Cellulite

Steckbrief Cellulite

  • Name(n): Dermopanniculosis deformans; Orangenhaut; Zellulitis (fälschlicherweise)
  • Art der Krankheit: Bindegewebserkrankung
  • Verbreitung: bei bis zu 90 Prozent aller Frauen im fortgeschrittenen Alter
  • Erste Erwähnung der Krankheit: 1960er Jahre
  • Behandelbar: Alle Behandlungen ohne Nachweis eines Effektes
  • Art des Auslösers: vermutlich Hormonell
  • Wieviele Erkrankte: 90 Prozent aller Frauen
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Dermatologe
  • ICD-10 Code(s): keine

 

Cellulite – Die Orangenhaut

Cellulite ist die wohl am weitesten verbreitete Hautkrankheit bei Frauen. Tatsächlich ist hauptsächlich das weibliche Geschlecht von dieser Veränderung der Hautstruktur betroffen. Bei den wenigsten Männern kann diese Form der Gewebeveränderung nachgewiesen werden.

Doch was sind die Ursachen und welche Prozesse stecken hinter der Erkrankung? Gibt es Wege, den Auswirkungen dieser Krankheit zu begegnen und wenn ja, welche Heilungschancen bestehen. Wichtige Fragen die unbedingt beantwortet werden müssen, denn der Leidensdruck ist für die Betroffenen meist größer, ALS es auf den ersten Blick erscheinen mag.


Definition der Cellulite

Die Cellulite ist per Definition eine Veränderung des subkutanen Fettgewebes. Obwohl die Endung „itis“ etwas anderes vermuten lässt, handelt es sich bei der Cellulite nicht um einen entzündlichen Prozess. Cellulite kommt fast ausschließlich bei Frauen zum Tragen, nur ein sehr geringer Prozentsatz der Männer sind betroffen.

Vor allem bei älteren Frauen zeigen sich die Auswirkungen besonders stark, wenngleich auch ein großer Prozentsatz junger Frauen unter diesem Krankheitsbild zu leiden haben. Dabei sind in erster Linie bestimmte Bereiche betroffen, die stark durch die Ausbildung von Fettgewebe betroffen sind.

Hier zeigen sich die Vertiefungen der Haut im besonderen Maße, was dann zu der typischen orangenschalenartigen Oberfläche führt. Vor allem am Po und im Bereich der Oberschenkel treten die Symptome am häufigsten auf. Auch die Oberarme können betroffen sein, wenngleich dies nur sehr selten der Fall ist.


Was ist Cellulite?

Krankheiten Cellulite

Bei der Cellulite ähnelt die Haut der Schale einer Organge
Shutterstock/Billion Photos

Der Name Cellulite kam in den 1960er Jahren das erste Mal auf. In dieser Zeit wurden erste medizinische Facharbeiten über diese Hautveränderung veröffentlicht, auf welcher auch die meisten Erkenntnisse der heutigen Zeit basieren.

Bei Cellulite handelt es sich im eigentlichen Sinne um Pölsterchen, die im subkutanen Fettgebewebe gebildet werden. Hierbei kann auch eine Stauung der Lymphe festgestellt werden.

Die Veränderungen treten auf, wenn die Colagenstränge im Fettgewebe anschwelle. Diese als Gitternetz ausgelegte Struktur, unterliegt nach aktuellen Kenntnissen stark den Schwankungen des Hormonzyklus, sodass vor allem während der Menstruation eine deutliche Verschlechterung zu verzeichnen ist.

Hierdurch werden die Strukturen der Colagenbänder unter der Haut sichtbar, was dann zu den typischen Vertiefungen und Ausbeulungen führt.

In diesem Zusammenhang darf nicht unerwähnt bleiben, dass es sich bei Cellulite eigentlich nicht um eine Erkrankung handelt. Physische Auswirkungen in Form von schwächenden oder störenden Symptomen treten in der Regel nicht auf. Viel mehr handelt es sich um ein kosmetisches Problem, sodass sich in erster Linie Schönheitschirurgen mit dieser Problematik beschäftigen.

Allerdings kann auch ein Besuch beim Hausarzt oder Dermatologen nicht schaden, denn hier können genauere Analysen über die Ursachen angestellt werden. Eine genaue Diagnostik ermöglich in manchen Fällen zwar keine Heilung, aber eine deutliche Besserung. Auch soll es unter anderem Hausmittel geben, die den Veränderungen entgegen wirken. Cellulite wird nicht im ICD-10 geführt, da es sich nach derzeit geltender Auffassung, wie bereits erwähnt, nicht um eine Erkrankung handelt.

Welche Ursachen gibt es?

Cellulite hat in der Regel keinen äußeren Auslöser. Die Ursache der Veränderungen liegt in der Beschaffenheit des weiblichen Gewebes begründet. Damit während der Schwangerschaft die Haut elastisch genug bleibt, um die Dehnung während des Wachstums des Kindes zu überstehen, ist die Gewebestruktur bei Frauen von Naturaus deutlich lockerer gestaltet.

Bei Männern hingegen besteht ein dichtes Geflecht, welches wesentlich unempfindlicher auf hormonelle Veränderungen reagiert. Allerdings gibt es auch Ausnahmen, sodass es vereinzelt Männer gibt, die von Cellulite betroffen sind. Diese Fälle sind aber als selten zu bezeichnen, wobei bisher noch nicht geklärt werden konnte, ob ein erhöhter Östrogenspiegel bei diesen Männern vorlag. Dies wäre ein weiterer Beleg dafür, das Cellulite im besonderen Maße mit dem Hormon Östrogen in Verbindung steht.

Eine weitere Ursache für Cellulite liegt in der Beschaffenheit der oberen Hautstruktur von Frauen. Diese ist für gewöhnlich dünner und feiner ausgeprägt als bei Männern. Hierdurch können die darunter befindlichen Fettzellen viel leichter an die Oberfläche treten. Dies verursacht dann die typischen Verformungen, die sich ihrer dellenartigen Struktur zeigen. Durch das Ungleichgewicht der Fettzellen sinken die oberen Hautschichten nach unten, da ihnen praktisch der Halt entzogen wurde.

Cellulite tritt besonders mit zunehmen Alter deutlich hervor, denn hier erschlaffen die Bindegewebsstrukturen immer stärker. Dies ist ein Grund dafür, dass sich die Auswirkungen der Veränderungen entsprechend in den fortgeschrittenen Jahren deutlicher zeigen.

Allerdings gibt es auch junge Frauen, die mit einer sehr schweren Form der Cellulite zu kämpfen haben. In solchen Fällen kann die Ursache auch in einer Bindegewebserkrankung liegen, die dann gesondert durch einen Facharzt abzuklären ist. Leichte Cellulite in jungen Jahren hat aber für gewöhnlich keinen krankheitsbedingten Hintergrund.

Zusammenfassung der Ursachen

  • andere Gewebestruktur von Frauen
  • hormonelle Einflüsse
  • dünne Struktur der äußeren Hautschichten
  • nur in seltenen Fällen krankheitsbedingt

Hinweis:

Cellulite bedingt keine weiteren Symptome. Sollten entsprechende zusätzliche Beschwerden zu den erwähnten Hautveränderungen auftreten, ist in jedem Fall ein Arzt zu konsultieren.


Symptome und Anzeichen

Die ersten Anzeichen von Cellulite sind schwer zu erkennen und werden von den meisten Betroffenen gar nicht wahrgenommen. In der Regel handelt es sich hierbei um unscheinbare Hautvertiefungen, die bei der täglichen Körperpflege auffallen, aber noch nicht mit Cellulite in Verbindung gebracht werden. Erst wenn der Prozess fortschreitet und sich immer weitere Vertiefungen der Hautstruktur zeigen, wird meistens die Symptomatik erkannt.

Ein aller erstes Anzeichen besteht darin, dass das Gewebe im Bereich des Pos und der Oberschenkel viel leichter eingedrückt werden kann. Der sonst vorhandene natürliche Widerstand geht verloren, was bereits darauf hindeutet, dass sich verstärkt Fettzellen aus dem Bindegewebe unter die oberen Hautschichten bewegen.

Dieser Vorgang ist von Person zu Person unterschiedlich und kann somit auch länger oder kürzer andauern. Je schneller die Wanderung der Fetzellen von statten geht, desto rascher bilden sich die typischen Anzeichen der Cellulite.

In diesem Zusammenhang sind besonders Frauen mit deutlichem Übergewicht betroffen, da bei ihnen entsprechend mehr Fettzellen vorhanden sind und der Prozess aufgrund der Menge, deutlich schneller verläuft. Allerdings wurde das Auftreten der Cellulite auch schon bei Frauen mit idealem Gewicht beobachtet. Hier wird auch ein genetischer Faktor vermutet, wobei dies nicht zwangsläufig bedeutet, dass die Tochter auch die Cellulite der Mutter bekommen muss. Der Effekt kann vollständig ausbleiben, wenn die Gewebeeigenschaften sich deutlich unterscheiden.

Ein weiteres Symptom von Cellulite ist die Stauung der Lymphe, die dann zum Hervortreten der Colagenstränge führen kann. Diese Zeichen sich dann durch die Haut ab, was für eine unebene Struktur sorgt.

Zusammenfassung der Symptome

  • Ausbildung von kleinen Unebenheiten
  • entstehen deutlicher Vertiefungen
  • Lymphstauung mit hervortreten der Colagenstränge

Diagnose und Krankheitsverlauf

Bei Cellulite von einem Krankheitsverlauf zu Sprechen ist nicht angebracht, denn es handelt sich nicht um eine echte Erkrankung. Vielmehr sind die Veränderungen in der Struktur des Gewebes bedingt, sodass jede Person in unterschiedlichem Maße betroffen ist.

Allerdings können sich erste Anzeichen sehr früh zeigen. So wurde schon bei jugendlichen im Alter zwischen 14 und 18 eine sehr minimale Form der Cellulite beobachtet. Allerdings ist diese meist nicht von Dauer und die Haut glättet sich im Laufe der Zeit von selbst.

Erste wirkliche Anzeichen zeigen sich häufig in den späten Zwanzigern und mit dem Beginn der dreißiger Lebensjahre. Ab diesem Zeitpunkt beginnt das Bindegewebe langsam zu erschlaffen, was wiederum für eine höhere Durchlässigkeit für Fettzellen sorgt.

So können in dieser Periode erste deutliche Anzeichen auftreten, wenn beim Betrachten des eigenen Körpers, kleine Unebenheiten in der Haut auffallen. Mit der Zeit vertiefen sich diese und können je nach Gewebestruktur nur oberflächliche bis hin zu sehr tiefen Hautmulden erzeugen.

Cellulite wird dabei in drei Stufen eingeteilt:

  • Stufe 1:
    In diesem Stadium ist die Cellulite noch nicht sichtbar aber fühlbar. Drückt die betroffene Person die Haut zusammen, kann die typische Wabenstruktur ertastet werden. Dies zeigt deutlich, dass sich der Prozess in Gang gesetzt hat. In diesem Stadium können die bereits erwähnten unscheinbaren Dellen in der Hautoberfläche erstmals auftreten.
  • Stufe 2:
    In diesem Stadium ist die Cellulite sichtbar und es sind die typischen Vertiefungen zu erkennen. Dabei ist zu bemerken, dass die Haut deutlich an Spannkraft verliert, was sich ab dieser Phase immer weiter fortsetzt.
  • Stufe 3:
    Im Stadium 3 ist die Haut völlig erschafft und hat eine graue Farbe angenommen, da die betroffenen Bereiche sehr schlecht durchblutet werden. Dabei zeigt sich eine sehr unregelmäßige Struktur, die selbst durch Kleidung noch erkannt werden kann.
Hinweis: Ab dem dritten Stadium kann es sehr wohl Begleiterscheinungen geben. Hierbei kann die Haut bei Druck schmerzen, da kaum noch eine Polsterung vorhanden ist. Medizinische Abhilfe kann Linderung verschaffen, wobei bei nicht all zu starken Beschwerden stets ein weiches Kissen als Unterlage verwendet werden sollte.

Im Übrigen wird Cellulite nur sehr selten durch Ärzte diagnostiziert. Da es sich um keine Krankheit handelt, Gehen nur sehr wenige Frauen beim ersten Auftreten der Dellen zum Arzt und lassen sich untersuchen. Dennoch gibt es aber fundierte Daten, die erstaunliche Fakten präsentieren.


Häufigkeit und Diagnosedaten

Cellulite tritt im Grunde bei 90 Prozent aller Frauen auf. Dies zeigt, dass dieses Beschwerdebild ein weibliches Problem darstellt und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in den Genen begründet liegt. Allerdings scheint die Problematik nur in der westlichen Welt von Bedeutung zu sein.

In asiatischen Ländern tritt bei Frauen so gut wie keine Cellulite auf. Auch im hohen Alter lassen sich keine Gewebeveränderungen feststellen. Dies dürfte in erster Linie auf die Gene zurückzuführen sein. Allerdings kann auch der unterschiedliche Hormonspiegel eine bedeutende Rolle spielen, denn dieser divergiert sehr deutlich gegenüber Frauen mit westlicher Abstammung.

Krankheiten Cellulite

Die Cellulite wird vor allem bei einem Zusammendrücken der Haut deutlich
Shutterstock/dimid_86

Im Groben und Ganzen darf aber auch die Lebensweise nicht außer Acht gelassen werden.

Eine gesündere Ernährung und eine viel größere Verbundenheit mit der Natur sorgen bei den meisten Frauen für ein deutlich entspannteres Leben als in den westlichen Ländern.

Zudem werden durch die Nahrung wesentlich weniger freie Radikale aufgenommen, was den Verfallsprozess der Haut deutlich verlangsamt.

Letztlich muss auch das Klima in betracht gezogen werden, denn dieses hat ebenfalls eine bedeutende Auswirkung auf die Haut, wobei sich die meisten asiatischen Völker an ein trockenes oder feucht-warmes Klima gewöhnt haben.

Doch auch in anderen Kulturkreisen kennt man das Phänomen der Cellulite nicht. Bei den nordamerikanischen Ureinwohnern und auch bei ihren südamerikanischen Verwandten, ist eine entsprechende Veränderung der Haut schlicht nicht bekannt. Dies ist umso erstaunlicher, da bereits viele Generationen vergangen sind und sich viele Nachfahren der damaligen Ureinwohner heute nicht anders ernähren, als die eingewanderten weißen Amerikaner. Hier kann wiederum eine genetische Komponente vermutet werden, die als sicher gilt, aber bisher noch nicht genau erforscht wurde.

Ein Blick nach Afrika zeigt ähnliches, wenngleich hier bei einigen Völkern durchaus leichte Ansätze einer ähnlichen Gewebeveränderung zu erkennen sind. Dies könnte im Evolutionären Sinne darauf hinweisen, dass eine sehr nahe Verwandtschaft der Europäer zu den afrikanischen Ureinwohnern besteht. Tatsache ist, dass diagnostische Daten zeigen, dass hauptsächlich Frauen aus Europa und den USA – hier mit europäischen Wurzeln – von Cellulite betroffen sind.


Komplikationen bei Cellulite

In der Regel verläuft Cellulite komplikationsfrei. Allerdings kann es im Stadium 3 durchaus zu leichten bis mittleren Beschwerden kommen, was aber Stark vom Körperbau und der Beschaffenheit des Gewebes abhängt. So kann die Haut druckempfindlich werden, was dann zu einem unangenehmen Gefühl beim Sitzen auf harten Oberflächen führt.

Hierbei kann auch eine unangenehme Reibung entstehen, die dann zu einem schmerzhaften Brennen führt. Allerdings verschwindet dieses für gewöhnlich von alleine oder es kann mit schmerzlindernden und kühlenden Salben Abhilfe geschaffen werden.

Komplikationen treten in Zusammenhang eher im Rahmen mancher Behandlungsmethoden auf. Besonders wenn diese invasiv sind, also die obere Hautschicht durchdringen. Bei entsprechenden Injektionsverfahren besteht wie bei anderen Eingriffen dieser Art auch, stets das Risiko, dass eine Infektion auftritt.

Hierdurch können Entzündungen hervorgerufen werden, die das ohnehin nur leicht durchblutete Gewebe schwer in Mitleidenschaft ziehen. Das Immunsystem kann im betroffenen Bereich nur schwer seine Arbeit verrichten, sodass die Infektionen dann mit anderen Mitteln bekämpft werden müssen. Vor einer entsprechenden Behandlung sollte sich jeder Betroffene grundsätzlich über eventuelle Risiken informieren lassen.

Eine direkte Komplikation von Cellulite kann in Störungen seelischer Art ausgemacht werden. Je ausgeprägter die Erscheinungsform der Cellulite, desto mehr wird das Selbstbewusstsein angegriffen.

Dies kann sich je nach Charakter sehr stark ausweiten und im schlimmsten Fall in Depressionen führen. Allerdings kommen solche Extreme nur bei besonders schweren Formen vor, die dann tatsächlich für den Betroffenen einen enormen Leidensdruck darstellen.

So ist es nicht verwunderlich, dass besonders junge Frauen mit psychischen Problemen zu kämpfen haben. Allerdings hält sich dies bis zu einer Altersgrenze von etwa 50 Jahren die Waage. Psychische Folgen sind somit die häufigste Komplikation, die bei Cellulite zu beobachten ist. In den meisten Fällen sind aber auch diese eher moderat ausgeprägt. Ein akuter Handlungsbedarf wie etwa das Aufsuchen eines Therapeuten besteht in keinem Fall.

Weitere Komplikationen physischer Natur sind derzeit nicht bekannt. Wenngleich zu diesem Thema verschiedene Forschungen Laufen, steht die Behandlung der Cellulite derzeit nicht im Fokus der forschenden medizinischen Fakultäten.


Wann sollte man zum Arzt gehen?

Die erste Anlaufstelle bei Cellulite ist der Hausarzt, der in besonders schweren Fällen eine Überweisung zum Dermatologen ausstellen wird. Allerdings ist ein Arztbesuch nur in den wenigsten Fällen sinnvoll, denn die Cellulite verursacht in der Regel keine weiteren Beschwerden.

Bei einem anhalten Brennen der Haut ab Stadium 3 sollte allerdings vorsorglich ein Arzt aufgesucht werden, der unter Umständen eine lindernde Salbe verschreiben kann. Auch eine regelmäßige Massage der betroffenen Partien kann sinnvoll sein, wenngleich hierzu nicht zwangsläufig der Besuch beim Arzt erforderlich ist.

Eine Massage kann die Durchblutung fördern und auch den Teint der Haut verbessern, was dann zu einem allgemein gesünderen Erscheinungsbild beiträgt. Ein Besuch beim Arzt kann dann sinnvoll werden, wenn psychische Beschwerden im Raum stehen, die direkt mit der Cellulite in Verbindung gebracht werden.

In der Regel erfolgt hier eine Überweisung an einen Therapeuten. Alternativ gibt es auch Selbsthilfegruppen und Foren, in denen sich die Betroffenen über ihre Erfahrungen austauschen können.


Behandlungsmethoden und Therapie

An dieser Stelle muss deutlich gesagt werden, dass es keine Therapie gibt, die die Cellulite hundertprozentig heilen kann. Verschiedene Verfahren versprechen eine Linderung, können aber häufig keinen dauerhaften Effekt erzielen.

In erster Linie wird in schweren Fällen der Gang zum plastischen Chirurgen in Erwägung gezogen. Durch gezielte Eingriffe sind die Dellen sehr effektiv zu beseitigen.

Folgt dann auch noch eine korrekte Nachsorge, bleiben diese lange aber nicht auf Dauer verschwunden, sodass der Eingriff eventuell wiederholt werden muss. Dabei muss aber klar sein, dass es sich um eine Operation handelt. Diese kann durchaus ihre Nebenwirkungen haben, sodass nicht selten eine Reaktion auf das verabreichte Betäubungsmittel im Raum steht.

Krankheiten Cellulite

Po und Beine einer Frau mit und ohne Cellulite
Shutterstock/Kotin

Eine der besten Methoden, Cellulite unter Kontrolle zu halten und diese sogar teilweise wieder abzubauen ist eine ausgewogene Ernährung und ein gut durchdachtes Sportprogramm.

Hierbei können die Dellen selbst im Stadium 3 sehr stark reduziert werden, wenngleich aber auch keine vollständige Heilung im Raum steht.

Im Zusammenhang mit der Ernährung sollte speziell bei Fastenkuren fachmännischer Rat eingeholt werden. Hier kann es geschehen, dass der Kreislauf sehr stark leidet, was im schlimmsten Fall in einer Ohnmacht endet.

Zudem sollte die Haut gut gepflegt werden und auch regelmäßige Massagen können die Durchblutung verbessern und die Auswirkungen in Grenzen halten.

Die Behandlung mit Cremes ist eine nicht wirklich zweckführende Methode, denn die eigentliche Ursache der Cellulite ist im Untergewebe angesiedelt. Keine Salbe oder Creme zieht bis zu diesem Punkt in die Haut ein, sodass hier nur kosmetische Effekte erzielt werden können.

Es sollte unbedingt bedacht werden, dass auf die Inhaltsstoffe der Cremes und Pasten allergisch reagiert werden kann. So ist dann besonders auf Rötungen oder andere Anzeichen für eine hautreizende Wirkung zu achten.

Neben den schulmedizinischen Praktiken gibt es viele weitere alternative Methoden, die beim Behandeln der Cellulite eingesetzt werden. Diese Aspekte sollen in einem anderen Abschnitt genauer betrachtet werden.


Vorbeugung – Impfung und Prävention

Eine Impfung für Cellulite ist selbstverständlich ausgeschlossen. Doch welche vorbeugenden Maßnahmen können getroffen werden, um den Dellen in der Haut Einhalt zu gebieten.

Von allen Methoden steht eine gesunde Ernährung im Vordergrund. Ist der Körper mit allen Stoffen versorgt, die er benötigt, kann er die entsprechenden Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Gewebestruktur selbst vornehmen. Daher sollte die Grundlage der Ernährung auf Obst und Gemüse in gesundem Maße beruhen.

Kohlehydrate dürfen natürlich nicht außer Acht gelassen werden, allerdings sind diese nur sehr begrenzt zu verzehren, denn die Umwandlung der Mehrfachzucker benötigt eine Menge Energie und macht den Körper träge. Hierdurch fällt es einem erheblich schwerer sich für eventuelle sportliche Aktivitäten aufzuraffen.

Fetthaltige Kost kann durchaus in größeren Mengen konsumiert werden, solange die Kohlehydratzufuhr auf ein entsprechendes Maß beschränkt ist. Der Körper beginnt auf diese Weise seine Energie aus Fett zu beziehen, was auch die Fettverbrennung im Organismus selbst steigert. Hierdurch kann Übergewicht sehr gut vorgebeugt werden, welches eine der Hauptursachen für Cellulite darstellt.

Natürlich sollte auch Sport nicht fehlen, denn der menschliche Körper wurde für Bewegung gemacht. Der heutige Lebensstil mit viel Sitzen und den Transport durch Auto und andere Fahrzeuge stellt geradezu eine exzellente Grundlage für die Ausbildung von Fettleibigkeit dar. Daher kann es nicht schaden viel Fahrrad zu fahren oder zu schwimmen.

Schon vor dem Auftreten der Cellulite können die entsprechenden Bereiche massiert und in der Durchblutung gefördert werden. Hierdurch wird das Wandern der Fettzellen verlangsamt und kurzzeitig auch gestoppt, was die Ausbildung der Cellulite sehr stark verlangsamt. Zudem können heiße und kalten Durschen die Durchblutung des Gewebes fördern und für eine ausreichende Versorgung der betroffenen Stellen mit Nährstoffen sorgen.

Als medizinische Alternative kann auch ein Hypoxi-Training bei Unterdruck durchgeführt werden. Allerdings birgt dieses Verfahren Risiken für den Kreislauf, sodass es nicht für jeden geeignet ist.


Prognose zur Heilung

Eine vollständige Heilung der Cellulite ist nicht möglich. Derzeit wird in diesem Zusammenhang an verschiedenen Methoden gearbeitet, wobei aber noch keine, einen vollständigen Erfolg erzielen konnte.

Dennoch kann auf eine Linderung gehofft werden, denn durch die verschiedenen bereits erwähnten Möglichkeiten, lässt sich die Cellulite zumindest eindämmen und auf ein geringeres Ausmaß reduzieren. Im Idealfall verschwinden die Dellen vollständig, wenngleich auch sicher ist, dass diese wieder auftreten werden. Hier ist dann eine weitere Behandlung erforderlich.

Längerfristig kann ein chirurgischer Eingriff Abhilfe für mehre Monate – im Idealfall auch auf Jahre – schaffen. Allerdings sollte hier bedacht werden, dass die Nachsorge unter Umständen sehr umfangreich ausfällt, sodass sich ein entsprechender Eingriff nur für äußerst schwere Formen eignet.

In keinem Fall sollte eine kosmetische Operation auf die leichte Schulter genommen werden, denn es wird immerhin mit Narkosen und örtlichen Betäubungen gearbeitet, die stets nur bei einem definitiv erforderlichen Anlass zu empfehlen sind. Ein leichtfertiger Gang unters Messer kann nicht empfohlen werden.


Gesellschaftliche Sichtweise

Cellulite wird in der Gesellschaft eher zwiespältig betrachtet. Während manche der Ansicht sind, dass diese Veränderung der Haut nur natürlichen Ursprungs ist und somit ein Teil der jeweiligen Person, betrachten andere sie als einen Makel, der unbedingt beseitigt werden muss. Beide Ansichten bergen nicht nur gesellschaftlich, sondern auch medizinisch gesehen viele Tücken.

Hoher Leidensdruck

Cellulite ist in der Gesellschaft eher verpönt, denn heute geben die Medien vor, welchem Idealmaß jemand zu entsprechen hat. Allerdings kann dies besonders bei schweren Formen von Cellulite zu starken psychischen Problemen führen.

Oftmals entstehen Depressionen, die vielen schwer zusetzen. Daher kann die Ansicht, man solle sich doch damit abfinden, nicht pauschal vertreten werden. So ist für viele der Gang zum Schönheitschirurgen der letzte Ausweg, der dann sogar oft von Therapeuten angeraten wird.

Allerdings sollte mit diesem Instrument nicht wahrlos herumgespielt werden. Leichte Formen können auf anderen Wegen kaschiert werden. Hier muss sich niemand dem Risiko einer Operation aussetzen. So kann dem Selbstbewusstsein mit verschiedenen Methoden auf die Sprünge geholfen werden. Das Nacheifern nach einem Schönheitsideal sollte nicht Sinn und Zweck einer entsprechenden chirurgischen Behandlung sein.

Bewusstsein schaffen

Auch wenn es sich bei Cellulite nicht um eine Krankheit handelt, sollte dennoch ein Bewusstsein geschaffen werden. Die harmlosen Veränderungen der Haut sind für viele Menschen schwer zu verkraften. Vor allem dann, wenn sie bis zum Auftreten der Cellulite ein makeloses Äußeres besaßen und dieses auch immer gepflegt haben.

Daher dürfen die scheinbar unbedeutenden Leiden nicht einfach unter den Tisch gekehrt und als nichtig abgetan werden. Der psychologische Aspekt ist in diesem Zusammenhang meist viel bedeutender, als die eigentlichen physischen Auswirkungen.


Alternative Behandlungsmethoden

Auch in der Alternativen Medizin gibt es Behandlungsmethoden, die der Cellulite den Kampf angesagt haben. Dabei stammen viele aus der Neuzeit, denn das medizinische Bild der Cellulite wie wir es kennen, wurde erst in den sechziger Jahren beschrieben. Dennoch kann auch auf einige alte Heilmethoden zurückgegriffen werden, die ihren Ursprung schon vor tausenden von Jahren haben.

Alternative Heilmethoden in der Übersicht

  • Massagen
    Massagen sind eine der ältesten Methoden, dem Bindgewebe wieder neue Kraft zu verleihen. Zwar wurden diese nicht explizit für die Heilung von Cellulite entwickelt, dennoch gehen sie an den Kern des Problems heran und verschaffen sowohl der Haut als auch dem darunterliegenden Gewebe neue Spannkraft. Bereits in den ältesten Kulturen wurde auf sie geschworen und so bilden sie auch heute noch die beste Grundlage für eine umfassende Behandlung.
  • Akkupunktur
    Die richtige Akupunktur kann Wunder bewirken. Werden die Nadeln korrekt gesetzt, stimulieren sie das Immunsystem und sorgen für eine zusätzliche Bildung von Colagen, was das Untergewebe erneut strafft. Zudem können sie den Energiefluss im Körper anregen und so seine selbstheilenden Kräfte aktivieren.
  • Fastenkuren
    Eine andere Möglichkeit besteht in ausgewogenen Fastenkuren. Diese können den Körper von Schadstoffen reinigen und entschlacken und somit der Bildung von Cellulite stark entgegen wirken. Allerdings ist diese Methode eher für eine vorbeugende Behandlung zu empfehlen.

Welche Hausmittel können helfen?

Im Laufen der Zeit haben sich einige Hausmittel gegen Cellulite etabliert. Welche Auswirkungen diese genau haben, soll hier etwas genauer betrachtet werden. Dabei sei erwähnt, dass die Erfolgsquote jeweils auch von der Person selbst abhängt, denn die Struktur des Gewebes ist bei jedem unterschiedlich beschaffen.

  • Kalter und lauwarmer Kaffeesatz
    Dieser soll sehr gut für die Durchblutung sein. Die Inhaltsstoffe des Kaffeesatzes erzeugen auf der Haut ein warmes Gefühl und regen damit dem Blutfluss in den entsprechenden Regionen an. Zudem soll Kaffeesatz eine entwässernde Wirkung haben, was zur Entschlackung des Organismus beiträgt. Hierzu muss der Kaffeesatz aber richtig angewendet werden.Hierbei werden drei Esslöffel Kaffeesatz mit einem Esslöffel Olivenöl vermischt. Diese Paste wird dann auf die Haut aufgetragen und mit warmen Wasser nach etwa drei Minuten abgespült. Die Wirkung kann noch dadurch verstärkt werden, dass die entsprechenden Regionen mit Klarsichtfolie abgedeckt werden. Dieser Umschlag kann 30 Minuten auf der Haut belassen werden. Nach dem Entfernen muss wieder mit warmen Wasser nachgespült werden.
  • Warme Kartoffeln
    Auch warme Kartoffeln sollen eine vergleichbare Wirkung haben. Hierzu müssen drei warme Kartoffeln zerdrückt und auf die Haut aufgetragen werden. Diese werden dann mit einem Baumwollhandtuch am Körper fixiert. Der Wickel kann für etwa eine Stunde getragen werden, bevor er wieder entfernt wird. Danach sollte alles mit warmen Wasser gut abgespült werden.Der Effekt kann auch hier mit Klarsichtfolie noch deutlich verstärkt werden, den diese hält die Wärme viel besser zurüCK und sorgt für einen Einschluss der Inhaltsstoffe, die so hauptsächlich an die Haut weitergegeben werden. Allerdings dürfen die Kartoffeln weder zu warm noch zu kalt ausfallen. Sobald man sie nach dem Kochen bedenkenlos in die Hand nehmen kann, haben sie die richtige Temperatur erreicht.

Heilkräuter und Heilpflanzen

Bei Cellulite haben sich auch diverse Heilkräuter und Pflanzen bewährt. Sie alle sollen die Dellen beseitigen und zu einer Linderung der äußerlichen Erscheinungen beitragen. Dabei gibt es verschiedene Anwendungsgebiete, die Cellulite an unterschiedlichen Punkten angehen.

Stoffwechsel fördernde Kräuter

  • Birke
  • Schachtelhalm
  • Heidekraut
  • Holunder
  • Hauhechel
  • Bockshornklee
  • Besenginster
  • Salbei
  • Süßholz
  • Thymian

Alle diese Pflanzen und Kräuter werden eingenommen und sorgen für eine Verbesserung des Stoffwechsels. Hierdurch kann der Prozess der Fettzellenwanderung erheblich verlangsamt werden. Zudem werden Schadstoffe ausgeschwemmt und freie Radikale im Organismus reduziert, was die Haut- und Gewebealterung verlangsamt.

Kräuter und Pflanzen für die äußerliche Anwendung

  • Efeu
  • Heidekraut
  • Schöllkraut
  • Schachtelhalm
  • Zwiebeln
  • Minze
  • Lavendel
  • Linde
  • Eisenkraut

Diese Kräuter und Pflanzen werden äußerlich mittels einer Kompresse auf die Haut aufgebracht. Sie straffen das Gewebe, sorgen für eine bessere Durchblutung und helfen den Zellen der oberen Hautschichten sich zu regenerieren.

Besonders bei bereits bestehender Cellulite können sie Abhilfe schaffen und das Hautbild deutlich verbessern. Wichtig ist dabei die richtige Art der Anwendung. Die Kräuter sollten fein gemahlen und mit Öl vermischt, auf ein natürliches Stück Stoff gebeben werden. Baumwolle eignet sich am besten, wenngleich auch in diesem Punkt wieder Plastikfolie zur Unterstützung genutzt werden kann.


Ätherische Öle

In der Alternativen Medizin haben sich auch Ätherische Öle bewährt. Zwar sind hier die Indikationen nicht deutlich, aber dennoch kann gesagt werden, dass diese Öle durchaus einen positiven Effekt auf die Haut besitzen. Doch auch hier kommt es wieder auf die Anwendung an, denn diese muss in einem bestimmten Maße und zudem richtig erfolgen.

Diese Ätherischen Öle helfen bei Cellulite

  • Rosmarin
  • Zypresse
  • Oregano
  • Wacholder
  • Salbei
  • Lavendel
  • Thymian
  • Eisenkraut
  • Minze

Die genannten Öle können in purer Form auf die Haut aufgetragen werden. Dabei kann diese Therapie häufiger erfolgen, sodass Mehrfachanwendungen am Tag möglich sind. Wichtig ist dabei, dass die behandelten Stellen warm gehalten werden. Während des Einwirkens sollte dem Körper ruhe gegönnt werden, denn die Stoffe ziehen nur langsam im Gewebe ein und benötigen eine gewisse Zeitspanne um sich zu entfalten.

Wer hier einen größeren Erfolg erzielen will, der kann diese Öle auch mit diversen Kräutern für die äußerliche Anwendung kombinieren. Die Kräuter sollten dabei in einem Verhältnis von zwei zu eins mit dem Ölen gemischt werden. Eine warme Kompresse sorgt dann für das Öffnen der Poren, was einen sehr pflegenden und schonenden Effekt auf die Haut ausübt.


Homöopathie und Globuli

Die Homöopathie ist eine ganzheitliche Methode, um gegen Cellulite zu Felde zu ziehen. Daher gibt es viele verschiedene Mittel und Ansatzpunkte, die dabei helfen können die Dellen im Gewebe zu beseitigen. Hier eine Auflistung der verschiedenen Präparate:

  • Pulsatilla
  • Antimonium crudum
  • Fucus vesiculosus
  • Graphites
  • Ignatia Amara
  • Nux vomica
  • Phosphoricum acidum

Pulsatilla

wird in erster Linie dazu verwandt den Hormonhaushalt zu regulieren. Zudem verbessert die Pflanze, die allgemein als Kuschelle bekannt ist, den Blutfluss in den Venen unterhalb der Hüfte. Auch der Kreislauf wird strak gefördert, was einen massive positiven Einfluss hat.

Antimonium crudum ist der Schwarze Spiessglanz und wird als Appetitzügler genutzt. Er lindert Beschwerden im MagenDarm-Trakt und sorgt somit für eine Entschlackung des Körpers und eine bessere Aufnahme der Nährstoffe in den Organismus. Dies kann dabei helfen, die Zellen ausreichend mit Energie zu versorgen.

Fucus vesiculosus ist als Blasentang bekannt und hilft in erster Linie beim Fettabbau. Er wird sorgsam dosiert eingenommen wobei sich die Potenz stark nach dem Grad des Fettgehaltes richtet.

Graphites oder auch Graphit ist besonders für Frauen geeignet, die sich in der Menopause befinden. Es bekämpft direkt die Faktoren die zur Cellulite führen, in dem es den Hormonhaushalt reguliert und besonders bei Fettleibigkeit einen Prozess der Abnahme in Gang setzt.

Ignatia Amara oder Ignatiusbohne wirkt spezifisch auf das vegetative Nervensystem. Hierdurch können Unruhe und Anspannung reduziert werden, was auch einen positiven Einfluss auf die Psyche ausübt. Oftmals essen die Betroffenen aus Frust, was dann zu Trägheit führt und die Fettleibigkeit fördert.

Nux vomica oder auch als Brechnuss bekannt, entspannt ebenfalls die Nerven und hilft sehr akut gegen Verdauungsprobleme. Auch gegen Verstopfungen kann die Brechnuss verwendet werden, wobei sie im besonderen Maße die Magensäureproduktion reguliert.

Phosphoricum acidum ist die Phosphorsäure und wird bei Traurigkeit, Erschöpfung oder starker geistiger Anstrengung verabreicht. Diese Faktoren können die Alterung der Haut beeinflussen und die Zellstruktur schädigen. Durch die Einnahme kann Trägheit beseitigt und das allgemeine Wohlbefinden verbessert werden.

In jedem Fall sollte eine Homöopathische Fachpraxis aufgesucht werden, denn alle diese Mittel können auch in Kombination verabreicht werden. Zudem behandelt die Homöopathie das Krankheitsbild ganzheitlich, sodass auch die Lebensführung und die persönlichen Umstände mit in Betracht gezogen werden müssen.


Schüssler Salze

Auch die bekannten Schüssler Salze haben sich bei der Behandlung von Cellulite bewährt. In diesem Punkt kommt es besonders auf die Art des Salzes an, denn Cellulite wird durch viele Faktorten beeinflusst.

Behandlung Cellulite

Schüssler Salze können bei Cellulite helfen

Da es sich in Erster Linie um eine Schwäche des Bindegewebes handelt, sollte spezielle auf Salz Nr. 11, auch als Salicea oder Kieselerde bekannt, gesetzt werden.
Dieses Salz kann in zwei Formen angewendet werden. Zum einen eigenen sich Pasten und Salben hervorragend wenn die Zellalterung reduziert werden soll.

Hierzu wird die entsprechende Creme einfach auf die betroffenen Hautpartien aufgetragen. Nach einer gewissen Einwirkzeit lässt sich ein deutlich besseres Hautbild und eine straffere Struktur feststellen.
Auch eine Einnahme als Tablette ist möglich, wobei hier durch die Kieselerde der Stoffwechsel angeregt wird.

Mittels der Wirkung im Körperinneren kann dann nicht nur Cellulite behandelt werden, sondern auch brüchige Nägel und Haare erfahren einen positiven Effekt.

Das Salz Nr. 9Natrium phosphoricum – kann ebenfalls hilfreich sein. Es sorgt dafür dass der Körper nicht übersäuert, und reduziert somit ebenfalls die Produktion schädlicher Substanzen, die die Haut schädigen können. Weitere wichtige Salze, die die Elastizität der Haut fördern und Cellulite vorbeugen können sind:

Alle diese Salze können für eine äußerliche und innerliche Anwendung genutzt werden. Allerdings sollte hierzu im Vorfeld ein Heilpraktiker befragt werden, um eine korrekte Dosierung zu ermöglichen. Auch bei den Schüssler Salzen gilt, eine korrekte Menge kann helfen, zuviel ist niemals gut.


Diät und Ernährung

Diäten können eine Abhilfe bei Cellulite bieten, wenn diese mit Vorsicht genutzt werden. Bei Diäten sollte auf fettreiche Kost verzichtet werden. Allerdings dürfen auch keine übermäßig großen Mengen an Kohlehydraten konsumiert werden, da diese den Organismus träge machen und für die weitere Bildung von Fettzellen sorgen.

Zudem sollte bei jeder Diät ärztlicher Rat eingeholt werden, denn falsche Praktiken können den Körper schädigen und zu allgemeiner Schwäche führen, was wiederum einen gegenteiligen Effekt hervorruft.

Bei der Ernährung ist speziell auf eine ausgewogene und gesunde Zufuhr von Nährstoffen zu achten. Viel Obst und Gemüse gibt dem Körper ausreichende Vitamine und Ballaststoffe. Allerdings sollte auch auf Fisch und Ei nicht verzichtet werden, denn hierdurch kommen wertvolle B-Vitamine und Eiweiße in den Körper, die unbedingt für die Bildung neuer Zellen erforderlich sind.

Brot sollte nur in geringen Mengen konsumiert werden, denn die langen Zuckermoleküle fordern Körper eine Menge Energie ab. Hierdurch entsteht Trägheit, die dann wiederum das Ansetzen von Fettzellen fördert. Auch sollte auf gesüßte Getränke verzichtet werden. Am ehesten empfiehlt sich reines Wasser, denn hierdurch werden die Mineralstoffe im Körper am besten gelöst und gelangen in die Regionen, in denen sie gebraucht werden.


FAQ – Fragen und Antworten

Woran erkenne ich, dass ich für Cellulite anfällig bin?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Es gibt im Grunde keinen offensichtlichen Indikatoren, die Aussagen, das jemand zu einem bestimmten Zeitpunkt Cellulite bekommen wird. Allerdings kann in der Genetik ein Anhaltspunkt gefunden werden.

Wenn bereits die Mutter oder die Großmutter Cellulite bekam, so ist die Wahrscheinlichkeit natürlich höher, das auch bei einem selbst Cellulite auftritt. Allerdings muss dies nicht der Fall sein. Im Grunde sollte häufiger gefühlt werden, ob sich unter der Haut die typischen Wabenstrukturen bilden. Sind erste Anzeichen erkennbar, kann bereits entgegengewirkt werden.

Ich fühle mich Cellulite nicht wohl, was kann ich tun?

Sicherlich sind die Dellen in der Haut ein Anblick, denn niemand gerne sieht. Allerdings sollte man sich der Tatsache bewusst sein, dass es sich hier um einen natürlichen Prozess handelt, der auch bei bester Ernährung und einem aktiven Leben noch auftreten kann.

Daher sollte man versuchen sich diese Tatsache ins Gedächtnis zu rufen. Wichtig ist es, nicht dem vorgelebten Schönheitsideal nachzueifern, denn hierdurch kann das Gefühl der Unzulänglichkeit noch verstärkt werden.

Schulmedizin oder alternative Methoden, was ist die bessere Wahl?

Im Grunde bleibt dies jedem selbst überlassen. Die Schulmedizin kann schnelle Abhilfe schaffen, wenn der Leidensdruck bereits zu groß geworden ist. Unter diese Rubrik fällt auch die Schönheitschirurgie die bei besonders schweren Fällen die offensichtlichen Makel beseitigen kann.

Wer allerdings Zeit hat und seinen Körper auf schönende Weise behandlen möchte, kann auch zu den alternativen Methoden greifen. Hier wird der Organismus ganzheitlich betrachtet, was oft auch noch weitere Problematiken löst.

Kann Cellulite vollständig geheilt werden?

Derzeit ist eine vollständige Therapie der Cellulite nicht möglich. In Zukunft wird es wohl verbesserte Möglichkeiten geben, doch bisher kann stets nur eine Besserung des Erscheinungsbildes erreicht werden. Besondere alternative Verfahren können die Cellulite fast völlig verschwinden lassen, wobei aber auch hier eine ständige Nachbehandlung notwendig wird.

Ab wann tritt Cellulite für gewöhnlich auf?

Eine genaue Altersgrenze kann nicht festgelegt werden. Allerdings zeigt sich, das ab einem Alter von dreißig Jahren die entsprechenden Symptome deutlicher zeigen. Dennoch können auch junge Frauen unter diesem Erscheinungsbild leiden, wobei hier in erster Linie wahrscheinlich genetische Komponenten eine Rolle spielen.

Bitte empfehlt diese Seite oder verlinkt uns:

Bitte bewerten Sie den Artikel

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (96 Stimmen, Durchschnitt: 4,71 von 5)
Loading...
Top