Hausmittel gegen Menstruationsbeschwerden

Hausmittel gegen Menstruationsbeschwerden

In vielen Fällen helfen Hausmittel gegen Menstruationsbeschwerden

Ein pochender Unterleib, spannende Brüste oder gar Übelkeit, Stimmungsschwankungen und Rückenschmerzen: Wohl kaum eine Frau hat noch nie unter Menstruationsbeschwerden gelitten. Wenn es zur Zeit der Periode zu Veränderungen des Hormonspiegels kommt, bringt dies oft heftige Schmerzen und weitere Beschwerden mit sich.

Doch was kann man gegen Menstruationsbeschwerden tun? Was hilft gegen starke Regelschmerzen in der Nacht und welche Tipps hatte die Oma parat? Oft werden starke Schmerztabletten oder gar Hormonpräparate gegen die Symptome eingesetzt. Dabei können in vielen Fällen natürliche Mittel & Tricks effektiv und nebenwirkungsfrei helfen. Nachfolgend finden Sie die bestbewährten Hausmittel gegen Menstruationsbeschwerden, schnelle Hilfe und auch alternative Verfahren wie die Akupressur.

Hausmittel gegen Menstruationsbeschwerden

Was hilft wirklich?

Die meisten Frauen schauen der Menstruation nicht freudig entgegen, sondern fürchten sich eher vor dieser Woche. Immerhin kommt es nicht nur zum unangenehmen Ausfluss, sondern auch Schmerzen sind keine Seltenheit. Viele Frauen leiden unter Krämpfen, Unterleibschmerzen, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Abgeschlagenheit.

Regelschmerzen

Zur Zeit der Periode kann es zu zahlreichen Beschwerden und Symptomen kommen

In der Zeitraum der Periode leiden manche Frauen so stark unter Menstruationsbeschwerden, dass sie nicht einmal das Haus verlassen können. Deswegen ist es wichtig, dass Menstruationsbeschwerden entgegengewirkt wird.

Pille gegen Schmerzen?

Medikamente als Hausmittel gegen Menstruationsbeschwerden

Während der Periode kommt es zu so vielen Beschwerden, dass diese nicht alle einzeln behandelt werden können. Deswegen ist eine Lösung gefragt, welche die Hauptprobleme während der Periode behebt. Die Schulmedizin bietet Betroffenen zwei Möglichkeiten.

Helfen Tabletten und Pille gegen die Schmerzen?

Zum einen können Sie Medikamente verwenden, welche schmerzbekämpfend wirken. Das bedeutet, Pillen und Tabletten sorgen für eine Schmerzlinderung und somit Erholung. Zum anderen gibt es hormonelle Verhütungsmittel wie die Pille. Allgemein ist bekannt, dass die Pille durch dessen Hormone zu einer Linderung der Menstruationsbeschwerden führen kann.

In manchen Fällen können diese auch jungen Mädchen verschrieben werden, ohne dass der Verhütungsgedanke im Vordergrund steht. Das bedeutet, die hormonellen Verhütungsmittel werden alleine gegen die Schmerzen und Krämpfe eingenommen, statt einer Schwangerschaft.

Omas Hausmittel gegen Regelschmerzen

Ob diese Lösungen wirklich der richtige Weg sind, ist eher fraglich. Denn die Hormontherapie kann noch mit einigen Risiken einher kommen. Bei Schmerzmitteln sieht es ein wenig anders aus, doch die richtige Dosierung ist zu beachten. Diese sind zwar nicht gerade angenehm für den Körper, können aber schnelle Abhilfe schaffen.

Die häufige Einnahme von Medikamenten kann jedoch viele Nebenwirkungen mit sich bringen. Zwar ist es nicht immer möglich, auf Schmerztabletten zu verzichten, es ist aber dennoch empfehlenswert, zunächst Omas bewährte Hausmittel auszuprobieren. So kann etwa eine gezielte Wärmezufuhr die zusammengezogene Gebärmutter lockern, somit die Durchblutung fördern und den Regelschmerzen entgegenwirken.

Neben Omas altbewährten Hausmitteln stehen leidenden Frauen heutzutage auch Methoden, die auf neuen Erkenntnissen ruhen, zur Verfügung. So wird es zu unserer Zeit beispielsweise immer klarer, welche große Bedeutung die Ernährung auf unser Wohlbefinden hat.

Eine gute Ernährung vor der Periode

Die meisten Frauen machen sich erst Gedanken über Menstruationsbeschwerden, wenn diese schon eingetreten sind. Dabei kann schon eine Woche im Voraus mit einer Vorbereitung begonnen werden, sodass die Schmerzen und Beschwerden in einem geringen Rahmen verlaufen.

  • Auf Tierprodukte verzichten: Eine Woche im Voraus sollten Sie den Konsum von tierischen Produkten wie Fleisch, Wurst oder Milch einschränken. Diese fördern die Schmerzen und Entzündungen und sorgen somit für mehr Unbehagen.
  • Hochwertiges Öl nutzen: Aber auch Fette können ein großes Problem sein. Decken Sie Ihren Fettbedarf optimalerweise mit pflanzlichen Ölen wie Lein- oder Hanföl. Diese sind reich an Alpha-Linolensäure und sorgen sogar für eine Schmerzhemmung. Benötigen Sie hingegen ein Öl zum Erhitzen, sollten Sie ein hochwertiges Extra natives Olivenöl verwenden.
  • Hohe Temperaturen meiden: Wichtig ist aber, dass Sie Zubereitungsmethoden vermeiden, welche sehr hohe Temperaturen erfordern, wie zum Beispiel Frittieren. Diese würden sich nur negativ auf die Menstruationsbeschwerden auswirken.

Es ist wichtig, dass Sie sich vor und während der Menstruation richtig ernähren, damit die Leiden nicht aufkommen oder optimal behandelt werden können. Haben Sie häufig Krämpfe und Unterleibsbeschwerden während der Periode, weist das auf eine andere Baustelle hin.

Magnesium mg mineralstoffe Symptome Muskelzucken

Magnesium ist ein wichtiges Hausmittel gegen Menstruationsbeschwerden

Magnesium als Hausmittel

Gegen Regelschmerzen & Krämpfe

Ein Magnesiummangel kann dazu führen, dass Sie häufig unter Krämpfen leiden, welche während der Menstruation noch verstärkt werden. Deswegen ist es wichtig, dass Sie sich gesund und gezielt ernähren, sodass Sie diesen Mangel beheben können.

Sie können zu magnesiumreichen Nahrungsmitteln greifen, wie zum Beispiel Bananen. Im Handel gibt es auch viele Präparate, welche den Magnesiumgehalt im Körper langsam aufbauen. Bedenken Sie aber, dass es bis zu 12 Monate Dauer kann, bis sich der Magnesiumspiegel wieder aufgefüllt hat.

Übersäuerung vermeiden

Kann zu starken Regelschmerzen führen

Neben Magnesium kann aber auch eine Übersäuerung an Menstruationsbeschwerden Schuld sein. Legen Sie eine schlechte Ernährung in Verbindung mit Stress, Genussgiften sowie diversen Medikamenten an den Tag, kommt es häufig zu einer Übersäuerung des Körpers. Versorgen Sie Ihrem Körper schon im Vorfeld mit wichtigen Mineral– und Nährstoffen, so kommt es erst gar nicht zur Übersäuerung und Ihre Menstruationsbeschwerden nehmen ab.

Bananen als Hausmittel

Ein bewährtes Hausmittel gegen Menstruationsbeschwerden

Auch Bananen dürfen als Hausmittel gegen Menstruationsbeschwerden nicht Vergessen werden. Bananen versorgen Ihren Körper nicht nur mit Magnesium, sondern auch Vitamin B6. Dieses reguliert den Blutzuckerspiegel und sorgt für eine positive Stimmung. Deswegen sind Bananen für alle Frauen perfekt, welche während Ihrer Menstruation unter einer schlechten Stimmung leiden.

Ingwer als natürliche Hilfe

Ingwer kann Ihnen auch weiterhelfen, denn diese kleine Wurzel wirkt von Innen und Außen. Geriebener Ingwer im Essen sorgt für Feuer im Magen und eine angenehme Wärme von Innen. Allerdings können Sie auch Ingweröl auf ein Tuch geben und auf die betroffene Stelle geben.

Mönchspfeffer, der Keuschlamm

Ein bewährtes Hausmittel gegen Menstruationsbeschwerden

Mönchspfeffer, umgangssprachlich auch Keuschlamm genannt, ist ein sehr wirksames, natürliches Hausmittel gegen Menstruationsbeschwerden. Es wird sogar bei Beschwerden des prämenstruellen Syndroms (pms) eingesetzt und kann auch Zyklusstörungen ausgleichen.

Mönchspfeffer Agnus Castus

Mönchspfeffer ist ein wirksames Hausmittel gegen Menstruationsbeschwerden

Bei einer Studie der Zeller Medical AG wurde die Heilwirkung von Mönchspfeffer auf Regelbeschwerden belegt. Auch die gute Verträglichkeit des Heilkrauts wurde hierbei erwiesen. Dabei nahmen 186 Frauen über drei Zyklen jeden Tag 20 Milligramm Mönchspfeffer zu sich. Bei 80 bis 86 % der Patientinnen konnte eine Verbesserung von blutungsbedingten Leiden und Amenorrhoen verzeichnet werden. In 67 bis 88 % der Fällen konnten außerdem Beschwerden, die auf die Menstruation zurückzuführen sind, gelindert werden.

Anwendung: Sie können Mönchspfeffer unter anderem in Form von Tabletten, Kapseln oder als Tee rezeptfrei in der Apotheke erwerben. Besprechen Sie die Anwendung & Dosierung jedoch zuvor mit Ihrem Gynäkologen, da in bestimmten Fällen von der Einnahme abgesehen werden sollte.

Spricht nichts gegen die Einnahme und falls nicht anders vom Arzt verordnet, können Sie 30 bis höchstens 40 Milligramm Mönchspfeffer am Tag einnehmen. Sie müssen allerdings etwas geduldig sein. Denn Mönchspfeffer benötigt oft eine Weile, bis es seine Wirkung entfaltet.

Vorsicht! Mönchspfeffer darf unter anderem nicht während der Schwangerschaft, der Pubertät oder Stillzeit eingenommen werden. Besonders bei Krankheiten wie Brustkrebs oder Endometriose ist von der Anwendung abzusehen.

Auf Kaffee und Schwarztee verzichten

Auch ein Verzicht auf Kaffee und Schwarztee kann hilfreich sein. Denn bei manchen Frauen nehmen die Beschwerden durch den (übermäßigen) Genuss von Koffein zu. Probieren Sie es einfach aus und beobachten Sie, ob dies auch bei Ihnen der Fall ist.

Koffeinhaltige Getränke sind z. B.:

Wirken sich Schwarztee, Kaffee & Co. negativ bei Ihnen aus, so können stattdessen auf stilles Wasser, Kräutertees und Zitronenwasser zugreifen. Denn eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von mindestens zwei Litern am Tag ist während der Periode besonders wichtig. So können gar pms Beschwerden wie Blähungen gelindert werden.

Auf Alkohol und Zigaretten verzichten

Nikotin und Alkohol sind Giftstoffe, die den Körper stark belasten. Daher sollte vor allem kurz vor, nach und während der Periode auf sie verzichtet werden. Gerade aufs Rauchen sollte natürlich am besten ganz verzichtet werden, um die Giftstoffe komplett und nachhaltig ausscheiden zu können. So können nicht nur Regelschmerzen gelindert, sondern auch das Sexualleben verbessert und natürlich auch schweren Folgekrankheiten entgegengewirkt werden.

Tipps, wie Sie mit dem Rauchen aufhören können, finden Sie hier:

Schnelle Hilfe bei Menstruationsbeschwerden

Leiden Sie unter Menstruationsbeschwerden, wollen Sie schnelle Abhilfe schaffen und sich von den Beschwerden befreien. Die Menstruationsbeschwerden zeigen Ihnen oftmals, dass Ihr Körper eine besondere Aufmerksamkeit und etwas Auszeit aus dem stressigen Alltag benötigt. Nur so geben Sie ihm die Zeit, all die Prozesse richtig ablaufen zu lassen. Das oberste Gebot bei Menstruationsbeschwerden ist deshalb Ruhe, Entspannung und eine vitalstoffreiche Ernährung. Nehmen Sie sich ein wenig Zeit für sich und ruhen Sie sich aus.

Wärme gegen Beschwerden

Omas Hausmittel gegen Regelschmerzen

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Schon die Oma hat Wärme gegen die Schmerzen eingesetzt

Wärme ist ein uraltes Hausmittel gegen Menstruationsbeschwerden, das auch schon die Oma kannte. Und auch heute setzen es die meisten Frauen intuitiv ein. Die Wärmezufuhr entspannt nämlich die Gebärmutter, welche sich während der Periode schmerzhaft zusammenzieht. Durch die hohen Temperaturen wird die Durchblutung gefördert, was zu einer Lockerung der Muskeln im Unterleib führt und somit die Symptome lindern kann.

Eine simple Wärmflasche kann schon wahre Wunder wirken, wenn Sie diese für eine halbe Stunde auf Ihren Bauch legen und damit Ihren Unterleib behandeln. Aber auch ein heißes Vollbad ist optimal, denn das Bad hat eine schmerzlindernde und entspannende Wirkung. Diese können Sie durch Zusätze, wie beispielsweise Johanniskrautöl, verstärken. Aber auch Körnerkissen oder spezielle Pflaster können effektiv gegen die Regelschmerzen eingesetzt werden.

Sport & Ablenkung

Hilft gegen die Schmerzen

Helfen die oben genannten Methoden nicht weiter und wollen Sie auch nicht zu Schmerzmitteln greifen, probieren Sie es einmal mit Ablenkung. Vor allem Sport ist hilfreich gegen Menstruationsbeschwerden und bringt Ihren Körper in zusätzlichen Schwung. Dabei dürfen Sie es nicht übertreiben, denn schon leichte Übungen sorgen für eine Erleichterung.

Machen Sie gemeinsam mit Ihrer Familie oder einer Freundin einen entspannten Spaziergang oder Pflanzen Sie einige Blumen im Garten. Sie können auch unter freiem Himmel Yoga-Übungen durchführen. Optimal sind Bewegungen, welche die Durchblutung fördern.

Dadurch helfen Sie Ihrer Gebärmutter, damit diese leichter die Schleimhaut ablösen kann. Sport ist dabei weitaus besser, als das Verharren im Bett, denn dadurch setzt sich der Schmerz nur fest und Sie verkrampfen sich mehr.

Sex als Hausmittel

Auch Sex kann schnell gegen Regelschmerzen helfen

Eine schönere Alternative zu Sport ist aber auch Sex. Denn auch dieser fördert die Durchblutung im Unterleib und kann daher die Verspannungen und Schmerzen lösen. Medizinisch ist es auch völlig unbedenklich, während der Regel Geschlechtsverkehr zu haben. Kommt es zum Orgasmus, profitieren Frauen zudem vom Hormon Oxytocin, welches Schmerzen lindert und das Wohlbefinden steigert.

Hausmittel gegen starke Regelschmerzen

Oft sind die Menstruationsbeschwerden so stark, dass sie den Alltag komplett bestimmen. Ein allgemeines Rezept dagegen gibt es leider nicht. Während einigen Frauen vor allem Ruhe und Entspannung helfen, wirkt sich bei anderen vor allem Bewegung positiv aus.

Unterleibsschmerzen

Starke Regelschmerzen können den Alltag massiv einschränken

Es sei jedoch gesagt, dass Frauen, die unter starken Regelschmerzen leiden, auf Kupferspiralen verzichten sollten. Dieses Verhütungsmittel kann die Beschwerden nämlich verschlimmern. Stattdessen können mechanische Verhütungsmittel wie Kondome oder hormonelle Mittel wie die Pille eingesetzt werden. Gerade die Anti-Baby-Pille kann mittels bestimmter Hormone die Beschwerden lindern. Allerdings bergen Verhütungspillen auch viele, zum Teil ernste, Nebenwirkungen.

Wenn Sie akute, starke Regelschmerzen haben, können aber auch natürliche Hausmittel helfen. Da jeder Frau etwas anderes besser hilft, sollten Sie einfach ausprobieren, welches Hausmittel Ihnen Linderung verschafft.

Bei akuten, starken Schmerzen:

Hilfreiche Hausmittel gegen akute, starke Schmerzen sind:

  • Ruhe & Entspannung
  • Bewegung und leichter Sport (z. B. Yoga oder Joggen)
  • Warme Bäder, Wärmflasche und Co.
  • Krampflösender Tee (z. B. Melisse, Kamille oder Frauenmantelkraut)
  • Schmerzmittel (z. B. Ibuprofen, Diclofenac oder Naproxen)

Statt einer Wärmflasche oder einem warmen Bad sind auch sogenannte Wärmepflaster gegen starke Regelschmerzen zu empfehlen. Diese können über eine Dauer von bis zu zehn Stunden eine ideale Temperatur von 40 ° Celsius halten und somit Verkrampfungen und Schmerzen entgegenwirken.

Falls keines der Hausmittel hilft, können natürlich auch Schmerztabletten eine schnelle Linderung bringen. Versuchen Sie jedoch nicht all zu oft zu chemischen Medikamenten zu greifen, da diese den Körper und vor allem die Leber stark belasten.

Medikamente gegen Regelschmerzen

Bei sehr starken Regelschmerzen und Menstruationsbeschwerden führt manchmal kein Weg an der medikamentösen Behandlung vorbei. Hierbei kommen dann nach Absprache mit dem Arzt entweder rein schmerzlindernde, zusätzlich entzündungshemmende oder gar hormonelle Medikamente zum Einsatz.

Zur Schmerzlinderung werden in erster Linie die sogenannten nichtopioiden Analgetika eingesetzt. Nicht-steroidale Entzündungshemmer (NSAR) wirken zusätzlich entzündungshemmend.

Häufig verabreichte Nichtopioide Analgetika sind:

Medikamente, Schlafstörung

Medikamente können schnell helfen, bergen jedoch auch viele Nebenwirkungen

  • Paracetamol
  • Acetylsalicylsäure (ASS)
  • Metamizol

Häufig verabreichte NSAR gegen Menstruationsbeschwerden sind:

  • Naproxen
  • Ketoprofen
  • Indometacin
  • Ibuprofen
  • Flupirtin
  • Diclofenac
  • Dexibuprofen

Parasympatholytika wie Butylscopolaminbromid (Buscopan) können darüber hinaus auch gegen Verspannungen und Krämpfe eingesetzt werden.

Hormonelle Behandlung

Die Pille gegen Regelbeschwerden

Je nach Schwere der Menstruationsbeschwerden können aber auch Hormone zur Behandlung eingesetzt werden. Diese kommen zumeist in Form der Anti-Baby-Pille zum Einsatz. So können etwa Gestagene (Schwangerschaftshormone) wie Norethisteron, Lynestrenol oder Progesteron weiterhelfen. Helfen diese Stoffe nicht weiter, kann auch das Progestin (synthetisches Gestagen) Chlormadinonacetat eingesetzt werden.

Eine solche, hormonelle Behandlung birgt jedoch auch zahlreiche, zum Teil schwerwiegende Nebenwirkungen. Hierbei sei vor allem das Thromboserisiko genannt, das durch die Einnahme von Anti-Baby-Pillen stark erhöht werden kann.

Alternative Heilmethoden

Welche Mittel aus der Alternativmedizin helfen gegen Menstruationsbeschwerden?

Die klassischen Maßnahmen können zwar helfen, doch es gibt noch viele weitere Möglichkeiten der alternativen Heilkunde, die Ihnen bei Ihren Menstruationsbeschwerden Erlösung verschaffen. Heilkräuter sind eine optimale Möglichkeit und werden auch häufig vom Frauenarzt empfohlen. Wichtig ist, dass Sie erst gar nicht darauf warten, ob Krämpfe eintreten oder nicht. Verwenden Sie Kräutertees prophylaktisch und sorgen Sie somit dafür, dass Sie entspannt durch die Menstruationszeit kommen.

Gänsefingerkraut

Als Hausmittel gegen Menstruationsbeschwerden

Schauen Sie in der Apotheke nach Gänsefingerkraut um. Lassen Sie das getrocknete Kraut mit etwa 150 bis 200 Millilitern heißes Wasser für fünf Minuten ziehen und trinken Sie diesen anschließend. Perfekt ist, wenn Sie mehrere Tassen über den Tag verteilt trinken.

Heilpflanzen & Heilkräuter, Nierenschmerzen, Nervenschmerzen

Auch Heilkräuter können gegen Regelschmerzen helfen

Weitere Heilkräuter:

Finden Sie das Anti-Krampf-Kraut nicht, können Sie auch

  • Beifuss
  • Majoran
  • Oregano
  • Kamillenblüten
  • Schafgarbe
  • Frauenmantel
  • Zitronenmelisse

verwenden. Runden Sie Ihren Tee mit etwas frischem Ingwer ab.

Akupunktur und Akupressur

Leiden Sie unter besonders starken oder hartnäckigen Menstruationsbeschwerden, können Sie einen weiteren Weg einschlagen: Akupunktur. Von Akupunktur wird behauptet, dass dieses alle gynäkologischen Probleme lindert, weshalb Sie dies einmal ausprobieren sollten. Sie kleinen Nadeln lösen Energieblockaden im Fortpflanzungssystem und schaffen somit Linderung.

Aromatherapie: Ätherische Öle

Ätherische Öle als Hausmittel gegen Menstruationsbeschwerden

Eine gute Lösung gegen Menstruationsbeschwerden ist aber auch eine Aromatherapie. Verwenden Sie hierzu verschiedene ätherische Öle, die entspannend und entkrampfend wirken. Ideal sind Melisse, Wacholder, Rose, Lavendel oder Salbei. Geben Sie diese in eine Duftlampe oder ins Badewasser und genießen Sie den sanften Duft.

Vor allem Letzteres ist sinnvoll, denn Wärme hilft ebenfalls gegen Schmerzen und Krämpfe. Es ist auch möglich, dass Sie Ihren Bauch sowie den Unterleib mit den duftenden Ölen einreiben. Massieren Sie diese sanft ein und üben Sie keinen zu großen Druck aus.

Verwandte Ratgeber

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