Masern

Steckbrief: Masern

  • Name(n): Masern; Morbilli
  • Art der Krankheit: Infektionskrankheit
  • Verbreitung: Weltweit (Schwerpunkt Entwicklungsländer; insbesondere Afrika)
  • Erste Erwähnung der Krankheit: Antike
  • Behandelbar: Ja
  • Art des Auslösers: Viren (Masernvirus)
  • Wieviele Erkrankte: Ca. 450.000 pro Jahr (Zahlen rückläufig)
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Hausarzt; Kinderarzt; Pneumologe; Internist
  • ICD-10 Code(s): ICD-10-GM-2017 – A00-B99 – B00-B09 – B05 ff.

Masern – Nicht nur eine Kinderkrankheit

Masern
Unter Masern versteht man eine akute Infektionserkrankung, welche das Masernvirus verursacht und häufig bei Kindern auftritt. Charakteristisch für die Masern ist der Hautausschlag am ganzen Körper und das grippeähnliche Vorstadium.

Aufgrund der lebenslangen Immunität des Masernvirus kann man nur einmal daran erkranken. Die Erkrankung kann in schlimmeren Fällen auch zu Mittelohr-, Hirnhaut- oder Lungenentzündung führen. Aus diesem Grund zählen die Masern zu den lebensbedrohlichen Erkrankungen, die von der Weltgesundheitsorganisation zur Ausrottung vorgesehen sind.

Definition Masern?

Die Masern gehören zu den sogenannten Infektionskrankheiten, die mittels Tröpfcheninfektion weitergegeben werden. Ausschlaggebend hierfür ist das Masernvirus. Es handelt sich dabei um humanpathogene Viren, also Erreger, die nur beim Menschen vorkommen und ausschließlich von diesen weitergegeben werden.

Das Masernvirus ist insgesamt hochinfektiös. Bereits ein kurzer Kontakt zu Erkrankten beziehungsweise kontaminierten Gegenständen reicht aus, um sich anzustecken. Allerdings zeigen sich die Erreger sehr empfindlich gegenüber diversen Chemikalien. Desinfektionsmittel und ähnliche Substanzen können hernach gezielt gegen das Virus eingesetzt werden. Dies verhindert jedoch nicht, dass die Infektion beim Husten oder Niesen weitergegeben wird.

Nach einer Ansteckung und der circa 10 Tage währenden Inkubationszeit zeigen sich die typischen Symptome der Masern: Fieber, entzündete Schleimhäute, Halsschmerzen und nicht zuletzt ein großflächiger Ausschlag, der im Halsbereich einsetzt und sich von dort über den gesamten Körper ausbreiten kann.

Üblicherweise klingen Masern innerhalb weniger Tage wieder ab. Der menschliche Körper hat dann genügend Antikörper gebildet, um die Infektion wirksam bekämpfen zu können. Darüber hinaus besteht nun eine lebenslange Immunität. Es ist also nicht möglich ein zweites Mal an den Masern zu erkranken.

Als besonders gefährliche Erkrankung werden Masern deswegen eingestuft, weil sie mit einer Reihe Komplikationen und Folgeerkrankungen einhergehen können. Beispielsweise führen sie unbehandelt in circa 25 % der Fälle zu einer Lungenentzündung. Es sind aber auch verschiedene Formen der Meningitis oder Entzündungen der Ohren, Augen und anderer Organe möglich. Darüber hinaus stellen Masern eine erhebliche Gefahr für immungeschwächte Personen dar. Wesentlich ist hierbei auch, dass es keine speziellen Medikamente gegen eine Masernerkrankung gibt. Lediglich die Symptome können behandelt werden. Als wirksamer Schutz vor dieser Infektionskrankheit hat sich lediglich die flächendeckende Impfung der Bevölkerung gezeigt. Dank der sogenannten Herdenimmunität könnte bereits ab eine Durchimpfungsrate von circa 95 % eine komplette Ausrottung der Masern erreicht werden.


Was sind Masern?

Bei Masern, die man im Fachjargon auch als „Morbilli“ bezeichnet, handelt es sich um eine primär bei Kindern vorkommende Erkrankung, die schon seit den frühesten Tagen menschlicher Geschichte bekannt ist. Dieses durch Viren verursachtes Leiden war noch vor einigen wenigen Jahrzehnten sehr weit verbreitet. Heutzutage allerdings trifft man es kaum noch an. Dank moderner Impfstoffe und Impftechniken, ist es beinahe vollkommen zu vermeiden. Gerade darum ist es wichtig, dass Eltern ihre Pflicht den eigenen Kindern und der Gesellschaft gegenüber wahrnehmen und ihre Kinder impfen lassen. Bleibt solches aus, schadet man nicht nur dem eigenen Nachwuchs, sondern gefährdet potentiell auch andere Personen.

Zumeist äußert sich dieses in unseren Breiten beinahe ausgestorbene Leiden mit zunächst an eine Grippe erinnernde Symptomen. Diese beinhalten unter anderem einen sehr widerborstigen Husten, eine laufende Nase, entzündete Augen sowie eine trockene und / oder entzündete Kehle. Darüber hinaus stellen sich in beinahe allen Fällen auch noch Fieber Fieber und der für die Krankheit so typische rote und an Blasen erinnernde Ausschlag ein. Damit ist die vorliegende Erkrankung gerade zu beginn eher schwer von einer normalem Grippe zu unterscheiden, was in einigen wenigen Fällen dazu führen kann, dass der behandelnde Arzt zunächst eine fehlerhafte Diagnose stellt.

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei den Masern um eine Erkrankung, die primär die kleinsten, also Kinder, befällt. Erwachsene sind lediglich in so verschwindend geringen Fällen von diesem Leiden betroffen, dass sie es kaum in die Statistiken schaffen. Man sollte jedoch die Gravitude der Krankheit nicht vernachlässigen. Betroffene Kinder können durch die Masern sehr stark leiden und dieser Krankheit sogar komplett erliegen, also sterben.

Dennoch sollte man an dieser Stelle der Vollständigkeit halber anführen, dass die durch Masern ausgelösten jährlichen Tode stets und stetig zurückgehen und das auf globalem Niveau. Insbesondere lässt sich dieser als glücklich anzusehende Umstand auf die Tatsache zurückführen, dass dieses Übel durch eine Impfung beinahe komplett auszuschließen ist. Unter den nicht-geimpften kommt es jedoch jährlich zu mehr als 100.000 Todesfällen, die direkt auf Masern zurückzuführen sind. Die meisten Toten sind dabei fünf Jahre oder jünger.

Welche Ursachen gibt es?

Der Erreger kann nur bei Menschen die Krankheit auslösen und befällt vor allem Nerven- und Immunsystemzellen. Die Inkubationszeit (Zeit bis zum Ausbruch der Krankheit) beträgt ca. acht bis zehn Tage. Die Übertragung der Erreger geschieht durch Tröpfchen, beispielsweise durch Niesen oder Husten. Über die Bindehaut der Augen und die Atemwegsschleimhaut gelangt dieser in den Körper. Um sich anzustecken reicht schon ein sehr kurzer Kontakt mit einer Erkrankten Person aus.

Hierbei muss man sich vorstellen, dass die Viren, sobald sie den Wirt befallen haben, sich zunächst in den Schleimhäuten der Nase und der Kehle festsetzen und sich dort replizieren. Der Körper ist gegen diese spezielle Art der Viren zumeist machtlos und also nicht imstande dazu, die Erreger durch eigene Kraftanstrengungen abzuwehren.

Die Übertragung findet, wie soeben erwähnt, zumeist im Rahmen einer sog. „Tröpfcheninfektion“ statt. Bei dieser übertragen sich Körpersekrete direkt von einen auf den anderen Menschen. Dies geschieht meistens dann, wenn man von einer infizierten Person angeniest oder angehustet wird. Nicht zuletzt darum ist es von äußerster Wichtigkeit, dass man immer daraus achtet, die nötigen hygienischen Maßregeln zu treffen und erkrankten Personen nicht zu nahe zu kommen, bzw. selbst anderen Personen nicht zu nahe zu kommen, wenn man selbst von einer Krankheit betroffen ist. Hierbei handelt es sich nicht nur um ein Gebot der Höflichkeit, das jedem klar sein sollte, sondern auch um ein effektives Mittel der Vorbeugung.

Darüber hinaus kann sich die Krankheit aber auch mittels einer Schmierinfektion übertragen. Eine solche liegt dann vor, wenn eine bereits infizierte Person Gegenstände berührt und diese dadurch mit den entsprechenden Keimen kontaminiert. Berührt nun ein gesundes Individuum diesen kontaminierten Gegenstand kann es dazu kommen, dass auf diesem Weise eine Ansteckung vorkommt. Darum sollte man auch diesbezüglich stets Vorsicht walten lassen. Durch häufiges Waschen der Hände usw. lässt sich eine Tröpfcheninfektion jedoch in den meisten Fällen ausschließen.


Symptome & Anzeichen

Das auffälligste Symptom der Masern ist der Ausschlag auf der Haut, welcher sich am ganzen Körper ausbreiten kann. Ebenfalls typisch für diese Krankheit sind die Fieberschübe: Einmal im Vorläuferstadium und später im Hauptstadium erneut. Die allgemeinen Symptome im Vorläuferstadium sind Müdigkeit, Kopfschmerzen und Gliederschmerzen und auch Bauchschmerzen. Oftmals ist man sehr lichtempfindlich und es kann zu tränenden Augen kommen. Auch Halsschmerzen und trockener Husten können zu den Symptomen zählen. Ab dem dritten Tag verändert sich die Mundschleimhaut und beim zweiten Fieberschub befindet sich der Erkrankte im Hauptstadium. Nun bildet sich auch der Hautausschlag aus, der sich durch große Flecken und Unregelmäßigkeit auszeichnet. Er beginnt meist an den Ohren und wandert immer weiter nach unten.

Hierzu im Folgenden noch einmal eine genauere Übersicht:

  • Infektion mit der Krankheit und Inkubation: Zwischen der Infektion mit den verursachenden Erregern und dem Ausbruch der Krankheit können bis zu 10 oder 14 Tagen liegen. Hierbei handelt es sich um die sog. Inkubationszeit. Diese ist von Krankheit zu Krankheit stark variabel. In dieser bis zu zwei Wochen andauernden Periode also empfindet man jedoch keinerlei Symptome oder Anzeichen, die auf eine Infektion, welcher Art auch immer, hindeuten könnten.
  • Nichtspezifische Anzeichen und Symptome: Wie bereits drückt sich die vorliegende Erkrankung gerade in der frühen Phase ihres Entstehens zumeist nicht durch sonderlich klar umrissene Symptome aus, die man klar und deutlich den Masern zuzuordnen imstande wäre. Vielmehr handelt es sich hierbei um sehr allgemeine Anzeichen, die mehr oder weniger stark einen grippalen Infekt vermuten lassen. Es handelt sich hierbei also um husten, Laufen der Nase, Halsschmerzen sowie einem eher moderaten Fieber. Man kann des Weiteren davon ausgehen, dass dieser Zustand in etwa zwei bis drei Tage andauert. Hiernach verschlimmert sich die Krankheit in aller Regel zusehends.
  • Akute Phase der Masern und Ausschlag: Während der akuten Phase der Masern kommt es zu dem für die Krankheit so typischen roten Ausschlag. Tritt dieser auf, fällt auch die Diagnose in aller Regel nicht mehr schwer. Dieser Ausschlag ist besonders eindeutig und zeichnet sich durch die Entstehung kleiner roter Bläschen aus, die oftmals in partiellen Häufungen auftreten. Diese wirken zumeist sehr aufgedunsen und sorgen damit dafür, dass der gesamte Körper des Erkrankten etwas unförmig und aufgebläht wirkt. Zuvörderst greift der Ausschlag im Bereich des Gesichts um sich. Er beginnt hinter den Ohren und verläuft von da aus entlang des Haaransatzes. Von dort dann weiter auf den ganzen Körper.

    Je weiter sich der Ausschlag über den Körper verteilt, desto stärker wird oftmals auch das Fieber. Werte von 40 oder 41 C° sind hierbei durchaus keine Seltenheit und stellen eine große Gefahr für Leib und Leben des betroffenen Kindes dar. Dennoch sollte man bedenken, dass es sich häufig nicht um ein konstantes Fieber, sondern vielmehr um Fieberschübe handelt. Das erleichtert den Betroffenen den Verlauf der Krankheit zumindest etwas.

    Nach ein paar Tagen klingen die Symptome dieser Phase jedoch nach und nach ab. Das Fieber wird geringer und bricht in immer größer werdenden Abständen auf und der Ausschlag bildet sich auch zusehends zurück.

  • Ansteckungsgefahr: Die Gefahr einer Ansteckung ist bereits schon direkt nach der Infektion gegeben. Das stellt ein großes Risiko dar, da Betroffene aufgrund der vergleichsweise langen Inkubationszeit nicht wissen, dass sie überhaupt infiziert sind. Auch einige Tage nachdem der Ausschlag abgeklungen ist, ist die betroffene Person noch ansteckend. Darum sollte man diesbezüglich Vorsicht walten lassen und sich und andere nicht gefährden, indem man sich die Ruhe gönnt, derer man bedarf und sich von anderen fernhält, insofern das nötig ist.

Diagnose & Krankheitsverlauf

Die Diagnose von Masern ist nicht immer ganz einfach. Dies liegt primär an dem Umstand, dass die Symptome gerade zu Beginn der Erkrankung oftmals doch sehr uneindeutig sind. Die hierdurch bedingten Schwierigkeiten wirken sich allerdings nicht allzu negativ auf die Diagnose selbst aus. Selbst wenn ein Arzt die Diagnose zunächst falsch stellen sollte, wird spätestens nach einigen wenigen tagen klar, dass es um Masern und nicht um eine einfache Grippe handelt. Nämlich dann, wenn der Ausschlag einsetzt. Dieser ist nicht nur ein Indiz, sondern ein ganz klarer Indikator für eine Infektion mit der vorliegenden Krankheit. Es gibt kaum andere Leiden, die einen ähnlichen Ausschlag nach sich ziehen.

Darum kann es durchaus ausreichen, wenn der Arzt eine Blickdiagnose durchführt. Allerdings ist dies nur probat, wenn der Ausschlag bereits ausgebrochen ist. Sollte dies nicht der Fall sein, ist eine Blickdiagnose nicht möglich. Des weiteren kann es bisweilen auch sehr hilfreich sein, eine allgemeine Anamnese durchzuführen. Hierbei handelt es sich um ein tiefer gehendes Gespräch mit dem Patienten, dass der Klärung der Lebensumstände und der Krankengeschichte dient. Da es sich bei den Betroffenen aber zumeist um kleine Kinder handelt, ist dies nicht immer ganz einfach und die Eltern oder Vormünder müssen als Ansprechpartner herhalten. Diese Methode ist besonders dann wichtig, wenn das Kind bereits in den Kindergarten geht oder eine Grundschule besucht. Sind dort letzthin Fälle von Masern aufgetreten, so ist es nicht allzu unwahrscheinlich, dass der eigene Nachwuchs sich damit infizieren konnte. Diese Information kann zwecks Stellung einer Diagnose sehr wichtig für den behandelnden Arzt sein.

Des Weiteren ist es auch möglich, eine Erkrankung mit Masern mithilfe der recht charakteristischen Fieberkurve, die mit derselben einhergeht, zu bestimmten. Treten immer wieder sehr starke Schübe von sehr hohem Fieber auf und das über einen Zeitraum von länger als einem Tag, so ist dies ein doch sehr eindeutiger Indikator für Masern. Insbesondere dann, wenn zusätzlich auch noch weitere spezifische Symptome vorliegen.

In seltenen Fällen ist es zusätzlich erforderlich eine Blutuntersuchung anzuberaumen. Diese erübrigt sich aber in der überwältigenden Mehrheit der Fälle.

Verlauf der Krankheit

  • Ansteckung: Wie bereits erwähnt, lassen sich bei einem normalen Verlauf der Masern mehrere Stadien der Erkrankung beobachten. Das erste Stadium ist natürlich die Infektion selbst. Diese findet zumeist mittels einer Tröpfcheninfektion oder einer Schmierinfektion statt, wobei erstere wesentlich häufiger ist als letztere. Die Schmierinfektion nämlich kann nur dann greifen, wenn eine gesunde Person, die ein kontaminiertes Objekt berührt hat, die Hände zu den Augen oder in den Mund führt. Dies passiert bei Kindern weitaus häufiger als bei erwachsenen. Darum sind besonders Kinder während ihrer oralen Phase gefährdet, sich mit Masern zu infizieren. Dennoch sollte man tunlichst davon absehen, seinen Nachwuchs in einer allzu sterilen Umgebung aufwachsen zu lassen. Ist dies der Fall, ist es den Kindern nicht möglich, natürliche Abwehrstoffe gegen eine Vielzahl von Krankheiten zu entwickeln, was im Verlauf des späteren Lebens wiederum zu sehr starken Anfälligkeiten gegenüber allem führt. Weniger ist hier sprichwörtlich mehr.
  • Inkubation: Nach einer Ansteckung kommt es zur sog. „Inkubationszeit“. Diesen Begriff hört man zwar immer wieder, aber dennoch wissen viele Menschen nicht, was genau er bedeutet. Dabei ist das denkbar einfach. Bei der Inkubationszeit handelt es sich um die Periode, während der sich die Erreger im Körper soweit aufbauen, dass sie zu einer Krankheit heranwachsen können Im Falle der Masern muss man hier im Durchschnitt von 10 bis 14 Tagen ausgehen. Während dieser zeit ist das betroffene Individuum allerdings bereits für (noch) gesunde Personen ansteckend. Das ist insbesondere deswegen sehr gefährlich, da ein Mensch, der sich noch in der Inkubationszeit befindet nichts davon weiß, dass er infiziert ist. Man wird als Erkrankter somit unwissentlich und hoffentlich auch unwillentlich zu einem potentiellen Gesundheitsrisiko für seine direkte Umwelt.
  • Frühe und akute Phase: Konnte die Krankheit schließlich ausbrechen, zeigen sich zunächst lediglich sehr milde und eher schlecht zuzuordnende Symptome. Diese erinnern alles in allem mehr an eine gewöhnliche Grippe, als an eine Erkrankung mit Masern. Erst nach zwei bis drei Tagen stellen sich die typischen Anzeichen der vorliegenden Erkrankung ein. Insbesondere der typische Ausschlag erscheint. Zunächst kann man ihn im Gesicht beobachten. Von dort breitet er sich schließlich über den ganze Körper auf. Diese akute Phase der Krankheit dauert je nach Fall unterschiedlich lang. Man sollte aber durchaus bis zu 14 Tagen einplanen. Darüber hinaus kommt es im Rahmen dieser Erkrankung immer wieder zu teils heftigsten Fieberschüben. Diese können mitunter lebensbedrohlich sein und sollten daher nicht vernachlässigt werden.
  • Abklingen: Früher oder später jedoch kommt es natürlich dazu, dass die Krankheit abklingt. Hierbei ist ein Seltenwerden der Fieberschübe zu beobachten, ebenso wie ein Rückgang des Ausschlags. Man sollte an dieser Stelle jedoch auf keinen Fall vergessen, dass man selbst, bzw. der Betroffene auch noch einige Tage nach Abklingen des Ausschlags ansteckend für andere Personen ist. Um diese nicht zu gefährden ist es daher notwendig, sich nicht zu früh in den Alltag zurück zu begeben, bzw. sein Kind nicht vorzeitig in den Kindergarten oder die Schule zu entlassen.

  • Häufigkeit & Diagnosedaten

    Die Anzahl von an Masern Erkrankten ist seit Jahren auf dem Rückzug. Dies lässt sich in damit begründen, dass immer mehr Menschen dagegen geimpft werden. Eine solche Impfung bietet einen beinahe vollständigen Schutz und sorgt sorgt also dafür, dass es erst gar nicht zu einer Ansteckung kommt. Hierdurch konnte diese Krankheit in weiten Teilen der ersten Welt komplett ausgerottet werden. Lediglich Entwicklungsländer sowie einige Schwellenländer weisen noch relativ hohe Zahlen an betroffenen auf. Gerade besonders arme Regionen sind am stärksten von Masern betroffen. Dies liegt zum einen daran, dass sich die meisten Bewohner dieser Gebiete den Impfstoff schlicht nicht leisten können. Darüber hinaus spielt natürlich auch der Umstand eine Rolle, dass es schlicht und ergreifend keine Ärzte oder kein geschultes Personal gibt, das diese Impfungen verabreichen könnte.

    Des Weiteren sollte man den Fakt nicht vernachlässigen, dass es sich bei den Masern um eine hochgradig ansteckende Krankheit handelt, die sich, wenn man sie nicht mit den nötigen Maßnahmen unter Verschluss hält, rasend schnell vermehrt. So kann eine einzelne erkrankte Person binnen weniger Tage eine regelrechte Epidemie auslösen. Fälle dieser Art sind durchaus bekannt und nicht übertrieben. Nichtsdestotrotz haben sie die weltweiten Meldungen von betroffenen Individuen in den letzten 30 Jahren beinahe um den Faktor 10 reduziert. Konnte man um das Jahr 1980 herum noch bis zu 4,5 Millionen Betroffene verbuchen, so waren es im Jahre 2010 nur noch knapp über 400.000. Und all das, dank der immer erschwinglicher werdenden Impfung gegen dieses Leiden.

    Geimpfte Kinder bilden die Krankheit so gut wie nie aus. 99,8% aller Personen, die an Masern leiden, sind nicht geimpft. Ein Grund mehr, seine Kinder dementsprechend behandeln zu lassen.

    Zudem befällt das vorliegende Leiden primär Kinder. Zwar sind auch Erwachsene als potentielle Opfer dieses Virus nicht auszuschließen, aber dies kommt vergleichsweise selten vor und ist statistisch zu vernachlässigen. Das Hauptaugenmerk liegt auf den kleinsten der Gesellschaft.

    Diagnosedaten
    Wie bereits schon erwähnt, kann es bisweilen recht schwierig sein, eine Erkrankung mit Masern als solche zu erkennen und anzusprechen. Insbesondere dann, wenn man sich in einem frühen Stadium der Krankheit an einen Mediziner wendet. Ist dies der Fall kann man nicht immer sicher sein, dass der Arzt in der Lage dazu ist, die korrekte Diagnose zu stellen. Oftmals spricht er die vorliegende Krankheit fälschlicherweise als Grippe an. Dies ist gerade dann oft der Fall, wenn er sich nicht genügend Zeit nimmt oder die Eltern des erkrankten Kindes keine ausreichenden Informationen über ihren Nachwuchs zur Verfügung stellen. Es sollte darum darauf geachtet werden, dass man dem Arzt alle wichtigen Angaben zur Verfügung stellt, um ihm die Diagnose zu erleichtern.

    Sollte man sich, warum auch immer, erst dann einem Mediziner zuwenden, wenn der typische Ausschlag der Krankheit bereits ausgebrochen ist, so fällt es in aller Regel sehr viel leichter, eine korrekte Diagnose zu stellen. Oftmals sind dann sogar schon die Eltern in der Lage dazu, die Krankheit richtigerweise als Masern zu erkennen – somit können sie bereits vor dem Arztbesuch gewisse Maßnahmen treffen, um eine weitere Ansteckung anderer Personen bereits im Vorfeld auszuschließen. Denn man sollte nicht vergessen, dass es sich bei dem vorliegenden Leiden um eine hochgradig ansteckende Erkrankung handelt.

    Die Anordnung klinischer Tests ist in aller Regel nicht notwendig. Dies erleichtert den Betroffenen sowie den behandelnden Ärzten auch das Leben immens. Zwar helfen klinische Test oftmals dabei, die Krankheit klar und sicher zu identifizieren, nichtsdestotrotz nehmen sie viel Zeit in Anspruch, die sonst in die Heilung der Erkrankung hätte investiert werden können. Wie bereits mehrfach erwähnt, sind derlei Testverfahren bei Masern zumeist aber nicht notwendig. In eher seltenen Fällen kann es dennoch notwendig sein, eine Blutuntersuchung anzuordnen, um auf Nummer sicher zu gehen. Dies ist aber bei kaum 5% aller Fälle tatsächlich vonnöten.


    Komplikationen bei der Krankheit

    Es gibt eine ganze Menge potentieller Komplikationen, die im Rahmen einer Erkrankung mit Masern auftreten können. Bei diesen handelt es sich zumeist um weiterführende und / oder zusätzliche Leiden, die ohne das Zutun der Masern so nicht entstanden wären.

    Hierzu im Folgenden eine Übersicht:

    • Infektionen des Ohrs: Eine Vielzahl aller Infektionen mit Masern werden von bakteriellen Infektionen des Ohres begleitet. Dies liegt unter anderem daran, dass gerade die Ohren oftmals besonders stark belastet und somit geschwächt sind. Dieses bietet einen guten Nährboden für Bakterien und Viren. Diese können sich ausbreiten, ohne auf nennenswerten Widerstand zu stoßen.
    • Bronchitis, Laryngitis, Crouphusten: Auch der Atemapparat ist bei einer Infektion mit Masern sehr stark geschädigt und angegriffen und stellt sich darum als leichtes Opfer für etwaige Viren, Bakterien oder Sporen dar. Hieraus kann unter anderem eine sehr stake Heiserkeit resultieren, die weitaus länger vorhält, als die Erkrankung selbst. Darum sollte man auch die Behandlung des Halses und des Atemapparates während einer Masernerkrankung nicht zu kurz kommen lassen.
    • Lungenentzündung: In besonders schweren Fällen kann es im Rahmen des vorliegenden Übels auch zu einer Lungenentzündung kommen. Ist dies der Fall, ist äußerste Vorsicht geboten. Nicht wenige Betroffene erliegen diesem Leiden, besonders dann, wenn es sich, wie meistens der Fall, bei den Erkrankten um Kinder handelt.
    • Enzephalitis: Eine Enzephalitis, bzw. eine Gehirnentzündung, kann ebenso auftreten. Dennoch ist sie vergleichsweise selten. Lediglich 0,001% aller Betroffenen leiden zusätzlich zu den Masern noch an dieser Komplikation. Nichtsdestotrotz sollte man sich des Umstandes bewusst sein, dass eine Enzephalitis in Kombination mit den Masern in beinahe allen Fällen zum Tode des Erkrankten führt. Darüber hinaus muss die Entzündung des Gehirn auch nicht sofort auftreten. Teilweise kommt es erst Monate nach Abklingen der zugrunde liegenden Erkrankung zu einem Ausbruch derselben.
    • Fehlgeburt: Frauen, die sich während der Schwangerschaft mit Masern infizieren weisen ein stark erhöhtes Risiko auf, ihr Kind zu verlieren. Hier spielen diverse Faktoren eine Rolle. Des Weiteren ist es auch möglich, dass das Kind mit teils sehr starken Schädigungen und sogar Behinderungen auf die Welt kommt. Darum sollte man eine Infektion während man Schwangerschaft tunlichst vermeiden und alle etwaigen Risikofaktoren aus dem Weg räumen.
    • Gerinnungsstörungen des Blutes: Manche Erkrankte klagen über eine verminderte Gerinnung ihres Blutes. Auch eine solche kann direkt auf eine etwaig zurückliegende erkrankung mit Masern zurückgehen und potentiell lebensgefährlich sein.

    Wann sollte man zum Arzt gehen?

    Die Frage danach, wann man zum Arzt gehen sollte, ist im Grunde sehr schnell beantwortet. Eltern, deren Kinder erkrankt sind, sollten diese immer auf dem schnellst möglichen Wege einem Mediziner zur Evaluation zuführen. Dies gilt für alle Krankheiten und nicht speziell nur für Masern oder den Verdacht auf Masern.

    Da dieses Leiden zumeist beginnt wie eine normale Grippe kann es bisweilen förderlich sein, etwas genauer nachzuhaken und den Arzt zu bitten, eventuell auch noch auf Masern zu prüfen. Dies ist insbesondere dann notwendig, wenn das zu behandelnde Kind oder der zu behandelnde Erwachsene nicht geimpft ist. Überhaupt sollte man diese Information immer mit dem behandelnden Arzt teilen, vollkommen gleich, ob man sich speziell auf Masern oder eben eine andere Krankheit untersuchen lässt. Unterlässt man es jedoch, dem Mediziner diese Information zukommen zu lassen, so kann es im Rahmen einer Behandlung sehr leicht zu Unstimmigkeiten kommen.

    Wie aber bereits schon im Text erwähnt, sollte man sich darauf einstellen, dass der Arzt nicht immer sofort die korrekte Diagnose parat hat. Es kann deswegen nötig sein, dass man die Praxis mehrmals aufsuchen muss, um die Diagnose zu erhalten.

    In sehr schwierigen Fällen sollte man auch nicht davon absehen, die Nothilfe zu kontaktieren. Dies ist insbesondere dann empfehlenswert, wenn es im Rahmen der Krankheit zu sehr lang andauernden und besonders heftigen Fieberschüben kommt. Diese sind gerade für Kinder oftmals lebensgefährlich.

    Alles in allem also ist ein Besuch beim Arzt grundsätzlich immer dann zu empfehlen, wenn man irgendwelche Symptome verspürt, die darauf hindeuten, dass sich eine Krankheit, welcher Art auch immer, anbahnt. Denn hier gilt das alte Sprichwort: „Vorsicht ist besser als Nachsicht.“ Insbesondere aber mit der Gesundheit der eigenen Kinder kann man es kaum übertreiben. Darum ist es bisweilen unabdingbar, dass man einen Kinderarzt zu rate zieht. Und sei es nur, um auf Nummer sicher zu gehen.

    Behandlungsmethoden & Therapie

    Als besonders gefährlich gelten die Masern auch aus dem Grund, dass es keine speziellen Medikamente oder Arzneien gibt, die ihre Ursache bekämpfen. Nach einer Ansteckung muss der Körper folglich die gesamte Krankheit durchlaufen und selbstständig Antikörper bilden. Dabei sollte er möglichst unterstützt werden. In erster Linie gelingt dies durch ausreichend Ruhe und Schonung. Es ist also angeraten, strickte Bettruhe einzuhalten. Hierdurch kann überdies eine Weitergabe der Infektion vermieden werden. Da viele Betroffene während der Erkrankung unter einer starken Lichtempfindlichkeit leiden, sollte das Krankenzimmer stets abgedunkelt werden. Darüber hinaus sollten die Symptome der Masern, falls erforderlich, mit entsprechenden Medikamenten behandelt werden. Besonders das Fieber muss nach Möglichkeit beobachtet und unter Kontrolle gehalten werden, da Temperaturen durchaus kritische Werte erreichen können.


    Vorbeugung – Impfung & Prävention

    Wie bereits erwähnt, ist das probateste Mittel zur Vorbeugung die Impfung. Bleibt eine solche aus, muss man sich nicht wundern, wenn das eigene Kind früher oder später den Masern zum Opfer fällt und sogar daran stirbt. Es handelt sich bei diesem Leiden um eine sehr leicht und effektiv zu verhindernde Krankheit. Sie müsste heutzutage keinerlei Opfer mehr fordern. Zumindest nicht in unseren Breiten. Die Länder Afrikas und einige arme Regionen Asiens stellen hier jedoch eine Ausnahme dar, da der Impfstoff für die Bevölkerung dort nicht nur unerschwinglich ist, sondern es auch an medizinisch geschultem Personal mangelt, dass diese Mittel verabreichen könnte. Dennoch ist die Chance, sich beispielsweise als Tourist in diesen Gebieten mit Masern anzustecken sehr gering und tendiert tendenziell sogar gegen null, insofern man selbst geimpft ist, versteht sich.

    Ein sehr großes Problem stellt inzwischen die aus den USA stammende Bewegung der „Anti-Vaxxer“ dar. Hierbei handelt es sich um eine Gruppe von Eltern, die aufgrund falscher medizinischer Aufklärung niemals bestätigter Daten annehmen, dass Impfungen grundsätzlich abzulehnen seien und darüber hinaus diverse weiterführende Erkrankungen, wie beispielsweise Autismus, auslösen könnten. Das ist nicht nur himmelschreiender Unsinn, der auf keine Art und Weise und in irgendeiner Form auch nur im Ansatz beweisbar wäre, sondern zusätzlich auch noch extrem gefährlich. Da diese Bewegung von missgeleiteten Individuen immer stärker anwächst und inzwischen sogar eine internationale Gefolgschaft gewinnen konnte, führt dies immer wieder zu großen Problemen, die sehr einfach zu vermeiden gewesen wären.

    Viele Krankheiten, die mehr oder weniger als ausgestorben galten, feiern inzwischen ein trauriges Comeback. Das gilt im Speziellen für die USA und im Allgemeinen für Osteuropa. Denn gerade hier sind die Anti-Vaxxer besonders stark vertreten. So kommt es immer wieder zu epidemieartigen Ausbrüchen von Keuchhusten, Masern usw.

    Wer also sein Kind aus irgendwelchen fadenscheinigen Gründen heraus nicht impfen lässt, gefährdet nicht nur das eigene Kind und besiegelt eventuell sogar dessen Todesurteil, sondern sorgt auch dafür, dass Personen, die aus medizinischen Gründen keine Impfstoffe vertragen mit mehr und mehr für sie gefährlichen Erregern in Kontakt kommen.


    Prognose zur Heilung

    Die überwiegende Mehrzahl von Personen mit Masern überlebt die Erkrankung. Dadurch fällt die Prognose nicht allzu negativ aus. Nichtsdestoweniger ist es möglich und zudem auch noch sehr wahrscheinlich, dass im Rahmen der Erkrankung gewisse Komplikationen auftreten. Diese sind oftmals wesentlich gefährlicher als die Masern selbst und können nicht selten zu einem verfrühten Ableben der betroffenen Person führen. Deswegen sollte man sich keine allzu großen Gedanken machen, die Krankheit aber auch nicht auf die leichte Schulter nehmen.

    Ebenso sollte man aber bedenken, dass man als geimpfte Person kaum Gefahr läuft, an diesem Übel zu erkranken. Die Chancen sind extrem gering. Ein Grund mehr, warum es von absoluter Wichtigkeit ist, einer Impfung nicht aus dem Wege zu gehen. Es handelt sich dabei nur um einen kleinen Einstich in den Arm, der einen das ganze Leben lang für den Masern schützt. Und zwei Minuten Impfung für ein Leben ohne Masern ist wirklich kein schlechtes Angebot.

    Gerade in den Entwicklungsländern sterben aber immer wieder Personen an den Masern. Vorallem Kinder. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass einem das in Europa passiert ist aber vergleichsweise gering und man sollte deswegen nicht unnütz in Panik geraten. Selbst wenn das eigene Kind, trotz einer Impfung, an den Masern leiden sollte, ist es sehr unwahrscheinlich, dass hieraus ernsthafte Gefahren für Leib und Leben des Kindes entstehen. Zwar gibt es keine Medikamente, die speziell gegen die Ursachen von Masern ankämpfen könnten, dennoch aber sehr wohl Arzneien, die hieraus entstehenden Symptome lindern und effektiv angehen. Somit ist es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auszuschließen, dass ein Kind in Europa an den Masern zugrunde geht.

    Somit lässt sich zusammenfassen sagen, dass die Prognose in unseren Breiten sehr gut aussieht und man nicht mit allzu schwerwiegenden Komplikationen rechnen muss. Bei Personen aus ärmeren Ländern jedoch ist dies nicht der Fall und selbige erliegen diesem Leiden nicht selten.


    Masernimpfung

    Die Impfung gegen Masern erfolgt in der Regel in Kombination mit der Immunisierung gegen Mumps, Röteln und eventuell Varizellen (Windpocken) mittels des sogenannten MMR- beziehungsweise MMRV-Impfstoffes. Er besteht aus speziell gezüchteten Lebendviren, die jedoch im Unterschied zu echten Masernviren weder infektiös noch vermehrungsfähig sind. Eine geimpfte Person kann folglich niemanden mit Masern anstecken. In den meisten Fällen erfolgt die Impfung in zwei Schritten: Die erste Dosis sollte mit circa 12 Monaten verabreicht werden, die zweite ungefähr ein halbes Jahr später. Nach Einschätzung der meisten Ärzte hat sich die kombinierte Impfung bewährt, da mit der Reduktion der Injektionen mögliche Nebenwirkungen vermieden werden können. Wer bisher noch keine Immunität aufweist sollte die Impfung möglichst nachholen. Im Prinzip ist dies jederzeit möglich, wenn keine gegenteiligen Faktoren, wie beispielsweise eine Immunschwäche, vorliegen. Ein Arzt kann in der Regel mittels einfacher Tests feststellen, ob eine Immunität vorliegt oder nicht und anschließend eine Impfung durchführen.

    In den vergangenen Jahren hat sich eine zunehmende Verunsicherung und sogar Skepsis in Bezug auf Impfungen in der Bevölkerung ausgebreitet. Besonders die Masernimpfung gilt als gefährlich und krankheitsauslösend. Den Ausschlag für die neuerliche Impfkritik gab eine 1998 durchgeführte Studie des britischen Arztes Andrew Wakefield, in welcher er einen Zusammenhang zwischen der Maserimpfung und dem Entstehen des frühkindlichen Autismus herstellte. Inzwischen hat sich nicht nur herausgestellt, dass die Studie insgesamt fehlerhaft und schlicht falsch ist. Es ist auch bekannt, dass sich Wakefield von Eltern autistischer Kinder, die eine erhebliche Summe von verschiedenen Ärzten einklagen wollten, für die Anfertigung seiner Arbeit bezahlen ließ. Hierfür wurde ihm sogar die Approbation entzogen. Obgleich nunmehr jede weitere Studie belegen konnte, dass definitiv kein Zusammenhang zwischen Autismus und Impfungen existiert, hält sich nach wie vor eine übermäßige Skepsis. Viele Eltern sind sich unsicher darüber, ob, wann und in welcher Kombination ihr Kind immunisiert werden soll.

    Als häufiges Argument gegen Impfungen wird angeführt, dass sie unnatürlich seien und etliche Krankheiten bewirke. Es ist allerdings bisher nicht belegt, dass Impfstoffe in irgendeiner Form Krebs, Asthma oder ähnliches hervorrufen kann. Als Nebenwirkungen sind lediglich temporäre Abgeschlagenheit und Müdigkeit, leichtes Fieber sowie Unwohlsein möglich. In den meisten Fällen verläuft eine Impfung jedoch komplett problemlos. Darüber hinaus sind Impfmasern nicht infektiös und können aus diesem Grund auch nicht an andere Personen weitergegeben werden. Insgesamt betrachtet ist das Risiko, das bei einer Masernerkrankung besteht bei weitem höher, als jenes, Schäden von der Impfung davon zu tragen.

    Einige Menschen vertreten die Ansicht, dass eine gezielte Ansteckung mit Masern der beste Schutz gegen ein späteres, unkontrolliertes Auftreten der Erkrankung sei. Denn nur, wer bereits einmal mit dem Masernvirus infiziert war, ist zu 100 % immun. Das stimmt sicherlich. Allerdings bietet eine Impfung mit 99% Erfolgsrate, eine vergleichbar hohe Immunisierung. Zudem werden hierdurch schwere Erkrankungen wie zum Beispiel Lungenentzündung oder die subakute sklerosierende Panenzephalitis ausgeschlossen. Denn auch eine gezielte Ansteckung kann gravierende, sogar lebensbedrohliche Folgen haben, die zuvor nicht abgeschätzt werden können.

    Letztlich wird immer wieder von Impfgegnern angeführt, dass Impfungen von Pharmakonzernen allein als Verdienstmöglichkeit genutzt wird und beispielsweise die Weltgesundheitsorganisation und Ärzteverbände nur aus diesem Grund Impfungen empfehlen. Es sei dann an jedem persönlich, zu entscheiden, ob man füŕ Impfungen bezahlen möchte oder nicht. An dieser Stelle soll darauf hingewiesen sein, dass Pharmakonzerne selbstverständlich an ihren Produkten verdienen. Das gilt auch für Impfstoffe. Es verdient aber auch die Bauern an der Herstellung und Zucht ihrer Lebensmittel. Deswegen halten wir Essen nicht per se für gefährlich und den Bauern nicht für einen Ausbeuter. Der Grund, warum Ärzte in der Überzahl für eine Impfung plädieren liegt auf der Hand: Sobald eine genügend hohe Anzahl an Menschen geimpft ist, können sie sich nicht mehr ausbreiten und sterben hierdurch aus. Da der Masernvirus nur im Menschen überleben kann, ist es ihm nicht einmal möglich, einen Zwischenwirt zu besiedeln. Ergo ist es in der Theorie leicht möglich, die komplette Masernerkrankung auszulöschen. Es reicht hierfür aus, dass circa 95 % der Bevölkerung geimpft sind. Diese Menschen bilden dann eine Art Schutzschild um Personen, die aufgrund ihres geringen Lebensalters oder einer Immunschwäche nicht immunisiert werden dürfen. Diesen Mechanismus bezeichnet man als Herdenimmunität. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass Impfung nicht allein persönlicher Natur ist. Sie dient nicht nur dem Schutz der eigenen, sondern gleichwohl auch anderer Personen.

    Insgesamt betrachtet, bietet die Masernimpfung den idealen Schutz vor dieser Erkrankung. Eventuelle Nebenwirkungen sind vergleichsweise harmlos mit den Symptomen der Masern. Außerdem bewirkt eine Immunität der Mehrheit der Bevölkerung, dass immunschwache Personen ebenfalls geschützt sind. Es sollte also keinen Grund geben, eine Impfung zu vermeiden. Kritische Stimmen bezüglich des MMR-Impfstoffes sollten darüber hinaus lediglich von Ärzten und medizinischem Fachpersonal ernst genommen werden.


    Alternative Behandlungsmethoden

    Ebenso wie Hausmittel, gibt es auch eine große Bandbreite an erprobten und angesehenen alternativen Heilansätzen für die Masern, die unterstützend zu einer medizinischen Behandlung anzuwenden sind. Diese können unter anderem sein:

    • Inhalation – Das Inhalieren von Wasserdampf kann dem Betroffenen das Leben mit den Symptomen von Masern sehr stark erleichtern. Hierzu erhitzt man einfach Wasser in einem Topf, wartet bis es beginnt zu verdampfen und atmet den aufsteigenden Dampf ein. Bisweilen ist es ratsam, wenn man Kopf und Topf mit einem Handtuch abdeckt, um möglichst viel Dampf nutzen zu können. Dabei kann man verschiedenste Zusätze in das Wasser geben. Inzwischen gibt es auch spezielle Geräte zum Inhalieren in der Apotheke zu kaufen. Diese wirken ähnlich wie der klassische Topf mit Wasser. Es bleibt hier der Präferenz des Patienten zu überlassen, für welche Methode er sich entscheidet.
    • Gurgeln mit Salzwasser – Hierzu fülle man ein großes Glas mit lauwarmem Wasser, gebe einen Teelöffel Salz dazu, lasse das Salz sich auflösen und gurgle damit. Bei dieser Anwendung kommt es besonders bei Neueinsteigern Häufig zu starkem Würgereiz. Hat man diesen jedoch unter Kontrolle gebracht, so hilft diese Methode dabei, den durch Husten belasteten Hals zu beruhigen. darüber hinaus ist dies auch ein gutes prophylaktisches Mittel bei Halsentzündungen im Allgemeinen.
    • Eukalyptus-Kuren – Das Eukalyptus gut für die Lunge ist, sollte keine Überraschung mehr sein. Darum gibt es vielerlei Präparate und Anwendungen zur Heilung der Lunge, die sich auf Eukalyptus verlassen. Diese können sowohl äußerlich als auch innerlich Anwendung finden und überraschen stets durch ihre Wirksamkeit.
    • Atemübungen
    • Viel Ruhe
    • Auflagen und Aufgüsse
    • Dampfbäder

    Welche Hausmittel können helfen?

    Es gibt einige einfache und doch sehr wirkungsvolle Hausmittel, die zusätzlich zu einer medizinischen Behandlung der Masern oder vorbeugend gegen solche anzuwenden sind:

    • Ruhe: Sich selbst Ruhe zu gönnen ist gerade bei Masern das A und O. Man sollte nichts tun, was einen aufregt und / oder Stress verursacht. Der Körper braucht viel Zeit und Entspannung, um mit diesem Leiden fertig zu werden. Selbst wenn man denkt, dass sich die Symptome abschwächen, sollte man nicht gleich wieder voll in den Alltag einsteigen, sondern sich immer noch Zeit nehmen. Die Krankheit ist noch sehr lange ansteckend, selbst wenn sie bereits überwunden scheint. Im Zweifelsfalle sollte man sich vertrauensvoll an einen Doktor wenden, um Informationen darüber zu erhalten, ob man gesund genug ist, um wieder am Leben teilhaben zu können.
    • Ausreichend viel Flüssigkeit: Es ist ein generell guter Ratschlag, immer genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Doch gerade bei einer Masern-Erkrankung fördert ausreichender Konsum von klarem Wasser das Abhusten des Sputums und ist darum in seiner therapeutischen Funktion nicht zu unterschätzen.
    • Das Immunsystem stark halten: Spaziergänge, eine gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und vieles mehr helfen dabei, dass das Immunsystem konstant auf hohem Niveau arbeitet. Hierdurch beugt man automatisch der vorliegenden und vielen anderen Krankheiten vor.
    • Ausreichende Hygiene: Eine ausreichende Hygiene kann in Bezug auf alle Erkrankungen des Atemapparates sehr wichtig sein. Insbesondere die ausreichend gründliche Reinigung der Hände ist hierbei sehr wichtig. Darüber hinaus sollte man auf gesteigerte Reinlichkeit achten, wenn man Personen mit Masern pflegt oder sich in einem Krankenhaus aufhält.

    Heilkräuter & Heilpflanzen

    • Eukalyptus
    • Fichte
    • Kamille
    • Kiefer
    • Pfefferminze
    • Thymian

    Die hier genannten Heilkräuter sind entweder als Tee oder Aufguss zu konsumieren oder getrocknet, bzw. frisch zu nehmen. Auch ein Duftbeutel, der im Bedarfsfall unter die Nase zu halten ist, kann ein gutes Mittel der Medikation sein. Darüber hinaus ist ebenso möglich, einen Absud aus diesen Pflanzen herzustellen und selbigen zu inhalieren. Auch das kann ein probates Mittel zur Heilung und / oder Linderung sein.
    Über die genauen Mengenangaben sollte man sich mit einem Heilpraktiker auseinandersetzen. Diese wissen oft genau, welche Mengen zum Erreichen welchen Effekts notwendig sind. Zudem haben sie häufig bereits fertige Produkte in ihrem Repertoire, die sie gegen ein Entgelt zur Verfügung stellen.

    Ätherische Öle

    • Eukalyptus
    • Melisse
    • Zitrone
    • Salbei
    • Zimt
    • Myrtenheide

    Ätherische Öle dienen primär der Benutzung im Rahmen einer sog. Aromatherapie. Sprich der Verwendung in einer dafür vorgesehenen Duftlampe. Bisweilen sind sie aber auch äußerlich anzuwenden. Hier sollte man unbedingt Rücksprache mit einem Sachverständigen halten, was Dosierung und Art der Anwendung angeht. Teils wirken ätherische Öle stärker als man glaubt und können den ohnehin belasteten Organismus somit leicht überfordern.

    Des Weiteren kann man im Falle der Masern oder auch sonstiger Atembeschwerden, einen Tropfen Eukalyptus Öl auf ein Taschentuch geben und direkt einatmen. Das schafft in vielen Fällen direkte und effektive Linderung der Symptome, wie Husten usw.

    Homöopathie & Globuli

    Es sei an dieser Stelle noch einmal darauf hingewiesen, dass es bislang kein Heilmittel für Masern gibt. Lediglich ein Bekämpfen der Symptome ist möglich. Da diese jedoch zum Teil lebensbedrohlich sein können, sollte keine Selbstbehandlung erfolgen, sondern stets ein Arzt zurate gezogen werden. Eine Behandlung mit homöopathischen Mitteln muss mit diesem hernach abgesprochen werden. Dies trifft vor allem dann zu, wenn noch weitere Medikamente eingenommen werden, die möglicherweise diverse negative Wechselwirkungen auslösen können.
    Die hier genannten Präparate dürfen also nur Anwendung finden, wenn dies von einem Arzt abgesegnet wurde.

    • Antimonium tartaricum
    • Aralia racemosa
    • Grindelia
    • Senega
    • Kalium carbonicum
    • Sambucus nigra

    Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.

    Schüssler-Salze

    Schüssler Salze sollten auf keinen Fall zur Selbstmedikation bei Masern verwendet werden. Da es sich um eine sehr ernste Erkrankung handelt, die verschiedentliche schwere Komplikationen nach sich ziehen kann, bedarf es stets einer Behandlung durch einen Arzt. Mit diesem sollte der Einsatz von Schüssler Salzen zuvor abgesprochen werden, um eventuelle Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auszuschließen.

    Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.

    Diät & Ernährung

    Es gibt keine Diäten oder Ernährungspläne, die speziell für Masern-Patienten erstellt worden wären. Nichtsdestotrotz kann eine allgemeine gesunde Ernährung diesbezüglich sehr förderlich sein und überdies noch vorbeugend wirken.

    Allgemeine Tipps sind daher:
    Bedenkenlos konsumieren kann man:

    • Obst und Gemüse (insofern keine Allergien vorliegen)
    • Meeresfrüchte
    • Milchprodukte (jedoch auf den Fettgehalt achten)
    • Hülsenfrüchte
    • Klares Wasser und Kräutertee (Limonaden usw. sind zu vermeiden)
    • Vollkornprodukte

    Bei folgenden Lebensmitteln, sollte man eher aufpassen:

    • Rotes Fleisch
    • Tabakwaren
    • Raffinierter Zucker
    • Stark fetthaltige Speisen
    • Fertiggerichte
    • Alkoholika
    • Weißes Mehl
    • Fast Food

    Insgesamt empfiehlt es sich, während der Erkrankung nur leichte Kost zu speisen. Hierfür eignen sich Brühen oder Suppen, die jedoch nach Möglichkeit nur wenig Fett enthalten sollten. Gedünstetes Gemüse und ungezuckertes Obst sind ebenfalls anzuraten.

    Da die Masern oftmals mit sehr hohem Fieber einhergehen, ist es besonders wichtig, auf den Flüssigkeitshaushalt eines Betroffenen zu achten. Es sollte daher etwas mehr getrunken werden, als üblich. Hierfür bieten sich vor allem ungesüßste Kräutertees an. Auf zuckerhaltige Limonade sollte hingegen komplett verzichtet werden. Das gilt ebenso für harntreibende Mittel.


    FAQ – Fragen & Antworten

    Kann ich trotz einer Impfung an Masern erkranken?
    Theoretisch ja. Eine Impfung bietet niemals einen vollständigen Schutz gegen eine Krankheit. Darum ist es empfehlenswert, wenn man sich bisweilen trotz einer erfolgten Impfung auf die korrespondierte Erkrankung hin untersuchen lässt. Nichtsdestominder sollte man nicht wirklich befürchten, dass man daran erkrankt. Die Chancen sind verschwindend gering. Dazu kommt noch der Faktor des Alters. Insbesondere Kinder sind von Masern betroffen. Wenn man also erwachsen und zusätzlich auch noch geimpft ist, tendiert die Wahrscheinlichkeit, sich trotzt alledem mit Masern zu infizieren effektiv gegen Null. Dieser Umstand allein sollte einem schon ausreichen, um die Notwendigkeit einer Impfung einzusehen und sich nicht den Anti-Vaxxern anzuschließen und sich von deren falschen Auffassungen blenden und verführen zu lassen.

    Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, an den Masern zu sterben?
    Wenn man etwas in die Historie zurückgeht, so kann man sehr leicht feststellen, dass die Wahrscheinlichkeit, an den Masern zu sterben im Verlauf der letzten 60 Jahre immer weiter zusammengeschrumpft ist. Heutzutage ist es zwar immer noch theoretisch möglich, eine Erkrankung mit den Masern nicht zu überleben, aber die Chancen hierfür sind verschwindend gering. Zumindest ist dies der Fall, wenn man sich in Europa, Nordamerika oder einem anderen Land mit ausreichend hoher medizinischer Infrastruktur aufhält.

    Sollte man sich während einer Infektion in einem Land der dritten Welt aufhalten, so ist einem dringend dazu geraten, sich auf schnellstem Wege in sein Heimatland zurückzubegeben und sich dort entsprechende Hilfe zu suchen. Diese ist meist wesentlich effizienter, hygienischer und man läuft kaum Gefahr, bleibende Schäden davonzutragen. Dies gilt insbesondere für Reisende mit Kindern.

    Abgesehen hiervon, folgen auf Masern hin und wieder ernsthafte weitere Erkrankungen die durchaus tödlich verlaufen können. Ein entsprechend ausgebildeter Arzt wird jedoch auch die möglichen Komplikationen und Folgeerscheinungen der Masern im Blick behalten und gegebenfalls spezielle Maßnahmen in der Behandlung ergreifen.

    Wie lange sind Masern ansteckend?
    Ein Faktum, das viele Menschen vergessen ist, dass Masern sehr lange ansteckend sind. Selbst während der Inkubationszeit und nach vollständiger Zurückbildung des typischen Ausschlags, kann ein vormals betroffenes Individuum noch für andere Personen ein potentielles gesundheitliches Risiko darstellen.

    Was ist eine subakute sklerosierende Panenzephalitis?

    In Bezug auf die Masern wurde in der vergangenen Zeit in den Medien oftmals die sogenannte subakute sklerosierende Panenzephaliti (SSPE) erwähnt. Es handelt sich dabei um eine besondere Form der Hirnhautentzündung, die als Spätfolge einer Masernerkrankung auftreten kann. Da sie bis zu 10 Jahre nach einer Maserninfektion in Erscheinung treten kann, ist meist keine frühzeitige Behandlung gegeben. Aus diesem Grund endet die SSPE in über 95 % der Fälle tödlich. Darüber hinaus geht ihr ein sehr qualvoller Krankheitsverlauf voraus. Ob der zunehmenden Degenerierung des Hirns, treten diverse kognitive und motorische Beeinträchtigungen auf. Demenz und Muskelspasmen sind beispielsweise keine Seltenheit.

    Insgesamt betrachtet, ist die Chance eine SSPE zu entwickeln eher gering. In etwa liegt sie bei 0,001%. Allerdings konnte bis heute nicht abschließend geklärt werden, welche Bedingungen für ihr Auftreten gegeben sein müssen und welche Prozesse hierfür nötig sind. Als gefährdet gelten aus diesem Grund zunächst einmal alle Menschen, die an den Masern erkranken. Die einzige Möglichkeit, dieser unheilbaren Erkrankung vorzubeugen ist schlichtweg, sich selbst und seine Kinder impfen zu lassen.

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