Rippenprellung

Steckbrief: Rippenprellung

  • Name(n): Rippenprellung; Rippenkontusion
  • Art der Krankheit: dumpfe Verletzung des Brustkorbes
  • Verbreitung: häufig verbreitet bei Sportunfällen wie z.B. bei Kontaktsport-/Kampfsportarten oder Joggen
  • Erste Erwähnung der Krankheit: unklar
  • Behandelbar: ja; mit Schonung und Schmerzmitteln
  • Art des Auslösers: Wird ausgelöst durch Schlag oder Sturz auf die Rippen
  • Wieviele Erkrankte: eine direkte Anzahl der bisher Erkrankten ist nicht bekannt
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Sportmediziner; Allgemeinmediziner
  • ICD-10 Code(s): ICD-10-GM-2017

Die schmerzhafte Rippenprellung

Gerade beim Sport ist das Risiko zu stürzen oder sich zu stoßen groß. Die meisten Rippenprellungen passieren bei sportlichen Aktivitäten. Ist man einmal unvorteilhaft gefallen, kann das unangenehme Folgen haben. Bleibt nach dem Sturz ein anhaltender Schmerz im Rippenbogenbereich hat man sich höchstwahrscheinlich eine Rippenprellung zugezogen.

Was genau bedeutet diese Prellung? Ab wann ist ein Arztbesuch ratsam? Wie lange dauert eine Rippenprellung (Rippenkontusion)? All diese Antworten sowie viele weitere Informationen werden hier gegeben.

Definition Rippenprellung

Eine Rippenprellung (Rippenkontusion) bedeutet eine stumpfe Verletzung durch Einwirkung an den Rippen, die von außen zugefügt wurde. Diese sind dann zwar nicht gebrochen, aber die Nervenenden in Knochenhautnähe sind geschwollen und gereizt. Der Schmerz der Prellung wird meistens beim Atmen oder anderen Bewegungen wahrgenommen.

Den Brustkorb, auch bekannt ALS Thorax, bilden die Rippen zusammen mit der Brustwirbelsäule. Durch das Atmen heben und senken sich diese. Beim Niesen ist der Schmerz am schlimmsten, denn dann ist der Druck, der auf die Rippen ausgeübt wird, dementsprechend stark. Die meisten vermeiden ein tieferes Einatmen und atmen eher flach. ABER VORSICHT: Dies kann eine Lungenentzündung zur Folge haben!

Das Weichteilgewebe wird durch die Prellung gequetscht. Dadurch werden kleine Blutgefäße an der Knochenhaut im Rippenbereich verletzt. Aus diesem Grund kann es zu Einblutungen, einem so genannten Bluterguss, kommen. Zuerst ist ein rötlicher Fleck sichtbar, der sich dann später blau-lila färbt. Es ist außerdem ein Anschwellen der Stelle möglich.

Was ist Rippenprellung?

Eine Prellung, oder auch Kontusion genannt, entsteht durch eine Schädigung von Körperteilen oder auch Organen einhergehend mit einer Schwellung (Ödem) oder einem Bluterguss (Hämatom).

12 symmetrische Rippenpaare bilden die Knochen des Brustkorbes. Sie fangen bei den Wirbeln an und verbinden sich mit dem Brustbein. Durch ihre Biegsamkeit sind sie sehr verletzungsanfällig. Um sicher zu Gehen, ob die Rippen geprellt oder gebrochen sind, ist es empfehlenswert einen Arzt aufzusuchen, der dies anhand eines Röntgenbildes feststellen kann. Eine oder sogar mehrere Rippen können von der Verletzung betroffen sein. Der Schmerz einer gebrochenen Rippe ist meist länger zu spüren als der einer Prellung. Hat der Arzt eine Prellung diagnostiziert, kann dieser das passende Schmerzmittel verschreiben. Schmerzlinderung ist wichtig.

Wie bereits erwähnt liegt eine Rippenprellung vor, wenn durch äußere Krafteinwirkung (etwa beim Sport oder bei einem Sturz) eine stumpfe Verletzung im Rippenbereich erfolgt ist. Gebrochen sind die Rippen dadurch nicht, aber wichtig ist -sofern möglich- eine sofortige Kühlung der Prellung. Dies wirkt Schmerzen und Schwellung entgegen. Es kommt auf die Schwere der Prellung an, wie schnell diese wieder verschwindet. Bei einer leichten Prellung kann es zwei bis drei Wochen, bei einer schweren sogar bis zu acht Wochen andauern. Die Schmerzen gehen mit dem Verschwinden des durch die Verletzung aufgetretenen Blutergusses zurüCK. Also keine Panik, eine Rippenprellung ist generell harmlos und heilt von allein.

Um eine Verschlimmerung zu vermeiden, sollte man auf alle Kontaktsportarten verzichten und sich eine längere Zeit schonen.

Ist ein normales Atmen aufgrund der Schmerzen nicht möglich, kann eine Physiotherapie helfen, das richtige Atmen in diesem Fall zu lernen.


Welche Ursachen gibt es?

Es gibt mehrere Umstände, bei denen es passieren kann, dass durch äußere stumpfe Krafteinwirkung eine Rippenprellung hervorgerufen wird. Allgemein passiert es meist beim Sport, im Alltag, auf der Arbeit oder auch leider bei Verkehrsunfällen. Nachstehend sind ein paar Beispiele aufgeführt, wie schnell es zu so einer Prellung kommen kann.

Sportunfälle:

Bei Kontaktsportarten ist es am schnellsten passiert, dass es zu einer Rippenprellung kommen kann. Vor allem im Bereich Fußball, Kampfsport oder Boxen ist das Risiko sehr hoch. In manchen Sportarten wird ein Körperschutz getragen, um einer Prellung vorzubeugen. Auch andere Sportbereiche wie Snowboard oder Ski fahren sowie Reiten können weitere Gründe solcher Unfälle sein.

Alltagsunfälle:

Im Haushalt ist es schnell passiert, dass man sich an üblichen Möbeln oder Gegenständen schnell stößt (wie zum Beispiel an Schränken oder Türgriffen) oder gar darüber stolpert. Allerdings sind auch Stürze von einem Klapptritt, in der Dusche oder auf einer Treppe -um nur ein paar Beispiele zu nennen- als Unfallursache nicht unüblich.

Unfälle auf der Arbeit:

Am häufigsten sind Arbeitsunfälle in Handwerksbereichen, Bau oder Lager zu verzeichnen. Oft kann es sein, dass man mit schweren Geräten oder Gegenständen arbeitet, die nicht genügend gesichert sind, im Weg stehen oder herunterfallen. Auch Stürze im normalen Berufsfeld (wie zum Beispiel das Stolpern über Kabel) können Prellungen verursachen.

Verkehrsunfälle:

Bei Verkehrsunfällen treten sehr oft Rippenprellungen oder sogar Rippenbrüche auf. Die Gründe können die Aufprallwucht des Unfalles sein. Wenn man ungünstigerweise noch unangeschnallt ist, kann der Oberkörper erst recht ungünstig z.B. auf das Lenkrad aufprallen. Auch eine Vollbremsung kann durch den straff gespannten Anschnallgurt zu einer Prellung führen. Fahrradfahrer neigen im Verkehr ebenfalls schnell zu Stürzen durch plötzliches Abbremsen oder wenn Hindernisse auf dem Weg liegen. Von daher ist es wichtig, egal ob mit Auto oder Fahrrad, im Verkehr immer wachsam zu sein!

Ältere Menschen sind zum Beispiel bei einem Sturz besonders gefährdet, da altersbedingt eine geringere Elastizität der Knochen vorhanden ist.


Symptome & Anzeichen

Typische Symptome einer Rippenprellung sind die Schmerzen im verletzten Rippenbereich. Sie werden als Druckschmerz verspürt. Es ist nicht auszuschließen, dass die Schmerzen nach ein paar Tagen sogar stärker werden können. Beim Atmen, Husten, heben der Arme oder Niesen, werden sie besonders intensiv wahrgenommen, aber man sollte versuchen trotzdem ruhig zu atmen. Der Betroffene kann ein Gefühl von Atemnot verspüren, wodurch meist eine Schonhaltung eingenommen wird. Diese kann wiederum zu zusätzlichen Verspannungen am Brustbein und zwischen den Schulterblättern führen.

Rippen besitzen eine Verbindung zu Brustbein und Wirbelsäule. Beim Einatmen heben sie sich etwas, der Brustkorb ist nun erweitert, um die Ausdehnung der Lunge und somit ein größeres Lungenvolumen zu begünstigen. Beim Ausatmen senken sich dann die Rippen wieder und der Brustkorb verkleinert sich. Diese Bewegungen, die auf das Hämatom drücken, sind der Grund, warum der Betroffene Schmerzen nach der Verletzung spürt. In dem Fall ist es ratsam einen Arzt aufzusuchen, um einen möglichen Rippenbruch auszuschließen, da Prellung und Bruch äußerlich nicht zu unterscheiden sind.

Äußere Anzeichen sind im verletzten Bereich blaue oder lila Flecken, der so genannte Bluterguss, der durch die Quetschung des Gewebes und Verletzung der Blutgefäße hervorgerufen wird. Je nach Größe des Hämatoms fällt das Atmen immer schwerer. Allerdings ist ein Bluterguss aber nicht immer deutlich zu erkennen.

Zusammengefasst weist eine Rippenprellung folgende Symptome auf:

  • starke Schmerzen im geprellten Rippenbereich
  • blau-lila Verfärbungen an der verletzen Stelle durch Hämatom
  • extreme Schmerzen bei bestimmten Bewegungen, beim Atmen sowie Lachen, Niesen oder Husten
  • Schmerzen oder Krämpfe im Brustkorb, Atembeschwerden möglich
  • Auf der verltzten Seite kein Liegen möglich
  • Allgemeine Schwäche oder Schwindel kann auftreten

Diagnose & Krankheitsverlauf

Länger anhaltende Schmerzen sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen und unbedingt von einem Arzt begutachten lassen. Um festzustellen, ob es sich um eine Prellung oder um einen Bruch der Rippen handelt, werden diese zur Diagnose geröntgt, auf Schwellungen etc. abgetastet oder es wird eine Ultraschalluntersuchung vorgenommen. So kann der Arzt auch sicher sehen, ob auch Fehlstellungen der Rippen oder eine Splitterung der Knochen vorliegen.

Zusätzlich müssen auch Organe in Augenschein genommen werden, die hinter den Rippen liegen um zu sehen, ob diese ebenfalls Schaden genommen haben. Der Arzt horcht noch mit einem Stethoskop den Brustkorb ab, damit er die Funktion der Lungen ausreichend prüfen kann. Denn ist zum Beispiel das Lungenfell verletzt, kann dies zu einer unüblichen Luftansammlung im Brustkorb führen, dem so genannten Pneumothorax. Wenn der Patient zum Beispiel über starke Schmerzen beim Husten berichtet ist es möglich, dass ein Pneumothorax eingetreten ist. Dies bedeutet, dass sich die Lungenflügel nicht mehr richtig beim Atmen ausdehnen können. Aufgrund dessen wird der Gasaustausch behindert und es kann zu schweren Komplikationen wie Herz-Lungen-Versagen kommen.

Eine gute Erstversorgung ist bei einer Rippenprellung wichtig, damit die Heilung voranschreiten kann. Eine Operation ist bei einer Prellung nicht erforderlich.

Sehr verschieden ist der Verlauf der Prellung. Je nach Schweregrad des Traumas kann eine Heilung viel Zeit in Anspruch nehmen. Die Dauer des Heilungsverlaufes kann schon bis zu Wochen oder länger betragen. Hier muss man viel Geduld haben, dass die Rippen ausreichend genesen können. In dieser Zeit ist Schonung angesagt und man sollte auf schwere sportliche Tätigkeiten oder schweres Heben erst einmal verzichten.

Übersicht der Diagnose und des Verlaufes:

  • bei starken Schmerzen zum Arzt gehen
  • Arzt stellt Diagnose mittels tasten und Röntgen
  • nach der Diagnose werden weitere Maßnahmen besprochen
  • Patient muss sich schonen, damit die Heilung voranschreiten kann

Häufigkeit & Diagnosedaten

Laut Statistik könnten 80% von Sportunfällen, darunter auch Rippenprellungen, mit richtiger Vorbereitung vermieden werden.

Es ist normalerweise aber so, dass Rippenprellungen von selbst abheilen und Rippenbrüche sogar in 80% der Fälle.

Nähere Einzelheiten sind nicht bekannt.


Komplikationen bei der Krankheit

Als geringste Komplikation treten die üblichen Druckschmerzen im Rippenbereich auf, die nach ein paar Tagen etwas stärker werden können. An der verletzten Stelle kann es zudem zu Schwellungen oder einem Hämatom kommen.

Weitere Komplikationen können auftreten, wenn der Patient aufgrund der Schmerzen, die er beim Atmen verspürt, nicht mehr so tief einatmet wie gewöhnlich. Ist dies der Fall, kann dies außerdem zu einer Lungenentzündung führen.

Treten nach einer Rippenprellung besonders starke Schmerzen beim Atmen auf, oder registriert der Betroffene Schmerzen im Lungenbereich, muss dies sofort dem Arzt gemeldet werden. Dieser muss dann feststellen, ob es sich um ein Pneumothorax handeln könnte. In diesem Fall wäre das Lungenfell verletzt, die Lunge kann sich beim Atmen nicht mehr wie gewohnt ausdehnen, somit wird der Gasaustausch verhindert und es droht im schlimmsten Fall ein Herz-Lungen-Versagen!

Ein weiteres Thema ist das Rauchen. Dies ist während der Heilphase ein absolutes Tabu! Denn das Rauchen begünstigt unter Umständen eine zusätzliche Infektion des Brustraumes und ist sowieso ungesund. Daher sollte man den Tabakgenuss für ein paar Wochen wenigstens komplett einstellen. Der Betroffene wird merken, dass die Heilung dadurch schneller eintritt.

Durch die Prellung ist es möglich, dass die Rippen eine Fehlstellung erlitten haben, oder es sogar zu einer minimalen Splitterung der Knochen gekommen ist.

Ein wichtiger Hinweis: Es wurde schon häufiger empfohlen, den Brustkorb mit einem Kompressionsverband einzuwickeln. Dies stellte sich laut Forschung und Ärzten als falsch heraus, da so auch zusätzlich eine Lungenentzündung hervorgerufen werden kann! Dies sollte auf jeden Fall zur eigenen Sicherheit vermieden werden! Dieser Punkt ist mit dem Arzt aber genau abzuklären!

Zusammengefasst kann es zu folgenden Komplikationen kommen:

  • Druckschmerz, der sich verschlimmern kann
  • Schwellungen und Hämatome
  • Lungenentzündung
  • Pneumothorax und Herz-Lungenversagen möglich
  • Fehlstellung oder leichte Absplitterung der Rippen

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Zum Arzt sollte man eigentlich generell mit einer Rippenprellung gehen, damit dieser sehen kann, ob eine Prellung oder ein Bruch vorliegt. Dies kann ein Allgemeinmediziner sein oder auch ein Sportmediziner. Durch Abtasten und Röntgen kann dann endgültig festgestellt werden, um was es sich handelt.

Stellt sich heraus, dass es eine Prellung ist, heilt diese im Normalfall von selbst aus.

Sollte der Betroffene aber ein paar Tage später einen größeren Druckschmerz oder gar Atemnot verspüren, muss dies sofort dem Arzt gemeldet werden, damit Schlimmeres (z.B. Verletzung des Lungenfells oder Lungenentzündung) ausgeschlossen werden kann. Hat die Lunge aber Schaden genommen, sollte sich evtl. ein Lungenfacharzt um die weitere Behandlung kümmern.

Es empfiehlt sich: Sobald während dem Verlauf einer Rippenprellung Probleme auftreten, ist es immer besser den behandelnden Arzt darüber in Kenntnis setzen.


Behandlungsmethoden & Therapie

Unmittelbar nach der Verletzung ist es wichtig, den Körper ruhig zu halten, wenn möglich, die Stelle sofort zu kühlen und ruckartige Bewegungen und Sport zu vermeiden. Beim Kühlen das Kühlpad bitte nie direkt und nie zu lange auf die Haut legen! Kälte ist hilfreich, da sich dadurch die Blutgefäße zusammenziehen und Entzünden gemindert werden können.

Bei einer Rippenprellung sollte man sich schonen und die verletzte Stelle so gut wie möglich entlasten. Das bedeutet, am besten nicht auf dieser Seite Schlafen, keinen sonstigen Druck ausüben etc. sonst kann die Verletzung zusätzlich gereizt werden. Man sollte versuchen, die Schlafposition in der Nacht nicht zu verändern.

Schmerztabletten helfen auch gut, um die Schmerzen zu lindern (z.B. Ibuprofen). Ebenso können Schmerzsalben helfen, die man in der Apotheke bekommt. Es gibt sie auf homöopathischer und nichthomöopathischer Basis. Am besten sollte man sich dahingehend, auch zur Vorbeugung von Allergien, beraten lassen. Treten dennoch Beschwerden auf, evtl. den Arzt Bescheid geben und weiteres klären.

Gegen Blutergüsse gibt es zum Beispiel auch Salben mit Heparin, die die Gefäße schützen und die Blutgerinnung hemmen. Diese Salben helfen auch die Schwellungen zu mindern und dass das Blut wieder besser abtransportiert wird. Bitte auch hier unbedingt Inhaltsstoffe und Anwendungsdauer abklären, um weitere Komplikationen zu vermeiden.

Eine UV-Bestrahlung kann ebenfalls hilfreich sein.

Eine direkte Therapie ist eigentlich in der Regel nicht notwendig da eine Rippenprellung nach ein paar Wochen von allein abheilt.

Wichtig sind:

  • Kühlung
  • Keine hastigen Bewegungen
  • Schonung der Verletzten Stelle
  • Behandlung mit Schmerztabletten oder Schmerzsalben

Vorbeugung -Impfung & Prävention

Nicht immer lässt sich eine Rippenprellung vermeiden, aber es gibt Maßnahmen um diese vorzubeugen. Zum Beispiel im Sport ist es ratsam geeignetes Schuhwerk zu tragen und ein ausreichendes Aufwärmtraining zu leisten, denn dies fördert die Thoraxdurchblutung. Man sollte aber auch darauf achten, den Körper nicht zu überfordern. In manchen Sportbereichen können entsprechende Stellen geschützt werden. Allerdings sollte man im Bereich Kontaktsport nicht zu nachlässig sein.

Gutes Rückentraining kann sich ebenfalls positiv auswirken. Eine gut gestärkte Rückenmuskulatur kann den Brustkorb zum Teil entlasten. Somit kann die Verletzungsgefahr im Brustkorbbereich gemindert werden.

Unfallvermeidung = Vorbeugung heißt es. Generell sollte man im Alltag, Sport oder Straßenverkehr immer aufmerksam sein, um Unfälle zu vermeiden.

Eine Impfung zur Vorbeugung einer Rippenprellung gibt es leider nicht.


Prognose zur Heilung

Eine Vorhersage (die so genannte Prognose) zur Heilung stellt sich äußerst positiv dar. Die Schmerzlinderung kann, wie schon erwähnt, mit Schmerztabletten, Kühlung der verletzten Stelle oder Schmerzsalben begünstigt werden. So lange das Abklingen der Prellung im Gange ist, muss der Betroffene diese einfach „aussitzen“.

Die Dauer der Heilung hängt von der Schwere der Prellung ab. Es dauert generell zwei bis vier Wochen, bis der Heilungsprozess abgeschlossen ist. Voraussetzung dafür ist absolute Schonung und Vermeidung von Belastungen.

Ratsam kann auch eine Physio- und Atemtherapie nach einer besonders schweren Prellung sein, um den Gesundheitszustand wieder rasch zu normalisieren.


Rippenbruch

Als Rippenbruch (Rippenfraktur) bezeichnet man die knöcherne Verletzung von Rippen. Teilweise sogar mit Komplettbruch. Es sind kombinierte Brüche möglich, aber generell kann eine Rippe vorne, hinten, seitlich oder neben dem Brustbein brechen.

Symptome

Rippenbrüche weisen sehr ähnliche Symptome eine Rippenprellung auf. Von daher sollte man nach einem Sturz oder Stoß auf den Rippenbereich immer von einem Arzt klären lassen, um was es sich letztendlich handelt. Der Betroffene hat Schmerzen beim Atmen Husten und anderen Bewegungen im Bereich des Bruches.

Diagnose

Meist lässt sich der Bruch schon durch Ertasten feststellen, manchmal muss der verletzte Bereich aber geröntgt werden. Zur Sicherheit hört und klopft der Arzt die Lunge ab, damit er feststellen kann, ob weitere Verletzungen vorliegen. Denn ein Bruch kann schnell umliegende Organe in Mitleidenschaft ziehen.

Behandlung

Die Behandlung gestaltet sich auch ähnlich wie bei einer Rippenprellung. Der Betroffene kann die Schmerzen mit Tabletten oder Schmerzsalben lindern. Schonung ist erstes Gebot! Die Heilungsdauer beträgt in etwa zirka vier bis sechs Wochen so lange es keine weiteren Komplikationen gibt. Der Bruch heilt von allein aus.

Alternative Behandlungsmethoden

Wenn man lieber alternative Behandlungsmethoden in Betracht zieht, kann man alternativ durchaus auch homöopathische Wirkstoffe zur Behandlung einer Rippenprellung anwenden.

Es gibt zahlreiche alternative Behandlungsmethoden wie zum Beispiel Homöopathie, Heilpflanzen, Ätherische Öle usw. die man zur Schmerzlinderung und Behandlung der Prellung einsetzen kann. Diese Methoden sollte man jedoch am besten vorher mit einem Heilpraktiker oder einem Schulmediziner absprechen.

Andere Möglichkeiten zur Heilung oder Schmerzlinderung sind zum Beispiel Akkupunktur oder Traditionelle Chinesische Medizin. Beides kann zum Wohlbefinden des Patienten beitragen. In der traditionellen chinesischen Medizin gibt es die GOU GONG Lampe, die zur Behandlung des Patienten eingesetzt wird. Kuren, Massagen oder sogar Schüßler Salze können ebenfalls zur Unterstützung der Heilung angewendet werden.

Welche Hausmittel können helfen?

Hausmittel zur Behandlung einer Rippenprellung gibt es einige und können sehr effektiv zur Heilung beitragen. Man findet bestimmt eine geeignete Methode, die am besten und schnellsten hilft. Hier sind nachfolgend ein paar aufgelistet:

Magerquark

Einfach 250g Magerquark auf ein Tuch verteilen und auf die betroffene Stelle legen. Nach einer gewissen Zeit wird der Quark warm und bröselig. Dann kann das Tuch entfernt und bei Bedarf erneuert werden.

Melasse Tee

Als schneller Schmerzlinderer bei Verletzungen ist Melasse ein ALT bewährtes Hausmittel. Einmal am Tag in Wasser aufgelöst, hilft Melasse effektiv den Schmerz zu lindern und dadurch das Wohlbefinden zu steigern. Der Tee ist bei Rippenprellung und Rippenbruch anwendbar. Nach 14 Tagen sind Schmerz und Schwellung weitaus weniger zu verzeichnen.

Kohlblätter

Kohlblätter enthalten wichtige Vitamine sowie Schwefel, Kupfer und Kalium. Aus frischen Kohlblättern wird ein Umschlag gemacht. Dazu die Blätter auf ein Plastikschneidebrett legen und mit einer Flasche oder ähnliches über die Blätter rollen bis Saft heraustritt. Dann die Blätter auf die Prellung legen und 20 bis 30 Minuten einwirken lassen. Gegebenenfalls leicht mit einer Mullbinde befestigen.

Apfelessig-Umschlag

Apfelessig hilft, das geronnene Blut durch das Hämatom zu lösen und beschleunigt dadurch die Heilung. Apfelwein (nicht pasteurisiert) unterstützt den Heilungsprozess einer Prellung recht wirksam. Man mischt Apfelwein und Wasser in der jeweils gleichen Menge zusammen, befeuchtet damit ein Tuch und legt es auf die betroffene Stelle.

Kurkuma

Als weiteres leistungsfähiges Heilmittel aus der Natur wird seit Jahrhunderten Kurkuma zur Wundheilung angewandt. Der Inhaltsstoff Curcumin wirkt schmerzstillen und entzündungshemmend. Man kann es einnehmen, oder als Paste auf die betroffene Stellen auftragen.

Heilkräuter und Heilpflanzen

Es gibt viele verschiedene Heilkräuter und -pflanzen, die man zur Behandlung von Rippenprellungen anwenden kann. Nachfolgend sind ein paar Pflanzen mit ihren Nutzen aufgeführt.

„Das Gänseblümchen“ Bellis perennis

Diese kleine Blume eignet sich gut zur Behandlung von Rippenprellungen, denn sie wirkt gut bei Verletzungen und Quetschungen oder sogar Bronchitis und wird auch in diesen Bereichen angewendet. Außerdem hilft sie gut bei Schwellungen, die aufgrund von tieferen Verletzungen hervorgerufen wurden. Sie hat eine ähnliche Wirkungsweise wie Arnika (Arnica montana), die zu den Korbblütlern zählt. Arnika wird bei Schmerzen und Verletzungen angewendet. In Salbenform kann man beides gut auf die Haut auftragen.

Beinwell (Symphytum)

Diese Pflanze gehört zu den Raublattgewächsen und man kann sie oral einnehmen (zum Beispiel in Tropfenform) oder ebenfalls als Salbe zum Einreiben. Sie wird bei knöchernen Verletzungen, Prellungen, Stauchungen oder sogar Knochentumoren angewendet. Außerdem wirkt sie wundheilend und schmerzstillend.

Hahnenfuß (Ranunculus bulbosus)

Der Hahnenfuß -im Volksmund auch Butterblume genannt- gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse und dient unter anderem zur Schmerzlinderung. Er wirkt besonders auf die Schmerzen, die durch Druck oder Kälte das Ein- und Ausatmen erschweren. Achtung: Hahnenfuß ist nicht zum Einnehmen gedacht! Vielmehr sollte man es als Salbe auf die Verletzung auftragen.

Ätherische Öle

Davon gibt es viele hilfreiche und auch vielfältige Sorten. Unterstützend zur Heilung der Rippenprellung können folgende Öle gut helfen:

Teebaumöl

Teebaumöl hat sich schon in vielen Dingen gut bewährt. Es wirkt antiseptisch und fungizid und entzündungshemmend, was gut für die Wundheilung ist und Hauterkrankungen aller Art ist. Die schmerzenden Stellen einfach direkt mit ein paar Tropfen vorsichtig einreiben.

Teebaumöl ist ein reines Naturprodukt also sind Nebenwirkungen weitestgehend ausgeschlossen. Man sollte es aber kontrolliert anwenden und darauf achten, dass das Teebaumöl zu 100% rein ist und kein Parfüm beinhaltet. Reagiert man allerdings trotzdem allergisch auf dieses Öl, sollte man einen Arzt darüber in Kenntnis setzen. Bitte beim Auftragen nicht mit Augen und Schleimhäuten in Berührung kommen!

Fichtenöl (Picea abies)

Dieses Öl riecht nicht nur wunderbar nach Fichtenwald, sondern fördert auch noch das Wohlbefinden und die Entspannung. Es wirkt entzündungshemmend und antiseptisch. Sehr vorteilhaft bei einer Rippenprellung ist, dass dieses Öl auch die Lungen weitet und so dem Betroffenen Das Atmen erleichtern kann. Man kann es zum Beispiel in heißem Wasser aufgelöst inhalieren oder auch auftragen.

Homöopathie & Globuli

Homöopathischen Mittel sowie Globuli werden je nach Art und Schwere der Krankheit gewählt und eingenommen. Es gibt verschiedene Darreichungsformen (z. B. Tropfen, Tabletten oder auch Globuli).

Globuli ist das lateinische Wort für „Kügelchen“. Diese Streukügelchen finden Anwendung zum Beispiel im Bereich der Bachblütentherapie oder Homöopathie. D6 und D12 eignen sich gut wenn man von einer Rippenprellung betroffen ist. Die Dosierung sollte niedrig gewählt werden und es ist daher angedacht 3x täglich zirka 5 Globuli einzunehmen.

Gegen Rippenprellung werden gern Bellis Perennis Globuli eingenommen (Potenz D2 und D12). Sie wirken schmerzlindern und helfen bei Quetschungen und Verletzungen.

Arnika (Arnica montana, Potenz D6 bis D12) Globuli werden aus derselbigen hergestellt und werden oft als Heilmittel für Wunden, Blutungen oder auch Entzündungen angewendet. Dieses Mittel wirkt sehr unterstützend bei der Behandlung einer Prellung und kann meist ausreichend sein.

Lobelia Inflata Globuli (die Pflanze ist in Nordamerika beheimatet und wird „aufgeblasene Lobelie“ genannt, Potenz D12) oder Sambucus nigra Globuli (wird aus dem schwarzen Holunder gewonnen, Potenz D12) können auch bei Atemnot hilfreich sein. Die Einnahme ist aber immer vorher mit dem behandelnden Arzt abzusprechen!

Die Dosierung bei Tropfen liegt bei zirka 3 x 20 Tropfen am Tag. Homöopathische Mittel in Tablettenform werden je eine Tablette 3x am Tag eingenommen.

Die Prellung sollte auch nur mit einem Präparat behandelt werden.

Schüßler-Salze

Schüßler-Salze sind heutzutage recht beliebt (vor allem bei Sportlern) und finden in vielen verschiedenen Bereichen Anwendung. Auch bei einer Rippenprellung. Zu erwähnen sind ausdrücklich die Calzium-Salze bezüglich des Skelettes. Sie lagern genug Calcium in die Knochen ein. Dies hat den Vorteil, dass die Knochenhülle gestärkt wird und dies zur Heilung beiträgt. Folgende Schüßler-Salze werden bei einer Rippenprellung angewendet:

Schüßler-Salz Nummer 3: Ferrum phosphoricum, Potenz D12

Der Wirkstoff hilft dem Körper Sauerstoff ins Blut aufzunehmen. So können sich die Sauerstoffmolekühle an die roten Blutkörperchen binden und Nährstoffe werden verbrannt. Es beeinflusst die Durchblutung durch die Spannung von Blutgefäßen. Ferrum Phoshoricum stärkt zudem das Immunsystem, wirkt entgiftend und bei Entzündungen.

Bis zu 5 Tabletten täglich können eingenommen werden.

Schüßler-Salz Nummer 5: Kalium phosphoricum, Potenz D6

Dies ist der Nährstoff für Muskeln und Nerven. Das Salz macht möglich, dass Nerven und Muskeln arbeiten und reguliert die Verteilung der Kalium- und Phosphat-Ionen. Zusätzlich ist es für die Energiegewinnung der Zellen zuständig.

Man kann bis zu 7 Tabletten am Tag einnehmen. Eine Einnahme am späten Abend kann allerdings zu Schlafstörungen führen.

Schüßler-Salz Nummer 8: Natrium chloratum, Potenz D6

Natrium Chloratum ist sehr wichtig für den Organismus. Der Wasserhaushalt im Körper und in den Körperzellen wird reguliert. Dies ist zum Beispiel bei Ödemen (Schwellungen) wichtig, damit diese heilen können. Außerdem ist es wichtig für die Zellteilung und unterstützt bei Stoffwechselreaktionen die Enzyme.

Zwei bis fünf Tabletten täglich können eingenommen werden.

Schüßler-Salz Nummer 11: Silicea, Potenz D12

Silicea ist für den Knochenaufbau und die Festigung von Sehnen, Bändern und Gefäßen sehr wichtig. Es verbessert außerdem die Heilung der Haut nach einer Verletzung. Bei einer Rippenprellung wirkt dies zusätzlich unterstützend. Außerdem ist es sehr wirksam gegen Entzündungen oder Blutergüssen, da es die Blutgefäße elastisch hält, was zusätzlich vor Arterienverkalkung schützt.

Die Einnahme kann bis zu mehreren Wochen erfolgen. Drei bis fünf Tabletten kann man täglich einnehmen.

Schüßler-Salz Nummer 1: Calcium fluoratum, Potenz D12

Dieses Mittel wird für den Muskelaufbau und für den Aufbau von Knochen, Sehnen und Zähnen etc. benötigt. Zudem erhärtet es erschlafftes Gewebe und wirkt auf verhärtetes Gewebe weichmachend, es reguliert also die Spannungsverhältnisse. Das Bindegewebe wird noch zusätzlich gestärkt.

Die Einnahme erfolgt 1x bis 5x täglich und kann über mehrere Monate hinweg eingenommen werden, da es relativ langsam wirkt.

Alle aufgeführten Schüßler-Salze können auch in Salbenform aufgetragen werden. Komplikationen sollte man immer mit einem Arzt abklären!

Diät & Ernährung

Generell ist es wichtig, dass man sich gesund und ausgewogen ernährt. Dies kann bei einer Rippenprellung sehr von Vorteil sein, damit diese schneller und besser abheilen kann.

Man sollte sich aber besonders in der Heilungsphase bewusst auf eine ausgewogene und kalziumreiche Ernährung konzentrieren. Der Körper braucht gerade dann viele Nährstoffe, die er zur Heilung und zum Aufbau benötigt. Kalzium stärkt die Knochen und trägt zur Genesung bei.

Außerdem sollte man in dieser Zeit besonders auf Weizen, Kuhmilchprodukte, fettiges rotes oder gepökeltes Fleisch und andere entzündungsfördernde Lebensmittel verzichten. Brokkoli, Spinat, Magnesium, Zitrone, Kurkuma, Zwiebeln und Knoblauch sind zum Beispiel entzündungshemmende Lebensmittel, die die Heilung zusätzlich beschleunigen können.

Auf Alkohol und Rauchen sollte auf jeden Fall zusätzlich verzichtet werden. Beides trägt erheblich zur Erhöhung der Entzündungswerte im Körper bei und schädigt langfristig den ganzen Körper bzw. auch die inneren Organe. Das sollte man sich stets vor Augen halten

Natürliche gesunde Lebensmittel, Erholung und Schlaf sind viel effektiver!

FAQ -Fragen & Antworten

Rippenprellung oder Rippenfraktur?

Von den Anzeichen und dem Schmerzempfinden her kann man eine Rippenprellung kaum von einer Rippenfraktur unterscheiden. Die Schmerzen einer Rippenprellung können aber zum Teil sogar schlimmer ausfallen als bei einem Bruch.

Um sicher zu sein, ob die Rippen nun geprellt oder gebrochen sind, sollte man besser zum Arzt gehen, damit dieser durch Abtasten oder Röntgen eine entsprechende Diagnose stellen kann.

Wie lange dauert eine Rippenprellung?

Normalerweise dauert die Heilung einer Rippenprellung 2 bis 4 Wochen. Je nach Schwere kann sie auch bis zu 6 Wochen andauern. Wichtig ist, dass man nach dem Sturz oder Stoß auf die Rippen diese Stelle so schnell wie möglich kühlt, damit man Schmerz und Schwellung entgegenwirken kann.

Welches Schmerzmittel hilft bei einer Rippenprellung wirklich?

Sollte man wirklich starke Schmerzen haben helfen Ibuprofen. Je nach Stärke der Schmerzen kann der Arzt Ibu 600 oder 800 verschreiben. Hat man aushaltbare Schmerzen, kann man sich Ibu 400 aus der Apotheke besorgen.

Zur Schmerzlinderung gibt es allerdings noch zahlreiche andere Mittel wie Salben und homöopathische Medikamente.

Kann man die Heilung der Rippenprellung beschleunigen?

Man kann die Heilung mit entsprechenden Mitteln und Kühlung der verletzten Stelle unterstützen. Ansonsten heißt es: Geduld haben. Eine Prellung heilt in ein paar Wochen aus. In der Zeit ist absolute Schonung, Schlaf und gesunde Ernährung angesagt.

Schweres Heben und andere sportliche Aktivitäten sollten auf jeden Fall unterlassen werden. Nach ein paar Wochen kann man sich dann langsam wieder an Sport heranwagen. Wann und wie intensiv ist mit dem Arzt zu besprechen!

Bei welchen allgemeinen oder sportlichen Tätigkeiten besteht die Gefahr einer Rippenprellung?

Häufig zieht man sich bei sportlichen Tätigkeiten eine Rippenprellung zu. Besonders schnell geht dies bei Kampf- und Kontaktsportarten wie Judo (oder andere Kampfsportarten), Fußball, Handball oder auch zum Beispiel Boxen. Dort ist man direkten Kontakt mit anderen Personen ausgesetzt und man kann schnell einen Schlag oder Stoß auf die Rippen bekommen.

Sogar beim Fahhradfahren oder Reiten ist Vorsicht geboten. Zu leicht kann man vom Rad oder Pferd stürzen und ungünstigerweise auf die Rippen fallen. Auch im alltäglichen Leben sind Stürze über nicht bemerkte Gegenstände keine Seltenheit.

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