Mumps

Inhaltsverzeichnis Mumps

Mumps

Ursachen

Symptome

Diagnose

Therapie

Impfung


MumpsAls Mumps bezeichnet man eine ansteckende Virusinfektion, die sehr häufig Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis 15 Jahren befällt.

Aber auch Erwachsene können sich anstecken.Ein Merkmal für diese Krankheit ist die entzündliche Schwellung der Ohrspeicheldrüse.

Bei Jungen und Männern kann die Krankheit zu Hodenentzündungen führen, welche Unfruchtbarkeit als Folge hervorrufen kann. Bei Frauen sind Eierstockentzüdungen mögliche Anzeichen der Krankheit.

Außerdem kommt es vermehrt vor, dass sich die Bauchspeicheldrüse, die Hirnhäute und das Gehirn entzünden. Wer die Krankheit einmal hatte, ist in der Regel ein Leben lang immun dagegen, bekommt sie also nie wieder.

Ursachen / Übertragung

Der Erreger ist ein Virus, der durch Tröpfcheninfektion oder Kontakt mit verunreinigten Gegenständen, die vorher mit infiziertem Speichel in Verbindung kamen, übertragen wird. Der Erreger wird Mumpsvirus genannt und gehört zur Familie der Paramyxoviridae.

Symptome

Erkrankte fühlen sich allgemein unbehaglich und haben Fieber. Die Ohrspeicheldrüse ist angeschwollen und sehr schmerzhaft. Besonders das Kauen macht den Patienten zu schaffen. In manchen Fällen kommt es sogar zur Kieferklemme.

Im Falle einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse äußert sich die Krankheit mit Erbrechen, Schmerzen im oberen Bauchbereich und Durchfall.

Diagnose

Im Falle einer Epidemie kann die Diagnose beim Auftreten von typischen Symptomen klinisch gestellt werden. In Einzelfällen kann sie durch Bestimmung der Antikörper (die auf diese Krankheit reagieren) im Blut bestätigt werden.

In besonderen Fällen kann Mumps durch Rachenabstriche, Untersuchung des Urins, des Speichels, der Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit oder durch Gewebeentnahme diagnostiziert werden.

Therapie

Es gibt keine spezielle Behandlung gegen den Virus, jedoch können die Symptome behandelt werden und für Schmerzlinderung sorgen. Dies geschieht durch Wärme-Kälteananwendungen und schmerzstillenden Medikamenten wie Paracetamol oder Ibupropfen.

Die Erkrankten sollten weiche Speisen zu sich nehmen und auf säurehaltige Nahrungsmittel verzichten.

Impfung

Ab dem 14. Lebensmonat kann man sich gegen Mumps impfen lassen. Dies geschieht mit einem Lebensimpfstoff, der aus abgeschwächten Mumpsviren besteht. Durch diese aktive Impfung wird das Immunsystem dazu angeregt, spezifische Antikörper gegen den Virus zu bilden und so eine spezifische Abwehr gegen die Krankheit aufzubauen.

In Deutschland und in Österreich wird diese Impfung empfohlen

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