Endometriose

Endometriose

EndometrioseDie Endometriose ist eine chronische und oftmals sehr schmerzhafte Erkrankung der Gebärmutter, die auf den Bereich des Beckens ausstreut.

Regelbeschwerden verstärken sich durch diese Krankheit oftmals sehr stark und sind kaum mehr auszuhalten, darüber hinaus leidet auch die Fruchtbarkeit der betroffenen Frauen und es kommt nicht selten vor, dass ihre Fähigkeit, ein Kind zu bekommen, vollends verschwindet. Nichtsdestotrotz kann man eine Endometriose mittel medikamentöser oder chirurgischer Behandlung symptomal gut in den Griff bekommen und den Erkrankten ein Stück Lebensqualität zurückgeben.

Steckbrief: Endometriose

  • Name(n): Endometriose
  • Art der Krankheit: Zellstörung
  • Verbreitung: Weltweit
  • Erste Erwähnung der Krankheit: Spätes 19. Jahrhundert
  • Behandelbar: Nur symptomal
  • Art des Auslösers: Diverse / unbekannt
  • Wieviele Erkrankte:Zw. 3 und 6% aller Frauen
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Gynäkologe
  • ICD-10 Code(s): ICD-10-GM-2017 – A00-B99 – B25-B34 – N80

Was ist eine Endometriose?

Als Endometriose bezeichnet man gutartige und zumeist gleichzeitig schmerzhafte Gewebewucherungen der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium). Normalerweise ist es ausschließliche Aufgabe des Endometriums, das Innere der Gebärmutter auszukleiden. Die Wucherungen siedeln sich unter anderem in den tieferen Bereichen der Gebärmutter oder auch gänzlich außerhalb der Gebärmutter an – etwa im unteren Bauch- oder Beckenraum.

Die versprengten Gewebewucherungen wachsen, der Gebärmutterschleimhaut vergleichbar, im Verlauf des Montaszyklus. Es kommt zu Schmerzen unterschiedlicher Art. Sie bluten bei jeder Monatsblutung mit, jedoch kann das Blut häufig nicht abfließen und es formen sich Zysten. Günstigstenfalls bilden sich lediglich Auflagerungen, die so groß sind wie ein Stecknadelkopf. Vor allem in den Eierstöcken können sich aber auch relativ große, mit Blut gefüllte Zysten entwickeln. Es kann unter anderem zu Verklebungen in verschiedenen Bereichen kommen; diese können die Eileiter und andere, für die Fortpflanzung relevante Organe betreffen.

Schmerzhafte Regelblutungen, die mit Krämpfen einhergehen, können ein Hinweis darauf sein, dass Gewebewucherungen der Gebärmutterschleimhaut vorhanden sind. Die weiteren Anzeichen für eine Endometriose hängen vor allem davon ab, welches Organ betroffen ist. Es gibt vermutlich eine nicht unerhebliche Zahl an Frauen, die zwar an Endometriose erkrankt sind, aber keine Beschwerden haben. In diesen Fällen wird die Endometriose entweder gar nicht oder aber per Zufall entdeckt. Die von Frauenärzten festgestellte Zahl von Endometriosen beläuft sich in den alten Bundesländern auf etwa fünf Prozent. Nicht selten ist weibliche Unfruchtbarkeit auf eine Endometriose zurückzuführen.

Schätzungsweise ist diese Erkrankung zu 40 bis 60 Prozent schuld daran, dass Frauen ungewollt kinderlos bleiben. Wird eine Endometriose nicht erkannt und demzufolge auch nicht behandelt, kann sie bis zu den Wechseljahren fortschreiten und zunehmend Probleme bereiten. Die Endometriose zählt zu den Erkrankungen, denen man nicht vorbeugen kann. Immerhin können Frauen durch regelmäßige Frauenarztbesuche dafür sorgen, dass Gewebewucherungen des Endometriums frühzeitig erkannt werden. Insbesondere sollte starken Menstruationsbeschwerden stets auf den Grund gegangen werden.

Welche Ursachen führen zu einer Endometriose?

Nach wie vor ist nicht eindeutig geklärt, wie eine Endometriosen entstehen. Das heißt, derzeit muss man sich mit Theorien begnügen. Eine dieser Theorien besagt, dass es zu einer retrogarden (umgekehrten) Menstruation komme. Eine retrogarde Menstruation bedingt kurz vor dem Eisprung einen Sog, der von der Gebärmutter ausgeht und in Richtung der Eileiter zieht. Während dieses Geschehens könnten Endometriumzellen in den Eileiter gelangen und schließlich auch Teilchen der Gebärmutterschleimhaut in den Bauchraum.

Eine zweite Theorie beinhaltet die Annahme, eine Endometriose würde unmittelbar an den Stellen entstehen, wo sich die Stückchen der Gebärmutterhaut ansiedeln. Der Zeitpunkt für diese Ansiedlung, so mutmaßen Anhänger dieser Theorie, lässt sich auf das embryonale Stadium zurückverfolgen: Zellen, die aus ein und demselben Gewebe bestehen wie die Gebärmutterschleimhaut verwandeln sich demzufolge in Endometriumzellen. Andere Hypothesen beziehen sich auf Veränderungen, die im Immunsystem stattfinden und die mit im Blut nachweisbaren Antikörpern gegen Gebärmutterschleimhaut einhergehen.

Hierdurch kommt es im Bereich der Endometrioseherde zu Entzündungen, die aber gegen das körpereigene Gewebe gerichtet sind. Nach wie vor ist jedoch noch ungeklärt, ob es sich bei diesem Geschehnis um eine Ursache oder um eine mögliche Folge der Endometriose handelt. In einigen Familien tritt diese Erkrankung gehäuft auf. Mithin lässt sich auch vermuten, dass es sich um eine genetische Veranlagung handelt.

Als Risikofaktoren hinsichtlich der Entwicklung einer Endometriose lassen sich die Zahl an Menstruationstagen und der Zeitpunkt der ersten Regelblutung nennen: Einerseits haben Frauen mit kürzeren Menstruationszyklen (entspricht mehr Menstruationstagen) ein etwa doppelt so hohes Risiko, eine Endometriose zu entwickeln als Frauen mit längeren Zyklen; andererseits erkranken Frauen, die bereits früh die erste Menstruation hatten, eher als Frauen, bei denen die Regelblutung spät einsetzt. Im Verlauf der vergangenen 200 Jahre hat sich der Zeitraum zwischen der ersten Regelblutung und der Menopause so verlängert, dass Frauen mittlerweile eine deutlich größere Summe an Menstruationstagen haben.

Hierzu eine kurze Übersicht

Gleichwohl die genauen Ursachen, wie gerade erwähnt, (noch) unbekannt sind, lassen sich doch einige mögliche Gründe, Ursachen und Risikofaktoren mit relativer Sicherheit definieren.

  • Retrograde Menstruation: Bei einer retrograden Menstruation fließt das endometriale Zellen enthaltende Menstruationsblut durch die Eileiter zurück in die Beckenhöhle, anstatt den Körper durch die Vagina zu verlassen. Besagte Zellen sammeln sich an den Organen der Beckenhöhle sowie an deren Wänden an. Zudem verdicken sich diese Ansammlungen im Laufe der Zeit und schütten während jedes neuerlichen Menstruationszyklus ebenso Blut aus.
  • Zwangsweise Umformung der Zellen des Peritoneums (Bauchfelles): Hierbei handelt es sich um eine relativ neue Theorie, die davon ausgeht, dass Hormone oder immunologische Faktoren dazu führen, dass sich die Zellen des Peritoneums, also des Bauchfelles, in endometriale Zellen umwandeln. Man spricht in diesem Falle auch von der sog. „Induction Theory“.
  • Umformung embryonaler Zellen: Eine weitere Theorie legt nahe, dass eine Umformung embryonaler Zellen in der frühesten Phase der Pubertät, durch die vermehrte Ausschüttung und Produktion von Östrogenen, ebenso ein Grund sein könnte. Die durch diesen Vorgang wiederum entstehenden endometrialen Zellen wären erneut für die Bildung der Krankheit verantwortlich zu machen.
  • Störungen des Immunsystems: Es ist durchaus möglich, dass eine Störung des Immunsystems dafür verantwortlich zu machen ist, dass selbige die Entstehung von endometrialem Gewebe außerhalb des Uterus nicht als abnormal registriert und deswegen nichts dagegen unternimmt.
  • Transport durch das Blut: Es ist ebenso im rahmen des Möglichen, dass endometriale Zellen, auf welche Weise auch immer, in den Blutzyklus geraten und derselbe sie zu anderen Organen transportiert. Dortz können sie sich wiederum festsetzen und eine Endometriose auslösen.
  • Operative Nachwirkungen: Einige Forscher mutmaßen, dass sich endometriale Zellen and Narbengewebe, wie es beispielsweise nach einem Kaiserschnitt entstehen kann, anheften und somit die vorliegende Erkrankung auslösen können.

Symptome & Anzeichen

Die falsch platzierten Gewebestücke der Gebärmutterschleimhaut (die Endometrioseherde) reagieren ebenso wie die eigentliche Gebärmutterschleimhaut auf Hormone. Dementsprechend verändern sie sich während der Monatszyklen. Beim Abbau der Schleimhaut kommt es zu einer Blutung. Da das Blut zumeist nicht durch die Scheide abfließt, sucht es sich einen anderen Weg und gelangt zum Beispiel bis in die Bauchhöhle.

Das dort vorhandene Gewebe nimmt das Blut auf und versucht auch es abzubauen. Da es sich jedoch um ein regelmäßig erneut auftretendes Blutungsgeschehen handelt, können Reizungen sowie Entzündungen auftreten. Je länger die Endometriose unbemerkt und unbehandelt bleibt, umso wahrscheinlicher treten Verwachsungen beziehungsweise nicht rückgängig zu machende Veränderungen auf. Sofern Blut im Bereich der Eierstöcke nicht abfließen kann, entstehen sogenannte Schokoladenzysten. Hierbei handelt es sich um Hohlräume, die mit altem Blut (das eine bräunliche Farbe hat) gefüllt sind. Fakt ist: Nicht jede Endometriose geht mit Beschwerden einher. Jedoch kommt es bei 60 bis 70 Prozent aller betroffenen Frauen zu Symptomen. Recht typisch sind Schmerzen, die während der zweiten Zyklushälfte und während der Menstruation auftreten sowie Rückenschmerzen, die zyklisch auftreten.

Nicht selten kommt es zudem zu Menstruationsstörungen und/oder Unregelmäßigkeiten bezüglich der Blutung. Wie bereits erwähnt, kann eine Endometriose zur Unfruchtbarkeit führen. Teilweise haben betroffene Frauen Schmerzen, wenn sie Wasser lassen. Festhalten lässt sich, dass sämtliche Beschwerden mit dem Zyklus zu- und auch wieder abnehmen. Als Höhepunkt aller Symptome, die mit einer Endometriose zusammenhängen, lässt sich der Zeitraum drei Tage bis einen Tag vor Beginn der Regelblutung angeben.

Da sämtliche mit einer Endometriose einhergehenden Beschwerden proportional zum Verlauf der Menstruation wieder abnehmen, können sie im günstigsten Fall bis kurz vor Beginn der nächsten Regelblutung gänzlich verschwunden sein. Abhängig davon, wo sich die Endometrioseherde befinden, bleiben Beschwerden möglicherweise aber auch bestehen. Dies trifft zumeist dann zu, wenn zu Verwachsungen der Endometrioseherde mit dem sie umgebenden Gewebe gekommen ist.

Hierzu eine zusammenfassende Auflistung der möglichen Symptome

Das hauptsächlich von einer Endometriose ausgehende Symptom ist Schmerz im Bereich des Beckens, der sich zumeist relativ zeitgleich mit der Menstruation einstellt oder zumindest verstärkt. Gleichwohl Krämpfe und allgemeine Beschwerden während der Zeit der monatlichen Regelblutung keine Seltenheit sind, beschreiben betroffene Frauen dieselben als wesentlich stärker, insofern eine Endometriose mit ins Spiel kommt. Darüber hinaus berichten sie oft, dass sich die Schmerzen mit jedem Male verschlimmern.

  • Schmerzhafte Menstruationen (Dysmenorrhoe): Bereits einige Tage vor dem eigentlichen Einsetzen der Regelblutung kann zu teils sehr starken Krämpfen und anderen Beschwerden im Bereich des Beckens kommen, zudem stellen sich bisweilen noch Schmerzen im unteren Bereich des Rückens sowie im Bauchraum ein.
  • Unangenehmer Geschlechtsverkehr: Durch eine vorliegende Endometriose kommt es nicht selten vor, dass betroffene Frauen den Koitus als unangenehm oder sogar leicht schmerzhaft empfinden.
  • Schwierigkeiten beim Ausscheiden von Kot oder Urin: Ebenso die Verrichtung der Notdurft kann bisweilen bei Erkrankten dafür sorgen, dass sich Schmerzen einstellen. Dabei treten diese jedoch meist nur dann auf, wenn sie sich gerade im monatlichen Zyklus befinden.
  • Vermehrtes Bluten: Es kann während der Periode zu einer sog. Menorrhagie kommen, die sich durch eine vermehrte Absonderung von Menstruationsblut auszeichnet, aber auch Menomenorrhagien sind keine Ausnahme. Diese bedingen eine Ausscheidung von Blut zwischen den eigentlichen Monatszyklen.
  • Unfruchtbarkeit: Die genauen Zusammenhänge sind nicht immer klar zu definieren, nichtsdestoweniger scheint die Endometriose eine Unfruchtbarkeit bei Frauen auslösen zu können. So kommt es nicht selten vor, dass man die vorliegende Krankheit erst im Rahmen einer die Fruchtbarkeit determinierenden Untersuchung entdeckt.
  • Diverse weitere Symptome: Es gibt neben den oben genannten Ausprägungen der Krankheit noch weitere Symptome, die aber eher allgemeiner Natur sind, hierzu gehören unter anderem bleierne Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Unruhe, Durchfall, Fieber, Verstopfungen, Übelkeit und Brechreiz.

Diagnose & Krankheitsverlauf

Einer Diagnose geht zumeist, so auch im Falle der Endometriose eine sog. Anamnese voraus, also ein Patientengespräch, das der Klärung der Krankengeschichte und der kurrent auftretenden Symptomatik gilt. Auch Ort, Intensität und Art der Schmerzen sind im Rahmen eines solchen zu klären und lenken den behandelnden Arzt damit meist schon in die richtige Richtung.

Ist die Anamnese abgeschlossen, kann sich der zuständige Mediziner weiterer Tests bedienen, um die vermutete Erkrankung entweder zu bestätigen oder auszuschließen. Hierzu gehören unter anderem:

Untersuchung des Beckenbereichs

  • Während einer Untersuchen des Beckens und des Beckenbereiches tastet der Arzt zunächst die äußeren Regionen desselben ab und ggf. Auffälligkeiten feststellen und diesen nachgehen zu können. Im Anschluss daran erfühlt er die inneren Partien des Beckens. Hierzu führt er die Finger in die Vagina oder in den Anus der Patientin ein und versucht etwaige Zysten oder krankhafte Veränderungen im Gewebe haptisch wahrzunehmen. Auch Vernarbungen des Uterus oder ähnliches sind hierbei von besonderem Interesse. Dennoch ist es nicht immer möglich, dass man die für die Endometriose verantwortlichen Häufungen von endometrialen Zellen fühlen kann, insofern diese keine Zyste oder Wucherungen bedingten. Darum muss der Mediziner häufig noch zu anderen diagnostischen Mittel greifen.

Ultraschall

  • m Rahmen dieser Methode der Untersuchung, bedient man sich hochfrequenter Schallwellen, die ein Bild des Körperinneren auf einem Monitor zu erzeugen imstande sind. Hierbei gibt es zwei Arten des Vorgehens. Man kann entweder klassisch agieren und den sog. „Transducer“, also das Gerät, dass die Schallwellen erzeugt, auf den Bauch oder den Bereich des Beckens auflegen oder selbiges aber direkt in die Vagina einführen. In diesem Falle spricht man von einer sog. „Transvaginalen Ultraschalluntersuchung“. Die Art des Vorgehens leitet sich sich vom vorliegenden Fall ab und davon, welche Art der Untersuchung wohl die besten Ergebnisse liefert. Darüber hinaus ist trotzdem anzumerken, dass dieser Test keine 100%ig sicheren Ergebnisse darüber liefern kann, ob nun eine Endometriose vorliegt oder nicht. Nichtsdestoweniger kann man mithilfe dieser Untersuchung feststellen, ob es eventuell zur Bildung von Zysten oder anderen Wucherungen gekommen ist. Diese können wiederum ein Indikator für die vorliegende Erkrankung sein und darüber hinaus auch den Ort der unerwünschten Zellhäufung verraten.

Laparoskopische Untersuchungen

  • Normalerweise sehen die klassischen Methoden und Vorgehensweisen der Diagnosestellung es vor, keine progressiven Mittel zur Erstellung eines Befundes einzusetzen. Bisweilen lässt sich dies aber trotz größter Bemühungen seitens des Arztes nicht verhindern. Sollte dieser Fall eintreten, verweist einen der behandelnde Arzt an einen Chirurgen, dem wiederum die Aufgabe zufällt, das Innere des Abdomens auf eindeutige Hinweise abzusuchen, die auf eine Endometriose hindeuten. Hierzu bedient er sich einer eigentlich operativ eingesetzten Behandlungsart, nämlich der sogenannten Laparoskopie.Hierfür ist die zu untersuchende Patienten zunächst unter Vollnarkose zu setzen. Im Anschluss daran setzt der zuständige Operateur einen kleinen Schnitt auf Höhe des Nabels und führt ein Instrument, das Laparoskop, ein. Mithilfe dieses Geräts ist es dem Chirurgen möglich, das Innere des Bauchraums und des Beckenbereichs unter die Lupe zu nehmen und somit nach konkreten Anzeichen für eine Endometriose zu suchen. Im Bedarfsfall ist es dem Chirurgen zusätzlich möglichen, Gewebeproben zu entnehmen, die später im Rahmen einer Biopsie auszuwerten sind. Diese Art der progressiven Diagnose gibt Aufschlüsse über Art, Ort und Ausdehnung der vorliegenden Krankheit und erleichtert damit die Planung einer Effektiven Behandlung des Leidens immens.

Krankheitsverlauf

Der verlauf der Krankheit ist sehr fallspezifisch. Zwar gibt es sehr erfolgreiche dahingehende Versuche, dieses Leiden zu kategorisieren und damit besser beschreibbar und einordbar zu machen, aber die hierfür zur Verfügung stehenden Systeme sind sehr fachlich und bieten dem Laien keinen wirklichen Mehrwert. Im Wesentlichen zielen diese Einordnungen darauf ab, die Notwendigkeit eines operativen Eingriffes zu determinieren. Hierfür ist es unablässig, dass stets ein Gynäkologe sowie ein Chirurg über die bereits erhobenen diagnostischen Daten beraten und daraus die bestmögliche und schonendste Behandlung für die Patienten zusammenstellen.

Darüber hinaus gilt zu erwähnen, dass sich die durch eine Endometriose ausgelösten Symptome im Laufe der Zeit, insofern man keine medizinische Betreuung in Anspruch nimmt, verstärken und verschlimmern. Gerade die Schmerzen während der monatlichen Blutungen wachsen durch passives Verhalten seitens der Patientin nicht selten zu einem nicht auszuhaltenden Martyrium an. Nichts zuletzt deshalb sollte man sich bei einem Verdacht auf Endometriose immer untersuchen lassen.

Auch zu erwähnen gilt es, dass es sich um eine chronische Erkrankung handelt, die man zwar mithilfe von Medikamenten oder Operationen gut in den Griff bekommen kann, die aber dennoch immer wieder auftreten kann. Darum ist man selbst bei einer optimalen Behandlung niemals ganz sicher vor einem Rückfall, gleichwohl diese die Chancen dafür merklich minimiert.

Tödlich endet dieses Leiden in aller Regel nicht, dennoch ist es keine Seltenheit, dass zusätzlich zu den anderen auftretenden Symptomen, die Gebärfähigkeit der Betroffenen vergeht. Sprich dass erkrankte Frauen nicht mehr imstande dazu sind, Kinder zu bekommen. Dies ist nicht immer mithilfe einer Behandlung zu vermeiden und manchmal leider unabänderlicher Bestandteil dieser Krankheit.

Häufigkeit & Diagnosedaten

Eine Endometriose kann jede Frau betreffen. Unabhängig von Alter, Abstammung, Vorbelastung oder der Tatsache, ob sie bereits Kinder zur Welt gebracht hat oder nicht. Auch Mädchen, die noch nicht menstruieren oder Frauen, die bereits in der Menopause sind, können betroffen sein. Dennoch gilt zu beachten, dass sich dieses Leiden am häufigsten während der Zeit der Gebärfähigkeit einstellt. Das heißt also zwischen dem ersten Auftreten der monatlichen Blutung und dem letzten Auftreten derselben.

Studien und statistische Erhebungen zeigen auf, dass etwa 6 bis 10% der Frauen weltweit von einer Endometriose betroffen sind. Hierbei kommt es zu Häufungen, wenn bereits chronische Hüftprobleme oder generell sehr starke Regelbeschwerden vorliegen. Ist dies der Fall, lässt sich eine generelle Ratio von bis zu 50% durchaus fundiert festsetzen. Das heißt im Umkehrschluss, dass Frauen, die an besonders heftigen Regelbeschwerden leiden, einen Arztbesuch nicht ausschlagen sollten, da die Wahrscheinlichkeit, dass sie an der vorliegenden Erkrankung leiden sehr sehr hoch ist.

Abermals sei erwähnt, dass eine Endometriose zwar in jungen Mädchen, die noch nicht menstruieren sowie in älteren Frauen, die bereits in der Menopause sind, auftreten kann, dies aber äußerst selten nicht. Nichtsdestoweniger schützt das Alter bezüglich dieser Krankheit niemanden. Das sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man an Symptomen leidet, die auf eine solche Krankheit hindeuten könnten.

Diagnosedaten

Die aus der Diagnose gewonnenen Daten sind von äußerster Wichtigkeit für den behandelnden Arzt. Denn nur mit ihnen ist es ihm möglich, eine effektive Behandlung zu konzipieren. Sind die erhobenen Daten dagegen wenig aussagekräftig, so kann man davon ausgehen, dass auch eine Behandlung nur wenig Erfolg bringt. Es ist nicht zuletzt deswegen unabdingbar, dass man sich aller zur Verfügung stehenden Mittel bedient, um so viele Daten wie möglich zu gewinnen. Gerade auch deswegen, weil die einzelnen Untersuchungsmethoden nicht immer sonderlich effektiv sind und eher oberflächliche Ergebnisse liefern.

Besonders im Rahmen einer laparoskopische Untersuchung gewonnene Gewebeproben sind für die Diagnose unverzichtbar. Hieran durchgeführte Biopsien determinieren nicht selten den Fakt, ob eine Operation notwendig ist oder eine konservative Behandlung (sprich Medikamente) ausreicht. Somit ist es von höchster Priorität, dass Gynäkologe und Chirurg bei der Auswertung der diagnostischen Daten Hand in Hand arbeiten. Dadurch gewährleisten sie nicht nur die optimale Erkennung einer potentiellen Erkrankung, sondern garantieren auch eine maßgeschneiderte und wahrscheinlich hochgradig effiziente Form der Behandlung.

Komplikationen bei der Krankheit

Es gibt zwei schwerwiegende Arten von Komplikationen, die im Rahmen einer Endometriose auftreten können. Hierzu gehören:

  1. Unfruchtbarkeit
    Die hauptsächliche Komplikation, die immer wieder aufgrund einer Endometriose in Erscheinung tritt, ist eine Unfruchtbarkeit der betroffenen Frau. Es lässt sich estimieren, dass etwa ein Drittel oder die Hälfte aller von dieser Erkrankung Betroffenen entweder komplett oder teilweise unfruchtbar sind.Damit eine Frau eine erfolgreiche Befruchtung erreichen kann, ist es zunächst notwendig, dass eine Eizelle sich löst, durch die Eileiter reist, dort von einem Spermium befruchtet wird und sich im Anschluss hieran in den Uterus einnistet. Liegt jedoch eine Endometriose vor, kann es geschehen, dass Die Eileiter derart beschädigt sind, dass sie keine Eizellen mehr hindurch lassen können. Darüber hinaus leidet im Zuge einer solchen Erkrankung auch oftmals die Qualität der Eizellen. Dieser Umstand in Verbindung mit der stetig zu beobachtenden Qualität des männlichen Spermas, machen es sehr wahrscheinlich, dass eine erfolgreiche Befruchtung und / oder Schwangerschaft grundsätzlich eher auszuschließen ist.

Dennoch ist es vielen Frauen, die lediglich an einer leichten Form dieser Krankheit leiden, durchaus möglich, schwanger zu gehen. Aber auch diese brauchen hierfür nicht selten medizinische Unterstützung, z.B. im Rahmen einer künstlichen Befruchtung.

  • Eierstockkrebs
    Wenn eine Endometriose vorliegt, erhöht sich die Chance ebenso an Eierstockkrebs zu erkranken signifikant. Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass das allgemeine Risiko an Eierstockkrebs zu erkranken äußerst gering ausfällt. Hieraus lässt sich ableiten, dass sich zwar die allgemeine Chance auf eine solche Krebserkrankung erhöht, das generelle Risiko aber immer noch als sehr gering einzuschätzen ist.

 

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Ein Doktor ist dann aufzusuchen, wenn man einem oder mehreren der in diesem Text genannten Symptome leidet.

Da es sich als recht kompliziert gestalten kann, eine Endometriose in den Griff zu bekommen, empfiehlt es sich, einen Besuch beim Arzt nicht herauszuzögern und sofort zu gehen, wenn auch nur der leiseste Verdacht besteht. Dies begünstigt eine frühere Erkennung des Leidens und ermöglicht es dem Arzt somit, einen detailreicheren Plan für die korrespondierende Behandlung zu erstellen. Darum sollte dem patienten bei dieser Krankheit sowie bei jeder anderen Krankheit auch daran gelegen sein, möglichst zeitnahe nach Einsetzen der ersten Symptome bei einem Arzt vorstellig zu werden.

Eine frühe Erkennung bedeutet eine frühe Behandlung. Das erspart dem Patienten Stress, leid und Ungemach und mindert darüber hinaus den Druck auf den zuständigen Mediziner, sodass dieser sich intensiver mit der Zusammenstellung eines adäquaten Plans zur Behandlung der Krankheit befassen kann.

Behandlung & Therapie

EndometrioseEinzig dann, wenn Endometrioseherde überhaupt keine Beschwerden verursachen und nicht wachsen, ist eine Behandlung verzichtbar. Ansonsten sollte auf jeden Fall so früh wie möglich behandelt werden. Ebenso wie bei den meisten anderen Erkrankungen ist ausschlaggebend, welche Stelle betroffen ist und welcher Art die Beschwerden sind. Zu berücksichtigen sind aber auch das jeweilige Lebensalter und der spätere Wunsch nach Kindern. Prinzipiell kommen drei verschiedene Behandlungsarten in Betracht:

  • Medikamentöse Therapie
  • Operation
  • Kombinationstherapie

Eine medikamentöse Behandlung kann Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Diclofenac beinhalten, die nicht nur gegen bestehende Schmerzen, sondern auch gegen die entzündlichen Prozesse wirken. Davon abgesehen kann auch ein Entzündungshemmer (COX-2-Hemmer) zum Einsatz kommen, der chronischen Schmerzen vorbeugt und eventuelle Begleitreaktionen der Endometriose unterdrückt.

Sind die Beschwerden sehr ausgeprägt oder chronisch, ist ein individueller Therapieplan hinsichtlich der Schmerzbehandlung zweckmäßig. Hormonelle Medikamente verabreicht man, um einerseits das Entstehen weiterer Endometrioseherde zu verhindern und um andererseits bestehende Herde zu verkleinern. Hormonelle Therapien zielen darauf ab, den Östrogenspiegel auf ein normales Maß abzusenken.

Infrage kommen beispielsweise Gelbkörperhormone oder spezielle Östrogen-Gestagen-Kombipräparate. Bei Vorliegen einer sehr schweren Endometriose oder einer Unfruchtbarkeit, die auf diese Erkrankung zurückzuführen ist, ist eine Operation die bestmögliche Behandlungsmethode. Heutzutage werden die Endometrioseherde während einer Bauchspiegelung mit Skalpell, Laser oder Strom entfernt. Ein Bauchschnitt ist nur noch in den seltensten Fällen erforderlich. Die Mehrzahl der operierten Frauen, die aufgrund der Erkrankung unfruchtbar waren, wird hernach schwanger. Sollte eine Endometriose bereits recht deutliche Veränderungen bewirkt haben, kommt eine Kombinationstherapie (zumeist eine Dreistufentherapie) in Betracht. Der erste Schritt ist eine Bauchspiegelung.

Die sich anschließende medikamentöse Behandlung ist üblicherweise mehrere Monate lang durchzuführen. Nach Beendigung der medikamentösen Therapie muss nochmals eine Bauchspiegelung vorgenommen werden: Nun können Endometrioseherde entfernt werden, die im Rahmen der vorangegangenen Behandlung noch nicht beseitigt werden konnten. Außerdem geht es natürlich darum, den Erfolg der Therapieschritte beurteilen zu können.

Vorbeugung – Impfung & Prävention

Aufgrund der Tatsache, dass man sehr wenig über die Ursächlichkeit der Entstehung dieses Leidens weiß, ist es nahezu unmöglich Ratschläge zur Prävention zu erteilen. Darüber hinaus verstärkt sich dieser Umstand noch dadurch, dass die Endometriose relativ irregulär aufzutreten scheint.

Nichtsdestoweniger behaupten einige Forscher und Mediziner, dass die regelmäßige Einnahme der Antibabypille dafür Sorge tragen könne, dass sich das Risiko einer Erkrankung mit der Endometriose verringern. Inwieweit das zutrifft oder nicht ist kaum zu klären. Diesbezügliche Studien liegen nicht vor und sind auch nicht weiter vorgesehen.

Dennoch lassen sich einige potentielle Risikofaktoren determinieren, die eine Erkrankung zumindest theoretisch wahrscheinlicher machen und darum etwaige Hinweise auf ein tatsächliches Vorliegen derselben liefern können. Diese sind unter anderem:

  • Niemals schwanger sein oder ein Kind gebären
  • Beginn der Periode während eines vergleichbar sehr frühen Alters
  • Spätes Einsetzen der Menopause
  • Sehr kurze menstruative Zyklen (bspw. unter 27 Tagen)
  • Chronisch erhöhte Werte an Östrogenen
  • Untergewicht oder Übergewicht
  • Konsum von Alkohol – Selbst unregelmäßig eingenommene kleine Mengen
  • Verwandte mit Endometriose (z.B. Mutter, Großmutter oder Schwestern)
  • Jegliche Verhinderung eines normalen Abflusses des Regelbluts
  • Abnormale Veränderungen im Bereich der Harnleiter

Prognose zur Heilung

An und für sich ist die Prognose nicht allzu schlecht. Natürlich kommt es hierbei sehr stark auf den vorliegenden Fall an und man sollte nicht verallgemeinern.

Bei der Endometriose ist es darüber hinaus von ausschlaggebender Wichtigkeit, dass der behandelnde Arzt die Betroffene korrekt berät und ihr dabei hilft, alle Aspekte der vorliegenden Erkrankung zu verstehen. Des Weiteren ist die Prognose stark vom Willen der betroffenen Frau abhängig, ein Kind zu bekommen oder nicht. Sollte dies nicht in ihrem Interesse sein, wieso auch immer, ist eine Behandlung dementsprechend anzupassen.

Zudem muss man erwähnen, dass nicht jede Behandlung bei jeder Frau gleichermaßen gut anschlägt. Bisweilen kann es sogar vorkommen, dass alle gängigen Arten der Therapie scheitern und der Patientin nicht zu helfen ist. In diesem falle verdüstert sich die Prognose natürlich zusehends. Nichtsdestoweniger sollte man dennoch davon ausgehen, dass die meisten Therapien auf lange Sicht dazu führen, dass sich die Schmerzen stark verringern und sich die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Befruchtung erhöht.

Ebenso im Hinterkopfe behalten sollte man den Umstand, dass jegliche Eingriffe oder medikamentöse Behandlungen lediglich dazu dienen, die Symptome einzuschränken und / oder zu lindern. Die Ursachen des Leidens bleiben jedoch unangetastet. Darum kommt es nicht selten vor, dass die Krankheit immer wieder ausbricht. Weshalb es unerlässlich ist, dass Betroffene oder ehemals Betroffene sich regelmäßigen Nachuntersuchungen unterziehen. Diese können wiederum der Früherkennung dienen und eine neuerliche Behandlung rechtzeitig in die Wege leiten.

Darüber hinaus konnte sich nachweisen lassen, dass Frauen, die auf natürliche Art und Weise gebären, das heißt also vaginal, gegenüber Frauen, die mittels eines Kaiserschnitts entbinden, ein vermindertes Risiko aufweisen, an einer Endometriose zu erkranken. Die Gründe hierfür sind vermutlich bei den durch einen Kaiserschnitt entstehenden Narben zu verorten.

Alternative Medizin & Hausmittel

Welche Hausmittel können helfen?

Da es sich um ein innerliches Problem handelt und Hausmittel meist nur äußerlich Anwendung finden können, ist die Effektivität solcher stark beschränkt und darüber hinaus auch aus medizinischer Sicht eher nutzlos. Wenngleich viele Hausmittel bei anderen Krankheiten merkliche Abhilfe zu leisten imstande sind, so sollte man sich im Falle einer Endometriose keine allzu große Hoffnung machen.

Dennoch gibt es einige Mittelchen, die dabei helfen können, sehr starke Regelbeschwerden zumindest etwas zu reduzieren. Hierzu gehören unter anderem:

  • Spezielle Tees
  • Wärmflaschen anwenden
  • Selbst-Massagen
  • Entspannung
  • Ruhe gönnen
  • Spezielle Wickel und Badezusätze

Alternative Behandlungsmethoden

Welche alternativen Heilmittel sind zu empfehlen?

Bei den alternativen Heilmitteln verhält es sich ähnlich, wie mit den Hausmitteln. Sie sind vollkommen ineffektiv, wenn es darum geht, die Krankheit selbst zu bekämpfen. Dennoch gibt es auch hier einige Ansätze, die recht gut dafür sorgen können, zumindest die teilweise immensen Schmerzen während der Menstruation abzuschwächen. Diese können sein:

  • Akkupressieren
  • Bewegungstherapie
  • Regelmäßige Einnahme der Pille
  • Kaltwasser-Behandlungen

Behandlungen

Folgende alternative Behandlungen können dabei helfen, gegen einige Symptome vorzugehen:


Heilkräuter & Heilpflanzen

  • Schafgarbe
  • Gänsefingerkraut
  • Mönchspfeffer
  • Frauenmantel
  • Eisenkraut
  • Brennnessel

Die eben erwähnten Heilpflanzen oder Heilkräuter sind besonders bei der Bekämpfung von Regelbeschwerden in Form eines Tees oder Aufgusses einzunehmen. Hierzu trockne man diese oder gebe diese frisch in ein Glas oder eine Kanne und überbrühe sie mit heißem Wasser. Anschließend filtere man sie heraus und trinke den Tee oder Aufguss. Des Weiteren kann man sich aber auch in Form anderer Präparate anwenden. Es empfiehlt sich hierbei jedoch eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt, um etwaige Allergien bereits im Vorfeld ausschließen zu können.

Bezugsquellen und Dosierung erfragt man bei seinem Heilpraktiker oder Händler.


Ätherische Öle

Folgende ätherische Öle können angewendet werden:

  • Kamille
  • Zypresse
  • Basilikum
  • Karottensamen
  • Weihrauch
  • Salbei
  • Wacholder
  • Jasmin
  • Lavendel
  • Majoran
  • Pfefferminz
  • Rosmarin

Ätherische Öle sind entweder im Rahmen einer Aromatherapie oder äußerlich sowie seltener auch innerlich anwendbar. Im Falle der Endometriose jedoch sollte man lediglich von ersterer Form Gebrauch machen, also der Aromatherapie. Hierzu gebe man die Öle in eine Duftlampe, entzünde eine Wärmequelle, am besten ein Teelicht und lasse die Öle in die Raumluft verdampfen. Die ätherischen Öle setzen auf diese Weise ihre Wirkstoffe frei und dienen zur Beruhigung der Patienten und bauen somit Stress und folglich Schmerz ab.

Eine gute Bezugsquelle für ätherische Öle ist das Internet oder der Heilpraktiker des Vertrauens. Letzterer gibt auch Auskünfte über Anwendung und Dosierung.


Homöopathie

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.


Schüssler-Salze

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.


Diät & Ernährung

Es gibt keine Diäten oder Hinweise zur Ernährung, die speziell für eine Begünstigung der vorliegenden Krankheit sorgen könnten. Es gelten die allgemeinen Hinweise darauf, dass man sich nach Möglichkeit gesund ernähren sollte, um das Immunsystem zu stärken und somit künftigen Krankheiten aus dem wege zu gehen.

Insbesondere zu vermeiden gilt es: Raffinierten Zucker, Fastfood, Junk Food, Fertiggerichte und minderwertiges Fleisch. Dagegen Obst, Gemüse, Fisch, Hülsenfrüchte und so weiter ratsame Lebensmittel. Im Zweifel ist es als förderlich zu betrachten, wenn man einen Diätologen oder Ernährungswissenschaftler aufsucht und sich dahingehend beraten lässt.


Alternative Behandlungen

Für einen genauen Überblick über alternative Behandlungen bietet es sich an, die oben schon angeführten abermals unter die Lupe zu nehmen.

FAQ – Fragen & Antworten

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass man durch eine Endometriose unfruchtbar ist?
– Die Beantwortung dieser Frage hängt von der Schwere des vorliegenden Falles ab. In aller Regel sollte man aber davon ausgehen können, dass eine Befruchtung trotz dieser Erkrankung zu bewerkstelligen ist. Irreparable Unfruchtbarkeiten treten etwa bei 30% der betroffenen Frauen auf. Damit bleibt zu sagen, dass die restlichen 70% durchaus auf Nachwuchs hoffen können, wenngleich man bisweilen medizinisch nachhelfen muss.

Ist die Endometriose erblich?
– Man weiß es nicht, dennoch sprechen einige Faktoren dafür, dass dieses Leiden vererblich sein könnte. Insbesondere der Umstand, dass es familiär gehäuft auftritt. Dies könnte allerdings auch aus anderen Gründen resultieren. Man sollte daher nicht gleich den Teufel an die Wand malen, nur weil Mutter, Großmutter oder Schwester eventuell an dieser Erkrankung leiden. Eine medizinische Untersuchung bringt aber darüber Aufschlüsse und sollte auch in Anspruch genommen werden.

Ist Geschlechtsverkehr trotz dieser Krankheit möglich?
– Ja, es ist grundsätzlich möglich, den geschlechtlichen Akt auszuüben, auch wenn eine Endometriose vorliegt, Nichtsdestoweniger kann ein solcher oftmals zu größerem Unbehagen seitens der Frau führen. Die Vagina ist durch dieses Leiden oftmals überstrapaziert, Wund oder gar verformt. Alle diese Faktoren führen im Endeffekt dazu, das der Geschlechtsakt zu einem regelrecht Martyrium heranwachsen kann. Dies ist aber sehr stark von Fall zu Fall unterschiedlich. Manche Frauen verspüren auch trotz der Erkrankung keinen Unterschied während des Koitus.

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