen ist dabei sehr wahrscheinlich, wenn dieser im gleichen Haushalt lebt, wie auch eine Person, die mit dem Norovirus erkrankt ist. Sehr empfindlich reagieren dabei Babys und Kleinkinder auf diese Viren. Der hohe Flüssigkeitsverlust kann auch schnell lebensbedrohlich werden.

Daher sollten Eltern besonders auf Hygiene achten und das Neugeborene vom Erkrankten isolieren. Aber auch andere Familienmitglieder sollten von diesem ferngehalten werden. Sollten Anzeichen beim Säugling bestehen, dass es sich mit dem Norovirus infiziert hat, sollte vorsorglich der zuständige Arzt hinzugezogen werden.

Alternative Behandlungsmethoden

Um das Norovirus zu bekämpfen, kann man auch sogenannte Hausmittel verwenden.

Kohletabletten und Antiemetikum
Diese helfen zum Beispiel gegen einen lästigen Durchfall. Das Antiemetikum wiederum hilft gegen den Brechreiz.

Kräuter
Auch Kräuter können durchaus helfen, wie etwa Blutwurz, Fenchel, Nelkenwurz, Pfefferminze, Heidelbeeren, aber auch Ingwer.

Wärmflasche
Auch Wärmflaschen eigenen sich gut zur Linderung vom Norovirus. Denn damit lassen sich diverse Krämpfe und auch Bauchschmerzen sehr gut behandeln.

Welche Hausmittel können helfen?

Schüssler-Salze
Bei einer Norovirus-Infektion zeigen auch vor allem Schüssler-Salze sehr gute Erfolge bei der Heilung. Das gleiche gilt auch für homöopathische Mittel wie etwa Tabacum oder auch Borax.

Akupressur
Auch die Akupressur spielt eine immer wichtiger werdende Rolle bei der Heilung eines Norovirus. Hierbei wird auf bestimmte Punkte eines Körpers Druck ausgeübt. Somit soll auch eine Linderung der typischen Beschwerden erreicht werden. Daher beläuft sich diese Therapie auch in allererster Linie auf einen Ausgleich von verlorenen Körperflüssigkeiten, aber auch Mineralsalzverlusten.

Erwachsene und Kinder
Der Verlust an Flüssigkeiten kann bei Erwachsenen etwa mit stillem Wasser oder Tee wieder ausgeglichen werden. Bei Kleinkindern oder auch Säuglingen kann durchaus auch eine orale Rehydrationslösung von Nöten sein.

Heilkräuter & Heilpflanzen

  • Gartenrose
  • Beinwell
  • Himbeere
  • Hauswurz
  • Kamille
  • Quendel
  • Salbei
  • Lavendel
  • Thymian
  • Teufelskralle
  • Schafgarbe
  • Weinrebe

All diese Heilkräuter sollen in frischer oder aber auch getrockneter Form bezogen werden. Anschließend müssen sie entweder als Tee oder als Aufguss zu sich genommen werden. Man kann diese aber auch in einem Mörser zu Pulver zerstoßen, sie können aber auch in die Form von Pillen gedrückt werden. Meistens besitzt auch schon ein Heilpraktiker vorbereitete Präparate, welche bei ihm auch zu erwerben sind. So können auch direkt die Dosierung und auch die Art einer Anwendung genau erörtert werden.

Ätherische Öle

  • Melisse
  • Lavendel

Diese ätherischen Öle kann man ähnlich verwenden wie auch schon die Heilkräuter. Außerdem lassen sie sich auch ganz gut im Rahmen einer Aromatherapie anwenden. Dazu muss man lediglich die ätherischen Öle einer Duftlampe hinzufügen und verdampfen lassen.

Dabei ist die Dosierung natürlich vom eigenen persönlichen Geschmack abhängig. Allerdings sollte darauf geachtet werden, es nicht zu übertreiben. Bei einer äußeren Anwendung dieser Öle sollte auch auf bestehende Allergien eingegangen werden. Aus diesem Grund sollte dabei mit Vorsicht herangegangen werden.

Homöopathie und Globuli

  • Mezereum
  • Rhus toxicodendron
  • Arsenicum album
  • Ranunculus bulbosus
  • Belladonna
  • Nux vomica
  • Camphora
  • Borax

Diese homöopathischen Arzneien können dabei helfen, sein eigenes Immunsystem anzuregen. Soe kann eine Immunreaktion hervorgerufen werden. Vor allem bei schweren oder auch kurzfristigen Norovirus-Symptomen, wie etwa Erbrechen, Übelkeit oder Durchfall kann es durchaus von besonderer Wichtigkeit sein, den Körper zu unterstützen. Denn damit kann er sein eigenes Gleichgewicht wieder herstellen.

Es wird darüber hinaus immer zu einer Beratung in der Apotheke geraten, denn das richtige Mittel kann dabei die eigene Körperfunktion unterstützen. So gibt es zum Beispiel Mittel, die den Wasserhaushalt unterstützen bei Erbrechen oder auch Durchfall, aber auch Mittel zum Aufbau und zur Regenerierung der Darmflora.

Schüssler-Salze

Bei einer Norovirus-Infektion können auch Schüssler Salze zur Unterstützung eingenommen werden. Somit kann man bis zu drei Salze zeitgleich verwenden, bis zu sechs Mal am Tag. Dabei müssen die Tabletten ganz langsam im Rachenraum aufgelöst werden. Dennoch ersetzt die Einnahme von Schüssler Salzen dennoch niemals den Arztbesuch.

Das Natrium Chloratum wird auch als ein Salz zur Regulierung von Flüssigkeitshaushalten bezeichnet. Bei einem hohen Wasserverlust kann dieser ausgleichend auf den Wasserhaushalt einwirken.

Dahingegen wird das Natrium Sulfuricum auch als Ausscheidung bezeichnet. Diese hat nämlich die Wirkung von biochemischen Ausleitungsmitteln.

Diät und Ernährung

  • Zwieback
  • Salzstangen
  • Geriebene Äpfel
  • Haferschleimsuppe

Bei einer Norovirus-Erkrankung sollte man möglichst auf feste Nahrung weitestgehend verzichten. Sollte man allerdings doch noch einen großen Hunger verspüren, dann kann man die oben erwähnten Nahrungsmittel, die den Magen schonen, mit kleinen Bissen zu sich nehmen. Dabei ist sehr wichtig, dass man sehr gründlich, aber auch langsam isst. Damit bekommt der Magen auch genügend Zeit, um die kleinen Bissen der Nahrung zu verdauen, obwohl dieser auch nur mit halber Kraft arbeitet.

Denn das gründliche Kauen ist vor allem dazu da, um dem Magen einen ganzen Teil der Arbeit abzunehmen. So fällt es ihm auch leichter, die Nahrung zu verarbeiten.

Sollte man zu viel und zu schnell auf einmal essen, dann könnte die Gefahr durchaus bestehen, dass wenige Zeit nach der Mahlzeit alles wieder erbrochen wird. Somit geht dem Körper also nicht nur die zu sich genommen Nahrung wieder verloren, die Speiseröhre und der Magen werden darüber hinaus noch zusätzlich gereizt.

FAQ – Fragen und Antworten

Wie werden Noroviren übertragen?
Noroviren werden von infizierten Menschen über ihr Erbrochenes oder den Stuhl ausgeschieden. Der Stuhl kann dabei bereits Noroviren enthalten, wenn auch noch keinerlei Krankheitssymptome auftraten. Nach Abklingen der Erkrankung sind diese noch zwei Wochen später im Stuhl nachweisbar.

Der Norovirus kann ziemlich stabil sein. Wird dieser einmal ausgeschieden, dann kann er sich mehrere Tage an Oberflächen und Gegenständen anhaften. So können sich auch andere Menschen oral infizieren.

Welche Erkrankungen rufen Noroviren hervor?
Die Menschen jeglicher Altersgruppe können sich mit Noroviren infizieren. Dabei sind die ganz typischen Symptome etwa Durchfall und Erbrechen. Häufig werden diese auch mit Fieber und Kopfschmerzen begleitet. Erste Symptome können bereits nach knapp 24 Stunden nach einer Infektion auftreten. Gewöhnlich dauern diese etwa ein bis drei Tage an.

Ist die Übertragung von Noroviren auch über Lebensmittel denkbar?
Vor allem werden Noroviren durch direkten Kontakt mit einer anderen erkrankten Person übertragen. Aber auch indirekt mit verschmutzten Oberflächen können diese übertragen werden. Auch durch Lebensmittel ist eine Infektion nicht unüblich, wenn diese ebenfalls Noroviren bereits an sich tragen.

Überwiegend passiert das genau dann, wenn die Hände vor der Zubereitung der Lebensmittel nicht ganz gründlich gewaschen werden. Sollten die Lebensmittel daraufhin nicht auch noch erhitzt werden bevor es zum Verzehr kommt, können diese damit zu einer Erkrankung führen.

Wie kann eine Norovirus-Erkrankung denn nun verhindert werden?
Hygiene ist die wichtigste Maßnahme, um sich nicht mit Noroviren zu infizieren. Dabei sollte vor allem das Augenmerk auf eine hygienische Zubereitung von Lebensmittel gelegt werden. Doch kann eine mögliche Weiterverbreitung der Viren verhindert werden. Dabei verringert das gründliche Waschen von Händen mit Seife die Gefahr einer Kontamination oder auch einer Ansteckung.

Was geschieht eigentlich, wenn man sich im Krankenhaus mit den Noroviren ansteckt?
Damit es nicht zu weiteren Ansteckungen kommt, wird ein Patient bereits bei einem nur geringen Verdacht auf Noroviren bereits isoliert, was bedeutet, dass der Patient in ein Einzelzimmer gebracht wird. Diese Patienten dürfen daraufhin nur noch eine für ihn speziell zugewiesene Toilette verwenden und mit einem speziellen Händedesinfektionspräparat müssen die Hände definiziert werden.

Mögliche Besucher müssen vor Betreten des Zimmers Mund- und Nasenschutz tragen, dabei auch Schutzhandschuhe und einen Schutzmantel tragen. Bevor das Zimmer wieder verlassen wird, werden diese Sache in einem Abfallbehälter entsorgt und die Hände desinfiziert.

Bitte empfehlt diese Seite oder verlinkt uns:

Bitte bewerten Sie diesen Artikel
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (100 Stimmen, Durchschnitt: 4,52 von 5)
Loading...

 Rechtliche Hinweise