Röteln

Steckbrief: Röteln

  • Name(n): Röteln; Rubella; (allgemein Rubeola)
  • Art der Krankheit: Virusinfektion
  • Verbreitung: weltweit; Eindämmung dank Impfschutz in den Industrieländern
  • Erste Erwähnung der Krankheit: 1740 durch Friedrich Hoffmann
  • Behandelbar: präventiv
  • Art des Auslösers: Rötelnvirus
  • Wieviele Erkrankte: bis zu 90% in Ländern ohne Impfschutz
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Hausarzt; Kinderarzt; Gynäkologe
  • ICD-10 Code(s): b06.0; b06.8; b06.9

RÖTELN – Selten und Mild

Röteln sind eine ansteckende Viruserkrankung, die sich besonders dadurch äußert, dass Betroffene einen spezifischen roten Hautausschlag (Exanthem) bekommen. Durch eine flächendeckende Immunisierung der Bevölkerung hat diese Erkrankung in den Industriestaaten an Bedeutung verloren. als gefährlich gilt sie lediglich in Bezug auf Schwangere, da besonders eine Infektion in den ersten Schwangerschaftsmonaten zu schweren Schäden des Fötus führen kann.

Definition Röteln

Röteln gehören, genauso wie Mumps, Masern oder Windpocken, zu den Kinderkrankheiten. Dieser Begriff wird in der Medizin genau dann verwendet, wenn eine hohe Rate der Durchseuchung ob einer enormen Infektiosität gegeben ist. Hierdurch wird die Mehrheit der Menschen bereits im Kindesalter mit dem Rötelnerreger infiziert. Anschließend besteht eine lebenslange Immunität.

Röteln werden im Volksmund gemeinsam mit Masern und Scharlach unter dem Begriff Rubeola zusammengefasst. Grund hierfür ist der rote, punktförmige Hautausschlag, der bei allen drei Erkrankungen deutlich hervortritt, obgleich ein jeweils eigenständiger Virus ursächlich ist.


Was sind Röteln?

Röteln gehören zu den sogenannten Tröpfcheninfektionen. Das Rötelnvirus wird folglich durch Niesen, Husten oder den direkten Kontakt mit dem schleimigen Auswurf von einer Person auf eine andere übertragen. Generell gilt ein Patient während des Hautausschlages sowie zwei Wochen nach dessen Abklingen als ansteckend. Doch bereits zehn Tage vor den ersten Rötelnanzeichen besteht eine Infektionsgefahr. Ergo ist es nicht immer möglich, den Träger des Virus eindeutig zu identifizieren.

Als weitere Möglichkeit der Übertragung gilt die Schwangerschaft. Frauen mit fehlender Rötelnimmunität geben bei Ansteckung die Viren über die Plazenta an den Embryo weiter.

Welche Ursachen gibt es?

Ursächlich für eine Rötelnerkrankung ist der Rötelnvirus (Rubella-Virus), der sich von Mensch zu Mensch überträgt. Maßgeblich ist hierfür die Tröpfcheninfektion: Der Virus wird durch den Kontakt mit Atmungssekreten aufgenommen, die beispielsweise beim Husten oder Niesen entstehen. Eine weitere Übertragungsmöglichkeit besteht in der Schwangerschaft. Der Virus passiert hier die Blutschranke und infiziert schließlich den Embryo.

Da die Inkubationszeit bei Röteln bis zu 10 Tagen betragen kann und der Virus ebenso lang noch nach dem Abklingen der Symptome aktiv bleibt, merken Betroffene nicht einmal, dass sie ansteckend sind und womöglich zur Verbreitung der Krankheit beitragen.


Symptome & Anzeichen

Röteln werden grundlegend hinsichtlich ihrer spezifischen Ausprägung unterteilt. Die milde Verlaufsform ist am häufigsten anzutreffen. Hier sind Symptome in der Regel nur schwer zu bemerken. Besonders bei Kindern zeigt sich dann lediglich ein schwacher Hautausschlag im Gesicht sowie eine leicht Erhöhte Temperatur. Darüber hinaus können sich Grippeähnliche Symptome einstellen, die jedoch innerhalb weniger Tage wieder abklingen. In einigen Fällen lassen sich Vergrößerungen der Lymphknoten am Hals feststellen.

Schwerere Rötelnerkrankungen Gehen überdies mit Schmerzen einher. Vor allem Erwachsene klagen dann über ein Missempfinden im Bereich der Fingergelenke. Der Hautausschlag kann unter Umständen vom Gesicht über den gesamten Körper wandern.


Diagnose & Krankheitsverlauf

Da die Symptome der Röteln denen von Scharlach oder Masern durchaus ähneln, ist meist eine umfassende Blutuntersuchung beim Arzt nötig, damit dieser die Erkrankung eindeutig diagnostizieren kann. Durch diese Untersuchung des Blutes stellt der Arzt die für diese Krankheit typischen Antikörper im Blut fest.
Bei Verdacht auf eine Rötelnembryofetopathie durch Infektion einer Schwangeren stehen verschiedene diagnostische Methoden zur Verfügung. Als gesichert gilt die Untersuchung des Fruchtwassers. Im fortgeschrittenen Krankheitsstadium ist zudem eine Nabelblutuntersuchung möglich. Nach der Geburt des Kindes sind mitunter keine offensichtlichen Symptome für eine erfolgte Virusinfektion erkennbar. Für die definitive Absicherung der Diagnose muss wiederum ein Bluttest erfolgen, der spezielle Antikörper ermitteln soll, die durch den Embryo selbst gebildet und nicht über die Plazenta von der Mutter übernommen wurden.


Diagnose & Krankheitsverlauf

Die Häufigkeit von Röteln richtet sich grundlegend danach, ob in einer bestimmten Region eine flächendeckende Durchimpfung erfolgt. So wurde die Erkrankung beispielsweise in Deutschland beinahe ausgemerzt, da die Mehrheit der Bevölkerung geimpft und somit gegen eine Infektion geschützt ist. Hier wurde zudem keine Infektion während der Schwangerschaft mehr gemeldet. Hingegen zeigt sich in Gegenden, vor allem sind hier Entwicklungsländer zu nenne, in den Impfungen nicht verbreitet sind, eine Prävalenz von bis zu 90 % auf.

In den vergangenen Jahren konnte ein Rücklauf der Impfungsrate beobachtet werden. Dies hängt vor allem mit einer zunehmenden Skepsis gegenüber Impfungen im Allgemeinen zusammen. Welche Auswirkungen hierdurch auf die Verbreitung der Röteln zu erwarten sind, ist noch nicht abschließend geklärt. Mediziner gehen davon aus, dass eine flächendeckende Immunität dann besteht, wenn etwa 90 % der Bevölkerung geimpft sind. Diese Werte konnten bisher noch erreicht werden.


Komplikationen bei der Krankheit

Im Grunde genommen sind Röteln eine eher ungefährliche Erkrankung. In einigen Fällen kann sie jedoch stärkere Symptome hervorrufen. Hierzu gehören unter anderem arthritische Gelenkschmerzen, Mittelohrentzündungen und in seltenen Fällen sogar eine Enzephalitis (Hirnhautentzündung). Diese Komplikationen treten jedoch nur sehr selten auf.

Hingegen stellt die Infektion mit Röteln während der Schwangerschaft ein gravierendes Problem dar. Ist in den ersten 12 Schwangerschaftswochen eine Ansteckung erfolgt, führt dies in circa 90 % aller Fälle dazu, dass der Embryo schwer geschädigt und in seiner Entwicklung beeinträchtigt wird. In solchen Fällen spricht man von der sogenannten Rötelnembryofetopathie. Meist tritt in Folge einer durch Röteln ausgelösten Fehlbildung ein Spontanabort ein. Neben Wachstumsstörungen gehören aber auch Herzfehler, verminderte Organentwicklung, unzureichende Ausbildung des Hirns und hernach geistige Behinderung sowie Fehlentwicklung der Sinnesorgane zu den häufigen Auswirkungen. In den vergangenen Jahren sind dank des Impfschutzes die Fallzahlen unter 0,1 % gesunken.


Wann sollte man zum Arzt gehen?

Das Erscheinungsbild der Röteln kann leicht mit dem der Masern oder Windpocken verwechselt werden. Daher sollten Betroffene einen Arzt aufsuchen, sobald sie den typischen Hautausschlag an sich bemerken, auch wenn anschließend keine medikamentöse Therapie notwendig ist. Ein Arztbesuch ist in jedem Falle angezeigt, wenn Schwangere vermeintlich an Röteln erkrankt sind. Generell gehört ein Antikörpertest auf diese Erkrankung aber zur Mutterschaftsvorsorge.

Behandlungsmethoden & Therapie

Im Prinzip gibt es keine Behandlung, die eine Rötelninfektion verkürzen kann. Darüber hinaus sind die Symptome dieser Krankheit oftmals nicht schwerwiegend und müssen nicht behandelt werden. Ein Besuch beim Arzt dient daher vor allem der Abklärung und Verifizierung der Röteln. Darüber hinaus sind nur wenige Maßnahmen angeraten. Die Patienten sollten grundsätzlich Bettruhe halten und sich so weit es geht von ihren Mitmenschen fernhalten, um diese nicht anzustecken. Zudem können fiebersenkende Medikamente verschrieben werden. Paracetamol oder Ibuprofen sind die am häufigsten verwendeten Arzneimittel gegen Röteln.

Wird eine Rötelninfektion während der Schwangerschaft erworben, kann die Medizin leider nur wenig bewirken. Die eigentliche Behandlung setzt hier erst nach der Geburt ein. Abhängig von den jeweiligen Schäden, wird das Neugeborene beispielsweise mit operativen Eingriffen oder Krankengymnastik therapiert.


Vorbeugung – Impfung & Prävention

Röteln sind hoch ansteckend – übertragen werden sie meist beim Husten oder Niesen durch die sogenannte Tröpfcheninfektion. Grundsätzlich ist diese Erkrankung nicht gefährlich. Einzig während der Schwangerschaft sollte man erhöhte Vorsicht walten lassen. Aus diesem Grund ist die oberste Präventivmaßnahme, dass der Kontakt zu Rötelninfizierten vermieden wird beziehungsweise der Betroffene selbst sich während der Dauer seiner Erkrankung isoliert.
Darüber hinaus ist es unerlässlich, dass im Kindesalter eine Impfung gegen die Röteln erfolgt. Bei Mädchen sollte diese unbedingt vor dem Eintreten der Pubertät geschehen, um spätere Komplikationen während einer Schwangerschaft zu vermeiden.
Die Impfung gegen Röteln, welche natürlich auch bei Jungen vorgenommen wird, erfolgt meist als Kombinationsimpfung gegen Masern und Mumps (MMR-Impfung). Empfohlen wird die Impfung ab dem 12. Lebensmonat. Hernach sollte eine Auffrischung zwischen dem 4. Und 6. Lebensjahr vorgenommen werden. Bei richtiger Durchführung und der Einhaltung des Impfzyklus gelingt eine zu 99 % sichere Immunität gegen das Rötelnvirus.


Prognose zur Heilung

In aller Regel wird der Körper eine Rötelninfektion leicht abwehren können. Es ist daher nicht davon auszugehen, dass lang anhaltende Schäden durch den Virus hervorgerufen werden. Bis auf sehr seltene Ausnahmen kann von einem Symptomrückgang innerhalb weniger Tage ausgegangen werden. Eine komplette Heilung und Immunisierung des Körpers erfolgt während der zwei folgenden Wochen.


Ist eine Impfung notwendig?

Die Impfung gegen Röteln erfolgt als Kombipräparat mittels MMR-Impfstoff (Masern-Mumps-Röteln). Neuerdings wird auch ein Impfstoff eingesetzt, der zusätzlich gegen Varizellen (Windpocken) immunisiert (MMRV-Impfstoff). Es handelt sich bei beiden Stoffen um Präparate, die auf Lebenderregern basieren. Folglich wird eine Immunisierung dadurch erzielt, das ungefährliche Kleinstmengen des Virus injiziert werden und eine Reaktion des Immunsystems hervorrufen. Dadurch, dass beim Impfen nur wenige Erreger in den Körper eindringen, ist die Bildung von Antikörpern für den Körper leicht und wesentlich weniger anstrengend, als die bei einer tatsächlichen Infizierung der Fall ist. Ausschlaggebend ist zudem, dass der Eintrittsort des Virus kontrolliert ist und sich an einer “gefahrlosen” Körperstelle, zumeist dem Oberarm, befindet.

In den vergangenen Jahren lies sich eine Zunahme an skeptischen Meinungen bezüglich Impfungen erkennen. Viele Eltern sind sich inzwischen unsicher, ob sie ihre Kinder überhaupt impfen lassen sollen und in welchem Alter eine Immunisierung beginnen sollte. Impfkritische Artikel und Studien im Internet verstärken diesen Trend noch. An dieser Stelle soll jedoch gesagt sein, dass alle bisherigen Veröffentlichungen, die eklatante Nebenwirkungen als Folge einer Impfung propagieren, haltlos und wissenschaftlich nicht fundiert sind. Prominentestes Beispiel ist die 1998 in einer medizinischen Fachzeitschrift publizierte Studie Andrew Wakefields, die einen Zusammenhang zwischen der MMR-Impfung und dem Auftreten von frühkindlichem Autismus herausstellte. Inzwischen wurde valide belegt, dass es sich hierbei um eine manipulierte, absolut nicht belegbare und haltlose Studie handelt. Dennoch geistern ihre Ergebnisse als urbaner Mythos durch das Internet und befeuern die neuerliche Skepsis gegen Impfungen.

Häufig trifft man auf die Meinung, dass es unnötig sei, das eigene Kind zu impfen, da doch die Mehrheit der Bevölkerung als Schutzschild gegen Infektionen fungiert. Dies ist im Prinzip richtig und wird in der Medizin als “Herdenimmunität” bezeichnet. Ab einem Prozentsatz von über 90 % Durchimpfung gilt eine Krankheit sogar als eliminiert. Geimpfte Menschen sorgen hernach dafür, dass sich ein Virus nicht ausbreiten kann. Folglich kann ein Infizierter niemanden anstecken und es gibt keine Ausbreitung der Erkrankung, unabhängig davon, wie infektiös sie auch sein mag. Wenn jedoch Kinder zunehmend nicht mehr geimpft werden, sinkt die nötige Durchimpfungsrate so weit ab, dass sich die Krankheit erneut ausbreiten kann. Betroffen sind dann vor allem kleine Kinder, die ob ihres Lebensalters noch keine Immunität entwickelt haben. Und obgleich die Röteln per se keine gefährliche Krankheit sind, kann sie unter Umständen mit einer anderen Erkrankung oder einer Immunsupprimierung zusammenfallen und vom Immunsystem nicht mehr aufgefangen werden.

Werden Kinder nicht im von Ärzten empfohlenen Rahmen geimpft, sondern erst im späteren Verlauf ihres Lebens, lässt sich nicht mehr die gleiche Impfwirksamkeit erzielen. Dies kann besonders für Frauen gefährlich werden, die spätestens vor Eintritt der Pubertät eine MMR-Impfung (bzw. MMRV-Impfung) erhalten sollen. Hier besteht schlicht die Gefahr, dass die Immunität zu spät oder nur unzureichend erlangt wird und Röteln während der Schwangerschaft zu einer Rötelnembryofetopathie führen.

Sicherlich gibt es eine Reihe von Nebenwirkungen, die in Zusammenhang mit dem MMR-Impfstoff stehen. Dadurch, dass die Grundlage des Impfstoffes Lebenderreger bilden, können leichteste Symptome der Erkrankung selbst hervorgerufen werden. So können unter Umständen Rötungen oder leichte Schnupfensymptome einer Impfung folgen. Allerdings zeigen nur lediglich 5 % der Geimpften überhaupt Anzeichen einer der injizierten Krankheiten Masern, Mumps, Röteln oder Windpocken. Generell unterschreitet das Risiko der Nebenwirkungen bei Weitem die Gefahren einer tatsächlichen Infektion. Aus diesem Grund sind sogenannte “Ansteckpartys”, bei denen Kinder mit der Krankheit über andere infiziert werden sollen, mitnichten einer Impfung gleichzusetzen und schärfstens zu verurteilen.

Schlussendlich lässt sich zusammenfassen, dass eine Impfung gegen Röteln und andere Erkrankungen dringlichst angeraten ist. Zum einen wird hierdurch die Herdenimmunität bewahrt, zum anderen minimiert sich das persönliche Risiko drastischer Krankheitsfolgen. Die Angst vor Nebenwirkungen ist nahezu unbegründet. Tatsächlich auftretende unerwünschte Symptome nach einer Impfung sind nicht annähernd so gefährlich, wie eine Krankheit selbst. Zudem liegt hier das Risiko deutlich im vernachlässigbaren Bereich.


Alternative Behandlungsmethoden

Die Alternativmedizin kann selbstverständlich nicht als präventive Maßnahme gegen die Ansteckung mit dem Rötelnvirus eingesetzt werden. Hier greift lediglich eine Immunisierung mittels Impfung. Ebenso kann sie nicht zur Heilung der Erkrankung angewendet werden. Besondere Bedeutung kommt ihr jedoch im Bezug auf die Symptomlinderung zu. Oftmals geht eine Rubella-Infektion mit nur mäßig schweren Beschwerden einher, die eine medikamentöse Therapie unnötig machen. Vor allem Kinder können diese jedoch als sehr unangenehm empfinden. Hier bietet die Alternative Medizin unterschiedliche Möglichkeiten, vergleichsweise milde und nebenwirkungsfrei einzuwirken. Natürlich sollte eine Behandlung stets mit dem zuständigen Arzt oder einem Heilpraktiker abgesprochen werden, da bei falscher Anwendung auch Mittel, die zunächst harmlos erscheinen, gravierenden Einfluss auf den Körper haben. Das gilt umso mehr, wenn Kinder behandelt werden.

Welche Hausmittel können helfen?

Ausreichend Schlaf und Ruhe ist bei einer Infektion mit dem Rötelnvirus zumeist eine ausreichende Therapie. Bei erhöhter Temperatur können Waden- oder Essigwickel Linderung verschaffen. Einige Ratgeber empfehlen zudem Spaziergänge an der frischen Luft. Davon kann jedoch nur abgeraten werden, da Betroffene ob der hohen Ansteckungsgefahr lieber nicht das Haus verlassen sollten.

Heilkräuter & Heilpflanzen

Heilkräuter bieten sich besonders zur Unterstützung bei Fieber und Abgeschlagenheit an. Da oftmals keine medikamentöse Therapie zur Rötelnbehandlung notwendig ist, kann hier mit pflanzlichen Heilmitteln eingegriffen werden.

  • Gelber Enzian
  • Pfefferminze
  • Thymian
  • Weide
  • Berberitze
  • Linde
  • Brunnenkresse
  • Johanniskraut

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.

Ätherische Öle

  • Cistrose
  • Rosmarin
  • Eukalyptus
  • Ingweröl
  • Lavendel
  • Orange
  • Bergamotte>

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.

Homöopathie & Globuli

Homöopathische Mittel sollen bei einer Rötelnerkrankung vor allem das Allgemeinbefinden des Betroffenen stärken. Besonders das Empfinden von Hitze werde mit spezifischen Globuli eingedämmt.

Im Folgenden findet sich eine Auswahl der gängigen homöopathischen Mittel gegen Röteln:

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.

Schüssler-Salze

Schüssler Salze sollen in Bezug auf eine Rötelnerkrankung vor allem unterstützend zur Symptomlinderung eingesetzt werden. Die genannten Präparate dienen hernach vor allem der Bekämpfung von Fieber sowie geschwollenen Lymphknoten. Sie können jedoch nichts gegen den Virus an sich ausrichten. Aus diesem Grund sollte bei einer Rötelninfektion, zumal wenn die Krankheit mit schweren Symptomen einhergeht, stets ein Arzt zurate gezogen werden.

Im Folgenden sind die üblicherweise von Heilpraktikern empfohlenen Mittel zur Symptombehandlung bei Röteln aufgelistet:

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.

Diät & Ernährung

Eine Infektion mit Röteln erfordert in aller Regel keine spezifische Ernährung. Treten leichte Beschwerden und grippeähnliche Symptome auf, kann eine leichte Vollkost dazu beitragen, das allgemeine Befinden zu verbessern. Eine kräftigende Hühnerbrühe, frisches Obst und Gemüse sowie ungesüßter Tee eignen sich hierfür. Bei erhöhter Temperatur sollte darauf geachtet werden, dem Körper genügend Flüssigkeit zuzuführen, um eine Dehydrierung zu vermeiden. Sind Kinder von Röteln betroffen, klagen diese oftmals darüber, keinen Durst zu haben und verweigern unter Umständen die Flüssigkeitsaufnahme trotz Hitzeempfinden. In diesen Fällen können auch verdünnte Säfte gereicht werden, für die Kinder in der Regel empfänglicher sind. Eine andere Möglichkeit ist, “bunte” Teesorten zu verwenden, beispielsweise Früchtetees, da diesen häufig gegenüber den bräunlichen Kräuterteesorten der Vorzug gegeben wird.

An dieser Stelle sei nochmals erwähnt, dass während einer Virusinfektion generell auf Alkohol, Nikotin und Kaffee verzichtet werden sollte. Diese Substanzen schwächen den Körper und belasten ihn zusätzlich. Das Immunsystem kann hernach nicht effizient arbeiten und bekämpft die Erkrankung somit langsamer.


FAQ – Fragen & Antworten

Ich möchte mit meinem Baby verreisen – muss es geimpft werden?

Im Normalfall ist eine Impfung zwischen dem 12. Und 15. Lebensmonat üblich. Besonders wenn Fernreisen in Gebiete erfolgen, in denen kein flächendeckender Impfschutz besteht, kann eine vorherige Impfung jedoch ratsam sein. In solchen Fällen kann sie unter Umständen bereits im 6. Lebensmonat erfolgen. Sie sollte jedoch hernach zweimalig aufgefrischt werden.

Was sollte ich vor und nach einer Impfung vermeiden?
Die Impfung mit dem MMR- beziehungsweise MMRV-Impfstoff ist in aller Regel unbedenklich. Einer speziellen Vorbereitung bedarf es nicht. Es kann beispielsweise zuvor ganz normal gegessen werden. Patienten sind darüber hinaus vollkommen verkehrstüchtig und können normal zur Arbeit oder in den Kindergarten gehen. Selbstverständlich sollten Sie niemals Alkohol konsumiert haben, bevor eine Impfung vorgenommen wird. Hierdurch kann der Kreislauf massiv belastet werden. Auch anstrengende körperliche Aktivitäten sind nach erfolgter Impfung ein Stressfaktor für den Körper. Daher gilt es, unter anderem Sport am gleichen Tag zu vermeiden. Diese Einschränkungen gelten jedoch nur für einen Zeitraum von ein bis zwei Tagen. Hernach müssen keine Vorsichtsmaßnahmen mehr ergriffen werden.

Gibt es einen Unterschied zwischen Röteln und Ringelröteln?
Obgleich die Bezeichnungen Röteln und Ringelröteln eine Verwandtschaft nahelegen und beide Infektionen zu den Kinderkrankheiten gehören, handelt es sich doch um grundlegend verschiedene Erkrankungen. Ausschlaggebend für eine Infektion mit Ringelröteln (Erythema infectiosum) ist ein Erreger aus der Familie der Parvoviridae, nicht der Togaviridae, wie im Falle der Röteln. Für einen Laien ist mitunter die Differenzierung zwischen den Hautausschlägen, die für beide Krankheiten symptomatisch ist, schwierig. Aus diesem Grund sollte zur Abklärung stets ein Arzt zurate gezogen werden. Im Gegensatz zu Röteln sind Ringelröteln nicht meldepflichtig.

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